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WSchsEche Beilagetn Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

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35. Jahrg.

yQ -flösse, welche eine starke Flotte auf den Handel fflo »übt. Immer ist im Anslaude derjenige Kaufmann

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(Fortsetzung.)

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Das haben meine Nachforschungen er-

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schien nicht so. Er kam gar nicht aus seiner chziltigkest heraus. Daraus war zu folgern, daß dem Justizrathe nicht konspirierte.

^örem Wunsche gemäß habe ich den Onkel vrinlein v. Belendorf aufgesucht", fuhr fie fort.

.Liebster Baron, Sie find aber ein Menschen­kenner."

,DaS bleibt ftaglich, gnädige Frau, auf jeden Fall aber ein vetterharter Mann, dem der Sturm, vergleichsweise die krosseste Wahrheit nichts mehr anthuu kann. Die Wahrheit also, gnädige Frau, wenn ich bitten darf. Sie wirkt vielleicht nicht so iberraschend und bitter, wie Sie annehmen. Man hat fie mir sonnenbeschienen schon vorgeführt."

Aßa that sehr erstaunt und entrüstet.

.Sind fie bei Ihnen vorbeigeritte» ? Richtig, le kamen ja von jener Seite her. Unerhört provo­zierend! Ich dachte mir gleich nichts Gutes, als ich Fräulein v. Belendorf mit dem jungen Kavalier so allein davon reiten sah. Wann «nd wo fich der Herr Rath ihnen zugesellte, weiß ich nicht. Für mich war er diesen Nachmittag nicht zu sprechen. Uber wir begegneten uns nachher allesamt auf der Landstraße, und ich hatte somit Gelegeohett, den hübschen Offizier aus nächster Nähe betrachten zu können. Begreiflich, daß er in vollen Flammen steht, jung und voll Feuer wie er ist, und Fräulein v. Belendorf ist ja auch ein sehr apartes, schönes Mädchen, aber denn doch ein bischen zu oberflächlich und herzlos. Bei Ihnen vorbeizuretten, lachen und cherzeo zu könne» und fich beeoure» zu lassen! Die beiden müssen fich schon feit längerem kennen und fich wohl etwas auffallend betragen, stundenlang im Wald umherstreifen, bis in den dunklen Abend hin, wie man sagte," betonte fie.

Der Baron machte eine kurze, abwehrende Ge- berde. Er fühlte fich bereits wieder versucht, als Lertheidiger Giselas aufzutreteu.

.Bitte, gnädige Frau," sagte er in höflichem,

Schärfe ihres Amtes waltet. Die Londoner Blätter bringen vielfach die Anstcht zum Ausdruck, die Bmm hätten fich vor der gegen ihren linke« Flügel ge­richteten Bewegung der Engländer nach Ladysmith zu zurückgezogen, da fie befürchtet hätten, abgeschnitten zu werden. Ist ein solcher Rückzug der Buren that- sächlich erfolgt, so würde man ihn wohl auf die Abficht zurückzuführen haben, die Engländer in einer ton» centrirteu Stellung zu erwarten. Aber einstweilen ist eS überhaupt noch zweifelhaft ob es den Engländern thatsächlich gelungen ist, im Norden von Weenen den Tugela zu überschreiten. Dahin gehende Privat- melduvgen Londoner Blätter find vom britischen KriegSamte als unbestätigt bezeichnet wo: den. Die Entscheidung kann aber, nachdem die englische Vorwärts­bewegung schon fett mehreren Tagen begonnen hat, unmöglich noch lauge auf fich warten lassen.

Freilich wird in einigen englische» Briefen be­hauptet, eS handle fich bei den gegenwärtigen Truppen­bewegungen nur um Demonstrationeu, nicht um einen ernsten Angriff. Bei Lord Roberts bestehe die Ab­sicht, erst die englische Armee wieder zu organifiren uud dann erst noch einem einheitlichen Plane tat Feldzug wieder aufzunehmen; man glaube deshalb auch in den militärischea Kreisen Englands, daß die Nachrichten vom Kriegsschauplätze in der nächsten Zeit spärlich eiukommen werde». Auch daß die Militär-Attaches i» Kapstadt gelandet find, wo auch der Feldmaischall seine» Aufenthalt genommen hat, deute darauf hin, daß vorläufig in Natal nicht viel geschehen dürfte.

