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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Zkreife Marbnrg und Kirchhain. "
Jllustrirtes Sonntaasblatt. •b * ------- «. «..*«
- - j-- — - —-------------f Redaktwn: Markt 21. — Telephon 65.
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faattnw Heilt ober denn Raum 10 Mg.. ».Namen: dk. A. 25 Psg. SHMMbeNd, 17. MäkZ 1900. RSe1“S
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Aus den Reichslanden.
♦♦ Wohl selten find soviel unrichtige und schie
Zarenreich auf wirthsch^ftliche Konzessionen hinwirkeo, so kau» es mit dem schmerzlosere» Mittel eiuer Mahnung an die Kriegs schuld tut Pression ausübe», «brr was bezweckt die euglische Presse mit ihre» AlarmnaSrichtc» ? Will fie etwa, damit England selbst Rußland nicht zu fürchte» braucht, dem Zaren« reiche anderwärts Arbeit gebe»? Will fie die Türkei oder den Balkan unruhig machen? Nachdem man in England K nvtniß von der beruhigende» Verficherung des Zarc» erhalte» hat, daß Rußland während der Dauer des südafrikanische» Krieges nichts Feindliches gegen England unternehmen wird (siehe Revue der Presse), wird die Presse wohl ihre Nachrichten Fabrikaitoo von rusfische» KiiegSabfichten ein» stellen.
Die Besitznahme von Samoa.
Unter festlicher Betbeiligung der gesammten weiße» Bevölkerung und von 5000 Samoanern ist am I. März in Mulinuu, dem ftüheren Sitz der samoanische» Regierung, die deutsche Flagge gehißt worden in Gegenwart der Vertreter der Vertrags- möchte, sowie MataafaS und TamasesrS. Danach fand eine öffentliche Versöhnung der beiden Häupt- ltvge statt. Solf ist dentscher Gouverneur von Samoa. Das Overgericht, der Gemeinderath, die Gemeindeämter und die Konsulargerichte haben zu bestehe» aufgehört. Die besteheude» Gesetze bleibe» in Kraft. Die Eingeborenen verhalten sich sämmtlich ruhig. Eine öffentliche Bekanntmachnng thetlt mit, daß Samoa unter deutschen Schutz und deutsche Herrschaft genommen ist.
Urtheile in einer Frage gefällt worden, wie in der elsaß lothringische». Was da das Jahr hindurch von Leute» znsammengeiriebeu und zusamm, »gesprochen wird, die keinen Schritt in das Rcichsland grthan habe», ist wirklich mitunter Staunen erregen». Er: jüngst wieder ist gelegentlich der Reichstags v.-rhand luug über die Aufhebung der Diktatmparagrophen recht Erkleckliches in dieser Beziehung geleistet worden. Man mußte wirklich lache», wen» man la«, wie sich im Kopfe manche» Altdeutschen das Reiedsland malte und wie man auf Grund solcher Phantast gebilde im Bmstto» tiefster Ueberzeugung die Aufhebung des Diktaturparagraphen forderte. Gewömlich begeht man in Altdeutschland den Fehler, keinen Unterschied zu machen zwischen den breiten Schichten des Volk s, die bei aller Sympathie für „la belle France“ sich ebensowenig zu de» Franzosen, wie zn den Deutsche» zähle», sonder» eben »ur Reichslärder sein wollen, und de» weniger zahl- als einflußreiche» protestlerische» Kreise». Auch in diesen Kreisen hat, das soll nicht
Rücksichtslosigkeit schlecht behandeft, tu jeder Hinstcht vernachläsfigt.
Jetzt war es schon drei Viertelstunde», daß fie Wache hielt. Und .er" ließ sich unterdes vo» Fia» Franzen berichte», wie eS im Hause stand. Sie mochte» genug Schlechtes vo» ihr rede».
Sie hörte die HanSthür gehe». ES war Franze». Er schritt die Straße hi»u»ter, in Eile! I« Hause herrschte, fett sie hier saß, lautlose Stelle.
Was ging den» vor? Warum meldete Arno v. Schiltar sich nicht?
