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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

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W*tnt Mßllch aujct m SBeräwg« mch 6m» ui gtttrteg««. QnarMA-AdomwMentr-Pretr b«i bet ®ö*ttton 9 SH., bei all« JMKwwh 9,25 Mk. («HL Bestell,elb). Sns«tton-aMhr: die «. tzÄNi ALe ober bexec Ras» 10 «ft» »efl«M: bte Zelle 85

Marburg

Freitag. 23 Februar 1900.

Xtyeigtn nehm« entgegen: bie Expedition dieses Blattes, die Annoncen» Lnreanx von Haafmstein & Vogler. Frankfurt a. M., Cassel, Magde- bnra, Wim: Rudolf Stoffe, Frankfurt a. M Berlin» Machen, Köln; 6 8. Daube * Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris rc.

35. Jahrg.

Bestellungen

für de» Monat März ans tie

Wrltzess. Leitrmg

nebst deren »ratisbeilage«

EKreiSblatt für die Kreise Marburg uni Kirchhain", ^Illustriertes Sonntags blatt" und .Verloosungsliste der Kgl. preußischen Klassenlorterie" »erden von alleri Postanstalten, Landörief- trägern, in der Expedition (Martt 21), sowie von unseren Filial-Expedittonen in Kirchhain und Neustadt entgegengmommen

Der südafrikanische Krieg.

Die allgemeine Lage.

Durch die »euefteu Depesche» vom Kriegsschau, platze ist einige Klarheit in die Operationen im Westen gekommen. Werfen wir eine» Blck auf die ganze Lage, so sehen wir etwa folgendes Bild: DaS Gros der Infanterie der Armee des Lord Roberts rückt anf der Straße JacobSdalBlocm'onleiu langsam vor, und ist »ach den letzten Meldungen etwa 1820 Kilometer westlich Emmaus angelangt. S»f dem linken Flügel ist die Gegend bis über Kimberley hinaus vollständig frei von de» Buren; daher rückt Lord Melhue» mit seiner Truppmab- theiluig längs der Bahn über Mod!>er-River auf die Diamantenstadt Kimberley zu, um solche zu sichern. AudereisestS war, wie die telegraphischen Nachrtchieu mittheile», General Frevch vo» Kimberley auS, »öid lich des Modder fttffeS dem anziehenden General Crovje gefolgt. Dieser hat den Modderfluß nach Süden zu überschritten, wohl um Bloemfontein zu erreichen, und wird von den Engländern eifrig verfolgt.

Betrachtet man diese» Bewegungen gegenüber die Stellung der Burr», so herrscdt zwar dichter Nebel über deren einzelne Bewegungen; nur so viel steht fest, daß C onje sich dem Umgehungsplane des Lords Roberts bisher entzog und, wie wohl auzunehmen ist, seine Streitkräfte sammelt, um der Borbew?gung von Roberts möglichst viel Hindernisse in de» Weg z» legen. Ein Blick auf die Karte zeigt, daß eine Versammlung aller im nördlichen Kaplande etwa überflüssigen Buren Kommandos durch die Bahne», die über Springfontei» »ach Fauressmtth und

Nachdruck verdat«

Im döse« Schei«.

Roman von L. H a i d h e i m.

(Fortsetzung.)

»6» komme also*, erhob er sich, ,nnb laß mich iffe», was mir die Ehre dieses unerwarteten Be­such s ve> schafft, »ein Lieber! Willst wohl mal wieder umsatteln. Ja, ja, ich sagte eS ja! Der Krieg rechtfertigt die Freude am Kriegsgandwerk: letzt aber, wo eS nur gilt, die Pferde zu bewege» «ld Rekruten einzureiteu, da kriegst Du eS satt.'

Lo» seinem .Sohne' gefolgt, war er auS de« Frühstücks- i» seine ArbeitS« und Wohnstube getreten, W schwer und mit einer Siicne, welche das Stmhatte« der Verzweiflung sehr demlich und abficht» »ch lwf dem scharf gezeichneten Gesicht zur Schau 7.®' '" seinen lederbeschlagenen Lehnstuhl am Schreib- Usch »teber, legte be» linke» Arm auf die Platte und «ppte tx zahlreichen Wiederholungen rasch »ud rascher «t de« Finger darauf.