Die Anstcht mag etwas für fich habe», aber be­denklich erscheint trotzdem, daß man in Durban seit 5 Tagen ohne jede Nachricht von Buller ist. Hätte fich aus der angeblichen Demonstration kein Gefecht entwickelt, dann wäre doch wohl die rückwärtige Ver­bindung nicht gestört woidcu.

Leider verbreiten auch zwei Telegramme auS dem Burenhaup! quartier keine Klarheit. I» der ersten, die vom 12. d. datttt ist, heißt es, in Ladysmith und längs des Tugela herrsche umheimliche Stille. Die zweite Depesche die vom 13. d. datirt ist, berichtet: Ein Angriff auf die Piattand-Hügel am letzten Sonnabend soll für die Engländer ver- hängnißvoll gewesen sein. In Ladysmith scheint e» schlecht zu stehen. Daraus erklärt sich die bemerkbar werdende lebhafte Thätigkeit der T:uppen Bullers, die jetzt drei große Lager südlich des Tugela haben, welche sie beständig verstärke».

DerLiverpool Post' zufolge hat der bei MagerSfontein gefallene Führer der Hochländer, General Wauchope, am Abend vor der Schlacht einen Brief geschrieben, in dem er sagte, dies fei der letzte Brief, de» er schreiben werde. Man habe eine unmögliche Aufgabe von ihm verlangt. Dieser Brief sei jetzt tu de» Händen des KriegSministeriumS. Man glaube, daß schottische Abgeordnete im Parla­mente auf eine Untersuchung des Herganges dringe»

Bkranttoortlich für bit Redaktion: Redakteur Hans Hupfer in Marburs Redaktion: Markt 21. Telephon 65.

Seit dem 28. Dezember ist der Postdampfer Bundksrath" von den englischen Marinebehörden mit Beschlag belegt und einer gründlichen Durchsuchung unterworfen worden, aber immer noch nicht kann in zuverlässiger Weise fcstgeftellt werden, daß an Bord Kontrebande sich befindet und welche Maaren erglischer- seitS dazu gezählt werde». Wir beklagen diese end­lose Verzögerung auftichtig; denn fie trägt einen wesentlichen Theil der Schuld, daß die Verstimmung gegen England in Deutschland immer mehr vertieft und verbittert wird. Wir unsererseits haben im volle» Bewußssein unserer große» Verantwortung »ersucht, gegenüber diesem englisch n Vorgehen kaltes Blut zu bewahren; wir find uns jederzett bewußt qebliebe», wie billig, aber auch wie gefährlich eS in diese» Zeiten ist, Oel in's Feuer zu gießen uud die vorhauveue große Aufregung zu steigern. Um so »ehr aber glauben wir einen Anspruch darauf er- worben zu haben, in England gehört zu werden, wenn wir mahnen, endlich einmal mit der bis jtzi beliebten Verschleppung ein Ende zu machen. Nach einer fast dreiwöchigen Untersuchung ist doch kein Zweifel über den Inhalt des Postdampfers mehr möglich. Von Tag zu Tag wird die deutsche öffent­liche Meinung mit der Zusicherung vertröstet, die maßgebende Erklärung solle in den allernächsten Tagen erfolge». Statt dessen bleibt fie immer länger auS und ein irgendwie begreiflicher Aufklärungsgruud wird nicht geboten. . . . Nachdem die englische Re­gierung an drei auffällig-» Beispiele» erfahre» hat, wie sehr die englische» Marinebehörden mit ihren Verdächtigungen im Unrecht gewesen find und wie sehr dieselben durch falsche Berichte bedenklicher Spione und Agents provocateurs auf den Holzweg geführt worden sind, dürften Loyalität und politische Klug­heit es umsomehr erheische», daß auf'S schleunigste daS bedauerliche Vorgehen der englische» Kapitäne wieder gut gemacht wird, und daß Sicherheiten gegen die Wiederholung solcher aufteizenden Beschlagnahmen deutscher Postschiffe geboten werde». Legt die englische Regierung Gewicht darauf, die bisherigen Beziehungen zu Deutschland nicht vollends zu untergraben, so wird sie gut thun, der deutsche» Volksstimmung eine größere Beachtung zu schenke», als sie dies bisher für gut befunden hat."

