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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
•tptttttn: Marti 1L - Telephon 55.
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Wochenschau
*♦ Die politische Hochsaison hat begonnen.
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auf en. Material dazu bieten Enthüllungen einer
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zur Zeit be6 Kaiserbesuches Überflossen vor Freund- chgstSbetheuerungen, einfach behandelt als feien sie nicht eingereicht. Ausweichende Antworten, bedauerndes Achselzucken, aber keine Erledigung des Protestes. Und wahrscheinlich wären wir auch heute noch auf
die der
Sozialdemokratische Spitzel.
k. 3n einer der letzten Reichstagsfitzungen äußerte der Staatssekretär der Innern, Herr Graf von Posadowsky: „Was die Andeutung betrifft, als ob die Unternehmer flch sogar der Spitzel bedienen, um bei den Arbeitern nachzuschnüffeln, so hätte man diese heikle Sache nicht Vorbringen sollen. Spitzel hatte die sozialdemokratische Presie angestellt, indem bet einem Kewerbebeamten ein Angestellter heimliche Abschriften aus den Akten machte und sie der „Ntederrheinischeu VolkStttbüue" zugänglich machte, und diesem Manne verdankt die sozialdemokratische Presse die Mittheilung des Berlepschschen ErlaffeS, der übrigen» kein Geheimerlaß ist. Der Betteffende ist vielfach bestraft, auch mit Zuchthaus. Gewiß war es sehr bedauerlich, daß der Sewerbeausfichtsbeamte diesen Mann angestellt batte, ohne sich über sein Vorleben zu erkundigen. In dieser Weise sich amtliche Erlaffe zu verschaffen, ist ein Geschäft, welches jede polttische Partei von der Hand weisen sollte."
eitretung waren, jetzt sich ohne weiteres lösen laffen »erden, ist ausgeschlossen. Nur wünschen kann mau — nd die Thronrede giebt zu einer dahingehenden »ffnung sogar Anlaß — daß die Meinmigsver- hiedenheiten nicht zur Erbitterung führen und daß e nicht das Fundament gegenseitigen Vertrauens r erschüttern verwögen. Der einzelnen gesetz eberischen Aufgaben zu gedenken, die durch die Thronrede angekündigt worden find, iß hier nicht der )rt, dagegen möchten wir darauf Hinweisen, daß daS arlament bereit» einen kritischen Tag erster Ordnung
reizendes Hütchen», ihre äußerst geschmallooll gekleidete . . _ .
Gestalt hätte einen unbefangenen Beschauer blenden! morgen 7" beeilte er sich zu sagen, ste sofort
Sie auf mein Erscheinen an einem dieser Tage rechnen".
„Wäre e» nicht praktischer und weniger mühevoll, wenn ich zu Ihnen käme, gnädige Fran?"
«Ich gestatte mtt vorher anfrageu zu laffen, um nicht zu ungelegener Zett und nicht vergeblich zu kommen, da die Sache etwa» eilt", bemerkte unnach- giebig der Justizrath.
Asta neigte verbindlich lächelnd den Kopf, darnach stch Gisela, znwendend, sagte fie: „Wie geht e» Ihnen, mein sehr liebes Fräulein? Man braucht eigentlich nicht zu fragen, so herrlich frisch und gesund sehen Sie au», wenn ich nicht an mir selbst erfahren, daß man dabei doch recht nervö» sein kann. Sie sollen reisen, gnädiges Fräulein, — nicht in ben heißen, ermattenden Süden, sondern an die See, an die erquickende, nervenstärkende See."
Der Rath lächelte ironisch zu dieser Bemerkung, die Gisela ihrer Lethargie entriß und ihrer fich schnell regenden Phantasie selbigen Augenblicke» hettere Bilder vorsptegelte.
,O, reisen", rief e» in ihr, „ferteilen in fremde Gegend, wo man Niemand kannte und auch selbst nicht gekannt war — enteilen au» dieser unselige« Gegend, wo die Liebe tn nimmer aufhöreudem Weh da» müde, gehetzte Herz verfolgte und die Berhällniffe kein Aufleben gestatteten."
„Wenn ich dürfte, wie gern!" rief fie au», a dem düster blickenden Gestcht de» Leutnant» vorbeisehend, zu dem Rath hinüber.
