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Du darfst es nicht!' klaug

Was bann, wenn ich's

zornig aufwallend zurück.

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DaS ist'sl'

(Fortsetzung folgt.)

noch nicht aufzuweiseu. Buller ist bei seinem jetzigen Tugelaübergange östlich von Colens» kaum so weit, Wie er bei den früheren, die weiter oberhalb stattfanden, schon gewesen ist, und hat alle eigentlichen Schwierig, feiten des Entsatzversuches noch zu überwinden. Die Buren scheinen ttotz der Entsendnng eine» Hilfskorps nach dem westlichen Kriegsschauplätze entschlossen zu sein, ihre befestigten Stellungen zu behaupten, und es ist

Gisela! ihn'» nicht.

es vom Sofa her.

Du hast gut reden!

und die Lage der Engländer kritischer wird.

BnllerS neuester Vorstoß hat allem Anscheine nach wesentliche Erfolge

mtsgegangen sein konnte, denn fein Arzt wnßte davon oder wollte nichts wiffen, so fand eS 'gemeinen Glauben bei bei bekannten, rücksichtslosen "hell beS HofratheS.

Daß bas Verhältnis zwischen ihm nnb bem «flttyjn sich in späteren Jahren gebessert hatte, man nicht Wetter. Der Alte war eben nach

Wir lasten nachstehend an Einzelnachrichten folgen, waS über Sonntag eingelanfen ist. Siel ist e8 ja nicht. Lord Nobetts schweigt und was im Westen beim Hauptheere des Oberbefehlshabers wie im Osten am Tugela vorgeht, verschlingt sich mehr und mehr zum Räthsel. Die schon am Sonnabend ins Wanken gerathene Behauptung, Cronje habe bei

Gott Whb uns helfen!' schluchzte Lisa?'

Uufiun! Sott hllft dem, der sich selber ehrlich hilft: die Feigen nnb Schwachen läßt er untergeben. Ich mag nicht verhungern!'

Ach, aber ohne Liebe, Gisela?'

3a, baS ist's!" sagte biefe leise nnb langsam.

sich uub gaben bem fast durchsichtigen Gesicht einen sehr betrübten Ausdruck. Aus den blauen, großen Augen stürzten nun auch die Thränen.

Laß doch! Wir müssen den nächsten Schttü ins Augen fasten, bie weiteren werben wir bann überlegen, wenn sie gethan werben müssen.'

£) Gott, bn willst doch diesen guten kleinen Listow nicht hettathen? rief ganz entsetzt bie jüngere Schwester nnb griff nach Giselas Hand, indes auch sie bitterlich weinte.

Die Keltere schwieg, machte sich loS und begann das unruhige Hin- und Hergehen wieder.

Dann stand sie am Fenster still und sah, das Gesicht dicht an bie Scheiben legend, hinaus in bie schneehelle Nacht und auf ein glänzend erleuchtetes Haus in einem großen Garten, bem ihrigen gegenüber liegenb.

So konnte sie es auch haben, wenn sie ben jungen Listow heirathete, beS reichen Fabttkaute» Sohn. Eine stolze Villa bot er ihr, ein sorgenloses Leben unb feine Liebe. Er war ein kleiner, unansehnlicher Mensch, aber brav, tüchttg nnb gutmüthig nnb et liebte sie!

Hat) i'resj

.Wiste» Sie gewiß, Olten, baß bie Präsidentin eine geborene von Cafforek war?' fragte er, nnb ber Angerebete fühlte, wie des alten Henn Hand zitterte.

In ber Thal, ich erinnere mich, unb wenn es Sie interesfitt, Meggelsen, so wirb Ihnen Oberst Finsterwald ganz genaue Auskunft geben. Ich kam ja wohl zu Zeiten in das Haus ber alten Dame, aber nur als Vormund ihrer beiden Enkelinnen.'

Der Hoftath drehte sich kurz nm und ging nach ber Fensternische, wo ber Oberst eben Schachfiguren aufstellte.

Nach kurzer Wette kam er zu bem Gettchtsralh zurück nnb sprach mit diesem wieder eine ganze Zett.

