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Sche»ttiche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai». ' ’....... JLustrirtes Somrtagsblatt. s"m"a"4*
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Snzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen»
Ul y BRreanx hon Haafenstein & Vogler. Frankfurt tu M., Cassel, Magde-
o, ., 4 p. (-wÄt_ , „ inra, Wien; Rudolf Stoffe, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln:
Freltag^lv Februar 1900__«.& $«*be*6o., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris ec’
35. Jahrg.
Sonderintereffen - Polittk.
Man schreibt uns: Seitdem eS sich die lenser- vattve Partei angelegen fein läßt, für die Landwirth- schast dieselbe Berückfichtigung, dieselbe Fürsorge feite»8 des Staates zu erkämpfen, deren sich Handel nab Industrie schon jahrzehntelang nnnnterbrochen erfreuen, erheben die Parteien der parlamentarischen Bisten und deren Presse gegen sie den Vorwmf, daß sie zu einer Vertretung von Sonoertntereffen „herab- gefanfm", daß sie „begehrlich*, „unersättlich* sei, ja daß sie eine „Beute Politik* treibe. An gehässigen Ausdrücken, wie auch an anderen Beweisen einer gehässigen Gesinnung gegen unsere Partei hat eS, wie «an steht, die Linke nicht fehlen lassen; obwohl fie heute selbst, durch die öffentliche Meinung gezwungen, bei jeder Gelegenheit ihr „Wohlwollen* für die Landwirtdschast verfichert.
Man sollte meinen, politische Parteien, die in solcher Weise sich darüber entrüst«, daß ein bislang staatlich nicht wohlwollend behandelter Erwerbszweig austritt und nichts weiter als Gerechtigkeit fordert, müßten selbst weit davon entfernt sein, materiellen Interessen »achzngehen. Man würde sich aber grausam täuschen, wenn man von der Linken dergleichen vorauSsetzen sollte. Wer die Politik und Taktik deS Liberalismus in den letzte» Jahren verfolgt hat, wird sich darüber nicht mehr unklar fein können, daß ouf jener Seite am letzten Ende stets die Berück- sichtigung materieller Sonderintereffen ausschlaggebend ist.
Wir brauchen nur auf die liberale Propaganda für die Flottenvorlage aufmerksam zu machen und ans die Art htnzuweisen, womit auf die Linke eiugewtikt wird, um für dieses nationale Werk Stimmung zu machen. Die großen nationalen Gesichtspunkte werden dabei vollständig zmückgestkllt, man preist neuerdings die Vermehrung der Schlacht- schiffe fast ausschließlich dadurch an, daß man fie als nothwendig für den Schutz von Exportdaridel und Exportindustrie hinstellt. Da werden au führ- liche Berechnungen über die Vortbetle beigebracht, die dem Handel aus der neuen Flottenvermehrung »»stießen würden, da werden in ergreifender Werse die Nachtheile geschildert, die Exporthandel und Sxportindustrie erleiden würden, wenn die Vorlage abgelehnt würde.
Wir wollten einmal sehen, waS man auf der Linken sagen würde, wenn auch nur im gerinatzen auzuuehmeu wäre, die Marine könne beim Schutze der landwirthschaftlichen Jntereffen Mitwirken; wenn also die Konservativen sür die Flotte Propaganda dadurch machen könnten, daß sie den Landwirthev anseinandersktzten, welche materielle» Vortbeile ihnen «S der Flottennovelle erwachse» würde». Wie würde
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Der Hochzeitstag.
Xenum von H. PalmL Papsen.
fFarrfemm,.)
Ulrich ging auf das angeregte Ge'p ächSthema «st der größten Gelaffenhett ein und erwiderte auf die Bemerkung des Fürsten:
„Wird nicht zur Zett Homers die Nelke schon erwähnt, Hoheit?'
