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Redaktion: Markt 21. — Telephon 55.
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Warburg
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Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die gr- QQ 'TVaPrtlflPT 1RQQ
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Der südafrikanische Krieg.
ichtigkeit schloßen, denn eine solche Nachricht würde 1Ü «riegsamt sicherlich nicht zurückhalten.
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Interessant ist, daß nach einer Meldung deS Reuier-
i «ureau die Buren bet Colenso 13 Wage» mit kl ztkition erobert haben sollen. Berwuthlich handelt
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Dienst alS auch tu Bezug auf die militärische An»-
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gebrochen sei.
von wo das ferne Gekrach ertönte, bis einmal wieder
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Wie war sie nur hierher, in diese Wildniß ge- HInaeworfe» hatte. Hier stände» überall nur lichte
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sein. Also Menschen waren nicht weit.
gebreiteten Armen über den Rücken der Schlucht
Lichtung kam. So hell, so sonnig, wie jene vorhin, erglänzte diese aber nicht mehr, obgleich eine sammetgrüne Waldwiese ihr blumengestickteS Kleid darüber
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Hit mga,
Laubbäume, und hinter einem niedrigen Hügel gluckste und plätscherte ei» munterer Bach. War» der, welcher durch de» Weiher ging, dort, wo die Hirsche ihre» Wechsel hatte»? Ihm »ach, oder »et», erst einen ftische» Trunk!
Gisela war heiß und durstig geworden, und die» Suche» »ach dem richtige» Wege hatte sie gänzlich ihrem finsteren Gedankenkreis entrückt. Hut und Hand- schnhe wäre» längst abgethau, ihr oft schon in die Ststn gewehtes und immer wieder znrückgestricheneS Haar hing ihr geringelt um die Schläfe».
Gerade als fie mit aufgeschürrtem Kleide a» de» feuchten Rand des eilfertig dahin fließende» Gewässers trete» v»d die Haud unter de» Sprudel halte» wollte, ließe» sich im raschelnde» Laube Fußtritte höre». Gleichzeitig trat um die Hügelbiege herum eine Männergestalt, ei» junger Herr i» feiner Jagdkleidung mit einem Hühuerhuud zur Seite.
Er stutzte bei dem unerwarteten Anblick der jungen elegante» Dame uud sah sich, indem er ch'vilereSk den Hut zog, unwillkürlich nach deren Begleitung um.
Gisela, zuerst etwa» bestürzt, faßte sich schnell. Mit einem kurzen, aber höfliche» Kopfneige» be-
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gebreitet. Auf der andere» Seite, der Schlucht gegen- über starrte ein dunkle» Tauuicht. _
keiu anderes Mittel, als die Erhöhung des Diskont», welche einer ungesunde» Uebeispaunung des Kredits vorbeugt, fremdes Geld heranzieht und die Lösung auswärtiger Guthaben zu verschieben geeignet ist. Besonders dann muß rechtzeitig zur Diskonterhöhung geschritten werden, wen» wie jetzt die starke Nachfrage »ach AuSlandSwechselu herrscht und so die Ausfuhr vo» Geld rentabel zu werden beginnt. Sine solche hat sich allerdings bisher nicht in irgend erheblichem Betrage gezeigt, aber der hohe Zinsfuß hat dafür zu sorge», daß fie auch weiter unterbleibt. Die Ansprüche deS Auslandes allein find also keineswegs daS ausschlaggebende, sondern nur ei» mit- wirkendes Moment bei der DiSkLntfrage gewesen. Die angebliche „kurze Golddecke' spielt dabei tctae Rolle. Es handelt sich um fehlendes Geldund Kapital, nicht wesentlich um Gold.
Etage, schläfst. - Lewe lltzau» *i
schon seit fünf Jahn n anhaltenden und sich »och fort und fort steigernden Entwicklung der wtrth'chastlich-» Thätigkeit in Deutschland. Dadurch werden die
6 uud Ort besinnend.
Sohlthueud, besänftigend hatte die Stille und che des Walde» auf ihr erhitzte» »lut gewirkt.
hingen. Die lagen nicht erst fett kurzem dort, da» bezeugten die verwitterte», riudlose» und vermoderte» Glieder, über die sich mttleidSvoll grünes Geschling
Einjährig-Freiwillig.
