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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.

mW Bertttß: Joh. Nug. Koch, UnwerfitätS-Buchbruckerel iu Marburg. Ä-W**Ä|-**5**4v>8 Verantwortlich für bie Redaktion: Redakteur Han» Hupfer in Marburg.

Expedition; «ar« 81. - Telephon 55. Redaktion: Mar« 21. - Telephon SS.

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Hessischer GeschichLsverein.

(Schluß).

Der Stadt werden auch einige andere egangene Einnahmequellen wieder «öffnet.

ivar Dr. Küch die Bedeutung der Urkunde 1194, aus der mau das erste Vorkommen arburgS als Stadt hnlriteu zu könne» bt, erklärt, und aus Beispielen gezeigt, daß Entdeckung von Münze» oder der Währung eines 8 nicht immer den sichere» Schluß zulasse, daß solcher Ort auch eine Stadt fein müsse. Es en Mtttheilunge» des Herrn Hauptlehrers Neider über einen am Läuseberge bet Treisbach Walde befindlichen sogeuanrten Hedestein, der 5 Meter lang, vorn 1,12 Meter und hinten ca. Centime!« aus der Erde hervorragt und künstlich en ist. Sn den Stein knüpfen fich 2 Sagen, nämlich dort der letzte Gtsoue die bekanntlich der nicht weit davon entlegenen Burg Holende begraben sei. DaS Volk nenne diese dort bene» wir die Sisoueu überhaupt die «lländer. Die andere Sage g'ht dahin, daß Treisbacher diesen Stein wiederholt in ihre Kirche lt hätten, daß der Teufel aber ihn immer auf de» B«g gebracht hätte. Der Borfitzende te davor, Beteilige Schluss- zu ziehen, und »ahm die Versammlung in Aussicht, diesen Stein an der sommerlichen Ausflüge zu besichtigen. Herr er CorueliuS zeigte sodauu ein au» seiner ie stammendes schönes Weinglas au» der ersten sie des vorigen Jahrhunderts, daS nach Familien» on feinem Urgroßvater von einem Mttgliede der «ppsthaler Landgrafenfamilie gescheutt ist. Der fitzende legte alsdann dir erste Publtkattoa bei lschen Kommission für Hesse» und Waldeck, Mch die «sie Lieferung des Hessischen rachtenbuchs von Ferdinand Jnstt

Diese» im Berlage von N. <8. Elvert el­ende Werk ist da» Resultat laugjähriger Samm en uud besteht auS einer Reihe von Farbendruck- , die tu wunderbarer Treue und Schönheit die chen Volkstrachten bi» in die kleinsten Details geben nnd im Verein mit den auf der Höhe

Mit dem Jahre 1523 beginnen auch die Mar- ei Rathsprotokolle, die aber bis 1535 ein« lich sehr unvollständig erhalten sind.

Anstatt der beiden Bürgermeister führen seit 1525 gämm er er, ein Schöffe und ein Vierer, die ttecknungen. Dazu wurde uoch bemerkt, daß W 1573 au das Rechnung»' und auch daSAernttt

am 1. Januar begann, nicht mehr am 25. 3all. big, aber noch vo» einem Schöffen besetzt, be das Kämmereramt «st 1677.

Eine BürgergeldSerhebung von zu enden Bürgern wird in den Sladrrechr urigen st 1527 erwähnt. Früher wurden denselveu nur gewöhnlichen jährlichen Abgaben auf« legt. Bürget« e waren frei von Bürgergelb.

DaS Iaht 1526 ist das bet Einführung bet ormation in Hessen, bie auch in Marburg die gste Annahme fand. Damit nahm das Mittel­ein Ende.

In einem kurzen Rückblick wurden die wesentlichen mente der ganzen Entwicklung noch einmal vor- t.

Diese Verfassung ist in ihren Grundzügen noch ein Jahrhundert maßgebend geblieben, bis die unumschiänttet werdende Fürstengewalt auch Stadtregiment mehr von seiner Selbstständigkeit men hat.

8n einer solchen Stadtverfaffung des Mittelalters esfirt uns namentlich bet Umstand, daß sie in Punkten wie eine Vorläuferin unserer mobernen iS Verfassungen erscheint.