„Richtig, — richtig, auch Plinius gedenkt ihrer und erzählt u»s, daß die Römer diese schöne Blume hochgeschätzt haben. Bet dem Islam steht sie auch in hohem Ansehen. Dort hat sie eine religöse Bedeutung, denn als Mnhammed einst auf dem heiligem Berge von göttlichen Tränme» umfangen war, da soll, — wie war eS doch--?*
„ES heißt, wenn ich mich recht entsinne, Hoheit,* antwortete Ulrich, „daß der Erzengel Gabriel den Propheten dort durch den Geruch einer Nelke auS seine» Visionen und Träume» erweckt habe.'
„Und Ihne», wein lieber Baron, gilt die schöne Blume, wie de» Belgier», als Symbol der Häuslich, Wt »uv Zufriedenheit, — nicht wahr?'
„Ich sehe fie gern dafür an, Hoheit, und hoffe, daß sie meiner Fran und mir Glück und Segen bringen wöge.*
Er sagte dies tiefe», weiche» Toves. — „Mir war die Bedeutung der Blume bisher fremb, — ich taufte diesen Üppigen Stock, well — die Blume, wie gesagt, — meiner Frau lieb ist, — es knüpfen sich für un8 beide viel freundliche Erinnerungen daran.'
Ersichtlich waren diese Worte nur für Gisela bestimmt.
man de» Landwirthe» die Hunderte von Millione» „Liebesgaben* nachrechnen und über deren „Begehr ltchkeit* entrüstet toben.
Wenn die Linke aber die Jntereffen des Handels vertrstt, ist freilich die Sache eine andere. Dann zieht die liberale Presse das nationale Register und weist jeden Gedanken daran, daß fie materielle Jntereffen im Auge habe, west von fich ab. Auch die Kaualvorlage würde auf diese Weise durch liberale Fingerfertigkest rasch zu einer „Hochpolstische»", ja für „vaterländische* Jntereffen hoch bedeutsamen Angelegenheit; obwohl eS sich gerade bei dieser Sache nur um eine rein materielle Jnteressenfrege handelte.
Wir sehe» also, welch trübes Toppelipiel die Linke spielt. Die konservative Partei hat bekanntlich stets in erster Linie gestanden, wo cs gast, die nationale Produktion zu schützen, fie hat den Jntereffen von Handel und Industrie stets daS größte Ver- stäudniß entgegengebracht und ist, ohne zu wanken, für deren Interessen und staatliche Fürsorge eingetreten. Ja fie hat in selbstloser Weise die Interessen der Landwstthschast viel zu wenig berücksichtigt in der festen Ueberzengung, daß die übrigen ErwerbSzweige in etwaiger Bedrängniß deS landwirthschaftlichen Gewerbes Vergeltung üben und auch diesem Thest der nationalen Produktion ihre thatkr ästige Fürsorge — nicht bloß ein zu nichts verpflichtendes „Wohlwollen" — beweisen würde».
Auf welchen gehässige» Widerstand die Konser- vative» aber gestoßen sind, als fie fich genöthtgt sahen, die berechstgteu Forderungen der Landwirth- schast gestend zu mache», ist bekannt. Es muß darum als angebracht erscheinen, auf die Art, wie die Linke selbst materielle Sonderintereffen verstitt, während sie der R-chttn die Vertretung berechtigter Jntereffen als „Begehrlichkeit" und „BeutePolitik' verwehren möchte, aufmerksam zu machen und namentlich auf die — bis jetzt allerdings noch nicht da- gewisene — Herabwürdigung der nationalen gleiten- fordeiung zu einer materielle» Jntereffesstage hinzn- weise»._______________________
Umschau.
Der Empfang, der dem Prinzen Heinrich von Preußen
bei feiner Rückkehr ins Vaterland von der Berliner Bevölkerung bereitet wurde, war, wie auch der Kaiser in seinen Begrüßungsworteu ausdrücklich hervorhob, ein überaus enthusiastischer. Es zeigt fich hierbei wi-der, daß das Gros der Berli-er Bevölkerung trotz der sozialdemokratischen Verhetzung mit Liebe und Treue an den Hoheuzollern hängt. Der Sozialdemokratie find derartige Kundgebungen begreiflicherweise sehr unbequem. Der „Vorwärts' läßt fich deshalb folgensermaßen darüber ans:
Der Diener trat eben rechtzeitig herein, nm dem Gespräche eine andere und nnbefangentte Wendung zu neben. Er präsentierte dem Fürsten auf silberner Platte ein Glas Chateau la Rose. Hoheit pflegte nur Rothwein zu trinken.