♦♦ In de» letzten Tagen ist wieder einmal die Aufmerksamkeit auf unser Einjährig Freiwilligentoesen gelenkt worde». Im bayrischen Landtage hat «an die Frage wieder einmal angeschnitten, ob mau nicht mit der Institution de» einjährig freiwillige» Dienste» breche» soll, uud der KriegSministcr hat daraufhi» erklärt, die Militärverwaltung habe lei» Interesse a» der Aufrechterhaltung der diesbezügliche» bisherigen Einrichtung. Der Standpunkt, de» der bayerische KriegSminister eingenommen hat, wird zweifellos vo» militärischer Seite fast durchweg ge« theilt. Das Einjährig Freiwillige«-Wese» fügt sich so schlecht in die allgemeine Organisatton ein, daß es de» gewünschten Enderfolg nicht haben la»», wenn nicht eine Anzahl tüchtiger Kräfte der Ausbildung der übrigen Mannschaft entzogen wird. Aber axch unsere Schulmänner — ei» solcher hat auch die ganze Angelegenheit im bay ischen Landtag angeregt — nehmen mehr und mehr gegen die jetzige» Blstimmnngen über die Berechtigung zum Einjährig- Freiwilligendienst Stellung. Man wendet — und das zum großen Theil mit Recht. — ei», daß ei« großer Prozentsatz der Schüler bloS deS Berechttg- nngSscheineS wegen die höheren Lehranstalteu besucht uns sobald er diese» erlangt hat, den Ausbildung»« gang unterbricht und die Schule verläßt. Die Laste«, die dadurch de« Schulen auferlegt werde», find nicht gering und fie könne» wohl de» lebhafte» Wunsch erzeugen, eine Aenderung herbeizuführeo. An Vorschläge» dazu hat c8 nicht gefehlt, sowohl in Bezug auf die Erwerbung der Berechtigung zum einjährige«
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unbebirgte Vertrauen, welches die Buren zu ihren „Mauser' habe».
Ueber den Tod des Grafe» Zeppelin liegen nunmehr briefliche Nachrichten vor. In einem der Briefe heißt es: „Leider haben wir unseren guten Gramer vo» Z ppelin verloren. Er fiel »ach muthigem, verzweifeltem Kampfe u»d wurde leider erst andere» TageS, am 22. Oktober, mit einer chweren Kopfwunde beinahe bewußtlos vom Felde ortgebracht. Er starb am 23. Oktober, Vormittags 10 Uhr, und wurde schon an demselben Tage Mittags um 1 Uhr von seinen zahlreiche» Freunden mit Thränen in die Erde gebettet. Er ruht in einem au» zwei Sodawasierkisten gezimmerten Sarg; sein Grab haben wir hübsch geschmückt und ein Kreuz darauf errichtet.' Und in einem anderen Briefe heißt e»: „Wie ich inzwischen von zmückgekehrten verwundete» Mitkämpfer» gehört habe, hat sich von Z'ppelin für zahlreiche Kameraden geopfert. AIS fie bereit» rechts und liuks umzingelt waren, in der Front einem vernichtenden Kanonevfeuer ausgesetzt, in de» Flanke» rechts nnb links von heransprengenden Kavalleriemassen bedroht, hat er zuvor noch seinen Brüdern i» den Satt«! geholfen und dann erst, ul» einer der letzten, das Pferd bestiegen, um sich und feine Mannschaften in Sicherheit zu bringen. In dem Augenblick verwundete ihn eine Kugel an der Stirn. Nach mehrfachen Aussage» soll der am Boden bewußtlos Liegende von heransprengenden Kavalleristen noch einen Säbelhieb erhalte» habe», was »ach vorliegende» Berichte» nicht unmöglich scheint. Allgemein wird der Tod dieses jugendliche» Helden tief beklagt, und nie wird vergessen werden, baß er, mit Hintansetzung seines eigenen Leben», bei der Rettung seiner Kameraden gefalle« ist. Seine zahlreichen Freunde werden dafür sorge«, daß sein Grabhügel auch kommende» Zeiten erzählt, wer dort ruht, und in der Geschichte Transvaals soll sein Name für immer weiter!-beu.'
Umschau.
