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Redaktion: Markt 21. Trlephon 65.

tonnte aller Berechnung und Wahrscheinlichkeit nach englischen Waffen die trübe Stimmung des Lande?

Zur Lage von Ladysmith.

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nhr denn einen Tag gebraucht, um sein Ziel zu ^reichen, außer im Falle eines direkten Angriffs in

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Heute kann Chamberlain es noch wagen, allen Be­schuldigungen ein verächtliches Schweigen gegenüber zustellen, aber wenn nicht ein glänzender Erfolg der

en müssen, und man wird ihn nicht icht und keinen seiner Komplicen. Eine ng geht jetzt durch das Land, und man Parlament auf volle Wahrhest dringen.

ihr Herzblut opfern, Eigeuii utzes ist.

arvung Cdamber- ffbie große Maffe ist dem falschen Spiel,

.Ich bekenne mich dazu*.

Erzählen Sie mir doch ein bischen von sich und

Ihrigen",

Wie gern, wenn es Sie, gnädiges Fräulein,

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" Club, eine Gereiztheit gegen die Regierung

5000 h zeigte, e Aehnliches hier in den letzten fünfzig

erneuert werden würde, und da General White (wie $ selbst in seinem Heliogramm meldet) am Soun- d auf's Aeußerste bedrängt war, so dachte er bar, daß seine Widerstandskraft eine Grenze habe b daß deren äußerster Punkt fast erreicht sei. Heute morgen dürste uns das Kabel die Meldung , daß Sir George Whites Division anfgehört e, als militärische Streitmacht zu existiren. al WhiteS einzige Ausficht, der Um» «rang der Bureustreitkräfte zu entrinnen,

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daS dieser allmä ihm ahnungsll gedrungen, abef wer der Ma«

in das Gegentheil verwandelt, wird sein Ende schneller kommen, als er vielleicht denkt.

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»wahrscheinlich war. Der Bureugeneral beschloß «ßhalb, den Versuch zu machen, ob er nicht durch inen nachhaltigen Angriff den Widerstand General Shites endgiltig brechen könne. Dieser Angriff egann bei Tagesanbruch am Sonnabend und wurde

die Sache, für die jetzt M die Sache der Heuchel Es ist versucht w, lajgs zu verbergen,.

bis jetzt noch keintzM»

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deutschen Flottenvereins übernommen und dies nuserm Kaiser angezeigt. Der Kaiser antwortete ihm in einem Telegramm, in dem es heißt: Ich hoffe, daß die Vorgänge der letzten Tage immer weitere Kreise davon überzeugt haben, daß nicht nur Deutschlands Interessen, sondern auch Deutsch» Ianb8 Ehre in fernen Meeren geschützt werden nnb daß hierzu Deutschland auch zu Waffer stark und mächtig dasteheu muß.

Dieses Telegramm hat tu Englaub natürlich starke Bewegung hervorgerufen. Auf einmal will in Englaub Niemand die Deutschen provociert haben und man stellt sich riesig harmlos. So sagt der bet Regierung nahestehendeStandard": Alles, was der versöhnlichste Staat thun kann, ist die Ent« Haltung von einer überflüssigen oder irritirenden Be­helligung des Handels und, wenn Jnthümer begangen würden, die offene Uebernahme der Verantwortlichkeit für die Gewährung voller Entschädigung. Dies Prinzip ist in der britischen Antwort auf die deutsche Note niedergelegt. Der Grund, daß die Antwort angeblich der definitiven Form ermangelt, liegt darin, daß die Justiz-Behörden erst über die Thatsachen bei den Beschlagnahmen zu entscheiden haben.

fing der Nation mit dem fceuben Volke gespielt hat, nehmereu Kreise wiffeu jetzt, r den ihre Gatten und Söhne amberlain mag sich drehen und >ill, er ist verloren. Er wird

nur abhängen von der Aussicht, daß Sir Redvers Buller seinerseits die Buren vor sich angreifen nnb chlagen weide, während Generals WhiteS Wider- iandskraft noch ungebrochen war. Sir RedverS Buller war am Sonnabend mehr denn kampfbereit, ober als er von Sir George WhiteS Angriff hörte, kannte er nur das einzige Auskunftsmittel, eine Demonstration arrzuordneu. Er hätte gerade so gut eine Feuerwerksvorstellung an ordnen können, ta ein kraftvoller Angriff mit voller Macht, ohne Rücksicht auf etwaige Verluste durchgeführt, könnte den Obe kommandanten der Buren belästigen. Die Gefahr ist jetzt, daß Sir Redvers Bullers zweite Schlacht, wenn er sie liefert, zum Motto die Worte haben wird, welchem durch die ursprüngliche Inkompetenz der Regierung jede Maßregel dieses Krieges angepaßt zu sein scheint, die Worte:Es ist zu spät!"

