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vier. Spirituosen und Thee sollm herangezogeu

I« die gleiche Rubrik ist die fmiete Forderung

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i tritt aber dieKreuzzeitung' mit sehr beachteuSwerthe» [61 | .Lorschlägen auf, und wir find davon überzeugt, daß

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ausgestellt find, daß er fich also dabet naturgemäß nicht um Förderung der Lorlage handel» kau». Nu»

DieKreuzzeitung' empfiehlt t» erster Linie ei» schärferes Anziehen der Steuerschraube der Börse gegenüber. Es ist nn» so schreibt die genannte Zeitung von vornherein gewiß, daß ob solche»

Die bisher vorliegende» Pläue sehe» fast so anS, alS seit» fie ausgestellt, um verworfen zu werde», damit man dann sage» könne, die DeckungSftage sei

wir damals keine Cronjes und Bullers gehabt?' Die Leser werden triffea, was dieses .damals' bedeutet; die .große» Pflichte»', von denen DeSchanel sprach, find erst jenem .damals' entsprungen.

namentlich aber aus dem Berzeichutß der AuifichtL- rathSmitglieder der eivzelne» Gesellschaften, daS von einer hiefigen .Correspondenz' herauSgegebe» wird, ist zn schließe», welche Beträge verschiedeve Herren auf der .dornenvollen Laufbahn eines AufstchtSrathS- mttgliedes' eiustreiche». Da ist ei» Herr am Rhei», der nicht weniger als 16 Sktieugesellfchafte» als Auf- fichtSrathSmitglied, zum Thetl als erster oder zweiter Vorfitzender angehört. Alle Ächtung vor dieser Leistung. Sechzehn Gesellschaften: daS giebt zum Mindeste» sechzehn ÄusfichtsrathSfitzuvge» und eben­soviel Generalversammlungen im Jahre, wacht also zweiunddreißig Versammlungen, die zumeist ja mit einem .Festefseu' abschließen. Für diese aufreibeude Thäligkeit muffen fie fich dazu noeb besonders der Mühe unterziehen, die verschiedenen Quittungen über die einzelnen Tantieme» aus zufertigeu. Wenn all diese» Heneu ihr Amt durch Bermtuderuug des Schreibwerks', wir meinen durch eine Herabsetzung der zu bestätigeudeu Tantieme zahle», etwas erleichtert werden würde, so dürften wir vielleicht sogar ans ihre Dankbarkeit dafür rechnen, daß wir zu dieser ArbeilSvermtuderung die Anregung gegeben haben. Neben einer Tantieme Steuer würde fich eine Dtvt- deuden-Stener empfehlen, und zwar in der Richtung, daß ein über den landesüblichen Zinsfuß hinauS- geheudeS Erträguiß zur Steurrpflicht in zu uormireudeu Sätzen herangezoge» wird.

Das find jedenfalls sehr beachteuSwerthe Lor- schlüge, die umsomehr ins Gewicht falle» dürften, als fie von flottenfteuudlicher Seite gemacht find. Damit kommt hoffentlich die DiScusfio» über eine positive Lösung der Deckiwgr frage tu Fluß; bis jetzt erstreckte fich dieselbe nur auf die Erzielung ettres negativen Ergebnisses.

SSfiJ u» lös bar. Man wird aber darauf zu achte» habe», ff daß diese Pläne von den Gegner» der Flottenvorlage

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der eine oder der andere von ihnen bei nur einiger­maßen gutem Willen vom Reichstage wie von der Regierung gebilligt werde» kau«.

auf Einführung einer Tauttsmesteuer bet den Aktien- werden, um die geforderte Summe ausznbrtuge», also gesellschafte» zu stellen. AuS jedem Börseubandbuch, gerade Eonsamartikel der große» Masse. Diejenige»

Al» er Abschied »ahm, fragte er de» Hoftath: .Sie bleibe» also bet Ihrem Entschluß?' worauf der alte Herr mürrisch ein: .Natürlich! Bin ich ein Faselhans?' antwortete.

Gisela geleitete de» Gast hinan» und durch de» Garten, ihr war ein wenig Lust erwünscht.

.Wo hat er denn das Bild seine» PflegesohneS gelaffen?' fragte er fie leise.

