Sleul
lieber de« Entscheidungskampf
Uhr
Roe
ir
Intritt.
men.
$1%
e * ’ “ '---- WCBCI
* Sonnabend noch am Sonntag einen durch- w II Klagenden Erfolg haben erreiche» könne» und ge-
2
IßtH
zu
?r be
irdt' »ich karten
n Z fg in zu h
ne.
Vorles« ebr* MW»
rengen gewesen sind, den Sturm gegen die lang» ' edehnten festen Stellungen der Buren am tag fottzusetzen. Dabei wird die Stimmung britische» Truppe» durch die Berlängerung endlosen Sturmangriffe schwerlich verbessert
Ankunft in Hannover dort ein hübsches Sümmchen erwartet. Wie wir hören, bezieht der französische General 260 L. monatlich. Unser Freund Albrecht hatte daS Gelände vor jeder der vom Commandanten Cronje nacheinander eingenommenen Stellungen sorg, fällig abgemeffeu und die Entfernungen auf Felsblöcken, die allenthalben zerstreut liegen, in riesigen weiße» Ziffer» anmale« lassen. So konnte er durch sci» FeldglaS mit vollständiger Genauigkeit die Entfernung von MethuenS Truppe» von feine» Batterie» abschätzeu.
wurde die Ladung eilig geworfen im wahren Sinne dieses Wortes. Dutzende von Kisten mit Maaren wurden rerschmettert, Fässer zum Bersten gebracht und ihr Inhalt verschüttet. Mehr als die Hälfte einer großen Menge eiserner Röhren wurden zerbrochen. Zwei Tage lang regnete es heftig, ein seltener Fall in »den. Es wurde aber kein Versuch gemacht, die Ladung vor dem Regen zu schützen. So- bald ein Leichterschiff gefüllt war, wurde eS im Schlepptau nach dem Ufer gebracht und fein Inhalt nachlässig auf den Kohlen - Quai abgeladen. Hier lagen zwei Tage lang unbedeckt hunderte von Säcken mit Zucker und eine Menge mit Ell nwaaren gefüllte Kiste», welche aufgebrochen Ware», um den Briten zu gestatte», de» Inhalt kennen zu lernen. ES wurde Itin Versuch gemacht, die sehr dem Verderben ausgesetzten Maaren mit Theerinch zu bedecken. AlS er Nacht wurde, waren einige Leichterschiffe nur zum Theil entlade», sie bliebe» aber unbedeckt die ganze Nacht längsseits. Die Ladung wurde, ohne Rücksicht auf ihre» Bestimmungsort durcheinaudergeworfe» und der Schutz für die auf de» Kohle»-Quai gestelltm Maare» war so uogenügevd, daß ein großer Theil derselben gestohlen wurde.
Die Behörden erklärten zuerst, daß Alles nrnge« laden werden müsse, selbst die Kohlen. Hätte man darauf bestauben, so wäre der .General' drei Wochen lang zurückgehalten worden. Als jedoch die Hälfte der Ladung gelöscht und so eine oberflächliche Be- fichtignug des Restes möglich gemacht, auch ein Loch bis zum Boden der Hauptkohlenbehälters gegraben worden war, erklärten sich selbst die britischen Officiere davon überzeugt, daß daS Schiff keine Kontrebande enthalte und so gaben sie die Erlaubniß znm Wiedereinladen der Maaren. Als dar geschah, konnte man die Folgen des rücksichtslosen Löschens feststellen. Reichlich ein Drittel war beschädigt.
Flottenvorlage.
Die Bereitstellung der zur Flotteunovelle erforderlichen Mittel soll bekanntlich der jährliche» Fest- setzung durch de» ReichshanShalt unterliegen, al» Gesammtkoste» für 16 Jahren werden in der Begründung der Vorlage angegeben; 1) Au leihen im Betrage von 169 Millionen Mark, 2) eine durchschnittliche jährliche Steigerung der aus ordentlichen Einnahme» zu deckende» Marineausgaben von 11 Millionen M. — Die jährlichen Gesammt- aufwendungen für die Marine einschließlich Pensionen und Schuldzinsen, sollen in annähernd gleichen Jahresraten, von 169 Millionen Mark im Jahre 1900, auf 323 Millionen Mark im Jahre 1916 steigen. ES wird ausdrücklich betont, daß die Deckung der jährlichen Steigerung ohne neue Steuer» erfolge» soll. Sollte sich die» in dem erforderliche» Umfange nicht ermöglichen laffe», so wäre vorüber« gehevd der Anleihebettag zu erhöhen.
schehen. Ein Hineingreife» anderer in seine Maßnahmen durfte nicht gestattet werde». Dem war man bei der lebhaften, hitzigen Gisela leicht ausgesetzt.
