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und daß er selbst noch in der Niederlage die Achtung der Welt erzwungen hat. Er darf verfichert sein, daß, wenn auch jetzt die Würfel gegen ihn gefallen find, es doch noch einmal tu der Geschichte offenbar werden wird, was er und seine Getreuen für ihr so heiß umstrittenes Vaterland gewirkt habe».
England steht aber str diesem Augenblicke, wo es einen Machterfolg davon getragen hat, verlassener da als je. Wer nimmt Theil au seinem Jubel, wer freut sich mit ihm seines Kriegsglücks? Von Anbeginn des ungleichen Krieges zwischen der Weltmacht und dem kleinen Baueruvolke au hat die Sympathie beinahe der gesammteu zivilifirteu Welt auf der Seite der schlichten, frommen, tapferen Leute gestanden, die vom Greise bis zum Knaben HauS und Hof und die friedliche Pflugschaar verließen, um tu mörderischem Kampf die höchsten Güter ihres Lebens, ihre Freiheit und ihre Unabhängigkeit zu schützen. DeS großen Kriegswerks unkundig, aber in der Lust der Waffen von Jugend auf zmporgewachsen, schritt das Volksheer der Buren vor eum Angriff gegen die Sölduerschaareu der Weltmacht und lieferte glänzende Thateu, begleitet von den Segenswünsche» Aller, iu deren Herzeu noch ein Funken für Recht glühte. Die Nachricht vou der Kapitulation CronjeS wird wie eine große Trauer- künde durch die Welt ziehen, am tiefsten aber wird man sie in Deutschland empfinde» und beklage». Fast wie eine eigene Niederlage haben wir das Schicksal CronjeS empfunden und wie wir jubelnd das Kriegsspiel unserer Stammesgenoffm begrüßt habe», so stehe» wir jetzt ihnen tranernd in ihrem nationalen Schmerz zur Seite.
»Nichtig! Ich werde Fräulein Lisa selbst transportiere» taffen."
Andere Mädchen in ähnlicher Lage helfen fich selbst. Aber wie?
Und wenn sie auch einen Weg für fich selbst sand, die zarte, kranke Lffa! War sollte au» ihr werde»?
Bo» diesen austvollen Gedanken verirrte fich das niedergedrückte Gemüth zu Erinnerungen, die, wie das Nachdenken, ihr das eigene Wesen klarer zeigten, «IS ste es bis zu dieser Stunde je gesehen hatte.
Schon als kleines Mädchen hatte ste geseufzt, wen» zu Hause bei de» nach außen hin sehr komfortablen Verhältnisse», iu betten der Kammerherr des kleinen Fürsteuhofes leben zu müffeu «einte, immer unr von Spare» und Eutbehrungeu die Rede war. Die abgelegte» Kleider der Mutter wurde» für die Töchter neu aufgearbestet, und immer vergeblich blieb das Sehnen Giselas »ach de» schöne« Kleider», welche dem armen Aschenputtel zu theil wurde» u»d ihm erlaubten, zum Ball des Prinzen zu gehen!
„So wird es wohl immer bleiben," dachte sie heute trostlos, und bann flüsterte eine andere Stimme ihr zu: „Heirathe den braven kleinen Liffow, dann seid ihr beide gerettet, Du und Lisa!'
Minna kam herein und brachte eine Karte. Sie sah »erbroffen und mißlannig aus, ihre Hoffnungen auf eine Erbschaft hatten sie arg betrogen. Hätte sie geahnt, daß die vornehme Frau Präfideuttn nicht mehr hatte, als »aus der Hand in den Mund," ste hätte sich hüten wolle», ihr drei Jahre heu zu dienen »ud beffere Aussichten fahren zu taffen. Das ließ sie fich gestern schon dentltch merken. Mürrisch legte fie Gisela die Karte auf die Tischplatte, indem ste einen geringschätzigen Blick in die' zufällig »och offen stehende Geldlade warf.