ChevalereSk reichte derselbe daS von dem Silberteller gehobene Glas der jungen Hausfrau, und daS feinige hochhaltend, sagte er galant:
„Ein Hoch der Schönheit, Jugend und LiebenS- würdigkeU! Ihr Wohl, meine verehrte Frau."
Und die Gläser klangen.
In Giselas Hand errette der krysiallene Selch, als Ulrichs «las an das ihre stieß. Sein Blick, der tief in ihre Augen tauchte, sagte ihr mehr als Worte.
ES wurde ihr plötzlich leicht und glückselig zu Muth. Ihre ganze Befangenheit schwand.
Nun lernte der Fürst fie doch »och, weun auch erst im letzt« Augenblicke, den» es war bereits gemeldet, daß der Jagdwagen vorgefahren fei, in ihrer anmuthigen Natürlichkeit, in ihrem ganzen Liebreiz kenn«. Sie stand ihm plötzlich Red' und Antwort und entfaltete etwas von ihrer sonnigen Lebhaftigkeit.
Bei fich dachte er: „WaS nicht ein feines Weinchen vermag!'
Er hielt den Burgunder für den Zauberer, der dieser junge» Fra» die Zunge gelöst.
Die Magie der Liebe kannte der alte Hagestolz nicht.
* * *
Gisela harrte herzklopfend der Rückkehr Ulrichs. Das Ange auf die TvÄ gerichtet, ftanb fie da, regungslos, als wenn fie in der That durch einen Zauder an den Platz festgebannt sei, wo ihr soeb« der ritterliche Fürst verabschiedend die Hand geküßt.
„Die Ankunft deS Prinzen Heinrich von Preuße» hat gestern alle Hoflieferanten zum begeisterte» HerauS- hänge» der Fah»e» veranlaßt. DaS ist sozusagen ihre Pflicht, so daß fich dagegen ebensowenig etwas sagen liefe, als gegen daS Hurrahrnf« vieler Leute, die Zett und Lust hatten, auf de» Strafe« Spalier zu bilden. Tadelnswerth wäre es jedoch, wenn die Nachricht fich bestätig« sollte, daß die Lehrer an den Gemeiudeschulen ihre Schüler und Schülerinnen direkt aufgefordert hätte», »ach dem Anhalter Bahnhof zu gehe» und dort auf die Ankunft des Prinzen zu warte«. Um 9 Uhr war die Schule bereits zu Ende und um 11 Uhr vollzog fich das Er- cigniß. Wie manches arme Kind mag sich da in seinem Unverstand eine arge Erkältung herari- geholt haben?"
Dergleichen Auslassung« einer Betrachtung zu würdigen, lohnt fich nicht; man hängt fie einfach niedriger. k.
Eine bemerkenSwerthe Aeufeerung deS demokratischen RedaktemS und nationalsoziale» Agitators v. Gerlach befindet fich in der letzten Nummer der „Wett am Montag*. In ihr empfiehlt v. Gerlach die Flottenvorlage und der Sero feiner Ausführung« ist folgender:
„Der Reichstag bindet fich nicht. Er billigt nur ein Prinzip. Jedes Jahr hat er eS in der Hand, zu bewilligen oder nicht zu bewilligen. Ließe es die Regierung fich beikommen, irgend ein neues arbetter- feindlicheS Attentat nach Art des Zuchthaus- oder Umsturzgesttzes zu begehe», fo könnte der Reichstag sofort mtt dem Gegensatz antworten: Ablehnung der Einstellung neuer erster SchffSbanraten in de» Etat. Die Macht des Reichstags steigt, wen» er das Flottea- gefttz annimmt".
