Erstes Blatt
Bedarf eS erst roch der Begründung, wenn wir
:e.
Abend:
hffl! Sie »«btt vom Lande sei» — natürlich, aber«Dämmerung und Nacht Sver x i cher? BerweUte fie hier noch länger, würde fie in »somit auch über fie anSbreiten.
in
ngerr
«ge»
1.
antwortete er. ES Hang wie
ein
Nehmen fie mir eS nicht übel, aber meuschen-
$a8 allergrößte, aber ich bi» ei» kolossaler
gelacht? Wie war daS möglich — wie konnte fie
Asrhen!^
V.
— in England das Geld I» eine solche Abhängigkeit
Ä , . . , tnerben Und wenn wir huh diesen Kreis der Unserigen etwas l hinaufzuschraubeu, weil
rijnlli* dl, Statt »<« Ät“'«««'
Wahl.
hb.
Mrt ihre Kraft noch heute, der WeihnachlSstern - ichtet mit seinem unvergänglichen Glanze noch ÄW ite und kein Tag läßt die unüberwindliche Kraft \ «s welthistorischen, gewaltigen EreiguisseS von shlehem deutlicher empfinden und klarer zum Bergen Win kommen, wie der heutige.
Sie jetzt?'
.Ich danke,' wehrte Gisela mit einer stolze» Kopfneigung ab. Und fie ging nun langsamer dahin.
Sie befanden fich jetzt in einer langen, auf die Landstraße führenden Schurnse, welche de» Wald
Die heutige Nummer umfaßt zwölf Seiten.
Ende findet.
So wollte er Gisela. Ihr Begleiter erzählte,
esteS auf die Gemüther beruht. Vielleicht, daß 1 wir bann vom Weihnachtstische bleibenden Gewinn mit hinwegnehmen können an unser Tagwerk, zu unserer Arbeit i» Werkstatt, Gemeinde und Staat.
Drei Worte find eS, die das Christfest einem eben von uns, welchen Glaubend oder StaubeS er uch sei, erhebend, lehrend und mahnend zuruft. DaSerste derselben ist: Erkenne die sittliche Macht der Familie! W-S ist es den», daS diesen Festtagen vor allen anderen ihren ganz besonderen Reiz giebt? Zunächst doch nur, daß das Zuiammeugehörige fich vereinigt in de« eng ge- chlossenen Kreise deS Hauses. Da fühlt jedes einzelne Familienmitglied: eS steht nicht allein im Leben, eS gehört nicht nur fich selbst an, eS gibt noch mindestens ein Leben, das er fein nennen darf und daS sich mit ihm verbunden weiß in inniger Gemeinschaft, dem es Pflichten schuldet und an das es wiederum Fordernnge» hat, von dem eS gebend empfängt und dem eS empfangend giebt. Auf diesem Gefühl deS GebundenfeivS aber, auf dieser natür. lichen Schranke, welche dem Thun des Einzelnen gezogen wird, beruht der fittliche Fortschritt, denn inbtm die Vereinzelung des JndividumS, das nichts achtet wie fich selbst, aufgehoben wird, erhebt fich der Mensch über die Thierwelt und baut dir Stufen auf, auf denen er zur Vollendung emporklimwt. Alles Gute auf Erden ist auf dem Boden der
Manu war.
Auf ihre Bemerkung hin hatte er frisch auf gelacht.
„ES kommt noch darauf an, anl welchen Empfindungen dieser unterem ganzen Geschlechte von Ihnen anfgebürdete Egoismus hei vorgeht.'
,O nein, es bleibt immer dasselbe,' klang e» kategorisch zurück.
„Aber in diesem Falle doch nicht, «et» gnädige»
und fie hörte zu — oder that nur so.
Der Wald lag nun hinter ihnen, nnd mit de» ersten fichbar werdenden Häusern ward «au seine« Zauber entrückt nnd in da» Getriebe der Welt gezogen.
Eine kurze Strecke noch, und da» in Grün gebeitete Befitztdum de» alten Rathe» war erreicht.
