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Wochenschau.
läßt sich wohl aunehme«, daß überhaupt für di-
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i$nt die Wahl ließ zwischen mir und sei»'« leicht»
(Fottfetzung folgt.)
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Kreis- ^/sjährl.
Der südafrikanische Krieg.
Bom Kriegsschauplatz
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>4 a» bete«.
Die Folge« der Kapirulatio« werden, weu» fie auch »icht so weitgeheud sein werden, wie man urelleicht hn erste« Augenblick anuahm, doch für die
Gesichtchen mit einer steife» altmodische» Haarftisur, ein duftig weiße» Kleidchen, nur so eben angedentet; der Maler war jedeufall» ein Künstler gewesen.
.Sehe ich denn auch so an»?' ftagte Gisela ihre» neue« Freund.
8» der Wand uebe» seinem Schreibtisch hi»g die lebeusgroße Photographie eine» junge« Manue»; fie sah danach.
Er hatte aber kau« diese» Blick bcmerft, al» er hastig »ach der Klingel auf dem Tische griff.
Fra» Fra»;« erfchieu i» der Thür.
.Nehme» Sie das Bild da und schaffe» Sie r» «ft aus de» Auge»!" rief er ihr z».
Die Frau fuhr zuiamme».
.O Gott, Herr Hoftmh!' rief fie bftte»d »»d so erschreckt, daß da» Wei»e» ihr »»he sta»d; fie hob die Hände flehend z» ihm auf.
.Franze»!' schift er fie heftig cm nah so drohend, daß die Fra», ohne eine Silbe weiter zu wage», auf eine» Stuhl stieg und da» Bild abuahm.
Gisela hatte mit nicht miuderem Schrecken begriffe», daß e» da» Bild des Pfl-gesrhns war. Sie hatte nur wenig davo» erkeune« könne», da e» schlecht beleuchtet hiug; aber e» schteu so neu, e» konnte also «icht lange feto, fett dieser junge Mann so undankbar
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fetae« Ltoksabmarsch auf Springfield, am 6. erfolgte» vergebliche Angriffe der Buren auf CaesarLkamp. Die Ueberschreituug des Tugela gelingt Bufler in de» nächste» Tagen; am 20., 21. und 22. Januar werde« die Vorhügel uörslich des Flußes genowme»; am 24. wird der Spionkop erstürmt, de» dft Engländer aber i» der Nacht vom 25. wieder räume» müsse». Am 5. Februar macht Buller seine« dritten Eut;atzversuch und dringt an Potgietersdrift über de« Tugela vor. Die englischen Truppe« nehmen eiue» Vorhugel vom Laalftanz «ud suchen sich dort zu verschanze»; am 7. Februar aber, Abends 9 Uhr, werde» fie durch das gewaltige Geschützfeuer der Bure» genöthigt, die Stellung zu räumen «ud über de» Tugela zurückzugehen. Der vierte Entsatzvers»ch Bullers ist «och in Aller Erinnerung.
3u Croujes Gefangennahme wftd jetzt «och aus London gemeldet, daß die Bure« dsnk dem Ballon, welcher sein Hauptmuustionsdepot entdeckt hatte, dieses verloren und fich also ans einen längeren Kampf nicht mehr einlaßen konnten. Hätte» unsere Geschütze, so schreibt ein englischer Berichterstatter, seine Munitionskarre« nicht zum Explodfte» gebracht, so hätte Crouje offenbar den Kampf ftotz unseres Vordringens fortgesetzt. Einer der FeldkoruetS erklärte »och, daß das plötzliche Steigen des Flußes Crouje gezwungen hätte, feine Muuüio» aus einer für durchaus sicher gehalteueu Stelle auf einen höher gelegene» Punkt heraufzuschaffen, wo der Ballon sie entdeckte. Der ganze Rest der Bnrenmunitiou besta»d aus 3000 Gewehrpatrone«, für ihre Geschütze war ihnen überhaupt keine Muuitton geblieben.' Die ganze Lydditkauonade soll CronjeS Truppe kaum 100 Verwundete gekostet habe»! Bezeichnend für brittsche» Edelmurh ist foftmde Meldung der .Times' aus Kapstadt: Dft öffentliche Meirurg hier tadelt die Crouje erwiesene übertriebene Höflichkeit und die Vorkehrungen für ferne Reise und Haft. Man meint, er solle menschlich behandelt und vor Beschimpfungen b'sÄvtzt werden, weiter nicht». Die Buren feien außer Stande, Lord Robert's rftterliche Beweggründe zu verstehe» (1!).
