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schlag, U Welleuhause» fit bk Kleinbahnzüge eine Haltestelle zu errichte».

Nachdem noch der Flnchtlinimplan fit b«8 die Elisabechkirche und de» Kvmthuihvf »»gebende Straßennetz ohne Debatte genehmigt worden war, ■erbe die Versammlung geschlossen.

4- Der Helfische Beschicht verein hält morgen Freitag Lbend im Museum eine Sitzung ab. H-rr C lei lebtet Dr. Wintzer spricht über die Gestaltung le* Marburger SlabtregimentS im Mittelalter.

* Zur Warnung mag manchem jugendliche« Wagehals filzender Vorfall diene». Heute MlltaS lief auf der Lahn unterhalb der Weidenhäuser Brückt ein Schallnahe Schlittschuhe. Er brach dabei ein, als er ju nahe an einer offene» Stelle vorveifuh.« Glücklicher Weise konnte er sich an bet Eisdecke so­lange f. schalten, bi« ihn Erwachsen-, die sich in seiner Nätze auf dem Eise auf hielten, herauszieh u konnten.

4- Scköff ngericht. Am 16. August d 3. wurde et» 60jrhrizer Mann in Crppel von einem 72 Jadre alten Greis mit den Worten: Itzt stirbst Dal' mit e nem Backscheit in dr» Rücken geschlagen. Die* brachte dem Tdät-r eine G.fängnißstrafe von 9 Wochen ein. — Ein Einwohner von Goßfelden beleidigte vor einiger Zeit den dortigen Bürgermeister. Zur Anzeige gebracht wurde ersterer zu 5 Mark Geldstrafe und in die Kosten veru-tbeilt. — Gelegeu- ltch der Limeß entstand in Michelbach zwischen einige» jungen Burschen ein Streit. Einer der Sc» theiligten brachte nun hierbei einem anderen ohne j'gliche Leranlaffung mit einem Bierglas eine klaffende Kopfwunde bei. Der khät-r wurde zu 2 Wochen Grfängniß vemrtheilt.

4- stirchver- (Kreis Marburg), 12. Dezbr. Hier nab in einigen Nachbargemeinden find die Maser» aufgetreten. Am schlimmsten H it die Krank­heit bisher wohl in unserem Dorfe gehaust, da schon mehrere Kinder derselbe» zum Opfer g fallen find.

Amöneburg, 12. Dez. Amöneburg ist noch da* einzige Städtchen in Ob-rstss-v, das keine Ge meiudeumlagen c hebt. Die j wetlige Stadtbehöide otrd niemals in die Lage veiftzt werde», solche er Heden zu müffeu, wenn unser städtischer H mshalt in der seitherigen schön geordneten Werse to tter geführt wird. Denn die alljährlich wieder^ hrenden Ein­nahmen der Stadtkasie find ziemlich bedeutend. Ed vereinnahmt die Stadtkusse für Aeck r und Wiesen- packtgelder etwa 10 000 Mk., an Bauho'zkaufgelvern aeaen 12 000 Mk Die sonstig » Einnahmen be­laufe» sich auf 3000 Mk. und außerdem gibt die Sparkasse alljährlich vom Reingewinn je nach B darf 6—10 000 Mk. an die Stadtkasie ab. Die @e»

11 Herrn Ooerlürgcr« isterv, dagegen sp ad)

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Eintragungen in das hiesige Handels-, GeuosienschafiS- Siufter - Register werde» für i» der zu Marburg er» Olerhessische» Zeitung,

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S1I kutschiedeu sei, ob man die Baupolizei mit tt,srhaadeuen Kräfte» ausüben könne. Düse» Le . eatkräftete der Herr Oberbürgermeister, der

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Marburg, den 12. Dezember 1899.

Der Königliche Landrath

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örnhof Niederwaldhorn um

[(l Grund beschäftigte sodann die 8er» z. Unsere 8Jer kennen diese Argeleg-uhett Einzklhecke», sodaß wir hier nur kurz zu er- btattdien, baß Stabil. Ber dux die ej tt; kurz erläuterte und Stadt.. Borst fsler die Mittheilung machte, daß der Lat de» — gestern von u»S mitgetheilten —

| des Sceirtagsmitgliede» beigetrele» sei.