Hier ward Abschied genommen. Der O'fizier w'derstand der großen Versuchung, Gisela dabei die Hand zu reichen, grüßte verbindlich mit großer Förmlichkeit. Ihm war, al» sei er an» eine« wunder«
Fräulein —'
„Auch in diesem Falle. Sie brauchen da» Kompliment nicht erst auSzusprechen, da» Ihnen auf der Zunge schwebt Herr Leutnant, — nebenbei ge- sagt, Sie machen reichlich viel Komplimente.'
„O, Pardon, Pardon, gnädige» Fräulein, habe ich mir Ihre Ungnade dadurch zngezoge»?'
.Beinahe.'
.So soll e» niemals wieder geschehen. Ich verspreche —*
.Versprechen Sie nichts,' mahnte Gisela, .eine Angewohnheit läßt sich nicht in 24 Stunden ablegen.'
.Aber meine Gnädigste!'
Leutnant Flemming ward durch Giselas Geradheit ganz außer Faffung gebracht. Da» Blut jagt ihm über Stirn und Wange». Er fühlte fich erzürnt und dabei doch ganz von ihr gefefielt.
Gerade bei diesem schnelle» Hin und Her war», al» Gisela auf dem glatten, nadeldestreuten Fußboden
mitten durchschnitt.
.Jetzt zu Pferde, — dann wären wir bald am Ziel,' sagte Gisela, da» plötzlich eingeketene Schweige» unterbrechend.
.Auch ohne diese» gar bald,' bedauerte er.
.©■e werden ei» vorzüglicher Retter fei»?' bemerkte fie.
.«IS Kavallerist kein große» Verdienst. Gnädige» Fräulein reiten auch?'
.Ja und leidenfchaftlich gern.'
Und nun sprach man von Pferden nnd Rettkünste», ein Thema das bei einem Kavalleristen nicht leicht
»fr«- ch an dieser Stelle, welche sonst nur der Be- chinng der flüchtigen Erscheinungen des TageS litt, j vidmet ist, den Blick richten von dem Bergäug- |tx hinweg auf daS Bleibende, von dem Eitlen irbClfi 6 Richtigen hinweg auf daS Ewige und Uu-
Rachdruck verbot« I Freilich, mit dem Anschauen mußte es bald vor-
Weihnachtsbetrachtungen.
n Mitten Hinern in den Kampf ünd daS @e- [ der Tages, in die vom Kampf um das Dasein eten Gemüther und in die vom Kampf der ,ssen zerklüftetkn und verbitterten Classen der lichen Gesellschaft kommt der beseligende Ruf, et einst auf Bethlehems Fluren erklang: Ehre Mott in der Höhe, Frieden auf Erden und den ch« ei» Wohlgefallen!
tob mitte» hinein in daS Dunkel unseres Dastrahlt mit himmlischem Lichte ein Heller Stern, achtend nnd erwärmend, tröstend und kräftigend, chrend und führend — der Ster», der über der tzen Herberge deS verachtete» Bethlehem anfge- tge» war und noch heute alle Herzen mtt einem glanz des göttlichen erfüllt.
