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dem Klauben, daß in dem Wahlkampfe nicht alledem die Deckungsfrage eine bedeutsame Rolle

(1758 I. S.

eien Publikation mit ftüher kundgegebenen Gründ ätzen ix Widerspruch zu bringen trachtet, so kann ia» nur entweder auf Gedankenlosigkeit oder auf nimofilät, oder schließlich auS dem Giunde geschehen,

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.Dies große Unglück (daß englische Städte be­lagert und englisches Gebiet annecttrt worden sei D. Red.) ist nur eine Strafe gewesen, die England dafür zu Theil toirbe, daß es neneidingS die Existenz der Republiken stillschweigend duldete. In Anbetracht der Art, wie die R publiken dies auSgebentet haben und des Unheils, welches ihr ohne HnanS- forderung erfolgter Angriff Über Ihrer Majestät Besitzungen gebracht hat, kann ich auf Ihr Telegramm

staateu zeichnet sich durch ruhigen Ton, durch be­sonnene Sprache auS und legt erneutes Zeugniß ab, von dem festen Gottverttauen, da« den Leitern der südafrikanischen Republiken nnb ihrem Bolle inne- wohnt, sie auch weiter führen wird auf den vielleicht schweren Wegen der Zukunft.

in Aden und der Delagoabai t/ noch einmal auf die Tagesordnung gekommen, und zwar durch ein Blau­buch, daS englischer seitS in dieser Angelegenheit ver­öffentlicht ist. ES muß darin namentlich eine Note Lord SaliSburyS au den englischen Botschafter in Berlin auffallen, worin der Premierminister bemerkt, er habe mit Uederraschung von dem Vertreter einer Macht, mit der die britische Regierung auf fteund- lichstem Fuße zu stehen glaubte, eine sehr schroff ge. haltene und sachlich theilwetse unbegründete Mittheilung erhalten. Es bezieht sich dies auf eine Note des deutschen Botschafters Grafen Hatzfeldt, worin die sofortige Freigabe des .BuudeSrath' verlangt wurde. Daß die Reichsregierung mit dieser Forderung im Rechte war, kann keinem Zweifel unterliegeu und sollte nach der völlig ergebnißlosen Durchsuchung des .Bundesrath' nachgerade auch den Engländern klar geworden fein. Deutschland hat in dieser Sache wahrhaftig mehr Ursache, sich über rücksichtslose Be­handlung von Seiten einer befreundet geglaubten Macht zu beklagen, als umgekehrt! Aber in England scheint man noch immer kein rechtes Berständniß dafür zu besitzen, daß auch andere Mächte das Recht und die Pflicht haben, über die Wahrung ihrer über­seeischen Interesieu sorglich zu wachen. Die Lampe der Dentschenhetzer in England hat durch Salisburys Note natürlich sofort neuer Oel erhalten; u. A. leisten sich die «Times' die alberne Bemerkung, in Deutschland erhalle die .Rohheit des Pöbels' gegen die doit wohnenden Engländer eine Ermunterung aus der.Mißachtung der gewöhnlichen Formen des öffent­lichen Lebens' von Seiten der Regierung. Daß in England ein deutscher Professor und deutsche Kauf- leute in brutalster Weise mißhandelt wurden, weil sie den Buren Gerechtigkeit widerfahren zu lassen wagten, das wird das brave Etiyblatt, daS jeden Beweis für feine Behauptung schuldig bleibt, natürlich vollkommen in der Ordnung finden.

Endlich graute der Tag endlich. Und dann kam der Doktor. Giselas Frühstück »ar so schlecht wie der Kaffe gewesen. Sie genoß es, denn fie brauchte Stärkung und.war sehr hungrig! E» kam auch nicht darauf an. In ihrer Freude, daß der Doktor Hoffnung hatte für die, wenn auch nur teilwesse und langsame Genesung des Kranken, «ar ihr die Feindseligkest der Franzen gleichgüllig.

Sie sagte dem Doktor, Arvo sei in der Stadt. 9t antwortete ihr aber, fie irre sich, Herr v. Schtltar sei gestern in dienstlicher Angelegenheit allerdings einige Stunden dagewesen, aber abends schon wieder adgereiß.

Wie befreit athmete fie wieder auf. Gottlob er tarn nicht; fie brauchte ihm nicht entgegen zu treten.