Der Vorsitzende sprach zunächst sein Bedauern bet aus, daß unter den zahlreich Versammelten igen, welche bie Entwicklung des Stadtregiments rgemäß am meisten hätte intereffiten müssen, ich bie Vertreter bet jetzigen Stabtveiwaltung, durch einen Herrn vertreten seien. Es wurde

Mer und Pattone der Kommission haben nicht nur * Herausgabe be» Werkes überhaupt ermöglicht,

t» j r «erfassers, von dessen nmsifnuget yano auq 6 Aufnahmen selbst stammen, eine Qnellenvnöffent- 76lfr k°8 erste» Range» bilde». Die Uneigennützigkeit Lnf^fferS im Verein mit der Munificeiz dn

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sondern auch bie BerlagShandluug in die Lage ge­setzt, den Preis des Heftes auf die geringe Summe von 6 Mk. festzusetzen. Die Mitglieder des ®e» schichlsvereinS gmießen sogar den Vorzug, daS Heft für 4 Mk. zu beziehen.

Zam Schluffe besprach Herr Aichivtaih Dr. Reimer die erste Veröff-nttichung deS im vorigen Iahte gegründeten Fuldaer Geschichtsvereins, nämlich die Abhandlung des Lehrers Joseph Bondetau übet die Pfahlbauten im Fuldathale. Diese Pfahlbauten find auf Kosten der Stadt Fulda, die dazu gegen 2000 Mk. in opferfreudigem Ver­ständnisse bewilligte, in diesem und dem vorigen Jihte durch systematisches Nachgraben unter sach­kundiger Leitung des Distrikisbauassistenten am Casseler Museum Herrn Dr. Bühlau freigelegt, lieber die große Bedeutung dieser Funde unterrichtet man sich am besten auS dieser Schrift selbst, die außer 2 Plänen auch 7 photographische Tafeln enthält, auf denen gegen 190 der interessantesten Fundstücke darunter auch eine große Anzahl römischer abge« bildet find. Leider müsse» wir e» unS hier ver­sagen, näher auf diese für die älteste Geschichte der Fuldaer Gegend so wichtigen Entdeckungen einzn- g hen. Hoffentlich werden noch weitere systematische Grabungen veranlaßt werden.

Hessen-Nassau uni) Nachbargeüiele.

§ Neustadt (M.-W. B ), 15. Dez. Schon lange hat sich in hiesiger Siadt das Bedürfniß nach einer centralen Wasserv rsorgungsanlage fühlbar ge­macht, da fich nur 2 Brunnen mit gutem Trink- wafser hier befinden. Diese Brunnen, welche fich im Zentrum der Stadt befinden, sind jedoch nur von de», im Mittelpunkt der Stadt wohnenden Bürgern be­quem zu erreichen, während die Einwohner der übrigen sehr weit anSeinanbergebautcn Stadtiheile in einer Entfernung bis zu 800 Meter das Wasser holen müssen, wenn sie nicht gar auf da» ganz mtnber- werthige Wasser von eigenen HauSbrunnen fich be- schränken wollen. Aber auch da» Wasser deS bie Stadt durch fließenden BacheS versiegt in sommerlicher regenarmer Zeit und gar häufig hört man die in ent lepenen Stahlt heil en wohnenden Biehbrfltzer übet Wassermangel klagen. Mit Freuden wird e» deshalb aQfiitS begrüßt, daß bie städtischen Behörden endlich der Frage übet Aclegung einer Wasserleitung näher getreten find. Wie verlautet, beabsichtigt man die Quellen in bet sogenannte» Rohthecke, beten quali­tative Untersuchung bereit» ftattgcfunben und ein durchaus gutes Resustat ergeben hat, zu verwenden. Die natürliche Lage derselben wird e» gestatten, ohne Zuhilfenahme weiterer elementarer Kräfte dem Wasser Den erforderlichen Druck zu geben. Da» Wasser­reservoir selbst soll, da e» mindesten» 20 Meter über den Dächern ber Stadt liegen muß, an der Nellen- butg seinen Platz finden, da von einer anderen Stelle auS da» Wasser zu Löichzwecken nicht gut verwendet werde» kann. Sehr zu wünsche« wäre e», daß auch die Quellen quantttatiö ausreichen würden; nimmt man bie Stabt mit 2000 Einwohner» an, so würde auf mindestens 2500 gerechnet werde» müssen; pro Kopf UN» Tag bie «forderlichen 80 Liter gerechnet, so wäre» täglich 200 000 Liter bevöthigt, b. h. eS muß eine Quelle vorhanden fein, welche 2,3 Liter cor flaut in der Sekunde liefttt. Die ganze Wasser leitnngSanlage ist auf 50 000 Mk. berechnet, welcher Betrag unter Berückstchtigung aller Eventualitäten al» durchaus ausreichend anzusehen ist. Da nun zu Wasserleitungsanlagerr, bei welche» bie Feuerlösch Interessen der Bra»dderfich«nvgsavstalt berückfichttgt wttde» sowohl auf eine namhafte Beihülfe al» auch auf Hergabe eines Darlehn» zu einem ganz geringen Procentsatze (bi» zu 2 pCr.) durch die genannte Anstalt zu rechnen ist, so bürste e» bet Stadt nicht schwer fallen, baS verbleibende Kapital zu verzinsen, umsomehr, al» durch die zu erhebenden Waffc^insen bie Verzinsung unb »mortifirung beS Kapitals gedeckt weiden könnte. Hoffentlich wnden e» die städtische» Behörden nicht an ber nöthigeu Energie zur Durch führnng des Projetts fehlen lassen, bamtt enblich bie hiesigen Wasser Verhältnisse fich zum Bessere» gestatte» und ber längst gehegte Wunsch ber Einwohner Neu­stadt» verwirklicht wirb.