Kufe mancherlei Art, verlockend und hinreißend, 6 an das menschliche Ohr in der langen Reihe i Jahre gedrungen, seit jene Himmelsbotschaft hall. Lichter mancherlei Art find aufgetaucht, kn die Menschheit entzückt und geblendet und den mz jenes SterneS zu verdunkeln gesucht. Die tje find verklungen und die Lichter find erloschen aber die WeihnachtSbotschast von Bethlehem
selbst da beglückt werde»! |bon der englischen Bank hat aber nur die «old«
Und endlich mahnt uns daS Weihnachtsfest auch:«Währung unsere Reichsbank gebracht. Schreibt doch
Schöpfe neneS Lebe» au» dem reine» sogar das „Berliner Tage«.': „Deutschland ohne Bronnen der Kindheit! Der, beffeu Er-1 die Goldwährung würde die gegenwärtigen Schwierig« scheinung auf Erden wir feier», hat eS nn» einst- ketten deS Geldmarktes vielleicht weniger verfpüren. malS wiederholt zugerufen, und diese Weihnachtsfeier Gleichwohl erklärt dasselbe Blatt, dieser Vorthell verkündet es auf'» Nene. Empfindest du heute nicht» I wäre damtt erkauft, daß Deutschlands Handel nnd wie Sehnsucht »ach dem verlorenen Paradies deinerI Industrie auf dem Weltmärkte eine untergeordnete Jugendtage, nmranscht es dich nicht wie ein lieber Stellung einnähme. Den Beweis für diese »e- vertrauter Klang an» vergangenen Tagen, wenn du hauptung find aber die Goldwährungsapostel big beim strahlenden Lichte de» Christbaums in daS jetzt schuldig geblieben, fie fühle» fich besten in dem Äuge deines Kindes blickst, in dem Helles Glück sich Bewußtsein ihrer Unfehlbarkeit jedenfalls auch über- wiederspiegelt? Sieb dich ganz dem Zauber hin, hob«. Sonderbar, daß aber andere Freihandels« den diese Kinderlust auf dich auSübt! Aber erkenne blätter behaupten, der übergroße Geldbedarf der auch, daß Reinheit der Seele die erste Vorbedingung Industrie sei e» allein gewesen, was die Erhöhung für alle Glückseligkeit ist. Ein Herz, daS oft und des Zinsfußes herbeigeführt habe. So heißt es in gern untertaucht in den Schlamm, den der Strom der .Nationalzeitung', es sei klar, daß die Zunahme de» täglichen Lebens mit sich führt, kann sich nicht des ungedeckten Notenumlaufs und die vermehrte rccht freuen, denn alle Frische und Empfänglich!.it Inanspruchnahme des Reichs redits ledigsich auf bet fleht ihm verloren. Aber ein Herz, baS fich noch fortgesetzten Steigerung bcs inländischen Geldbedarf» ein Fünkchen de» Göttlichen bewahrt hat und ein beruhe und nm diesen übertriebenen Kredttauforberung« Plätzchen an dem e» noch freigebliebeu von der Be-I Grenzen zu setzen, sei die Erhöhung des Diskonts Ä? e. ta Mb« dE.. MMV
so still und ruhig im Herzen, so verworren nnd UN-1 die Diskonterhöhung mundrecht zn machen, wird aber stEd- b-°?L7° -ta? ii «.MW ba 81« »?» 2
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selbstvergistende Liebe üoeroll, wo L id unS entgegen I Schwierigkeiten, di« der südafrikanische Krieg auf dem eng» tritt, bethätigen, möchten wir der Reinheit der Kinder-1 liich.ii Geldmärkte verursacht hat In einer Zeit, in der feele nachstreben — Wie viel Herzeleid würde» dal die Bank von England eimm offiziellen Diskont von „«h tat. toftrhe da die oütiliche Weib-!« vCt. hat, thatsöchlch ober int noch über diesiM Satz verschwinden und w» würde da die g üturche Wery I ^ntirt, zur Abbtlfe ihrer Geld- und Golduorh selbst zu nachtSbotschaft ihre Erfüllung finde». Ehre fei GottIbescheiden« Mitteln der Oesterreich-Ungarischen Bank n der Höhe, Frieden auf Erden und den Menschen Zuflucht nehm« wollte, kann es nicht Wunder nehmen, ein SBnhloefaÖen |bte Demsche Reich«bank zum Schutz« ihr«» Goldbestand«»
a. & “ a i„a da» wir iedtl einen Diskont rormiren zu sehen, wie er bisher in der
Daß, uns da» WethnachtSsest, sas wuKV KbtI Bank nicht zu verzeichnen war.'
eiern, diesem Ziele näher ^8-», ba» fri uns r l jedenfalls ist es ein höchst abnormer Zustand Hoffnung an diesem Tage. Andttf" Sinne, als 7 befindliches Land mtt
eine Mahnung und als DerkündiguHg, wünsche» I l geordneten Finanzverhältniste», daß die
wir heute für unser Volk ei» frohe» 8ef eflnete8l Zinsen für Kredite fordert, den«
stl______________IM Sicherheit Staats Papiere zu einem Zinsfüße von
" ~ = 3% bis 4 pCt. dienen. Der „glückliche" Befitzer
Umschau von Konsols hat da» Vergnügen noch 4V2 pCt.
‘ l zuzulegen, also Wucherzinsen zu zahlen, wenn er ein«
Eine neue DiSkonto-Erhöhung. |ma[ Bedarf an baarem (Selbe hat. E» zeigt fich
Zu der DiSkonto-Erhöhung schreibt die „Eons, also auch bei diesen Vorgängen wieder, daß be«
Corr.': „Die WährungSftage ist erledigt', batte fonber» bet «eine ©emerbetreibenbe in
Herr R ichSbankdirektor Koch vor einigen Tagen iml bebürfniß burch den „Segen der „bewährten Sold« Reichstage erklärt; jetzt ist er genöthigt, den Reichs-1 Währung geschädigt wird.
bank-Zinsfuß unfeine »och nicht dagewesene Höhej
IAH ece beim Hindmchschlüpfen unter tief nieder-1 heraus fein,' meinte fie.
0" singenden Zweigen eine Schlingpflanze verfangen,! „Leider — j"'' .°^d>°ttete er. Er klang wie
cheMT je gar nicht wieder herauSzulösen war. Sie zupfte lein Seufzen, md Gisela lachte leise «f.
1 «b schließlich mußte er helfen. Da sah er bad „Nehmen fie mir e» nicht übel, aber «ensch« bacber We Geäder der Schläfen und den feinen Hals! freundlich find Sie vicht' bekaunte fie ihm offen. 50 i labe vor fich, und die Berührung be» seidigen,!haben Sie denn gar kein Miüeid mtt meiner '■•Bier rannrothe» Haare» wirkte ans ihn wie eine elektrische! Ermüdung?' ----
rter Wamme. _____... ... . |„ •&* * -
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tiefe«Mh (Blut! gelacht? Wie war da» möglich — wie konnte fie
12C« \ b durste er noch eine Stunde tarntet überhaupt schon wieder ander» denk» und spreche»
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i und . .futter.
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B Gesellschaft verweile» u»d wann? | Nochmals mußte ein
Jede, daraus bezügliche Frage »ud Andeutung blieb! werden. Hier wari eS schon gänzlich tmnleL Erörtert ward entweder von ihr überhört und der- „Ich freue mt$, Sie und Ihre wetthe »mbefitmmt beantwortet, daß er zul.tzt sein Forsch« Begleitang gesund« zu haben' sagte^Gis^ herzlich.
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Ä «Äch ein prachtvolles Geschöpf! Er wurde fich al» diesem eine» «runde,' beeiste er fich freunden k He» immer mehr bewußt. Allein schon auf ihre «Tone» zu erwidern.
-- Kne zu lauschen, war ein Genuß — fie anzn I .Schade, dachte Gisela,^,^ß er immer «ompli hauen, etwa» rätselhaft Wonnige» l Ihre Nähe! mente macht, sonst könnte ich ih» schon leiden.
MM feie ein« wahr« Zauber auf sein junges, nnber» I Obgleich schon sehr ermüdet eilte fie doch noch i ^eben" hatte^fich^in^das^SeriHgel ihrer Stirn-I^.Nuu werd« wft wohl bald au» dem Walde "___ . M i <!.e ..I V__I #______o t.Im M »waiwla
_ , ... Iflbet sein. „ ,,
Der Hochzeitstag. | Smmer mehr schwand« die Sonnenstrahlen nnd
_____ * .„,9..,.. | bie fest«, bestimmten Umrisse der Bäume und Wege. *ewa” von H- Palm» Papsen. !Richt lange mehr, und die ganze mystische Glorie
(Fortschung.) ktg Walde» würde fich mtt dem Schleier der
* ■ ■ • natürlich, aber! Dämmerung und Nacht über Baum und Sttauch und
mit, mit dem beisenden «tarn in der Brust. Ward -«»glitt »nd fast gefallen wäre, wenn die behende» der nicht schlimmer dmch da» ewige GegrübeljAime be» jungen Offiziers fie nicht gehalten hätt«. n»d erttäglicher burch gewastsam herbeigeführte Zer« I ,O, da» war dumm — da» war sehr »nge«
ürenuna?! ! schickt von mir,* lief fie.