Der südafrikanische Krieg.

Die Lage am Tugela steht »ach wie vor im Vordergründe deS Interesses, und »ameutlich in London herrscht allgemein die Ueber- zeuguna, daß die Ereignisse, die fich dort abspielen, vielleicht die Hauptentscheidung des ganzen Krieges bringen werden, lieber die Truppenbewegungen, die englischerseits vorgeuomme» find, und über die Gegen- maßregeln der Buren läßt fich unmöglich ein klares Bild gewinne», da die britische Eensur mit größter

-De- alte Herr war »ärnlich so liebenswürdig, mir einen »eM zu machen. Ach", ftufzte fie und trtch fich mtt einer anrnuthigen Bewegung über die Stirn,He fatalen Nerven! Ich war zu leidend, jenem Tage sprechen zu könne». Ein Unstern schwebt über der von beiden Setten so sehr gewünschten Begegnung. Heute"

Sie zögerte, bemerkte, daß der Barou stutzte und fie mit einem Ausdruck ängstlicher Spannung ansah. . -Henle wollte ich ben Herr» Rath in feinem Hause aufsuchen.'

Wieder ein Zöger».

,Zu ungelegener Zeit hätte ich garnicht kommen können."

Wieso?"

Man war dort sehr in Anspruch genommen * Sie schwieg und blickte vor fich niebet.

Es entstand eine kleine Pause.

Der Baron litt tausend Qualen. Er folgerte und errieth, was die Sprecherin ihm rücksichtsvoll verheimliche» wollte. Jetzt blickte fie auf uud sah ihn mit einem eigenthürnliche», gezwungenen, räthsel- hasten «efichtSauSdruck an. Die rnoudbeschieueue Wüste trat Ulrich vor die Auge», die Sphinx mit ihrem feierlichen, geheimnißvollen Antlitz. Was dachte und grübelte diese Fran, Marias Freundin? Band ihr Mitleid die Zunge?

Sein Stolz empörte fich.

Der müde, gleichgillige, und dann ängstlich auf­horchende GefichtSsusdruck verwandelte fich plötzlich i» harte, eisenfeste Züge. Sein Auge blickte hoch- müthig und sein To» klang stahlhart, als er sagte-

Sie wollen jmir etwas verschweigen. Zu viel Schonung, gnädige Frau."

Umschau.

Der Prozeß gegen dieHarmlosen" wird von der sozialdemokratische» Presse »och immer agitatorisch auLgeuutzt; so wurde mit Bezugnahme auf ben Gesetzentwurf bei reffend die Zwangserziehung Minderjähriger behauptet, die bezügliche» Maßregel» betrafen nur die Arbeiterjugend, junge Beste, wie fie in demHarmlosen"-Prozeß ausgetreten feien, werden auch in der Folge von erzieheliche» Ein- Wirkungen unbelästigt bleibe». Demgegenüber ver- dient eine Aeußcruvg des Herrn Ministers des Innern v. Rheinbabeu Beachtung, die er bei der Ein­bringung des Zwangserziehungs-Gesetzes im Herren- Hause gethan hat.Ich kann so äußerte der Herr Minister nicht verhehle», daß auch viele Jugendliche aus den oberen Stände» ei» fteveludeS Leben in Genußsucht »ub Spiel für ihre Lebens­aufgabe halte». Ei» Aussehen erregender Prozeß der letzten Monate hat gezeigt, wie nothwendig eine schlichte Erziehung auch bei diese» ist. Ich habe einem Beth-iligten aus meinem Ressort nicht den er­betenen Abschied bewilligt, sondern ihn auS seiner Stellung entfernt, und ich werde unvachfichtig gegen meine Beamten einschreiten, die ein solch ungehöriges Lebe» führen." Der lebhafte Beifall, der diese Worte begrüßte, mag benVorwärts" darüber belehren, daß die oberen Stände die Konsequenzen auS dem Harmlosen-Prozesse sehr wohl zu ziehen wisse» werden.

Zur Beschlagnahme deutscher Dampfer.

