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Btfrttbe: Stadt 11. - T1«pha» 56.

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»eine Damen, deshalb find wir gekommen. Ich war

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heit unserer ganzen Familie viel Leid gebracht hat, werd« Sie begreifen. Man wußte nicht gleich, wo der Fetud zu suchen, und, wenn gefunden, wie er gi fassen sei. Abgesehen davon, widerstrebt er de«

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Die große Zeit selbst, deren Erbe Wilhelm II. angetreten, legte ihm schwerer auf, so glänzendes ste ihm gab. Selbst dar hehre Andenken seines Kaiser­lichen Großvaters, so strahleud er seine» Nachkomme» umfloß, weudet fich zum Thetl gegen diesen, dea» die Erinnerung an de» großen Ahnherrn erschwerte eS der Menge, der Eigenart des Enkels gerecht zu werden. Und welche Prüfung, vielleicht auch welche

Die Damen bejahten und uauuteu Name» und Wohnung desselben.

Der Rath erhob fich. Nachlässtg ftagte er: »Frau von Heldhanse» wird Ihnen bekannt sei», wen» auch nicht deren jetzige Adresse. War fie nicht eine Freundin der Verstorbene»?'

Die Fragen wmdev einsilbig mit Ja u»d Nein be­antwortet. Auf die letztere bemerkte die ältere Schwester kurzweg:Es schien so', und Fräulein Fanvy ht zurückkehrender Gesprächigkeit:ES war eine erst hier angeknüpfte Bekauntschaft. Frau v. Heldhanseu kam täglich i«S HauS und wollte pflege» helfe», meinte eS vielleicht recht gut, verstand aber nicht viel davon, und der Baron ließ fich auch »icht gern von der Seite seiner Satti» weglockeu.

Auch »icht von Fi eunden und Bekanute»? ftagte Gisela plötzlich dazwischen, die fieberisch aushorchend, jedes Wort der Dame zu erhaschen gesucht hatte.

Herr v. d. Lüde war hier ja ftemd. ES find hier daher uiemalS Herren aus- uud eingegauge»', antwortete die wieder freier redende Dame,auch war der Herr Baron viel zu ängstlich besorgt n« Maria. Er ließ fich auch »icht gern etwas von seinen Pflichte» nehme», war anderersests wieder»« zu rückfichrSvoll, fich dies Frau v. Heldhauseu gegen- über werke» zu lafft». Wohi» fich-diese gewandt, wifleu wir nicht, Herr Justtzrath. Der Herr Baron könnte es vielleicht erfahre». Die Dame reiste gleich, zeitig mit ihm »ach Deutschland zurück, wohtu auch Maria» sterbliche Hülle überführt wurde, i» die Familiengruft derer von der Lüde. (Fortsetzung sch

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deutsam, weil eS der Heeresverwaltung nur erwünscht ein kann, wenn d.r Nachwuchs au Milllärzte», zum Heil wenigstens, aus der erprobten Schule der kadettenanstalt hervorgehen kann.

Englische Keckheiten.

Die LondonerMorning Post' erzählt ihre» Lesern in einem Leitartikel, die deutsche Preffe sei ibrrumpirt. Bismarck habe ste mißbraucht, und mmer noch laste fie fich von Ministern mißbrauchen, anstatt wahrheitliebeud zu fein. So gtebt es denn gar keine Wahrheit in Deutschland mehr, und die Engländer müssen, um die wahre Meinung des deutschen Volkes zu ergründe», immer erst die Lügen der öffentlichen Meinung umkehreu? Was darauf zu sagen ist, bemerken kurz dieHamburger Nachr.':

Herzen, diese tief schmerzliche Sache an die O>ffeut- lichkeit z» zerren. Wer möchte seine zarteste» Empfind­ung«» der Neugier einer rohe» Menge preisgeben I Ich könnte dem Anonymus wenn ich wollte*

O, es handelt fich um eine» anonyme» Brief!' riefen die Damen beihnahe gleichzellig.

Auch darum, uud deshalb wäre es mir sehr willkommen, behufs weiterer Aufklärung, wenn die Damen mir erzähle» möchte», unter welche» Er- schete ringen die arme Maria ihre» Tod gefunden bat.'