Und al» fie ihm Auskunft gab, fragte er fie abermals: .Was ist den» nur der Grund diese» ZwiespaÜS? Ich kenne Henn do» Schiltar »ur w nig, muß aber sage», daß ich die Schroffheit und Tyrannei meine» verehrten Klienten gegen ihn vou alle» Sette» betonen höre.'

»Ich weiß »ur, wa» Hen Hostath mir gesagt hat, und gestehe, ich hab de» alte» Maua sehr be­dauert,' sagte Gisela lebhaft. .Den» er hat sehr viel Güte geübt, und der Undank seine» Pflegesohen» würde ihn nicht so tief verwundet habe», wenn er ihn eben nicht sehr geliebt Hütte!'

Der Justizrath schüitette nachdenklich de» Kopf. .Sie habe» Einfluß auf de» alle» Hnr»,' sagte er, suchen Sie ihn doch mit Henn von Schiltar zu der söhnen.'

Sein Klient hatte ihm in voller Offenhett olle» erzählt, »aS ihn gegen Arno von Schiltar erbitterte; aber in der fut fiktive» Darstellung des Alle» lag doch viel unverständliches, was de» junge» Mann betraf.

SIS Gisela, die zu de» Wortes des JustizrathS xi nachdenklich nickte, zurückkam. dunkelte eS schon stark.

Franzen und seine Fra», die das Zimmer »ebe»

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Zur Kriegslage

brachte» wir gestern unter unfern Telegramme» die bemktkenSwerthe Meldung, daß die Distritte Prieska und Kenhardt für Gebiete des Oranjefreistaate» er­klärt worden seien und fast die ganze Aftikrnder- bevölkerung dieser Gebiete aufständisch sei. Die sämwtliche» in jener Meldung genannten Bezirke und Orte der Kapkolouie liege» westlich von der Eisen­bahnlinie Kapstadt Kimberley und erstrecken fich vom Oraujefluß südwärts bi» zu den Nimweveld-Berge», welche die große Sarroo abgreuzeu. ES bisher nicht bekannt geworden und bei der große» Ent­fernung jener Distritte vom Oranjefieistaat auch wenig wahrscheinlich, daß Freistaatbure» bis dorthin vorgedru»gen find, und mau hat rS hier vielmehr aller Wahrscheinlichkett »ach mit einer ganz spontanen aufständische» Bewegung zu thun, gegen die auch die neuliche Proklamation des KriegSrechtS durch Sir Alfted Milser nichts geholfen hat. Hierin und in dem Umstande, daß die Bewegung auch durch die Erfolge der Engländer bei Paardeberg und Lady­smith nicht hat unterdrückt werden können, liegt die Hauptbedeutung der Nachricht. Seit Anfang diese» Monat» trat immer bestimmter die Meldung auf, der Afnkasderbund sei gerade durch die wachsende Be- drängniß der republikanischen Bure» zu einer energischeren Haltung veranlaßt worden und werde eine Bergewaltigung der Republiken nicht znlasie». Vielleicht habe» wir e» hier mit einer erste» Folge dieser Haltung zu thuu, die unter Umständen für England »och sehr gefährlich werde» kann. Scho» jetzt bedroht der Ausstand unmittelbar die einzige Verbindungslinie, die Lord Roberts mit der Kap­stadt hat.

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Valerie trug eine» seidene» Winterrock mit Pelz gefüttert. Jene Tracht war hübscher al» Dein dürftiges Jäckchen,' sagte er «nb erzählte ihr auf ihre Frage, .wozu seine Braut in Rom einen Pelz- rock gebraucht habe,' daß die Damen dort sehr viel Pelzwerk trügen, daß fie sellen zu F»ß ans die Sttaße gingen, daß jede Dame ihre Equipage habe, und kam so auf die Erlebuiffe zu sprechen.

Bte hörte ihm mit glänzenden Ange» z». Italien war ihr do» gelobte Land, beneidete sehnsuchtsvoll jeden der e» gesehen hatte.

So saßen fie auch heute Stunden und Stunden in nie erlahmender Unterhaltung. Durch ihr reges Jntereffe für seine Mittheilungen gewann fie ihn mehr und mehr. Er mertte mit Geuugthuuug, fie war klug, fie dachte nach, und fie freute sich heimlich seiner Gunst.