Ihrem Siegesjubel
nächste Zeit fich der Nachrichteustrom etwas verringert wftd, den» Lord ^Roberts wird wohl zunächst im Copland operire«, wo fich die Buren so wie so bereits auf dem Rückzug befinden und die letzteren habe« vorderhand damit zu thun, ihre Truppe» zu concenftireu. Zu diesem Zwecke soll »icht nur der eilige Rückzug der Freistaatler aus dem Norde« der Kapkolonie, sonder» auch die Aufhebung der Belagerung von Mafeking angeordnet sei». Die nächste Hauprftage wftd nun wohl sein, ob es Joubert gelingt, das numerische U-bergewicht über Roberts zu erlangen, bevor dieser die jetzt entbehrlich gewordenen Theile des Buller'schen Corp» zur Verstärkung hat heranzieh« können.
Nachstehend seien noch dft Hauptdate» über die nun beendete Belagerung von Ladysmith und die verschiedenen brttischen Entsatzoersuche «ach einer Zusammenstellung der ,M. Z.' wiedergegebe»:
Am 23. Oftober v. I. wurde der englische General Jule zum Rückzüge auf Ladysmith geuöthigr, der fluchtartig erfolgte und bis zum 26. dauerte, wo Aule, von dem man bereits geglaubt hatte, er fei abgefchuitten und gefangen, endlich in Ladysmith ein« traf. Am 28. vereinigten fich die Oranje- und Transvaalbure» um Ladysmith; mit dem letzte» seitdem von dort abgefahrene» Zuge gelang e» dem englischen General Frevch, noch glücklich zu entweiche». Am 30. machte White, beffen Truppen hart mitgenommen waren, einen vergebliche« Versuch, aus Ladysmtth durchzubrecheu; zwei vou feinen Bataillonen
ac. Während bei uns in tollem Mummenschar z dft letzte« Tage der CarnevalSzeit gefeiert wurde und Prftz S-rueval »och einmal seine Getreue» zu auS- gelaßene« Reigen unter sein närrisches Szepter znsammeuries, vollzog sich im ferne« Afrika eine Tragödie, bereu Kunde auch uns in Demschland auf daS Schmerzlichste berührte und schrill dft laute KastuaÄtsftöhlichkeit unterbrach. Am Jahrestage der Schlacht bei Majuba, dem Tage, an dem fich Transvaal feine Unabhängigkeit erkämpfte, — an diesem Tage mußte Crouje, der tapfere, bisher «besiegte Führer der Buren, vor der Uebermacht »ach tagelaugem heldenmüthigen Widerstande kapitulieren. Mit ihm gaben 4000 rauhe Männer des Leldts, die HoffnungSlofigkeit weite, en Widerstandes erkennend, de« Kampf auf und streckte« die Waffe«. Loh! ist es schmerzlich, daß fie es thuo, daß sie de« Uebermuth Albions neue Nahrung geben mußte», aber eine Einbuße ihrer militärischen Ehre habe» fie durch dieses dettübende Mißgeschick nicht erlitten. \ Sie habe» mehr als Menschenmögliches geleistet, indem fie volle 10 Tage gegen zehnfache Uebermacht fich gehalten haben; ihnen, die Unterlegene», nicht Lord Roberts gebührt der Ruhm der Tage von Paardebcrg. Und wen» Crouje gebeugten Hauptes ix die englische Gefangenschaft wandert, so mag ihn der Trost anfrichten, daß ihm, dem Tapferen, die Sympathie« der ganze» gesittete» Weü zufliege«.
Doch kehre» vir wieder zu «ufere» innerdeutsche« Angelegenheit« zurück. Die Parlamente haben in der vergangene» Woche tüchtig gearbeitet. Im Reichstag konnte der Kriegsmtnister Herr von G o ß l e r mit bewilligtem Etat von banne» ziehe» und das ElectricitätSgesetz dem Eckwoße einer Kommission anvertraut werde», im preußische« Abg-ord- «etenhaus bildete die Debatte über die „lex ® e r t b e i nt", über die Besteuerung der Wsaren- häuser, die piece de recistance der Woche. Wenn auch zweifellos »och manche Aenderurg deS Gesetz- entwurf» in der Kommission, der es überwiesen woiden ist, beschloßen werde» wird, so find doch die Aue sichte» für daS Znstaudekomme» des Gesetzes nicht »»günstig.