Der Doktor schickte einen Krankenwärter. Denn Franzens traute er nicht. Sie schäumten vor Zeiget; aber er machte sich nichts daraus.

ES war zwei Tage später.

Der Hofrath lag sehr schwach, aber bei voller Befinnung im Bett, Giselas Hand in der feinen nnb fie unruhig sinnend aublickend,

Alles Leben in ihm war in den Augen konzentriert. Er konnte nur wenig und mühsam sp.echen; aber fie hatte die glückliche Gabe, auch fein Lallen zu ver. tehen, oder zu errathen, und et war ihr dankbar r eine Linke suchte schwer nnb matt nach ihrer Hanb, inb wenn fie nur Miene machte, sich zu entfernen, cs ste e8 seinen Augen an nnb hörte es an seinem ungeduldigen Stöhnen, daß ihm dies unlieb war.

Dazwischen schlummerte er bann nnb wann, und fte benutzte die Momente, um ihre steifen Glieber durch Auf- nnb Abgehen wieder gelenkig zu mache» »°d Lust zu schöpfen.

(Fortsetzung folgt.)

In England

blickt man inzwischen nicht ohne Unruhe nach PeterS» bürg, und die Londoner Morgenblätter reproduzire» in längeren Auszügen einen Artikel bet «Nowoje Wremja' nnb beten Behauptung, daß man jetzt mit einer Intervention der Großmächte rechnen könne, wo England über feine Widerfacher einen Borrheil er. > ungen, da ein weiteres ruhiges Zaschauen einem Sanctioniren offener Brandstiftung gleichkomme. Be­sonders eiltet werden folgende Sätze des russischen Blattes:

®8 liegt kein Grund vor, di» Intervention zu be- dgunnifltn, ober es ist ganz gut, wenn wir uns an ben G danken gewöhi en und ihn reifen lasten; wir find fest überzeugt, daß die M»nfcbh«it in nicht allzu langer Frist die Verwirklich» g des Gedankens «reichen wird. Die Pfli-tt, ibr» Stimme zu erheben, haben zunächst die «er- -inigten St< ateu Amerikas. Di» Bürger dieser Staaten befanden fich laug» Zeit genau in derselben Stellung, wie die Buren. Ab« sonst ist es gleicdgiliig, wer z «st die Stimme gegen di» Vorherrschaft Englands erbebt, denn un- zweifelha l wird der Ru>, einmal anigejiofetn, von der ganzen Welt erhoben w«den. Nur sollte der richtige Augen­blick adgewartet werden, bis Jeder mann von der Roth- Wendigkeit der Jnterv ution und ihrer Ausführung ebne Herbeiführung einet Konfliktes in deren Folg, überzeugt ist."

Die Loudouer Blätter erklären dem gegenüber, sie glaubten an eine solche Intervention nicht, uxb werden bereit bis auf Weiteres auch wohl recht hoben. Einen hochiutereflauten Beitrag zu ber An­gelegenheit liefert die .Kreuzzeitnng', indem sie schreibt: .Die ganze Frage von der Möglichkeit einer Intervention tritt doch in eine merkwürdige, wir möchten beinahe sagen, pikante Beleuchtung, daß, wir wir authentisch feststellen, gleich zn Be- ginn des BnrenkriegeS Kaiser Nikolaus IL der englischen Regierung das förmliche Berfpreche« gegeben hat, unter keinen Umständen die Schwierigkeiten England» zn feinem Bottbeil auSznuutzen. Es lag in bet Natur der Dinge, daß eine solche Haltung Ruß- lanbS, die ben übrigen Mächten nicht verborgen bleiben konnte, bie einer entschiedenen Parteinahme gegen

Und andere Mädchen ihres Alters und Standes ginge» von Ball zn Ball, schmückten fich mit Blumen

»ut antworten, daß die englische Regierung eS ab« lehnt, die Unabhängigkeit sowohl ber Südafrikanischen Republik wie bes OranjestaateS anzuerkennen.'

Dem entsprechenb war auch daS Schicksal de» leisen Versuches ber Vereinigten Staaten, ber briii» scher, Regierung ihre Dienste als Vermittler zur Wieberherstellnug des FriebenS auzubieteu, von vorn herein klar: England lehnt ab. Natürlich ist bie Antwort getabe ebenso höflich wie die Anfrage, doch damit Schluß.

