Einzelbild herunterladen
 

MchM Zeilmg

ft

* ta Hetrtarei.

Jahrg.

zu Maae», toeuu die fteihändlerischen »nfichten

zu verschaffen. Natürlich werden diese Kenntnisse I gegenwärtig schon ia bentfA« Zal baaa gegen uasere «-schSktSwelt ansaenützi. fi.bet8ega*6ea find

Sie führenden Persönlichkeiten der landwirth-

nicht» über solch

Samoa.

Nachdem am

geht doch wirklich Agrarierhetze!

Gewiß hat dieBerliner Korrespondenz* damtt vollkommen Recht, sowohl mit der Mahnung, sicb der erwähnten Argumente bei der Agitation uicht «ehr zu bedienen, alS auch mit der Eoustaiirung, daß von der Regierung die Frage der LebenSmittel- dersorgung mit der Flotten Vorlage nicht verknöpft worden sei. Darauf habe» auch wir jüngst aus Anlaß der Zuschrift de» Gutsbesitzer» Bock an die .Deutsche Tageszeitung* aufmerksam gemacht. Aber »d! fürchte«, daß die paar Sätze derBerliner Gor- «spondenz* kaum die Befürchtungen der Laudwtith. I wft bannen werden. Man gehe nur einmal tu Edwirthschastliche lkreise uud höre, was mau dort »richt. Dann wird mau finden, daß mau an und f« fich absolut nicht gegen die Flottenvermehrnng ist, »4 «au gern aus nationalen Gründen die uoth-I beigen Opfer für die Verstärkung unserer Wehrkraft! bringen würde, aber man fürchtet, diese Opfer nicht «ehr!

Schon der Herr LaudwirthschastSminiger hat seinerzeit Gelegenheit genommen, im preußischen Abgeordnetenhause dieser Auffassung ,ntgeg«uzntr«ten Bei Einbringung der Flotienvovelle hat di« Frage der Lebe. Smitteleinftihr keine S»fi« gespielt. Die Novell« ist, wie von maßgebender Sette immer hervorgehobeu wurde, der Ueberzevguvg entsprungen, daß Deutschland auch zur Ser «iuem starkeu Gegner unter allen Umständen gewachsen sein muß. Rur so kann dem deutschen Volke der Friede «rhalteu bleiben, nur so können unser« Küsten wirksam vrrtheidigt uud unser« Meer« vor einer Blockade geschützt werd n. Wenn heute öfter» in der Agitation für die Floüenvermehrung die Sicherstellung de. Meu»m ttelzufohr erscheint, so ist da« ein von außen! ^eingetragen!« Moment, da« mit der Sache und den Er-1 rgungen, die zur Einbringuug der Novell, führten, und! : üoerhaupt mi: der ganzen Flottenftage nicht da» mindeste! ; pi thun hat- Di« Freund« dir Mariuevermehrnug w«rden! oah«r gut thun, für bi« FeruhaUung dieser Moment.» I k Sorge zu tragen. I

Ibem Gefühl der Verstimmung uud Verbstteraag atcht ! weiteren Raum za gewährea und dagegen »ach Kräfte» I anzukämpfen. Ganz abgesehen davon, daß auch die l Landwirthschaft eia gewisses wirtschaftliches Jutereffe l aa der Offeahaltuag unserer Häfen hat, ist eS doch I vor Allem die Auftechterhaltang des Friedens, der der Landwirthschaft ebeaso zu Gate kommt, wie jedem puderen ErwerbSstaad. Aus diesem SestchtSwtnkel I heraus muß fich auch derjenige Thei! unserer Laud- wirthschaft, der seiner Befürchtungen bisher nicht Herr werden konnte, darüber klar werden, daß die Flottenftage niemals eine Partei- oder StaadeSftage fein kann. Wenn man fich vergegenwärtigt, daß wir nur nuferer starken Rüstung zu Lande die Segnuugeu !z» verdankeu haben, die uuS die letzten 30 Fried nS- jahre gebracht haben, 'danu kanu mau wohl kaum darüber zweifelhaft fein, daß auch jetzt Deutschland »ichtS vernachlässtge» darf, was den Frieden befesttgeu kann.

nicht, al» der Schlagflnß fie lähmte. Dann sprach Gisela Wetter von Doktor Wendelstein, der so aut ru Lisa war, uud von Herr» Listow, dem einzigen jung« Maa», der die Großmama besucht hatte.

