Einzelbild herunterladen
 

au

Die Konseivativeu haben unter dieser Berwerthung

.tt

na

Wenk.

3d) hole meinen Mantel!' rief fie mit einem

ihr Gesicht flog.

«meist«, 18.

Politische Kurzsichtigkeit.

* Foyriklatsch und Hintertreppeugeschwätz drohen ogf die politischen Erörterunge» immer größeren Swflllß zu gewinnen. Der Werth sachlicher Kund» gebunge» in den Parlamenten wird dadurch voll- fliudig herabgedrückl; der politische Kampf erhält ein hinterlistiges Aussehen und in der Bevölkerung st»kt infolge dessen die Achtung vor den politischen Parteien mehr und mehr. Jede noch so unwahr scheinliche Meldung irgend eine»angesehenen' Pretz- organS wird veiler verbreitet, sofern man glaubt, ba«it die Gegner oder die Regierung denn es handelt sich bei dieser Taktik hauptsächlich um Manöver der Oppofitio» in der Oeffentlichkeit herabsetzen jg können, und wenn man hier und da au derartige Mtheiluugeu eine Bermahnuug «»knüpfen zu müssen glaubt, so geschieht dies meistens mit dem Wunscke, es möge ttotzdem auch von dem unbeglaudigteu Ge­rücht etwa»hängen' bleiben.

Lothringens an das Reich und zum Schutze gegen auswärtige Gefahre« bis auf Weiteres noch nicht entbehrt werde» kann. Die ReichSregieruug vertritt diesen Standpunkt auf Grund der von ihr tu der Verwaltung der ReichSlande gemachten Er­fahrungen. Wiewohl die LoyalUät der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung Elsaß > Lothringens unzweifelhaft feststeht, so find daselbst doch »och ge­wisse, der Zugehörigkeit der Reichslande zu Deutsch­land widerstrebende und agstatorisch thättge Kreise vorhanden, deren für die innere Entwickelung Elsaß Lothringens und für die Sicherhest des Reiches gleich gefährliche Wirksamkeit in der Preffe und anderweitig mitunter so bedenkliche Forme« auuimmt, daß die Reichsregierung auf die Beibehaltung des für dringliche Ausuahmefälle bestimmten Diktatmpara- graphen noch nicht Verzicht leiste» kau«.

f> «tgtt Aich. «nz. »och. t* äKstihr*.

>f- (9$ «L Itfertw 54.

Reuß ä. L. gegen die Flottenver- st ä r k u n g.

Wie bereits bekannt, hat der Vertreter des FürstenthuwS Reust ä. L. an der Sitzung des BuudeS- raths, in welcher die Flottenlage zur einstimmigen Annahme gelangte, nicht theilgenommeu. ES ist nicht nnintereffant, daß der regierende Fürst Heinrich XXL. auch der einzige der deutsche» Bundesfürsten ist, der dem Flotteuvereiu gegenüber von vornherein eine ab­lehnende Haltung eingenommen hat. Auf eine Anzeige des Fürste» zu Wied vo» der Gründung und de» Bestrebungen des Deutschen FlottenvereiuS, verknüpft mit dm Ersuchen um Förderung derselben in den Reuß'sqen Staaten, »ar die folgende Antwort ergangen:

Eurer Durchlaucht sehr geschätzter Schreiben vom 95. v. MtS. habe ich bi« Ehre gehabt zu empfangen. Bei «iu- gehender Erwägung der sehr gefälligen Mtttheiluugen Eurer Durchlaucht über di« Bestrebungen desDeulschrn Flolten- veretus' und in ernster Würd'gung der Bedeutung md Wichtigkeit der Kriegsflotte des Deutschen Reich-r kann ich di« großen Gefahr«» nicht außer Acht lassen, welche ein« immer weite'« Steigerung bet finanziellen Lasten durch fortgesetzte Rüstungen für daS allgemeine Volkswobl im G folge haben muß, und ich wuß mir Vorbehalten, hierauf bei Beachtung der Unternehmung de»Deutschen Flotteu- vereinS' gewissenhafte Rückficht zu nehmeu.

Indem ich mit Vergnügen diesen Anlaß benütze, Ihnen die Versicherung meiner vollkommensten Hochachtung zu er­neuern, verbleibe ich

Eurer Durchlaucht ergebener Better

Heinrich XXII.

