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SUbattton; Markt 81. Telephon 65.

Grpevittru - Stadt 11. Triexhen 55.

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

«mmtwertlich für Me Rchaktiou: R«dakteur Han« Hupfer dl Stärkt«.

td*ehd ck-ltch außer an Werkta«« mutz Cian» «6 Fakriagm. Qe«rMll«BbonntmentS^rtis bei btr @t»tbht»n L Mk., bet all«

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Welch anderen Zweck kann diese faustdicke Lüg« verfolgen als den, der deutschen Flotten Vorlage im Reichstage Schwierigkeiten zu machen? Die sozial­demokratische Presse sorgt darum schon für Ver­breitung und Bestätigung der Londoner Lüge, wird aber alles nicht» helfen. In England wird man sich schon darein finden muffen, daß fortan auch Deutschland feinen Platz an der Sonne beansprucht-

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D e r LohlenarbeiteranSstand.

Die AuSstandSbewegung der Bergarbester in Böhmen und Mähren beginnt nun auch auf daS Königreich Ungarn Üderzugreifen. Zunächst find rS aber nicht die Kohlenarbetter, die fich tort demAuS» stand ihrer Kollegen angeftfclcffen haben. Es füllten vielmehr in den Reschitzrer Eisenwerken der österreichisch­ungarischen StaatSeisenbahn» Gesellschaft über 1000 Arbeiter die Arbeit ein. Sie fordern Herabsetzung der Arbeitszeit und einen besonderen Lohn für Nacht­arbeit. Ja den übrigen Werken und Gruben wird ruhig weiter gearbeitet, doch steht man den weiteren Eceigniffen mit Bedenken entgegen. Zahlreiche GenSdarmerie und zwei Cowpagnteen Militär wurden nach Reschitza beordert.

Hand von ihrem stillen Antlitz den Schleier weggeriffen. Hätte ichS gethan, es wäre linder g.schehen l Ich habe darin gefehlt, bin Dir dadurch fremd, unver­ständlich geworden."

.Stehst Du, Ulrich, da» könnte fich doch nicht wiederhole», könnte uns nicht zum zweiten Male trennen."

Er hob die Hand mit einer abwehrenden, schmerz' lichen Geb-rde.

»Versuche mich nicht, Gisela, eS könnte nn8 beiden bittere Täuschung bringen. Du befindest Dich in einem Zustand der Erregung und Reue, die mich rührt, ich kann Dir nicht sagen, wie sehr, Gisela. Deine Vorsätze find gewiß gut und treu g.meict, ober, ich fürchte, nein, ich weiß, sie reichen nicht weit bei Dir, Du Kind des Feuer». Nicht Deine Schuld ists, wenn Dir da» Blut rascher durch die Avern kreist als anderen, die vielleicht nicht so schnell und feurig lieben können wie Du eS ist Natur, Natur, dafür aber, ich muß es fast glauben," er senkte die Stimme zum Flüstertöne herab und sah fie mit einem tiefen, traurigen Blicke an, »länger und treuer lieben,"

Gisela hob ihren Äop?.

Es zuckte und zitterte um ihre Mundwinkel, aber fie bezwang fich. Sie unterdrückte das aussteigeude, ausschluchzende Weinen in der Brust. Ihr Blick hing offtn und unschuldig an seinem fragenden, forschenden, Geficht. Sie verstand ihn recht.

»Prüfe «ich nur," sagte fie, »ich habe Geduld

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eine Villa bauen lassen. Die »Berl. Pol. Nachr." verfichern, daß diese und ähnliche Gerüchte durchaus unzutreffend sind und daß der Ftnanzminister, welcher übrigens auch jetzt bereits feine Geschäfte selbst er­ledigt, bald an den Berathungen des Abgeordneten­hauses in gewohnter Weise wieder theilnehmen wird.