DieKölnische Zeitung" bringt eine offiziöse Depesche auS Berlin, in der ein beherzigens weither Warnungsruf au England gerichtet wird.

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aber sehr bestimmtem Tone,keinen Stadtklatsch, nichts ist mir," er unterdrückte einen starken Ausdruck, unsympathischer."

Versenken Sie Ihren Kummer in den Orku», lieber Baron, und wenn das nicht geht"

»Es geht, gnädige Frau, und ist schon geschehe», beruhigen Sie fich. Sie scheinen fich mit meinem Kummer viel mehr zu beschäftigen, als ich eS selbst thne. Spüre ich dem Verleumder »ach, so geschieht'S um meiner selbst willen, und nur deshalb. Etwa» anderes habe ich gar nicht im Sin». Ich will den Elenden suchen, habe ich ihn gefunden, packen und zerschmettern und dann meiner Wege gehe», lieber meinen Kummer bin ich hinweg. Ist das auch bet Gisela der Fall, desto besser. ES wäre kein Trost für mich, fie unglücklich zu wissen. Im Gegentell dies war eS, das mich bisher immer noch gepeinigt. Ich fühle mich jetzt wie erleichtert. Wir haben uns beide in einander gehrt. Möge Sie glücklich werde». Und nun ich beschwöre Sie, niemals wieder ehr Won über die letzte Vergangenheit. Gott whd richte». "

Asta hatte bebend auf jedes Wort gehorcht. Mit erblaßte» Lippen faß fie da. Argst, jFreude, Er- Wartung und Schreck durchzitt.rten ihre Seele. Ei» Frösteln überlief Sie. Sie war am Ziel, wenn nun auch der letzte Coup gelang.

Ehe ich scheide, lieber Freund," sagte fie, fich langsam erhebend und die Hand auf den Tisch stützend, noch eine Frage. Haben Sie sich besonnen, werden Sie reifes sich zu uns geselle» in Odde? Ebe» jetzt entwickelt der Norden eine entzückende Flora. Der Frühling hat dort begonnen, und wo ist es tarn schöner als am Hardanger-Fjord?!" (Forts, f.)

wenig und halb zivilisierte Völker benrtheilen die Machtstellung der europäischen Staaten in erster Reihe oder ausschließlich nach der Größe und Anzahl der K-iegtschiffe, die sie zu ihnen sende». Je größer» Eindruck eine europäische Macht auf überseeische Staaten ausübt, desto mehr wächst bei letzter» das Verlangen, mit ihr in engere Handelsverbindung zu taten. Wäre Deutschland in überseeische» Gebieten durch seine Flotte in würdigerer Weise vertreten, als eS sitzt der Fall ist, so würde auch der deutsche Handel in noch erheblicherem Maße, als eS jetzt ge­schieht, an Ausdehnung gewinnen."

Unb ebenso wie die deutsche» im Auslande nnheilen die deutschen «: oßkaufleute, die die überseeischen Ver­bindungen leiten; auch sie wisse», daß derSckuyd-s Handels zugleich eine Förderung des Handels be­deutet, wie daS Exporthandbuch derHamburger senhalle" schreibt:Wenn Deutschlands traus- atlantischer Handel, Deutschlands Seeschiffahrt ferner blühen und gedeihen sollen, daun ist der Schutz einer starken Flotte unabweisbar." w.

Nachdruck verbot«

Der Hochzeitstag.

Aoma» von H. Palm« Payfe».

Nnzrigm nehme» entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen» Bnreanx von Haafmstetn & Bögler, Frankfurt a. M., Caffel, Magde- b»rg, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; L. L. Daube & So., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pari« rc.

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1S111I ? ~0Ke8- »Frederico kommt nicht wehr in Frage.

2*tnt- nachweisbar im vorigen Winter in Secco Wen. Das haben meine Nachinrickninn,»

. ^e sah ein bischen irritiert auS.

lpreist -Wissen Sie, mein lieber Baron, ich würde mich '«ehr so viel mit diesem Brief beschäftigen." 'warum nicht, ich habe ja nichts anderes mehr vielmehr nichts Besseres zu thun."

