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heute Mittag, beweist von seine» Elter», sei» jungt S Lebe» ausgehaucht. Der traurige Fall erregt hier

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rllseitige Theilnahme.

A Fronhausen, 11. Apiil. Die Frühjahrs« bestelluog hat nu» endlich ihre» Anfang nehme» Suae». An viele« Stelle» konnte man der sehr gaff« Bodens wegen nicht eher damit beginnen. Lerhältoißmäßig spät kommt somit besonders der Hafer zur Aussaat. In Folge des kalte» Wetters bietet audj die Winterfrucht noch keine» erfreuliche» Anblick, da ihr WachSthum sehr zurückgeblieben ist. Sie verspricht bis jetzt keine Ernte wie in de» letzte» Jahren.

Cassel, 12. April. Ein Schwindler schlimmster Sorte, hat vor einige» Tagen hier sei» Unroefe» ge«

Hessen-Nassau und Nachbargebiele.

b. Nordr ek, 11. April. In tiefe Trauer wurde

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Musolivo sich i» de» Berge» hemm. Die Regierung hat eiue» Preis vo» 10000 Lire auf seinen Kopf gesetzt. Alles umsonst, dm» Musolino ist der Held des kalabrische» Bauer» geworden. Mau spricht nur von ihm und seine Thateu werden ins Fabelhafte vergröbert. Ma» erzählt sich von seinem edlen Sinne; er thut Niemandem sonst etwas zu Leide, er raubt nicht, er achtet die Fron«, seine Waffe trifft nnr unerbittlich seine Feinde, und wenn seine Rache gesättigt sein, und er »ach seiner Meinung Gerechtigkeit geübt haben wird, so will er da» Land verlaffeu und answandem. Etueu der auSgesavdten Späher hatte er jüngst schwer verwandet, bau« aber Leute herbei« gerufen, kamst er ordentlich verbunden werde; der Mau» liegt jetzt im KrankeuhauS zu Reggio. WaS Musolino au Geld, Lebeusmittelu und Kleidung braucht, wird ihm willig vom Landvolk verabfolgt, und Keiner würde ihn verrathen, selbst wenn die Regiemng de» Preis verzehnfache» wollte, de» fie auf seine» Kopf gesetzt hat. Tmppm u»d Karabstrieri durchstreifen die «egend nach ihm, umsonst; neulich gelang es einer Pattooille, ihm auf die Spur zu komme«, doch entkam er, nachdem er einm Karabiniere zusammengeschofle» hatte. ES wäre nicht unmöglich, daß Musolino das tu Kulabrim erloschene Brigavte»- thum, das von ihm mit neuem Nimbus umgebe» morde» ist, wieder 1x8 Lebe» riefe.

Methadiste«.»e«et«be (RÜterstraße 8).

Ostersonntag, de» 15. April 1908.

Vormittags 8 * « Uhr: Predigt.

Normst tags IO1/« Uhr: SonMagSschnle,

Abends 8 Uhr: Predigt.

Mittwoch Abend 8*/< Uhr: «ibelstuude.

werden. Heute fanden mehrere Scharmützel statt. Die Stellung der Buren erstreckte sich, wie sich gestern erkennen ließ, in einer Länge von reichlich 15 Mellen über eine fortlaufende Reihe von Hügeln hin.

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Berlin, 12. April. Der Magistrat beschloß heute in einer geheime» Sitzung anläßlich des Be­suches Kaiser Franz Josefs, bei den Stadtverordntte« die Bewilligung von 50 000 Mk. zur Ausschmückung der Sttaßen zu beauttageu.

Berlin, 12. April. Die Polizei setzte auf die Ergreifung des Mörders der Lehrerin Johanna Niedenwald eine Belohnung von 1000 Mark ans.

Berlin, 12. April. Die Morge»blätter melden: Als mutmaßlicher Mörder der SchifferSftau Grasnick in Eichswalde ist der Bäcker Jaenicke aus Berlin hier verhaftet worden.

London, 12. April. Der bekannte Arzt Sir William Priest Ley ist gestorben.

Lust nur in der geringen Menge von 1:100 ge­mengt, tödtet es auf der Stelle selbst de» kräftigste» Mensche», der von schläftiger Erstarrung ergriffen, »icht einmal mehr da» Berlauge» hat, gegen de» Tod anzukämpfen.