4 «7» saft
-Fall Arons' hat »»««ehr a»ch seine Erledigung gesunde». Dr. Arons hat aufgehöit, Privatdocent zu sei». I« Allgemeine» hat »an dteftS Unheil ruhig auf genommen, wen» es fich ja ja auch Blätter vom Schlage der gute« .Tante Boß' nicht versagen konnten, einige Leitartikel gegen die sSerge»fllti6n»g der Wissenschaft' zu schmieden. M-t dieser Angelegenheit ist die Wiflenschaft ja garnicht verknüpft, sonder» eS ha»deü fich einfach um die Frage, ob ein Lehrer einer staatliche» LildungS- wrrkstätte für eise Partei agitatorisch thätig fein da ß "e de« Umsturz der bestehende» «erhältnifle erstrebtt Und die Antwort auf diese Frage dürfte wohl auch f£Äe,fr jeder Gefi»»»gsriecherei abhold ist, leicht falle».
von bett Bure» gefangen. Vom 2. November ab war Ladysmith vollständig ringt feb'offen und die Beschießung begann sofort. Am 3. machte White einen zweiten Durchdruchsversuch, der aber wieder miß glückte, nur ein geringer Theil seiner Truppe» entkam »ach dem Süden. Am 9. November landete daS erste englische Transpoilschiff bet Kapstadt mft Truppen, die sofort »ach Durban weiterbesörder wurden. Am 19. November machte» die B»rev eine» Vorstoß, der die Verbindung zwischen Esteourt und Pietermaritzburg abschnitt. Der englische General Hildyard stellte die Verbftdnng ober am 23. Novbr. wieder her. Damit hatte der ganze mit so guten Aussichten unternommene Vormarsch der Bure» ein Ende; der burische General Joubert beschloß den Rückzug nach Colenso. Am 25. November kam General Buller in Natal an, übernahm alsbald de» Oberbefehl und rückte bis Frne vor. Am 8. und am 10. Dezember erfolgten vergebliche Ausfälle Whites a»S Ladysmtth. Am 15. Dezember glaubte Buller den Stier bei den Hörner» packe» zu können und stieß gegen Ladysmith vor; er erlitt aber eine schwere Niederlage, verlor über 1000 Man»; außerdem fielen 300 Mann in Gefangenschaft, auch erbeuteten die Buren 11 Geschütze. Am 5. Januar begann Buller
Lch daß fie das Richtige geftoffe», sah sie , 'ttne? zufriedene« Nicke».
btr Diener, kam and deckte de» Früh- setzte Kristallflasche» a»f mtt silberne« i« denea köstliche, schwere Weine funkelt« Schuffelche« voll katte» Fleischer rc.
£an|böI,te,ri? ir°i mtt einer Platte herein, 1 y W Chokolade i» zwei Taffe» befa»d.
tob ”tHe' Franze»!' sagte der Hof.
tttfraTmL 6' bU“ieIte ^Esela aber dabei be«
»Shile S-dki! stalle lelchen »ecke! isa für esond. Veste n»S< iBftd derrlt- tnom.
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MEW-Beilage«: Mr die Kreise Marburg ««d Kirchhain.
M«Krirtes ^ENtwvrtlich für dft Redaktion: Redakteur Han» Hupf«, ft,
_______________ _____ Rchaktio»: Markt 81. — Telephon 56.
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Lhokolade! Siu Fchgennß für Gisela. Und so heiß, so wohlthueudl
.Ich glaube, Dame» totale» immer gern Ebokolade 1* fragte der Hofrath vergänglich.
.Ja, sehr gern! Aber fie bekomm« solche »icht oft, wir wenigst«» »icht l' entgegnete fie ans sein« Scherz eingehend.
