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34. Jahrg.

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Irenh Abonnements - Einladung.

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Mr dm in Marburg täglich »rfchenend«« politisch«»

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M KreiSblatt für die Kreise Marburg

ipfohlen chhai» sowie JllustrirtcS EouutagSblatt und

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M, wo fi« gelesen wird, das r ational« Bewußtsein,

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Compagnie in Berlin ist dir .Oberhessisch«

di« neuesten Ereiguiff« im In- und Nur lande

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so doch ans Rücksicht und Pflichtgefühl.

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SSd Dienstboten zitterten vor ihm. Ich erlebte dort eine Szene unvergeßlich? ES . handelte l am einen wichtigen, durch Marias Schuld ver- Ä-A . oder verloren gegangenen Brief. Sein Zorn

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,O nichts, nichts ich laste aller en mich

herankomme».

ei zur Monarchie, Lieb« zum Vaterland«, Gottesfurcht »religiösen Sinn, toi« Achtung vor unseren Gesetzen und Mistu staatlichen Einrichtung«« zu fördern!

Die ,Oberh«ssisch« Zeitung" sucht bi«8 Ziel ch gediegene, sachlich gehaltru», populär geschrieben« Krickel zu «rr«icheu. In ihr«r Rubrik »Umschau" wird 6ii bisher ein« Uebersicht über die wichtigsten TageS- ipitff« auf dem Gebiet« der inner«« «nd äußeren Politik i deren Besprechung bringen, «nd die Vorgänge in den lstmellten, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht i bisher zusammenstellen.

Durch ihre Verbindung mit der Continental > Tele-

2 bei lof, jasse, sserstr, latz 7.

Redaktion uno Verlag derOberhessif ch«n Zeitung/

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chrugsliste« der KSuigl. Preuß. Klaffen-Lotterie zchseust« «nd am w«it»st«ll verbreitete. Mit d«m

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blatter, die Annoncen- Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magbe-

erwiderte Gisela stolz.

.Welch ein starker, herrliches Geschöpf find Siel'

toritätea lencknet; r Flasch

General White eine Stellung einnimmt, die für seine Streitkräfte zu ausgedehnt ist, als daß er in ihr hätte wirksamen Widerstand leisten können. Er hat diesen Fehler mit der empfindlichen Niederlage bei Glencoe-Dundee und der Erschließung in Ladysmith zu büßen. Einen schlimmere» Fehler aber begeht General Buller selbst, der doch über die Streitkräfte der Buren genügende Aufklärung hatte. Statt feine Truppen zu einem kor centrischen Vorstoß, fei es in Natal, fei es im Norden der Eapkolonie zu sammeln und schrittweise gegen Feindesland vorgehend mit übermächtiger Kraft die Buren, deren Streitkräfte auf drei Kriegrtheateru vertheilt find, zunächst an irgend einem Punkte zurückzuschlagen, theilt er seine Truppen in drei Kolonnen und erleichtert so, iud m er alles auf einmal retten will, den Bure» den Erfolg. So macht seine Strategie genau denselben Eindruck der Zerfahrenheit, wie die der Amerikaner im spanisch- amerikanischen Kiiege. Er hatte aber nicht daS Glück, Spanier als Gegner fich gegenüber zu habe».

Diese Unterschätzung der gegnerischen Streitkräfte macht sich aber auch im einzelnen geltend. Durch weg sehen wir, wie die englischen Generäle versuchen, durch Frontalangriffe den Zweck deS Gefechtes zu erreichen. Rücksichtslos, unter Einsetzung aller Kräfte stürmt Lord Methuen gegen die sorgfältig vorbereiteten Stellungen der Bore» bei Belmont, Graspa» und MageiSfontei» vor, ohue auch »ur den Versuch zu machen den Gegner au» seiner Stellung heranSzu-

ich zur Kenntniß zu bringen.

Dm Vorgängen in unserer Provinz, toi« dem lokalen wird die.Oberhessische Zeitung" ganz be- Aufmerksamkeit widm««, auch wird sie nicht nur «in gediegenes Feuilleton, wie durch Zusammen­unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihre Torge tragen, sondern, tote eines theilS den Vorgängen i dem Gebiete von Kunst und Wisieuschast, so anderer- dem volkSwirthschastlicheu und landwirthschaft- tn Interesse durch einschlägige Veröffentlichungen thuu- mtgegenzukommm allezeit bestrebt sein.