„Nicht daran zu denken, meine La. Die Gerichts» ferien sollen erst noch kommen."
„Aber dann!"
„Dann hoffe ich, hast Du andere Wünsche und
Die Entwicklung D eutsch-O stasrika».
AnS der dem Reichstage ^gegangenen Denkschrift über die Entwickelung von Deutsch-Ost« a f r i k a im Jahre 1898/99 entnehmen wir folgende Daten: Die vorgenommenen Zählungen und amtlichen Schätzungen haben eine Einwohner-
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isebade ^rtag, Abgeordnetenhaus und Herrenhaus haben ihrun^ । Berlin wieder ihre Pforten geöffnet, die paila- 200 Ei9 icet'irifäe Arbeit hat aufs Neue begonnen und mit
Zur Beschlagnahme der deutschen Dampfer.
In der nächsten Woche wttd bekanntlich von vet- chiedenen Parteien im Reichstage eine Besprechung »er englischen Hebelgriffe gegen deutsche Handelsschiffe veranlaßt werden. ES würde dabei in hohem Maße erwünscht sein, wenn der Reichstag fich nicht bloß an einer allgemeinen Zusicherung, daß die deutschen Rechte mit Festigkeit unb Würde gewahrt werben, genügen ließe, fonbern die Vorlage der mit der englischen Regierung gewechselten Depeschen verlangte. Hier liegt ein Fall vor, wo bas Auswärtige Amt nichts zu verheimlichen, wo eS vielmehr ein besondere» Jntereffe hätte, der Rattou den vollen Nachweis zu liefern, in wie guten Händen die Leitung feiner auswärtigen Angelegenheiten ruht. Der vorliegende Fall der Beschlagnahme von Schiffen ist besonders geeignet, in der Form eines Weißbuches zur allgemeinen Kenntniß gebracht zu werden. Bekanntlich hat auch der Jamesou'sche Einfall und das bekannte Telegramm an Präfident Krüger Anlaß zu einer solchen Vorlage eine» Weißbuche» gegeben. Wir glauben, daß bei der Erregung, in der fich heute die öffentliche Meinung in Deutschland ange» fichtS her englischen Gewaltmoßregelu befindet, die völlige Klarlegung unserer Politik und der Maßnahmen unserer auSwärttgeu Vertretung fich in nicht geringerem Maße al» zu jener Zeit empfiehlt.
Fieberhast aufgeregt durch neu erwachende Hoff! „So hake ich, leider aus bedauernSwerther Lernungen unb neu ersonnene Pläne führte Asta heute lanlaffung, vielleicht doch noch die Ehre, Ihnen noch- schsn die Fahrt au», nachdem ste mittag» den ihr I mals, gnädige Frau, zu begegnen, gleichviel wann und so läst'gen Besuch im Hanse de» Justizraihe» erledigt. I wo Sie befehlen — zur Besprechung einer Angelegen»
und täuschen können, — nicht aber den allen Rath,!Worte fastend.
denn für den gab eS nicht Flitter, Tand und Maske. | „Bedauere Morgen verhindert sein,
angenen ToneS Gisela einen fröhlichen Gruß zu. I Auf der Landstraße, in Gegenwart der Anwesenden, Bei der Namensnennung des Leutnants Flemming I ließen fich die zu berührenden heiklen Dinge nicht huschte ihr Blick von Gisela fofort zu diesem unb I erörtern. War benn gar nicht heranzukommen an bann hin unb her. Gab eS hier unb bort etwas zu! diese satanische Kokette? Diese» studierte Lächeln erforschen, zu entdecken oder zu erfinden? Ivar ja widerwättig.
Sie befand fich auf dem Wege nach RosenloS. I Um fie nicht ganz ohne Frage und Antwort weg- Der Baron hatte fie dringend um eine letzte Unter» I kommen zu lassen, bemerkte er mit dem alletdntch- rebung, um eine Zusammenkunft am dritten Ott ge-I dringensten Forscherblick: „Sie find leidend gewesen, beten, unter anderem auch Rosenlo» vorgeschlagen, I gnädige Frau. Darf ich mich nach Ihrem Befinden woselbst seine Hausdame die „verehtte Freundin"!erkundigen?"
empfangen würde. Er wünschte dadurch eine noch«! „Sehr gütig. 68 geht noch immer nicht zum malige Begegnung mit Fräulein v. Belendorf zu! Besten. Mein Aufenthalt hier verlängert fich de».