Die beiden Fräulein Rohde blickten gut Seite, um dem Forscherblicke des RatheS auSzuweicheu.

Wir könne» Ihne» darüber llider »ichtS mit- thrlle»,' antwortete die andere:vir waren »icht gegenwärtig.'

Und haben auch nichts Näheres darüber gehört? ftagte der Rath beharrlich weiter.

Nichts Pofitives.'

Dürfte ich denn Ihre persönliche Meinung dar- über wisse»?'

Es würde mir unbeschreibltch leid thuo, Herr Justizrath,' nahm Fräulein Fanny daS Wort,venu ich darüber »ach irgend einer Richtung hin etwas Unzutreffendes aussagte. Mißdenten Sie, bllte unsere Zurückhaltung nicht.'

Keineswegs, mein verehrtes Fräulein. Ueber daS, waS man »icht klar weiß, ist schlecht rede»,' beeilte fich der Justigrath g» sage».Aber den Namen deS Arzte», der Maria behandell, den werde» Sie mir »icht vorevthalte». ES ist wohl a»z»uehmeu, daß er »och lebt »vd hier ausäsfig geblieben ist.'

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ES fällt u»S natürlich nicht ein, die «nstnnigen Behauptungen derMoruing Post' über die dmch den Fürsten Bismarck in der deutschen Preste her- vorgerufeue Korruption zu widerlegen, aber wir rathe» dem Blatte, doch einmal die folgende Probe auf sein Exempel zu machen. Es sendet zwecks Er- mlltelung der Uebereinstimmung von Preffe und öffentlicher Meinung in Deutschland über die englische Politik einen zuverläsfigen Man» nach Berlin, Hamburg oder wohin eS sonst will. Dieser Abge­sandte übernimmt eS, in irgend einem besuchte» öffentliche» Lokale fich alS Engländer maufig zu mache» und abfällige Unheile über die Stellung­nahme der deutschen Preffe laut auszusprechen. Wir find fest überzeugt, daß sein Bericht über die Er­fahrungen, die er alsdann macht, hinreicheu werde, das Londoner Bllll von seiner fixen Idee, die deutsche Preffe sei korruwpirt und gebe nicht der wahren Meinung de» Deutsche» über die englische Polittk Ausdruck, für die Zukunft zu heile». Im Uebrigen kann eS natürlich nur erbitternd auf die deutsche Preffe einwirken, wenn ein englisches Blatt so herabwürdigende Darstellungen über fie veröffentlicht, wieMorviug Post' dies thut. Nicht alle deutsche» Blatter habe» euglischeu Unverschämtheiten gegenüber die gelaffene Verachtung, wie wir fie uns allmählich angeeignet haben.

Die neue Flotteuvorlage.

* Wie wir gestern bereits einem Theil unserer Leser mittheilen konnte», hat fich der BuudeSrath über die Flottenvorlage schlüssig gemacht; der Gesetz- entwurf wird im Lause deS heutige» Freitag dem Reichstag zugehen. Er besteht nur aus 3 Para- grophen und fordert die zwelle Schlachtflotte in gleicher Stärke wie die erste, außerdem sechs große und sieben kleine Kreuzer. Zwei Geschwader bilden die aktive, die andere» zwei die Reserveflotte. Die Mittel werden alljährlich durch de» Etat bereitgestellt. Die Begründung steht die Durchführung bis zum Jahre 1916 (tu unserem gestrigen Extrablatt stand infolge einer Verstümmelung deS betr. Telegramm» i »»richtiger Weise: 1906. D. Red.) vor bei einer , jährlichen Kostensteigeruug nm 11 Millionen. Sr-