,* * *

Es war ein höbet, schwerer Abend, ber unterdes übet den ttauernden Mädchen dahinzog, welche ahnungslos das Jntereffe des MäunerkteiseS erregt hatten, dem bet Präsident MenliShofer durch Alter, Stellung und Gesinnung mehrere Jahre angehört hatte.

Noch duftete es in der kleinen Miethwohnnng feiner Wtttwe von Tannenreffern und Kerzen, nnb bie schmerzliche Leere legte sich ben beiben zurückge­bliebenen Enkelinnen wie ein Alp auf das Hetz.

Was sollen wir thun?' Diese Frage, bisher nie ernst erwogen denn sie waren beide noch so jung, unb ber Tob ber Großmutter war so plötzlich gekommen! trat heute unerbittlich vor sie hin. Die Heitere schlank unb groß, hellblond und weiß, schritt unruhig in ihrem schwarzen Sonntapskleide, was jetzt durch ein wenig Kreppbesatz zum Trauer- anzug umgeschaffen war, in dem nur mäßig großen Zimmer auf und ab; bie andere, eben ochzehn ge» worden, lag in Kisten nnb im weißen Nachtkleide auf dem langen, znrn Stteckbett umgeschaffenen alten Sofa; baS braune Haar fiel in schweren Zöpfen

noch eine völlig offene Frage, ob Buller beim An­griff barauf diesmal mehr Glück haben wirb als früher. Eine Depesche aus dem Burenlager bei Ladysmtth meldet nämlich: Am 22. b. Mts. überschritten bie britischen Truppen mit Geschützen ben Tugela unb griffen daS Ermelo- und das Middlebnrg-Kommando an, mußten sich aber nach einem heftigen Gefechte zurück­ziehen. Der Angriff wurde am folgenden Morgen erneuert, bie Euglänber wurden aber nochmals m i t schweren Verluste» zurückgetriebeo.

Auch im Caplaub

scheint eS wesentlich anders zu stehen, als die Eng- läuder glauben machen wollen. Reuters 8nrea» meldet au8 Pretoria vom 22. Februar: Der Text des Krieg8bnlletins von gestern Abend lautet folgender­maßen : Der Kommandant der Verbündeten in ColeS- berg meldet, daß er gestern von einer starken Kavalleriemacht angegriffen wurde; e8 folgte ein heftiger Kampf, bie Engländer verfuhren sie Stellung mit Sturm zu nehme» und käme» bis auf 400 IardS an die Kanonen ber Verbündeten heran. Sie mußten fich aber mit schweren Verluste» zurückziehe», auf Seite ber Verbündete» wurde ein Mann verwundet. General Grobler, ber ebenfalls in ben Kampf verwickelt würbe, hatte keine Verluste.

Auch bie Bevölkerung des Caplandes scheint nicht so ruhig zu sein, wie die Engländer behaupten. Nach einem Telegramm berEveniug News' auS Cop- stabt würbe bei Mulders Klei im Bezirke Stillenbosch dn Zug, ber Londoner City Volunteers zum Krieg», schauplatz beförderte, theilweise zum Entgleisen gebracht. Die Schienen waren anfgeriffen, ber Zug erlitt aber keinen Schabe».

Ei» Musterbefehl.

An bie Truppe» am Rietfluffe wurde ein Tages­befehl erlasse», ber besagt, fie brauchten währeub beS Kampfes bie weißeFlagge nicht zn be­achte», weil bie Bure» häufig mit ber weißen Flagge Mißbrauch gettiebeu hätte».

Die englische» Totalverluste.

Aus amtliche» Quellen hat ein Frennb unseres Blatter bie Totalverluste bet Engländer zusammengestellt. An Tobte», Gefangene» and nach England zurückbeförberte» Totalinvaliden ergibt fich danach bis zum 24. b. M. ein Gefammtverlust von über 500 Osficiere unb 7200 Mannschaften. Bei Herrn Holzhauer, Stein weg, ist eine genaue Detaillirung biefer Verluste angeschlagen.

Ein »eiter Beitrag z»r englischen Kriegsführung.