,Vor d» Thür stand ei» Wage»; fie stiege» ein. Flüchtig sah fie, eS war eine Privatequipage, ei» alt­modisches Gefährt; der Kutscher machte ein ganz ouderbar erstauntes Seficht, als er die Thür hiuter seinem Herr» schloß, nachdem er ihn in einen kostbaren Pel, gehüllt hatte.

Nach HauS, Franze»!' befahl der Hofrath, und da»» lehate er matt i» einet Wagenecke »»d sah fie an mit vergnügtem Ausdruck, als habe er Freude daran, daß er feine» Wille» dmchgefetzt.

ES war auffallend mildes Wetter; aber er hatte beide Fenster schließe» loffe» und schauerte in seinem Pelz zusammen.

Gisela fiel der Vormund ein, und fie sagte ihrem neue» Beschützer, daß fie deffe« Einwilligung ein. hole» müsse.

»Hab' ich schon! Habe mit Ölte» gesprochen!' erklärte er und fügte hinzu:Lasten Sie mich nur gewähre». Ihre kleine« Angelegenheite« laste ich Ihnen m Handumdrehen ordne»!' DaS klang wieder so henschsüchtig wie möglich. Er verbat fich alle Ein- Mischung.

III.

Der Wagen fuhr durch das Gitterthor in den winterlich kahlen Garten und vor daS alte Patrizier­laus. Dor der Thür stand Frau Franzen, ihren Herr» erwartend. Gisela wußte nichts vo« ihr, de- merkte aber, daß fie mtt de« Lutscher Blicke tauschte.

klärungeu der konservative« Führer zur Sache selbst für die geguerische Preste nicht vorhanden. Ma»

Klug wie fie war, lag sei» herrisches Wesen schon klar vor Ihr; ober fie fürchtete fich nicht davor, er war ja f» gut. Er kam ihr wie ein Retter i» höchster

lerlier er)MH

Der Hofrath schien Sammler.

Aber wettere Zeit blieb ihr nicht. Der Hausherr ließ fie vorantrete» in seine Stube und folgte ihr- Frau Franzen machte de» Beschluß, »ahm ihre»! Herru de» Pelzrock ab, streifte ihm die Pelzschnhe vo» de» geschwollene« Füße» und zog ihm die Pautoffel au, indem fie ihm dabei in sehr demüthige« Tone Borwürfe machte über feinenLeichtsinn ' »al er geduldig anhörte.

Dan» befahl er ihr, dem gnädigen Fräulei» den Mantel abzunehmen.

«is-l-hatte, während die Frau fich mit ihrem Henn beschäftigte, deren übelwollende Blicke fort- während aus fich gefühlt. Jetzt übergab fie ihr mtt einem scheuen:Ich danke Ihne«' das rasch ans- gezogene Jäckchen und ihr Barett, und die Fra« trna tS T» h2en^idfi*Od): ,3c6t ba6 Frühstück!' rntF. ffi.GrJ6? die fich zu will' befahl der Hof. ih ^laundzeigte auf den Sofaplatz neben fich.

3k Ai« also Verbleiben ? Ich bin eta wohlhabender Mann, und wen« ich Sie wie eine werde ich Sorge tragen, daß Sie die Verwöhnung später nicht schädigt!' . i«h will bleibe»!' sagte Gisela. Sie hatte

b6 iebc8 Zögern ihn ärgerte, wie jeder Widerspruch.

(Fortsetzung folgt.)

Rachdruck verbot«

Im dösen Schein.

Roman von L. H a i d h e i m.

(Fortsetzung.)

gestern von uns veiöffenilichte» Telegramm vielleicht noch leise Zweifel hegen konnte, ob Buller tbatsächlich ungehindert »ach Ladysmtth kommen würde, so besteht nach den letzte» Nachrichten kein Zweifel mehr daran, daß die Buren die Belagerung thatsächlich fteiwillig aufgegeben habe» und sich auf dem Rückzug befinde». Von Buller ist nämlich folgende Depesche eingetroffen: Nclthorpe, 1. März, 5 Uhr Nachmittags. Komme eben von Ladysmith zurück. Von einer kleinen Nach. Hut nördlich von Surprice Hill abgesehen, haben fich die Belagerer sämmtlich in höchster Eile zurückgezogen. Das Land südlich der Stadt ist völlig frei von ihnen. S)ie Garnison wird einiger Pflege bebfitfen, ehe fie wieder feldtüchtig ist.'