Seebinger sprach seine Verwunderung aus, daß der Magistrat de» ersten ve'chluß habe, ohne den Stadtverordneten, die doch z:Lßte Jnteresie an bet Angelegenheit hab.» ktvas baiüber miizutheile». Olerbütgerm tftei erklärte das damit, daß die Z it dazu zu i-wesen wäre. Diese Erklärung bezeichnet . Schäfer al» befriedigend; er drückte de» ch ,2», daß dafür Sor e ge ragen wü de, daß !|t dir zum Hauptbahnhof dntchgeführt würde«, de» Stadt». Zeitz «ort den d ödenden Rück Veibevhausen» begegnete er du ch de» Bor-

* Start». StrvinSktz. Er wendet sich beabsichtig e Anstellung eine» Poiizeikom

. ggb eine» S kretär». Eine Kraft genüge, da Lit der Goltz i sich nach der Uebetnahme in I, 8-r»jltung »erringet n würde. Eventuell Lgg ja noch eiwe Hülf»krast für den Kanzlei- äufnen. Stelle man j tzt zwei nste 8 äst ttl dann könne man sie nicht wieder lo» wrch wenn spät r ein besoldeter Beigeordneter

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nuflu । ,,, Stadt», genfer unterstützt »ule. ,[j $ (p|ei darauf hin, daß auch die Amtsanwalt» » aL jjte a» die grabt abgegeben werden würden; dki * Hirne bann der Sekretär versehen. Nachdem " Stabt». Schaaf, für, Stabtv.-Vorst Dörffter gt«»t». Seeburger gegen die Anfichieu der

HochseinesCulmbacher

Bockbier

schltz gerf*Ii<e» einverstanden, jedoch will er '' i/ »xi 10 Schutz ente anstelle». Später, fall» ^,,st lle, »atz »tefe Zahl nicht ansrerche, L immerhin nach zw i weitere Polizelbeamte anstelle». Die Debatte über diese Anträge

Bitte Musterbogen zu verlangen. (7957

Hofstadt Nr. 25, J. leebu» (Inhaber lartin Zein.) nahe dem Rath haus. Buchbinderei u. Papierhandlung.

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(Rudolf Slrnemann,

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laagi ate Kahnschwellen zur Ber- schw Rmg und zwar: »-- r

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nubi !». StcoinSky etnqetretei waren, bk ßlj, MatSsoilage angenommen.

Kari! tobte? Schäfer für den Vorschlag Snoiusky mmiCAUhrtf W. nfc m/tit hi* wff

t »«»|iem Deutschen Reichs- unbj Preußische» Staatsanzeiger tieeljb dem zu Easiel ersch inenden Tageblatt und Anzeiger, ieiuete Genoffenschafte» außer .xH genanten Reichsanzeiger nur „lliba Oderhesfischen Zeitung ver- rogrit Echt werde». (7953

lnue» sftabt, am 11. Dezbr. 1899.

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so »Hchbain, 8 Dezember 1899 " iglichcS Amtsgericht.

» »iglicheS Amtsgericht.

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. . 400 Stück,

■ W Bahnhof Gladenbach um

3 Uhr 400 Stück Übrtr Mtt, den 12. Dezbr. 1899. ^Lisrnd -BetriebsinssteManl

Bert

bie Z> chu, die Berliner Börsenzeitnng ernah» 1 bie In Marburg ericheiuende ar» I chssiiche Zeitung, bezüglich Der 7gRgx 9 W Kts Geuosieusckaften aber in ^^4

Kitjdbccereat üvernehme» könnte. Der Oder-

Geister Schüler versichert demzegenüder, daß Reit! m! denKommisiir, noch den Sekretär .»td-hre» «Xah t v<ss bie Polizei ordnungsmäßig geführt 8» o> !»3k- ®r könne bie Polizeivnw-ltnng nicht »oit». etnen, wenn man ihm die »öihigen Hülfskrofte « gt«4t>. Seebi»ger schin, sich auf di

Antragunge» in das hiesige Gunter dem Rindviehbestande des Heinrich Weimer zu Hermamstein im Kreise Bieden- e l900 durch de» Deutsche» köpf lst die Maul- u. Klauenseuche ausgebrochen, und Köntgl. Preutz SraatS-

Richters

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*u Fabrikpreiien.

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Nicolaiitr 6.

sammteiunahme beträgt also bi» zu 35000 Mk. 3* Lerhiltniß zum städtischen Vermögen hat die Stadt kaum »ennenSwerthe Schulde». (F. Ztg.)

Heffeu-NaffM und Nakhdsrgeüiete.