Eine heiße Unruhe ergriff Gisela. Der Gedanke, daß die Franze» fie verleomdete uad Arno ihr alle» glaube» werde, peinigte fie unerträglich.
Sie ersann fich eine» Vorwand, da» thörichte t»d, hinausgehe» zu könne», um jene beide» z» töre»; vielleicht —. Acd, fie wußte selbst nicht, welche Hoffnungen aud Wünsche fie data» knüpfte 1
®8 J » sie konnte fich von ihrem Zimmer em Tuch hole».
Kaum näherte fie fich aber der Stubenthür, so börte fie draußen ein Flüster», und rasch öffnend — lenn ihr erster und einziger Gedanke i» diesem • Moment blieb der . „ES darf niemand hier eintreten * — stand fie vor Aino von Schiller und der Franzen die, wie fie erriet, durch das Flurfevster »ach dem znrückkehreude» Manne ansschaute».
Beide waren herumgefahren; aber Gisela hörte roch die letzten Worte der Frau: .Das war Schmeichel» nab Schönthun!'
sonder», wie ich auf einer Menge von auswärtige» d. b. ftanzöfischen u. s. w. Ansichtskarten z» meiner ; Verwunderung gesehen habe, in altgewohnter Weise
rne de la Cathedrale schreibe».
Ambroise ThomaS-Straße war also ein gehö iger Schlag ins Gesicht des deutschen Michels; aber der zieht die Zipfelmütze ins Gesicht, dann hört und fiehr er nichts und — es herrscht Friede!
Wer freilich glaubt, daß die ftavzüstsche Unver- schäwlhest fich dabei beruhigen werde, der ist sehr im Jrrthum; fie arbestet im Stille» »»d — erfolgreich weiter. Beweis: Nach 1870 wurden neben oder unter de» vorhandene» franzöfische» Straßen'childer» deutsche angebracht Erstere verloren im Laufe der Ze t ihre Farbe und wurden unleserlich. Ma» sollte nu» meinen, wie einst die Deutschen die ftavzöstiche» Namen erlerne» mußten, so tonnten die Franzosen allmählich die deutschen Name» annehmen, und mit dem Verschwinden der Schilder würden jene auch sicherlich nach und nach — besonders bei ihrer ab ichmlichen Form wie Paix-hans-Ät all, Richepanse- Staden, Felix Marecbal-Staden u. s. w. — in Vergessenheit geralhe» fein, »bei eine für das Deutschthnm so .begeisterte" Stadtoertretung wie unser Gemeinderath sorgt für das Segentheil; neuerdings werden die ftanzöfischen und deutschen Schilder entfernt und ganz neue mit deutscher und darunter stehender ftarzöfischer Bezeichnung zugleich angebracht I
Die Thatsache, daß so etwas in dem „deutschen Metz" dank seiner „versöhnlichen" Stadtvertretung, die den ftanzöfischen Fordernngen nachgsibt und stets vor französischem Protest zu öckweicht zur „Schonung der Gefühle" (b. h. der französischen, nicht etwa der deutsche»), überhaupt geschehe» könnte, das hat mittlerweile seine Früchte getragen. Beweis: Seit bem 1. Januar d. I. sollen bie Geschäftsschilder be kauutlich den Vornamen des GeschäfisinhaberS tragen; nun ist es für eine» deutschfühlendea Menschen im deutschen Metz ein „herzerquickendes Vergnügen", zu sehen, wie gerade vor be» deutschen Namen sehr vieler Geschäftsinhaber französische Vorname» auf» tauchen. Was soll das? Da bleibt doch wahrhaftig kei» Zweifel übrig! Nichts anderes, als daß diese Leute befürchten, durch die Verbindung ihre» Namen» mit einem deutschen Borname» als Deutsche zu er- cheiuen, während fie auch jetzt noch — 29 Jchre nach 1870 — als echte Franzosen angesehen werden wolle»! Da flieht es natürlich „Edouard Peltier", „Alphonse Bouche", aber auch „Pierre Rester", „Georges Schulze", „Piene Muller"!!! (u, »icht ue »der ü)."