Trübe Stimmungen in England.

Das neue Jahrhundert sängt schlimm au für England und eine Hiobspost folgt der anderen. In demselben Augenblicke, wo die Kunde von einer be­drohlichen Haltung Rußlands kommt, wo der Zwischen­fall mit Deutschland unangenehme Empfindungen nuckt, wo stündlich die bittere Nachricht vom Falle Ladysmith's erwartet wird, in einer Zeit, wo man auch in London anfängt, einzusehen, daß bald alle Hilfsmittel erschöpft fein werden und wo an die tiefe Dernüthigung eines schimpflichen Friedens ge­dacht wird, zu einer Zeit also, wo das Volk mehr als je des Halles und der moralischen Stütze bedarf, kommt die furchtbare Erkenntniß, daß der Mann, auf den das ganze Volk, vom letzten Hafenarbeiter bis zum stolzen Lord, mit unbegrenztem Vertrauen aufblickte, dessen Führung es stch blindlings anver­traute, ein Lügner ist, daß Alles, waS er that, sich auf den verwerflichsten MMven aufbaute, und daß

muten Angriffe Bullers bedeuten, darüber giebt es isen Zweifel. Der Burenkommandant war am teitag Abend überzeugt, daß er einen oder zwe age, vielleicht sogar mehr, fich gestchert habe, während elcher er Ladysmith angreifen könne, und zwar ohne genb welche Möglichkeit einer Einmischung sir Redvers «llerS. Die Linien der Buren südlich vom Tugela

um der Kultur den Weg zu bahnen. Unter ihnen im Grunde ein wirres Durcheinander von Dornen und Blüthen, von Farren und Riedgras. Nun ein schilfumrandetes Waffer, ringsumher ein geheimniß- volleS Flüstern!

Bon der Fahrstraße fich abzweigend, führte der Weg ans noch engeren Raum, in einen Erlenbusch. Das Laubdach der Bäume senkte sich hier tief her­nieder. Die Pferde schlenderten langsam dahin, so dicht nebeneinander gehend, daß sie schmeichelnd ihre Köpfe zusammenstecklen.

Wohin führt uns denn der Onkel?" bemerkte Gisela umherschauend; ste hatte fich oftmals bücken muffen, nm nicht an Busch und Baum zu streifen. DieS hier ist doch kein Reitweg!"

Der Herr Rath liebt heute Ueberaschungen. Ost schon bin ich mit ihm ausgeritten, die Kreuz und Quere, über diesen Weg freilidr noch nicht. Ja, wo­hin mag der führen?"

Ach", machte Gisela,eS bleibt fich ja gleich". Sie blickte einen Augenblick nachdenklich und schweigend ins Leere, bann sagte ste:Stob Sie nicht der Sohn von Onkels einstigem Stnbien- freunb ?'

Blicke des jungen Offiziers doch eigentlich mehr auf Giselas schlanken Händen nnb auf ihrem freundlichen Gesichte hasteten als auf dem Honig, daß viel mehr seine Augen als feine Lippen schwelgten.

Wären ihm doch ebenso klar und verständlich Giselas Gedanke» und heutiges Fühlen gewesen! Seine Muthmaßungeu kamen der Wiklichkeit ziem­lich nahe.

Und je lebhafter geplündert wurde, desto einsilbiger und nachdenklicher wurde er.

Man rastete etwa eine halbe Stunde, dann ging es weiter.

Wildling erhielt aus seiner Herrin Hand wieder­um feinen Zucker, wurde geklopft und gestreichelt, ließ fein helles Wiehern hören nnb warb bestiegen.

