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ftaoten* bekriegt England, derEivilisaiion*.

Theodor Mommsen Theodor Mommsen hat

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beide» Waisen suchte, uud al» eine solche in einem fünftigjährigen Fränlei» v. Löben gefanden war, regten sich thetlnehmende Dame» der Gesellschaft sehr anf, ob die Wahl einer gänzlich Unbekannte« anch wohl die rechte sei?

Sie will heute kommens sagte Lisa eine» Tage», mit, einem offenen Brief in der Hand za Gisela ein» tretend, die, wie so ost jetzt, M uud anscheinend gedankenlos von ihrem Fenster in de« Garte» u»d »müder hinweg anf die Straße der Stadt blickte, »ie man in einiger Entfernung von hier an» über, sehen konnte.

So? Will Pt?* fragte Gisela gleichgültig.

Ja nod ich denke, wir fahre» zur Bah» und >ole» sie selbst ab, da» ist gleich ei» fteundlicher Eutgeaenkomme» I*

Mir ist'» recht. Sa»»?*

Na, Sott sei Dank, sie fragt doch wenigsten» damal!' rief Lisa halb ärgerlich, halb lochend.

Und da Gisela roth wurde, fuhr die Jüngere fort: Doktor Wendelstein hat mir gerathe», Dich einmal auf Dich selbst aufmerksam zn machen, Gisa, den» Du verlierst Dich immer mehr i» Deine schreckliche Schweigsamkeit. De» ganze» Tag benutzest Du, >ier zu stebe» uud Hinauszustarre», uud ich bin über» jniflt. Du stehst weder die Llütenpracht im Gmteu, noch die Soune und de» blaue» Himmel.*

.£>, doch, ich sehe da» alle»!* vertheidigte Sffela stch.

Aber steut e» Dich? Ist e» denkbar, daß Du ei» so unerhörtes Glück so «»dankbar »ud «»emp­findlich hivnimmst, wie Du ihust? Wer regiert hier in Deinem Hause? Dn selbst gewiß nicht! Ich versuche eS, aber schon wölbst mir die Hausmeisterin über de« Kopf, und wen» Fränlei» vo» Löbe» kommt

und Dn beharrst bei dieser Apathie, so find wir beide in einer Woche ihre Unterthaue«. Dazu habe ich aber keine Lust, da» sage ich Dir!*

Gisela hatte den Kopf gehoben bei Lis« Sermon. Wie hold sie anSsahl Da» nnßbraune Mägdelein* war wieder da nicht» mehr von bleiche» Wangen und krankhaft große» Ange», alle» nur Frische und Sesundhett, uud heute so ein komisch, ernsthaftes Aus­sehen der kleine» Gouvernante. Sie mußte lachen.

Dn Guck-in-die-Weli, ich bi» die Netteste, und Du hälft mir Rede»!*

Sott sei Dank, sie lacht! Gisela, liebe Gisela, sei einmal auftichttg! Hast D» auch das heißt, ich meine, hast D» Dein Herz entdeckt?*

Und Lisa umarmte die Schwester, wurde glühend- roth und sah fie halb verlege«, halb wiffe«d an.

Aber Gisela beachtete da» venätherisch entschlüpfte auch* gar nicht.

Heftig wehrte fie jede» »erdacht ab:Ich? Fällt mir gor nickt ein, Lisa! Wie thöricht, wie albern, so wa»?'

-Nun, Gisa, ich habe freilich auch keine Idee, wer e» fein könnte. Indes Wendelstein*

»Der? Der glaubt ? Der sagte ?*

»Gesagt hat er gar nicht», aber weißt Du, es lag so etwa» derart in seine» Miene»'

Doktor Wendelstein soll fich um fich selbst kümmern, nickt um mich!* tief Gisela schroff.