Fulda, 18. Dq. Der Fabrikarbeiter Joseph Burkharbt, welcher am 28. September b. I». den Kommt» Joseph Levi hier niedergestochen hat, ist von Hanau wieder hi«her zurückgebracht worden, um nächsten Freitag vor bei hiesigen Strafkammer für fein furchtbare» Verbrechen abgemtheilt zu werben.

vickdenkopf, 18. Dec. Gerichtsafleffor Jüngst vom hiesige» «gl. Amtsgericht ist vom 1. Januar

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Fleisch-Extract

Ibertrift trott billigeren Preises an Nlhrkraft «H Wohlgeschmack die Liebigsehen Kxtracte and tat in allen besseren Drogen-, Deüeatessen- oi - Celonialwaarei-Handhüigei n hab«.

1900 ob als Amtsrichter an baS Kgl. Amtsgericht zu Kirchhai» versetzt worben.

Vermischtes.

Südflavische Weihnachtsgebräuche. Der bunt g-schmückle, int Glanze vieler Lichter erstrahlende Tannenbaum beim Weihnachtsfest ber Germanen hat allmählich überall Eingang gefunden, ja man sieht ihn jetzt schon in den Hütten ber Kroaten unb Serbe». 3» den Schlöffer» des Landadels, sowie in den Häusern ber g« hat diese liebliche Sitte beretts seit 20 bis 30 Jahren zum Jubel ber Kleine» und Ersätzen ber Große» Fuß gefaßt. Seit einigen 3ahrert fängt nun auch bie slavtsche Bäuerin an, ihren Kinber» ein Bäumchen mit bunten Pap'etstermn unb bunten Talglicht« n aufznpvtz-n, wie sie es viel­leicht früher bei ihrem Dienst in Herrschaftshäusern gesehen hat. Doch meistens herrscht hier zu Lande im Volke noch ber alte Brauch, am Weihnaais­sest« die Wände ber Hütten inwendig mit Tannen­zweigen zn behänge», zwischen denen Papierblumen, kleine Äürbtffe nnd A viel befestigt werbe». I» einer Eck- des Zimmers st'ht, «höht unb mit Flitter- werk geschmückt, die Krippe mtt dem J-suskindlein, umgeben von einigen Lichtern. Der Boden des Zimmer» ist durchweg mit ehret dicken Lage Stroh bedickt, auf dem die ganze Familie liegt, denn dem fromme» Sin» be» slavisch n Bauern wider stiebt es, an diesem Tage auf weichem Lager zu liegen, während ber Heiland auf Stroh gebettet war. Die Mitte ber Stube nimmt ber Tisch ein, ber kaum bie Anzahl ber Kuchen unb Braten zu faffeu vermag, welche von ber Familie an ben Feiertagen verzehrt werden solle». Schvsüchtig blickt wohl jede» Mit glich »ach dem leckeren Käsekuchen und de» knusperig braunen Gänsen, die am heilige» Abend nicht fehlen dürfen, aber «st muß der Ab.ud selbst vorübergehe», bevor man feinen gewiß begreiflichen Hanger stillen darf. Mit Ungeduld wartet daS Volk ans die ersten Glockentöne, die ihm verkünden, daß es Mitternacht geworden ist dann eilt alle» in die Kirche, um fich unter andächtigem Bete» an dem Anblick de» zwischen drei Tannenbäumcheu «richteten Bethlehem- Hanse» zu «bauen.