So ist «un auch in Natal die Entscheidung yt Unguusten der Buren gefallen, wie man objektiver Weise wird sage» müssen, nicht ganz ohne deren eigene Schuld, den» ihre Führung hat offenbar die Augenblicke verpaßt, in denen Ladysmith hätte ge. nomme« und damit, schon vermöge der Rückwi kung auf die Kapholläuder, vielleicht dem ganze» Kriege eine entscheidende Wendung hätte gegeben werde» könne». Anderersetts wird «a» auch nicht umhin können, der Ausdauer der belagerte» Divifio» White Anerkennung zu zolle». Der Eindruck einer Ent­setzung von Ladysmith wird in Südafrika und in Eng­land kaum minder groß sein, als der der Woff nstreckuug Cronjes. Zu dem Entschluffe, fich aus Natal zurück- zuzieheu, stad die Buren jedenfalls durch die Sefähr. lichkert ihrer dortigen Lage, sowie durch die Roth. Wendigkeit, möglichst viele Streitkräfte gegen dm britischen Einbruch in den Orangefreistaat zusammen» zuziehe», gedrängt worden. Ihren Rückzug, der ja nicht überraschend kommt, werde» fie, nachdem fie de» größte» Theil ihres Belagerung? Parks schon vorher in Siche-heil gebracht hatten, ohne wesentliche Beh-lligungen bewerkstellige» könne». Natürlich werde» sie nun jene leicht zu vertheidigeude» Päffe mit einigen lautend Mann des tzt hatten, ihe Hauptmacht aber zweifellos gegen Lord Roberts zusammenztehen, und zwar nicht nur die au« Natal, sondern auch die Abtheilunge» aus dem Norden der Kopkolonie, die sich, weil von Lord Roberts im Rücken bedroht, noch den letzte» Nachrichte» offenbar schon im vollste» Rückzug auf Bloemfontein b finde». Auf der Brüsseler TranS vaalgesandtschoft soll man der Anficht fein, daß General Joubert im Stande ist, rinne« Kurzem etwa 50 000 Man» bei Whuburg »ördöstlich vo» Bloemfontein) zusammenzuziehen, womit er dann allerdings für Lord Roberts, solange rieset keine Berstärkunge» erhält, ei» sehr gefährlicher Gegner werde» würde. Daß es übrigens die höchste Zeit war, größere Trnppenmaffe» gegen Roberts z« konzenttire», geht anch ans der nachsteh »den, t» »er Hauptsache wohl zutreff, »den Darstellung der Times' hervor:

je»

1 ow fertigen^ lern «Man rpewtj

id- »r nie bei nd. I.

CO. ck Ml-

Kaum einige Minuten später stand fie im abge- rageue» Wtnteijäckchm, ein Pelzbarett auf dem chimmernden Haar, vor ihm. Die Raschheit gefiel hm, wie alles an ihr.

. ,nnb doch wollen Sie es mtt mir wagen? Sie erste» leism Lächel», das wie ein Sonnenstrahl üb» * M und edel u»d hüsteich ttotz alle«!' ihr Gesicht flog. 96er

i erstaunte Blicke, die dau« forschend und mißfällig ax ihr »tederglttte«, so daß fie peinlich erröthete über die offenbar kettische Bmrtheilung ihres freilich nicht mehr neuen Winterjäckchens. Str fühlte sofort, dieser Person war fie vom erste» Augenblicke au unangenehm.

Dana stand fie, hinter dem alten Heim her. schlüpfend, in dem Hausflur, deffe» Wände atte Bilder «nd allerlei in Holz geschnittene Figure» mit verblichener Vergoldung schmückten.

nicht die konservative Partei schuld, sondern so trägt dafür die lediglich die ungeschickte Art der Propa- ganda für die au fich gute Sache die Veraut- wottung. ES ist gerade von konservattver und agrarischer' Seite beizeiten und mit aller Ent­schiedenheit auf die Wirkung hingedeutet wordeu, die eine fast ausschließliche Betonung des Werthes unserer nationalen Kriegsflotte für Handel und In- vustrie haben müffe. Mau hat diese warnenden Stimme» nicht gehört; mit der nunmehr hie und da etatretenben Wirkung dieses Ungeschicks wird man sich also abzufiuden haben.