Eine recht unliebsame Affaire wird au» Bayern gemeldet. In Würzburg und anderen Städten machte man au Kaisers Geburtstag die auf­fällige Beobachtung, daß einzelne staatliche Gebäude gar nicht g flaggt hatten, andere die aufgezogenen Fahnen wieder eingezogen. Wie inzwischen bekannt geworden ist, hat eine ministerielle Verfügung ange­ordnet, daß staatliche Gebäude, ausgenommen Militär­gebäude und solche der Staatsbahv Verwaltung, nur am GeburtS- und Namenstage des Königs Otto und des Prinzregenieu Luitpold, sowie an Fronletchuamen flaggen dürfen. Abweichungen von dieser Regel be­dürfen besonderer Genehmigung. In Würzburg ignorirte Professor Röntgen, der im physikalischen Institut der Univerfität eine Amtswohnung inne hat, die Verfügung; er erklärt, seine Wohnung sei privates Gebiet, und da könne er flaggen, wann er wolle. So prangte also das phhstkalische Institut al» einzige» staatliche» 8.bände im Flaggenschmuck. Jetzt ist die Angelegenheit in die O-ffentlichkest gelangt, und die Staatsregierung hat fich darüber Bericht er­statten lassen. In Würzburger NaiverfitätSkreisen spricht mau fich über die ministerielle Anordnung ziemlich mißbilligend au» und hofft, daß die Ver­fügung, die übrigen» eine Erneuerung eine» Ukase» an» den 1840 er Jahren ist, bald zurückgenommeu wird. Diese Hoffnung dürfte nicht so rasch in Erfüllung gehen, totnn e» wahr ist, daß die er­wähnte ministerielle Verfügung gerade vier Wochen vor Kaiser» Geburtstag ergangen ist mit einem energischen Hinweis auf die bestehenden älteren Be­stimmungen und dem Hiuzafügen, daß Staatsgebände nut in bayrischen Flaggen beflaggt werden dürfen. Für alle anderen Anlässe sei specielle urmisteri-lle Ge­nehmigung einzuholen I Die deutsche Fahne ist dem­nach in Boyern osficiell sür Best ggungeu der Be­hörden ein für alle Mal abgeschafft.

Die Einführung einer Nachttaxe für Apotheker ist vom Minister abgelehnt worden. Der Bescheid lautet: »Dem Gesuche vom 12. November wegen Einführung einer Nachttoxe für Apotheker kann nach wiederholten Erwägungen nicht entsprochen werden. I. 8.: Förster."

Daß dieNovelle zum Flott en gesetz in der vorlieg-nden Form und Fassung bei einer Mehrheit de» Reichstags Annahme staden werde, darf schon jetzt al» roll ständig ausgeschlossen gelten, so schreibt die ultiamontane »Germania" am Dienstag Abend. In dieser Bemerkung ist darauf hinzuweisen, daß am Montag Abend die Berathungen der LentrumSfraktlou über die Flottenvorlage be­gonnen haben.

Der Hochzeitstag.

Roman von H. Bel« 6 Payseu, (Fortfchuug.)

»Ich bin eine andere geworden, Ulrich richt mehr die ich war. Glaub e» mir.'

Briten im Norden bet Capkolonte genüge, um den Druck auf Ladysmith aufzuhedeu und eine solche An-

erwa» ficherer: »Ich habe Jumichblrcken gelernt in dieser schweren Zeit und und vergiß auch nicht, daß ich schäme mich, e» zu sagen wie darf ich Dir nach dem Dir zugrfügten, nie zu sühnenden Anrecht einen Vorwurf machen, trotzdem wag ich»*

»Wage e» nur, Gis-la," sagte er in jenem freund­liche», vertrauenerweckenden Tone, der fie so bestricken konnte.

»Vergiß nicht, Ulrich, daß Du selbst mich miß- ikauisch gemacht hast, Du verschleiritest Deine Ler zanger Helt, wichest meinen Fragen darüber an», bist richt offen gewesen."

Und in dem Bewußtsein dieser gerechtfertigten Anschuldigung rief fie ihm eine Anzahl kleiner, dar­auf hinzielender Begebniffe in» Gedächtniß zurück.

6t hörte ihr mit aller Gerechtigkeit zu.