Wft find nicht geneigt, diese kleinen protestleri- che» Streiche allzu tragisch zu nehme»; fie geige» aber doch die ungeschwächte Rührigkeit der Protestler und wir meinen, die deutsche» Behö be» in Metz hätten alle» «»laß, fich vor einem Rückfall in die „Mauteuffelei" zu hüte». Die Erfahrungen an» euer Zeit sollte» doch lehrreich genug fein. i
Umschau.
Kaiser Wilhelm und der Herzog vonEnmberland.
Das Londoner Blatt „Westminster Gazette" er. klärt, es fei sehr wahrscheinlich, daß ein Modus vivendi zwischen Kaiser Wilhelm nnb dem Herzog bon Cumberland arrangirt worden sei Prinz Hdn- rich habe unmittelbar »ach seinem Besuch beim Kaiser bon Oesterreich dem Herzogrpaar einen Besuch ab» geftaitet, was ohne Genehmigung Kaiser Wilhelms unmöglich gewesen wäre. Ma» glaube, da» Arrange- Mi»t gehe dahin, daß der älteste Sohn des Herzogs vo» Cumberland, Prinz Georg, de» Besitz deS tzerzog- thums Brauoschweig innerhalb weniger Monate an- tretea werde, und zwar nach dem Rücktritt deS Prinzen Albrecht von der Regentschaft, welche seit mehr als Jahresfrist bevorgestauden habe und nm auf Wunsch Kaiser Wilhelms wiederholt hinausgeschobeu sei — Diese Nachricht der „Westminster Gazette" über ein „Arrangement" zwichen Kaiser Wilhelm und dem Herzog vo» Cumberland ist mit Vorficht aufzuuehme». Von eiuer grundsätzlichen Unvetsöhnlichkett der preußischen Sette ist in diesem Verhältniß nie die Rede gewesen. Wohl aber find von jeher gewisse »nverrückbare Bedingungen aufgestellt worbe», die der Herzog erfülle» müßte wenn er die Absicht hätte, sei» Verhältniß zum Kaiser und znm deutsche» Reiche zu regeln. Dai über, baß bei Herzog für seine Person eine solche Regelung in nächster Z-tt anstrebt, hat bisher Zil- verläsfiges nicht verlautet. ö
■ . 68 war regnerisch; zu Lisa zu gehe» fand j we Zeit; aber Briefe flogen zwischen ihnen hi» und "whr fie, daß die Husaren ihren Einzug •4 c/t“' daß also Arno umrmehr dauernd in der £ ötabt sei.
Seusatiousmeldungeu der euglische» Presse.
Die englische Preffe wird nicht müde, mit Seu- sationsmelbuugen aus de» verschiedensten Hauptstädte» Europas die öffeotliche Meinung der F-stlandstaate» aus große Ereignisse vorzubereiteu. So wird dem „Standarv" angeblich au» Konstantinopel folgende Alarmnachricht zugettagen:
„Hier eingegangene amtliche Berichte melde», Rußland habe eine allgemeine Mobilisirung sri» er Land- und Seestreitkräfte angeorbnet; mehiere Handelsschiff- der Häfen des Schwarze» Meeres seien bereits ihrer Matrosen die der Flottenreserve angehöre», beraubt tooibe»' ttabrenb das hier bfindliche rusfische Ka»one»boot „Tschernomor-tz" die Weisung erhalte» hat, nach Odessa abzuzehe». Gestern verlautete gerüchtweise, die Türkei verfügte die Entsendung von vier schweren Geschützen und dettächtliche» Verstärkungen »ach der Nachbarschaft vo» Trnpezuut, wohin auch unverzüglich ein ruifischer Kreuzer gesandt worden ist. Maa glanbt, diese rusfische Kundgebung bezwecke, die Pforte zu uöthigeu, die rusfische Co», cesfio» für de» Bau von Eisenbahnen i» Klei», afie» zu gewähren."