Was nun noch kommt, eS liegt bei der Zukunft. Auf ber einen Seite der harte, ber unerbittliche Feinb, ber von feinem Endziele kein Tittlcheu nachlaffen will, auf der anderen ein zur Verzweiflung getriebenes Volk. Bleibt die auch wohl heute noch erstrebte Wandlung zürn Guten unerreicht, so möchte der bis in seine letzten Stadien sortgesührte Krieg allerdings eine Ge- staltung annehmen, für die von de» Präsidenten Steiju und Krüger in ihrer Friedensnote die Ver­antwortung mit Recht abgelehnt wird. Ob aber England ganz leicht an ihr wird zu hegen haben, das wollen wir doch zum Mindeste» sehr stark be- zweifeln.

Noch einmal weist die Bloemfontein er Note darauf hin, wie bei Krieg von Burenseite nur als Defenstv- maßregel unternommen würbe, nm bie bedrohte Un­abhängigkeit bet Republiken zu wahren, nnb verfolgt in ihren weiteren Ausführungen sicherlich in erster Liu-e den Zweck, für fernere KriegSschreckeu bie Schuld auf Englands Schultern zu legen. Von der ruhigen Eutschloffenbeit, zur Wahrung ber Freiheit bie letzten Kräfte etuzusetzen, spricht folgenbe Wendung ber Note eine beutliche Sprache: .Wenn bie britische Regierung entschlösse» ist, bie Unabhängigkeit ber Republiken zu vernichten, bleibt unserem Volke nichts übrig, als bis zum Eube auf bem ein geschlagene» Wege auszuharre», »»geachtet ber erdrückende» UeberlegenheÜ der britischen Reiches, in dem Vertrauen, daß Gott uns nicht ver- laffen wird'.

Mit feinem Taktgefühl erklärt die Bloerefonteiuer Mittheilung alsdann, warum bie friedlichen An erbiet- ungen erst jetzt gemacht werbe» konnte«. Sie, bie Bnren, hätten fürchten muffen, so lange ber Vortheil auf ihrer Seite war, bmch .ine Erklärung in obigem Sinne das Ehrgefühl des britischen Volkes zu ver- letze». Nu» aber »ach ben verschiedenen miliiärische» Erfolge» Englands sei diese Schwierigkeit beseitigt.

Und die britische Antwort? Wahrlich, wer Eng­land kennt ber mußte wissen, was Lord Salisbury erwiberu würde, noch ehe der Telegraph bie Aus­führungen bes Premier Ministers bekannt gab. Die natürlich ganz kühl gehaltene Ablehnung ber Londoner Regierung umfaßt bie ganze Summe gefälschter Wahr­heit, mit ber Großbritannien und seine berufenen Vertreter seit Begin» ber südafrikanischen Differenzen opertrt und dadurch ben Unwillen fast der gejammte» Welt, soweit fie nicht unter bem Banne des kalten Golbes steht, auf fich gelenkt habe». England benkt heute weniger als je an eine Mäßigung feiner Ge wallpolitik gegenüber ben Burenstaaten, nachdem eS ihm wohl zur Gewißheft geworden ist, daß eS vorläufig nur mit diesem an alle» Hülfsmittel» fo unendlich schwächeren Gegner zu thun hat, daß er seine beschlossene Unterjochung weiter anstreben und betreiben kann, ohne Hemwv ffe von anberer Seite zu gewärtigen, den« bie gewaltigen Syirpathiekunbgebungen für bie »nie» lassen Eng­land durchaus falt, so lange es eben überzeugt , daß mit ben Kundgebungen bie Sache ihr Be­wende» hat.

Sie malte fich aus, wie sie da»» zu ihm trete» u°d ihm sage» wollte: .Ich weiß Stoen ist viel Häßlicher »der mich berichtet worden »nd ich habe mich selbst Ihnen in so unschönem Lichte gezeigt °b» - Uad daun verföhnteu fie fich,. fie hatte» fich beide taemanber getäuscht.

®ie Ath^mzüge bes Leibenbe» wäre» regelmäßiger getorbe». War bas ein gesunder Schlaf?

Öfter schlief er sich, tote die Großmama, in oett Loo r

Schwere, schmerzliche und bange Gedanke» folterten das arme Mädchen; die Müdigkeit kam dazu, und doch wollte fie um keinen Preis schlafen.