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ichäftenper die in ihr angekündigten SesetzeSaufgaben einen ruhigen Zerlauf nehmen werben, wie er bem
aßregelungen de» letzten Jahre» bezog. Tie ^nmäthige Berurtheilung, die bet dieser Interpellation Jk Beamtenmaßregelungen gefunden haben, wird der kgierung den Beweis geliefert haben, daß e» an» edracht fein dürfte, den begangenen Fehler wieder st zu machen.
Auch für den Reichstag nahen bebiutungS- »lle Tage. Hier ist e» vor Allem die Flotten- erlöge, die int Mittelpunkt der parlamentarischen lerhandlungen stehen wird und um die fich die topfe erhitzen werden. Mau hat ja bei uns leider «wer noch nicht gelernt, Fragen nationaler Wehr- raft an» dem Parteigetriebe herauszulasten und fie »on höherer Warte aus zu betrachten. Gerade die ten Tage aber wären doch recht geeignet gewesen, zu anzuhalten. Sie haben ja auch zweifellos in» ern der Flottensache genützt, als in ihnen dem cheu Volke durch die Beschlagnahme entscher Schiffe klar vor Augen geführt ordeu ist, waS Seegewalt bedeutet unb wie gerabe einigermaßen erregten Zeiten stet» Macht vor echt geht. Wir haben es unS zähnekndschend ge» rlleu lassen müssen, daß uns die Engländer drei mtdelsdampfer unb eine Bark mit Beschlag belegt,
lanb wegen ber Erschwerung be» Kabelverkehrs "„ch I----- ,------- >
Südafrika an bie Mächte gerichtet hat. Da Rußland I ifuiF.ri.in
an diesem Kabelverkehr das allergeringste Jntereffe! UrNslyUN.
hat, so bedeutet diese Beschwerde einen All der Un l Die Krupp'sch en Lieferungen, freundlichkeit, der weitere Schritte Rußlands zur! eine offiziöse Bemerkung über
«us^dung der heiklen Lage Englands erwarten lafet I otttiBBfen Lieferungen Krupps! Wir lesen in Mitleid gilt ja nicht in der Politik nicht, sonst « qta •.
könnte die heikle Situation, in ber England sich'"
e mit Truppen besetzt und gezwungen haben, ihre »dmrg zum Zwecke ber Durchsuchung zu löschen, dd unsere Proteste haben bie lieben Settern, bie
gegenwärtig befindet, thatsächlich tiefgehendes Mitleid! 3” b“
erwecken. Freilich müßte man dazu auch Über die b°ß die Firma Krupp in Esten mit der schleunigen hw er,«,«, Biw t.,. ß;„nL„s hin I Ausführung eines großen Auftrage» zur Lieferung Sonh Stahlgranaten an England beschäftigt sei. Da
die Sonne n^ n!Lr^bt Sn' W » die Frage aufgeworfen, ob es mit den
«ei?e nhinlnfTt iS ISW« strenger Neutralität, die das Deutsche Reich
JSSJ» sü-afrikanisch-u Kriege beobachtet, verträglich
S” ”-h werden könne, wenn Lieferungen von Kriegs»
Üa I material ouS Deutschland an eine der Kriegführenden
S »“ffEhrtta ausgeführt würden. Wie wir erfahren,
gefolgt. 70 Mann sind wieder von ben euren 13, . ...
n einem Gefecht weggefangen worben. Ferner M S 8 J ® _.