Bekanntlich hat die Türkei bie «riegsschnlb »och nw&t vollständig a» Rußland bezahlt. Will daS
„I» letzter Zeit habe» hier Benennung-» bezw. Umtauf angen von Straße» mit ftanzöfischen Name» nicht stattgefuube». Was Ihnen mitgetheilt worden, rst wohl die vor etwa zwei Jahre» erfolgte llm- taufung der „Domstraße" (rue de la Cathedrale) i« „Ambroise ThomaS-Straße". Schön nicht wahr?! Die damals von »userem deutsch - ftanzösischen «emeinderath gleichfalls grundsätzlich beschlossene ümnknnuug der „Bischofsstraße" in „Dupont des Loges-Strafie (nach dem deut chfrefferische» Metzer Bischöfe, der als „Franzose" den Orden unseres zu gwe» alten Kaisers zurückwies) wagte mau den» 4 doch der Ungeheuerlichkett und des LärmS wegen Nicht der »och nicht s • gut gezogenene» Regierung I vorznlegeu.
. ,Rr das „Bedürfniß" bezw. den „Wunsch einer passenbe» Befriedigung deS Metzer Lokalpatriotismus"
• bezeichnend, daß selbst die „F anzoseu" hier J langweiligeu Name» deS im Volke gänzlich un» »nwniten Ambroise Thomas, des Kompvniste» der : «Mignon" u. a., gar nicht einmal gebrauche»,
Und diese Worte gatten ihr; Gisela sah eS, sah, daß Arno v. Schilt« fie mit feindseligem Blicke maß und fie anders grüßte als neulich.
Sofort waren alle Gedanken der Beschämung, v e fie s, tief niedergedrückt hattet», in Gisela bis auf die letzte Spur verflogen.
Wie? Ec steckte fich hinter bie Franze» ?
Ehe er begriff, was fie wollte, hatte fie die Thür Mater fich ins Schloß gedrückt und fich mit dem Rucken dagegen gelehnt.
„Hier darf niemand eintreten!" sagte fie fast ton- los vor Herzklopfen, aber ihn fest und entschieden auseheud.
Sie wußte nicht, wie feindselig fie blickte.
„Sagte ich's nicht, gnädiger Herr?" flüsterte die Franze».
Gisela beachtete die Person grundsätzlich nicht.
„Der Arzt wünscht Ihr Komme» nicht, Herr von Schiltar," fuhr fie rnhiger fort.
„Mein Komme», falls er de» Kranke« auftegt, aber er schläfi! Ich bitte Sie, mich ihn sehe» zu lasse», nur schlafend zu sehen!"
„ES fehlt nur das feurige Schwert," hohnlachte die Franzen.
Arno wmf ihr einen finstere» Blick zu.
„So muß ich Sie bitte» mit dem Doktor zu kommen!" beschied Gisela ihn; ihre Lippe» waren kreideweiß.
„Ich schickte soeben zu ihm," sagte er kurz 2vd bann wandte er sich von ihr und murmette • .Unerhört!"
.34 thue nur meine Pflicht!" beharrte fie.
Nachdruck »erbot«
Zm dösen Schein.
Rowan von.Ltchaidheim.
(Fortsetzung.)
Gisela sah durch bie Stäbe der eiserne» Garte». Pforte einen Mietwagen in einiger Entfernung hatten, «m H-rr j» einem OffizierSmanlel stieg ans und ^lchrttt rasch dem Hause zu, iu der Thür verschwindend. 5 .Das ist er!"
Sie fand es begreiflich, daß er kam.
. bber .jede Aufregung kann fein Tod sein!" hatte 8(1 Doktor gesagt.
SBte ans Flügeln eilte fie auf ihren Posten.
Der Patient schlief noch. Der Wärter las ruhig Jenster bie Zeitungen.
G>s la setzte sich in bas Wohnzimmer.
Er kam! Er war im Hause!
Sie erwartete ih». Sie durfte ihn nicht zu dem »ranke» lasse».
Aber eine Viertelstunde ging hi», noch eine.
Ihre Entschlossenheit zum Widerstand war also vnrütz gewesen? Sollte fie fich geirrt haben? Zu Franzens to-ste sie nicht gehen, zu fragen. Sie «ur das nötigste mtt ihnen und wmde vo» t”1 erbitterten, eifersüchtigen Leuten mit absichtlicher
Der südafrikanische Krieg.