Es läge jetzt nahe, die bezügliche» Bedenke» in ruhiger und sachlicher Weise zu zerstreuen und im Jutereffe bet Sache gereizte Auseinandersetzungen zu vermeiden. Es geschieht aber das Segentheil. Jeder sachliche Einwand, der vo» konservativer oderagrari­scher' Seite oerlantet, wird als einHtnarbeiten' auf den Fall der Vorlage ausgelegt und als Beweis dafür aufgeführt, daß die Konservative» undAgrarier' Gegner der Flotte seien. Mau sollte aber doch wenigstens logisch denke». Die Beröffentlichmig der- artiger BedenklichenS-Aeußerunge» geschieht doch uicht, um gegen die Flotte Stimmung zu machen, sonder» nur um Gelegenheit zu sachlicher Diskusfio» zu gebe«. Hätte» die Konservativen kein gutes Gewiffen, so würden fie ficherlich solche AuSlaflunge» nicht i» die Otffenttichkett bringen, sondern sie int Stillen wirken lasse».

Die jetzige Art, politische Kämpfe zu führen, ist also im hohe» Grade kurzsichtig. Wer selbst überall nichts als Jntriguen wittert, setzt fich allenthalben dem Verdachte aus, selber zu intrigieren. Es wag ja für die Leser von SensationSblötter» ganz ange­bracht sei», ihnen allerlei Klatsch vorzusetze« und fie über fürchterliche Pläne der Reaktto» und mit ent­setzliche» Jnttigantengeschichten zu unterhalte»; die ernsthafte politische Presse ober sollte derartiges Zeug aus ihre» Spalte« fernhalte» und wieder auf de» »oben der Sachlichkeit und Wirklichkeit zurückkehreu.

Wöchentliche Beilage«: KreMlatt fSt die Kreise Marburg ««d Kirchhain.

«*» « - -triert* 54. MluKrirtes S-nntagsblatt. Vk-anttvorttick für dir Redaktion: Redakteur Hans tzNvfer tn SlethRB-

-------'sucht gegen jede sachliche Aussprache Mißtrauen

Hervorzurufe» und zu diesem Zwecke mit Klatsch u»d l^ttdJmit Elfindmigeu aufzuwatte».

Was ist unserer Pattei uicht beispielsweise hiu- sichtlich der Stellungnahme zum Flottengesetze alle!

«achgesagt worden! Heute noch sucht mau die bezüg- -spretiafltche Sache so darzustelleu, als feien die Sonfer, _j »ativen in Fragen der nationalen Bertheidigung über- -t «. W Haupt unzulässig geworden; als seien fie im Herzen entschiedene Flottengegner und spielte» fich öffentlich nnt als Freunde der Marinevermehrung auf, in der

Hoffnung, sie hinterrücks zum Falle dringen zu pW könne». I» der Bevölkerung kau» durch solche

------Manöver nur das Ansehen der Parteien und der = Parlamente unheilbar diskredttirt werden. Zveifelt : wart an der Ehrlichkeit der Erklärungen des Führers - einer Partei, so giebt man damit zu erkennen, daß man der Ansicht ist, eS sei um die polttische Ehr- U?eit Eenthalbkn, auch im eigenen Lager, schecht bestellt.

Ganz unbewußt »ahm fie seine heiße, fieberige war p a»b in ihre Hände und sah ihm ehrlich tn die Roth.

Umschau.

Der Diktaturparagraph.

' .. Die Verhandlungen des Reichstages über de» Mr das R-ichSland in Geltung stehenden sogenannten Dittat»! Paragraphen habe» eine Mehrheit für die Beseittgung dieses Paragraphen ergeben. Dazu be- werkt die offiziöseBerl. Corr.': Dieser Beschluß des Reichstages kann die für die Gestaltung der Bet- haltnisse im Reichslande «nb für die Sicherheit des Vaterlandes in erster Linie verantwottlichen Verbün­deten Regierungen in ihrer lleberzeugung nicht irre machen, daß die angefochtene Bestimmung zur @r. ^"ch»»g einer immer festeren Angliederung Elsaß-

Ei» Lachen, eigenthümlich erregt jubelnd, ant­wortete ihr.