,68 war so, ja, ich habe mich in der That zur Zeit unserer Verlobung Dir gegenüber nach dieser Richtung hin keineswegs richtig berommen. Ich be- stärkte Dein Mißtrauen durch meine Verschloffenheit. As ist keine Entschuldigung, wenn ich sage, ich that * um Maria» »Ulen. Denn nun hat eine rohe

geschlagen hat." W-r denkt da nicht an daS unge­heure Fiasko der preußischen Fortschrittspartei, die der Regierung den .Großmachtskitzel' auStreiben

lt l)fo wach- asch- öfg.), el..

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Ein sozialdemokratischer Aufruf an die Parteigenossen Sachsen», der zur schleunigen Einberufung von Versammlungen gegen die Fiotten- vorlage auffordert, schließt mit folgenden Worten: »Demovsttirt, protestirt gegen die verderbliche Richtung, die eine vom Weltmachtkitzel befallene Regierung ein-

Jeppe hat in Gemeinschaft mit seinem Vater die große Karte der südafrikanischen Republik angefertigt. Er nahm in dem Statistischen Bureau der Regierung in Prätoria eine hervorragende Stellung ein und stand schon seit Anfang des Krieges im Fe Ire.

Die Einschiffung weiterer Truppen Verstärkungen nach Südafrika ist auf einige Tage eingestellt worden infolge Mangel» an Khaki Uniformen.

Lord Kitschener.

Aus England kommt die Nachricht, daß Sirdar Kiischener sofort nach seiner Ankunft in Kapstadt wieder nach Aegypten zurückbeordert worden ist, wegen der dort drohenden Unruhen, lieber die Unruhen meldet noch die »Agence HavaS": Die sudanesischen Regimenter erheben darüber Beschwerde, daß im ägyptischen Sudan nur ein englischer Gouverneur vorhanden sei. Sie behaupten, fie hätten den Sudan für Aegypten erobert und ver­langen. daß dem englischen ein ägyptischer Gouverneur an die Seite gestellt werde. Des Weiteren verlangen die eingeborenen Oifiziere eine ähnliche Besoldung, wie diejenige der englt'chen Offiziere.

Zehntausend Prozent Dividende vertheilt laut ihrer im »Vorwärts" veröffentlichten Bilanz die socialdemokratische »Berliner Genoffen- ichaft»-Bäckerei". Da» eingezahlte Kapital beträgt 95 Mark (19 Antheile zu 5 Mail), darauf werden für 1898/99, sage und schreibe 9500 Mk. Dividende vertheilt, während dem UnterstützungSfond» der für die Geuoss-nschaft thätigen Arbeiter nur 586 Mark überwiesen werden. Dieser Fonds erreicht damit die glwiß nicht irnponirende Höhe von 3088 Mark. Vermuthlich find die 19 Antheilseignet meist selbst in dem Betriebe beschäftigt. DaS ändert aber nichts an der Thatsache, daß fie einen Uuteruehmeigewiuu von 10 000 pCt. beziehen auf Kosten ihrer Abnehmer, die doch wohl auch fast auSuahmrlos der social- demokratischen Ba tet angr hören. Der Kaffenumsatz betrug 304113 Mk., worin 294631 Mk. für Bad» Maaren entfallen waren. Bei solchen Umsätzen ist da» Gesammtvermögen, da» ebenfalls ausschließlich den 19 Genossenschaftlern gehört, auf 28 000 Mark gestiegen, angesammelt neben den reichlichen Dividenden an» dem Erlöse btr Backwaaren. Man sieht also wieder einmal, wie fich die sozialdemokratische Theorie in der Praxis ausnimmt.

Der Tag würde kommen. ,

Trotzdem die beiden* Herren, der Justizrath v. Belendorf und Baron von bet Lüde, eben noch bie Ansicht ausgesprochen, daß in der Sache von Held- Hausen nicht viel mehr, al» geschehen, zu erreichen, dieselbe eigentlich als verpfuscht zu bezeichnen sei, io unterließen fie e» nicht, fich dennoch sogleich nach Beendigung des Zwiegespräch» gemeinsam auf den Weg zur Anstalt zu begeben.