Eine Reform des BerechtigungS- vesenS,

nicht eine Schulreform, soll, wie nach derPost' zuverläsfig verlautet, in der nächste» Zeit durch- geführt werde». Wie daS genannte Blatt mittheilt, ist mtt dem Wechfel im Kultusministerium auch eine den Realgymnasien günstigere Strömung eiugezogen. Der Kultusminister beabfichttgt, den Abiturienten der Realgymuafien außer der philoophischeu Fakultät, die diesen schon bisher zugänglich war, auch die medizinische zugänglich zu mache». Freilich sei noch eine kleine Einschränkung vorhanden: Die Realgymnafialabiturienten, die sich künftig dem Studium der Medizin zuwendeu wollen, werde» fich einer Nachprüfung im lateinischen unterwerfen muffen, um so in diesem Fache den Abiturienten der Gymnasten einigermaßen ebenbürtig zu fein. Dagegen soll die Prüfung im Griechischen, die bis jetzt noch erforderlich ist, in Zukunft w e g f a l l e n. Selbstverständlich wird zuvörderst eine Einigung der deutschen Regierungen erfolgen müffen wegen der Abänderung der ärztliche» Prüfungsordnung. Aber an der Zustimmung der Regierungen darf man wohl nicht zweifeln.

DiePost' nimmt an, daß dieser Erfolg der Realgymnasien vielleicht auch für daS Kadetten­korps Bedeutung haben wird. Die AbgaugS- prüfung ans der Prima ist bekanntlich der eines deutschen Realgymnasiums gleichgestellt. Wenn nun die Abiturienten der Realgymnasien zum Studium der Medizin zugelaffe» werden, so muß diese Be­rechtigung auch den Abiturienten der Kadettenanstalt zugestanden werde». DaS ist besonders deshalb be-

limfdjau.

Herzogin Friedrich von Schleswig- Holstein f«

Die Nachricht von dem Hinfcheiden der Mutter unserer Kaiserin kommt »ach den bedeuklichen Nach richten, die vom Krankenbette der hohen Frau in den letzten Tagen eingetroffen waren, nicht unerwattet. Die Kunde vo» dem herben Verluste, der unsere Kaiserin, und damit da» ganze Kaiserliche Haus be tioffen hat, wird im deutschen Balke herzlichen und thetlnahmSvollen Widerhall finden. Die verstorbene Herzogin Friedrich zu Schleswig-Holstein, geb. Prinzesstn Adelheid gn Hohenlohe-Langenburg, war am 20. Juli 1835 geboren und vermählte fich 1856 mit dem Herzog Friedrich zu Schleswig. Holstein, der ihr im Jahre 1880 im Tode voran­gegangen ist. Außer unserer Kaiserin hinterläßt die verewigte Fürstin vier Kinder, de» Herzog Emst Güniher (geb. 1863), die Herzogin Karoline Mathilde zu SchleSwig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg (geb. 1860), die Prinzelfin Luise Sophie (geb. 1866), Gemahlin des Prinzen Friedrich Leopold von Preußen, und die Prinzesstn Feodora (geb. 1874).

Der Kaiser und die Kaiserin find Donnerstag Nachmittag 2% Uhr nach Dresden abgereist.

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« «Lau. k.» s»Art,a I herrlichste Zier war, und laß als Gelöbuiß der Treue

o er alle Kräfte de» Volke» sammeln möchte zum«* .. ß f .

nationaler Größe, fich hineingestellt zu sehen in «dte» bte aUe

Kampf der Jntereffen, deffen Geschrei mißtönig! E» lebe der Kaiser!

Mahnruf deS Kaisers verschlingt wie schwer! da» die Seele belaste»! I

»aSdruck verbot« Damen, nicht genug daran, daß diese Verleumderin s meines Neffen Eharakter verunglimpft, fie hat anch Der HöchAeÜstllg. pen Versuch gemacht, ihn eines Verbrechen» gn bk-

, I gichtigen fie hat

Kantan von H. Palm S Paysen. i unterbrochen. Gisela war anfgesprunge».

(Fortsetzung.) IOnkel!' tief fie hocherregt,das nicht daS

beiden Damen machte» ängstliche Gesichter, hat Fran «sta »icht gesagt' fie verstummte

. »einer Sache, meines UrtheilS zwar ficher; aber «Ft »ft Menschen könne» irre», und so wünschte ich dasselbe durch Ihre Aussage bestätigt und auch Über Maria» Tod das Nähere zu höre». Den», verehrte

. r- . V ' ' I Uiuptv, H»v »v* «6» I O--

m unferen Mlial-Erveditionen in Kirchhain! reiche Kanzler, der diesen Raum nicht gewähre» konnte, I wollte er fich in seinem Wesen behaupten. Dieser

rstat lid Kmstadt entgegMgenoMMeN. iKeaensatz bat schwer aus liefern Volke gelastet,

Mot

soll.

den

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Jllnstrirtes Sonntagsblatt.