Ein Lancier vom 12. Regiment gesteht in einem Briefe an benMorning Leader' zu:Wir fangen an, jetzt ein wenig rauh auszusehen. Einige unserer Leute haben Bärte von gewaltiger Länge,

fontein auch geficheri nnb vorderhand statt ber gangen Robert'schen Macht nur zwei Divisionen fich gegenüber gehabt. Er hätte aber eine Vereinig­ung mit den von Natal und der Kapkolonie kommenden Truppen durch eine derartige Rückzugsrichtuug erschwert und so ist eS nicht ganz unwahrscheinlich, daß « im Vertrauen auf bie Stärke ber ihm natürlich bekannte» PaardebergßelluagdiegefährlichereRückzugSliuiegewählt hat, um einen Hauptschlag gegen Lord Roberts vor- zukereiten. I» diesem Zusammenhänge wirb auch d«s plötzliche Auftauchen ber Trans vaalburen im Norden des englischen Lagers bei Kimberley er­höhte Beachtung verdienen. Zweifellos werben bie nächsten Tage ein sicheres Urtheil darüber gestatten; jetzt Ruthmaßungen anzustellen, hat wenig Zweck.

Die tapfere Gegenwehr Cronje», ber mit einem Häuflein von 8000 Mann fich gegen bie vierfache lieber» macht der Engländer todverachtend nnb heldenmüthig hält, hat die Shmpaibien für die Bmen aufs Neue entflammt und die Entrüstung gegen die britische Gewaltpolitik gesteigert. Deutschland al» Staat muß ja leider »ach wie vor strenge Neutralität beobachte» ober als Menschen brauchen wir Deutsche nicht mit unsercrMeinung über das Unrecht, bas deuBure» geschieht, zurückhalten, wir könne» nach wie vor Protest erheben gegen ben Versuch des Riesen Albion, das kleine Völklei» durch an Zahl überlegene Tinppenmassen einfach zu erdrücke» unb wir können laut ben Wunsch aussprechen, daß in diesem Fall einmal Recht über bie Gewalt siegen möge. AuS bieftm Wunsche heraus erklärt fich auch bas geradezu fieberhafte Interesse, mit bem man in biefe» Tagen in Deutschland ben neuesten Nachrichten vom Kriegschauplatze entgegensieht, ein Interesse, bem selbst unsere heimischen Angelegenheiten in gewissem Grade Weichen müsse». Und der Wunsch, daß Recht auch Recht bleibe» möge, wirb auch die öffentliche Meinung vielleicht schon binnen kurzem zu ber Forderung an bie Großmächte führen, aus ihrer Reserve heranzutreten und ihr Veto gegen bas Blutvergießen in Transvaal einzulegen. Was nütze» alle schöne» Friedenskonferenzen, wen» bie Möchte mit ver. schränkte« Armen zusehen, wie England ben Versuch macht ein ruhiges Völkchen auS ber Liste ber Staaten zu streiche», bloS weil Grund und Boden Schätze birgt, »ach denen eS bem nimmerfatten Albion gelüftet!

* *

über ihre schmale» Schuller» nnb bie hellbraunen Augen sahen angstvoll ber hi» unb her gehenden Schwester »ach. Einst hatte ber Vater biefe jüngere Tochter, bie Elisabeth hieß und Lisa gerufen wurde, ost scherzend seinuußbraunes Mägdlein' genannt; jetzt war das feine Gesichtchen bleich und von jener Farbe, bie de» Südländerinnen eigen ist.

Was thun? Gisela MenliShofer trat eine heiße Angst zum Herzen.

ES hilft nichts, Lisa, wir müsse» unserer Lage fest ins Auge sehen,' wandte fie fich endlich zu ber Schwester, unb jetzt fiel baS Licht der in eine Ecke beS Zimmers gestellte» Lampe voll auf ihr Gesicht, das, dem ber Schwester ähnlich, einen energischen AuSbrnck trug.

Eie hatte Lisa» Hand genommen und blickte ihr ttöstend und ermuthigevd in bie Ange».

Es Hilst nichts t Ich sehe es ein Gisela; aber waS thun?' fragte Weinend bie Kranke.

Ich will e» Dtt sage», nnb höre, Lisa, ich Halle für vernünftig, WaS ich beschlossen habe, ich will auch mit bem Henn Gerichtsrath schon fertig werben und dulde vo» Dir keinen Wiebersprnch!'

Du willst fort?' rief die Jüngere geängstigt und machte eine Bewegung fich aufzurichten, sank aber mit einem leisen Schrei sofort zurück.