Die Berliebthett des jungen Selabon war ihm nun Mittel zum Zweck, trug jener doch selbst die Schuld daran, denn Avancen wurde» ihm von keiner Seite gemacht. Gleichwohl blieb er trotz Giselas sichtbarer Gleichgilttgkeit und Kühle nach wie vor ihr Kavallier, der glücklich zu sein schien, mtt ihr gemeinsam dies wunderbar schöne Stückchen Erde, dies Kleinod Bellagio bewundern zu dürfe».
Die von den beiden Reisenden bewohnten Zimmer gehörten zu den besten der Villa, hatten hohe, zwei- flüglige Thüren, die zugleich das Fenster bildeten und eine großartige Aussicht über den nach Como führenden Arm des Sees. Zunächst schaute man über einen mit riesige» Avagen bestandenen steilen Abhang, bann über Mein- und Olivenpflanzmrgen und die in vielen Schlangenwinbungen herabführende Straße auf den lebhaften Ort Bellagio. Schimmernd im Sonnen» glanz grüßten die Villen und palastartigen Gasthöfe, der herrliche Renaiflancebau des Grand Hotel Bellagio herauf. Dort auch befand sich der Landungsplatz der Dampfschiffe, die nach Colico, Secco, Como und vielen dazwischen liegende», kleine» Ort- schafte» führte».
Die Feme lag i» Duft und Glanz im Wechsel wunderbarer Beleuchtung da, gegenüber die fürstliche Villa Carloita, die Pracht ihrer Gärten in den blau- grünen Fluten des Sees spiegelnd, dahinter hoch aufstrebend der steile Saffo bi S. Martino mit bem Wallfahrtskirchlein Madonna di S. Martino und noch höher der wild zerriffeue, kahle Monte Crocioue. Wetter abwärts, weit i» den See vor
springend die Halbinsel Lawede mit schloßartiger Villa Arcomati.
Gisela erschien anfangs alles wie ein Traum. Eben noch hatte sie die blühende Heide, den rauschenden Buchenwald, die besonnte» Hügel ihrer nordischen Heimath geschaut, jetzt plötzlich noch zwei kurzen Tagen wandelte sie unter Palmen, in exotische» Gärten, vor sich in üppiger Pracht die Glyzinien und Kletterrose» hoch i» die Cypreffe» hineinrankend. Und diese Düfte ringsum, die der laue Wind herzuttug, diese Wolken wonniger Düste, die fast betäubend auf die Sinne wirkten l Wo lag das Paradies, daS sie entsendet, wenn nicht hier auf diesem herrlichen Hochsitz, wo die blühende Schönheit der Natur das Auge im schwelgerischen Schauen trunken machte?
Doch nur der Glückliche findet dauernd ungetrübte» Genuß daran, und zu diese» durfte fich Gisela ja nicht zähle» — vielleicht niemals wieder. So dachte fie, hier, wo fich die LebenSttagödie derjenige», de» fie geliebt abgespielt hatte.
Ihre Geistesregsamkett ermattete u»d wandelte fich in dumpfe Resignation, den» ein Leid, von dem nicht geredet, das nicht angerührt wird, daS fest und unverrückt an einer und derselben Stelle der wunden Seele haften bleibt, schmerzt unvergleichlich heftiger al» die herbsten, aber wechselnden Erfahrungen.
Nur einer hier wußte fich Gisela» plötzliche Stumpfheit zu erkläre» und verstand fie ohne Worte. Der Raih hätte der Stürmischen, Ungestüme» eine solche Leidensfähigkeit nicht zugettant.
(Fortsetzung folgt.)
Nachdruck verboten
Der Hochzeitstag.
Vornan von H. Palm« Patzse«,
(Fortsetzung.)
Umschau.
Eine Reform unseres höheren Schulwesens?