Die Erhöhung des Bankdiskont».
Die amtliche „Berl. Corr.' schreibt:
Die sensationelle Erhöhung des Bankdiskont» auf v. H. beruht in ihren letzte» Gründe» auf der nun
ßch dabei um Wage«, die zu den 10 Geschütze» rte», welche de» Bure» in die Hände fielen. In m Falle könnte» die Geschütze wohl vo» den m gegen die Engländer verwerthet werde» und Engländer auch Lydditbombeu zu schmecken be-
hirwegznelle».
Gisela war bereUS wieder eine große Strecke ge- gangen. Da tönte ein sonderbares Geräusch an ihr
welche im März 1895 vor dem Beginn deS Wirth-1 da auch einzelne Politiker auS soztalpolstische« Er« schaftliche» Aufschwung» auf dem niedrigsten Satze; Wägungen gegen die bisherige» Einrichtungen Etmm vo» 455 Millionen angelangt war und jetzt mehr laufen, zweifellos der Angelegenheit »Sher trete», j«« als die doppelte Höhe erreicht hat, ferner i» der j mal die Regierung schon vor einigen Jahre» die enormen Zunahme der umlaufende» ungedeckten Note« Geneigtheit bekundet hat, die wissenschaftliche« Au- unter gleichzeitiger Abnahme deS MetallvorrathS. Um forberunge» höher zu schraube». In bicfer Richtung einer solchen Erscheinung entgegenzuwirken, giebt eS wird man wohl auch zunächst bie Reformen zu er«
kommen, so unbewußt, so ohne Hören unb Sehen?
Nicht lange ruhte fie au». Die Sonne mußte vorläufig ihr Wegweiser fein nnb bleibe», bis ihr ei» Mensch, vielleicht toieber ei» Hoizhacker, begegnete, ober bi» ber Zufall sie auf de» richtige» Pfad zurück- brachte. Geschah da» nur vor ber Dämmerung, so war eS ja gut, sonst, warum barfibcr Nachdenken, es würde schon Hilfe komme».
Raschelte es nicht dort im Lanb, war e» ein Eichhörnchen, oder der Tritt von Menschenfüße«! Vielleicht, oder fie glaubte jetzt anch fernes Gebell zu höre« und sta»d still unb horchte. Jrrtblim, in ber Nähe girrte eine Holztaube unb im Tannicbt erlöste ber heisere Ruf deS Hähers. Sonst blieb alle» still.
Berga», thalab führte» bie schmale» Wege. Es batte lange »icht geregnet unb leicht vermochte der Fuß über die sonst so feuchte, jetzt gehärtete Erde
die Frage „nach dem Weg zur Stadt.'
Unter den obwaltende» Verhältnissen war die» eine gewisse Naivetät, die auch durch die drollige Art der AuSbrncksweise hervortrat.
Der junge Herr lächelte, zog nochmal» de» Hut unb sagte, Gisela gegenüber stehe» bleibcnb: „Da» ist gar nicht so leicht beantwortet, gnädige» Fräulein.'
„Vielleicht doch leichter, «l» Sie denken. Sie dürfe» einige Ortskenntnis bei mir »o:an»setze».'
„Da» ist etwa» andere».'
„Nach meiner Berechnung muß der große Weiher, an dem die Hirsche ihren Wechsel habe», gor nicht mehr west sei».'
„Insofern richtig, als derselbe parallel mit dieser Lichtung liegt. Bi» dahin wäre »och eine Stunde und von da zur Stadt wieder eine.'
„So mühte ich, um zum Weiher zu gelange«, hier quer durchgehen, nicht mehr geradeaus?''
„Geradeaus wäre zur Stadt näher. Warn» wünsche» gnädiges Fräulein durchaus erst de» Weiher zn erreiche»?
„Weil ich dort Weg unb Sieg kenne xib mich nicht wieder verirren kau«.'
,O, gnädige» Fräulein habe» fich verirrt?'
„Ich ging spazieren und verlor mich in Gedanke«.'
„Stundenlang?'