Inserate finden, die sechsspaltige Zeile 10 Pfg.

der großen Auflage der .Oberhessischen itung" in derselben die geeignetste und weiteste Ver-

Dadurch, daß alle Staats- und Kommunalbehörden LezirkS die .O b e r h «s s i s ch e Z e i t u « g" zu ihren achungen benutzen, ist das Halten derselben von dem Nutzen für jede« Leser.

Tchließlich bitte« wir unsere Leser, Freund« und unter ihren Bekanntenkreisen für di« Weiter- g der.Oberh«ssischeu Zrituug" thun» Mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Förderer nationalen und loyalen Politik sein zu wollen, einer die fich aller umstürzlerischen Tendenz der heutige« gegenüber treu bleibt in der Devise: »Mit Gott für nud Reich, für König und Vaterland l"

Ratburg, im Dezember 1899.

t-C£ ehe RhA tutend chef*

Mar 1900 beginnt auf ste ein neues Viertel- hli-Abounement.

Lie ,O b e r h e s s i s ch e Zeitung" hat eS fich in p. zirih« zur Aufgabe gestellt, einzutreten für die Macht to Ansehen von Kaiser »nd Reich, sür Thron, Vater- 6 «nd Altar!

Die «Oberhessische Zeitung" ist bestrebt,

manövrirc», i» derselben Weise greift Satacre bei \ Stormberg, greift vor allem Buller die Stellung I am Tugela an, deren Stärke ihm wohlbekannt ist. ! Ein solches Vorgehen mit d-.r ganzen Macht geschloffener I Kolonnen mag wohl bei den Afridi» oder sonstige» 1 interessante» Völkerschaften seine Dienste thun,- Leute« gegenüber, die ihr Magazingewehr und ihre Schnell- fenerge'chütze wohl zu handhaben wiffe», hätte man fich doch einer etwa» moderneren Taktik bediene» muffen. Aber davon scheint man in England keine Ahnung zu haben, nicht einmal die Grundregeln der Sicherung einer marschtrenden Truppe kennt man. Aufklä!ungSdie»st, Gefechtspatrouillen, wie überhaupt Flaukenfichcrung scheinen im Allgemeinen unbekannte Dinge zu sein. Blindling» laufen die Marschkolonnen in den Schußbereich der treffsicheren Suren und in de» Schlachtberichten der englischen Generäle kehrt stereotyp die Wendung wieder: .Plötzlich eröffnete der Feind auf kurze Entfernung eine wtrlsarneS Feuer." Charakterisch ist in dieser Beziehung da» S'fecht bei Magersfontelu und dem Tugela. Tage­lang, man kann sagen wochenlang stehen dort die Engländer den Buren gegenüber und kennen trotzdem die gegaerische Stillung so wenig, daß fie dort den Kern der schottischen Garden, hier ein Viertel der gefammten Artillerie durch den überraschenden Angriff der Buren verliere».

Wie ander» ist da» Bild, wen» man die Krieg- führung der Buren verfolgt. DaS Charaltertstische an ihr ist, daß die Buren ihre eigenen Schwächen wie die der Gegner wohl kennen und diese auSznnntzen ver- stehen, jene nie aus de» Augen verlieren. Sie wiffen, daß sie für den Nahkampf nicht geschult find, darum räumen fie vor dem entscheidenden Sturm ihre Stellungen und nehmen einige Meilen rückwärts den Kampf wieder unter Bedingungen auf, die ihre Schicßferiigkest au8> zunntz-n gestattet, fie w ffen, daß zu einer regelrechten Offensive ihnen die- taktischen Verbände fehle» und verleiten daher stets die Engländer znm Angriff; fie wiffe», daß sie haushälterisch mit ihren Kräfte» um­gehen muffen, vermeiden daher einen Sturm auf die vo« ihnen belagerten Städte und warten geduldig, bi« diese von selbst fallen. Und wie verstehen fie trefflich ihre eigene Beweglichkeit und das blinde Un­gestüm der Engländer auszunutzen! NicholsonSmck und Stormberg geben davon Zenoniß. Ihre ganze Natur prägt fich in ihrer Kriegsführung an». Be­dächtig linb vorsichtig, man mochte fast sage», miß­trauisch gehen sie vor, Schritt für Schritt; zäh und geduldig liegen fie auf der Lauer, fie kümmert nicht