Sei nun lieb und vernünftig, Herz! Du sollst, wie es Dr. Wendelstein geraten, in bie Klinik. Du darfst mir nicht lebenslang unglücklich werden. Die Möbel und ber Hausrat mögen uns wohl so viel einttage», daß wir die Sur damit bezahle».'

Unb Du, Gisela?'

Ich bringe Dich morgen hi» und ordne bann alle» hier.'

Unb bann?'

Die Mundwinkel be» blonden Mädchens senkten

Nachdruck verbot«

Zm dösen Schein.

Roman von L. Haidheim.

(Fortsetzung.)

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Koodoosrand sein Seda» gefunden, läßt fich kaum noch aufrecht erhalte», denn daß bie Buren, in ihrem Lager in einem Flußbett eingeschlcssen, ein ober gar fünf Tage lang bem Feuer von 50 britischen Geschützen trotzen könnten, liegt selbst in diesem Feld­zug, ber schon so viele Beispiele hartnäckiger Aus­dauer und so manche lehrreiche Ueberraschung gebracht hat, kaum im Bereich der Möglichkeit. Der sach­verständige Kritiker derMorning Post' sagt:Eire Viertelstunde Geschützfener aus sechs bis acht Batterieen muß auf einem bestrichenen Raum von 60 000 qm alles zerstören, was darin ist, nnb bei fortgesetztem Feuer bliebe ben Buren keine andere Möglichkeit, als fich auf bie britische Infanterie zu stürze» unb sich durchzuschlagen ober fich zu ergeben*. Die letztere Möglichkeit ist offenbar nicht ein» getreten; hat fich bie elftere verwirklicht, haben bie Bure» sich durchgeschlagen und fich der britische» Umklammerung entzogen? Auch darüber liegt keine Meldung vor. Die bmischen Meldungen, bie wir am Sonnabend veröffentlicht haben, sprechen von Kämpfen bei PetrnSberg, von wo sie auch datitt sind. Nun liegt dieser Ort aber etwa 30 km süd­östlich von Koodoosrand unb 25 km östlich von Paarbeberg; wenn also wirklich bort am 21. Februar gekämpft würbe, so wäre Cronje inzwischen nm ein erhebliches Stück weiter nach Osten gelangt; Reuter nimmt jedoch in einer bem Telegramm beigefügten Erläuterung wahrscheinlich mit Recht an, daß es sich bei ben Vorgängen, bie es schilderte, um bie Gefechte gegen bie bmischen Verstärkungen handle, über bie Lord Roberts vom 21. Februar bereits berichtet habe. Da also auch nichts bafür spricht, baß Cronje seine Stellung aufgegeben hat, läßt sich bloS annehmen, baß da», was bie Engländer über bie Vorzüglichkeit ihrer Artilleriestellungen gesagt haben, arg geflunkert War, ebenso, wie das, War über bie Einschließung Cronje'S berichtet worden ist. Nachrichten aus Pretoria besagen auch, baß am Mittwoch bie Verbindung mit Cronje noch offen war. Da seither «och keine Meldungen vorliegen, zur Uebermittelung ber Depeschen aber nur ein Tag ge­braucht wird, darf man Wohl annehme», daß Cronje die sehnsüchtig erwarteten Verstärkungen erhalten hat

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rncht thne?' rief Gisela, genug aurwaueno zuiuu. Es klang alle Angst und Unruhe ihres Herzens ans ber Stimme.

rsus-K8 «Verneinen Urtheil ein Tyrann und ber Junge aeichcer^ wilder, leichtsinniger Trotzkopf gewesen, sollte iueci, »er jetzt eie tüchtiger Offizier sein.

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71 t« itme «ciannten, oa man ja wußte, er * seine» junge» Jahren lange Zett in Italien »er hannovKsche» Gesandtschaft dort attachiert. 3m übrigen stand er so isoliert, daß von seinem 8gange nur die wenigsten etwas wußten.

Inzwischen hatte man das Gesprächsthema zu sei» bego»»e», b« eben ein Verspäteter ein trat irgend eine Sensationsgeschichte aus ben besseren e» der Stadt berichtete.