Gegensatz Hai schwer auf uvftrm Volke gelastet, schwerer wohl »och auf unserm Kaiser selbst, Un- Itttforptn t I verstand und Bosheit im Bunde habe» de» Gegeu-

Hkll mifClvUl . Isatz geschürt und er ist ein Quell geworden, auS dem

Kaisers Geburtstag ist'»! Bon den Häusern!viel Gift gegen de» Kaser gespritzt wurde. Der »de» eS die Fahueu, in Heer uud Schule begeht! Monarch selbst aber litt wohl unter heftigstem

- S junge Deutschland festlich den Tag und bei! Seelenkampf: auf der einen Seite die Bewunderung der 3 Hem Becherklang feiern ihn im wetten Deutschen! und Dankbarkeit gegen den großen Staatsmann, auf »m8 eich zahlreiche patriotisch gesinnte Kreise. Aber auch! der andern die Pflicht gegen sich selber und seine Auf- rdeng i Me Glückwunsch aus einfacher Werkstatt, auSi faffung vom Herrfcheiberuf.

r. M jlichtem Heim fehlt dem Tage nicht und gerade! Wäre eS beftemdlich gewesen, wenn so viel igsl estu stillen aber herzlichen Glückwunsch möchte» wir! Widrigem gegenüber der Geist ermattet wäre? giumS gfe nicht missen. Denn »icht so sehr den Träger! Zweierlei Wege find eS zumeist, die viele hochbegabte ldirek s deutschen Krone, nicht den Monarchen als solchen I Herrscher gegangen find nach trüben Erfahrungen, »llen wir heute feier», »ein, wir wolle» auch nufer I bie ihre Laufbahn ihnen gebracht: entweder war ihre trg mitreden laffe». Zn der edle» §enfd)ergeftalt, [straft gebrochen oder fie verzehrten fich in Menschen- et dieser Tag gilt, zieht u»S mehr als kühle, der-1 haß und Meuschenverachtuug. Unser Kaiser aber ist »»ftgemäße Erwägung, und unsere Ehrung feinerI feinen dieser Wege gegangen, er ist fich selbst treu «iso» ist mehr als das Ergebniß eiueS DeukprocesseS.I geblieben und daS danken wir ihm. Durch feinen »S, und jedem, dem »icht die Parteileidevfchaft diel Idealismus emporgehobeu über deS Tages kleinliche »geu geblendet hat, steht unser Kaiser auch als «Wirre», wandelt er unermüdet und unbeirrt seinen iensch nahe. «Pfad. Und der Erfolg ist ihm nicht versagt ge-

Rahezn zwölf Jahre find es, feit Kaiser! blieben.

stilhelm II. die Regierung antrat. Welche Summe Za, piefle empor, du stolzer Hohenzollernaar 1 > x an Enttäuschungen, von Entsagung und Bitterkeit ljjec Soli cedas! lautet dein alter trotziger Wappev-

Ufer Zeitraum für ihn birgt, wer mag eS trmtfltn ? Lptu^ Reiche selbst der Sonne nicht, aber noch Inrchdrungen zu fein von der Größe deS Herrscher. I toeniger bcn Nebelschichten, die da aufsteige» auS den , «nfs, ihm mit warmem Herzen und fester Hand I dampfen der Niederungen und die Sonne dir bet» ' tol erecht werde» wollen und doch Überall seinem I tootten

-br^?uian;en fleä°8kHafMe" Und du, deutscher Volk, blicke freudige» Stole«

llltaglichkeit, wie »tag da» die aus dm Her en ! deinen Kaiser und würdige ihn in seiner

mllende Begeisterung dämpft» ! ^t b ^feb ^1®igenait, beten Größe selbst fremden Völkern längst

auf8e8uufle. ift. Stehe zu ihm nicht dem

( 'ir'ben nicht verstanden zu wifi-» von Jubel des Festes, sondern auch in der stillen, un-

»d ihrer Abneigung gegen all.» Große! Wo der Arbeit des Werktages. C

ochgemuthe Sinn große Ziele i»s«ugefabt,fich A^^^reue, die in allen Tagen des ' : .