!>a8 Schießen der Feinde; fie harren bei MagerS­fontein fast einen Tag in feindlichem Feuer ouS, ohne einen Schuß zu erwidern; ruhig warten sie, sich de« Gelände anschmiegend, bi» der Gegner »ou selbst in Schußweite kommt, bann aber nützen fie mit Entschlossenheit die für sie günstige Situation au», um schließlich, weuu der Feind ihnen »och zu kräftig erscheint, spurlo» wieder aus ihre» Stellungen zu verschwinde« und dasselbe Spiel wieder vo» Neuem zu beginnen.

Dieser grundsätzliche Unterschied in der Krieg­führung her beiden Gegner, der den Bure» die Ueber- legenheit sichert, läßt aber den Ausgang de» Kriege»

nicht verbrecherisch. Damal» war Maria ja noch nicht sterbenskrank."

Muß man erst so weit, erst dem Tode nabe sein, um an Ulrich Rücksicht kennen zu lerne»?! Sie find eine sehr milde Richterin," bemerkte Gisela bitter.

.DaS habe ich nicht sage», mein teures Fräulein, und auch nicht milde richten wollen. Ich vkrurth-ile sein Benehme« gegen Maria ganz entschieden, indessen meine Liebe, die grenzenlose Demüthigung, die et durch Sie erlitten, die hat er nicht verdient, bei Gott nicht! Sie haben zu schnei, ,n voreilig gehandelt, wie gesagt, e» beugt mich, daß ich da» alles mit veranlaßt habe. Ich kann mir dies gar nicht ver­geben. Anderseits beruhigt mich Ihre Zuverlässig­keit und Verschwiegenheit. Ich möchte doch meinen langjährigen Freund, der mir ttotz seiner Fehler immer theuer bleibe» wird, nicht verlieren, ihn mir nicht entfremden lasse». Und n»n sage» Sie mir," ihr Ton nahm eine» warmen Klang an, .wa» kann ich für Sie thun?"

.Nichts gar nicht», ich danke Ihnen," aut- »ortete Gisela finster. Sie hielt die Hände im Schoß und starrte vor fich hi».

.Ich will mich gern zu ihrer Vermittlerin machen. Soll ich e» Herrn v. d. Lüde sagen?"

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Englische Kriegführung.

** Prophezeien ist eine recht mißliche Sache. General Buller bat da» jetzt erfahren. Er wollte zu Weihnachten in Pretoria fein, ohne daß mehr als ein Armeekorps mobilifirt würde. Statt btffen ist er bei bem ersten Versuch, Terrain zu gewinne», gründ­lich geschlagen worden und da», trotzdem jetzt bereits die achte Division mobUistit wirb. Dieser Gegensatz zwischen bea Erwartungen und bem tatsächlich Er­reichten nöihigt, ben Blick auf die Art der Krieg­führung zu werfen, die vo» den beiden kämpfenden Parteien angewendet wird. Und kein Moment er­scheint dazu geeigneter al» der jetzige. Den» mit den drei Niederlagen der Entsatzarrnee bei MagerS­fontein, Stormberg und Colenso schließt die zweite Phase deS südafrikanischen Krieges ab, die wir jüngst als die des SllÜstandeS in den Vorwärtsbewegungen der Buren bezeichneten.

Uebrrblicken wir daS Bild, daS der Feldzug nn» bisher bietet, so finden wir, daß das charakteristische Moment auf Seiten der Engländer ein Ueberschätzen der eigenen Kräfte und ein Unterschätzen deS Gegners ist. Wie daS schon zu Beginn de» F IdzugeS in der oben angeführten Prophezeiung zu Tage getreten ist, so läßt sich diese mangelhafte Erkenntniß der Sach­lage fast bei jeder Maßnahme der englischen Kommando­führer verfolgen. Von der mangelhaften Vorbereitung de» Krieges, die sich Leboeufs bekanntemNous sommes archiprets würdig zur Seite stellt, wollen wir an dieser Stelle absehen, obwohl in ihr der

