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EUxdttiov: Markt 91. — Telephon 55.
völk-rung davor bange zu wacher. Dieser Coup
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j Gisela war bei dem Eintritt der beiden ausge- - "»»gen. Sie sollte» ivicht triumphiere» über ihre ' l «rlofseuheit.
11 Nach einigen Minuten der Stillschweigens wagte ] iraoze» in wehleidigem Tone flüsternd zu sagen, man
ie wohl den Toten kleiden, so lange die Glieder
Ihr Zimmer? Gerade in diese« Augenblick
EAer gewifleu Weichheit.
ES reichte, ste für kurze mußte sie eben Stelle
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jederzeit durch landespolizeiliche Anordnung eingeführt werden könnte, wie dies schon vorher beabsichtig: war.
Bei dieser Sachlage erscheint es nicht lächerlich, vielmehr ralhsam, »ach einer Verstör digmig zu suchen, dmch welche — bei Wahrung der Interesse» der Landwtrthschaft — die G setzesvorlage unter Zustimmung der verbündeten Regierungen zur Annahme gelangt.
Sie besaß etwas Geld. Zett zu yhalte». Unterdes staden.
DaS war das einzige! Rechte fein.
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,3ch habe keine Heimath! Wo soll ich hi»?' Gisela sank vor ihrem Bette nieder und drückte da» Antlitz in die Kiffen.
Eine ganz nubeschreibliche Auftegung bemächttgte fich ihrer. Hier war ihres BleibenS nicht. DaS war gewiß. Wohin? Wohin?
«ubittet worden, welches in de» nächsten Tagen •i der russtscheu Regierung veröffentlicht werden »!. und zwar euthätt eS die Antwort auf das Er-
Die Untauglichkeit des MilizsystemS.
k. Seitdem sich zum großen Bedauern des deutsche» Lölkes das KriegSglück den Buren abgewendet und die englische Sttalegie verbunden mit gewaliiger Uebermacht «Siege* auf «Siege* errungen hat, hört man tu der Sozialdemokratie gar nichts mehr zu« Preise des Miliz ystems sage». Als noch die Bnre» de» fragwürdige» Söldnertrupp?« unter der Führung unfähiger britischer Generale standhielten, war für de» «Vorwärts* der «Militarismus* gänzlich vernichtet, es gab für ihn nnr eine mögliche Form der Landesvertheidigung: das Milizheer. Heute zeigt fich deutlich, daß selbst eine für ihr Vaterland mit TodeSmuth kämpfende, von christlicher Gestnnnng durchdrungene Bevölkerung ttotz ihrer Geschicklichkett im Schieße» «ad ihrer Wetterfestigkeit ohne militärische Schulung gegen gutgeführte Söldnerschare»
AuS der Denkschrift betreffend die Beförderung deutscher Ansiedelungen in de» Provinzen Westpreußen und
Posen für das Jahr 1899.
Sehr ungünstig gestatteten sich die Einnahme» auS der Viehhaltung infolge Auftretens der Maul» und Klauenseuche in einem früher nicht gekannte» Umfange. Fast keine Landgemeinde, fast kein Guts- bezirk wurde davon v-eschont. Die Milcherttäge i» alle» Wirtschafte» wurden dmch die Seuche stark beeinttächligt und der Futterzustand der Rinderbestände so herabgedrückt, daß er nur durch Aufwendung außerordentlich starker Futterrationeu wieder auf de» normalen Zustand gebracht werde» konnte. Richt minder litte» die Mastwirthschafte», weniger die der Rindviehhaltung gegenüber fteilich belanglose Schafhaltung.
Auch Rothlauf uud Schweineseuche haben Schade» verursacht. Bei ersterer Krankbeit sind größere Verluste nur durch das fast überall mit Erfolg durchge- führte rechtzeitige Impfen vermiede» worden. Die Nutzbarmachung dieser u,ue» Erfindung empfiehlt fich nicht nur für den großen Betried, sondern auch für die kleine» Ställe. Die Schweiuepreise sind wesentlich gegen bal Vorjahr zmückgegangen, ein in weite» Kreise» schmerzlich empfundener Preissturz, da gerade die kletuwirthschafilichen Betriebe ganz desoudeiS auf die Einnahmen auS der Echw tuebalrvug angewiesen find, der aber den erfreulichen Nachweis erbringt, daß die heimathliche Piodukliou stark und bet der Versorgung des Bedarfs ausschlaggebend geworden ist.
t«/ I H mit Deutschland uud Frankreich niedergeschriebe» e bereits dem Zaren vorgelegt worden, deffe» voll-
eich arbig. Btili
Zur Fleischbeschanfrage.
