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Dagegen bezweifle er nicht, daß solche im Lager C onjeS gefaodes worden seien, da er wifie, daß solche Munition den britischen Truppen von de» Buren abgenomme« wordra sei. Roberts fügt hinzu, da eine Untersuchung ergeben habe, daß SleijnS Behauptungen unbegrüudet seien (?), so halte et es nicht für w ün s ch en S w er lh, die Korrespondenz fortzufltzeu. DaS glauben wir, daß diese Korrespondenz dem Lord Robert- unbequem geworden ist. Auf außerordentlich praktische Weise haben die Buren seine Klage» beantwortet. Aus Glencoe wird nämlich gemeldet: ES sei von den Buren eine vollständige Sammlung von den unter dem NomenDum.Dum Patronen" bekannten Expanfivpatronen zum L-e Metsordgewehre, welche die Buren bei den englische» Soldaten in Natal fanden, angelegt und dem englischen Kriegsamte zugesandt worden.

Ein Deutscher verhaftet.

Buller schickte den Obersten Hamilton mit einer weißen Fahne nnd mit einem Briefe, in dem mit» gerhcilt wurde, daß die beiDewdrop zurückgelasiene deutsche Ambulanz nachgeschickt werde. Vier Ver­wundete der Ambulanz waren von den Engländern als Gefangene zuruckbehalten worden. Zwei von denselben, ein Kommandant und ein Feldkornet, ent­kamen und die Engländer verhafteten Dr. Albrecht in Lalysmith wegen des Entkowmens dieser beiden Buren. Die deutsche Regierung wird deswegen bei der englischen Regierung Vorstellungen erheben.

Der Heldentod einer Deutschen.

DieMagdeb. Ztg." veröffentlicht einen Privat­brief aus Johannesburg, der den Tod eines Deutschen, eines Herrn Arno Senf aus Friedrichroda, schildert, der fein Leben für einen Freund opferte. Wir ent­nehme» dem Brief folgende Stelle: Am Montag, den 15. Januar, wurde der Rechtsanwalt Beaemann und etwa 200 Mann von dem Pretoria-Kommando abkommaudirt, um der Armee, welche mit Buller Ladysmith entsetzen sollte, entgegenzuziehen. Am 18. Januar wurde Herr Sraf und etwa 100 Mann zum Rekognosziren ausoesandt, als sie auf etwa 1500 Mann englische Kavallerie stießen. In der Annahme daß ein Berg noch unbesetzt war, näherten fie stch diesem, als sie plötzlich heftiges Gewehr- und Maxim teuer bekamen. Nachdem fie etwa 1 Stunde mit dem Feinde Feuer unterhalten hatten, sahen fie ein, daß die Uebeimacht zu groß war, und beschloffe», sich zmückzuziebra. Dies sührten fie einzeln auS und wandten fich einem anderen Berge zu, bis zu welchem fie jedoch über offenes Feld mußten, ohne jede Deckung ben mörderisch-» Kugeln ausgesetzt. Herr Senf nabm m», da er baS Pferd seines Kameraden Begemann nicht webt sah, daß dieser schon zurück sei, und jagte daher ebenfalls zurück. Hier augekomwen fand

Nun ja, aber was rieth die Vernunft?

Plötzlich hörte sie wieder Arnos Stimme; diesmal unter ihre« offenen Fenster.

»Gewiß, gnädige Fran, ich werde Sie nicht hindern, Fräulein MeuliShofer Ihre Vorschläge zu machen.'

War dies Fran Liffow? Gisela huschte an das Fenster, die Sprechenden hatten indes schon das Haus betreten.

Gleich darauf wurde Frau Liffow wirklich von der äußerst neugierig blickenden Franzen gemeldet, diesmal in einer geziemende» Weise.

Eine Viertelstunde später die Dame war wieder fortgegangen erschien die Franze» zum dritten Male; nun offenbar völlig ve'wirrt und betröffe».

Herr v. Schiltar ließ frage», ob Fräulein MeuliS­hofer ihn empfangen wolle.

Sie hatte bejahend genickt, sprachlos vor Leber raschung.

Bleich bi» auf die Lippe», dar» plötzlich tief er- röiheud und wieder eben'o rasch erblassend, staub fie vor dem nunmehrigen Herr» deS Haus«, bet fich förmlich vor ihr verneigte, ober nichts mehr von bet Abneigung, ja dem Widerwillen in feinen Zügen trag, ben er ihr bis jetzt gezeigt.

Sein rascher und scharfer Blick hatte ihre 8er» Wirrung sofort bemerkt.

Verzeihen Sie, gnädiger Fräulein, daß ich Sie in ihrem Zimmer aufsuche; wir stehen beide eben unter der Herrschaft ungewöhnlicher Umständet" sagte er ficher und mit jener Bestimmtheit, die ihm dem Pflegevater ähnlich machte.

Ich bitte", konnte fie nur stammeln, indem fie ihn mit einer Handbewegring zum Sitzen eiulnd.

er wohl das Pferd aber nicht ben Reiter und ver­nahm von ben Memmen, daß das Pferd fortgelaufen fei, und Herr Begemann »och an der anderen Seite, unfähig, fich zu Fuß zmückzuziehen. Uneischrock-u und ohne zu säumen schwang er fich wieder auf fein Pferd, das seines Kameraden am Zügel mit sich sührrab. In rasender Karriere legte er ben soeben glücklich entkommenen gefährlichen Weg wieder zurück, seinem verzweifelten Kameraden Rettung bringend. Nachdem die Pferde hinter dem Berg, der Deckung vor den Kugel» bot, ausgeruht hatten, unternahmen fie Beide das gefährliche Wagniß noch einmal, begleitet von dem heftigen Feuer der Engländer. Herr Beg manu deffeu Pferd nicht sehr schnell war, ritt zuerst, kaum hatte er jedoch den W»g halb zurückgelegt, als er eine Kugel durch deu Fuß bekam. Mit aller Krastanstrenguug erreichte er j-doch fei Ziel. Hier angekommen drehte er fei Pferd herum, uns sah gerade, wie Herrn Senf sein Pferd unter brat Leibe erschossen wurde. Tie Distanz bis zu bem schützenden Beige betrag ungefähr noch 50 Schritt. Herr Senf versuchte nun kriegend hinter einem Stein Deckung zu suchen, als er, von einer Kugel durch die Brust gettoffra, tobt zusamrneubrach.

Die deutsche Ambulanz hob seine Leiche auf (die elenden englische Soldaten hatten ihn seiner Uhr und feines Geldes beraubt) und begraben ihn tn bet Nähe des Freistaatschra Hospstals westlich von Ladysmith.

Heber Vers chieben e Merkwürdigkeiten in den Berichten der englischen Generale läßt fich die Frkf. Ztg." wie folgt auS: Zunächst meldet Kreuch, daß er den Bruder des Präsidenten Steijn gefangen genommen habe. Nachträglich stellt sich heraus, daß dieser Bruder überhaupt nicht frei staatlicher Soldat war, sonder» daß der General French auf seiner Farm sich einquartierte, und daß Roberts ebendaselbst frühstückte. Die Gaßftethktt lohnte French mit einem Telegramm, daß er de» Steijn gefangen genommen habe!"

Umschau.

Mehr nationale Selbstachtung.

*Fürst Bismarck sagte einst im Reichstag:In ben Stiefeln bezahle ich das Bier, baS mein Schuster ttinkt." Man kann dieses Wort sehr viel verall- gemeinern, ohne daß es an Beweiskraft verliert; im Gegenthetl, er liegt in diesem Scherz ein um so höherer Erust, je größere Gebiete her na» ttonalen Probnctio» wir bubet heran- ziehen. Mit jebem bratschen Fabrikat, das wtt einem ansliindischeu vorziehen, helfen wir den In­dustrielle» und dem ganzen Volke einen Theil seiner socialen n»b nationalen Lasten tragen; nnb man darf es rahig heraussagen, baß man in

»Sie empfingen soeben den Besuch der Fran Lisow," fuhr er in derselben Weise fort,ich weiß, daß die Dame kam. Sie in ihr Haus zu holen."