Da er sah wie fie das Zimmer musterte, daS ganz vollgepfropft war von Bilde«, Marmor, »ud Mvnzesach«, tausend werthlose» Dinge«, Bücher- chräuken »nd Mufiktastrument«, vo» den« in einer Ecke eine Harfe stand, deren Vergoldung erbltadet e<ltin "bSesprungen war«, sagte er nachdenklich »ud ernst: .Ja, blicke» Sie sich nm
A di» «k aller Man«, und sehen Sie, dies hier ist im Grunde alles, was mir vom Leb« ae- blteb« ist. Es knüpft fich fast an jedes Stück etae «rtaneruxg!' Jte Der bann hinzu, da er merkte, fie verstand ih» »icht recht. ' 1
Und dann erhob er fich, kramte in seinem Schreib- lisch «d Holle ihr ei» Mi-iatnrbild seiner Brant eine Locke in goldenem Medaillo» n»b allerlei gilbte Briefe und BilletS. -uerftt ver-
.Die sollen Sie später lese»; Sie werb« dann ?ie pe "ich liebte, und wie grausam das Schicksal war, daS fie mft »ahm! Pahl Ich glaube nicht an die Liebe Gottes!- SS gibt nur einen bltnb«, dumme« Zufall!'
Gisela betrachtete aufmerksam daS Bild »nd hötte ferne bitter« Red« darüber kaum. ®» liebliches
- die bisher dem englischen Vordringen einen Riegel ? vorgeschoben habe«, ihre Stellung« räumen ! muffen und Piet Joubert hat auch die Belagerung von i Lrdysmiih aufgegebeu mäffen, trotzdem General SEfler auch seine« viert« Eutsatzversuch »och nicht dmch. geführt hatte Dadurch wird Roberts ein Znsammesfasie« «kler seiner Streitkräfte möglich «ud für die Bure« beginn: nunmehr die zweite Phase des Krieges, die der «nerillakampfe. Deo» in offener Feldschlacht . sie fich wohl kaum mehr dem ziffernmäßig wett überlegenen Gegner gegenüberstellen können. Wen« man auch der Hartnäckigkett und Geschicklichkeit ÜLtT'J8' diese Phase gewiß sein kann, so wird doch über de« schließliche» Nurgang des Krieges Zweifel aufkommen könnm. Die «ahrschnnlichkeit, daß all das Heldenblnt, daS Bure» eingesetzt haben, vergebens geflossen, daß der Heldenmnth, mit dem All und Jung zur Der- - Aidtzung des Vaterlandes die Büchse ergriffen hat, Leblich gewesen ist, diese Wahrscheinlichkett ist fast M Gewißheit geworden. Und da England niemals jfS ®ro6mutb zeig« wird, dem Feinde die Mög- Z’““ eines ehrenvollen Frieden» z» gewähren, ®«>te wohl nur noch die Intervention der Groß. «We die völlige Zerftümmerung der Bnrenßaaten °w)abern.
Die Frau erröthete Aber fie wagte kein Wort; ärgerte fie indes sichtlich, daß er jo verrftth er »Iffe «m ihre «eben Kniffe. Er machte es imme! •> aber dann war fein Fremder dabei.
8» fie gegangen war, sagte der Hoftath: Sie vorftefflich. Natürlich betrügt sie mich aller- Fenzen, ihr Mann, auch, aber ich weiß «Menschengefindel ist fich überall gleich, darum »ichseft ich »icht.
. e, ®'frla wiederiprach ihm nicht. Minna hatte die * “ ^»cäo mit ihrer heuchlerisch« Anhänglichkeit M betregen.
Sie kostete das Frühstück.
, 'Stellen Sie sich vor, Kind, daß mft der Mensch, ben ich vor Elend rettete, de» ich z» einem brav« Manne erzog, indem ich daS Hnfront in seinem H"ze» mit Sftmge ausrtß, daß dieser Mensch, d« ich wie einen Sohn hielt, mft die schneid«st« Lor» würfe machte über meine strenge Fürsorge! Stell« Sie sich vor, daß et ein ihm von seiner Großmutter - m - -----------zugefallenes Verwöge» in zwei Jahre« verjubelt und
gegen seinen Wohlthater gewesen war. verpraßt hat und als Lodn für tanfenb Aergerniß-.
U»b so entschloßener fühlte fi- fich, dem guten die er mft bereitet, mich trotzig beifette stieß, als ich all« Herrn dankbar zu feto. ihm die Wahl ließ zwischen mft und fetoet
’ohlen. tiketten. I» Mk.6.
r. 3. rkranke
Mtt einem schnelle« bös« Sett«blick ans fie si»»ige», gewiffenlvse» Berschw«duna! hatte die Ftanz« das Bild htaanSgetrag«.