®in größerer Eisenbahnunfall, der in feinen Einzelheiten nicht ohne besondere» Jutereffe ist, «. eignete fich ans dem Hanptvabnhof zu Hamm i. W. Boni Ravgirbahnhofe ans sollte ein Rangirzug mit etwa 46 Achsen nach dem Personenbahnhof über­geführt werden. Weil der Führer anscheinend daS Weichensignal nicht beachtete, gerieth der Zug in ein Stummgeleise beim Stellwerk Nr. 4 und fuhr in voller Fahrt vor den Prellbock, der zerstört wurde. Dann ging bie Lokomotive in das Stellwerkgebäude hinein, zerstörte beide Settenmauern nnd schob bie eine Lüngkmauer um etwa einen Meter vorwärts: erst bann kam ber Zug zum Stehen. Mehrere Wagen waren entgleist unb bie Maschine beschädigt. Die beibeu im Stellwerk toeilenben Beamten sahen ben Zug auf ba» Gebäude zukommen; bie Gefahr, in bet sie fich befanben, war ihnen klar, unb sie konnten diese von fich ablenten, sie brauchten nur einen Hebel herumzulegen, um ben Zug in ein anderes Geleise ju leiten. In diesem Geleise fuhr ab« gnade ein Eilgüterzug au», mit dem bet Rangirzug daun un­bedingt zusammengestoßeu wäre. E» würbe bann ein ungeheurer Schaden erwachse» fein; nm diesen zu verhüten, setzten die Leute ihr Leben aufs Spiel. Glücklicherweise find sie mtt geringen Hautabschürfungen banongclommen. Der durch ben Unfall verursachte Sachschabeu beträgt etwa 8000 Mk.

Die geheimnißvollr Fremde im Wien« Kranken- hanse ist ibentifizirt. Man banti ba» erwünscht Sefultat wenig« jenem polizeilichen Aufruf, ber alle Wien« Senner des indische» Amhara-Dialekt» anf- forderte, fich zu AgnoSzirnugszweckeu zu melden, al» vielmehr d« Budapest« Stadthauptmannschast, die der Wien« Behörde die Photographie ein« Preß- burget Taschendiebin übersendet hat. Das'Mädchen au» d« Fremde, deffeu Sprache niemand verstand, ist die Preßbnrg« Taschendiebin Clara Bajefi, die wiedtthott abgestrast «scheint und bereit» die Bekanntschaft ver­schiedener ungarischer Sttafanstatteu gemacht hat. Thatsächlich hat sie einige Zett in Britisch-Indien geoeilt und während ihre» Aufenthalt» fich einige bocken der Sprache zu eigen gemacht. Immerhin dürfte ihr sowohl da» Deutsche al» auch das Ungarische geläufig« fein al» da» Indische, und so ist e» nicht ganj unerklärlich, wenn die Wien« Orientalisten fanden, daß bie indischen Sätze, in denen sie fich vernehmbar machte, keineswegs alle» grammatikalischen Regeln entsprachen. Clara Bajefi wirb fich zunächst

wegen Irreführung der Behörden zu verantworten habe».

Ohm Paul» Lungen. Vor Ausbruch des Krieges kamen ein paar Buren aus dem Hinterland bei Präsident Krüger zu Besuch. Ohm Paul ließ sie u. a. die Gouvnnementsburkans sehen und fragte die Hinterländer, ob sie wohl im Stande seien, die Licht« auszublasen. Die Buren, Riesenkerle, stellten sich in Positur und bliesen, daß sie roth wurden wie Truthähne. Aber die Lichter brannten ruhig wett«. Ohm Paul lächelte schlau, blieS mit aller Kraft und drückte gleichzeitig auf den elektrischen Knopf. Ein allgemeines Ah «folgte, als gleichzeitig zwei Lichter «loschen. Das ganze Hinterland bewundert jetzt Ohm Pauls Bungen, die soviel Lust fassen, daß er damit Licht durch ein Glas hindurch ausblaseu kau».

«u« Nah uud Fern. Wegen Meineids ist in Kiel nach dem ,B«l. Tageblatt" der lönigl. Polizeikommissar Amelnng verhaftet worden. Er soll den Meineid in ein m Preßprozeß gegen ben Rebaktenr ber dortigen .Bolksztg.", LuetjenS, be­gangen haben.- Die Pariser Weltaus­stellung soll, wie der stellvntr-tende Reichs- Kommifiar Geheimer Regierungsrath Lewald-Berlin in einer Versammlung mittheilte, nicht am 1. Mai, sondern schon am 15..April eröffnet werden. Der Arbeiter Henze aus Kröllwitz bei Halle versank in einem Kornhausfilo im drei Met« hoch aufge­schütteten Getreide. Die F »erwehr konnte ihn nach dreiviertelstündig« Arbeit r w. als Leiche ans Tages­licht fördern. I» Folge starken Schnee­falles stürzte ba» Dach einer Glasfabrik zu Köhlach (Steiermark) ein; fünf Personen wurden ge« töntet, zwanzig verletzt. D« frühere schweizerische Bundespräsident Ruma Droz, zuletzt Direktor deS Centralamts für ben internationalen Esenbahntrankport, beffen Name noch jüngst an» läßlich ber Wirren auf Kreta vielfach genannt wurde, ist in Bern gestorben.