„'s ist ein aller Herr ba gnädiges Fräulein."
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am 23. Februar, eine Pression auf ben Feind an8» zuüben. Die Laufgräben wurden Nachts näher an das Lager des Feindes herangeführt und so seine Stellung immer enger eiugeschlosseu. Gleichzettig beschoß Robert« das Lager heftig. Die englische Artillerie erfuhr gestern durch daS Eintteffen der auS De Aar herbeorderteu vier lO-Centtmetergeschütze und 6 Haubitzen eine wesentliche Verstärkung. Der Feffelballou lieferte wichtige Informationen über die Bewegungen des feindlichen Lagers. Heute früh 3 Uhr gelang es durch einen brillanten Vorstoß der brittscheu und kanadische» Mannschaften, eine 600 NardS weiter vorgeschobene und 80 Iards von den feindlichen Laufgräben befindliche Pofilion einzunehmen. Die hier verschanzten Truppe» hiellen die Stellung bis zum Morgen. Die Aktion hat verhältnismäßig geringe Opfer gekoster. Heute früh wurde dm» eine» Parlamentär ein von Cronje unterzeichnetes Schreiben überreicht, mit der Mittheilung, daß er fich bedingungslos ergebe. Roberts erwiderte, Cronje möge selbst ins britische Lager komme». Seine Truppen wüßte» »ach Niederlegung der Waffe» aus dem Lager heranskomme». Cronje erschien um 7 Uhr Morgens und bat um freundliche Behandlung, sowie darum, daß seine Frau, sei» Enkel, Privatsekretär, Adjutaut und Diener ihn begleiten dürsten, wohin er auch geschickt würde. Roberts beruhigte ihn und sagte, daß er die Bitte gewähre. Ein höherer Offizier würde mit Cronje nach Kapstadt gesandt werden, der für respektvolle Behandlung zn sorge» hätte. Cronje fährt heute Nachmiltag nach Kapstadt ab. Die gefangen genommenen Burentruppen gehen eingetheilt in Kommandos unter den eigenen Mitgefangene» Offiziere» heute »sch Modder-, rioer« Station ab und werden von dort abtheilungs- weise mit der Eisenbahn »ach Kapstadt gebracht.
Die Zahl der Gefangenen. — Englische Verluste.
Eine vou Lord Roberts gesteru Vormittag 11 Uhr aufgegebene Depesche berichtet: Die Gefangenen zählen ungefähr 3000 Mann. Ein späteres Telegramm besagt: Die Zahl der gefangenen Suren betrögt etwa 4000, hiervon find 1150 Freistaatbure», der Rest Transvaalbure». Von den Offizieren find 29 TranSvaaler, 18 Freistaater. An Geschützen wurden erbeutet: drei 7,5 Centimeter-Krnppgefchütze, nenn Eivpfünder und ein Moximgeschütz aus Transvaal, sowie ein Krupp, und ein Moximgeschütz ans dem Oranjesteistaat.
Das Kriegsamt veröffentlicht eine Verlustliste, der zufolge die Zahl der bei Paardeberg Verwundeten 748 beträgt, und eine Ergänzungsliste, die die Zahl der Verwundeten noch um 6 Man» erhöht. Rach den bisherigen Erfahrungen läßt fich ober wohl an* nehmen, daß dornst die Verlustliste noch nicht er- schöpft ist.
Eine solche armselige Wirthschast! Und das hieß noch „gnädiges Fräulein"
Jnstikttv fühlle Gisela diese Gedanke» der „heuen Seele/ wie Großmama Minna genannt hatte, ob würbe darüber flammendroth.
Inzwischen las fie halblaut, was auf der Karte stand: „Hofrath Meggelsen.'
Sie hatte den Namen nie gehört. Was mag er wollen? fragten ihre Augen beklommen.
„'S ist der reiche alle Herr, der da vor« Thore wohnt," sagte Minna mit neugierigen Miene».