Also nickt nationale, sonder» taktische Erwägungen liege» der Flottensrenndlichkeit des Herrn v. Gerlach zu Grunde? Er will nur der Linken deS Reichstags ein Machtmittel in die Hand geben ? Und wenn die Regierung was lhut, etwas der Linke» nicht paßt dann soll flugs die weitere Entwicklung der nationalen Zwecken dienende» Flotte gehemmt werde» ? Wirklich sehr Rational gedacht! Was sagt den» Professor Sohm zu dieser Leistung?
Der südafrikanische Krieg.
In Natal.
DaS Stillschweigen über die Vorgänge in Natal wird, je länger eS währt, um so beredter. Nach der Meldung, die allerdings Bände spricht, daß die Buren südlich deS Tugela Fuß gefaßt haben, muß man fich auf weitere Vorbewegnngen der Bur« gefaßt mache»; eine einmal in Bewegung gefitzte
Sie fühlte fich von der Gewißheit des plötzlich über fie ansgegoffenen Glückes berauscht. Eine große nicht himmelstürmende, aber feierliche, weiche Stimmung ergriff fie. Die Stunde, die ersehnte, war da, in der fich ihr der Geliebte zurückgab. Sie preßte die Hände gegen ihr glückseliges Herz.
Nun Schritte, — nun in der geöffneten fich schnell wieder schließenden Thür seine Gestatt, — offen gehaltene Arme, — ein Ruf dann, zitternd vor Jubel und Bewegung: „Meine Divacttasl'^und fie flog ihm entgegen, lag an seinem Herz«, die Arme um seinen Hals geschlungen, die Llppen an seinem Munde in langem Suffe!
Ein überwältigendes Glück ist stumm wie ein großer Schmerz.
Ihm und auch ihr war es, — ohne, daß fie fichs sagten, — als hätten fie fich heute zuerst ge- fanden, mm erst die ganze reiche Liebe ihres Herz«s erkannt, fich zum erste» Male heute umschlungen, geküßt, so, — so wie fi tzt in dem hochwog enden G-fühl einer Leidenschaft, die Gisela bisher noch nicht gekannt.
Er zog fie auf ein Sofa, nahm sie in feinen Arm, küßte sie immer wieder, — als wenn er jahrelang wtt brennendem Verlange» auf diese Stunde gewartet. Und dozwisch« sah er fie an. O, diese Auge», wie er sie liebte — diele Zügen mit den weiche» Lider» und dem gelbbraun« Schimmer, die durch ihn gelernt hatten flammen und — freilich ohne seine Schuld — weinen.
Und fie weinten auch jetzt. Es war ein ganz leises, wunderbares Weinen, rührend anzuhören. Es klang so als wolle fich eine von weh« Erinnerungen erdrückte Seele aus der Gefangenschaft loslösen, um jauchz« zu könn«.
Operation pflegt nicht am erst« Hinderniß zu stocken, sondern impulstv Wetter zu drängen. Die Engländer werden also wohl bald genöthigt sei», einzugesteh«, daß der „Marsch nach Ladysmith", den das KnegS- amt angekündigt hat, ein Rückzug auf Estcourt geworden ist. Um deßwillen gewinnen auch die letzten Kämpfe am Tugela in erhöhtem Masse an Interesse, sodaß wir unser« Leser« Gelegenheit geben möchten, an der Hand einer guten Karte über den „Marsch »ach Ladysmith" sich eingehend zu otienfiren. Wir veröffentlichen daher heute eine Kartenskizze, welche das gelammte hier in Betracht kommende Gebiet zu beiden Seiten des Tugela, bis östlich nach Coleuso und nordöstlich bis zur Belagernugsarmee von Ladysmith hi« umfaßt, und bemerke» hierzu, daß auf fast allen, bisher in den Zeitung« veröffentlichten sowie im Buchhandel erschienenen Karte», soweit fie von der „Intelligence Direktion" des brttischen „War offiee“ stammte», die Sage deS Spionkop falsch angegeben ist; unsere beistehende Kartensttzze zeigt dieselbe jedoch an richtiger Stille, und ist überhaupt so vollständig und korrekt, wie nach Lage der Sache enr möglich. Im linken Theile der Karte steht man die Operationen bei den Kämpfen an dem Spionkop vom 20. bis 25. Januar durch Strichlinien markirt, östlich (rechts) davon ist die neue Ueberschreitung des Tugela durch BnllerS Truppen durch starke schwarze Linie» so deutlich markirt, daß mau sofort ein klares Bild gewinnt.