Eett Jahrzehnten hatte er ein Einsiedlerleben geführt. Wenigen zugänglich, Frauen meidend, weil er gering von alle» Menfchen dachte.

Jetzt studierte er mit Vergnügen, aber immer mit kalter Ucberleguug, Gisela» Wese» nnd nichts darin entging ihm bei einer großen Offenhett. Jeder Tag fand er mehr in ihr da», was fie ihm sein sollte, da» Werkzeng der Bestrafung ArnoS. Er merkte alle ihre Schwäche» nnd bestärke fie darin, weil es ihm paßte, daß fie de» Werth des Geldes zu würdige» wußte und bi ff en Besitz alS etwa» Höch? WünschenSwertheS anfab. Und doch fand er sie besser als alle andere» Frauen.

(Fortsetzung folgt.)

UBarßurg

Freitag 9. März 1900.

»eiben wird. Dieser Lärm Hot un» früher kalt ge- laffe», und wir sehe» ihm auch j.tzt mtt .Faffung' entgegen. Schon jetzt hat die Böiftrfiptkulatio« anS der Einbringung der Flottenvorlage recht bettächttich Kapital zn schlagen gewußt und wttd es höchstwahr- scheinlich auch fernerhin thnn. WaS liegt da wohl näher, als gerade de» Posten der Erhöbung der Börsenstener anf der Attivseite einzuftllen? Dem Einwand, daß man mit einer solchen Steigerung die Börse tot machen wolle, könne» wir un» nur lächelnd gegenüberstellen. Die Tharsache» habe» die Nichtig- kest derartiger Eivwendunge» erwiese». 8» hieße vnr längst durch die Erfahinng beerdigte Tote auS- grabe», wollte» wir auf fie ausführlicher zurück- komme». Die Börse hat eine» greifbare» Nutze» vo» der Flottenvorlage: ergo fie trage auch a» ihrem 3 hell zur Deckung der au» der Durchführung der Lorlage entstehende» Koste» bei. Allerdings müßte, Vie wir hdizufügen, dabei eine Verbesserung drS jetzigen vielfach mangelhafte» Gesetze» in» Auge gefaßt werde».

Lord Robert»

ist mittlerweile an de» Feind geratheu und hat offen» bar die Buren auS ihre» erste» Stellungen Vertrieben. Klar ist fein Telegramm, das er über diese» Zu­sammenstoß sendet, in keiner Hinsicht; man weiß nichts über die Stellung des Feindes und die Ver­luste der Engländer, ein Beweis, daß die Erfolge der Engländer keineswegs glänzend fein könne». Marschall Roberts telegraphdt aus Osfontei» vom 7. März: Ich gnff heute de» Feind an, der eine Stellung 4 Meilen nördlich, 11 Meilen südlich vom Modderflaffe einnahm. Einer Kavalleriedivifion ge­lang eS, die linke Flanke des Feinde» zu umgehen, der fich jetzt, Mittag», in vollem Rückzug nordwärts und ostwärts befindet, dicht verfolgt vo» Kavallerie, rettender Ärtiflerie und berittener Infanterie. Mtttlerweile ging die Infanterie über den Modder- fluß bei PoplarSdrist, wo ich heute Abend mein

Ob wohl unser Reichstag glattweg und ohne trgenb welchen wesentliche Debatte mit großer Mehrheit die R gieruugSvorsckläge angenommen hätte? Die Ant­wort auf diese F.age fällt leicht. Unsere Oppofitio» könnte von England, da» fie ja mtt Vorliebe als Musterland hinstellt, in nationalen Fragen noch manchiS lernen. Aber daS wttd fie natürlich nicht wollen. Die Beschlüffe de» englischen Unterhauses führen aber auch zu der Frage:Wären die Kriegs­kosten nicht erheblich niedriger gewesen, wenn Eng- land rechtzeitig für eine gründliche Rüstung ge- sorgt hätte?'

aber, die vom TranSvaalkrteg de» Lortheil habe» werde», solle» »»behelligt bleiben. Man stelle fich einmal unsere» Reichstag gegenüber solche» Vor- schlüge» der Regieruvg beispielsweise in der Flottenfrage vor. Ob wohl anch wie die» tu England geschehe» ist unserer Oppofitio» de» Reichtzschatzsettetär zu dem Muthe beglückwünscht hätte, mtt dem er au die Steuer käst des Volkes appellierte?