„Ah! Das altehrwürdige Giebelhaus ans Fachwerk/ Gisela eibmerte fich. ES sah so voruehm ans mit dem hohen spitzen Dach »uo den beiden Türmchen.
DaS alles bauerte inbeS kaum eine Minute. Verwirrt gab fie Minna den Befehl, den Herr» herein zn füchre», und dabei fiel ihr ein, daß fie oft in feinen schönen altmodischen Garte» hinemgeseheu hatte, wenn fie mtt der Großmama dort spazieren ging.’
Jetzt hat der alte Herr ein, auffallend altmodisch, ober sorgfältig gekleidet. Gisela verneigte fich, ihm einen Schritt eitgegenhetenb.
Was konnte er wollen? Wie krank und leidend sah er anS. Und wie reizbar und ärgerlich. Nur feine runden, dunklen Sogetaugen blickten jung, energisch und lebhaft.
Sie wurde verlegen, denn der alte Herr benahm- ich so seltsam.
An der Thür war derselbe stehen geblieben und schaute fest ob prüfend fie an, „wie eine Sehenswürdigkeit!* dachte ste. Plötzlich verändert fich der Ausdruck feines Gesichts vollständig. Wie ein fänstig- eudes, gerührtes Lächeln flog eS darüber hin.
(Fortsetzung folgt.)
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Wir lassen nachstehend in gewohnter Weise die Eiuzelnachrichten vom Kriegsschauplatz folgen, zuvor ober möchten wir auf die Schnelligkeit aufmerksam mache», mit der die Nachricht vou der Kopitulotiou CronjeS übermittelt wurde. Um 7% Uhr morgens erfolgte die Uebergabe deS BnrenlagerS und bereits um V22 Uhr konnten wir die erste Nachricht über das Ereigniß verbreiten; eine Viertelstunde später konnten wir dem ersten Extrablatt die amtliche Mit- thcilung folge» taffen. Bei englischen Niederlage» arbetien die Kabelverbindungen nicht so prompt. Nun einige Einzelheiten über die
Waffenstreckung Cronjes.
Lord Roberts telegraphttt aus Paardeberg vom 27., Vormittags 11 Uhr: AuS den vom Nachrichtendienst gelieferten Informationen ergab sich, daß CronjeS Stteiimacht immer niedergeschlagener wurde und die Uuzoftiedeuheit der Truppen und die Un- einigfeit der Führer rasch wuchsen. (?) Diese Stimmung ist zweifellos durch die Enttäuschung über die Niederlage der zur Verstärkung heranziehenden Buren- ttuppen verschärft worbe». Roberts beschloß baher
Dos ist brav, Fräulein Gisela! Weiß schon? Es schien mir nicht.*
„Ich habe es ihr gestern Abeub gesagt, vielleicht y« fie an Wiberstanb gebacht; also je eher je lieber,
®r besau» fich eine» Moment, nnb fie blickte ihn *M)ig unb doch voll Vertrauen an.
„Sie möchten eS so schnell wie möglich? Gnt, uh bi» 1» einer Stunde hier.*
„Wttd die Km schmerzhaft sei», Herr Doktor?' „Ist ein Leben als Krüppel nicht »»gleich schlimmer bet vorübergehende Schmerz?*
W „O, wäre ich eS doch!'
• „Sie haben anderes Leib ,n tragen, denke ich.
w«m bas Seine!
Uth)11?* öe$* heBH 8” *l<6t °$Me ^id, Herr
»Ich glaube nicht. Wohin ich sah, Leib, so ober
>*• Der glückliche» Momente finb im Leben sehr
*»ige, sagt Altmeister Goethe.'
„Wie schrecklich 1 Das Unglück ist Menschenlos?' ste entmutigt, als er fort war, fich selbst zu.
Dann rief fie Minna herbei unb kleidete mit ihr schluchzende Schwester an.