Gerade so hatte fie erst vor wenige» Woche» an ber Großmutter Bette gesessen.

(164Aoetl i» diesen Vorschläge» empfohlen ist, die Börse . b. BAräfttger anzvfass-n. Von verschiedene» Blätter» . ^namentlich von ben socialdemokrattfchen, freisinnigen ßl»d linksnattonalliberalen) kann dieser letzte Grund die gehässige Stellungnahme gegen den ermähnten mBeitrag zur Lösung der DeckungSftage als feststehend!

Die Deckungsftage.

Bekanntlich ist bie Zentrumsfraktion iu dem Ent­schlüsse, sich vor ber Lösung ber De ckaugs frage au bie Flottevvermehrung nicht einzulassen, fest und ein­stimmig. Wer also ein Zustandekommen ber Marine- Vorlage ernsthaft will, wird baS feinige dazu bei­tragen müssen, nm bie Deckungsftage aus der biS- iaen demagogischen Behandlung in sachliche Er irtcrungen, aus denen sich ein praktisches Ergebniß warte» läßt, hinüberzuletteu. Wer aber meint, bie bereits seit Woche» in die Bevölkernng hineinge. agene Beunruhigung durch Hinweis auf neue

Umschau.

Die Beschlagnahme deutscher Schiffe

Sie dachte an Arnos Ausruf: .Ich habe ihm »och einmal geschriebeu.'

Aber dem Doktor von ihrer Begegnung mit ihm in sprechen, brachte fie doch nicht über sich. I.tzi lütte fie sehr viel darum gegeben, fich Aino in einem reu» blichen Licht gezeigt zu haben; die Erinnerung au ihr znrückweifendeS Verhalten ;drückte fie unbe­schreiblich.

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AlS er ging, fragte er Gisela, fie aufmerksam avsehend, ob ber Hofrath vor bem Anfalle etwa Aeraer gehabt habe.

Sie erinnerte fich erst jetzt bes Briefes, ben er in der Hanb gehalten hatte unb ging, fich danach »re- zusehen, fand ihn aber nicht.

-Es ist möglich, daß Ihre Bermnthnng richtig ist ' sagte fie zurückkehrend. .Vielleicht »ar eS ein Brief seines Pflegesohnes.'

ppg, .Steuern ignoriere» unb eS auf eine Reichstags- Imrflösung an kommen lassen zu könne», ber int fich

ibbet.L 'Au», wie Sie wollen I Bringen Sie also mir

- *; Tafle Kaffee!' gab fie, ben Kopf jetzt auch i Her trotzig aufwerfend, zurück unb wandte fich »ach g 6d ihres Wohlthäters.

Sie hörte Franzen vorwmfivoll und scheltend mejk z?' ite Stau gab ihm eine spöttische Antwort

t"?ad6te »ach einer Welle ben Kaff-e, ber aber IWWuu«

'^«cht war, daß Gisela ihn seufzend vegstellie. und wußten nichts von bei Sorge.

rcruttong zu erziele» streben, barouf bedacht fein »äffen, au ber Lösung ber Deckungsftage mitzu ______ »beite». Unb dazu sollen die Vorschläge der »isja^KrenzzeÜnng' eine nach unserer Meinung beachtens-

oerthe Grundlage biete».

tiqtefl 4 ortau hatte dar vertaffene wcaocyen, oae ler z« \ na* Freundlichkell und Anlehnung sehnte, und tnel-, 1 8Ulcm Herzen zu ihr kam, nicht schroffer ver- » können.

-O, Franze» und ich, wir thnu nichts und Mchen keine Stärkung. Aber Fräulein Gisela e» nnr z» befehlen.'

M Da war wieder dieser gemein höhnische To», : bes bitterböse Blick.

Die Frau hätte da» verlassene Mädchen, das

. , Es find bereits Erbschaftssteuer», Vermöge ns- teuer» ja ReichSeinkommensteuern vorgeschlagen; (1755 etef kann uns.reS Erachten» keine Fioanzver- rsllnng eines Bundesstaates, keine der verbündeten gieraege» eingehen. Nach Ansicht einer großen , 1 k-tchstagsmehrheit tollen durch die Flottendeckung «d6» ^r öie starken Schulter» belastet werde»; uns Mt, daß gerade von diesem Gesichtspunkte auS die >mse doch ein recht passendes Objekt wäre. Aber »hlgemerkt: eS handelt fich nur nm einen Vorschlag * habet heißt es: prendre ou laisser. Man fe das Projekt, aber schiebe nnS Konservative tcht unlautere Absichten unter.