O Gott, er wollte ihr doch nicht anbeuten, daß fie befler gethan hätte, mit ihr zu gehe»?

»Ich kann es nicht I" stammelte Gisela. »Ich habe schon nach Berlin geschrieben," fie zeigte auf ben fertig baliegenben Briefich will dort eine Stellung suchen."

»Aber mein Fräulein!" Er hatte ihre Gedanken über ihn erratheu. Sie wieder glaubte, er wolle fie überrede», zu Liffow zu gehen, nm fie los zu sein. In unbeschreiblich peinlicher Erregung lieft fie ihn feine» Protest gar nicht beendigen.

»Ich darf, ich kau» eS nicht, mein Herr; ich werde'

»Sie werden doch die» Hau» nicht »erlaffra wollen, ehe ihr Frennd bestattet ist?" fragte er unwillig.

Schwere Thränra traten ihr in die Augen, die fie wett öffnete, bamtt die verrätherischen Tropfen nur nicht über ihre Wangen rollen sollten. VegebraS.

Er sah fie inzwischen immer fest und beobachtend an.

»Auch ist Ihre Schwester, wie ich von meinem Schulkameraden Liffow hörte, »och nicht au» der Klinik entlcffen," fuhr Arvo fort.

Großer Gott was sollte auS Lisa werden? Und er kannte allo Lisow?

Sie antwortete ihm nicht gleich vor Rathlofigkett. Aber fie zwang fich nicht zu weinen. Er hätte ja doch nicht an ihre Trauer geglaubt!

»Jedenfalls, gnädiges Fräulein, haben Sie vor u»S allen das größte Recht, meinem Pflegevater die letzten Ehren zu erweisen. Sie pflegten ihn wie eine Tochter"

jedem deutschen Fabrikat, daS man kauft, die eigene Volkskraft, la jedem fremden die eines fremden Volke» stärkt. Jeder ist stch selbst der nächste, aber auch jedes Volk ist sich selbst daS nächste." So sagt in einem mit obigem Titel versehenen Leitartikel dieKölnische Zeitung". Und fie schlieftt diesen Artikel mit den Worten:So lange der ewige Friede noch nicht verbürgt ist, so lauge die Industrien der verschiedenen Länder bei« schieden belastet find, so lange es zu Schutz und Trutz bereite nationale Staatengebilde gibt, wird bei Traum der Freihändler en der rauhen Nothwendigkett zerflattern, den der inländisch n Er­zeugung im Juten sie der Gesamwthett anfe:legten Lasten auch Pflichten des Staate» und der Gesellschaft gegenüber zu stellen. DaS noblesse oblige sollen wir ergänzen durch ein nation oblige."

Mau kann wirklich derKölnischen Zeitung", die mit obigen Worten für die heimische Tuchindustrle eintritt, nur zustimmen. Wie wäre eS denn aber, wenn die guteKölnische" ein mal auch in anderer Beziehung für ihre Worte praktische Anwendung fordern würde? Sie sollte einmal das BiLmarck'sche Wort auf ein außerordentlich großes und wichtige» Gebiet der nationalen Production, die Landwirth« schäft, antoenben. Da sollte sie fich einmal über­legen, daß man durch ben Kauf ber heimischen Pro« bucte dieeigene Volkskiaft stärkt" und fich er» inner«, baß den terinländischen Erzeugung im Interesse ber G sammthctt auferlegten Lasten auch Pflichten deS Staates nnb ber Gesellschaft" gegen« überstehen Tas Fleischschaugesetz, gegen daS aus ben Steifen der Jubustrie sehr viele Proteste laut geworden find, gäbe die beste Gelegenheit, die Wottr derKölnischen" in die Wirklichkeit zu überführen. Wir fürchten aber, daß in diesem Falle aus den Worten keine Thaten werde».

Der Freisinn und die Flotte.