'«aS wird es nütze». Beweisen läßt fich ja

-- nMS mehr." Ei« versteckter fragender Blick (27 diese Bemerkung. War ihm das kleine ^Wvslheur bekannt?

Uli# 38 einer «eußerung aus der Kapkolonie aber im W 1 _e6: »Mr jede seefahrende Ratio» bedeute» Itatri SMffe in überseeische» Häfen genau dasselbe, '-----1 mr de» Geschäftsmann die Reklame ist. Zumal

verzog bei diesem plötzlich durch ihr Gehirn enden Gedankenblitz spöttisch die Lippen. Welche «nterie, welch lächerliche Sentimentalität! Und IfCl i lösen, verknotete fie die künstlich verwirrten > ® nur »och fester.

Der Baron ging gleich auf sei» Ziel los, nachdem M seinen Dank für ihr bereitwilliges, sofortige« »men hier ausgefproche» hatte.

.3hr Verdacht hat fich bezüglich des Briefes nicht «ft gnädige Frau," sagte er rnhigen, aber

' hinter dem Namen steht. Bei den Deutschen im wer: «lande, die doch schließlich die zuständigsten Be­ar 19 «iler find, findet diese Thaisache volle Würdigung.

I haben zahlreiche Stimme» von Vertreter» erster scher Handelshäuser in allen Welttheilen bewiesen, enta btBen hier zwei besonders bemerken Swerthe «Sieben werden mögen. Aus Brastlien wurde Mita lt,tben: -®8 thut angesichts der stille» Absichte»

Zratritaner und Engländern noch, bei den ' MU stlianeru die Zuversicht zu stärken, daß alle Be- langen, die darauf abzielen, uns etwa hier im retn und Wandel zum Schade» Brasiliens und iweflera Vortheil anderer zu schmälern, den ä 0 scheu Widerspruch herausfordern würden und diesem durch eine starke deutsche Flotte Nachdruck de» werden könnte."

k Sortheil, von dessen Vaterland man den besten Hfl hutz seiner Angehörigen und ihres Eigenthums

1 »sSsetzt, und nicht feiten ist das imponierende Ven stritt» eines stattlichen Kriegsschiffes in Auslands- es von Einfluß auf die Anknüpfung neuer Handels i«sh ikhangeu gewesen. ES wird dadurch einerseits ; d:: , Vertrauen zu der Leistungsfähigkeit des be» Rusen finden Landes geweckt, und anderseits kann der ifmann mit weit geringerem Risiko neue HandelS- iehunge» anknüpfen und Niederlagen giflnb.n, wenn ie» I Recht unb Eigeuthum im fremden Lande durch --3 ' Flagge des Heimathsstaates geschützt weiß. Die clleu t dvährende Gefährdung des Handels, die andernfalls rschi, und die ungleichwerthige Behandlung deS Purg an zur See ohnmächtigen Staate angehörende» ifmann« gegenüber den Angehörigen einer stark» macht muß zum Verfall des Handels führen.

ß wo So geschah eS der deutschen Hansa, von der ' U« iftffor Dietrich Schäfer treffend schreibt:Nicht jugeiai gtiraft und Unternehmungslust fehlten den deutsche» ManWenbiwohnern, wohl aber der »»entbehrliche be» fmte Schutz, ohne den der Seehandel eines Volkes in nur in dem Umfange aufkommen kau», de» , Bbe Nationen zu gestatte» für gut finde». Das l der> ltmcct ""Ken meiden, die sich an Seetüchtigkeit Hnim flatn "essen konnte», die auch in ihren traurigste» ainnei t,H ble Meister der Schlachten blieben, weil sie ...x, Volk nicht das aufbrachten, was man als eine «»w hrkraft zur See hätte bezeichnen können." eyrz n Leistung deutscher Kaufleute und Judustrieller .. i<i Bn8laBbe ^agt ganz wesentlich von dem Ansehen » deutschen Namens, von der politischen Macht ab,

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AftimtrruLLS Mk. (ejfL Brstellgäd). JufertionSgabühr- di« gr-

Cttj _________ivrit«.Zril.°ta be«Raum ioPfg., Kttlam« -di.Zril.MM Donnerstag. 18. Januar 1900

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F« Flotte und Handel.

Zahlreich und weitgehend sind die fördernden