Und de» Sie hetrathe» «olle»? Ich fth« g» komme»!* rief der Hofrath, der stillvergaügt wat» hört hatte, n»d richtete fich ans. 6 W

»eia, »eia, h» «egenthett! Ich hätte es trotz allem atcht gekonnt. Und offea erzählte Gisela die Kämpfe, die fie letzte Nacht mit fich gehabt, ihre Angst vor der Srmnth, ihre Sehasncht »ach schöne» harmoaische» Lebens verhältniffen. '

Mcrrbuvg

Dienstag 6. März 1900

Landwitthschaft und Flotte.

* 3» osficiösea Sreisea scheiat maa jetzt all- Nähltch einzusehea, daß in der allzueiftigen Agitation für die Flotteuvorlage gar mancher Mißgriff begangen worden ist. Man merkt jetzt, daß man vielleicht besser daran gethan hätte, das nationale Artereffe, da» mit der Flottenftage verknüpft ist, allein Bitten statt in den Agitation fteihäodlerische Tendenzen fich vordrängen zu lassen, die naturgemäß viel Verstimmung in landwirihschaftliche» Kreisen Hervorrufen mußten. Gerade diese ungeschickte Art her Agitation, auf die wir schon mehrfach hingewiesen haben, diese» Verquicke» aller mögliche» wiithschastS-

für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Jüustrirtes Ssnrrtagsblatt. Bmnntwortlich für bk Redaktion: Redakteur Han« Hnpf« ___ _________ RMtniM: Markt xl. Telephon 66,

Keine« Sie, daß Sie allein ft dächten?' saate der alte Herr; und fie begriff plötzlich an fetoem fächelte über ihre Naivetä?Wie mtt ^'Ent' biu ich zur rechten Zett gekommen. Wer 2 2 m 6ttW ^tten." sagte er

dann ohne die gewöhnliche Schärfe.

/u ihr überhaupt fteuudlicher und f°ft feiBe art war. Sie fühlte das instruktiv immer deutlicher. Mtt nnabläffiger fete er für ihre Pflege; Gisela f° Sppieti Sebe gekannt, und wenn fie lb« die» sagte und eSzu viel* nannte, ft ver- b°6"b Trinke» das einzig Reelle

«h m ?aL^aMf 6?m 2tbta ^be. Sie merkte schnell all diese Widerspruche ia ihm, aber er war gat gegen fie, sehr gat, was wollte fie mehr?

Drei Woche» verginge» schnell.

(Fortsetzung fttggch

»ur Rtti at I 88 bem ^Eplaud

neue Sam^i- S? ^"AJ?«8', "b8toalon8 Dordrecht gemeldet:

I 88 war ganz erfichllich, die Fra» wußte, er that !wa» er sagte.

IErschrecken Sie nur nicht, Kleine!' wandte er jfich van» zu der bestürzte» Gisela, der eS nn» bed| ! unheimlich wurde bei dem gewalühätige», eiten Manne, labet wie unendlich mußte jener «ruo ihn gekränkt haben!

I Der Hoftath rief die »ach der Thür schleichende, I weinende Franze» prröck nnb sagte ruhiger, ja fast I fteundlich:O.ffteu Sie die Stube» im Oberstock, Franzen, heize Sie die blaue Stube nab lüfte Sie "ette» in den beiden Kammern daran. Mache fertig, wie Sie e» ft gat versteht. Früuleia Gisela Menlishofer bleibt hier bei na», fie ist «eine Großnichte, und ihre Schwester kommt bald nach'.

I we/i fich öffnenden Auge» starrte die Hau», hätterin Gisela an; Wohlwollen lag wahrlich nicht in ihrem Bl ck. Aber fie wagte keine Silbe und nickte nut gehorsam, ja unterwürfig.

Sehen Sie, Gisela', sagte der Hoftath hftter ihr her,die Frau weiß, daß ich fie «,d ihren Mann in meinem Testament bedacht habe, g«t be. dacht; Damtt habe ich fie zu onbebingtem Gehorsam gezwungen.' Gisela fiel der Eindruck wieder ein de» vor wenigen Stunden Minna ihr gemacht hatte Trotzdem wollte fie nicht ft ohne weitere» an den rohen Eigennntz der Menschen glauben. ,

»ein!Bete ***aaf Erbschaft gezwungen?

