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schieden von dem Einerlei der anderen Tage. In den »zwölf Nächten* ritt Wnotan mit seinem Heere durch die Luft, eS durfte kein Rad sich drehen, kein Flach» gesponnen werden, Gerichtsfriede herrschte, und geheimnißbolleS Regen nnb Weben in den Kräften der Natur that sich kund. Allerhand Volksbrauch und Volksglaube, heute noch hie und da festzehalten, schreibt sich aus der germanischen Feier der zwölf Nächte, und wenn hente in mancher Gegend die HauSftan in diesen zwölf Tagen keine Leine zum Wäschettocknen zieht, so ahnt sie wohl nur selten, daß auch ihre Urahne daS bermied, nm Wuotaa nnb den Seinen ben Ritt nicht zu erschweren.
Die Setten nnb bie Formen wechseln, aber etwa» bleibt immer bestehen. Wnotan zieht nicht mehr
der Christstollen ihren Höhepuntt erreichte, ist mieber einer normalen Stimmung gewichen; bie jungen Damen haben den Schmerz darüber, daß die Weihnachtsarbeiten wieder nicht alle fertig wurden, wenigstens so wett verwunden, daß sie mit erprobtem Scharfblick die kritische Sonde an einige unter dem Christbaum gefeierte Verlobungen legen konnten. Die Kleinen, soweit sie nicht durch verdorbenen Magen oder Zahnschmerzen schachmatt gesetzt find, fangen bereit» wieder an unartig zu werden und bieten die tröstliche Aussicht, daß da» in dieser Beziehung vor dem Feste versäumte mit thuulichster Schnelligkeit nachgeholt wird. Aber darum ist das Leben noch nicht ganz in die alten Bahnen zurückgekehrt. Es liegt noch immer ein eigener Schimmer über diesen Tagen nach dem Weihnachtsfeste. Die volle Prosa des Lebens hat ihre Herrschaft noch nicht angetreten, so lange der Christbaum sich im Zimmer behauptet und ein Nachklang der Weihnachtslieder die Seele erfüllt.
Halb unbewußt stehen wir dabei wohl unter dem Laune der Vorzett unseres Volke». Auch für unsere Vorfahren war die Zett nach der Sonnenwende unter»
Steuer-Inspektor, den Steuer-Einnehmern erster Klasse Kaptuller zu Eichwege nnb Demski zu Fritzlar bet Titel Steuer - Rendant, dem Darrmeister Werkmann zu Niederrodenbach und dem Oberholzhauer Walther zu Oberzell da» Allgemeine Ehrenzeichen. Versetzt: der LundgerichtSprästdent v. Hassest zu Lüneburg an da» Landgericht zu Casiel, der Gerichtsvollzieher Niemeyer zu Rotenburg a. F. au das Amtsgericht
Amtsrichter Stöber zu Steinau, Zimmermann zu Schlüchtern und Henning zu Ziereuberg zu AmtS- gerichtSräthen, der außerordentliche Pfarrer Bührmann zum Gehülfen des Pfarrers, Metropolitans Klein zu Rauschenberg, der Hülssschntzmann Topp zum Schutzmann bei der König!. Polizei - Direktion zu Casiel, der Stellenanwärter John zum Gerichtsdiener bei dem Amtsgericht zu Schenklengsfeld, der Bürgermeister! Dertz zu Frankenberg zum Amtsanwalt, der Beigeordnete Homburg zu Elgershausen zum Standes- beamtenstelloertreter für den Bezirk Elgershausen. I Uebertoiefen: der RegierungS-Assessor v. Dolk- mann zu Königsberg i. Pr. der Regierung zu Cassel
| + Dec Notstand der Invalidität-, und
AlteröverfichernngS-Anstalt Heffen-Naffan macht bekannt, daß eine Q littungskarte gesetzlich ihre Gültigkeit verliert, wenn sie nicht innerhalb zweier Jahre nach dem auf bet Karte verzeichneten Ausstellungstage zum Umtausch eingereicht wirb. Dementsprechenb ist in der Bekanntmachung bett, die Einreichung der QuitinngSkatten für bie Invalidenversicherung vom 10. November d. I. vorgesehen, daß die am Schlüsse! des Jahres in Benutzung befindlichen Quittungskarten
Tepautan (bei Tstntau) einen Chinesen mit eines Messer bearbeitete, während seine Helfershelfer vri Schießwaffen Gebrauch machten, wurde am 14. No
Tie ersten Todesstrafen in Kiantschou. 3 ar letzter Zeit machten in unserem chinesischen Pachtgebie nächtliche Ueberfälle einer chinesischen Räuberbande
Nähe von Gießen zusammen; der Anprall war fürchterlicher, beide Hetzer erlitten schwere Berletzuu Der Verkehr ist unterbrochen.