* DieFreisinnige Zeitung" entdeckt auf einmal ihr agrarisches Herz. Si wettert gegen diemibe nnb wüste" Flottenagitation nnb führt dabei o», daß die von einer Master Petition geforderte Be­schleunigung deS F'ottenausvauS die Leuteuoth befördere. Dieser Fütso ge derFreifinnigen" ist geradezu rührend aber üseiflüssig, denn bei dem Flotteubau können die ungeübten land wir! hschastlicheu Arbeiter keine Verwendung finden. Wie hat fich denn ober daS Organ Eugen Richters bei der Kanal­vorlage verhalten, bet der die Befürchtung eines weiteren Abflusses der ländlichen Arbeiterbevölkerung thatsächlich begründet war? Der rollenwidrige Seitenspraug derFreisinnigen Zeitung" beweist jeden­falls, daß die Flotteugegner allmählich am Ende ihre» Latein» angekommen find.

Erstaunt blickte fie ihn an.

Eine solche Anerkennung? Und von ihm?

Was in der Folge werden wirb, weift ich nicht; einstweilen betrachte ich mich als den berechtigten Bertteter be» Verstorbenen nnb bitte Sie, ft in tzan» als das Ihrige anzufthe», so lange Sie wünschen nnb nicht etwa andere Verfügungen, die er getroffen, eS unmöglich machen."

Sie zögerte. ES kam ihr fteüich vor, al» fei er anders gegen fie als neulich; aber er sprach doch dies alles wie jemand, der ein Gebot ber Höflich­keit erfüllt. Dazwischen trat ihr plötzlich wieder ihre Verlassenheit uns Sehnsucht nach dem gütigen, alten Freunde auS Herz.

Ich hätte ihn so gern noch einmal gesehen," sagte fie statt aller Antwort mtt einem leisen Vor­wurf, den er sofort Hütte.

DaS begreife ich. Warum gingen Sie nicht? Die Frauzen hat ben Schlüssel."

Sie sagte mir bavou nichts!"

So kommen Sie, ich führe Sie zu ihm," sagte er ernst.

Er erhob fich. Sie folgte ihm. So schritten fie bie Treppe hie unter; ber Schlüssel stak jetzt im Schloß, fie traten in baS Wohnzimer des alten Herrn.

Hier ober war e8 mit Giselas Fassung vorbei. Mit zuckenden Lippe», tonlos vor Bewegung, hauchte fie:Bitte aLrin!"

Er trat sofort mtt einer Verneigung zurück.

(Fortsetzung folgt)

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{cis, sich in größeren Trupps den Engländern gegen- jdeizustellen. Wie eS dem Guerillakrieg entspricht,

mrdcn fie bald hier, bald dort austauchen und die »glischen Truppen möglichst zu beunruhigen und durch aschend ausgeführte und bald abgebrochene An- e möglichst zu schwäche» versuche». Ob eS unter Umständen dem englischen Generalstabsches ge­gen wird, bald Ruhe zu schcffe», erscheint zweifelhaft. Und doch ist die Unterdrückung des Aufstandes eine Lorbediugung dcS Feldzugsplanes, de» offenbar Lord bettS gefaßt hat. Wen» nicht alle Anzeichen gen, will er gleichzeitig in drei Kolonnen gegen Transvaalstaat marschiere». Er selbst wird im anjestaat der Bahnlinie entlang fich fortdewegen, renb Lord Kttchener auf Mafeking marschiert und dort an» eine Flankenbewegung ähnlich der von berley nach Bloemfontein ausführt, während ichzeitig Buller von Natal aus Transvaal zu ge= neu trachtet. Durch diese Flankenbewegungen Urse der Vormarsch deS Ceuttums sehr erleichtert iden, vielleicht auch die Buren zum Aufgeben der tellung am Vaalfluß genöthlgt werde». Es wird o möglicher Weise auch hier fich zeige», daß bie ®t ber Buren numerisch zu schwach ist, um auf Dauer ben fortwährend noch verstärkte» englischen treUIräfte» Widerstand zu leisten.

eil:

Fe ».