hat auch bie kleine Stadt Kuruman tapituliren|l,‘r”te! deshalb die Firma Krupp Im.« , "s T*“ ist lals bald nach dem Erscheinen jener
wüsten unb, wa» das Bedeutungsvollste ist, l ™ - ». > ,.. u,
General Buller hat in ben letzten Tagen bei einer^Crb“”9 $ta
Demonstration vor ber Stellung ber Buren am .^b^ndung von W°ff *, «eschütz-n,
Tugela eingestehen wüsten, daß biefe Stellung für Aktion °bei «
ihn uneinnehmbar ist. Damit ist bas Schicksal von derbeiden lliegsührenden Parteien ein zu- Ladysmith besiegelt. E» wird wohl in ben nächsten!'""*" ' . v . ,,,
Tagen fallen müssen; General White kann aber in! Hoffentlich wird nun auch aufgepaßt, daß nicht Ehren kapiiuliren. Er hat durch seine tapfere Ver» I Deckadressen für die Sendungen benutzt werden. Gleich» theidigung der Stadt manche» frühere Versehen wieder zeitig wird nämlich au» London depeschirt, die eng- gut gemacht. Diese Vorgänge in Südaftika haben lisch- Regierung verhandle mit Krupp Über die augenscheinlich die Stellung Chamberlains Lieferung von 40 Batterien, d. h. 840Schnellfeuer- sehr erschüttert. Ran beginnt gegen ihn Sturm znlfridgeschützen.
Ihpin rdigen Ton der Thronrede entsprechen würde, glaubt ____~ Mlich Niemand. Daß z. B. die Fragen, bie in er vergangenen Session Gegenstand ttefgehender potdMijgungSverschtebenheit zwischen Regierung unb Volks-
Jllustrirtes Sonntagsblatt. era‘""h* - " "o‘”
, berrounben hat. Von sreikonservativer unb deutsch- "“‘ «servativer Sette war eine Interpellation igebracht worden, bie fich auf bie Beamten» imen *■ -
5hth»h kennen, mit der Ministeiprästdent Fürst'Hohenlohe sse. e Session eröffnete. Denn daß bie Verhandlungen
»ttcheint täglich außer an Werktagen nach Soim- «nb Feiertagen. 'DÜT/rvAl fv/1 Anzeigen nehmen entgegen: Mt Erpedition dieses Blatter, die Annoncen-
•w» 44 QnattalS-AbounernentS-Prei» bei der Skveditton S Mk., bat allen ÄbUiVUlU vureaur von Haafenftein & Vogler, Frankfurt a. M., Castel, Magde- ntr Cy
JtS. 11 Postimteru 8,25 Bestellgeld). JnsertionSgebühr: die gt» .AAA bnrg, Wien: Rudolf Moste, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; u3. xSlUjlg.
ffreltew »teil, oder deren Rau« 10 Ma di» -ieil» 2R Ma öDlttlldfl, 14. Januar 1900. «. s. Daube & So., Frankfurt a. M., Berlin. Hannover, Paris k.
Nachdruck verboten
Der Hochzeitstag.
Roman von H. $alm6 Paysen.
(Forstetzung.)
Der Rath wandte fich rasch gefaßt an den jungen Wer. Während fich bie Pferde in Bewegung chteu, verwickelte er ihn, erstaunlicher Weise ohne stüheanwendung und mit sofortigem Erfolge, in eine Unterhaltung, die wohl sehr feffelnd sein mußte, denn tatnant Flemming verlor Auge und Ohr für die »z vorher doch so ausschließlich von ihm bean« brachte junge Reiterin. Lag darin vielleicht auch 4>e Absicht? Hatte der junge Kurmacher Giselas Erregung bemerll unb fich beshalb zartfühlend von ihr abgewanbt? Der Rctth ließ fich zu diesem Glauben verletteu.
Sie waren noch nicht wett geritten, da näherte R ihnen ein schnell daherrollender Landauer.
Gisela, bie um einige Schritte vorausritt, somit «e Töte ber kleinen Kavalkabe bildete, erkannte in darin lässig zurückgelehnten Dame sofott Asta *• Heldhausen. Da» Ettennen war gegenfetiig.
Asta ließ selbigen Augenblickes halten. Nichts •Rite ihr erwünschter fein, als eine Begegnung unb Vorstellung biefer Art, auf offener Straße, vom ««gen, vom Pferde herab, als biefe flüchtige Benützung unb eine fich baran knüpfende kurze, ober- «tchliche Unterhaltung. Eine unbesttmmte Ahnung ‘Rmenben Unheils, da» durch ihre Bekanntschaft dem Justizrath heraufbeschworen werden konnte, »ttlemmte fie heute nicht zum ersten Male.
Obgleich ihr da» Herz vor innerer Erregung Üvuisch gegen die Brust pochte, rief fie doch nnbe-
fi'o.« x neue Kämpfe. Worauf stch diese im preußischen ch- anbtag erstrecken werden, läßt bie Thronrede
Er drang mit feinem geistigen Äuge schnell hindurch,! Rath l"
bie Seele dahinter suchend, und meist auch treffend.! „Und am darauffolgenden Tage?