3« ihrer Nr. 127 vom 16. März schreibt die «Deutsche TageSzeiiuug*:
«Ein Gesetz, das in den Zugeständnissen an daS Ausland noch weiter geht als das Kompromiß, findet keine Mehrheit im Reichstage. Die Rechte kau« nicht dafür stimmen, ohne fich lächerlich zn mache».*
Dazu bemerkt die «Cons. Corr.*: Ob ei» derartige» Gesetz eine Mehrheit im Reichstage »icht finden würde, erscheint n»S zweifelhaft: nicht zweifelhaft ist aber, doß ohne eine erneute Der- ständtgung mit den verbündete» Regierungen diese dem Gesetze die verfassungsmäßige Zustimmung nicht ertbeilen werden. Dan» aber bleibt der jetzige Zustaud bestehen, wonach alles ausländische Fleisch und zwar »»untersucht nach Dentschland hereinkommt. Ob daS vortheilhaft wäre, darüber zu streiten, lohnt nicht der Mühe. Auch wird Niemand bestreiten wollen, daß die durch die Vorlage befestigte schwere Be«
rjame Wirkung aus; Tausende liefern ihre Waffen . Die gebildete» Buren, selbst die des TrauS- s, find bereit, fich in das Unvermeidliche zu gen.
Asch die «Times* urtheileu ähnlich. Sie schreiben: ganze Freistaat südlich der Eisenbahn von Bosch- , Bloemfontein und Maser» ist augenblicklich in seren Händen. Die Rebellen (!) scheinen jeden sch aufgegeben zu haben, in diesen Gebieten uns er zu bekämpfen. Andererseits nimmt auch der fstand im Weste» »ach und nach ab.
Verlustziffern.
Daß die GesammtVerluste der Engländer unähnlich hoch find, bestätigt auch das Mitglied der adische» Expedition des Rothe» Kreuzes, Ryerson. ch seinen Minheilungeu würde die amtliche Verlust- er viel zu niedrig angegeben worden fein. Er
Umschau.
«RemesiS*.
* DaS Zusammengehen der Konservattven im Reichstage und im Avgeordnetenhause ist de» National- liberale» ungemein fatal. Natürlich versucht die Linke nunmehr daS «klerikalkonservative Büudniß* in de»
Beruhigter legte ste fich endlich nieder; aber ste schlief »icht. Sie hörte »och lange allerlei Sehen und gedämpftes Spreche». Endlich verließe» die fnmben Leute das Haus. Die beide» Franzen ginge» gleich darauf dr ihre Stube »ud uur Arvo kehrte »icht i» die seiuige zurück. Er hiev die Toten wacht.
«Er ist ganz anders, als ich ihn mir dachte,* sagte fich Gisela.
Darüber grübelte ste lange.
Ja, er war ganz anders. Er glich i» keinem Zuge dem Bilde, das ste fich von chm gemacht hatte.
Der Morgen brachte neue Ratlosigkeit. Sie hatte lange nnb fest geschlafen. Die Feanz-n mußte in ihrem Immer gewesen sein, denn als ste aus der Schlafstube eiutrat, sah fie, daß im Ofen ein freund lich Helles Feu-.r loderte und ihr Frühstück auf dem Tische stand.
kommeue Zustimmung es gefunden hat. WaS den Inhalt betrifft, so konnte ich nur soviel in Erfahrung dringen, daß die Note ziemlich rücksichtsvoll gegen Eaalaud aber auch sehr e r n st gehalten ist und ihre Wirkung nicht verfehlen dürfte. Sonnabend fand ei» Mivrsterrath beim Zaren statt, anwesend waren Graf Murawiew, Finanzminister Witte und Kriegsminister Kuropatkiu.