Auf bem Kriegsschauplatz

Lischt jetzt tiefe Ruhe. Nur spärlich, ttopfenweise jyifea die Nachrichten ein. Es erklärt sich da» wohl efeetfeit» aus dem Umstande, daß Lord Roberts nicht so redselig ist, wie seine Unterführer, anbenr- feit» auS den natürliche» Ruhepausen, die durch die gtgelnrg der Proviautzusuhr und dem Ruhrbedürf >jsie der Truppe» enisteheu. Nur Lord Kittvener ist

öchenlliche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marburg und Kirchhain.

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ExpEotr: Markt 21. Telephon 5S. (JWWjU-UKP W1VIWSIe Redaktion: Markt 21. Telephon 66,

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spalte« Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: du Zeile 26 Pfg. /yTCttllß, 2o. vJlGT^ 1900

Artzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Aimoncen-

Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde» <->k

bürg, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M Berlin, München, Köln; dD. ^ZUhlU

6. L. Daube & Co., Frankfurt a. M Berlin, Hannover, Paris re.

. März Ml müßig. Er tst in das Ausstavdsgkbitt des geplanbi» abmarschltt. Von große» Erfolge» hat ?UfCll? noch nichts gespürt; da» ist auch eikläiltch, n-ral to 6iE Aufständischen werden kaum so unvernünftig

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Nochmal» bie weiße Flagge und die

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Dum-Dum Geschosse.

I» einem Telegramm ans Bloemfontein zeigt ftldmarschall Roberts an, daß er eine Antwort aus

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lsfivgeschofleu gerichtetes Telegramm erhalten habe, ästdent Steijn, welcher die Antwort upterzeichnet , erkläre, daß ein derartiges Verhalten, wie es behauptet werde, ihn tief schmerze» würde, aber 18 befinde fich im Jirthnm. Steijn erklärt »eiter, bie britische» Truppe» hätte» stch derselbe» ptete» Widerrechttichkeitra gegen bie Buren ifl gemacht, unb versichert Roberts, daß Explofiv- efcheffe nicht gekauft unb nicht zngelasira seien.

siunk« ein an die beide» Präsidenten bezüglich de» Miß- cbs ber weiße» Flagge unb des Gebrauches von

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Nachdruck verootw

Zm dösen Schein.

Roman von L. Haidheim.

(Fortsetzung.)

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jtotibenb. Denn fie wollte ja nicht wisien, was ihr 0 peTi rief. Unb doch ertappte stch Gisela immer wieder

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.Das fehlte mir »nr »och! Eine unglaubliche 4oihett! Es ist auch nicht wahr! Ich müßte mich 1 vor mir selbst schämen!" In dieser Erregung toug fie bann auf.

Rechn« Wie langsam die Stunde» vergingen! Zuletzt Ickten abermalige Mänueischritte fie aus ihre» Träumen, re hallten im Flur; eine Stimme, jene AraoS, wechselte *be» mit Frau Franze».

------ Alfred Liffow war betrübt gegongt». Gisela saß

' lieber allein, ihr kam keine Reue, ober fie war sehr itttrt Nie hatte fie ben kleinen Liffow so hoch Untt ieschätzt wie brate; warum rebellierte ihr Herz so toergisch gegen seine Vorschläge?

Warum? Warum? Unruhig gequält, irrte ihr ^vken hin nnb her, nur eine» Punkt angstvoll ver-

Giselas Unbehagen vergrößerte fich. Sie mußte il. Xtn Entschluß irgend einer Art fassen; hier bkiben, age l<H4 behandeln lasten wie einen lästigen Eindringling, )ffettLfX8$e fie nicht.

|L Wohl» ? ES war so schwer, Rath zu findeu.

Hoftath sagte ihr in einer bestimmten Weise oft: Eor allem laste man in feinen Entschlüssen nicht fein > «OGenanntes Herz entscheide», daS rät nämlich meistens bem, was Thorheit ist. Die Vernunft, Kind, bie die fr ge immer im Lebe».'

tnben. 'bei, toie sie sich baS Bild AraoS von Schiltar bete», totoalte.