Der Kaiser soll sich angeblich sehr ernsthaft mit dem Plane trogen, das höhere Schulwesen in Preußen einer gründlichen Reform zu unterziehen. Die ,Tägl. Ruudsch.' bringt darüber folgende etwa» amtliche Meldung: Maunichfache Erscheinungen deS praktischen Lebens, insbesondere auch die Erfahrungen bei der Ausbildung der Seeoffiziere haben ihn zu der Heber- zengung gebracht, daß unser höheres Schulwesen in feiner heutigen Gestalt zu wenig die Bedürfnisse des praktischen Lebens berücksichtige, und er hat deßhalb seine ftüheren Resormpläne, die bekanntlich an dem Widerstände der Schulmännerkouferenz gescheitert sind, wieder ausgenommen. Da der Kaiser den festen Entschluß ausgesprochen hat, diesmal seinen Willen durchzusetze», dürsten vorcuSsichtlich »och im Jahre 1900 einschneidende Veränderungen in der Organisation des höheren Schulwesens zu erwarten sein. Auf die Einzelheiten der geplante» Reformen eiuzu- gehe», find wtt vorläufig nicht in der Lage; nur soviel können wir schon heute mittheilen, daß die g>planten Aenderungen fich namentlich auf die letzten Klaffen der höheren Schulen beziehen sollen.
Die Beschlagnahme des deutsche» Dampfers .General' in Aden.
Wir entnehmen der Pariser Ausgabe des „New- Aork Herold' solgeudeS Schreiben aus Aden vom 8. Januar, welche» ein Helles Licht auf die rücksichtslose Art des Vorgehens der Engländer bei der Beschlagnahme deutscher Schiffe wirst. Der Bersaffer, vermuthlich ein Amerikaner, war Passagier auf dem .General' und schreibt:
Kurz »ach TageSaubruch kam eine große Abtheilung Matrose» an Bord, welche die Schiffsluken öffneten »»d die Ladung zu entfernen begannen, während Marinesoldaten mit geladenen Gewehren auf dem Deck hin und her gingen. Die Arbeit des Entladens wurde etwa» roh auSgesührt, aber man hätte kaum erwarten können, daß e» in fo nachlässiger Weise geschehe» würde, wie e» der Fall war. Große Leichterschiffe werde» längsettS gelegt und in diese
itritt st ritte*-
ff-b-M nbcrfi.sl . 1. W
mit.®11
i 35 v 1 f.
160 $!!•
itbedj
> 150 i
-iw" Tugkl» und Ladysmith liegen »och immer e abschließenden Melsungen vor. Es sch.int, als die Engländer, namentlich die Abtheilungen des eralS Marren, hier und da Fortschrttte gemacht ben; allein e» ist mehr als wahrscheinlich, daß i langsame Zurückweichen der Bure» ihrer be- bien Taktik entspricht, eine schwächere Position nach stigem Feuer auf de» Gegner mit einer dahinter cgpun stärkeren zu vertauschen, die dann unter Verlusten von den Briten genommen werden • jedenfalls ist bezeichnend, daß General Buller, . “”Lern adrigen Depeschen hervorgeht, die ßirkste Position' des Gegners immer noch un- ommen fein läßt und fich über die Fortschritte der länder sehr unbestimmt, ja stellenweise geradezu laut ausdrückt. Auch die mitgetheilten Verlust- fr™' di- Sinter der Wirklichkeit noch erheblich rückbleiben dürfte», find durchaus nicht so gering- jig, wie fie englischerseits dargestellt werden, und : -r-dezu abgeschmackt klingt es angesichts des zähe» rte ft! * offenbar vortrefflich vorbereiteten Widerstandes (. " euren, wenn Londoner Blätter von völliger Sitzpl »euroralisation der Gegner, großen britischen Er- W” und dergleichen reden. Wäre die Bericht- ten-Be, Ninng nicht fo gänzlich unter der Botmäßigkeit r englischen Zensur, — wir hätten vielleicht schon tt ganz anderes Bild von den Kämpfen, al» die mchtgestutzten britischen Meldungen zu geben ver- Auch jetzt ist wenigstens fo viel erkennbar, •* die Engländer trotz aller Anstrengungen weder
jk iü Marburg
*y,=‘ M?. fan. Bestellgeld). Miktion»,«bühr: die ge- "
frdtw Seu. -der deren Saum 10 Psg., ReL.nl« : di. ZMe 25 Pfg MlttÜwÄ 24. JllNUllr 1900.