,3a', sagte fie mit einem stolzen Blicke nnb wandte den Kopf bei Seite. (Kortjchnvg folgte
Vor dm Festtagen
gewöhnlich bie angestrengte häusliche unb ge- Kidje Thätigkeit alle Besorgungen zurück, die «bedingt sofort erledigt werden müssen. Mau daß das Quartal zu Ende geht, man vergißt,
gtrabe um den Jahreswechsel die Post überlastet „d eine pünktliche Weiterlieferung ber Zeitung
auf keinen Fall gewährleistet werben kann, fflan bie rechtzeitige Erneuerung bes Abonnements
t. Deshalb
erinnere man sich,
t» au ber Zeit ist, die „Oberhessische tun g' auf'S Neue zu bestellen. Auch im neuen l wird fich bie „Oberhessische Zeitung' en, durch Reichhaltigkeit deS Inhalts, rasche zuverläsfige Berichterstattung auf politischem, nnb provinziellem Gebiet unb burch sorgsame e be» telegraphische» NachrichtenbiensteS fich
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Eine neue Schlappe hat General French erhalten. Er beschoß am 18. Dez-mber JaSfonteiri Farm, btei Meilen östlich vo» ber Stellung bes Feindes. Das Kontingent auS Neu-Seelanb besetzte die Farm nnb bie benachbarten Hügel, ohne Wider- ftanb zu finden. Die Buren eröffneten das Feuer auf eine Entfernung von 5000 AardS und rückte» zum Angriff vor. General French gab de» Befehl zum Rückzug, nachdem er seine Recognoscirung (!) ausgeführt hatte.
Eine Anklage gegen Lord Methuen.
Der Korrespondent der „Daily News' im engli scheu Lager am Modderriver telegraphirt folgendes vernichtende Urtheil über Lord Methnen: Hätten wir volle Kenutniß vo» der Stellung der Bure» gehabt, so hätte der Stab es vermeiden können, bie Hochländer btm Flanken- und Frontfeuer am Montag Morgen auszus-tzen. Der Angriff hätte bis Dienstag Morgen anfgeschobe» werben können. Ballons unb Hauditzenbatterien kamen erst am Sonntag an. Ohne biese hätte ber erste Angriff am Sonntag nicht borge»omme» werden dürfen. Sie würde» außerordentliche Dienste geleistet habe». Auf englische Ambulauzeu wurde von Seiten der Buren gefeuert, weil fie bie vo» der Genfer Konvention vorgeschriebene Demarkationslinie von vier Meilen überschritte» unb angeblich britische Truppen sich hinter ben Ambulanzen beckten. Ein gefangener Bure erklärte jedoch, baß die H o ch l ä n b e r sich nicht hinter ber Ambulanz deckten (?).
Das Mausergewehr, da» bie Bure» führe», hat fich bem englischen Armee« (Lee Metford) Gewehr unstreitig i» j-ber Beziehung überlegen erwiese». @8 lönnen jetzt folgende authentische Angabe» über diese vorzügliche» Waffe» deutschen Ursprunges g-macht werden:
Dasselbe ist mit einem kurze» Seitengewehr zum Aufpflanze» versehe» unb wiegt ohne dasselbe mit leerem Magazin 4 Kilo. Das Kaliber beträgt 7 mm, ist also etwas kleiner als dasjenige des deutschen Gewehres (7 9 mm). DaS- Vifir reicht bis auf 2000 m, dagegen die höchste Schußweite bis 3000 m. DaS Patronenmagazin liegt im Mittelschast und ist unsichtbar: die Patronen lagern im Zickzack. Das Geschoß enthält einen Hirtbleikern mit »ickelplattrtem Stahlmantel. DaS Pulver ist rauchschwaches Blärtchen- pnlver. Die Schi-ßresuttaie find ganz ausgezeichnete, so beträgt der bestrichene Raum vo» der Mündung an gegen stehende Infanterie (1,7 m Höhe) 600 m, gegen Kavallerie (2,5 m Höhe) 700 m. Diese ballistische Leistung übertrifft diejenige aller gegen, toäitlg im Gebrauch befindliche» Armeegewehre der Kioßwächte. Die Feuergeschwindigkeit stellt fich au: 25 gezielte Schüsse in der Minute, ungezi-lte Schüsse können 50 in der Minute abgegeben werden.