Diese Stunde hatte e» gelehrt! | .Rein, ungeschickt von mir, wenig chevalereSk,
Sie sah jetzt ihren Begletter nochmal» an. So! Sie nicht geführt, Ihn« nicht mein« Arm auge-
hell war e» noch, daß fich seine schlanke elegante Ge-1 bot« zu haben, gnädiges Fräulein. Gestatten
statt und da» frische männliche Gesicht ihrem «edächmi» Ä1' eivzupräge» vermochte. Sie sah daß er ein hübscher
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die 5kreife Marburg und Kirchhain.
* ' _ *v wi t .1 .Q Birauttvortlich für bk Redaktion: RedakNur Han» Hupfer ta Marburg.
3-b. Aug. »-ch, UuiverfMS-BmKruikent ta Marburg. »dxtftton: Mar» 21. — Telephon 56. ______________
entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen»
Erscheint täglich außer au Werktagen nach Soun- «mb FekrtaMU. SZElClTVltTCI g^wrnr von Haasenstein & Vogler. Frankfurt a. M.. Cassel, Mägde« qj C^rrt
OA«1 OuartalS-LbonuementS-Prei» bet der Expedition 3 Mk , bei allen <3P* . SBien* Rudolf Moste, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Köln; >)llljljj.
M dVA Postämtern 2,25 Mk. (exN Betzell^d). Ins^nsgrbuhr: di. ge- 04 Derember 1899. E. L. Daube »So.. Frankfurt a. M.. Berlin. Hannover, Paris rc.
' spalte», Zeile oder deren Rau» 10 Psg., ».Kamen: die Zelle 25 Pfg. sDVUMllg a
Famllie erwachs«, die edelsten Thaten entstammen ihm, die reinste» Freuden erblühen anS ihm.
DaS zweite Wort aber, das uns da» Fest ent» gegenrust, lautet: Versenke Dich in die Fülle selbstvergeff ender Liebe! Da- durch erhält ja da» Familienleben erst seine höhere Weihe, daS e» aus der rein« selbstvergeffeudeu Liebe hervorwächst. Doch jämmerlich wäre eS um diese Liebe bestellt, wenn fie innerhalb de» engen Kreise» der Familie ihre Begrenzung finden sollte. Nein, wie wir da» WeihnachtSf.st begehen zur Erinnerung au das Rikdetsteigen de» Gottessohnes, der anS Liebe zu allen Menschen und zur Hilfe für alle Mensche» unseres Gleich« wurde, so soll eS uns auch mahn«, daß aus der Liebe innerhalb der Familie die werkthätige, selbstlose Liebe zur Mersch- heft hervorquillen muß. In ihr erst findet die Liebe ihre Krönung. Wen» ich mir allezeit gegenwärtig ’'rVVZ,Jttbeibaie? Sollte nicht gerade unserem rastlosen,»hatte, daß wir Mensch« alle »nr Zweige eine» fettt * außen hin strebenden Geschlechte eine stille Stamme» find — wie weit und licht wird eS da, liier. 1 hebe der Sammlung heilsam sein, eine Stunde nicht um um mich, sondern auch in «Er. Denn da» i i Einkehr bei sich selbst und der Rückkehr zu den list da» «roße und Schöne an der Liebe, daß fie deräußerlichen Gütern, die nm zn ost auf dem subjettiv wie ^jektiv ihre Wirkung äußert. Die Liede, ritte des Leben» vergeff« oder gering geachtet die wir am Weihuachtsfes e bi n Um er igen er weisen, Ibeglückt fie nnS nicht ebenso sehr wie die Unserige»?
r Unb nun durste er noch eine Stunde immer überhaupt Iwo» nmo» '77;-
bebe« ihr hergeh«, sie spreche» hör« und sie al» ba» eine — immer nur da» eine, das tar doch fwe» tat lergeg«, i» |wk ti# etrn^el im Herz« saß! »h, bah, fort da«