In der Capkolonie.
Auch die bei Reuter durchgefiebte Nachricht, daß der Rückzug der Bitten bet Reusburg (Kaplaud) die Folge einer schwerere» Niederlage sei, läßt auch die Lage im Centrum der Bitte» nicht in sehr günstigem Lichte erscheinen. Lord Roberts wird noch manches Hirderniß überwinde» muff«, nm feine Schaar« zusammen zu brinpen, wie er es zu beabsichtige» 'cheint. Inzwischen kommt auch eine aussühiliche Meldung über die Eretgmffe bei Rensburg. Das „Büreau R uter" erfährt nämlich: Dkl Rückzug von den westlrch gelegenen Vorposten begriff ColeSkop und alle umliegend« Poste« ein. Die Bure« betten, — so lautet die Meloung — einen Vierzig Pfänder auf BastardSneck aufgestellt, der die ganze Umgegend beherrschte, mb begannen die Beschießung der britische» Posten unter Mitwirkung ei eS Vickers-Geschützes hinter HobkirS Farm. Der Feind befand sich in großer Stärke im Verhütte iß von fünf zu eins en allen Punkten, wo der Kampf stattfand. Die Ab- thetlungen des Wiltshire Regiments zogen fich von Pink tzill »ach MaiderS zurück, ebenso die Australier und die Betfordshire Mannschaften von Windmill. Die BershireS wußten den Hügel dicht an der Stadt, den fie seit dem Beginn deS Jahres innegehabt hatten, verlaffen. Die brttischen Geschütze ward«
Er liefe fie ruhig gewähr«, — eS konnte nicht anders sein, — eS war gut so.
Mitten ans dem stillen Schluchze« heraus flüsterte fie ihm einige Worte zu. Er mußte fich ihr ganz juaeigen, nm zu verstehen: „Verzeih mir,' bat sie, „verzeih mir, so viel Du kannst, Ulrich!'
Da küfete er fie und sprach längere Zett leise auf sie ein. ES mußten wohl sehr liebe Worte fein, denn fie lächelte unter Tyränen, jenes strahlende Lächeln, das ihr vorhin die Freude an ihrer Schönheit entlockt.
„Und nun, mein Liebling,' bat er, „nichts mehr von der Bergangenheit, kein Anklingen mehr an d« Schmerz. Er foll nufer sonniges Glück nicht beschatt«, er soll verbannt sein. Vergess« können wir ih», diesen strenge« Erzieher, ja «immer und soll« eS auch nicht Er hat unsere Lieoe Igeläutert, erstarkt und daS Bewußtsein gegeben, daß fie unS unentbehrlich ist. um glücklich zu sein. Lrst Du glücklich, meine Bivacitas?"
Obwohl er eS sah, — wollte er eS doch hören, konnte es nicht g«ng hören. Doch am Meisten beseligte ihn ihre Hingabe, ihre Zärtlichkeit, die fie ihm damals, ehe ihre Liebe die Feuertaufe erhalten, so karg zugemess«, unerdet«, bis auf ein einziges Mal, niemals erwiesen hatte.
Nun war fie sein geworden, mit ganzer Seele, ohne Scheu und Angst, — freiroilig und gern, im seligen Mitempfinden der Wonnen dieser Stunde.
Ungern erinnerte er fich, daß die Zett Flügel hatte. Sie flog viel zu schnell davon. Trotzdem hatte er diese eilige Freundin ohne (in einziges, vernünftiges Wort entflieh« lasses.
(Schluß folgt.)