Arno von Schiltar kannte dieses Zeichen gereizter «ngeduld. Er suhlte fich »»behaglich und unsicher »egenüber des Allen, Furcht vor eine« drohende» »rrger, und doch mußte er rede», er konnte eS ihm «cht erspare«.

.Also wahrhaftig ««sattel»!' wiederholte der Hvftath schon zornig. , SS ist nun da» dritte Mal! Steckt wohl eine Art Faust in dem junge« Herrn?'

.Nein, Aller, Du inst. Ich bi» als Soldat so drftiedigt, wie ich eS als Student nie gewesen.'

»Das sagtest Du auch, alS Du von der Medizin M die Jurisprudenz übersprangst.'

.3a, Vater, wenn «an unbequem liegt und fich

Bloemfontein führe», in nicht zu langer Zeit zu er ziele» wäre, da die Längen der etwa zn durchfahreuden Bahnstrecke» die von Marburg bis Karlsruhe weuig übersteigt «ud von ta aus ein dreitägiger Marsch ge­nügen würde, um die verschiedenen Abtheilungeu an Ort und Stelle zu bringen.

Ueberblickt man, von diesen Grundlagen aus­gehend, die Kriegslage im Oranje - Freistaate ruhig und kühl, so wird jedem Soldaten klar sein, daß eS hier früher oder später zum Ausriugen der Kräfte kommen dürfte. Daß dies von Seiten der Buren mit voller Kraft geschehe» kann, ist der Führung von C onje zu verdanken, der nicht in de» Fehler des General White verfiel, fich einzeln abschlt ßen oder abschlachten zu lasse», sondern seine Truppen recht zeirig abzsg, um sie zum Hauptkampfe bereit zu hallen.

Bet dieser Woffenevtscheiduni; wird eS fich dämm handeln, ob es den Buren möglich sein wird, größere Truppen - Verbände organisch zum Kumpf zu führen, oder ob anderenfalls ihnen das Gelände so zu Hülfe kommen möchte, daß sie mit ihrer eigenthümliche» Takt k die Oberhand behalte». Alles übrige hängt von dieser Entscheidung ob. Die ganze Kraft und Geschicklichkeit der Buren wird fich daher darauf coccentrtreu muffen, hier deu Sieg des TagrS zu erringen.

Was die Lage der Engländer anbetrifft, so ist der ganze Vormarsch deS Lord Roberts ei» überaus kühner, ja gewagter, und gewinnt an Gefährlichkeit mir jed m Marschtage, der ihn Wetter nach Osten bringt. Die tadellose Haltung der Buren, die de» Engländer» noch am 15. Februar bei Coifie Fontein dicht au ihrem rechten Flügel eine ganze Pioviant- kolonne Wegnahme», wußte ihm« zeige«, wo ihre Schwäche liegt. Bet einem solchen Unternehme» mußte die Sicherung der rechten Flanke und des Rückens die erste Sorge fein. Auch General French wird in der jetzt schwebend»» KristS bessere Dierste leiste» 19ane», wen« er im Zusommerharge mit der Hauptarmee bleibt, als wen« er etwa unabhängige Rates wacht. Die Kavallerie kann vorübergehend mit solchen Zügen Plätze entsetze», Wagenzüge et- ober« u. s. w.; aber bekanntlich reicht sie nicht auS, um ganze Bezirke unter Konllole zu halte».

Ein Blick auf diese Lage beweist wohl hinläng­lich, »ob mo» be« nächsten Nachrichten mit besonderem Inter,sie entgegensetzen darf, umsomehr alS die heute vorliegende« Mldnngerr zeigen, daß Cronje für den Enlscheidungskampf Wohl gerüstet ist.

Cronje's Heer erheblich verstärkt General Macdonald schwer verwundet.