16ui mache» will, was Ungeschickiichkett in Bezug auf die I Stimmung der ländlichen Bevölkerung verdorbeuhai. W r !fiud überzeugt, daß e» die Landwttthschaft a» En gegenkommen nicht fehle» laffe» wftd, da in ihr das nationale Gefühl zu lebendig ist, al» daß fie uicht die erlangten Opfer bringen würde, wen» fie über ihr eigenes Schicksal nur eftigermaßeu beruhigt ist. Frhr. v. Wangenhei» hat ja auf der letzte» Bundes­versammlung klipp und klar erklärt, daß die deutsche Landwirthschaft stets bereit fein wird,so weit ihre polttische« Frage» mit einer Angelegenheit unserer | ^fle reiche», jedes Opfer zu bringt», welche» zur Wehrkraft hat manche» Unheil angeiichtet und in | Erhaltung unserer deutschen Macht und Ehre noth- landwirthschastlicheu Kreise» die Befürchtung erweckt,! wendig ist.'

. daß durch die Marttreverstärkung der Getreideimport l Tie führende» Persöulichkellen der laudwirih- 1 an» fremden Länder», unter dem die LandwirthschaftIschaftlicheu Bevölkerung werden aber gut daran thun, Hütte leidet, »och erleichtert und dadurch anwachsen--- ---- - ~ - . _

würde. Die officiöseBerliner Correspondenz* glaubt diese Befürchtungeu durch folgende Sätze zerstreuen zu können:

16. Februar, wie

melbet, die Ratifikation über das »tut «amoa->, k »e.kV v»-«; Abkommen unter den drei B-rttagSmächten an» I« defthl des Generals Brabant stehende

getauscht worden find, ist sofort an ben neuen deutsche»Ö'Hft ««bbem fie die ganze Nacht Gouverneur von Samoa, vr. Solf, über Aucklandi? ßL?^B\^leoS"rre, an' Me in einer aaf der Insel Neu-Seeland die telegraphische Weisung! ^ " Stellung bei Labaschagne» Nek befiude».

abgegangen, die dentscke Flagge zu hissen.! Snglaad in Nöthen Da die Dampfer der llnft« Sterna Chip Co. of Dem »erL* Tabl tnirh N-w Zealand von Auckland nach Apia 10 Tage Zett Im pattiotischea Paroxiswu» ist Ne^ bV

feie oder ist in Apia ia dea nächsten Tagen zu er-!lai» in Sydney angeftagt habe« fott iAm.

<0t 2le Wahrscheinlichkeit vor,! Kolonien Australiens ft der Lage seien noch weite« daß die Hauptftseln von Samoa ft aller Förmlichkeit| 2500 Mann für Südafrika zu stellen. Atz? stM

Regierungsbehörde die ihr unterstehenden «mtsstellen! Dkl sÜdllfrttanistb? @rfM auf das Treiben der amerikanischen Cousulu hftwrift!

nud ihnen Vorsicht im Verkehr mit diesen zur PflichtI Zur Kriegslage.

«acht, ft ist da» nur uatürlich und verdient den Der Vorstoß der Engländer gegen Bloemfontein Dank aller derjenigen, denen die Jntereffeu der! hat, nachdem die Mannschastea CronieS in h e au, heimischen Geschäftswelt über denjenigen des Aus-! fangeafchaft abgeführt find, sogleich feinen WnfZ laudeS stehen. Frhr. v. R h e t n b a b e u hat nun im,genommen, und da» britische Havp'auartier ift hoi vorigen Sommer als Regierungsprästdenttzen ihm unter-! Paardeberg nach dem weiter südöstlich atlenAZ stellten Laudrälhe» und Oberbürgermeisteru deS Düffel-! OSfontein verlegt. Offenbar bieten die Buren hm dorfer Regierungsbezirks Anweisungen über den Verkehr! Engländer» jetzt schon Widerstand um fie solang mtt den amerikanische» Consul» ertheilt, die fich zu!aufzuhalte«, bis die aus dem Norde» der Kovkol^i- jener Zett um Auskünfte über Zuwiderhandlungen gegen | zurückgegangenen Oranjeburen nicht mehr abaefrWH,« das NahiungSmittelgesetz, Maaren Verfälschungen, Er-Iwerden könne», und bis auch Jouberts gebniffe der Fleischbeschau rc. bemühte«, «egen diese» aus Natal heraogekomme» ist. AuderersettsÄ! Erlaß war um so weniger etwas einznwende», als au» diesem Grunde im Juterefse der Enaländ«- es alSstreng verttanlich' bezeichntt wordeu war.!möglichst rasch und energisch burdbaefühtter Wen» jetzt ein sozialdemokratischer »bgeorbueter biefeS | und ein Zusammenstoß westlich von »iDemfnnM« kJ Schriftstück unter dem Schutze der Immunität als I deshalb bald zu erwarte«. ' Ie "