Die Dreistigkeit der Verleumderin würde fich an» naheliegenden Gründen wohl nicht weiter a!S bis zn bet ihr gezogenen Grenze gewagt haben, obwohl bie» im gegebenen Falle gerade erwünscht gewesen wäre.

In der That, da» Nest war leer, als man sau- langte, der Vogel bereit» auSxepfiogen. Wohin, wußte keiner. Der Bericht des herbeigerufenen Zimmermädchen» illustrierte den Sachverhalt, nutet dm Ausrufen de» Bedauern» und schwülstiger Lob­preisungen bet beliebten, so leutseligen Frau. Die­selbe sei sehr eilig gewesen, habe eine traurige Depesche erhalten, gleich ihre Kiffer gepackt, die Sachen seien »nur so hineingeflogen," und habe fich im Wagen de» Herrn Baron», in dem fie ja von ihrer Spazierfahrt heimgekehrt fei, nach dem Bahn­hofe fahren laffen.

Die Flucht bet raffinierten Verleumderin hatte den b-sten, .schlagenden Beweis für ihre Niederttacht und Schandthat hier am Orte geliefert.

(Fortsetzung folgt.)

przieheu, daß er bann mit mehr Aussicht auf Erfolg km erheblich geschwächten Feinde gegenüber seinen Aulsatzoersuch erneuern könnte. Vermuthlich wird ast die amtliche Meldung über den Ausgang des Kampfes den Schleier zerreißen, in den die Emsur euch da» neue Geheimuiß des Generals Buller ge= Mt hat.

Daß dem englischen Kriegsamt nicht voller Glauben I« schenken ist, geht au8 Nachrichten hervor, die von kr englischen Zensur verstümmelt, aus Pretoria nach Brüssel gelangt find. Danach haben auch in den letzten Tagen verschiedene, seitens Englands ver­schwiegene Kämpfe stattgefunden. Die Buren er­stürmten die Position Bestersvlaat», eine wichtige höhe nm Ladysmith. Die englische Besatzung wurde Möckgeworfen und mußte eine Kanone größten taltber» und zwei vollbiladme MuuitionSwageu Müc! lassen.

Unter den Deutschen,

Me in dem Kampfe am Spionkop auf Seite der Bitten gefallen find, befindet fich ein Sohn de» aus Rostock stammenden und im vorigen Jahre verstör- lenen Friedrich Jeppr. Der Dahingeschiedene Charl y

Umschau.

Englische Miuierarbeit.

* In einet der l tzteu Nummern deS »Daily Chronicle" ist eine Zuschrift von »Einem der es weiß' abgedruckt, in der mit Bezug auf die Beschlag­nahme bet deutschen Dampfer gesagt ist:

.Als der deut che Kaiser rin Telegramm empfing mit der Mtttheilung, ein deutsches Sch ff sei teschlcgnamt, kannte seine Funde tdn« Grenzen Er zeigte das Telegramm einem Herrn ans seiner Umgebung und äußert«: Ist daS

Deutsches Reich.

Berlin, 7. Februar.

Prinz Heinrich ist am Montag Nach­mittag in Neap-l eingetroffen, stattete dem Kron­prinzen einen Besuch ab und fuhr Nacht» an Bord der »Preußen" nach Genua weiter.

Während da» Befinden de» Finanz- Minister» fich in den letzten Tagen wesentl ch gebiffert hat, und die RccouvaleSzenz von der Influenza erfreulich forischreitet, verbreiten die Z-ttnugen die maunichfachsten Gerüchte über die Ab­sichten deS Minister» in Betr.ff seine» Verbleiben» im Amt. Derselbe soll beabsichtigen, nach Erledigung

der Kaualvorlage fich in den Ruhestand zurückzuziehen, ja bereit» in Frankfurt a. M. fich für diesen Zweck

Die S t r e i k l a g e i m W u r m g e b i e t hat fich weiterhin gebessert und die Zahl d-r AuSbleibendeu allenthalben abgenommen. Man erhofft keine SuS- d.hiiung, sondern baldige Streikbeendigung. Die Wurmrevierdirektion flieht bekannt, daß jeder uicht- streikcude Bergmann fünf Mark Prämie erhält.

gelernt. Und traust Du meiner Treue nicht, weil ich so schnell und fenrtg bin *

»Nicht deshalb, Gisela."