Cronje's Lage ist durch deu Zuzug, be« er aus der Capkolonie und Natal erhalte» hat, erheblich ge bessert worden. Er soll »ach Nachrichte» der Brüfs ler Transvaalgesellschaft jetzt 35000 Mau» habe«.

herum wirst, meint man in der Regel, »uu gehe eS besser!'

,Nr einerlei! Geld genug hat da» KorpSbruder- spiele» gekostet, nicht weniger daS Eoldatensptele». Lo» beinern Erbe ist nicht viel mehr da, und ich habe keine Lnst, mein mühsam Erspartes zum Fenster hin- ansznwerfen!' Mühsam Erspartes! Es klang geradezu lächerlich; er meinte es aber ganz ernsthaft. Wen» er seine Zinse« i« de» letzte« Jahren nie auf- gebraucht, das nannte er einfach .sparen.'

.Und doch muß ich wieder Selb haben. Aller!' hatte Arno zögernd gesagt.

.Wieviel?' Der Hofiath ärgerte fich schon.

Arno nannte eine sehr hohe Summe.

.Bist Dn verrück!? DaS ist ja ein Kapital. D« hast kaum »och mehr.'

.DaS weiß ich. Vater, ärgere Dich nicht, bitte!'

.Aerger»? Wülhend ärgere ich mich! Willst Du den» nie sparen lernen? Aber was red' ich? Berbraucht kannst Du daS Geld nicht habe»! Also Spiel? Hast Du mir nicht versprochen, nicht zu spielen?'

.Versprochen «ob gehalten. Die Sa« et oben wissen, ich rühre keine Karte an!'

So ist'» ein Weib?'

.Nein, Aller! Aber ich bitte frage nicht!'

.Ha, ha, ha! DaS ist doch zu naiv! Frage nicht 1 Ich soll nicht fragen, wohin er «tt be« Rest seines Geldes will. Zum Fenster 'nauS, ich sag's ja! aber man darf doch am Sude wisse«, wozu?'

.Nein, lieber Alter, diesmal darfst Du eS nicht viffen!'

.Nicht wifle« 1* Dan« muß es etwa» verdammt Schofle» fei«!'

Dadurch wäre die Berlheidtgung der Sttaße nach Bloemfontein wohl gefichert und Cronje in die Loge versetzt, die Engländer erfolgreich abzuwehren. Daß fich rhatsächltch bie Situation zu srineu Gunsten bei« fiebert hat, geht aus folgendem Telegramm aus JacobSdaal hervor:

Die Föderirten, offenbar bedeutend verstärkt, schlagen alle Angriffe der Eng­länder ab, trotzdem Lord Roberts seine sämmtlichen Truppe» ins Feuer gebracht hat und seit drei Tagen ihre Stellungen unter äußersten Anstrengungen zu nehmen sucht. Sei dem gestrigen Sturme der Hochländer wurden die Generale Macdonald und Knox schwer verwundet. Die englische» Verluste find bisher schwer, besonders an Offiziere«; die Mannschaften sind völlig erschöpft.

Wir wir gestern mittheilten, war General Mac- douald mit der Hochländerbrigade in Eilmärschen «ach Kodoosranddrift geeilt, «m Cronje dort de« Weg zu verlegen. Es scheint demnach dort zu einem heftige« Kampfe gekommen zu sei«, über dessen end­gültige» Ausgang man nähere Nachrichten abwarten muß Ganz zuverläjfig scheint daS obige Telegramm nicht zu fein.

Abgeschlagener Angriff der Engländer.

Im Norden habe» fich bie Engländer eine Schlappe geholt. Eine 200 Man» starke britische Streitmacht aus Rhodtfien griff ein von Bure» besetztes Kopje bei Krokodil! Pools an; die Stillung war jedoch zu stark und die britischen Truppen zogen fich mit einem Verluste vou verwundeten 2 O flöten« und 19 Manu zruück; 1 Osficier und 9 Mann werden vermißt. Maßregel» zur Landesvertheidigun g.

