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"icht ganz zu harmouiereu; deuu die Stellungnahme in der Frage der Zulassung von größere« Stücken Pökelfleisch ist jedenfalls nicht als eine sachliche zu erkennen. * ,
Es wird neuerdings, um den Standpunkt der BundeSleituug zu befestigen, darauf hiugewiesen, daß der deutsche Landwirthschastsrath, das preußische LaudeSökouomiekollegium, die LaudwirthschaftS kümmern und andere landwirthschastliche Korporationen sich für das entschiedene Festhalten au dm bekanutev Korn- misflonsbeschlüfleu ausgesprochen haben. Dies geschah aber in eine« stüheren Stadium, als noch angenommen werden mußte, die Regierung werde zu weitgehende Coucesfionen verlangen. Bei der jetzig« Lage der Dinge würden sich, davon sind wir fest überzeugt, die erwähnten Korporationen einem Kompromiß nicht abgeneigt zeig«.
Schließlich noch eine kurze Bemerkung:
Knüpft die gegnerische Preffe an die Mahnung des Bundesvorstandes, die Abgeordneten sollteu jede persönlicheundgouvernementaleRückfichtnahmeschwiudeu laste» und nur sachliche Politik treiben, die Uuterstelluug, als ließe» sich die einem Kompromiß in der Fleisch- brschaufrage geneigten konservativen Abgeordnete» von ander« als sachlichen nud nur daS Wohl der Land- wirthschaft im Auge behaltenden Erwägungen leiten, so lohnt es sich nicht, auf so absurde Behauptung« überhaupt einzugehe«. Hebei Verdächtigungen dieser Art find insonderheit die Führer der konservative» Partei unendlich erhaben.
dachte er »ach, in welchem VerwandtschaftS- bie Erbtante Brigitta zu Fiusterwald gestand« mochte.
abend —?' Und er stellte ein Examen an. Listow antwortete mürrisch und auSweich«d.
daß man einer Nachricht Gewicht beilegt, wouach die Buren die englische Linie bei FourteenstreamS bom» bardiren. Auch in Bezug auf da» Gefecht bei MeerkatS. foutriu hat das Kriegsamt »och immer nicht ein entschiedenes Dementi veröffentlich« können. Unter diesen Umständen entbehrt eine Erklärung der „Kriegskorre- spondenz', wouach dieses Gefecht eine Niederlage zweier englischer Heerführer gewesen ist, erhöhtes Jnrereffe. Die genannte Korrespondenz schreibt darüber: .General Satacre hatte nach englischen oifizielleu Berichte» von Lord RoberiS selbst den Befehl erhalten, deu Siegern von RedderSburg ihre Beute wieder abzu- nehmen: er hatte dann rach denselben offiziellen Quell« Spriugfouteiu verlassen und .sei» Hauptquartier wo anderShiu verlegt". Dan» .verfolgte er Kommandant Olivier über Reddersbnrg hinaus, welch letzterer ihm nicht entwischen konnte', — nnd seither hörte man nichts mehr von ihm, bis plötzlich heute aus Bloemfontein gemeldet wird, .Mont- moreucys Plänkler kamen mit einer Patrouille des FeiudeS 17 Kilometer nordöstlich von Reddersbnrg in Berührnng und zogen sich, von den Bnreu gejagt, zurück.'
Satacre wurde wurde inzwischen abgesetzt. Seine de» Sieger von Reddersburg, Olvier, verfolgend« Truppen verschwanden eb«so wie ihr Führer, jedenfalls schwiege» alle Drähte von ihnen und sie körm« im besten Falle sang» und klanglos in ihre resp. Quartiere zurückgekehrt sein. Inzwischen zog Olivier vor Wepener und konnte das offenbar nur lhu», nachdem er Gatacre geschlagen hatte, den» sonst hätte dieser ihm folgen und Wepener entsetze» müssen. Zum Entsätze destelben Wepener war aber auch, und zwar fast gleichzeitig, General Brabant ansgezog« und mehrere Tage lang kamen Meldungen, welche von Kämpfen berichteten, als deren Endresultat die Engländer in Maseru d« Uebertrttt Oliviers und seiner Leute auf Basutogebict erwartet«.