Bbcr Gisa, es ist doch keine Schande*

Einerlei, ich will nicht, daß mau mich beobachtet ond oasforscht. Niemand hat ei» Reckt daz» niemand, llrd wenn ich über jede» Blick uud über jede» Thun Rechenschaft oblegen soll*

Herzenskind! Was ist Dir den«? Wendelstein hat nicht» gesagt.*

Mer von unsere»

Post-Abonnenten das Abonnement auf dieOberhesstsche Zeitung* prall. Oumtal 1900 (April, Mai, Juni) bei Ewpfaug der letzten Quartals-Nummer

»ach nicht erneuert hat, erhält unser Blatt leider am 1. April nicht weiter. Wir bttte» daher, die

Abonnements-Erneuerung sofort bei dem betteffende» Post Amt zu bewirken, damtt eine Unterbrechung in der Zustellung des Blatte» nicht eiutriü. Wir können diese Unterbrechung »ich verhindern, da da» Post-Zeitung». Amt nur die von de« einzelne« Postämtern aufgegebenen Exemplare zur llebermittelung an die Abonnenten annimmt.

Die Expedition

derOberhessische» Zeitung.*

mehr als die CronjeS und French hat sich schlauer Weise nicht daran gewagt. Daß er gvt daran ge> thau hat, sich zurückzuziehe», geht au» folgendem Telegramm au» Bloemfontein hervor:

Die telegraphffche Verbindung mit Kimberley wie Spriugfonteiu ist vo« fliegende« Buren corp» abge> schnitte». Da» Abschneider- der vom Oraujefluß herasskommeude» Kommandos der Bure» ist nunmehr «rkstchtsloS, weil angesichts der allerseits erscheinenden vurencorps Konzeuttirung des SefammtheereS auf Bloemfontein nothweudig. Sicherung der Verbindung > «ck der bedrohte» Bahnlinie Kimberliy-Oraujestatton ist vor allem unerläßlich.

Daß de» Engländer» bei ihremSpaziergmig »ach Pretoria* »och allerhand lleberraschnnge» blühe» 8»»e», gebe» fie selbst allmählich zu. Sie gestehe» chr, daß trotz aller gegenteilige« Meldungen die Aobertssche Proklamation an die Freistaat!« bis jetzt »och keineswegs de« gewünschte« Erfolg gehabt hat.

Meldet dieTimes* aus Bloemfontein: D« Instand, der in dem »kkupirte« Theil de» Freißaate»

vorwaltet, macht eine» längere» Aufenthalt der Hauptarmee hier uothweudig, damit die Wttkung der Proklamation fich allmählich geltend machen kann. Es droht die Gefahr einer ernsten Belästigung unserer Verbindung», linien, fall» das Gebiet im Rücken der vonückeude» Truppen nicht absolut unterworfen ist; da» beweist die Thatsache, daß d« Feind vielfach in fliegende» Detachement» über daS Land »erteilt ist, wie da», dem die Gardcoffizi«e zum Opf« fielen. Ein Bericht derDaily News* betont ausdrücklich, e» fei grundfalsch, die Freistaatbureu al» halb gegen ihre« Wille« von Steij» in de» Krieg ver- wickeü hiuzustelleu. Die Freistaat!« feien in Wirk­lichkeit von dem Augenblick an, wo dir Frage fich «hob, in corpore für den Krieg gewesen, nament­lich auf Bettetbeu ihrer Frauen, welche die Eng­länder »och mehr Haffe», al» die Männer ihn».

Sie Raffern al» englische Hilf», truppe».

In einem am 14. März abgesandten Bericht dn Daily Mail* au» Maseking findet fich daS offene Eingeftäudniß, daß die Lertheidiger vo» Mafekiug jetzt Kaffer» al» Hilfstruppe» v«we«deu. ES heißt in dem Berichte wörtlich:

Arn Sonntag Abend hatten wir eiu Piquet von zeh» Eope Boys (Raffern der Kapkolonie) südöstlich von der Stadt ausgestellt. Plötzlich sah man, wie etwa zwei Dutzend Bure« auf die Mauer, stein-Haufe» heraukroche», dabei de» Schatte» der Bäume uud Büsche benutzend, um ihre Bewegnngen za v«b«ge». Ihre Abficht war wahrscheinlich die, zu versuche», am Montag früh, sobald der sonniäg. liche Waffenstillstand abgelaufen war, diese Stellung, von der au» fie auf kurze Eutferuung schießen konnten, zu nehmen. Unsere Eape Boy» wartete», bis die Bure» nahe heraukame» und feuerte» bann eine Salve. Die Suren versuchte», fich unter Deckung eine» Maximgeschütze» und einer fnnspfündigen Krnpp'scheu Kanone zurückzuziehen. Uns« kommandirender Korporal «kannte richtig, daß die einzigen Zielpunkte für die feindliche Gewehre die Blitze unserer Martini» waren. Er zog darum seine Boys, sofort nachdem fie ihre Salve gefeuert hatte», zur Hälfte «ach link», zur Hälfte »ach recht» MÜck. Die Boys schwärmten dann au», feuerten anf die Flanken der Bure» und hatte» de» Erfolg, daß fie zwei Buren verwundete». Unsere schwarzen Verbündeten theilte« uns mit, daß die große Kanone d« Bure« letzte Woche beschädigt wnrde »ud folglich nickt viel schießen konnte. Sie ist jetzt aber auSgebeffnt und feuert eine neue Art vo» Geschossen.*

Die gefangene» Bure»

die auf Transportschiffe» zusammengepfercht find, find nicht so gut daran, wie die Engländer in Pre- toria. Die Krankheitsfälle nntn ihnen mehren fich.

Ach, laß mich in Ruh mit Wendelstein. Ich verbitte mir seine Beachtnng, er ist nicht mein Arzt.*

Aber mein«, und ein braver, treuer Freund, nnf« einzig«, hörst Du, Gisela!* flammte die jüug«e Schwester auf.Du solltest »icht so geringschätzig üb« ihn thuu. Mich hat « gesund gemacht »ud wie ein »ruh« hat er für nn» gesorgt, al» Du krank warst. Dn ab« nimmst da» alles hi», wie eine Plinzesfi«, dankst »icht, stehst eS kaum, und da war eS wohl natürlich, daß « fich fragt: ist ihr mein Kommen lästig? Sieh, vnd so hab ich mich anch gefragt! Dn bist anders geworben, ganz and«»! Ich kenne Dich ja gar »icht so; wolle doch Gott nicht, daß Dein Reichthnm Dich so schmerzlich ver­ändert Habel*

Lisa! Lisa!*

Ja, ich mnß e» Dir jetzt sagen, es kann «ich» helfe«. Du bist, fett Dn reich bist, nicht wieder zu «keuneu! Du läßt de« braven Ge- richtsrath sorge«, ohne Dank, ohne eigene» Willen. D» stehst gar nicht, wie « Dir Liebe» thun möchte; gegen seine alte gate Frau warst Du o «ast und kalt, daß ste fich ganz beklommen ent- chnldigte wegen ihres Kommens! Dies« Engel von !ian Fran! Und Du? Ich mag garuicht daran festen, wie wenig Du empfandest, was Dn ihr chnldig warst. Und habe« wir ben« hi« f» viel Freunde, daß wir wählen und groß thuu dürste»?*

,3ch? Ich kalt u»b undankbar?*

3a, Gisa, ja! Welch« böse Seist ist in Dich gefahren?*

Tie Gescholtene wurde totenblaß. @8 zuckte in ihrem Gesicht wie verhaltenes Weinen. Dann richtete Gisela fich auf einmal g«ade auf vnd sah mit tief» ernste» Äugen die Schwester em. (Fortsetzung folgQ

Drei find am 26. gestorben; zwei beerdigt worden. Do» de» kranke» Buren leiden etwa hundert au TyphuS.

Englische Berwnudete ans dem H u » g e r s ch i s s.