Nun ging es in ben Wald hinein. Der Weg geigte fich nicht immer breit genug, um zu Dreien nebeneinander bleiben zu können. So ritt denn der Rath voran. Er wollte Wegweiser und Pfadfinder spielen, wie er stch mit scherzender Stimme ausbrückte, aber tief ernsten Gesichtes, das den beiden nicht fichbar ward.

Gleichfalls achteten sie nicht der wechselnden Richtungen, die er einfchlug. Das muntere, beweg­liche Geplauder der beiden rauschte wie ein Bächlein durch den Wald.

Welch ein herrlicher Tag aber auch! Die Lust ohne die lähmende Hitze trockener Sommertage, feucht- warm, hell und duftig. Uud der Wald schöner als je. Ueberall sonniae Lichter, kräftiger saftiger Geruch der humusreichen Erde, den Blättern, Blüthen und ben harzigen Rinden der Fichten entströmend. Viele Bäume, so hoch nnb bickstämmig, als hätten sie vor Jahrtausenden schon hier gestanden, zur Zeit, da der Römer Axt den Kampf mit der Walbwüste begann,

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Al ben großen Militärklubs und ben leitenben «ifett ber Aristokratie und an ber Börse, diesem ,Missten aller Barometer, circulirte in Loudon Itrn allgemein, nnb von ben verschiedensten Seilen imeub, die Meldung, die Stadt Ladysmith habe »üulirt, und das etwa 3 km südlich von derStavt ;egene befestigte Lager Whites (das sogenannte sarS Lager) auf Besters Hill sei von den Buren it stürmender Hand genommen worbe». Aber Niemaub ^artete vom Kciegsamte ein ehrliches, unumwundenes ^gestehen ber traurigen Nachricht, wobei bis in die chsten aristokratischen Kreise Englands, so besouders

Beim Stapellauf beS Dampfers Deutschland"

hielt, wie wir gestern gemeldet haben, ber Staats- Minister ». Bülow die Taufrede. Er sagte in ihr:

Seit dem Untergang berHansa", die zu Grunde ging, weil das alte Deutsche Reich sie nicht stützte, weil damals der deutsche Kaufmann keine genügende staatliche Rückendeckung fand, wandte fich DeMschland von ber See ab. Während dreier Jahrhunderte ging es uns wie dem Peter in der Fremde unserer alten Erzählung, dem eS vor der Fahrt über daS Meer gruselte, uH, die wir einst fremde Länder mit Kolonien besetzt, Barbaren zur Gesittung geführt, den Erdball mit unseren Faktoreien Überzogen hatten. Erst als die Nation durch unseren großen Kaiser, durch die unsterblichen Berather unseres großen Kaisers, durch die Opferwilligkeit und Vaterlandsliebe aller Stämme und Schichten des Deutschen Volkes ihre staarliche Einheit wiederenungen halte, besann sie sich wieder auf das alte Hauseatenwort:Mein Feld ist bie Welt" unb betrat sie wieder bas Theater ber Weltpolitik. Denn unsere gegenwärtige Über­seeische Politik ist heivorgegangeu aus unserem ge­waltigen wirthschaftlichen Aufschwung, ber Wiebe;nm bie Folge war ber Schaffung des Reichs. Als deutsche Arbeit fich ihre Stellung auf dem Weltmarkt erobert hatte, mußte unsere auswärtige Politik ber Entfaltung unserer wirthschaftlichen Kräfte folgen. Unsere heutige überseeische Politik unb unsere heutige Weltpolitik haben fich au8 unserem wirthschaftlichen Wachsthum mit Rothwenbigkeit ergeben. Heute

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ErhaltMD| de» «gebige

Abermals ein englischer Uebergriff.