Fast acht Tage vergingen, die erwartete Siegesmeldung Brabants blieb aus und wir hörte» auch von diesem nichts mehr, bis plötzlich die Nachricht kam, Lord Kitcheaer selbst sei plötzlich in Aliwal North erschiene», um sich dort mit General Brabant „über die Vertheidigung der Oranjeflvßlinie' zu he- nehm«. Also auch Brabant war unverrichteter Dinge zum Oranj fluß zurückgekehrt und hatte das belagerte Wepener sich selbst überlassen wüsten. Hätte er daS, ohne geschlagen zu sein, thun können? Hätte nicht wenigst«s der osfizielle Telegraph über sein« Entsatz- Versuch berichtet? Alles das spricht dafür, daß der Doppelfieg der Buren nicht erfuad«, wie er englischer- settS, überhaupt nie offiziös dementirt worden ist.'
Gefangennahme einer englischen Patrouille.
In der unmittelbare» Nähe von Bloemfontein hat sich abermals ein Vorfall ereignet, der lebhaft
.Die Liebe »ahm den klein« Kerl ja schrecklich 11 Der nächste Gedanke Amos war: .Was W er sie zu lieb« ? Welche Anmaßung!'
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wzesfionen, die wir empfehl«, nm dieses Mindest- ch überhaupt zu erlang«, beeinträchtigten die ug der in der Commission festgestellt« Be- imungcu so gut wie gar nicht. Mit einer ander- iügen Formuliemng der Fristbestimmung« bei
vorgesehenen Einfuhrverbot hat sich der Bund Landwirthe einverstand« eiklärt; es handelt sich nur »och um die Zulastung größerer Stücke gepökelten Fleisches, und daß daraus bet Landschaft kein wesentlicher Schaden erwachsen würde, nicht zu bestreite».
In der Erklärung des Bundesvorstandes heißt demgemäß bezüglich dieses Punktes: „Nicht um bisher eingeführte Quantum Pökelfleisch (ca. # Procent der gesammten Einfuhr vou Fleisch- «duct«), sondem um die Wiedererrichtung eines eichenden Schutzes der Production der deutsch« wtrchschaft durch den neuen Zolltarif handelt W. Ist hier auf der einen Seite direct zu- n, daß in sachlicher Beziehung kein Bedeuten ein Compromiß auch in seinem zweiten Punkte »de» ist, so wird andererseits angenommen, l prinzipielle Festhalt« an d« CommisfionS- ""ssen in all« ihren Einzelheit« werde die tio» der Landwirthschaft in jenem Entscheidnngs- fe stärken, ein ganz unwesentliches Entgegeu- « an die Wünsche der Regierung aber werde
1 schwächen.
Zur Fleischbeschauftage.
»Die von dem enger« Vorstände des Bundes der des der Landwirthe unter dem Titel .Zur äruug der Lage' veröffentlichte Kundgebung in n des Fleischbeschaugesetzes ist von dem größten eile der nicht konservative« Presse als .KriegS- hnng' geg« unsere Partei aufgefaßt Word«.
veranlaßt die Parteileitung, zu der Angelegenhest folg«bem Artikel der „Conftiv. Corr.' Stellung zu en:
Sachlich liegt zu einer gegnerische» Stellung- e des Bundes der Landwirthe gegen die konser- tive Partei oder einen groß« Thetl derselben keine
Da begegnete ihm Alfted Listow.
Die Gedank« der letzten Nacht fielen S«o ei». ^.Hör' doch! Ei» Wort!' rief er d«Jug«d- tab o». *
Dieser kam her. ES lag eine unverkennbare ^Wesenheit auf seinem merkwürdig verändert«
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Erstes Blatt.
.Wenn Du es verlangst, ja! Es ist ein eigen- thümliches Zufammmtreff«, daß Fräulein MenliS- hoftr, Gisela meine ich, getan dieselbe Summe von de« ihr zugefall«« Vermög« Deines Pflegevaters gehoben hat.'
Arno stand wie angewurzelt, er sah Listow mit weit off«e» Auge» ganz erstarrt an.
.Zufall!' sagte er dann, sich auftaff«d.
, .DaS glaube ich nicht.'.
.Was glaub» Du b«n also? Begreifst Du nicht M«sch, daß Du mir eine - eine SemLhetz zutraust? ;
»Fällt mir aar nicht ein. Wen» Du aber ftagst, hast Du jedenfalls d« Trieb, die Wahrhett zu hör«.'
.Das ist ehr infamer Klatsch! flnfbrn!'
.54 glaube auch. ES ist au Dir, die Sache !ar zu stell«. Die KriegSrätbiu Wenker hat Fräulein «sela »«lich ganz ohne Begleitung zu dem Notar Mitnacht gehe» seh«; der erhob selbig« Tage» bei hborb da» Geld; Frau Godard ist die Quelle dieser Nachricht, und Fräulein Br«uer bekundete, daß Sstela M«liShofer de» Oberst und sein« Sohu eb«falls selbige» Tage» in ihrem Gart« empfing.'
.Und Du machst Dich zum Träger bei infamsten Weiberklatsches?'
.5«! Du wolltest ja wist« —'
„Und gestern Sb«d — ?'
Der kleine Listow richtete fick hoch auf.
,54 habe sie geliebt, ehe sie eine Ahnung von )ir und dem Hofrath hatte. Sie wies «ich ab; aber ich liebe sie dennoch und — und — im Wege >ie i» der Liebe find olle Waffe» erlaubt! 54 hätte Dir wahrscheinlich ungefragt in einige» Tage», das heißt, wenn ich die Sache gründlich erforscht, dar
gesagt, was Du heute schon wist« willst; bann mußt Du aus meinem Wege!'
„Mir scheint, diese tone schöne Geschichte ist da» Thema deS Stadtgesprächs?'
„Noch nicht, Schiltar; sie wird es ober werd« in d« Kreis« unserer Dam«: der Godard, die für ihre Tochter »ach Dir angelt, der »rennet, die Gisela MenliShofer haßt, und vor allem meine Mutter, die nichts anderes denkt, al» ihr« Sohn glücklich zu mach«, einerlei wie —?'
„Und du? der —? Sage mir auf dein Wort, Du fteust Dich, mir diese reizende Geschichte — ?'
„5a, ich freue »ich übet jede neue Mauer, die sich zwischen Dir und ihr erhebt.'
,Dn läßt an Off«heit nichts zu wünsch« übrig. Welche Thorheit indeß! Sie hat nichts geg« mich verschuldet, uud ich habe keine Ursache zu glaub« daß sie —. O, nicht die ndubeftel*
»Wirklich nicht?' fragte Listow ßillstehend nnd sah mit seinen gute» »ug« Schiltar stumm an. .Wirtz Tu mir also Glück wünsch«. Schilt«?'
.DaS erlast- mir! E» würde dir auch wenig nütze«,' nmr Listows schroffe Antwort.
Sie trennt« sich, tief verstimmt gegeneinander.
Daun erst, als er sich allein sah, ließ Arno seiner Leid«schaft die Zügel schieß«. Er stürmte ohne besondere» Ziel die Straße hinab. s
®be er es sich überlegt hatte, stand er plötzlich? vor dem, ach, so wohlbekannt« «arten.
3hm war, wie er es in seiner Leidenschaft aufiö faßte, ein leuchtender Gedanke gekommen. chsnaoW
Sie, Gisela selbst wollte er frag«. uäünsqm»
(Fortsetzung stchMMog
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iom lmmlassung vor; d«n die Divergenz der Meinung« pcctor üer die beste Lösung der Fleischbeschaufrage ist über» p»pt nur deßhalb eingetreten, weil beide Theile, nach seiner besten Ucberz«gung, ihre lebhafte irsorge für die Landwirthschaft bethätigen wollen.
Die Kundgebung des engere» Bundesvorstandes taufen,davon aus, daß die CommissionSbeschlüffe über ' Neischbeschaneutwmf das Mindestmaß dessen Wafichsrsiell«, was in dieser Sache im Interest- der rere g dwirthschaft verlangt werden müsse. Aber die eiswe
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Der südafrikanische Krieg. T
Dom Kriegsschauplatz Heg« heute thatfächliche Meldung« Aber Aktionen der beiderseitig« Trupp« nicht vor, es sei den»,
f 8«nm fragte Listow danach? Und in einem so Ümlich ungläubig« Tone.
Als er am anderen Morgen vom Exerzierplatz
Mim, befand er sich i» möglichst schlechter DC1 Innung. Ein Man» in feiner Abteilung hatte 8rt J bohlen; es fand sich, daß schon Noch« vorher erlei Eigenthum der Kamerad« verschwunden toar; » * Arnos Kopf regnete daS Mißfall« de» Oberste».
°Nnn kehrte er an» dem Bade zurück und wollte ——? htzück«. Später sollte er bei Gräfin Sardine
E; Zm dösen Schein.
Roman von L. Haidheim.
(Fortsetzung.)
Sehr verstimmt ging er nach Haus. Er , den» er ärgerte sich über sich selbst.
Umschau. .r n
Für die „Maifeier'?^ rührt die Sozialdemokratie schon wieder die große Werbetrommel. Ma» muß über die Geduld, welche an einem so aussichtslosen und an Fiasko so reichen Unternehm«, wie an den »Arbetterfeiertag' verwendet wird, ftannen Die deutschen Arbeiter sind ja auch schon längst dahinter gekommen, daß die Berichte von .imposant«' Vorbereitungen oder gar .imposantem' Verlaufe der Maifeier nichts als Humbug sind. 5edes beliebige von einer Arbeiter- Vereinigung arrangierte „Volksfest mit Konzert und Stau? beweist dieselbe Zugkraft wie der berühmte Maifeiertag. Wenn der 1. Mai als Symbol für >a» Fortschreiten der Sozialdemokratie gelten soll so W es damit nicht gerade glänzend au». fc.
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: vollständig zu verlieren. Allein wen» man praktische politische Erfolge erzielen will, so darf man sich von Stimmungen und Verstimmungen nicht leiten laste», sondern muß auch einmal den Boden des Compromiffes betreten, um bestimmte Vortheile zu erreichen. Wie weit eine polftische Richtung kommt, die bloße „Prinzipienreiterei' treibt, dafür ist der Freisinn ehr leuchtendes Beispiel.
Das Kompromiß, auf Grund dessen zunächst die Beschlüste der Fleischbeschaukommissio» zu staube gekommen find, ist Jaber nicht nur um deswillen als ei« sehr bedeutsamer Erfolg anznsehe», weil dieser Gesetzentwurf eine für die Landwftthschaft günstige Fastnng erhalten hat, sondern ganz besonders da«m, weil sich zum erste» Mal wieder eine ganz gewaltige Mehrheit zu dem Zwecke, der Landwirthschaft ausreichende» Schutz zu gewähre», zusammenfand. Dieser Erfolg würde an Werth ganz erheblich auch für die Zukunft gewinne», wen» e» gelänge — ohne die für eine Landwirthschaft errungen« Borthette preiszu- geb« —, den Beitritt der Regierung zu je»« Beschlüssen zu ermögliche».
Gerade ein derartiges praktisches Ergebniß, welche», wie aus den freihävdlerstchen Blätter« hervorgeht, das Unerwünschteste wäre, wa» der Linken widerfahren könnte, würde als »Generalprobe für den Estscheidungskampf um die Wiederrichtung eines aus- reichend« Schutzes der Produktionen der deutsche« Landwirthschaft durch den neuen Zolltarif anznsehe» sei« und auch angeseheu werde»; den» der neue Zoll, tarif kau» ebenfalls nur auf dem Wege des Kowpro- mifses aufgestellt werde».