Reichstagsabgeordneter veröffentlicht, so kau» et| Krüger und Steju sollen übrigen», wie nrirtm. natürlich damit keinen andere» Zweck verfolgen, als! holt berichtet wird, entschlösse» feto de» ftiafc die amerikanische Regierung gegen die deutschescharf* lauf» Aeußeiste fortzusetze». Dabei wird to hm zu machen. Was thnt es ihm, wenn die allgemeinen! Brüsseler TraaSvaalkreisen erklärt daß die tu«; Interesse» Deutschlands durch die Thätigkett der! keineswegs verzweifelt sei. general Joubert lX amerikauischeu Konsuln geschädigt werde», wen» der bereits am 27. Oktober in einem Berichte be* m d-utschk» Diplomatie ihre Thätigkett erschwert wird?!dem Präfidente» Kröger übersandte die Nolbweubivk.it Wen» er nur dadmch das Zustandekommen eine« vorouSgesehen, schließlich das besetzte enalifthe annehmbaren FleischschangesetzeS verhindern kann,Iß» räume», weil die Burenmacht nicht zur «rareif»». da»» ist ihm alles andere gleichgiltig. Vo» der I einer audanerude» Offeufive ausreiche Der riamt Sozialdemokratie ist man dergleichen ja schon gewohnt,! liche Krieg beginne jetzt erst. Die Welt werde h«ih bedauerlich aber ist, daß ein großer Theil der Presse! sehe», daß die englische» Sieger Hymne« wett über, ibeiHaupt kein Wort über das geradezu gemeingefäyr-1 trieben, und daß die beiden Burenstaate» ni*t u Borgeheu bet Sozialbemokraten verliert, sondern die! leicht zu bestege» feie». Lord Roberts werde fortan Gelegenheit «ur dazu benutzt, um gegen die bösen jede» Schritt vorwärts schwer erkämpfe» müsse» um Agrarier wieder einmal zu Felde zu ziehe«. Es so mehr, al» die Suren wissen, daß Eaoland die efte ftöhlichel Bunekt'o» ihre» Vaterlandes anstrebt. Die Gesandt.

I schäft Transvaals hält »ach wie vor an der Heber» hengnag fest, daß England nidjt im Stande feto Imtob, die Suren enbgtltig zu bezwingen.

Nachdruck verbot«

Zm bösen Schein.

Roman von L. Hai dH e im.

(Fortsetzung.)

n De alte Man» war aufgesprungen uud gftg ft j'r Anfregnng im Zimmer auf und ab. Sie **7 fie würde ihm schade« und hätte ch« gern ab> gelenkt.

«ber fie wußte nicht» Beffere» zu thu», al» daß -J8 ih« trat, seine Hand »ahm nnd ihn still zum zurückgeleitete.

.SReta Gott! Mein Sott! Gerade wie fie 77* murmelte der Hoftath tot äußersten Erstaune», »der das von Srimm entstellte Geficht zog e» Eder und beruhigend.

3n diesem Augenblick war «abemerkt von beiden « Are-uze» wieder etogetreten. Sie hatte den kletoea R»ga«g angesehen, die Worte ihre» Herr» gehört L*J wenngleich fie nicht» davo» verstand, so sah fiel Dch die Gnnst, die er der Fremde» trete». I 1 Sie brachte eine» Brief. Mit beklommener, geJ »umter Miene legte fie ihn vor ihre» Herr». | I Der tth sah auf die »dreffe. ' j I Wieder wurde feto Geficht finster und hart. |

«Feder! Tinte!' befahl er sofort; er war nicht! « Sekunde unentschlossen. I

großen, zitternden Buchstaben schrieb et anf| Rückseite be» Kon Veits:Annahme verweigert!*' »d seinen Namen darunter.