Aber Du sagtest e» doch."

Wieder traf ihn ihr unschuldiger, klaret Blick.

»Ja, ich sagte so."

»Weshalb da», wenn Du e» anbei8 meinst?"

»Du solltest mich nicht verstehen?"

»Nein, ober--* brennende Röche Übergoß

fie, eine Ahnung durchzitterte fie. Eie verstand ihn nun doch. Eia tiefer Schreck breitete fich Über ihr Geficht. »Mach» nicht wie ich, Ulrich," sagte fie, »e» thut nicht gut, ich Habs erfahren; treu nicht dem bösen Schein."

Mehr wollte »der konnte fie nicht sagen. Sie befand fich in einem sonderbaren Zustande. Etwa» in ihrer Brust jauchzte und etwa» schrie darinnen, eine unbestimmte Freude und ein immer noch heiß brennender Schmerz. Er hatte fie nicht au fich ge­nommen, aber auch nicht vo» fich gestoßen; er liebte fie al» die einzige in der Welt, wollte und konnte fie nicht vergessen. Was galten ihr feine Zweifel »och!

Ein Tag mußte kommen, früh oder spät, an dem er ertnnen würde, daß die Treue, die au» dem Herzen heranSwächst und fich nicht leinen läßt wie die Geduld, nimmer dem ihrigen entrissen worden war, sondern daß diese Schwester der Liebe fest- wnrzelnd darin »eiter geblüht.

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Wo ist Buller?

Vor dem Tugela hat fich wieder einmal ein Durchdringsicher Schleier zusammeugexogen. Mau ßi» England dieser: Zustrnd der gänzlichen Nachrichter- pckuug bereit» gewohnt und hat ihm auch schon eben Namen beigelegt, man nennt ihn the Buller Mystery. Was ist nun das neue Geheimuiß d.S tzemrals Buller? Die Meldungen, daß er in der Jtad>t zum vorigen Freitag den Tugela mit seinem zauzen Train wieder überschritten habe, mit den Baren im Kampfe liege und fich den Weg rach «adysmith gesichert habe, hat das osficiöse Bureau Benter» alsbald als eitel R porterphautasiecn erklärt, »b wenn mau in Ladysmith den Donner der Ge­schütze de» EulsatzheereS gehö t habe, so fei da» wohl fcrauf zurückzuführen, daß Bullers Artillerie ftiedlich »ch der Scheibe geschofseu habe. Trau, schau, wem? sicherlich nicht den officiösen britischen Kriegsberichten. KaS gilt auch in England bereits als ErfahrnugSsatz, geb deßhalb hält man trotz aller Ableugnungen vor­läufig an der Ansicht fest, daß am Tugela wieder ÄoaS im Werke fei. Warum denn sagt das KriegS- ent nicht, wo Buller eigentlich ist? Nachdem sich Bullers Versprechen, feine Leute tm Montag in Ladysmith einziehen zu lassen, nicht bestätigt hat, 8 eS bei dem Mangel jeglicher zuverlässigen fiachricht unmöglich, auch nur mit annähernder Lahrscheinlichkeit zu sagen, ob General Buller aber- »als eine weitauSholende Bewegung von Westen her Mut, ob er nördlich von PotgieterSdrift anzugreifen zedenkt, oder endlich, ob er, gestützt auf die Zuversicht, laß die Besatzung von Ladysmith fich noch weiter

" Marburg &b$£^,bgranfart m^M.^Caffel, Magde- aSSffiSl«26W Donnerstag 8. Februar 1900 Drüö»&Lm,^raükf^rta!M., Berlin, Hannover, Paris re.

halten kann, damit rechnet, daß der Vormarsch der. nicht famor? Jetzt wnd« ich alles Geld für mein« Flotte - - - * bekommen, war ich brauch«, und ich wünschte nur, ich hätte