wird aber ficherlich nicht glücke»; de»n das Zu sammeugehe» der Konservativen mit dem Cent, um beruht nicht auf einem Büuduiß, »icht auf gegen fettigem Liebeswerben, sondern auf programmattscher Uebereiustimmung beider Parteien in einzelne» bestimmten Frage». Die Natioualliberalen dagegen waren noch bis vor wenig Monate» bemüht, das Centrum zu haranguiere», obwohl diese beiden Parteien »icht bester zusammenpassen als Feuer und Master. Der «Hamburgische Correspoudent* plaudert nun die Triebfeder dieser »ationallibcrale» Liebäugelet mit dem Ccvtrum auS indem er schreibt:
.Sucht man nach einer Erklärung für dieses Vorgehen d-r Konse,satwen, durch da» die sonst von ihnen sorgfältig gewahrte Möglichkeit b.8 Arbeitens mit zwei Mehrheiten einige, maßen beeinträchtigt wird, so liegt die Annahme rahe, daß wir deu Gegen,ug gegen den vorjährigen Versuch der N a t i» n a l l i b e r a l e n vor «ne haben, eine aus Cent nm und allen liberalen Parteien bestehende Mehrheit ,u bilden, die Rechte ru isolieren und ste an die Wand zu drücken. Schließen fich Tentrvm und Consei» vative fttzt fest zusammen, so sind nwgekehit die National- liberalen im Landtage zu gänzlicher Ohnmacht verurtbeilt, und fie ernten in Bezug auf die Herrschaft in den rheinischen Städten jetzt die bitteren Früchte ihrer vorjährigen durch die Kanalftage bewirkten polit-scheu Entgleisungen."'
DaS »ationalliberale Hamburger Blatt erblickt nun in der gegenwärtigen Parteikoustkllatto» «eine Art NemefiS* — und hat darin nicht ganz unrecht. Nur ist dabei ei» kleiner Unterschied: Die Kouser- vatise» haben »icht die Abficht, die Natioualliberalen ,06 die Wand zu drücken*, fie find noch immer der Ueberzeugung, daß eine gemäßigt liberale Mittelpaitei für unsere innere Politik ein Bebmfniß ist. Je mehr aber die natioualliberalen den Charakter als gemäßigte Mittelspartei aufgeben nnb bie Neigung jetgen, fich mit der radikale» Linke» zu verschmelzen, besto weniger find fie geeignet, dieser Beim fuiß zu befriedige» und desto rascher verfalle» fie der — NemefiS.
Der südafrikanische Krieg.
Die allgemeine Sage.
Hire neuerliche Wendung oder auch nur wrsent geabeiung auf dem Kriegsschauplätze ist nicht verzeichne». Jnterestant ist der Vergleich der erluste der Bure» von 4000 Mau» gegen 20000
Engländer, der auf den Verlaus deS Krieges seine chter wirst. Privatn«chrichten zufolge nehmen bie eite» von Menschen und Pferden im britische» et bedeutend zu, ebenso mehren fich die Schwierigen der Verpflegung. Im Großen und Ganze» hen die Sachen wohl kaum so, daß man ein uu- haltsarneS Borwärtsschreiteu der Engländer bis jreteiia Vorhersage» könnte, mau darf vielmehr auf
«Ach, daß ich eS könnte!* Thräueu stürzten über ihre Wangen.
Er mußte sehr erschüttert sei», be»n bei diese» Thräne« trat in seine Augen zum ersten Mal ein Ausdruck, der eine Gemeinsamkeit ihres Kummers venieth.
Aber er sagte nichts weiter, bot ihr den Arm und führte fie aus dem Sterbezimmer in deS Hofraths Wohnstube. Dori verneigte er fich ebenso höflich wieder uud kehrte in die Kammer zurück, auS der gleich daranf Franzen und seine Frau traten.
«Er will allein bei ihm sei», bis die Totenftau kommt,* sagte der Mann zu Gisela.