fast mit Sicherheit erkennen. Bon heute auf morgen können die Engländer ihre Fehler nicht ablege», in langer Friedensarbeit heißt es sorgsam den Grund für Kriegserfolge zu legen. Die Menschrnmaffe», die England vielleicht noch nach Südafrika schmeißt, sind jetzt, nachdem der Ker» de» englische» Heere» aufgerieben ist, die tüchtigsten Offiziere gefallen find, nur Kanonenfutter. Schlagfertige, tüchtige Heere lassen sich nicht aus dem Boden stampfe«, das werben die Engländer zn ihrem Schaden erfahre». So bildet der vom Zau» gebrochene Krieg für fie eine bittere Lehre. Ader auch für un» in Deutschland mag der schmähliche Zusammenbruch de» englische» Prestiges eine Mahnung sei«, unsere Wehr allzeit schneidig und scharf zu halten und nicht in Ueberhebung etwa» zu verabsäumen, wa» unserer Armee die bisherige Höhe sichert.

.sehe Medi- [errn :el.

Marburg ______________________________________

,, a «zx 1 onn bürg, Wik«; Rudolf Masse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln;

Dienstag, 19. Dezember 1899. «. 2. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris re.

Umschau.

Englische Gelüste auf die Delag oabai.

* Da» jüngste Mißgeschick Englands in Süd- aftika lenkt wieder daS Jntereffe auf die Delagoabai. Schon lange hat bekanntlich England sein Auge auf bbfe bequeme, weite Pforte Südafrika;» wegen der wirthschaftliche« und politischen Vorthelle geworfen, die sie bietet, und da» Begehren nach bem Besitz berfelben wird jetzt nach den Niederlagen in Natal und im Kapland auch an» militärischen Erwägungen eifriger denn je zweifellos erstrebt werden. Bildet doch die pottugiefifche Besitzung den unentbehrlichen Luftkanal für die südafrikanische Republik und ben Oranje Freistaat. Wird ben beide« Staate« auch dieser letzte freie Zugang zum Ocean und zum Völker- verkehr verfchlrffcn, wird es der britischen Regierung möglich, dem Lande die Zvfuhr von Waare» adzu- schneide», so kommt da» fast einer Unterwerfung bet beiden Staate» unter Großbritannien gleich. Denn England würde dann in der Lage fein, de» Gegner, de» e» im Felde nicht überwinden kann, wirthschaftlich widerstandsunfähig zu mache». Da» wäre freilich ei» Gewaltmittel, mit dem England keine Ehre einlegen könnte; aber hat e» fich jemals über die Art feiner Mitteln Skrupeln gemacht? Wenn irgendwo, so gilt in England der Grundsatz, daß der Zweck die Mittel heiligt. Und wir sehen daher auch, daß die englische Preffe, die schon vor bem Krieg»anSbruch verschämt auf bie Delagoabai hinwie», jetzt ihre Fühler auf» neue ausstreckt. Wenn bie .Times" sich aus Capstadt melde« läßt, daß Lorenzo Marques sich schnell zu einem regelrechte« Handelsemporium für Transvaal und zu einem Hauptquartier für dessen Agenten entwickele und daß der gegenwärtige Stand der Dinge an der Delagoa- Bai ben Suren mehr Bortheil bringe als wen« bieselbe thatsächlich zum Gebiete von Transvaal ge­hörte", so soll daS zweifellos nur ein Versuchsballon sein, nm zu erfahren, wie die Großmächte eine Be­sitzergreifung der Delagoabai seitens England» im jetzigen Augenblick aufuehmen würden. Deutschland scheint fich ja leider durch den deutsch-englische» Geheimvertrag die Hände gebunden zu haben, wir

Ach," machte Gisela mehr aufrichtig als höflich und wandte den Kopf ab. Schmeicheleien verab­scheute fie.

Ast« bemerkte e» und grub ärgerlich ihre weißen, sehr schöne« Zähne tief iu die Unterlippe. .Wie dumm von mir," dachte fie.

Sie machte nun Miene fich zu verabschiede«.

Gisela erschrack. Diele Fragen brannten ihr noch auf bet Seele.