Die Franzen wußte offenbar anfangs nicht zu tat wa» er that, als er ihr aber ben Brief mit $7* »Hinaus damtt!' zurückgab, schrie fie laut auf! H»r Hoftath! Herr Hoftath l*

R«»«ig«u n«hMU mtg«gm: bi« Erp«dition M«f«8 Blatte«, di« Skuuonc«. faSÄ?? Frarttfurt a. M., Cassel, Magd«.

wre. Mm, ^rdolf Moss«, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; *. M. »a«b«Frankfurt a. Berlin, Hannover, Pari« rc.

Umschau.

I Agenten be» Auslandes.

L fo 6at fich auch dieser Tage

pk Linke der Interessen de» Auslände» gegen die eigene Regierung und da» eigene Land angenommen. | Di Srnal trat der Sozialdemokrat Kuhnert für di I Vereinigte» Staate» und bete» Fleischexport ein, in- dem er ein auf d-mgewöhnlichen Wege' durch

I Mißbrauch des Amtsgeheimnisse» nud Diebstahl in die Hand der Sozialdemokratie gelangte» ver­trauliches Aftenstück zu Angriffen gegen die Regierung benutzte. Seit Langem ist bereit» bekannt, daß die amerttanischen konsuft ft unsere» Jndustriebezirken fich auf das «ngestreugteste bemühen, die FabrikationS- methode» etozefter Brauchen zn stndtte» und fich »öglichst viel Material über »ufere Sefchästsbettiebe

Ab« fie sank auch förmlich ft fich zusammen, al» er fie mit rollende» Auge» a»fuhr:Ihre gute Pflege wird mich nicht hindern, Sie fortznjaaen. Franze»!'

Gewiß doch nicht allein damtt,* erwiderte fie. I nur ihre Vensson aellabt »r» .. 77

Szene bei der Ehokolade bewies mft,Ieiaschränke»,*^sagte Gisela' mtd^wft^,a?en"im«« die Franze» efte» »achfichttge» Hen« hat, der ft 'glücklich bei ijr i 'a. tS* e» begreift, daß fie Mch ger» eft Täßchen ttftft.* sei» konnte.* «a ibren lob freilito bTtien fie ni, .ob Schwächea der Menschea, Kind, man maß immer »U dem eftea nab dem aaderea rechne«. Wen» Sie das thna komme« Sie bester dmch das Lebe«, al» müder Gefühlsduselei. Ich spreche aus Erfahrung.'

Er fühlte fich anscheftend noch sehr angegr ff« und ließ fich von Gisela überrede«, fich auf da» Sofa za strecken. Sie breitete eine Schlafdecke über ih» bin, gab ihm eft kleine» Polster unter de« Kopf nnb fand da» alles so natürlich, wie fie e» bei der Großmutter gefnabeu hatte.

36« aber war das völlig aea. Da» Zusammen- ei» «tt dem jungen Mädchen weckte ihm immer neue Eriaaernuge», die wohl seit langea Jahren ft feinem Herzen geschlafen haben mochten.

Erzählen Sie mir von fich,' verlangte derHoftath.

Er bat nie; er forderte immer nur, nnb daß Gisela so schnell and gera gehorchte, beruhigte feine Nerve« and entzückte ihn.

So begann fie denn von fich za erzählen.

Ihr Later war, wie ihr Großvater, Jurist ge­wesen, aber an den Hof be» Fürsten gezogen, zu RepräsentatiovLanSgaben veranlaßt, die daS Vermögen der Mutter völlig aufzehrien. Bei feinem Tode, die Mutter starb bald darauf, fie hatte lange schon gehantelt, blieb seinen Töchtern ein sehr kleiner «nadengehalt, der mit'ihrer Lolljährigkett, für «is.la , lso i« Laufe diese» Jahres, anfhörte. Dann sprach - e von der Großmutter nnb deren frischen, lebhaften Erzählungen an» ihrer Jngeud. Sir hatte eben auch

«" ------ z« d«d°id fänfii* w Ä Ä*''** M8-

»e« etagefe^t werden muß, wenn man wieder industrielle auf daS Spionagesystem der amerikanikchi-* I - ____

"" ' ' Consuln aufmerksam gemacht. Wenn daher eine!