-»bannt zn sehen an tausend kleinliche Rücksichten,[ ..... , @,r- - - -

. * -r «n , Opfer bie Vorsehung ihm oufeileflte, indem ste neben

____, jreiSblatt für bte Kreise Marburg uni «Wilhelm II. den Fürsten Bismarck stellte, wir» viel- rchbain",Illustriertes Sonntags leicht «st eine fpätere Zeit völlig zu würdigenwiffeo. i v . rlt>ie beiden Männer, die in vielem einander ähneln,

latt undVerloofungSlrste r1toartn auf ftinen (gegenfafc angelegt; dieser entstand ftiö fll- preußischen Klassenlotterie" hur dadurch, daß fie neben einander standen, der erben von allen Postanstalten, Lanbbries- jugendliche Kaiser, der Raum zur Erp obung seiner R t ?... ' n1. . . !Kraft habe» wollte und seiner Natur »ach haben

ägern, m ber Expebttion (Markt 21), sonne I mußte, und der alte, an Erfahrungen und 6i folgen

ÄÄÄSTS SÜÄ'ÄÄ Marburg 35 ^afira

ö »«LWi«.: »Ldolf Most«, Frankfurt a. M., Berlin, München. Köln; OD.

25 < Sonnabend, 27. Januar 1900 r.L.Dnnbe» So., Frankfurt a. M^, B«rlin, Hannover, Parts -c.

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str dft Monate, Februar und März auf die

webst deren Gratisbeilagen

Ich mache mir Vorwürfe,' sagte die jüngere,!erschreckt.

c, ^dies veranlaßt zu haben. Warum solch trübe Er-!Wer spricht von Frau Asta, liebes Sind? Ich * v??!j#ltrnHgeH Qgftottfen/ hebe ja nur von der Verleumderin,' warf der Rath

Dabei blickte fie verlege» zu Gisela hinüber, die! mit dem ruhigste» To» dazwischen.

vergeblich ihre Bewegung, ihre Thränen zu be-! Gisela wandte fich, Purpnrröthe auf dem Antlitz kämpfen suchte. I wieder ihrem Platze zu. Dort barg fie ihr thränen-

Abgewandte» SefichteS, de» Kopf auf den ArmI übeistiömteS Gesicht in ihr Batistluch.

gestützt, blickte fie unter ersticktem Schluchzen zum Fensterl Die beiden Dame» befanden ste in erfichtlich

in de» Garten hinaus. I peinvoller Erregung.

Warum,' wiederholle der Rath langsam undES sollte mir unendlich llid thun,' bemerlle sah die Redende erst an,weil eS bei uns in Deutsch-l Fräulein Fanny minder lebhaft, gepreßte» Tones, l<wd eine Person giebt, eine Schuftin Verzeihung!wenn ich Ihne» in irgend einer Weise unbewußt »eine Damen, wenn ich mich tu meinem gerechten «wehe gethan habe, mein gnädiges Fräulein.' Zorn etwas stark anSdrücke, weil eine Schuftin! Der Rath nahm statt der ganz uuzurechuuugS- ei daselbst gewagt hat, den Baro» von der Lüde hinter-1 fähig gewordenen Gisela das Wort. - rücks, auS mir sehr erklärliche» Gründe«,' betonte!3m Gegentheil, verehrtes Fräulein,' sagte er mit erhobener Stimme,zu verleumden, ihn der «herzlichen Ton-S.Sie haben durch Ihre «»befangenen fchnf Fernachläsfignng seiner Frau, ja der GrousamkeitlMittheilungeu Licht in daS Dunkel der Sache ge- «Mb Brutalllät gegen fie anzuklageul Sehe» Sie,! bracht, meine Nichte nnd ich find Ihnen dafür außer- ' " ordentlich dankbar. Daß diese traurige Angelegen-