' k ber allgemeinenTheilnahme dafür fiel es ERiemanb vrisei ber Hofrath Meggelsen, ber Wieber schweigend sich hingesehe» hatte, an ben Gerichtsrath heran- Frisef® nnb biefe» am Arm nahm.

HUI ließ ben reizbare», kam» genesenen Man» f " »ruhe, nm so mehr, als baS Gerücht ging, er ' ;,*t "be fich mit seinem Pflegesohn völlig entzweit nnb darüber krank geworben.

WM. Wenngleich dies Gerücht nut von seiner Diener-

4 Trifft das zu, haben die englische» Blätter that- ächüch mit ihre» Berichte» über die Einschließung >rik mi k.Dnie8 be» Ereignissen vorgegriffen und möglich te »äie eS schon, da Lord Roberts in seinen Tele- jtaamen nicht bie Einschließung an sich erwähnt hat, oenn auch die Fassung seiner Meldungen jene Privatbe- a ichte zu bestätige» schie» wir sage», wenn Cronje rhat- ^dlich nicht eingeschloflen war, bann würde baS auf pie Lage ein neues überraschendes Licht werfe« v»d 3M NSleich eine neue Erklärung dafür bieten, warum ®ronie "ach Osten zu zurückgezogen hat, statt & «e strategisch günstigere Richtung auf BoShof »er Wolvefonteiu zu wähle«. Dort hätte er peitini mch eine Flankenstellung bie Straße nadb Bio em«

..... -.Das Interesse des HofratheS für ben Mann ber 8 Iinbeue» Präsidentin hatte nicht viel Serwunber»

rfw Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain. «*- **!' *** Jllustrirtes Sonntagsblatt.

i Ch Man darf unter diesen Umständen ruhig damit Rechnen, daß Cronje roch immer dem Feinde die Stirn bietet. Damit aber ist auch gesagt, daß aller s l.AWahrscheinlichkeit noch die Verstärkungen bei Cronje berechchrchtzeitig eintreffen ober vielleicht schon eingetroffen p»d, die das milttärische Bild im Orangestaat strsentlich verändern dürften. Zwar hatte General stobnts gemeldet, baß er diesen heranziehenden sturenschaaren feineAufmerksamkeit widmen' Werbe, stit andere« Worte«, baß er sie einzeln zu schlage« kXrf «abstchtige, eS dürste aber doch recht fraglich er

°b ihm bas gelingt, zumal eS »ach ben oi,Äe»este« Meldungen «och recht zweifelhaft ist, ob l^fboBje überhaupt vollständig eingeschlosieu war; rtüxsekDnnigflenS würbe i« Pretoria am Mittwoch noch unitgethettt, baß bie Verbindung mit Cronje noch ifftn fei.

k. 2.5q- Unlefr, k. LO

gerbte,

48 Marburg

Dienstag. 27 Februar 1900.

ac. AIS wir letzthin an biefer Stelle bie allgemeine Sage in Südafrika eingehend besprachen, führte« wir aus, daß, weo« auch die fich widersprechenden Mldnnge« nicht klar bie Situation überschaue« ließe«, wir doch z» der vorsichtige« Kriegführung ber Bure» «M Vertraue« hätte». Und eS scheint, daß thatsächlich nad« dieses »ertrauen nicht getäuscht werden soll, ttotz »nt- all der schlimmen Nachrichten, bie durch die Engländer über bie Kämpfe im Oranjestaat «er Hm eerbretiet würben. Zuverlässige Meldungen liegen c apN Mar nur bis zum Mittwoch vor; fie lassen aber '" erkennen, daß fich Cronje tapfer feiner Verfolger , erwehrt unb daß seine Stellung so geschickt gewählt Dst, daß bie Engländer keine» Infanterie-Angriff 6 wagen. Daß seither die Engländer nichts -~~fr»n dem Resultate ihrer artilleristtsche« Beschießung | Xaber Buttustellvng zu melde» wisse«, darf für I IlWt Bure« günstig gebeutet werde», de»» zweifellos e v *päre jeder, auch der kleinste Erfolg »ach Loudon ge- iufer, meldet worden, wo man schon im Stegestaumel schwelgt z Sch-ttMnd mit brennender Ungeduld Nachrichten von der Mderringung CronjeS erwartet.

mchi