, -Nein, wie Sie ihr ähnlich find! Sind, Kind, so sprach fie allein im Lebe» zu mir, fie glaubte an "u°d kaute mir Gutes zu. Aber fie überschätzte mich und Sie thu» dasselbe.'

Daun schwieg er sehr gerührt.

feinen Sinn ging die Erinnerung an alle die guten Dinge, die er fich gegönnt, nm vom Leben doch etwas zu habe»; «»d nun kam ihm ttotzdem schrecklich Har zum Bewußtsein, er habe lebenslang gebarbt nach dem Beste», aber er hatte es fich nie eingestehen wolle».

In Gisela wallte der Sttom des Erbarmens mit dem verbitterten Greise weiter, »A daneben empfand fie eine Ze-fluckt, fie brauchte Liffow nicht zu heirathe».

So komme» Siel' sagte er.

«bet meine Schwester? Wenn fie genese»?' « r'f*,?a,be sechs solcher Grostnichten

Valerias! sagte er «nb lachte wieder in der auf­geregte» Weise vo» vorht».

Ich komme mit Freude»! Indes'

Sie blickte »ach dem Sekrttär und den Papiere» der Großmutter.

.Unfant! Das findet fich alles. Mache» Sie vorwärts! Sie muffen doch erst seh«, was ich Ihne» anbiete!' tief er in seiner bei jedem Wider­spruch erwachende» Gereiztheit.

Sie besan» fich kurz.

lorrbrfc L Z36 I elebaeu - 2.50 Unioe^

ikferte.

Marburg

«WA-,Sonnabend, 3 März 1900.

isan

jähri-e ""

rUnzweideutiger als die kouservative Preffe und LVW namentlich der Führet der konsetvative» ReichStagS- Faktum sich für die Flottenvermehrung auSgesprocheu Hu 2! hat, kau» dies überhaupt nicht geschehen. Wen» ab« aus laudwirthfchaftliche» Kreise» fich »ach und *«ch Bedenke» gegen die Vorlage einstelle«, so ist

Ladysmith entsetzt.

Nu» ist auch Ladysmtth vo» de» Bure« auf- gegeben worden; die Früchte eiuer hartnäckigen, 123 Tage währenden, mit großen Verlusten verbundenen Belagerung verloren. Wen» man nach dem ersten,

Der alte Herr sah ihr mit einem freudigen Aufglänzeu der Auge» »ach; fie bemerkte es in der Thüre noch.

Welch gesegnete Aehnlichkeitl

I

phOi JK 52

t T ff des Klatsches und der Kombinationen stets am meisten * p leiden gehabt. Wir brauchen gar nicht an die

kk, verschiedenen Phase» deS letzte» Kanalkampfes zu

ffd. und «inner»; die Tattik ist auch in den heutige» politischen TageSftagen dieselbe geblieben. Es ist als seien die (8W Kundgebungen der konservativen Preffe mtb die Er-

A meta Herr, Sie wollen Mtstanig' Die dankbare Aufwallung Giselas schnitt er mit Katern bitteren, skeptische» Lachen ab.

.3-ttfinn ist nun das allerwenigste, was »an «o nachrühmt, mein Fräulein l Machen Sie fich 601 allem keine Illusionen über mich. Es thut mir 8 den Pforten des Grabes, ja, ja! ich dusche mich darüber nicht, ich habe höchstens «och =i^'£Vaar 2ahre zu leben aber es thut mir so toie ctn warmer Sonnenstrahl, daß ich meiner «alerte ei» letztes Liebeszeiche» geben kann. Ihr ihr gilt mein heutiges Komme». Ich «» knorriger Charakter geworden durch dieses , mein Kind; war vielleicht so veranlagt; es nicht viel vo» dem in mir, was die alberne» Gemüth- nennen; aber ich habefie* sehr ge- . Sie hätte mit einem Blick geschmolzen, was HatteS mtt war. Dan« hätte ich einen Sohn, eigene der gehabt und nicht Undank geerntet, als ich mir eüt fremdes Kind aneignete. Ich hin Hunde chi behandelt worden, vom Leben und vo» ihm Mensch, au de» ich mein Herz gehängt hatte!' Wir der Alte das alles so bitt« und gehässig e, wachte in dem weichen Mädcheuherzeu ein mit» wdvolleS Sieben und Erbarmen auf.

r»

rte ie

(7

M,