Knlda, 13. Dezember. In der Nacht zum 12 b. M. wurde hier ein verwegener Eindrucks Diebstahl verübt. Die Diebe drückte» bei einem Baumeister i» der Hein ickstraße ei» Fenster ein, stiegen durch das­selbe in da» Geschäftszimmer, begabt» sich von ba in das Nebengemack, in w lchem ein diebes - und feuer­sicherer Lasieufchrank stanv. Diesen schleppten die Diebe durch die Hansthüre auf de» Hof.^Dort luden die Verwegen n ihre schwere Beute auf einen Hand­wagen »* wanSportirten sie ans dem Bereich bet menschlichen Wohnungen, ohne einem Nachtwächter zu begegne». Auf einem Acker schlugen bie Kerls bte Seite» wände des SeldschraukeS et». Da der Be­sitzer be« SaffenschrankS taqS vorher 2500 Mk. au»- gelohnt hatte, fanden die Diebe ihre Mühe fcklecht belehnt; denn der Inhalt deS z-rschlazene» Kasten» bestand nur an» 101 Mk. 35 Pfg., von welch n Summe auch noch ein 20 Markschein nnenbedt blieb.

4^ vicvcwkopf 13. Dezember. Der Fürstlich Wittgenstein'sche Förster Vetter ir Fischelbach beging gestern st in 50 jäh ige» Dienstjubiläum.

Wictzcrr, 14. Dez. Bei der Ersatzwahl eines Abgeordn.ten für die Stadt Gießen zum hessische» Landtag wurde Herr Juitizrath Dr. Gutfleisch ein­stimmig gewählt. Derselbe nahm die Wahl an.

® Krofdorf, 12. Dezbr. D-r Laglöhner Joh. Adam Sroick von hier, ei» Man» tu de» sechziger Jahren, ging Abends nach dem benachbaiten Vetzberg zu Besuch. Beim Heimmaisch scheint der feile gestürzt zu fei» und ist wohl bewußtlos li-gea geblieben. Am anderen Morgen wurde er erfroren aufgefunbe».

Neueste Telegr

Wolffs Büreau.

11

Jahrhundertfeier.

Berlin, 14. Dec. D n Mor.enblätter» zufolge sollen auf Befehl des Kaisers in bet elften Hälfte be» Januar an den Universitäten und übrigen Hochschulen Jahrhundertfeiern ver­anstaltet werden.

MSckzng «eth«-«S.

Loudon, 14. Dez. Das Kriegsamt veröffent­licht folgende Depesche Lord Methuen»: Modderriver, 12. ds., Abends 71/» Uhr: Da die Bure» morgens ihre Laufgräben stark besttzten, habe ich meine

Truppen ga»z ordnungsmäßig vorn Modder« einer zurückgezogen. Ich bin voller Sicher» beit. (1) Bon einem Gefangenen erfuhr ich, daß der Verlust der Buren schrecklich (!), das Corps von Etticke gänzlich vernichtet ist. (I) Die Unten er» wiesen meinen Verwundeten jede Fürsorge. (Die Angaben über die Verluste bet Buren find wohl ei» Pflaster auf bie Wunde. Anerkannt muß hie Bemerkung über die Humanität der Buten werden. Die Red.)

Südafrikanischer Krieg.

London, 14. Deebt. Das KriegSamt ordnete die Formiiung von drei neuen Batterien Feld» artillerie an.

Zur Rede Bülows.

New-Aork, 14 Decemver. Zur Rebe bei Grafen Bulow sagt bie N-w Aork Times: Wenn» gleich baS Deutsche Reich nicht in dem Maße wie Großbritannien nnb Amerika auf eine starke Flotte angewi seu sei, so bedarf es doch ihrer für feine Expansionspolitik die auch für Deutschland eine Noihwendigkeit sei.

Pofe«, 14 Dee. Der Probst Dulinski aus Rawitsch, der bei bet Rekruten - Vereidigung bk kitfernung der Fihnen aus bet dortigen Kirche »er» langte, hat auf feine Propstei verzichtet.

Bom Bumermartt.

V Bitter noth ist uni eine starke deutsche Flotte. I» dem Berlage bet Hofbuchhaublnug von Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Berlin, Koch» ftraße 68/71, ist eine Broschüre »Bitter noth ist uns eine starke deutsche Flotte" zum Preise von 20 Pfg. er chienen, die ihrem Inhalte nach eine mekentltche Förderung deS B-iftänduisses für die Flottenfraie zu bewirken geeignet ist. Wir wünsche» der B oschüre recht zahlreiche Verbreitung u»d empfehlen unseren Lesern ihre Anschaffung an- gelegeutliLil.____

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