Die Krieg släge.
Lord Roberts ist fiegreich in Bloemfontein ein- gezogen. Präfi deut Krüger erklärt feine Solidarität mit dem Ora» je» Freistaat und den allgemeine» Wille», den Krieg mit aller Energie fortzusetzen.
Das find die beide» Schlaglichter, die heute auf de» Krieg am Kop falle»! Auf der einen Seite fthm wir die Armee Lord Roberts nicht nur in der Hauptstadt des Oranje-StaateS, sondern auch an einer neue» Bahnlinie angelangt. Diese Bahnlinie ist aber so lange nutzlos, wie die Gegner »och int Besitz bet südlichen Strecke dis zum Oranjefluße find. Daher wird bie erste Sorge des britischen Ober- befehlshaberS sei», biefe Strecke zu öffnen, nm direkte Verbindung mit dem Meere (nach Port Elisabeth) zu erlangen. Die mannhafte Erklärung KrügerS zeigt, daß der schlimmste Nachtheil, der für bie Suren aus ber Besetzung vo» Bloemfontein zu befürchten war, baß fie moralisch deprimirt sei» würden, nicht etagetreten ist, sondern, daß man in beiden Staaten entschlossen ist, die Sache dis »mn gänzliche» Anstrage durchznkämpfeu.
Der .Birmingham Post" zufolge erhielt das »us- wärttge Amt von Krüger nnb Steif» eine Bestätigung
Er war zurückgetteten nnb ging, feinen Schnurr, bart malträtierend, im Flut auf und ab, als ob Gisela überhaupt nicht mehr da fei. Nicht einen Blick warf er nach ihr hin; die Franzen aber stand am Fenster, höhnische, triumphierende Lllcke auf fie schließend.
Eine heiße Blntwelle stieg Gisela in de» Kopf.
Seine rückhaltlose Nichtbeachtung verletzte ihre Mädcheuwürde im höchste» Grade. Nicht einmal eine Minute hatte fie so unbeachtet von ihm und uuschlüsfig an der Thür gestanden; aber eine Minute kau» unter Umständen eine Ewigkeit dauern.
Wie eine Erlösung klang eS ihr, daß Schritte über den Hof tarnen, «otl sei Dank der Doktor von Franze» begleitet.
".Jetzt verschwand fie hinter der vo» ihr bewachte» Thür. Zitternd, ganz schwindelnd lehnte fie fich daran und hörte, wie der Dottor mit gedämpfter Stimme, aber dabei freundlich bedauernd rief: „Aber mein lieber Herr von Schittar, Sie kommen dennoch?"
«Ich muß ihn sehe»! Wir find im Zorn von einander gegangen, er soll nicht sterben, ohne mir vergeben zu haben!" lautet die Antwort vo» ArnoL ttefer, erregter Stimme.
San» ginge» beide Herren hinüber zu Franzens.
«Ich habe meine Pflicht gethan," rief Gisela, jtiternb an allen Glieder», sich zu und sank auf einen Stuhl.
Ei» Geräusch im Nebenzimmer weckte fie auf.
Der Kranke war erwacht.
(Fortsetzung folgt)
geleugnet werde», das Deatschthum im Laufe der Jahre manche Fortschritte gemacht, vor Allem deswegen, mell ein Theil der Haupischreier »ach dem Bruch mit dem Mautenffel'sche» Regime erkannte, daß Deutsch- teit& land das durch Blut und Eisen erworbene Gebiet fest' zuhalten willens nnb mächtig war, nnb weil er deshalb die Auswauberung nach Frankreich bei Unterwerfung unter die bestehenden Verhältnisse vorzog. Daß aber ; bie Protestler nach wie vor äußerst rührig find und ihren Einfluß noch zur Genüge zu handhaben missen, das lehrt eine Antwort, die den „Alldeutschen Blättern" aus Metz auf eine Anfrage zugegangen ist- Die Slnfrage erstreckte sich darauf, oo eS wahr sei, daß in M,tz deutsche Straßeunameu in ftavzö Pfdje umgewandelt worden seien, und darauf wurde folgendes erwidert: