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Eine neue Schlappe Buller».

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ihres Scheiden», in das stille Gotteshaus hineivzu« gehe» und dort um die Erfüllung ihrer heißen Wünsche zu beten.

Und kaum gedacht, bog fie vom Wege ab in de« nächsten, dahtnführevdeu Pfad hinein, um nicht wieder in» Wanke» zu geratheu.

Wunderbar, die Kltchthür stand offen. Darinnen war es still und menschenleer. Es duftete nach Taunengrün und Blumeu. Eine Trauung war vorbereitet, der ganze Altar reich geschmückt. Durch die Bogenfenster fiel mlldeS, alles verklärendes Abendlicht.

Und langsam, von frommen Schauern ergriffen, glitt fie durch den schmalen, lange» Gang au de» Kircheubävkeu vorbei, bis an die Stufen des Altars, an denen fie dazumal unglückliche» Herzens an Ul.ichS Seite gestanden, und blicke zu dem stillen Antlitz des Erlösers auf. Er, der Man« ter Schmerzen, mußte fie ja verstehen, und so faltete fie die Hände und betete stummen Munde».

Die weih volle Porste der (eilige» Stätte, ver­bunden mit den überwältigenden Erinnerungen und ihres Herzens Drang zum Höchsten, zum Vater droben, gestalteten ihre innerste» Gedanke» zu in­brünstigem Ausdruck. Und wenn fich jemals an einem Mensche» die Kraft des Gebets offenkundig gezeigt, so heute an ihr.

Gisela trat mit einem freiem und freundlichen GesichtSau? druck am Abend dieses Tages in den KretS der Jdrigen und kündigte ihnen ihre Abreise an. Die Eltern traten ihr nicht entgegen, billigte» ihre» Entschluß, ließe» fie gewähren.

- (Fortsetzung folgt.)

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Chamberlain hat im Unterhaus gesiegt; die erste Folge tavon scheint zu fein, daß der Zensor etwas weniger streng arbeitet und das Kriegsamt beginnt

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UnverschämteVerleumdungen.

Die .Central-NewS' meldet auS Durban von gestern: E » Brief von der Delagoabai, welche heut- hier angekommeu ist, behauptet, daß die Mehrheit der Paffagiere des deutschen Reichspostdampfers .Herzog", welche Transvaal als Mitglieder der Rothe» Kreuzambulanz betraten, ihre Rothe Kreuz obzetche» vor der Ankunft in Pretoria entfernt hat. Sie begaben fich sofort zur Front und befinden fich Ht in der Gefechtslinie der Bur-n. DaS ist natürlich eine ganz unverschämte Verleumdung.

Die Kolonialtruppeu der Engländer.

Von den kolonialen Truppen der Engländer läßt fich nicht viel Gute» sagen. Ma» hat in englischen Zeitungen immer wieder auf die Stärke und Leistungs­fähigkeit der kolonialen Truppen, besonders der South Afeican Light Horse hingewiesen. ES ist Tbatsache, daß bisher auch noch nicht ein Mann der Afrikaner- Bevölkerung in der Kolonie dieser Truppe beigetreten ist. Die obengenannte Truppe rekrutirt fich auS der englischen Bevölkerung. Als vor Kurzem die Werbetrommel wieder durch Kapstadt zog, traten Viele in düse Trr-ppr ein; eS waren etwa 400 Mau», Unterbeamte, Arbeiter und andere Ustlander» auS Johannesburg, welche de» geringe» Baarvoraih, den fie im Anfang des Krieges herbrachten, in Kapstadt verzehrt haben und e» nun als ein Gottes­geschenk betrachten, daß fie für 6 Schillinge täglich nebst Rationen in die Light Horse-Truppe ein treten können. Die meisten dieser Lentche» hatten nie zuvor zu Pferde geftffen und nie ein Gewehr in der Hand gehabt, wurden aber schon nach sechs Tagen zur Front geschickt. Der Volkswitz nannte diese Ab- lheilurn Ohm Paul» Schlachtschafe und Mauserfutter und hat damit wohl daS richtige getroffen. Zwar nennt die Rhode»- Presse mit Vorlieben die bei de» Republiken eingetretenen Ausländer Söldner mercenaries. Na» ist es aber eine Thatsache, daß die Truppe» der Republike» keinen Sold erhalte», während der englische Soldat in KriegSzeÜ 6 Schillinge Sold tägl'ch bezieht »nd somit allein ans den Titel Söldner Anspruch hat.

Chamberlain'» Sieg.

** Die Beratungen über die Adreßdebatt- habe» Chamberlain einen vollen Sieg gebracht; mit großer Majorität ist daS Amendement Fitzmaur ce abgelehnt worden. Ma» konnte nach de» Reden der Opposition diesen AuSgang voraus scheu, denn nachdem die Opposition selbst den Krieg als nothwendig anerkannt hatte und selbst für die Fortführung beffeiben ge­sprochen hatte, konnte e» nicht mehr zweifelhaft sein, daß ber aalglatte Chamberlain diele Zugeständnisse auf das geschickteste auSzunutzen verstehen würde. Be­kanntlich bestanden die Herden Hauptvorwürfe, die gegen Chamberlain anfänglich gerichtet wurde», darin, 1 daß der Krieg leicht auf diplomalttchem Wege hätte umgangen werde» köuae», und daß die Vorbereitunge» zu demselben äußerst mangelhafter Natur gewesen wäre». Nachdem die Opposition selbst in der Debatte de» ersten Vorwurf tu seinem Hauptbestandtheil zurückgezogen hatte, war daS Spiel sür Chamberlain sehr leicht geworden. Ec konnte zunächst der Opposition Jnkonf-quenz vorwerfen nnd dann jene» imperialistischen To» anschlagen, de» er so vorzüglich beherrscht nud der im Uattrhause so selten seine Wirkung verfehlt. Auch diesmal versagte er nicht. AlS Chamberlain im Brustton der Uebergengung von

Auf die Größe der englischen Verluste deuten auch Nachrichten der .Centtal NrwS" hin; dieses Blatt meldet: Der daS Ambulauzkoips bei Bull-r fommanbirenbe Osfizier habe teftgraphiit, daß sofort 100 weitere Träger geschickt werden müßten. Diese wurden dann sofort geschickt. Heber den Angriff selbst kann man nach de» obigen kurzen Nachrichten »och nicht klar werde»; man wird also nähere Nach- richte» abwarten »fifftn, die nunmehr wohl nicht lange fehlen werden.

Esin englischer Vormarsch in der CapkolonieS

Reuters Bureau meldet au« Capstadt vom 6. ds., daß Lord Roberts und Lord Kitcheuer Capstadt verlassen haben. Wohin ber

6in weiteres Telegramm au» dem Bnrenlager bei Ladymith vom 6. d. M., Mittags 11 Uhr be­sagt: In dem gestrigen Kampfe am Tugela hatte» di« Engländer große Verluste am Pontdrist, aber am Moleudrist haben fie einen kleinen Kcpje ge­nommen, der indessen von geringer Bedeniung ist und in dessen Besitz fie noch find. Ihre Verluste auf dieser Seite find unbekannt. 4 Freistaatburen

daß er seit Längerem schon einen eifrigen Briefwechsel mit dem gestrengen Herrn Vater und der sausten, wilden Mutter geführt habe.

Mau hatte daheim verziehen und hielt die Arme offen, um die verstoßene Tochter wieder an» Herz zu nehmen.

Gis laS Pulse klopfte» und ihre Augen füllten fich mit Th änen der Rührung und Freude.

Wie viel hatte fie dem themen Onkel zu danke», wie viel Gute» und Liebes! Hatte er doch überall thatkiästig, versöhnend und schlichtend, voll warmer Menschenliebe in alle Sorgen und Kämpfe ihres hantigen H-rzeuSkonfllkteS eingegriffen.

Dankbarkeit und Liebe schwellte ihr Herz.

Und »nu war fie toitber daheim, .aus einige Wochen" wie sie brieflich ausdrücklich betont hatte.

ES war ihr felifam wehmüthig zu Sinn, »ach so langer Zeit wieder in de» liebbekannten Räumen auS- und eingehe», in Garte» und Park umher­wandeln zu dürfen au der Mutter und Gerda'S Seite sich versenkend in ernste Gespräche.

Wie hatte fie der Kummer doch gewandelt, der Kummer und die Sehnsucht nach etwa» Uner­reichbarem 1

Und eines Tages, al» sie gegen Abend nach stundlanger Streiferei durch Feld und Flur den Heim­weg angeln ten, war ihr Entschluß gefaßt: Sie wolllc reifen, am liebste» gleich heute! Ging da» nicht, der Tag war ja zu Ende, bann morgen, aber morgen ganz bestimmt.

In diese Gedanken hineiv griff plötzlich eine nn bezwingliche Sehnsucht, ttotz ber tiefen Scheu und ber sie dutchbebenden Schauer, heute am Tage

lager bei Ladysmith vom 6. d. M.: Seit gestern habe» die Brite» die Stellungen ber Buren am oberen Tugela mit Marinegeschützen und anderen Kanone» beschossen. Die britischen Truppen überschritten den Fluß bei P o n t b r i f t, um die Stellungen der Buren im Sturmaugrrff zu nehme». General »urgher schlug sie jedoch zurück. Die brstischcu Truppen ginge« In großer V erwirr- nng wieder über den Tugela zurück. Gleichzeitig überschrüteu die Brit-n den Tugela bei Moleudrist, wo das Gefecht mit den Buren an» Standerton und Johannesburg noch fortdauert. Die Buren hatte» keine Verluste. Die Kanonade wurde mit mehr Kanonen al» bisher ausgeführt und »ar die heftigste, die bi» jetzt ftattgffnnben hat. Der Donner der Kanonen hielt den ganzen Tag an. Die Beschießung wurde heute früh mit noch mehr Kanonen wieder aufgenommen.

Meldung ist eine Bestätigung der Nachricht, daß General Buller am 6. Februar den Tugelafluß wieder überschritten hat nnd fich auf dem Marsche »ach Ladysmith befindet. Das Kriegsamt fügt hinzu, baß die Operationen noch vor sich gehen, daß aber über baS Resultat derselben noch keine Nachricht vorliegt. Da­für liegen aber Piivatmeldungeu vor, die, wenn auch nicht bas Endresultat, so doch Einzclhesten zu melden wissen. So meldet das Reutersche Bureau au» dem Buren

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ober in die heißen Länder einer fremden Welt, ihr Gewissen folgte ihr.

Einer weiteren Genugthuung bedurfte es für die Gettoff neu nicht.

Der Fall Heldhausen war erledigt.

Ueb-r die andere, für den Augenblick noch wichtigere Angelegenheit, die Ehescheidung, welche der Rath da­heim mit solchem Nachdruck zur Sprache gebracht, wurde merkwürdiger Weise nicht weiter geredet. Die beiden Herren verabschiedeten fich beim heraonahendeo Scheideweg mit warmem Härrdedrnck. Ein jeder ging dann feine» Wege». Dem Rathe schien es, al» sähe der Baron ttotz aller Mißerfolge diese» Tage» bei weitem nicht mehr so finster wie zu An­fang, wenn auch sehr gedankenvelfunken und zer­streut auS.

Er selbst befaeb sich in guter Stimmung, besonder», als er von ber Ooersöisterei ans dem Walde heim kehrte. Er hatte dort Bedeutsames erfahren, so auch, daß seine ,2a' ihre Sache als Anklägerin ganz brav jemadjt habe.

Deshalb verfehlte er nicht, ihr daheim eine

Man verschmähte ihre Verfolgung, sah .....

eine Befleckung des eigenen Namens an, denselben ult dem ihrigen in Akten und Zeitungen znsammen- gestellt zu sehen. Mochte fie ihre Freiheit behalten. Wohin fie fich auch wandte, den Süden oder Norden

Generalissimus und sein Stabschef fich begeben haben, bleibt beiläufig ein Geheimniß, man darf aber an­nehmen, daß nunmehr auch die 7. Division einge» troffen und verwendbar ist, also Lord Robert» jetzt alle Kräfte, auf die er in absehbarer Z it rechnen tann, in der Hand hat und somit die Aussüh usg feine» Feldzugsplane» beginnen wird. Allgemeine Ukbereintzimmung der Beurtheiler herrscht darin, daß Lord Robert» die Generäle Buller und White in Natal fich selbst überlassen wird. Die meiste» neigt» ferner zu der Ansicht, daß fortan der Hauptuachdruck auf den Vormarsch im Norden der Kapkolonie gelegt werden würde, da dort General Kelly Kenry mit der 6. Division ober einem Theil dieser Division zur Unter­stützung von (Batacre und Fleuch eingettofftn ist. Anderseits aber ist gemeldet worden, daß General Tucker, der Kommandeur der 7. Division bei Melhuen am Modder weile, während bi» jetzt noch nicht be­kannt geworden ist, wie der Oberkommandireude Über diese Division selbst verfügt hat. Immerhin wäre e» möglich, daß die 7. Division am Modder einge­setzt worden wäre, um von hier nach einem erfolg­reichen Gefecht gegen Cronje, bas zugleich die Ent­setzung Kimberleys bewirken würde, in den Freistaat vorzudringen. Daun wäre da» vornStandard" gemeldete von UN» gestern berichtete Vorgehen der Hochländerbrigade gegen den rechten Flügel Cronjes bei Kopj.Sdam al» eine britische Offenfivbewegung zu deuten. Wie dem aber auch fein mag, jedenfalls wird da» unmittelbare Eingreifen des FeldrnarfchallS Roderts in die Bewegungen, das den Beginn eines neuen Abschnitts dcS Feldzugs bezeichnet, die allge­meine Spannung auf den Verlauf der Ereignisse be trSchtlich vergrößern. Mit dem Vormarsch steht offenbar folgende Meldung in Verbindung:

Inzwischen scheint im Norden der Kapkolonie bei Sterkstroom General @ ata er e nach langer Pause i« ein größeres Gefecht verwickelt worden zu fein. Reuters Bureau" meldet au» Sterkstroom vom 5. Februar:Die allgemeine Lage ist unverändert; jedoch verließ der Imperial Monnted Jnfant y mit Train das Lager am Samstag früh in westlicher Richtung. Wichtige Vorgänge werde» erwartet". Wäürend die Militärbehörden in London jegliche »enßerung ablehnen, berichtet dieCentral N-ws" aus Sterkstroom vom 7. Februar:Die Bure» haben die Stellung des Generals ©atacre gleichzeitig auf zwei Punkten angegriffen. Der Kampf dauert fort. Einzelheiten fehle»'.

Lord Robert» hat eine Proklamation erlassen, in ber er die Freistaat- und Transvaal-Bure» auf fordert, die Sache der beiden R publike» im Stich zu laffe», indem er ihnen gute Aufnahme bet den Eng­ländern verspricht; ferner wird in der Proklamation den Rebellen au» den Kolonien angerathen, fich jetzt zu ergeben, statt sich der Gefahr auszufttzen, im Felde gefangen genommen zu werdfu; die Rcbclle» dürste» jedoch nicht dieselbe Behandlung wie jene Bure» erwarte».

Ehrenerklärung abzugeben und da» Wortverpfuscht" znrückzunehmeu.

Und Gisela?

Ihr war e» al» sei die Luft ringsum leichter, reiner und lichter geworden, seiidem die heimtückische Zeestöierin ihres Glücke» die Stadt verlaffen und ihr nie wieder vor die Augen treten würde.

Was nun?' fragte fie sich. Es schien ihr un­glaublich, daß so still und öde, so inhaltslos wie jetzt, ihr Dasein weiter dahin fließen werde. Nein, irgend etwa» mußte kommen, daS ihrem Leben Färbung, dem stillen Hoffen ihrer Seele eine festere Gestalinug gäbe. Würde sonst bet Onkel, der so viel aufrichtigen Antheil an ihrem Kummer genommen, bisher immer ernfi und betrübt an» den Augen geschaut, fich plötzlich so getroste» MutheS, gesprächig und wohlgernuty ge­zeigt haben?

Sie mußte fich doch wohl irren, denn die Tage ginge» einförmig dahin. Hab eint» Tages, fie saß unter der großen Hävgeweide, mit einem aufgeschlagenen Buche auf dem Schoße, in d m fie gelesen, über das fie aber lange schon träumerisch hinweggeblickt in die Leere, in die Wette, da setzte er fich zu ihr und be gosn harmlos zu plaudern von alltäglichen Dingen, die mit einem Male, fie wußte nicht durch welchen verschmitzten Uebergang, auf persönliche Interessen, ans ihre eigeusteu innersten Jntereffen übergeleitet wa en. Er meinte, es sei nun wohl a» ber Zeit, daß fie daheim in ihrem Elternhaufe einmal wieder vorschaue, und ließ von allen ihren Einwendnugen, aus welchen Gründen die» nicht ausführbar, nicht wünschenSweith und angenehm sei, keinen einzigen gelle», bei welcher Gelegenheit es fich da»» herausstellte,

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örterung herausfordern. Da die bayerische Staat», regieiung aber eine Untersuchung der Angelegenheit 1 eingeleitet hat, wird man wohl müdem Unheil einst­weilen zntückhallen mflffen.

Der andere Fall bekifft Preußen. Es wird nämlich berichtet, daß in verschiedenen höheren Lehr- anftalten die zweite Strophe der NattonalhymneHeil Dir im Siegerttanz" nicht mehr gesungen worden sei und int Anschluß daran wird darauf aufmeiksam gemacht, daß in einem verbreiteten Schul - Lesebuch tut Text des Liedes diese Sttophe vollständig ge­strichen worden ist. Die Sttophe lautet bekanntlich:

Nicht Roß, nicht Reisige Sichern die steile Höh', Wo Fürsten stehn;

Siebe des Vaterlands, Liebe de» freien Mann» Gründen den Henscherth.on, Wie Fels im Meer.

Man wird die Frage aufwerfen mfiffen, worauf die Thorheit, diese Sttophe fortzulassen, zurückzuführen ist. Wir glauben annehmen zu müssen, daß irgend­welche untergeordnete Stellen, falls nicht die Weg- lasiung auf einem Zufall beruhen sollte, hier die Hand im Spiel Haden. Was ungeschickteres hätte man aber wirklich nicht begehen können, den» solche lächerliche Bevormundungen des Volkes sind geeignet, in ber Menge recht schiefe Anstchten über bte Monarchie zu erzeugen. Gcrabe wir, beten Anhänglichkeit an . unser Herrscherhaus nicht das Ergebniß eines rein v-rnnnftgemäßen Denkprozeffes ist, bie vielmehr da» , Herz an treibt, treu zum Kaiser zu stehen, bebauet» das Votkommniß auf baS äußerste.

Umschau.

Nachklänge zu Kaisers Geburtstag.

** Zwei betrübende Erscheinungen, die mit der diesjährige» Kaiser- Geburtstags- Feie t verbunden find, werden nachträglich offenbar. Die eine betrifft Bayern. Tort durste auf ministerielle Anordnung auf den staatlichen Gebäuden mehrerer Städte an dem Ehrentage des deutschen Kaisers nicht geflaggt worden, und gleichzeitig ist eine frühere Bestimmung wieder aufgeflischt worden, wonach StaatSgebäude nicht in deutschen, sondern nur in bayerischen Farben Flaggen dürft». Dieses Auflebe» eine» unschöne» PartikulariSmu» würde zu einer eingehenden Et«

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

BxrtaHi von Haafenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Gaffel, Mägde- nt

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Nachdruck verboten

Der Hochzettstag.

Roman von H. Palm» Payseu.

(Fortsetzung.)