Der Frau genügte diese Erklärung für ihre Entfernung aber nicht, ba ste fie heimlich wurmte. Sie hätte gern gepruntt mtt bem Vertrauen beS jungen Herr», nnb da es dazu keine Gelegenheü gab, sagte fie, um Gisela z» kränke»: «Gott läßt fich nicht spotte», Ränke und Tücke» verschlage» .nicht, wenn der Herr dort droben über die Gerechtigkeit wacht! Na» haben fie fich doch versöhnt!*
Gisela war viel zu stolz, um der Frau zu zeigen, wie bie tückische Insinuation fie verwnnbete.
Ohne ein Wort zu sage», ging fie. Draußen begegneten ihr der Wärter uud eine schwarz gekleidete, stumpf aussehende Frau.
Der Wärter sah Gisela mitleibig a» ob ihrer Bläffe, und fie schleppte fich bann bie Treppen hin auf in ihr Zimmer.
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Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- nnb Feiertagen. 'DSTavRi tyz*
ii-'i OnartalS-Abonnements-PreiS bei der Expedition 9 Mk., bei allen ^^14*4/444 y
JtSL Dl Postämtern 2LS Mk. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr: die ge- O1 cmX™ mnß
e/,£M früta« Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: bk Zeile 25 Pfg. MlttWUch, ZI. MÜIZ 1900.
Maige überraschende Wendungen wohl gefaßt fein.
Die Engländer sehen freilich den Himmel voller getge». So drahtet der Berichterstatter der „Daily News* in Bloemfontein: Es find Eretguiffe ein- -etrttett, die mich in den Stand setz u, zu piophe- fia, der Krieg werde nur so lange dauern, als eS d'ueit, um «ach Pretoria zu marschireu. Es find
, z «.egraphirt nämlich aus Kimberley vom 16. ds.: Es Altt fi geu hier 1000 Mann krank und verwundet bar- l tll «der. Ich habe 90 Betten ausgestellt. Die G e -
Nachdruck verbot«
Zm böse« Scher«.
Roman von L. Haidheim.
(Fortsetzung.)
- -.idafrikaS in Pflege befindlichen verwundeten IvlIDI Mb kranken Soldaten aller (Stabe beträgt 17 000.
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. Inzwischen war bie Franzen nnb ihr Mann her- beigetzürzt.
A»o winkte ihnen mit einer Hand Ruhe zu, und rat mb erschrocken traten fie an bas Bett.
Die geschwätzige Frau wollte laut meinenb einen fMr gewöhnlichen Gemeinplätze anbringen; aber Arno MSte befehlenb nnb wieder in seiner eigenthümlich Tkmdnicksvollen Art mit der Hand wivkend: «Still!* i 68 lag ein liefet, schwerer Ernst in feine» ■mien.
öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Zllustrirtes Sonntagsblatt. Redaktion: Markt 91. — Telephon 55.
Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Anuoncen- Bnreaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- bürg, Wien; Rudolf Mofle, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; öO. 6. L. Daube & Co., Frankfun a. M., Berlin, Hannover, Paris re.
Ihr Zimmer? Gerade in diesem Angeublick Ganz befremdet, wußte fie nicht, waS fie denke» muthete eS fie so traut und behaglich ax, wie uoch nie. sollte von dieser »»gewohnten Sorge für fie nach
schwärzeste» Farben zu malen und der deutschen Be-»lästtguvg der zweimaligen Untersuchung bei Hans- völkeiung davor bange zu machen. Dieser Coup schlachtungen im Falle deS Scheiterns des Gesetzes,
all' der empörenden Lemachläsfiguug, die fie erfahren.
Sie scheute fich, hinab zn gehe», Amo zu begegnen, sehnte fich aber, be» Toten uoch ein letzte» Mal zu sehe». Ihr Herz war voll tiefer Trauer nnb voll Dank gegen den allen Mann, der ihr fe viel Güte bewiesen hatte.
Bor allem mußte ste jetzt fort au» diesem Hause. Daß der Nachlaß des HofrathS Arno zu- fallen würde, war ihr zweifellos. Wohl hatte der alte Herr drohend gerufen: «Er soll mich kennen lernen! Er soll fich noch wundern!* Aber dabei war eS geblieben.
.Gott sei Dank!' dachte Gisela. Aber der nächste Gedanke hieß: «Hätte er nur auch für mich gesorgt, wie er versprach!*
Nun, er hatte seinen Tod noch nicht so nahe geglaubt!