M" rtfpiden werde.

, Wenn also ei» Theil der flottenftenndlichen Nene? ^rcsse bie von n»S übernommenen Vorschläge der sltzx^Sreuzzettung' zur Deckung der Flottenkosteu als - - Yhe Gefährdung ber Vorlage selbst hinstellt und

Der Depeschenwechsel zwischen ben Präfibenten Eteij» nnb Krüger nnb der englischen Regierung über Friedeusverhaudlungen wurde vo» Lord SaliSbury im Londoner Parlament

Wie lang die Nacht war 1 Wie endlos I Gisela lauschte auf die schwere», schnarchende» Athemzüge de» Kranke» u»d auf bie Stille draußen. Ihr war, als müsse Arno kommen. Sie fürchtete fich vor seinem Erscheine», ben» ach, sie hatte keine Möglich- kett, ihm begreiflich z» mache», baß fie nicht ba» fei, wofür er fie hielt. Unb bann wiebei wünschte fie, er möchte doch nur erfahren, daß fein Pflegevater hier liege. Dann würde er kommen ttotz allem, unb bann

öchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Baatf**-*W:Jllustrirtes Sonntagsblatt. ewu> * * *- (Ute--1> Redaktton: Markt 21. Telephon 56.

5? """entlich ben .Berliner verlesen. Auch diese jüngste Mittherlung der Bure». Neuesten Nachrichten , die wacker an un8 Konser- * " vativen herumschnlmetstem aber sich hüte», die Be­gründung der DickuugSartikelS der.Sreuzztg.' abzu- oruckc». Weun et» Blatt ber deutschen Presse un­befugt ist, einer t» nationale» Fragen so zuver- läsfigen Partei wie bet konservativen Verhaltungs­maßregeln zu geben, so finb eS bie sich .unparteiisch' Nkunenbeu aber burch und durch etnsestige» .Neuesten Nachrichten'. Den» das ist ba» einstimmige Urtheil in ber Presse nnb in Regierungskreisen bie ungeschickte Aufdringlichkeit, mit der gerade dieses Blatt bie Flotteupropaganba getrieben hat, hat ber Sache mehr geschadet als alle oppofitionellen Agitationen.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach kann- nnb

OuartalS-Sbonnements-PreiS bei der Erpedillon 2 ML, bei allen »njeigen nehrmn entgegen die Expedition dieses Blattes, die Anuonceu-

Postämtern 2,25 ML (exkl. Bestellgeld). JnsertionSaebühr: die ge- .. btmgnun"s^Cifm>nn& ^°9lc£ ?ranÄurLa Magde- n- <7». ^

oder derenRaumioMg., Reklamen: dk. L 25 Pfg. FreltllÜ, 16. Marz 1900. 3

Kachbrnck verboten

Im Mfen Schein.

8 j Roman von L. b a i d h e i m.

(Fortsetzung.)

.Möchten Sie nicht etwa» Kaffee mache», Frau Wir haben alle drei wohl erst eine kleine -tärümg nöthig?' sagte sie fteuudlich.

Drr Manu wandte fich, offenbar angenehm berührt, 1 to; aber bie Frau hatte schon hämisch auf- »acht.

Grundsätzlich hat nämlich schon vor vierzehn Tage» ie .Nationalliberale Korrespondenz' fich dahin aus- esprochen, daß für de» Fall, daß die Mittel deS aschinei l?*e8 künftig nicht zur Deckung der Flotteuver- (ifloDäikang hivreiche» sollten, ernsthaft »ach eher ------imwzielleo Sicherung gesucht werden müsse. Es ist ttt(T tzklrsam, daß diese Kundgebung an denjenigen Blättern, sich jetzt ob ber vo» konservattvei Seite gemachte» " Deckungsomschlügea»8 Giundsotz' entrüste», spurlos

(I SOGftlübergegargen ist. Im Grunde genommen besagt ff»»« pieselbe doch nichts weiter, als daß diejenigen Parteien, 7t^fcie ein günstiges Ergebniß in ber Kowmtsfions-

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