DaS Lebe« für den Spazierstock. Et» ttauriger Fall ereigoete sich auf dem Bahnhof zu Vohwinkel bei Elberfeld. Der 25 Jahre alte Appretenrgehilfe Wilhelm Geraer au» Köln hatte feine Braut in Voh­winkel besucht und wollte Abends um 7 Uhr wieder Mit der Bah» nach Köln zurückfahre«. Bereits saß er im Zugabthell, al» sei« Spazierstock au» dem Fenster stürzte. Er stieg deshalb nochmals au», nm fich de» Stock wieder zu holen. In diesem Ange«» blick brauste der Schnellzug Hera», erfaßte de» jungt» Mann und riß ihm de« linke« Oberschenkel, de» rechte» Unterschenkel und die linke Hand vom Körper. Noch in derselbe» Nacht ward der Verunglückte vo» feinem Leiden durch de« Tod erlöst.

Rache eines Brrurtheilteu. Große» Jnterrffe erregt gegenwärttg in Kalabrien die Geschichte des Räxbers Guiseppe Musolino. Er war et« einfacher Holzhacker au» S. Stefan», einem Dorfe in de» Wälder» des Aspr»mo»te, u»d ist jetzt 23 Jahre ast, schlank und schwarz, völlig ungebildet, heftig und znchtlo». Vor zwei Jahre» hatte er Hiadel mtt einem gewissen Toccalt, und al» in der darauf folgenden Nacht tmf diese» ei» Flintenschuß abgegeben wurde, wurde Musolino de» Mordes angeklagt und zu 22 Jahren Zuchthan» vermthliü. Er betheuerte wiederholt seine Unschuld und schwur alle» De»e» Rache, die zu seiner Berurthellung beigettagen hatten. ES gelang ihm, mit vier anderen Zuchthäuslern zu entkommen. Seine vier Geuoffen wurden bald wieder eiugefangtn; Musolino führt aber seitdem ein ein­sames Räuberleben und nimmt Rache an seine» Feinde»; in der Zett vo» ei»em Jahre sind acht Menschen, theil» Polizisten und Späher, theilr Zeuge« in dem Prozeffe, vo« ihm ermordet, und ebensoviele schwer verwundet worden; dem Präfidenten des Gerichtshofes, Nazzar», und seinem Rechtsbeistand vamagua hat er Drohbriefe zugesandt; Letzterem wttft er vor, ihn lau veitfreÜsigt haben, nm einem Mächtige« zu »ahlzweckr« gefällig zu sei«. So tteibt

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in Gieße» der Markt de» Geschäftsleute» Nutze» gebracht hat, konnte man allgemein sehen nud hören. Der Marktplatz war ein schöner mit KieS bedeckter großer Platz. Die Stadt Gieße» hatte für die Prämiirung der schö»ste« Pferde der Pferdemaiv- kommfffio» 800 Mk. zur Verfügung gestellt. Wau» madt Marburg da» nach?

Gieße«, 11. April. Am Sonnabend wurde der KanfmaunSlrhrliug Hermann Böhmer aus Heuchel­heim neben feinem Fahrrad bewußtlos auf der Rod- heimerstraße, in der Nähe der Liudeubnrg mit einer kleine» Kopfwunde aufgefuude» und in die Klinik gebracht. Nachdem der Verletzte feiner Wunde am 9. d. M. in der Klinik erlege», und die Verletzung durch Schuß aus einem sogen. Tesching festgestellt war, wurde der Thäter durch die Polizei zu Gießen in der Person des Kaufmannslehrlings Ludwig Rinn auS Heuchelheim ermittelt und verhaftet. Der THSter behauptet, der verhängnißvolle Schuß sei ihm unvor­sichtiger Weise loSgegange». Der Verstorbene war erst 16 Jahre alt, im gleichen Alter steht der Thäter.

tfc Krofdorf, 11. April. Noch im Lauf des Jahres soll die alte Chanflee »ach Gieße» gerade ge­legt werde», wodurch der Weg dahin sehr abgekürzt wird. Auch dülste eS daun Ernst werde» mit der Anlage der längst geplanten, elektrischen Straßenbahn.

Neueste Telegrmmu?

Wolffs Büreau.

Der südafrikanische Krieg.

Lauda«, 12. April. .Daily News" melden aus Kapstadt vom 10. April: 400 gefangene Buren find heute nach ©L Helena eingeschifft worden. Die .Times" melden ans Bloemfontein vom 10. April: Die britische Truppeuabtheilung bei Wepener besteht ans 400 Mann. .Standard" meldet aus Dnrbau vom 11. d. MtS.: Eine ganze Brigade ging von Natal ab, nm zu Lord Roberts zu stoßen. Zwei weitere Regimenter schiffen fich heute ein. General Hunttr übernimmt das Kommando über die Brigade.

Die .Times" melden ans Lourenco Mw quer vom 11. d. MtS.: Der österreichische Finanz«ach- man» Epler, welcher die Stelle eines Hauptmanns der Raudmine«. Polizei bekleidet, ging muthig vor, um die drohende Zerstörung der Minen zu vereiteln. Als er er­fuhr, daß Leute ausgesandt waren, nm zweck» Zerstörung der Minen Löcher zu bohren, verhaftete er den Führer der auS 14 Mau» bestehende» Abtheilung. Der Staats« mi»e» Ingenieur Muunik erhob hiergege» Einspruch uud erklärte, die Leute hätten auf seinen Befehl ge­handelt. Epler verlangte nunmehr einen schriftlichen Befehl, welchen Munnick de» Leute« auch ausstellte und worauf ihnen gestattet wurde, die Arbeiten fort- zusetze». Infolge der hierauf erhobene» Borstell»»ge» bei der Regierung in Pretoria wurde Mnnniks Befehl aufgehoben. Seither sperrt Epler die unter seiner Oberaufsicht stehenden Mine» ab.

Israelitische Ge«ei»de.

Sonnabend dm 1s. und Montag dm 1«. April;

Passahfest. Borabmd/« Uhr. Bormittawr 8 Uhr. Nachmittags 3 Uhr. Sabbathmrgimg 8,06 Uhr

Au dm Wochentagen Morgm» 6*/* Uhr, Nachmittag» ty2 Uhr.

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Vermischtes.

Das Leipziger Brandunglück. Die Opfer der fürchterliche» Bravdkatastrophe in Leipzig dürste» «icht so viel z» leide« gehabt habe», wie ma» wohl anz»»ehme» geneigt ist. Beim Tod durch Verbrennen beschränk fich die Qual auf ein allerdings furcht­bares Angstgefühl, da» aber schon nach wenige» Se­kunde» durch die Gefühllofigkeit aufgehoben wird. I« neu» unter zehn Fällen gehen die unglückliche» Opfer weder gleich durch das Feuer, noch an der durch de« Rauch hervorgerufeueu Erstickung zu «runde, sondern fie sterben vielmehr fast augenblicklich an Vergiftung und die Flamme, welche die Haare ver­sengt, die Züge entstellt und den Körper theilweise zu Kohle verbrennt, gelangt nur a« einen fühllosen Leichnam. Wenn das Feuer die Fensterscheiben ge« sprengt hat und überall ans Fenstern uud MS Dach­luken herausschlägt, hat der Tod schon längst sein Werk vollendet, den» das sich beim Brande ent­wickelnde «aS ist nicht nur nicht einathembar, es be­täubt sofort und ist sofort tödtlich giftig. Mit der

stieben. Unter dem Name» .Dttestor Poller" angeb- lich von der dnrch Allerhöchste Cabiuetsorde vom Jahre 1867 conceffionitten Lebensversicherung». An­statt zu HMnover, mietfreie der Schwindler fich in seinem hiesige» Hotel ei» u»d suchte durch ZettuugS« onzeige» einen Geschäftsführer für eine hier zu gründende Zweigstelle der Gesellschaft, sowie mehrere Casstrer. Ans Grund dieser Anzeigen meldete« fich über 100 Bewerber; von diese» suchte der .Herr Dttektor" fich vier ihm zusagende Personen aus, ließ von denselben fich in Werthpapiere« 2300 Mk. als kaution gebe«, 'veräußerte die Werthpapiere, welche e«8 Obligationen der LandeScreditkasse waren, und chwand hierauf, zuvor jedoch dem Geschäftsführer de« eugagirten Eassirer» Quittungen vom Ober­ster einhändigend, die auf Personen ausgestellt

, die hier und in der Umgegend »icht existire».

§ Cassel, 13. April. Die schon so reichlich gestattete Maschiueuausstelluug für Schuhmacher, Sattler und mechMische Schuhfabriken in der Gewerbe- Cassel ist wiederum um ein werthvolles Objett mehrt worden. E» ist dieses eine Kiehle- Ketten- -Durchnähmaschine, welche sowohl mit ürrzer, als (fr mit langer Nadel nähe» ka»», um gleich gut Lebersohle», wie auch stärkste Filzsohlen bequem auf» u zu könne». Diese Maschine hat außerdem *t» Pechkocher am Horn befestigt, vermittelst dessen Garn während de» Nähens dünkt gepicht wird. Dieser Pechkocher, sowie daS Horn werden gleichzeitig ttuch eine Flamme geheizt. Ebenso find während Sauer der Ausstellung die Electtomotoren der Allgemeinen Elektrizität». Gesellschaft Berlin, sowie ist der Fdma Lahmeyer in Bettieb zu besichtigen. Dir Besuchszeit der Ausstellung ist bis mf weitere» iiglich vo» 10 bis 1 Uhr, Montag, Mittwoch imb Freitag abends von 89 Uhr, Dienstag, Donners- N, Sonnabend und Sonntag nachmtttagS von 2 fr» 5 Uhr.

Wiesbade«, 11. April. Infolge von Lohn- Werenze» hat gestern anf der staatlichen Taunus- frehnstrecke eine größere Anzahl von Arbeiter» die Arbeit »iedergelegt.

Lauda«, 12. April. Eise Re»termeldu»g ans Carnarvon in Kapland besagt: Parson und sein Stab ist hier eingettoffe». Der SufstMd im nord­westlichen Theil bei Kapkolonieu ist völlig nieber« geschlagen. I» Keuharbt und Rubins«» stehe« »och feiabliche Truppe». Es heißt, bie Führer bei Auf- ständische» seien in Goibonia gefangen.

Eine Reuteimelbung aus «liwal North vom 11. meldet feinet: Lord Kttchener ist heute Nach- mittag hier eingetroffen um die Truppe» zu be» sichtigen. Er sandte an die Garnison in Wepener eine aufmunternde Botschaft tobet et bie Hoffnung ausspricht, baß fich ihre Lage kalb ändern werde. Abends verließ Lord Kitchener die Stadt wieder. Die Verluste der Bure« im Kampfe bei Wepener am Montag waren schwer. Ihr großes «eschötz ist verschoffe». Sestern war das Feuer »icht so stark, heute wüthete wieder etohestigerGeschützkampf, wobei fie ihreStellunge» behauptet«. Meine Trupps Feinde sah man südwärts de» OraujefluffeS fich hinzieheu.

Durba«, 12. April. General Hunter ist MS Labysmtth hier etogettoffen. Ferner ttafe» noch zahlreiche Ma»»fchaft« frier ein, bie an Bord der TrMsportschiffe gebracht mürben. Wohin letztere fltfanbt würben, ist unbekannt.

Ladysmith, 11. April. Mm erwartet nicht, daß fich aus der gestrige» Demonstration bei Elaudslaagte Weiteres entwickeln wird. Die Eng­länder sind noch Herr der Brücke über den Sundaysluß. MM glaubt, daß die Streit» käste der Buren jetzt auf den der englisch« Stellung gegenüberliegend« Kopje zusammengezog«

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Kwacht hat, war ein ganz gewaltiger. Aufgestellt «f dem Platze und to den Hall« waten mindestens *>0 Pferde. Alle Qualitäten, prima nnb auch ganz freriuges Material, warm vorhMben. Der HMbel faltete fich recht flott. SngekMst würbe» do» bet hferbe-Marttkommissio» 7 Pferde, danmter 3 eto- lihrige Fohl«. Loose war« za höchst« Preis« Mt mehr zu hab«, fie war« 14 Tage vorher schon "erkauft. Vielfach wurde vo» Leute» au» ut Marburg die Meinung MSgesptochen, daß die An« . Rengung« die Gießen für feto« Pferdemarkt ge» wew *acht hat, ungünstig auf bie Marburger Pferbe-Märkte ^wirken mnß, weun bie Stabt Marburg nicht ** Märtt« erhöhtes Interesse znwenbet. Was

Aryeigen nehmen mtgegm: die Expedition diese» Blatter, die Annoncen»

Bureai^ von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- rx, .*

bürg, Wien; Rudolf Moffe, Frankfurt o. M., Berlin, München, Köln; OO.

E. L. Daube 4 Co., Frankfutt «. M., Berlin, Hannover, PattS x.

Xidda, 11. Aprll. Der bei dem Eismbahn- wffall in Unter-Schmitten vertttzte Fuhrknecht Wagner v sein« Verletzung« erleg«, ohne baS Bewußtsein wichet ei langt zu hab«.

eir«r < Gieße«, 12. April. Sestern war in Gieß« 1 ver ^erdemartt. De» Etobruck, be» biefei auf bie Et. «arburger nnb der« Leute aus unserer Umgeg«b

Erscheint »glich außer an Werktag« nach Sonn« nud Feiertagen.

MA C7 OuartalS-SbonnementS-Prei, bei der Expedition S Mk., bei allm SAICIWUtU

PaftiiMem 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr: die ge« ~ spattme Zeile ober beten Raum 10 Pf», Reklaurm: dw Zeil, 25 Pfg. Flkitag, 13. AplÄ 1900

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.

Jllustrirtes Sonntagsblatt. Srond"*

die Familie des hiesig« Ritterguts»Inspektors tzschstruth versetzt. Der« acht Jahre altes Töchterch« spielte nämlich am 4. d. MtS. mtt noch anderen gtabern in einem Baue und stürzte hierbei so «glücklich auS dem untersten Stocke desselben, daß ...j el verschiedeutliche Verletzungen davonttug. Infolge n1 htazugetret«« Blutvergiftung hat daS arme Kind

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von 24 Profeesoren äerXedi- 21= geprüft und empfohlen, haben sich die Apotheker Rich. Brandt'» Schweizer Pillen, welche in den Apotheken die schachtel 4 1 Mk. erhältlich, ®egen ihrer unüberttoffeum zuverlässigen, angenehmen, dabei vollständig unschädliche« Wirkung gegen

. LeibesverstopfuBff (Hartleibigkeit), ungenügenden Stuhlgang uud deren un­angenehme Folgezutzände, wie Kopfschmerzen, Herzklopfen» Blutandrang, Schwindel, Unbehagen, Appetitlostgkett x. einen Weltruf erworben. Nnr 5 Hfg. kostet die tägliche Anwendung, und sind die Apotheker Richard Brandt'schen Schweizerpillen bei den Frauen heute da» beliebteste Msttel. Die Bestandtheile der ächten Apotheker Richard Brandt'schen Schweizerpillen find Exttatte von: Silge 1,5 «r., MoschuSgarbe, Aloe, Absynth je 1 Gr., Bitterklee, Senttan je «,5 Gr., dazu «entiau- urd Bttterkleepulver in lllnchen Theilen und tat Quantum, um daraus 60 Pillen im Gewicht von 0,12 herzustelleu.

Kirchliche Nachrichten.

13. April (C h a r f r e i t a g). Lutherische Pfarrkirche.

Nachmittags 6 Uhr: Passion,feier.

1. Oft er tag.

Lutherische Pfarrkirche

Vormittags: Herr Superintendent Happ ich.

(Abendmahl.)

Nachmittags: Herr Pfarrer Metz.

Elifabethkirche.

Vormittag»: Herr Pfarrer Metz.

(Abendmahl.)

Nachmittag»: Herr Pfarrer Manger.

Reformirte «todt. und UxiverfitSttkirche.

Vormittag»; Herr Pfarrer Schindewolf.

(Abendmahl.) Amtswoche.

(Collette für Cappel und BaSdorf.) Nachmittag»: Herr Candidat Kienzler.

Katholische Kirche.

7% Uhr: Heil. Messe mtt Frühlehre: Herr Pfarrer Df, Weber.

»7« Uhr Amt und Predigt: Herr Kaplan H i l d

2 Uhr Andacht.

2. O st e r t a g.

Lutherische Pfarrkirche

Vormittags: Herr Pfarrer Heermann.

Nachmittag»: Herr SuperiMendeM H a p p i ch.

Elisabethkirche.

Vormittag»: Herr Pfarrer Manger.

Nachmittag»: Herr Pfarrer Metz.

Äefermirte Stadt- uud UuiverfitLt-kirche.

Vormittag»: Herr Pfarrer Scheffer.

Nachmittag»: Herr Pfarrer Henze MS Kirchhain.

| Katholische Kirche-

71/» Uhr hl. Mefie mtt Frühlehre: Herr Kaplm H i l d.

»7» Uhr Amt und Predigt: Herr Pfarrer vr. Weber.

2 Uhr Audacht.