In diesem Falle übte er in der Bemtheilung dessen, I „Da würde es gehen. Jndeffen ' fie besann
was er zu sehen vermeinte und fich in Wirklichkeit I fich, die Lippen wurden ihr sehr bleich und verloren doch so anders gab, größere Vorsicht al» je. Hatte! für ein paar Sekunden da» Lächeln. Der talte, er dieser Fran gegenüber doch mtt einer großen Vor-!herrische Ausdruck de» etwa» vorgebauten Kinns ttngenommenhett zu kämpfen, die leicht zu beteiligen!trat -hervor. „Jndeffen", nun lächette fie schon Schlüffen führen konnte. I wieder^ „bestimmt kann ich Ihnen mein Kommen
Nun war die ihm so nothwendig düukende Be-!n»ch nicht zusagen. Ich bin eben ganz unb gar geguung da und durste doch nicht auSgenntzt werden.'von meinem Befinden abh-ngig. Gleichwohl dürfen
Davon sprach fie jetzt. Sie setzte dabei ihrelhett — die —' liebenswürdigste Miene auf und führte die anstrengende! Sie kam ihm liebenswürdig zu Hilfe.
Rolle ber grande charmeus auf» Feinste durch.! „O, ich verstehe, gewiß, Herr Justizrath. Ich
Ihr fanftlächelnde» Gestcht in ber Umrahmung eines!bin gern bereit bazu".
" Darf ich fragen, an welchem Tag, vielleicht
beim
belgischen Zeitung, bie den Minister arg kompro- mittiren unb ihn al» ben ibeellen Urheber be» Jameson» scheu Räuberzuge» blosstelleu. Wenn nicht einige Siege in Afrika bie Volksstimme besänftigen, bürsten feine Tage auf dem Ministersessel gezählt sein.
dem alten Standpinkte, wenn nicht die Untersuchung! Frankreich athmet auf; e» ist jetzt auch den der Schiffe einerseits die völlige Unrechtmäßigkeit der! Verschwörerprozeß los, fteilich nicht ohne eine Blamage Beschlagnahme gezeigtund — das war die Hauptsache — I der R gierung. Von der großen Verschwörung ist die Russen ihren poliiischen Antipoden nicht einen »herzlich wenig übrig geblieben; von den 70 8et- berben Wink mit dem Zaunpfahle gegeben hätten. I hafteten find schließlich nur 4 veruriheili worden.
Ganz im Stillen — durch ruhiges unb sicheres! Milde genug ist das Uriheil auch für diese 4 ans Arbeiten zeichnet fich überhaupt die rnsstsche Politik! gefallen; drei von ihnen werden vom AuSlande aus au» — hat Rußland umfassende Truppenbewegungen I ihre Jntriguen weiter spinnen und nut Guetin, bet nach Asten hinein vollzogen, eine richtige Probe-»Held be» „Fort Chabtol" ist wirklich unschäblich ge» Mobilmachung, zu bet angeblich die drohenden Un-!macht. In Italien hat der Masfiaprozeß ein ruhen in Afghanistan den Deckmantel bergeben I Opfer in ber Person de» Kriegkministet Mitti ge« mußten. Einen Versuch, wie schnell man Truppen I fordert, freilich ein im allgemeinen unschuldiges Opfer, nach ben transkaspischen Gebieten schaffen konnte, I Wenn eS auch 'nicht zu einet politischen nannte daS officiöse Rußland diese bedeutsamen I Wochenübersicht gehört, so mag doch auch an dieser Vorgänge und eS erklärte, ber Versuch habe oollauf! Stelle deS freubigen Ereignisses gedacht werden, bas befriebigt. DaS glauben wir schon; ob aber auch! unserem Hetrscherhause widerfahren ist. Die Prin- biefe Befriedigung auf Seiten Englands vorhanden!zesstn Heinrich ist eine» Prinzleivs genesen. Möge ist? Freude wird man in England gerade auch nicht »Sott auch den jüngsten Sproß des kräftigen Hohen- flber die Beschwerde empfunden haben, die Ruß-»zolletustamme» tn schirmende Obhut nehmen!