ES hat etwas Humoristisches so wirb aus Kapstobt geschrieben baß wir hier in Kapstadt, die wir doch gewiffermaße«die Nächsten dazu" find, in Folge ber rücksichtslose» englischen Censur erst auS den europäische», nicht englischen Zeitungen zu­verlässige Nachrichten über bie Vorgänge auf bem Kriegsschauplätze erhalten. Die strenge Censur er­streckt stch auch aus Privatbriefe, welche aus Trans­vaal und aus Lanrenzo Marques hierher komme». So fah ich vor einigen Tagen einen Brief, welcher von dem deutschen Konsul i» Loureuzo Marques an einen Deutsche» in bem benachbarten Stellenbosch gesandt war. Der Brief trag ben Konsulats-Stempel, war aber von ber englischen Behörde geöffnet unb wieder geschloffen worden. Der Inhalt des Brieses war rein privater Natur, doch hatte ber Ceusor eS für uöthig erachtet, fich hiervon durch Oeffnen bes Briefes zu überzeugen. Wir wollen doch hoffe», daß fich der deutsche Konsul solche bodenlose Unverschämtheit nicht gefallen läßt, sondern energisch dagegen auftritt.

Auf die Korrespondenz haben eS überhaupt die Engländer abgesehen. Einem Vertreter deSEtoile beige' gegenüber erklärte auch Dr. Leyds über daS Ausbleiben der Korrespondenz seine Verwunderung, sogar die Zeitungen bleibe» aus, woraus zu schließen ist, daß jämmtliche Korrespondenzen unterschlagen werde».

...________ Kurze Nachrichten.

Der General, desie» Abberufung auS Südaftika bevorsteht, soll General Methuen sein. Ja, wen» Methuen erst schon auS ber Falle heraus wäre!

Felbmarschall Roberts und Lord Kitcheuer find am Mittwoch in Capstadt etngetroffe».

Noch braucht England nicht zu verzagen: es hat bie Sympathie der Dänen für fich, die fich in sehr merkwürdiger Weise kuudgegeoe» hat. Jn der Heimath der Prinzessin von Wales haben die Meiereien 12 000 Pfund Butter zusammengebracht und sie ber Prinzessin zur Vertheilung an bie englischen Kranken und Verwundeten in Südaftika zur Verfügung ge­stellt. Der Dank ber Prinzessin ist bereits erfolgt. Hoffentlich gelangt bie Gabe besser ans Ziel als bie übrigen Lebensrnittel ber Engländer unb bie Chocolabe ber Königin.

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Erscheint täglich außer an Werktag«! nach Sonn- «nb Feiertagen.

LÜlarMlt-AiwunementS-Prei« bei der Expedition 2 Mk., bei allen <3P****'o

P^kämtern 2,25 Ml. (exkl. Bestellgeld). Jwertior-.Sgebühr: die ge- ~ ~ iqaa

spalt«« Zeil» oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zelle 25 Pfg. ^yTCtiAQ, 12« 19vU.

Umschau.

Ei» Saifertelegramm.

Der König von Württemberg hat baS Protek­torat des neu gegründeten Landesausschuffes des

Anzeigen nehmen entgegen: di» Expedition diese« Blattes, die Annoncen» Bureaus von Hansenstän & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde­burg, Wien: Rudolf Moffe, Frankfurt a. M Berlin, München, Köln; C. L. Daube & So., Frankfurt a. M Berlin, Hannover, Paris x.

Nachdruck verboten

Der Hochzeitstag.

Roman von H. Palm« P a y s e n.

(Fortsesmig.)

Der Rath langte beträchtlich später imHaidekrug

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ameuftisx 0, (Ji serbrück-.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Lmurwortlich für di, Redaktion: Redakteur Han» Hupfer in Mardur».

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Der Haidekiug, ein lang hingestrecktes, niedriges Gebäude mit steil aufgestaffeltem Strohdach und einer dicken, Braune« Franse von Haidekraut auf ber Firste, lag am Raube des WaldeS. Es war baS einzige WirthShauS weit umher. Ein Paar knorrige Eichen schatteten batüber weg.

Eine Quelle, einige bebaute Feldstr elf en nnb zwei Ziege» machte» feinen ganze» Reichthum aus.

Die breite, burch zahllose Furchen zerrissene Landstraße führte baran vorbei.

ES gab dort nur bescheidenen Imbiß: Ziegen­milch, Brob »nb Honig, neuerdings auch Bier.

Hier erwartete» bie jungen Leute ben Rath. Sie hatten bie Pferde angebunden nnb sich unter bem Schattenbach ber Eichen an einem Tische niedergelassen.