3« einem Schreiben der Königin a« de» Ober­befehle hader der Armee Viscovt Wolseley heißt es, da j tzt ei» großer Theil des Heeres in Südafrika stehe, fei ste fich vollkommen darüber klar, daß für die Zwicke der Landesvertheidigung die nothwendigen Maßregeln gettoffe» werden müßte». Ihr f i mirge- theilt worden, daß es möglich iei, für ein Jahr eine ausreichende Streit macht an Osficieren und Mann schäften auS den altgedienten Soldaten aufzustellen. Ste vertraue auf deren Hingabe an das Vaterland und den Thron und appellire an ste, ihr «och einmal zu diene« zum Ersatz derjenigen, die Schulter an Schulter mit den Mannschaften aus den Kolonie« so wack-r der Invasion ihrer südaftikaniichen Besitzungen entgegen träten. Diese neu zu schaffende« Bataillone sollten .Königliche Reserve Bataillone' genannt werden.

Die Lage i» Natal

hat sich durch die Ereigniffe bei Kimberley und bie durch de« Abzug der Oranjestaotler entstandenen

, Steh' Dich bei Deinen Worte« vor!' rief zornig auf­fahrend der Offizier, und eine dunkle Gluth überzog fein Erficht.

.Meine Rede« verantworte ich schon wen« nur Du dein Thuu verantworten kannst!' schrie der Hof­rath erbost.

Arno ging, feine Heftigkeit «iebermbeiienb, in der große«, von taufend Dinge« überfüllten Stube aus und ab.

Bücher und Aktenschränke, Statuette« und Büsten, Bilder, Musikinstrumente, Angel, Flinte», alles stand, hing und lag durcheinander, wie es bie momentane Laune de» allen Mannes im Lause der Jahre an- geschafft.

Der Pflegesoh« sah nichts davon, er kannte ja das alles.

Endlich hatte er von dem gereizten Allen mit höhnischem Anflachen und hingeworfenen Worte« ge- stachell, feine Ruhe wiedergewonnen.

.Ich habe es gewußt, lieber Aller, daß D« sehr böse werde« würdest. Die Sache liegt indes so, daß ich da» Geld haben muß, und Du wirst be­greife», daß ei» Man« in die Lage komme« kau«*

.Wie ein Esel zu handeln? Es paffiert, ja! über daß ich meine Zustimmnng blindlings und Dir das Gelb gebe« sollte, baS wirst D« mir nicht znttaue«.'

.Ich kan« verlange«, daß Du mir nicht mit eine« Gedanken ei« Streife« be» Unehrenhaften zu- muthest!' rief der junge Man» und von neuem kochte fei« heißes Blut auf.

.Wer kann eingestehen für andere!' war bie scharf, verletzende Autwo t.

Dieses llebermaß von Beleidigung gab be« Pflege­soh« bie Selbstbeherrschung wieder.

.Ich brauche bei Gelb btt übermorgen.'

Schwächung ber Mcchl Jouberts etwas zu llnaunste» der Buren verändert. General Buller macht, nachdem er de» Hlangwave-Berg genommen hat, weitere Fort­schritte. Er meldet, baß General Hart Colenso be­setzt habe na» geringem Widerstande de» schwachen Nachtrabs der Buren. Die Eng­länder halten jetzt da» Südufer des Tugela von Colenso vis Eaglesnest besetzt. Eire weitere Meldung besagt, daß die 5. Division am 21. ds. mittelst Ponroubrücke deu Tugela überschriiten habe.

Günstig für die Bure» ist jetzt, daß die Garnison von Ladysmith zu Ausfällen nicht im Stande ist. Im Burenlager glaubt man, die Garnison vou Ladysmith habe keine Munition mehr.