Darum find wir auch mit dem Bundesvorstände vollkommen einer Meinung, wenn er äußert, die Berücksichtigung, welche die Landwnthschast bei den nächste» Handelsverträge» verlangen könne, sei nur dann zu erreichen, wenn diejeoig« Abgeordnete», welche die landwirthschaftlichen Sntereffen im Reichs, tage zn vertreten Berufe« feien, »jede geubernemextale und persönliche Rücksichtnahme schwind« ließen und rein sachliche Polftik triebe»'.. Das ist der Gmnd- satz, an dem die konservative Partei seit 5ahre» unverrückbar festhält. Mit diesem Grundsätze aber
«r»o konnte und wollte sich damtt'nicht zufried« geb«.
S<£llSäeS=$?ti?bd*btt ÄS“s ttfTnrfil trrt gnyigtn nehm«, entgegen: die Expedition diese« Blattes, die Annoncen-
IMtaton!Bnrea« von Haasenstei-r L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde- o- r- t
Mto»Setfe'rter der« Wcffwfc'SduLi: bUZtil. 85 P?g. D0NNerstaq, 19. ApNl 1900. Äse LL, S°Vrt'K,^'i?H!^r^ 3 ' -Mt®.
„Hör mal, rief er mit ärgerlich funkelnden Mng«, »Du weißt, daß da» bei mir nicht verfängt Jetzt antworte bestimmt und klar: .Wie kamst Du« dies« eigenthümlich zweifelnden Frag«?' ®
»2Bie man eben darauf kommt, w«n Du'» d«n partout wist« wwst,' erwiderte Liffow, und eine große Auftegung trat in seine Züge.
»5a, freilich will ich's wist«!' «ßnBs -
«äS’uS Meine Mutter erzählte mir natiirlt4 gki$ den erst« Abend alle Stadtneuigkettm auch, daß Du täglich dort verkehrtest, Du liefertest die Sammlung ab, hieß «.' “ T P
.So heißt e» nicht, so war e».' ^-n
®ann bist Du also jetzt dort fertig?* fragte
Listow offenbar befriedigt. 8
Arno entging der Ton nicht. nkgi'v'rH
.Weit«, wen» ich bitt« darf, ich entdecke nicht be» mindesten Zusammenhang!'
*®eM t% kaum. Aber wir redet« natürlich “nf ««setzung hättest einkomme« must« w«n nicht g«ade zum «tscheid. end« Zettpunkt FinstmvaldS ae«bt—' *
„Da» ist richtig.'
.Hättm und zwar so ganz unerwartet!'
.Nun, e» Pasfier« viel unttvarteie Dinge!'
w •3“!* ^ffow mit einem eigenthümtich« Aus-rua.
^^chiltar blieb steh« und fixinte seinen Schulfreund so scharf, daß dies« den Blick nicht ertrug. ”
Sewogmheft hab«, mir sofort die b®fie Wahrheit zu sag«?' rief er mit scharfer ge. retzt« Stimme. 8
er sie zu lieben ? Welche Anmaßung!' Y L Aschen »ahm « Liffow mit sich, bet widerwillig 61 J «a, ab« doch nicht »nein* sagte.
(238 .Ich möchte Dich mal fragen, Liffow, wie Du fiel ' — . -
Wir halten diese Annahme für ganz irrig. Schon scheint uns die Kundgebung des Bundesvorstandes aus dem Frohlocken, mit welchem die freihändlerische Preffe die »Kriegsdrohung der Agrari«" begrüßt hat, ist zu erkennen, daß mau dort vou dem Aufwerf« der Prinzipieuftage in der Fleischbeschauangelegenheit keine Stärkung der agrarischen Position erwartet, vielmehr auf das Gegentheil rechnet. Es ist nicht zu bestreit«, daß in landwirthschaftlichen Kreisen eine starke Erregung herrscht und daß man dort — wie auch schon seitens- der conservativen Führer im Reichstage ausdrücklich h«vorgehobe» worden — nahe daran ist, das Vertrauen in die Politik iusonderhest des leitend« Staatsmannes
: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain. ,, Jllustrirtes Sonntagsblatt. 8^ra,w *