Nachdruck verboten
I« dösen Schein.
Roman von L. Haidhelm.
(Fortsetzung.)
mach« die Engländer in eigenartiger Weise Luft. In Montreal wurden die Bureanx franzöfischer Zett- nagen von Hundert« von Studenten attackirt und die Fenster eiugeschlag«. Die Studenten zwangen auch die HanSbefitzer zum Hißen der euglijchen Flagge.
In S l a s g o w wollten 400 Arbeiter der Schiffswerft de» deutschen Professor!) r. Tille i» de« Kelvin-Bach tauche». Da fie seiner nicht habhaft werde» tonnte», schlugen fie die Thür zur Wohnung desselben ein und zerbrachen das Treppengeländer. Prostflor Tille hatte schon am letzt« Dienstag in eher privat« Sitzung bet Universität Glasgow, welcher Lord Rosebery als Lord-Rektor prästdftft, sein Amt »iedergelegt.
Von einer Intervention der Mächte zur Herstellung de» Friebens, so sehr fie ta Deutschland, Frankreich und Rußland von der Bevölkerung
«ns finsterem Sinnen blickte der Alte jetzt ans. Um feinen Mund lag eine unbeugsame Hätte, und Giselas Herz zog fich angstvoll zusammen. Vielleicht ah er dies« erschreckte» Ausdruck ta ihre» Mi««; den» er legte ferne Hand auf die ihrige und sagte: .Er hat es verdi«t, glaub« Sie mft!'
Und als ihre große», bla»m Augm dann gläubig seinem Blick begegnet«, strich er ihr mit der Hand leise über das Haar und sagte: .Saleria!“
Sie hötte jetzt, sei» Ton war gegen fie anbei», al» er gewöhnlich zu spreche» pflegte.
Er etzähtte ihr auch, et sei drei Woche» krank gewesen «ab erst gestern ausgegang-n, d. h. ta sei»« Elub gegangen. Er hatte die Gelbsucht bekomm« «folge einer sehr großen tödlichen Anfregung über -Smo.*
I Es ist nicht unsere Aufgabe, an dieser Stelle zu unter suche«, ob eine solche Intervention im jetzige» Augenblick oder später möglich und wahrscheinlich ist. Aber ein paar Worte müssen wir doch der Möglichkeit widmen, daß England durch Ereignisse in Asien liege« h«te nur sehr wenig Nachrichten vor und es gezwungen werden könnte, endgültig die Auseinander- njt ‘ " 11 j "
fffcung ta Südafrika auf gelegene« Zeiten zu ver- f(bieben. I« dm letzten Tage» meldete nämlich
.Daily Telegraph' der Zar habe auf einen Vorschlag, Herat zu besetz«, die Antwort gegeben, er fei ent schlöße«, strengste Neutralität zu bewahre«/ Man wird wohl nicht i« der Annahme seblgeh«, daß diese Meldung des Londoner Blattes mehr zur Beruhigung her öffentlichen Meinung in England dunen, als thatiächliches berichten soll. Den« ganz abgeseh« davon, daß ein Borg-Heu Rußlands in Afghanistan keineswegs die Neutralität verletzen, sonder» nur eine Ausnützung der gegenwärtige« Schwäche Englands daistelle» würde, so ist es gänzlich mwahrscheirlich, daß die russische Politik, die von jeher außerordmtlich geschickt in ihrem ruhige» VorwärtSjchreit« war, eine solche Situation, wie fie der gegenwärtige Augenblick bietet, ungedützt vorübergehe» laße« sollte. Daß fie das nicht thun wftd, darauf deut« schon die Truppen- ansammlungeu in Kuschck »ud die financielle
Occupation Persien». Hier ist aber eine Steigerung der russisch - esglijcSen Gegensätze zu erwarte» und nicht ganz unwahischetalich ist es, daß fie ihre» Einfluß auch auf ben sübafrikauische» Krieg ausüben dürfte.
wurde» dort, und ein Bataillon bei Nicholson s N-k
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aua t>ou &Sogler, Frankfurt a. M, Cassel, Magd«.
£ Sonntag, 4 März 1900. - ^5. Jchrg. j
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an die ®”^änber sehr erfreulich fein. ZMächst'hab« die Ü425 . €H' Commai-doS im Norde« der Capkolouie,
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