^^^"^^"^ae«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
«Mdttt»»: Markt 21. — Tüephan 55. * Jllustrirtes Sountagsblatt. Verantwortlich für bl» Redaktion: Redakteur Han» Hnpf.r In Marbnr».
— ___' ** Redaktion: Martt 21. — Telephon 55.
Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen- «nrear« von Haafenstein & Vogler. Frankfurt a. M., Caffel, Maade- £nrl- Wien: Rudolf Moste, Frankfutt a. M., Berlin, München, Köln; «. L. Daube & Frankfurt a. M., Berlin. Hannover, Paris ic.
tum.
Student, itenz e
rrcalf
Bullers übereinstimmen, wonach der englische Oberst- foirmanbirenbe nicht genau sagen kann, ob Marren borget rangen ift und woi in er hofft, daß die Trappen Fortschritte machen werden. Wir hoffen, • daß es anders kommt.
' Bom Sonntag liegt sonst »och folgende Meldung , "US SpeaimanS Camp vor: Die Laufgräben wurden ; von den Buren geräumt und heute bei Tagesanbruch ' von den britischen Truppen besetzt. Der Feind nimmt eine andere halbkreisförmige Stellung an dem Haupt- . bergrüden hinter der ersten ein. Der Zweck des i britischen Hauptangriffs ist, die feindlichen Truppen i durch de» Vormarsch deS rechten Flügels des Generals Hildyard in zwei Hälften zu iheilen. Die britischen ; Gruppen nehmen eine gedeckte Stellung ein, und za ar eine halbe Meile vom Feinde entfernt. — Auch diese Depesche bringt also nichts Neues.
In den Brüsseler Transvaalkreise» sieht man bem AuSgange der Kämpfe angeblich mit voller Siegesgewißheit entgegen. Einem Vertreter der Preffe gegenüber äußerte auch der Gesandte Dr. LeydS fein f-stcs Vertrauen in den Sieg d.r Bure». Wenn Generol Joubert den Englönbera den Uebergong über ben Tugela gestattet habe, so wisse er genau, weßhalb. Dr. LeydS glaubt auch, daß das KriegSamt in London zur Zeit beretts schlimme Nachrichten über die Vorhänge in Natal besitzen müsse, dieselben jedoch verheimliche.
Ein Bureu-Seneralstäbler früher deutscher Offizier, schreibt der .Köln. Ztg.':
Wir find hier um Ladysmith eine kosmopolitische Schaar guter Waffenbrüder. Da ist zuerst als im Range höchster General Graf Georg Villebois be Mameil zu nennen, der zuletzt als Oberst das Erste Regiment ber französischen Fremdenlegion fommanbirt bat. Er behandelt uns Deutsche mit bemerkenSwerher Höflichkeit, und seine Kameraden, 37 an der Zahl, thun alle ein gleiches. Einige von diesen letzteren sind Landwehrosfiziere und stehen nach meiner Ansicht in militärischer Befähigung ein Ziemliches unter unfern Sergeanten. Bon ehemaligen aktiven ftauzöflschen Offizieren stehen hier gegenwärttg 14 im Solde, 8 davon dienen unter dem alten Joubert, 3 bei nuferm Freund Albrecht, der beschäftigt ist, Lord Methuen zu unterhalten, und der Rest ist mit der Munitionszufuhr betraut. Es ist das eine Aufgabe, die den Burenoffiziere» nicht anbertraut werden kann wegen des ben Buren eigenen Mangels an Melkode. Die Munitionszufuhr ist bisher sehr gut besorgt worden. Nur zweimal bei ber gegenwärtigen Belagerung ff"b wir mit den Geschossen knapp gewesen und in beide» Fälle» trafen die Bure» die Schuld. Die Oberste» bei ben Belagerangsbatterien erhalten monatlich 150 TransbaalsobereiguS Gehalt. Davon schicke ich 120 jeden Monat nach Hause und da wir annehmen, daß der Krieg noch sechs Monate dauern wirb, so darf ich darauf rechnen, daß mich bei meiner mit der dadurch in Folge stehende» bitternagenden Reue über da» Geschehene, so gab fie fich im ganzen doch freien, frischen, durchaus natürlichen Wesens de» Eindrücke» der Umgebung hin, ohne die mindeste Gefallsucht, obgleich e» ihr nicht verborgen bleibe» ko»»te, daß fie die Männer alle in ihre» KreiS zog.
Ein ansehnlicher, redegewandter, junger Gras schim in die Fußtapfen des Leutnants Flemming treten zu wollen. Er verrieth fich gesprächsweise, daß er plötzlich sein Reiseziel Sorbonne mit Bellagio vertauscht und nun gleichfalls die Absicht habe, mit dem .liebenswürdigen' Herrn Rath von Belendorf gemeinsam daS allseitig so sehr empfohlene Grand Hotel Bellagio zu beziehe».
Ma» befand fich bereit» in Sicht desselben, als der Graf den alten Herrn diese, von einem verbindliche» Lächeln begleitete Bemerkung machte.
Derartige schmeichelhafte Beachtung war dem Rath früher nie während dieser Fahrt gleichwohl olle Augenblick zntheil geworden, jede denkbare Auf- merksamkeit und Artigkeit, die er indessen richtig zu klassifizieren verstand. Da» verrieth auch jetzt das kleine, belustigte Spottlächeln seines klugen Gesichtes.
Und so bezog man denn gemeinsam das auf halber Höhe des begrünten Berges im wundervollen Park gelegene Hotel, die Villa Serbelloui, eine Depen- beste be» Grand Hotel Bellagio unten am Ufer be» Comosees.
Dem Rath war die Begleitung des jungen Grafen ganz willkommen. Er zerstreute Gisela und ließ ihr nicht Zett z» quSIenben Grübeleien und übereiltem Vorgehen, denn war e» hier in der ernsten Sache zu thun, zu erkunden und vorsichtig zu erforsche» gab, i daS mußte »nb sollte allein von ihm persönlich ge- 1
D_b Buller baS von ihm beabsichtigte Äeffeltreiben Gie ^führen kau», wird sich heute oder morgen er» > Jedenfalls ist e» ein kühner Plan, ber wohl |rf k F™ in Buller» Kopf entstanden ist. Er wurde «st in Scene gesetzt, nachdem der sehr tüchtige W"rran in Bullers Hauptquartier erschien f® »achdeni Lord Roberts in Kapstadt neue Dis- en getroffen hatte. Obgleich Buller nominell Oberkommando weiter führt, hat Warren, wie angedeutet, mit einer weit stärkere» Macht die taufgabe übernommen. Ob er sie lösen kann, ® davon abhängen, wie ftisch seine Truppen noch It Schlachttagen sind. Nach einer Depesche
D ® Durban ist fein Angriff am Sonntag a b g e • im SA liegen worden. Damit würde auch im weseut- \ das von nn» gestern mitgetheilte Telegramm
Der Rath machte ans dieser nur ein Mal unter, wen Fahrt die Erfahrung, daß e» viel bequemer ' We bisher al» alter Junggeselle ohne Begleitung, ° ®ut wenigen Gepäckstücken, aller Sorgen und saW in die Welt hineinzureisen, statt wie
Mal in der Person des väterlichen Begleiters
> verathers eine» schönen Mädchen».
Abgesehen davon, daß ihn Gisela» Schicksal «ich unausgesetzt beschäftigte, hatte er für ihr •W und Wehe auch in anderer Beziehung unter« » in sorgen und einzustehen. Welch eine An- ^Sskrast ihre Peinlichkeit für die Männerwelt daS konnte er zur Genüge stündlich beobachten.
»Coups, im Wartefaal, auf dem Perron, an Üble d’höte, überall, wo sie auftauchte und “ertreter deS männlichen Geschlechtes gab, gleich- ' ivelchen Alter», da flogen ihr die Blicke zu, genug die Gedanken der Bewunderer »er« «b. Bei biefer Gelegenheit bemerkte ber Rath Stenbe und innerster Seuugthuung, daß sich seine mtigen Befürchtungen einer gewissen Hinneigung *«8 zur Eitelkeit und Koketterie durchaus unbe» ’«t erwiesen.
®<«r fie erklärlicherweffe auch ganz und gar ein« Wien von ängstlicher Spannung vor bem, w«s ^Vorstand, entweder eine Beßättgnng der schwere» 'Itibigung, »der die heißersehnte, ihr kaum glaub- erscheinende Aufklärung und Entlastung Ulrichs,
»Handl »r. 1
re