Ein hölzerner Handschutz, der von der Hülse bis zum Unterring reicht, läßt daS Gewehr auch be Lauferhitzung im Gebrauch behalte». Diese in ihrer Art vollkommene Waffe ist i» den Hände» so geschickter Schütze», wie es die Buren find, von furcht- batet Wirkung, und man begreift deshalb auch da»
H Sturm ober Blitz »iedergesetmelierten Bäume, Ohr. Die Luft erbitterte, unb ihrer Meinung noch t mit ausgeriffeueu Wurzeln unb braunen, wett auch ber Loden. Irgendwo mußte ein Baum gefällt
Kredite in einer Weise angespannt, die vothwendig Dienst als auch in Bezug auf die militärische Au»« zu einer Vertheueruvg be» Geldes und infolgedessen! bildung der Einjährig-Freiwilligen. Aber an eine ernste zn einer Erhöhung der Zinssätze führen mußte. Die Prüfung dieser Bo schläge ist man regierungsseitig ganze Bewegung ist erkennbar in der ganz ungewöhn-1 noch nicht herangetreten. DaS wird nun verwnthlich lichen Zunahme ber Wechselanlage ber Reichsbank, in nicht allzulanger Zeit anbei» werden. Man wird,
Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
Bnreaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M„ Cassel, Mo-de- n < CYnlrtvt
bürg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Stellt; ö-t.
6. L. Daube & Co., Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Paris re.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblutt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
e*Stria»: Joh. Ang. Koch, UniverfltätS-Bnchdruckertt in Marburg. Jllnstriries Sonntagsblatt Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur HanS Hupfer in Marburg.
Sie aing von neuem rüstig weiter, jetzt dahin,s antwortete fie de» Gruß, uud als der Fremde a» ihr
•--- ‘ - ' - • ' .. .. --- - - ' - - 'vorüber gehen wollte, richtete fie ohne Zögern au ihn
stow Kriegsschauplatz find seit nah-zu zwei Tagen t wie gar keine Nachrichten mehr eingegange».
gebig ist, daß genauere Einzelheiten über den f vom 15. Dezember am Tugclafluß noch fehlen. Dageg-n wird eine Nachricht bet» tel, daß acht Kanonen BullerS deS Nacht» durch billige zulückgebracht worden seien. Dieser Be- t ist unbestätigt unb bar an» läßt fich schon seine
„ fie fich dessen bewußt ward, mußte verflossen sei». Die Sonne traf nicht Überall Ü hi«, nnb ba» lustig schwirrende Jnsektenvolk, 'die leichtbeschwingte« Sonnanbeter, bie mit dem Aken be» TaggestirneS, mübe ber Arbeit unb I Spiels auf Blatt unb Halm, zur Ruhe e», zeigte« fich nur noch in ber Lichtung, da vor ihr lag, von einem ber letzten Sounen- chln, auf kurze Zeit noch mit Glanz überschimmert, s blieb Gisela stehe» unb schaute umher, fich auf
$Htt. Die Buren habe» anscheinend baS Bombarbement i Ladysmith, von dem man in letzter Zeit nichts f'WT 1,1 hat, wieder ausgenommen. Daily Telegraph । \l btt auS Chieveleh von Sonnabend ftüh acht Uhr: ■ V fr Morgen hörte man feuer« bei Ladysmith.
V ae Matrosen sandten ein paar Granaten gegen
i k aufdringliche Bure» auS Colenso. Daraus hervor, daß auch Buller in seinem Lager be- igt wird. Mit Ladysmith geht es zu Ende. r<>tT dem KriegSamtr auS Pietermaritzburg zuge- l vW, gemeS Telegramm vom 15. b. Mts. meldet, daß die Verwundeten deS General» White wohl be «, daß aber int Lager eine Fieberepidemie
' war auch müde geworden.
Unter einer Gruppe hoher, knorriger Eichen lag losstes Geiöll, darauf nahm sie Platz. Wo tour denn? Nach dem Stand ber Sonne und ber k gänzlich fremd erscheinenden Umgebung zu »rtheile«, lt entfernt vo» der Stadt. Tort die Schlucht 1.8.6t idem weiße» Gestrüpp und bem wuchernde» Busch tt hatte fie noch niemals gesehen, nie zuvor jene
Nachdruck verbot«
Der Hochzeitstag.
Raman von H. Palms Papse», (Fortsetzmis.)