Beitrüge zur Stimmn.ng in Frankreich.

Die ftauzösfische Preffe bietet nun schon feit Wochen ein Bild gänzlicher Zerfahrenheit. Bald sendet ein Blatt wilde Drohungen über den Kanal nnd erkürt, daß ein Krieg mit England unvermeidlich sei, bald fordert ein anderes O gan, daß man deS alten Feindes im Osten' gebette n»b fich auf ben großen Tag' borbereite. Jom öS hat Recht, wenn er biefe» Gebührenkindisch' nennt, weil es schließ­lich bäht» führen werbe, baß man fich gleichzeitig tu eine» Krieg mit Deutschland und mit England ver­wickelt sehe.

Der Kammerprästdent DeSchanel hat iu feiner letzte» Rede, die er zu Nogent le Rotrou gehalten hat, wieder einmal nach den Vogesen htngewieseu, als er die Worte sprach:Sofien wir uns nicht von de» großen Pflichte» ablenke», welche die Ronttoentalhiege der zweite» Hälfte unseres Jahrhunderts uns auf­erlegt haben, und warfchtteu wir geraden W-g» unserem unabänderlichen Ziele zu'. Die Zeitungs­berichte verzeichnen an dieser Stellelebhaften Beifall', man muß also anuehme», daß die Zuhörer mtt dem «pell DeSchanelS an die Regierung einverstanden waren. Mit einer gewissen boshafte» Freude fragt denn auch derMatin', wa» man j »seit» des Rheins wohl zu diesen Aeußerunge» DeSchanelS sagen werde, da man fich doch schon über seine DeSchauel» Akademierede so sehr enttüstet habe.

Dieselbe Tendenz, wie der rebelustige Kammer- präfibeut, verfolgt übrigen» Corn-ly imFigaro'. Er benutzt ein Essay über die Tapfe, kett der Bmen und Briten, denen er beiden Anerkennung und Lob widerfahren lassen will, »m zum Schluffe in ben wehmüthigen AuSruf auSzubrecheu:Warum haben

der HauSthür bewohnten, hatten berett» Licht enge» zündet. Sie faße» bei offenem Fenster und wie ge- wöhnlich überheiztem Ofe» am Tische, wo die Frau einen Brief schrieb.

Als Gisela gerade Ningel» wollte, wußte fie doch lachen; den» fie hörte Franze» zu sein» Fran sagen: Ra. natürlich wird .Leutnant' mit einemd ge* schrieben, wieFerdinand.'

Mürrisch »nd stumm ließ er fie dann ein. Sie vnßte längst, da» Ehepaar haßte fie und beneidete fie um die Gunst de» allen Herr»; ihr kam der Ge- beete, die Leute schriebe» au Arno und berichtete» diesem vo» feinem Stiefvater.

Gut, mochten jene da» thun, e» war an «reo selbst, Versöhnung zu suche».

Warum sollte fie de» allen Freundes Stimmung trüben durch enfregenbe Erinnerungen? Mochte er doch selbst komme», der undankbare Pflegesohn I

Anfang» hatte fie Versuche gemacht, die allen Leute fich günstiger zu stimmen; aber sobald diese Bemühungen mehrere Male mißttauisch abgelehnt waren, erwachte in ihr der Trotz und Hochmuth der Herrin und e8 freute fie jetzt, die Fianzens dmch die Nichtachtung zu ärgern. So that fie auch Heu«.

Stumm de» stummen Gruß erwidernd, ging sie an Franze» vorüber auf ihr Zimmer, und als fie ihre Sache» abgelegt hatte, zu dem allen Herrn hinein.

Er hatte fie schon erwartet. Anch seine Lampe brannte bereits.

Ein freundliches Lächeln empfing fie. Er besah ihre» Anzug, indem er fie in de» Lichtschein zog.

Umschau.

Deutschland und England.