Man steht die Lage ttotzdem in Brüsseler Trans­vaalkreisen als sehr ernst an. Die Buren sollen tat Rückzug aus Natal fein. Es heißt, infolge der ver­änderte» Kriegslage gelten alle bisherigen Positionen als unhaltbar, weshalb General Joubert bie voll- ftänbiqe Rückwär tsko» zentrir ung aller Streitkräfte an- orbnete. Natal würde sonach geräumt und die Be­lagerung Ladysmiths aufgehoben, um die Truppen zur Berihetdigung ber Transvaal - Grenze zur Be fügung zu haben.

Hoffentlich bestätige« fich biefe Gerüchte nicht. Aber i» Brüssel scheint man fich anf solche Vorgänge gefaßt z« mache« und man muß zngebeu, daß, falls eS Cronje nicht gelingt Bloemfontein zu decken, die Stellung in Natal in der That unhaltbar ist.

Umschau.

Zusammenkunft des Kaisers mit ber Königin vo« England?

Da» Londoner Blatt ,T:uth' erfährt, die Königin vo» England reise am 7. oder 8. März iber die St. Gotthard- Tuvnelronte »ach Bordighera. Der Kaiser nnb Prinz Heinrich würden wahrscheinlich die Königin auf dem Bahnhof in Straßburg be­grüßen. Anf der Rückreise würbe die Königin wahr­scheinlich dem Darmstädter Hof einen kurzen Besuch adstartev. Wenn diese Absicht ausgefühit werde, »ütten das Kaffer paar mit dem Kronprinzen und der Herzog nnb die Herzogin von Koburg ber Königin in Darmstadt begegnen. Es muß übrigens bemertt w lden, daß bie .Trnth' ihrem Namen (.Wahrheit') oft nicht gerade Ehre gemacht hat.

Kriegsbefürchtungeu in England.

Lord Rosebery hat am letzte« Donnerstag eine Rebe gehalten, bie in England einen sehr tiefen Eindruck gemacht hat. Die Rebe wird allieittg in sehr pesstmtsttscher Weise und als ei» sicheres Zeichen dafür erörtert, daß ernstere Gefahre», al» man bisher im Allgemeinen geglaubt, im Hintergründe lauer»,

.Willst Du e» etwa verleihen?'

Arno zögerte. Dann sagte er langsam: .Ich kann darüber nicht sprechen.'

Und ich werde Deine» Narrhetten keine» Vor­schub leisten. Du bekommst da» Geld einfach nicht. Ist es nicht Spielschuld so eilt eS auf den Tag nicht. Wärest D« ein Millionär, so könntest Du meinet« wegen Deiner Schönen ein Hau» ober bergleichen kaufen, aber in Deinen Verhältnissen ! Dich kann man schon um Deiner selbst willen*

Ich muß Dich bitten, mir anf mein Wort hi« derartige Anzüglichkeiten zu ersparen! Wenn ich sage: nein, so ist es nein!* kam e» fast zischend zwischen AruoS Zähnen hervor.

.Und ich muß meinerseits Dich ersuchen, mich mit wettere» Redensarten zu verschonen. Ich bin moralisch überzeugt, daß irgend eineGroßmuthsschrulle Dich regitrt Du bist kein Prinz! Mrt Tausenden wirft ein Man» in Deiner Sage nicht um fich*.

.Herr Gott!' Der Eigenstun des Alte« rief die Wuih des Jüngern vo» neuem hervor; dazu lachte der erstere in s-iuer spöttischen Weise.

Abermals lief Arno eine Weile schweigend ttn

Zimmer auf und ab. Dann trat er zu dem Ziten.

.Kannst Du Dir nicht irgend ein Fall vo: stellen, der einen Mau« in die Lage bringt, schweigend Alle» hinzugeben, wa» er hat?'

.Um einen Skandal zu vermeiden? Ja!'

.Nu», so nimm das an. Ich habe da» Geld zugesagt; da» ist so gut, al» ob ich mein Wort ge­geben habe'.

,WaS hast Du denn ix aller Wett angerichtet? Wiffen will ich',!'

«Du wirst von mir auch nicht eine Silbe erfahren, älter. Mein Gott Du bist doch nicht umsonst durch ei« lange» Leb« gegangen!' (Fortsetzung folgt