+ Nom Wetter. Dem großen Schneefall letzten Tage ist nun Thauwetter gefolgt. Der l kehr in manchen Straßen unserer Stadt ist babi geradezu gefährlich geworden und eS sind auch ft mancherlei Unfälle zu verzeichnen. In ihrem eige Interesse erinnern wir die Hausbesitzer daran, reich Sand oder Asche zu streuen. In Folge des Th
geübt wttd. Da reihet sich Ziffer an Ziffer, in endloser Mannigfaltigkeit führen die zehn seltsamen Figuren, die in ihrer Bereinigung so viel bedeuten wollen, einen bunten Reigen auf, und ste rüsten sich, einen jeden Sterblichen in ihren Bann zu ziehen, sei er wer er fei. Und wem sie nahen, der fühst auch ihren Zauber auf sich wirken. Denn eS ist etwas Großes und GewaltigesumJ ah r eSr echnungen, aber ihre Beurtheiluug hängt wesentlich davon ab, ob mau sie ausschickt ober ob man sie empfängt.
Zwischen Weihnacht und Neujahr.
** DaS Weihnachtsfest ist vorüber, man erblickt wieber Menschen, bie keine Pakete tragen, bie Spannung ist von ben Gesichtern gewichen und der Familienvater braucht sich nicht mehr um der mit Weihnachtsarbeiten beschäftigten ©einigen willen daS schwere Opfer aufzulegen, öfter am Stammtisch zu erscheinen nnb länger zu verweilen als sonst. Die nervöse Erregung der Hausfrau, die beim Backen
Alles in Allem — es find in den Angaben über da» Abkommen zweifellos noch manche Unrichtigkeiten enthalten, die einer Rektifizirung im deutschen Interesse dringend bedürfen. So, wie eS jetzt dargestellt wttd, würde das Abkommen unsere Jnterrsieu keines- wegS überall in genügender Weise wahrnehmen.
Glückwunsch-Zeremonie meist schließt, muß in vielen Fällen einen metallischen Beigeschmack haben. Schon sehe ich ste im Seifte nahen, alle die lieben Personen, die im Laufe des Jahre» in irgend einer Weise gegen gute Bezahlung mit meiner sterblichen Hülle zu thun haben, und alle, alle wollen das Füllhorn de» Glückes über mein Haupt ausgießen, — ficherer aber ist leiber, baß mein Portemonnaie sich eher und öfter aufthun wird als da» Füllhorn des Glückes.
Geheimnißvolle Kräfte find auch heute noch geschäftig um die Sonnenwende. Da findet fich eins zum andern und flieht seltsame Gebilde, dem einen Sterblichen ein froher Ausblick, dem andern eine Erscheinung de» Grausen». Und wie ehedem s-ltsamer Zauber in den Runen lebte, von dem Unkundigen mit scheuer Furcht betrachtet, dem Kundigen aber eine Quelle weihevoller Erhebung, so noch heute die Macht der Schrift, wie fie namentlich um die Sonnenwende
umher unter SturmesgebrauS, um Segen zu spenden; aber die Gratulanten rüsten sich zu ihrem Umzug, nm Heil und Glück zn wünschen, so viel man nur ertragen kann. ES läßt sich nicht verkennen, die Welt ist milder und glatter geworden. Ein solcher süßer N-ujahrSwunsch von heutzutage klingt nicht so gruselig wie das SiurmeSgeheul, in dem Wnotan fich gefiel. Aber auf der anderen ©eite hatte doch die alte Zeit ihre unbestreitbaren Vorzüge, ©o gewaltig der all- walteude Sott nuferer heidnischen Vorfahren dahinfuhr, er spendete seine Gaben ohne Eutgell, als Ausfluß seiner Güte. WaS die Germanen in dieser Zeit au» Ehrfurcht vor den Göttern fich leisteten — und es mag das, was Met und Fleisch anlangt, nichts Geringes gewesen fein —, das leisteten fie, bei aller Bethätiguug ihrer Ehrfurcht, doch sich selber. Der Umzug von heute aber geschieht, um e» milde auszudrücken, nicht ohne bedeutsamen Blick auf das Portemonnaie, und der Händedruck, mit dem die
senkte der von jeder Kugel (Betroffene sein Haupt. Ec war, die Hände über bie Brust, an einen Pfahl gebunden. Der ganze Akt bauerte etwa 5 Minuten. Schon lange vor 11 Uhr war bet große Platz vo» einigen Huubert Europäern nnb mehreren Tausend Chinesen besetzt. — Der zweite bet eingeliefertes Verbrecher wirb jebenfalls noch an einem bet nächstes Tage fein gefährliches Hanbwerk mit bem Lebe»
I * Erledigte Stellen. Bewerber um k 11. April 1900 zur Erledigung kommende iSchulstelle zu Hohenkirchen wollen ihre mit de," Igeschriebenen Zeugnissen versehenen Melduugz^ I binnen 3 Wochen an ben Schulvorstand von i kirchen z. H. des Herrn Ortsschulinspektors u, I einreichen. Das Grundgehalt beträgt 1000 ■ I neben freier Wohnung, der Einheitssatz der lalterSzulage 150 Mk. - Die zweite Lehrers I Walburg soll am 1. k. M. neu besitzt werdend I der Stelle ist außer freier Wohnung ein Grunds löon 1000 Mk. verbunden. Der Einheit»^
Altersznlagen beträgt 120 Mk. Bewerber L ihre Gesuche und Zeuguisie an den König!. OctD inspektor Herrn Pfarrer Brüne zu Walburg tinfj
* DaS .Jllnstrirte SonntazSblatt* । unserer Zeitung Freitags beiliegt, hat mit & in voriger Woche ben Jahrgang 1899 gefäw Die Nummer 1 deS neuen Jahrgangs wirb in näi Woche unserer Zeitung beigegeben werben.
* Bkfitzwechsel. Herr Kaufmann W. Ursi da» Haus unb Geschäft ber Firma W. Arcnln gekauft.
* Dir Maul- und Klauenseuche ist in unsg Kreise im Rückgang begriffen. Sie herrscht au glickltch noch in Dreihausen unb Oberweimar. < Kreis Kirchhain sind Stausebach, Neustadt j Klcinseelheim noch verseucht.
Gießet», 28. Dezbr. Gestern Abend stießchrl e f zwei in voller Fahtt begriffene Lokomotiven in
. Piss ■i Aobei > noch la afet d । ivch ft eil Exti < Vers!
alten Musters zwar «ach dem 1. Januar 1900 zur Beitragsentrichtung noch verwendet werden dürfen, dies aber nur insoweit, als zu diesem Zeitpunkte nicht bereits zwei Jahre nach dem Ausstellungstage abgelaufen find. Hiernach werden alle im Jahre 1897 ausgestellten Karten alsbald nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes und die Karten ans dem Jahre 1898 zu dem Ausstellungstage entsprechenden Terminen im Laufe des Jahres 1900 bei Vermeidung der Ungültigkeit umgetauscht werden müssen. Es werden diejenigen Quitlungskarten ohne besonderen Antrag der Versicherten allgemein für dauernd gültig I anerkannt, welche innerhalb der nächsten 2 Jahre nach dem 1. Januar 1900, also bis einschließlich den 31. Dezember 1901, nach den Bestimmungen I des neuen Gesetzes zwar verspätet, jedoch noch vor! Ablauf der auf den Quittungskarteu angegebenen | Frist zum Umtausch kommen werden. Quittung».! karten alten Muster» dürfen nach dem 1. Januar! 1900 für die Ausstellung, den Umtausch und die! Erneuerung von QutttuugSkarten nicht mehr ver! wendet werden. Die Ausstellung, der Umtausch und! die Erneuerung der Quittungskarten erfolgt gebühren-1 und kostenfrei. I
* Personal - Nachrichten. Ernannt: die!
Umschau.
Der deutsch-englische Geheim- vertrag.
Trotz der offiziösen Dementi» hält ein Theil der Presse daran fest, daß die vom „Lokalanzeiger* gebrachten Einzelheiten des Bettrage» in der Hauptsache richtig find. Trifft da» zu, daun müßte vor allem die Act der Auftheilung von Portugiefisch- Afttka große Bedenken erregen. Hatte man fich in Bezug auf Ostafiika bei nnS mit dem Gedanken ab» gefunden, da» hasenarme und gegenüber dem südlichen Theile weit wenig« werthvolle Stück nördlich vom Sambefi zu erhalten, so hatte man für den Fall einer Liquidation von Portugiesisch Westafrika doch mit Bestimmtheit auf eine entsprechende Erweiterung de» deutschsüdwestafrikanischen Schutzgebiete» nach Norde» hi» geregnet. Ein Anheimsalleu de» ganzen portugiesischen Westafrika an England würde denn doch in gar zu peinlicher Weise an das ThetlungS- geschäft deS Löwe» mit anderen Thiereu erinnern, und zum Mindesten müßte «wartet werde» müssen, daß die südlichste d« portugiesischen Kolonien MoffamedeS, zu Deutsch Südwestafrika geschlagen, feiner aber auch die für nnS so ärgerliche und für England nutzlose britische Enklave an der Walfischbai endlich aufgegeben würde.
Scheine» die Mtttheilnogen über de» Geheim' »ertrag in diesem Punkte ungenau zu sein, so find fie e» jedenfalls auch in Bezug auf die englische Besitzergreifung der Delagoabat. Die Behauptung wurde zurückgewiesen, daß Deutschland fich hierfür anderen Mächten gegenüber irgendwie verbindlich gemacht haben sollte. Ferner dürften auch die Angaben bett, des Zeitpunktes der Abtretung d« Bai an England nicht zutreffen. Aus Berlin wird hierzu von wohlunterrichteter Seite geschrieben:
„Es kann nicht unbemerkt bleiben, daß die „Pall Mall Gazette" meldet, die Veröffentlichung des deutsch englische» Vertrages könne jetzt zu nichts dienen; «an dürfe auch nicht durch einen voreiligen Schritt die Empfindlichkeit Anderer gegen Großbtttanien aufreizen. In diesen Aenßeruugen findet sich ein Schlüssel zu dem bisherigen Verhalten Englands zur Delagoabat- ___
frage. Die Anderen, deren Empfindlichkeit man nicht! dringende oder"v-Briefe ringefüh'rt" werden. “ ten wE' find Frankreich und Deutschland. Diese Reichspostverwaltung will farbige Brief beiden Machte habe» Interessen in Transvaal, die ---- -.....
nach Milliarden zähle», fie können es nicht znlasse», daß eine Befitzändnung an der südostafrikanischen Küste eintritt, welche d« Republik noch allein den freien Verkehr mit der Außenwelt gestattet. Schon im November 1898 hat die französische Regierung ber portugiesische» angezeigt, ste würde den Verkauf d« Delagoabat, über ben fich England schon mtt Portugal und Deutschland verständigt habe, als eine unfreundliche Handlung bettachteu. Auch in London wird man darüber keine Unklarheit haben bestehen lass«. Ebenso vertritt Deutschland seine Interesse» dott mit gleicher Entschiedenheit.
Men S .seine» ik. 81 «offen;
Ausland.
Portugal. Wie die „Birmingham Post* er» fährt, hat das englische auswärtige Amt vor einigen Wochen an die portugiesische Regierung eine Anfrage richten lassen in Betreff der Durchfuhr von Vorräthen
6enntn.«xft«ni 8,14 IRonb-anfieni 6,3
Sonntt-Unt«,«, 8,61 Mmd-Untiia», 1,8
M Spötteleien. Er hat eS nämlich fertig gebracht |— und b« Fall steht einzig da in den Annalen d Geschichte der Eisenbahnen, — de» für ih» eingelegte^ Extrazug zu verfehlen. Die Lokomotive, die den künftigen Besieger d« Bure» fragen sollte, stand bereit, freubig schnaufend wie ein feuriges Pferd, sodaß der Lokomottvführ« den Eisenrenn« könnt ober ' noch znrückhalte» konnte. Indessen hiett fich der Reisende aus dem Perron beim Abschiednehmen auf
es auch zu Schlägereien. Später wurden die Karts i in den Straßen von den Händlern für 25 bis 55 Pfz - das Stück verkauft. 1
! vember am Strande bei Tepautan erschossen. Di vier Compagnien des III. Seebataillons und Komma» bitte beS Artillerie-Detachement» hatten fich kurz naj Vs 11 Uhr auf bem Richtplatze eingefunden. US 11 Uhr präsentitte das anwesende Militär das @e wehr, woraus der zuständige Richter daS Todesurthei verlas. 5 Rotte» der ersten Compagnie — 1( Man» — gaben auf Kommando Feuer und alsball
Vermischtes.
I Die Ausgabe der Neujahrspoftkarteu rief Berlin am Donnerstag einen wahren Sturm die Postämter hervor, vor denen sich schon von 7 7, U an daS Publikum drängte. Als um 8 Uhr
Schalter geöffnet wurden, war nach kurzer Zeit te ganze Vorrath ausverkauft. Bei dem Gedränge kai
wohner warf man die vergangene Nacht eine An« Fensterscheiben ein. m $ .
Eölbe, 28. December. Ja einem hiesig kis: Restaurant glitt ein junger Mann, an dessen S Schnee hastete, an» und brach ein Bein.
— Außer d-n Krnpp'schen Werken ist auch ben| ~ m ~
Accumulatorenwerken in Kalk von englischer Seite Ms MarbMg UW llMgtgelld.
eine Ärieg8befteIIuug ^gegangen. EsI 9q
handelt sich um 40 Tonnen Bleikugeln, zu deren! «arvurg, 29. Dezember,
schleunigster Herstellung das Werk die angestrengteste! * Postalische«. Am Sonntag, den 31. Dezbr., Thättgkett entwickelt. I werden bei den Postanstalten die Schalter für bie
— D« Ausschuß be» mehr al» 40000 Mit-1^'Annahme unb Ausgabe sowie für ben Verkauf fllieber zählenden Gesammt-Verbandes ber eüan»IT Postwertzeichen in demselben Umfange wie an gelischeu Arbeitervereine Deutschlands Werktagen offen gehalten werden, hat jüngst bei ein« Tagung in Weiderich eine Reso-I * NeujahrSbriefe. Die Absender von Neu» lutton mit allen gegen eine — auch nicht grunb»HaÖt8Briefen werden daraus aufmerksam gemacht, sätzlich gegnerische — Stimme für die Verl daß eS zur Beschleunigung bei der postdienstlichen Be- stärknng der deutschen Flotte ange-1 Handlung und zur Sicherstellung ein« pünktlichen Benommen unb biefe Resolution an ben Staatssekretär I stellung bet Briefe wesentlich beiträgt, wenn biefdben Tirpitz gefanbt. Imit einer deutlichen und genauen Aufschrift versehen
— Wie die „AugSb. Abendztg.* mittheili, mürbe Hierzu gehört außer der Angabe des Be- am 1. November bei einem Gefecht gegen einen auf !MmmungSortes in großer und leicht lesbarer Schrift .. ... , . - - ----- -
tührerischeu Negerstamm Leutnant Lottner von der ^°«derS auch die^Angabe der Straße unb Wotznuug ^"^ unterf^ mS 6" ““
Kameruner Schutztruppe, früher im 3. baöerifäen Ibe8 Empfängers (Hausnummer). Ferner würbe einel^ «"tersagt worben.
Infanterie-Regiment in Augsburg, durch einenSchuß beschleunigtere Abfertigung und Bestellung ber Neu» ! * «inernng. f"-'-
ins Gesicht schwer verletzt Ijahrsbriefe herbeigeführt, wenn am 31. b!e Briefe'"""' »ih*« ü.
~ » X Sä'Xä
■ ~te buugen — am Postschalter abgegeben werbe». Bei umfdbläae ausäeben hie mit tonf V«Iben hiesigen Postanstalten wirb zu biesem Zweck eine Stück verkauft »erben unb btt eingeschlossenen Senbung 16^°”be“ ®^“n“abtne d^CI^tet WKbe“- bie Beförberung mit der ersten Bestellung sicher».!, Jahrhunvert-Postkarte der Reichspost Die fahrende» Postbeamte», die nicht mehr alle rat au$ in Marburg eine derartig große Zahl von Briefsendungen unterwegs fortireu können, werben I Liebhabern gefunben, baß ber auf unserem Postamt sich darauf beschränken, bie an ben farbigen Um-> ""haubene »onat^ bereit» gestern ausverkauft toar.| schlügen kenntlichen Briefe währenb der Fahrt zu ~ sortiren, nnb bie übrigen Briefe uufortirt am Bestimmungsort abzugebe». Auch für Drucksachen, deren zeitige Bestellung Absender ober Empfänger wünsche», wird sich eine entsprechende Einrichtung treffen lassen.
Diese Nach! waren 1 Grat Heute Mittag hatte die Last ein: Timveev .....
von 3 Grad 6. Wärme, varometerstaud 736 n tR Sfr gegen gestern um 8 mm gefallen. Windrichtung: 8
+ Wehrda, 29. Decbr. Einem hiesigen i L tttt toorf man .
viel von sich reden. Nun ist es endlich der reg« Thättgkett unserer Polizeisoldaten gelungen, zwei be Banditen ein;ultefer». Der eine von diesen, ber i iHi
.. büßen. Er hatte kurz nach bem Ueberfall in Tepautan zur wettere» bienstliche» Verwendung, ber Gerichts-1 eine» Chinesen bei Schatzekau so schwer verwunbet, Assessor von Düring zu Bückeburg bem Amtsgericht «daß dieser jedenfalls seine» Wunde» erliege» wirb, zu Oberakirche». Ber lieh en: bem Kirchendiener,! Lord Robert«' „böses Omen.* Ei» kleiner Lehrer Balzer zu Erksdorf der Kantortitel, de» Ooer-s Unfall, der Lord Roberts bei ber Abreise passirte, Steuer - Konfrolenre» Fense zu Homberg, Cöster zu' '" ' ' ■— —
Gaffel nnb Meßler zu Ziegenhain ber AmtStttel
Deutsches Reich. |füt Transvaal burch die Delagoa-Bai und Lorenzo!zu Marburg. Pensionirt: der Landet
* SS ! Marques. Nach dem „D!ario deNottciaS* hat die Port»-! direktor Bausen zu Marbnra unter SerfHRi/™
. , — d-i tzand- , »»d S!werb-t!-Ib-»d,« L°»d>» ,» erauflrw«, offijtea d« I»,lisch-, R- Id-I Di-d-rlch ,« 1
hat ein Immediatgesuch an ben Kaiser gerichtet, inlgterung zu erklären, daß die Mittheilnngen der eng«' V ’ 3tH'
bem um beschleunigte Vorlage deS i» ber Thronrede Nischen Presse, wonach die Suren über die Delagoa- bei ber Eröffnung ber letzte» Tagung beS Landtages! Bai Httse empfänge», unbegründet seien, verheißenen Gesetze» über eine Besteuerung!
nenergetege gtbefen teirb. Dollars eingetragen. Sie ist eine durchaus ameri-
• Ä ä ÄÄÄä £ binnS tömbc tDic biß fm ...ai 1।< i. zu bringen nnb ben
bmgS würbe, wie bie „Rhein.-Wests. Ztg. meldet, j theilweise gebauten Panama - Kanal zu erweitern, ru ^u rinem einflubreichen Industriellen ber lothringischen I vollenden und zu betreiben, ferner auch die Eisen- StaR Forbach eine vierte vortheilhaste Linienführung bah» über die Landenge, sowie Dampferliuien, E" bluiegung gebracht, die aller WahrscheinlichkeitI Werften und Lagerhäuser in ihren Geschäftsbetrieb 1°?*, ®iefeI6e ist laufzunehmen und in Bezug auf die Fertigstellung «x Obermoschel—Kusel—Homburg—! und den Befried deS Kanal» mtt jed« Regierung!
cuL dt. Arnual mit Einmündung in die! Vereinbarungen zu treffen. I
Strecke Saarbrücken-Metz vor Forbach. I I