Arn letzte» Freitag kamen gegen 230 Man», die auf dem SpitalschiffPriuceß of Wales* von Süd­afrika nach England befördert worden waren, in London ins Spttal. Sie «hielten ihre Verwundungen bei de« Operationen von Spions Kop, Paardeberg, Mag«ssontei» und Eoleuso. DaS Spitalschiff Princeß of Wales* scheint trotz des viele» Geredes, «nttr dem beS Schiff seinerzeit vom Stapel gelaffen wurde, nicht gerade das Ideal eines Spitalschiffes zu sein. Da3 Schiff scheint zwar mtt allen modernen Spitalsbehelfe», die Schiffsküche aber nicht mtt dem nothwendige» Proviant v«sehe» zu sei». Der Ver­tret« eines englischen Blattes, bet nach dem Ein­treffen b« auf betPriuceß of Wales* tran»portirten Soldaten im Spttal vorsprach, meint, die Soldaten hätten einstimmig darüber geklagt, daß sie ans dem Spitalschiff nicht genug zu essen er­hielten. Ei» Sergeant, der mit seinem vollen Namen für daS, was er sagt, entsteht, änßerte stch folgendermaßen:So lange wir nuten in Südastika waren, hatte» wir Alles, waS mir brauchten; aber seitdem ich die Tafelbai verließ, weiß ich nicht, toaS man unter einem sättigenden Mahl versteht. Ich kam in derPrinceß of Wale»* nach Hanse und eS ist Thatsache, daß dieses Schiff in Bezug auf Ser» proviantirung das schlechteste Schiff ist, in das ich je meinen Fuß setzte. Während her ganze« lieber fahrt bekamen wir regelmäßig von 4 Uhr Rach mittag» bis 8 Uhr ftüh am nächsten Morgen nicht» zu effen. Niemals hatte» wir Zucker in unserem Thee. Rauchen durfte» wir nur fette«. Wenn wir einmal Salz wolltt«, so mußte» wtt eine halbe Stllude darauf warte». Um offen z« spreche» ick hörte während dieser einen Reise auf der Princeß of Wales* mehr Klagen, als während der stebe» Jahre, die ich in der Armee verbrachte.* Der Ora»jefreistaat ei» Mnsterstaat.

Die Engländer stvd überrascht. Die erste Prüfung de» Zustandes der Staat- finanze» und der fie ver- waltende» Maschinerie beS OraujestaatS hat, wie der Morning Leader* mittheill, zur größte« lieber, raschnng die musterhafteste Ordnung erwiesen. Sämwtliche Bücher befinden fich vollständig ä, jour, die Buchungen über den Farmer» gemachte Staats- vorscküffe und überhaupt über Alles, was fich auf die Finanzen bezieht, in bester Ordnung. DaS in Gebrauch befindliche System scheint den Bedürfniffe« des Landes, sowohl maS die Finanzen wie die Rechtsprechung betrifft, in perfekter Weise angepaßt ,u sein. Eiue hochgestellte Persönlichkeit drückte mir ihre Verwunderung darüber aus, solche Beweise eines

3« Wahrheit. Gisela MeuliShofer hatte die fich V glücklich bietende»Chance»* ganz ausgezeichnet i®benutzen* verstanden.

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Nachdruck verboten

3» bösen Schein.

Roman von L. Haidheim.

(Fortsetzung.)

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Umschau.

Die Flottenvorlage in der Budget- kom Mission.

etc. Die Budgetkommissto« des Reichstage» be­gann am Dienstag die Beratung der Novelle de» FlottengesetzeS uud erklärte fich auf «nttag Müll«. Fulda uud Geuoffe« damtt eiuverstaudeu, daß eine

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fefforS Sonnenschein in Birmingham um Motivirung feiner neulich in einem Artikel derNorth America» Review* gegen die englische Südafrika-Politik er» hobeneu Anschuldigungen durch folgende» Brief be­antwortet:

Charlotteuburg, 5. März.