®8 wurde ihr sehr schwer, die gelaufene, ruhige
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Leistung betrachtet, ist dieser englische Erfolg nicht weit her. Die britischen Truppen befanden sich in so starker Uebermacht, daß nur infolge der bisherigen völligen Unfähigkeit der englischen Heerführer der Glaube an einen für die Buren glücklichen Ausgang sich erhattenjkonnte. Nur 3- bis 4000 Mann haben da» britische Heer, das 40- bis 50 000 Man» zählte, 10 Tage lang aufgehalten unb damit eine militärische Leistung vollbracht, die ttotz ihres unglücklichen AuS- gangeS als glänzend bezeichnet werden muß. Die Engländer haben wahrlich keinen Anlaß zu tobendem Jubel. Den Ruhm ihrer Waffen kann dieser „Erfolg* nicht wiederherstelle». Unb thöricht ist es von ihnen, von einem „Majuba der Buren* zu spreche». Wohl hat Cronje schweren Herzens am Jahrestage der Schlacht am Majuba die Waffen strecken müssen und bemit bet Noth gehorchend seinen Gegnern eine besondere Genugthuung beretiet — aber doch ist es für die Bure» kein Majnba. Als am 27. Februar 1881 die englischen Soldaten ihre schwere und demüthigende Niederlage an jenem Bergkegel in den Drakensberge» erlitte», ba waren die Engländer vor die Nothwendlgkelt gestellt, nm Friede» nachzusuchen. Die Niederlage der Buren am Paardeberg ist zwar schwer, aber nicht demüthigend, und braucht »och lange nicht mtt Nothwevdigkeit die Folge zu haben, daß nun die Buren ihre Sache als verloren betrachte».
Zwar fi»d die Verluste für die Buren empfindlich, empfindlich auch deswegen, weil so fähige Heerführer wie Cronje und Major Albrecht in bte Gefangen« schuft wandern müffeo, zwar werden die Buren auch in Natal unb in der Capkolonie ihre Pofitionen aufgeben mfiffe», aber ihre Widerstandskraft ist keineswegs durch das Unglück am Paardeberg gebrochen. Noch stehen Burenkommandos im Norden, Süden und Osten der englische» Truppen, »och hat Lord Roberr's den Marsch auf Pretoria vor sich, der Marsch, der ihn an Majuba vorbeiführt und vielleicht dämmert ihm »ach den Erfahrungen am Paardeberg, wessen er sich von der Zähigkeit der Buren zu versehen hat. Auch in London wird man in ruhigen Minuten fich vielleicht sagen, daß der Krieg noch ungeheure Opfer koste» wird; aber man wird ttotzdem nicht dem Feinde die Möglichkeit z» einem ehrenvollen Frieden geben, den» das Ziel der englischen Staatsmänner ist ja die Aufrichtung der britischen Vorherrschaft in Südafrika nnb die Zertrümmerung der Burenstaaten. So mhb der Krieg seinen Fortgang nehmen nnb unsere Sympathien werden auch ferner die Buren begleiten. Cronje aber, der Held von Krügersdorp, der den Raubanfall Jomesons abschlug, der wortkarge Hafler der Briten, der die Seele des bnrischeu Freiheitskampfes war, Begleitet der einzige Trost in die Gefangenschaft, baß er das Unmögliche möglich gemacht, baß er geleistet, was Meuschenkrast unb Menschenwille zu leisten vermögen Miene zu bewahren gegenüber ben Klagen ber armen Lisa, bie so vielen Schmerzen entgegenging.
.Jedem das ©eine!* klang es Gisela durchs Herz unb ihr schauberte.
Eine Stunde später war fie allein.
Welch schreckliches Gefühl!
Das „allein in ber Welt' tarn ihr schmerzlich jnm Bewußtsein unb daneben eine klare Ueberlegung, d« ihr »ach der einen Sette ihren heißen Hunger nach Lebensfteude zeigte unb auf der anberen Seite bie beiden Wege, die ihrer Wahl blieben.