Sie saß müßig und uueutschloffe» und lauschte ans jedes gelegentliche Geräusch im Hause.
Man brachte den Sarg.
Es burchschauerte fie. Der Tod der Großmütter batte ihr Herz hart geti offen, diesmal schien ihr das Unglück noch schwerer als damals.
Nach längerer Zett entfernten fich die Leute wieder.
Bald danach sah fie Arno anSgeheu.
Jetzt! Jetzt wollte fie hinunter, von ihrem Beschützer Abschied nehmen.
(Fortsetzung folgt)
Ein Dementi.
Die „Times* veröffentlicht heute folgendes Schreiben des Fürsten P. Metternich von der Deutschen Botschaft in Vertretung des Botschafters Grafe» Hatzfeldt:
„In Ihrer Nummer vom 15. März erscheint unter der Spitzmarke „Deutsche Anglophobie* ein Brief mit der Unterschrift „Captai» R. N.*, in welchem der Schreiber „als ei» Beispiel für die Aus' dihl.ung, zu welcher deutsche Amortifität getrieben wird,* einen Zwischenfall bezeichnet, der fich an Bord S. M. S. „Deutschlaub* im Hafen zu Ports mouth ereignet habe» soll. „Captai» R. N.* behauptet, „die Leute hätten ihre» üblichen Urlaub erhallen und hätten bei ihrer Rückkehr an Bord in ibre» eigenen Booten unter den Augen ihrer eigenen Offiziere drei Hochrufe auf die Bureu- Republiken ausgebracht, „Captai» R. N.* schließt mit der Versicherung, daß „kein ähnlicher Fall von Geschmacklofigkett und Unverschämtheit jemals zu seiner Kenntniß gekommen fei.* Auf Nachforschungen bei den zuständigen amtliche» Stellen erhielt ich bett folgenden authentische» Bericht über da 8, was fich auf S. M. S. «Deutschlavb* bei der Abreise von Portsmouth ereignete. Zufällig war ein Offizier des Schisfts anwesend. Die deutschen Matrose» wurden bei ihrer Abfahrt in guter Kameradschaft von einer Reihe englischer Seeleute begleitet, bie kräftige Hoch, rufe auf fie ausbrachten, als ste fich einschifften. AIS Antwort auf diesen Beweis der Herzlichkeit erhob die deutsche Mannschaft, als fie abfuhr, ihr Danki Shurrah.* Die Hetzerei der Engländer ist also wieder einmal festgenagelt.
Siu neuer Orden.
Die englische Regierung plant die Gründung eines neuen O de»S, welcher den Titel erhalte» soll: „The illustrious Orden of the Star of south Afrika*, der deu Offizieren und den Soldaten, die fich im südafrikanischen Kriege besonders hervorgethan haben, verliehen werden soll. Als erster Tilular des neuen Ordens ist der Prinz von Wales auS- ersehen, welcher die Würbe eines Großmeisters deS Ordens erhalten soll. — Der Prinz von WaleS hat diesen Orden anch verdient.
sie Antwort Rußlands auf daSBer- v mittlungS ersuchen der Bure».
, 3m Ministerium deS Aeußeren ist wie auS . 4 5t Petersburg gemeldet wird ei» Cornmnniqns auS-
kchM to des Präsidenten Krüger a» die Mächte »m kterv-ntiou. Das Commuuiquö ist im Eiuverständ-
»hrrs rtba Lyncket
l nicht steif seien.
Arno v. Schiltar fenfite, stand einen Momente »schlüssig und dann tret er zu Gisela, bie ihn er. tockt a» starrte.
irbe-i?„Ich baute Ihnen für die liebevolle Fürsorge, 8^ ie Sie meinem Pflegevater widmete», gnädiges känlein. Sie können jetzt nichts mehr für ihn thun bedürfe» der Ruhe,' sagte er höflich »ud mit
ein
.jMjen dafür vorhanden, daß die Fretstaatbürger ge- ^«Uwibt fiad, fich zu ergeben. Roberts' Politik, fie nach lett__i ihre r Farmen auf Ehrenwort zurückzu senden, übt eine