O, bleibe« Sie noch ein wenig," bat fie innig. Wer weiß wann wir uns wlebersehen, unb Ich habe noch so manche» auf bem Herz u, so manche» Quälende möchte doch »och gern klarer in Ulrich» " sie stockte .in sein einstige» Leben hinein- sehe». Und dan»"

Asta sah fie mtt einem gewissen Unbehagen an. WaS würde kommen? Sie schien e» zu ahnen und die Fortsetzung der Unterhaltung nicht zu wünsche». Oder doch vielleicht? Ihre Züge ließen fich schwer entziffern. Sie saß kühl, abwartend da. Mit keinem Worte kam fie bem erregten Mädchen zu Hilfe.

Gisela rang mit fich. Dann mit einem Male brach e» von ihren Lippen:O, bitte, sagen Eie mir etwa» über Marias Tod. Woran starb sie?

diesem Falle, meine Liebe"

Herr v. b. Lüde" bet Name Ulrich wollte Gisela nicht mehr über bie Lippewird nicht» andere» wollen al» Scheidung, unb damit wäre erreicht, was ich unter bem Einfluß einer großen Gewüthrerregung nud beShalb vielleicht unüberlegt hervorgerufen aber heute nicht mehr bereue durchaus nicht bereue," bekräftigte fie «nd richtete fich straff auf.Die Sache muß ihren Gang gehen. Allmählich werde ich mich innerlich zurechtfindeu. Ich habe eineu starken Willen. Ich bi« nicht sentimental veranlagt.'.

«u» Gisela» Augen blitzte» Trotz und Unwille».

Sie sollen reife», mein gnädige» Fräulein," warf Asta hin,da komme» Sie auf andere Gedanken, zerstreuen fich und vetgeff:» Ihr Leid."

Reifen um zu vergessen 1 Da» ist nicht Nötig,'

Sie geben doch auf alle Fälle den an Ehescheidung auf?"

Da» liegt nicht an mir."

Also Sie würden eventuell einlenken? mich da» freut!"

Nicht» liegt mir eben jetzt ferner, tjjue pflege ich nicht halb zu thun."

Da» nenne ich noch Charakter!

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-Nicht war, nicht war?"

-Wiederum auch schnell beherrscht".

«Das nun nicht, damal» wenigstens nicht. Da- JJ* vielleicht, bei sehr strenger Bcuitheiluno, könnte ^ihm einen Vorwurf machen. Er hätte fich bester Arsche» müsten, wen» nicht aus Liebe die fehlte

Erscheint täglich außer an Werttagen nach kann- mtb Feiertagen. -/» «Ml 7 Onartals-Abonnements-Preis bei der Erpebition 2 Mk., bei alle« Jlo < Postämtern 2,2S Mk. (exkl. Bestellgeld). JnserttonSgebühr: die ge- ftmUtne Seile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.

rief Asta mit dem Brustton der Ueberzenguug. ... «bin entzückt!"

Nachdruck verbot««

Der Hochzeitstag.

Roma» vo« H. Salm6 Paysen.

(Fortsetzung.)

Er trat ein versteckter Ausdruck in ihr Auge, da» W prüfend auf Gisela richtete.

3«, er kann sehr heftig sein", antwortete diese

ui ........Reim für die Mißerfolge liegt, wir wollen vielmehr

itung" in bet Lag«, ihre« Lesern in Original Telr- hier nur die Ereignisse anf dem Kriegsschauplatz selbst - - 1 (n»g Auge fassen. Da sehen wir nun zunächst, wie

keine Grenze«, unb da» im Krankenzimmer! 7! genug, genug e» hat keinen Zweck, solche Erinnerungen aufzufrische«. Nach der Rich Sb*8 kenne« Sie ihn ja, unb Heftigkeit ist kein ^vrkchen'.

»llnter biefe« Verhältnissen vielleicht doch".

D «ein, o nein, ein bischen grausam war», aber

WM ist bi«

Oberhessische Zeitung

Sagen Sie e», sagen Sie es mir au» Barmherzigkeit starb fie eine» natürlichen Tode» ?"

ltlWir wollen bie» annebmen," lautete die schnell Ich gegebene, von einem Achselzucken begleitete Antwort.

(Fortsetzmrg folgt.)

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für bie Kreise Marburg unb Kirchhain. h "* Jllustrirtes Sonntagsblatt.