Sie hatte sofort beginnen wollen mit dem Durchsetzen und Sichten ber Papiere ihrer Großmutter, nun saß fie wie gelähmt au Geist unb Körper vor bem geöffneten altmodischen Sekretär und sah mtt stumpfen Blicken in ben kleinen «elbkaste», ben sie heraus- gezogen.
Sie wußte ganz gnt; es tag ein Zwanzig-Mark- stück nnb etwas Silbergeld darin; von ber Pension der Großmutter, bte glücklicherweise am Tage vor ihrem Tobe fällig gewesen, aber noch nicht abgehoben war, mnßte baS Begräbniß bezahle werden. Das hatte sie schon mtt dem GerichtSrath v. Otten be- sprachen, als er gestern nach ber Beerdigung wieder- kam. WaS blieb dann aber übrig?
Der freundliche Herr war gegangen, mit bedrücktem Aussehen und ben Worten: „Wir müssen sehe»' Müffen sehe»! ES muß Rat geschafft werbe».'
Ob er wohl Rat fanb? Er selbst konnte nichts für fie ihn», stand ihr und ber Schwester auch zu fern.
Ebenso fiemb waren Ihnen beide» ihre fern wohnenden Vettern und Confineu zweite» uud dritte» GradeS, von denen fie niemand persönlich kenne» gelernt hatte».
Was sollte jetzt werbe»?
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
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»erkaufe 808 erspart ihr viel Herzens quäl.
Nachdruck verboten
Im bösen Schein.
Roman von L. Haidheim.
(Fortsetzung.)
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Wsrhess. Zeitung
»-bst der-« Gratisbeilagen
„Kreisblatt für die Kreise Marburg unl Kirchhain", „Illustriertes Sonntags Mlatt" und „Verloosungsliste der ^Kgl. preußischen Klassenlotterie" J werben von allen Postanstalten, Landbrief- j trägem, in der Expedition (Markt 21), sowie i von unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain s Md Neustadt entgegengenommen.
Be 27a illach
M 50 ESS,®® • ^Mburg ÄÄÄÄÄÄÄZ Donnerstag 1 März 1900.
* Nun ist es boch geschehe», was zu erwarten man bisher fich gesträubt hat. General Cronje hat mtt seiner kleinen Schaar bie Waffen gestreckt. ES wäre verkehrt, wollte man fich gegen die Thatsache verschließe», daß bie gestrige Kapitulation des Generals Cronje am Paardeberg ein schwerer unb schwer zu
M tragender Schlag für bie bereinigten Buren ist. Aber es verdient doch hervorragende Beachtung, daß Lord lloberts zu der Ueberwältigung der vou ihm umziugelteu sS Schaar die Zelt vom 16. bis 27. Februar, also ganze W Uh» Tage, gebraucht hat. Ja, der tapfere Wider- '.stand Cronje's gegen bie Uebermacht deS Feindes dauerte so lange, daß mau bie anfängliche» Meldungen englischer Blätter über seine verzweifelte Position nicht ernst nehmen zu können glauben mußte, hielt fich in seiner gefährlichen Lage so mannhaft nnb mit solcher Energie, daß man allgemein an- nehmen mußte, er fei in ber That nicht in so unhaltbarer Position, wie bie Engländer meldeten. Daß z er fich aber trotz ber Unmöglichkeit, fich zu halten " tauge gehalten hat, wie er es getha», das verdient = »icht nur nufere Bewunderung im höchsten Grade, fwbern das wird auch bie Engländer über die Schwierigkeit der »och kommenden Kämpfe, über die Entschlossen- tzeü, mtt der die Bure» ihre Freiheit vertheidige», endglltig aufgeklärt haben.
Das aber sollen bie Engländer bedenken unb soll auch anderswo nicht vergeffe», daß die Schlacht •"6”« 60 Paardeberg nicht mehr und nicht weniger als Episode in bem großen südafrikanischen Kriege E tt, eine schmerzliche Episode für bie Buren unb eine auch glückliche, so doch noch lange nicht rühm- W Episode für bie Englänber. Als militärische