Beehrt« Herr! Besten Dank für Ihre» lange« Brief. Gestatten Sie mir »nr eine kurze Antwort. Außerhalb Englands ist nicht eine einzige Stimme zur Btttheidiguug Ihre» südafrikanischen Kriege» luvt geworden. Es ist d« Fall DreyfuS, gegen England gerichtet. Glauben feie, daß diese allge­meine Entrüstung unbegründet ist? Biele Ihr« beste« Landsleute theileu die Ansicht des Eon- tineuts, aber der Kriegszustand läßt fie schweige« right or wrong, my conntry! Die Burenregternug mag Anlaß zu Klagen gegeben habe«, allein diese find nicht die Ursache, so»b«n der Vorwand des ÄriegeS. W« an die Diamant­feld« und die Besetzung Kimberleys denkt, wttd schwerlich Lord Salisburys Versicherung:Wir suchen kein Territorium, wir wollen keine Gold­felder* ernst nehmen. JamesonS Raubzug wird heute allgemein vernrtheilt, aber wolle» Sie behaupten, daß »icht wenigstens ei» Theil Ihrer Regi««»g an diesem skandalösen Verbrechen beteiligt gewesen ist? Wolle» Sie behaupte», es wäre, wie eS fich gebührt hätte, vom Parlameut und von Rechtswege» bestraft worde»? Ste möchte» England von CecU Rhode» ond seiner Bande trennen, aber vergeblich. Hatte England »ach jene» Vorgänge» und »ach der Art, wie ste offiziell behandelt wnrde», ttge»d welchen Ausprnch auf Glauben an seine guten Absichten? Glauben Sie allen Ernstes, et« Volk wie die Bure« habe einen Erobttungskrieg gegen das britische Reich führen wollen? Sie dachte» a» ein Jahrhundert von Unrecht und Miffethate» und versuchten Noihwehr, leider vergebens. Fortan werde» die Holländer am Kap ein zweites Irland bilden, und der Rächer wttd früher ob« später kommen. Glauben Sie mir, jeder Freund Englands ttanert üb« solche Siege.

Theodor Mommsen.

Erscheint täglich außer an Werktag nach Sonn- und Feiertagen.

OnartalS-AvonnementS-PreW bei der Expedition S Mk., bei allen SÄlClIr VlXTCI

St^Belle'oder^deren^mm'°W^ R^rmeu^d^Zttl, S» Sfo DoNNkrstag, 29. MÜ1H 1900. g^. Dank

Wöchentliche Beilage«: Kursblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

** ****' lUdt uitata, Jflustxjxtes Sonntagsblatt.

Redaktion: Marti 21. Telephon 66.^

lorgii tc.

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Lehn

Aiyeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen» Bnreaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magd«- ok

bürg, Wien; Rudolf Messe, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; DD.

6 ®*"i & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris x.

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Der südafrikanische Krieg.

General French

hat, wie unser gestriges Telegramm mittheitte, den Rückzug »ach Bloemfontei» angetieten. Sein Plan, . die Buren abzufangev, ist mißglückt. DieKölnische Zeitung* sagt zwar, eS hätte fich nichtder Mühe gelohnt*, die Burenabtheilung abzufangen, i» Wttk- . , Weit verhält stch die Sache ab« ganz anders als eS die rheinische Wetterfahne darstellt. Die Bure». (Sch abtheilnng Qlliviers betrug nämlich ca. 5000 Manu

Und mit ein«Energie ohnegleichen,* das ^>ßte man sagen, denn fiehinterttieb* jeden Ser. M her Aussöhnung zwischen Cater und Pflegesoh». .Alle Achtung! Sie war ein schlaues Ding, M ihrer großen Jugend!* So sprach am lautesten ®»b rücksichtslosester» die in ihrem Sohne tief gekränkte tfam Ltssow.

Hab dieser arme Mensch, der Lentnant vo« «cktüar! gjia« mvßte ihn »nr sehe», so wnßte ®£r®' der war ei» trotziger Hitzkopf. Nu» ja, aber und g«abe, ein echter Kavalier. Alle Kameraden ttebte» ihn. D« alte Sonderling, der Hoftalh, that ihm schreckliches Unrecht, nur weil er ihm nicht schmeichel,, nnb nicht heucheln wollte.

Und wenn man endlich seine» Stoff erschöpft *Ee, so wandte man die neugierigen Auge» »ach «m Befitzthnm der blonde»Erbschlkicheri».*

11 - Die hohe» Mauer« schiene» plötzlich wie von *la8. den» man wußte alles, was dahinter vorging. Ra« intereffierte fich für jeden Umstand, jede Ser» Äderung, jeden Menschen der geschäftlich oder als vreund dort verkehrte. Man kannte den Preis der ^auertoilette, welche Wendelstein, völlig ahnungslos « Begriff der Dinge,recht schön nvd gediegen* fct hatte. Ebenso wußt, alle Wett ganz genau, daß ** GerichtSrath Otte« eine ältliche Dame für die