Gisela saß ohne Hut ba. Das Sonnenlicht spielte in ihrem schönen Haar, unb leise erzitterte im Lufthauch das verwehte Stiragelock. Die tiefe Summerfalte, bie wochenlang ihr Gesicht so erast gemacht, war heute verschwunden. Damit auch bas wehmüthig zuckende Spiel um ihre Lippen.

Sie sah so entlastet, so befreit unb ruhig heiter au?, als hätte eine linde Hand tröstend unb glättend Aber ihr Antlitz gestrichen.

Eine Freude für den alten Rath, wenn nur ei» anderer Nachbar neben ihr gesiflen. So schrieb er diesem den besänftigenden Einfluß zu..

Dem Beispiel ber beiden folgenb, war auch er abgelegen und hatte fich zu ihnen gesetzt. Dagegen wehrte er fich energisch gegen jegliche» Imbiß.

Für mich ist's dazu »och zu früh", meinte er. Die Jugenb hat natürlich immer Appetit. Das muß sein."

Unb er sah ben beiben scheinbar vergnüglich zu, wie sie fich gegenseitig bediente», nnb wie babei bie

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»be 2 LgnabMM: 3»t. leg. Koch, llntverfitLt»-Buchdnuk«ck w Marburg.

t in ~ «gwHtiw; Markt 21. - Telephon 55.

interessiert", antwortete er frenbig überrascht.

Ihn mit beredter Zunge sprach er von feiner ost- preußischer Heimath, bemhalbbarbarischen Lande", wo fich, wie man zu sagen pflegt,bie Wölfe und Füchse gute Nacht sagen".

(Fortsetzung folgt.)

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- x als bie Borausgeritteue». Er hatte mitten auf - er Haide halten müssen, um ben au seinem Rappen ' Hier gewordenen Leibgurt anzuzieheu. Auch kam eS j « nicht auf etnen stürmischen Ritt an. Desto leb- , -st« (reifte» bie Gedanken in ihm.

f Als uuverheiratheter Mann hatte er bisher ber Sorgt» wenige gekannt, jetzt steckte ihm ber Kopf c oll davon. Giselas Geschick nahm ihn ganz nnb «r in Anspruch.

Sie jagt offenen Auges in ihr Verberben hinein ®b zieht andere mit sich", sagte er sich, und babei Heg das liebeglühende Gesicht bes jungen Offiziers [t *er seinem Geiste auf uub in feinem Kedächtniß jedes i der Worte des gefdbraubten, sonderbaren Zwiegesprächs,

heit unä l PreiSw, - - _ _

eo; o,8o; ,8 ganzen Tag über fortgesetzt. Jede Wahricheru- -cn ichkett sprach dafür, daß dieser Angriff am Sonntag

»4% * Bit den eingestreuten, geflüsterten, ihm nnverständlich i J Mliebenen Einschaltungen.

99^: . Unb an ber" ganzen Unterhaltung hatte fich Gisela, >5 * » » lebhafte, feurige Gisela, nur mit einem einzigen 98% J ftsruf beteiligt Wie kam das?

100% Sie sollte das versteckte Liebesgeständniß nicht standen habe» ?

Sie hat es verstanden", murrte er,unb :b ihn erhören, zur dereinstigeu, bittersten Reue, w fich Ulrichs Unschuld heran? gestellt hat. Das f nicht sein, Gott im Himmel, so darf's nicht imen l"

O über bie langsam schleichende Zeit! Ach nnb i über ben säumige» Fuß ber heilige» Hmnanbab!

ihren" nicht bekannt war. Wie erbittert die äup flnng gerade in den Kreisen ist, auf welche die mierung in erster Linie zu rechnen pflegt, zeigt am 0000 ksten folgende Kritik derMorning Post", die in Hßßn ch ben ganze» Jammer ber Lage lefumirt. Der "^hstehende militärische Kritiker berMorning Post"

|refbt über die Meldungen des KriegSamtes und bie iltung Sir Redvers Bullers:Was diese soge-

» n »raten weder gestürmt noch in weniger denn einem 1 üO. Ne umgangen werde». Ein zweiter Tag wäre ' witzig gewesen, um Bullers Streitmacht über den

ingela zu bringen unb wenn drüben, hätte Buller