* E» ist mitunter recht interefsaut, da» Verhallen ausländischer Parlamente in einzelnen Fragen dem unseres Reichstags gegenüberzustelleu. Zu einem olche» Vergleiche fordern geradezu die Beschlüsse auf, >ie da» englische Unterhaus in Bezug auf die Deckung der Kosten de» TranSvaalkiegeS gefaßt hat. Die englische Regierung hatte vom Parlament die Kleinig­keit von 1 Milliarde 100 Millionen gefordert, nach- dem bereit» früher kleinere Summen bewilligt worden waren. Von dieser Summe sollte der größte Theil dmch Anleihe», aber immerhin mehr als 250 Millionen Mk. durch Steuern aufgebracht werde». Bemerke»Swerth ist dabei, daß die Regierung vorschlug, neben einem Zuschlag zur Einkommensteuer und einer Erweiterung der Stempelsteuer de» wettan» größte» Theil dmch Erhöhuvgeu der i» d i r e 11 e n Steuer» zu erhebe»; die Verbrauchsabgaben für Tabak und Cigarren, für

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3« dösen Schein.

Ibnunt von L. Haidheim. I

(Fortsetzung.)

Sie band ben Mantel nm nnd ging in die Stadt. Sn» ersten Male wanderte fie planlo» durch die Sttaße», und jetzt fiel ihr plötzlich auf, daß ihr be- »tgnenbe Damen fie neugierig und interessiert crnsahe», anders, beobachtender al» sonst. Dasselbe geschah ihr von feite» zweier aller Herren, die fie nicht kannte. Kamm um? Sie vergaß diese» Eindruck aber wieder.

Sine Stunde darauf wurde fie zu Tisch gerufen.

Der Justizrath war noch da, ei» Man» in Mittlere» Jahre» mit Auge», die ihre» «ege»sta»d gleichsam mtt Sangen packte». So blickte er auch fie an, al» et fich schweigend verneigte. Der Hoftath war ruhig und wie sonst, aber sehr blaß. Die beide» Herren sprachen fast nur vo» Poiittk mtietnanbet; Gisela fühlte fich ziemlich überflüssig, ging aber, als ihr Beschützet matt zu werden schien, unbefangen auf das Geplauder de» Gaste» ein, al» er sich nun zu ihr wandte.

Schließlich mußte fie ihn allein unterhalte», bi» der Zug, mit dem et abreifen wollte, ging. Der Hosrarh la» seine Zeitungen und schien mißlaunig.

Um so lebhafter plauderte der frembe Herr mit fiele wettet; er kannte ihre Vaterstadt und so et- Sabex fich mancherlei Beziehungen.

nyigtn nehm« entgegen; die Expedition dieses Blattes, die Annoncen» Berte« von Haasmsttiu & Bögler, Frankfurt a. M., Gaffel, Magde­burg. Wien; Rudolf Stoffe, Frankfurt a. M Berlin, München, Köln; tk R * <*». fwnnt'wer Bo-le x

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhai«.

Zlluftrirtes Sonutagsblatt. Redaktion: Markt 81. rüepho»

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Die Deckungsfrage.

Die Centtumspresse erhebt fortgesetzt die Forderung, Hk vo» ihr aufgeworfene DeckungSftage für die Mottenvermehrung solle dmch andere Leute gelöst werde»; das Centtum werde bann darüber befinde», ob es zusiimmeu könne. Es liegt aber keinesfalls eine Lerpflichtung der Pmteien vor, diesem Verlange» »achzukowme»; eS könnte ruhig de« Centrum über­lassen werde», die vo» ihm gestellte Frage auch dmch positive Vorschläge zu beantworteu. Allei« im Inter- tffe der Sache und da eS versucht wttd, in der Be­völkerung durch die agitatorische Berwerthung der

(15$ DeckungSftage Verwirrung anzmtchte», werden Re- ersftaz gttruug und Parteien nicht umhin könne«, auch i ihrerseits geeignete Vorschläge zur Kostendeckung der Md. - Marimford erringen zu mache»; wennschon fie grund- ---~ Mich baran festhalte», daß man tu ben großen *Ai| vaterländischen Fragen, den finanzielle» Gesichtspunkt jvII nicht in den Vordergrund stillen dürft.

. LorschlagS in de» betteffende» Kreise« u«d i« der (819V tyBtn ergebenen Presse ei» mächtiger Lärm erhoben

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