Marktberichte.

Frankfurt, 18 Dez. (Getrsib,markt). Am heutigen Wochenmmkl biteben einheimische Brodsiüchte im Preise unverändert bei sortnesitzt reichlichem Angebot nnb normaler Bedarfsfrage. Ausländische B odfiüwte in effektiver Waare etwas höher gehalten bei kleinem Geschäfte Gerste eitoa» besser gefragt zu unverändnten Preisen. Hafer lückgängi« bei starkem Angebot. Mais war in effektiver Waare knapp und fest bei ruhig« Nachfrage. ES nottren nach Qualität: Weizen, hiesiger inb Wetter au« 15, 015,60, kurhessisch« Mk. 16 6000,00, norddeutsch« 00,00 00,00, russischer Mt 17 0017,75, Redwinter Mk. 17,25- 17,50 Laplata Mk. 16,2517,25, Kansas Mk. 16,75 17,00 Roggen, hiesiger M. ls,25-15,50, Pfälzer 00,00- 00,00, Westernroggen 00,00-00,00, russisch« 15,50 bis 16,CO, amerikanischer Mt. 00,00- 60,00, Gerste, hiesige 16,15 -16,35 Mk., Pfälzer 16,25 16,75 Mark, fränkisch, Mk. 16,25- 16,75, Riedgerste Mk. 16,40 bi» 16,65, ungarische W. 00,00- 00,00, Hafer, hiesiger neu« 3M. 13,75-14,10, bayerisch« M. 18,75 14,50, russisch« Mt, 13,7515,00,amerik att.Mk.00,00-00,CO. MaiS.wrreäRk. 10,75 - 10,90, Donaumai» Mt 00,0000,00, Laplata Mt, 10,60 11,00. Alles pn 100 Silo netto effektiv loco hi«. Mehl fest aber r uhig. ES notirt »ach Qual.: Weizenmehl, hies. Nr. 0 Mk. 24,50 bis 25,00, feinere Marken 27,50 bi» 28,00, Nr. 1 23,5024,00, feinere Marken 24,50 bi» 25,06, Nr. 2 Mk. 22,5023,00, feinere Marken Mk. LS 50 bis 24,00, Nr. 3 20,56-21,00, feinere Marken 21,50 bi» 22,10, Nr. 4 18,60 19,60, feinere Marken 19 5020,00 Roggenmehl, hiesige» Nr. 0 Mk. 24,0025,00, Nr. 1 Mt. 21,6022,60, Nr. 2 Mk. 16,00-17,00. Alles p« 100 KU» ind. Sack loco hi«. Futterartikel fest. 6» nottren: Weizenschalen Mk. 4,60 4,70, Weizeulleie Rk, 4,70 4,80 Roggenkleie 5,265,50, Futtermehl 6,50 bi» 7,25, Biertreber, getrocknet, Mk. 5,25 5,80 te »ach Alle» per 50 Silo netto effeüiv loco hi«.

Frankfurt a. M., 18. Dezbr. (Biehmarkt.) D« heutige Biehmartt war mit 505 Ochsen, 36 Bullen, 942 Kühen, Rindern uud Stieren, 312 Kälbern. 730 Schafen » Hämmeln, 1289 Schweinen befahren. Die Preise stellten stch wie folgt: Ochse» 1. Qual. 70-72 Mt., 2. Qual. 65 bi» 67 Mk., Bullen 1. Qual. 55- 67 Mk., 2. Qual., 51 bi» 63 Mk., !lühe, Rinderund Stiere 1. Qual. 61-62 9RL 2. Qualität 54- 56 Mk. Alle» p« 50 Kilo Schlecht- gewicht. Kälb« 1. Qualität 76-80 Pfg., 2. Qual. 72 btt 74 Pfg. Hammel 1. Qual. 69-61 Psg., 2.Qual. 44 btt 48 Psg. Schweine 1. Qual. 54-00 Bffc, 2. Onall 53 btt vo Pfg. Aller b«/i Kilo Schlachtgewicht. Ans Oester, reich standen 77 Ochsen zmu Berkau'. Geschäft eut. Ueberstand ziemlich.