öchentliche Beilagen
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Zerdrückt das Schmeichelwort — »Gisela, wisst streunen von mir, noch ehe Du mein geworden
„Ulrich I* ruft sie, es klingt fast wie ein Schrei— ich gehe mit Dir — ich will mit Dir ziehen!'
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Reichstag, der bevorstehenden Flottenberathung wegen „bei guter Laune* erhalten. Ganz abgesehen davon, daß der Ausgang dieser Angelegenheit mit der Flotten» Vorlage nicht das geringste zu thun hat und die < künde füc die Flottenvermehrung so schwerwiegender Natur find, daß ste nicht einer derartigen Nachhilfe bedürfe», wäre es ein schwerer Fehler der Regierung, wenn sie sich zu einem solchen Kuhhandel herbeilassen würde. Es würde ihr aber ei» solcher Handel auch am Ende zum Schade» ausschlage», da nur eine : Legierung, die Stärke und Stetigkeit besitzt, auf die Dauer etwas erreichen kann.
noch einige kleinere Beträge, welche von der Post- und Telegraphenverwaltung, der Reichsdruckerei u. s. w. gezahlt werden und die auf etwa 400 000 bis 500 00© Mk. veranschlagt werden können. Als Arbestgeber hätte demnach das Reich an Arbeiterver- ficheruvgSkosten für 1900 nicht weniger wie etwa 2 Millionen Mk. zu leisten. Zieht man die Summe aller vom Reich für die Arbeiterverficherung zu leistenden Beträge, so gelaugt man zu etwa 34 Millionen Mark jährlich.
•Hab bleibst dabei und willst mich so ziehen ® — Du, die Du alles iu mir gefangen nahmst, "Gedanken, jede» Pulsschlag — nur — geträumt haben, wieder jung und glücklich geworden zu
gedrücktes, ein verschüchtertes „Ja* will ich nicht — nichts aus Barmherzigkeit. Ich denke zu groß, zu hoch, zu heilig von der Ehe, in der Friede nicht Unterkunft findet, wenn Bertrane» fehlt. War es so traurig nm Lei» Herz bestellt, lebte «ehr Angst und Furcht al» Liebe in Dir, so hast Du ja Recht ge- than, Dich nicht «it einem Eide zu belasten. Bring Dich anch jetzt nicht mit falscher Liebkosung und falsche» Gelübden zu Fall. Fern sei es «ir, Dir zürne» zn wollen. Möge Dir dar Lebe» leichter
Die Botschaft Mac Kinleys.
** Nach der Rede, die Joe Chamberlain in Leicester gehalten hat, mußte man nothweudiger Weise darauf gespannt sein, was Amerika zu der Andeutung des deutsch-englisch-amerikanischen Bündnisses sagen würde. Die Antwort auf die Rede liegt in der Botschaft Mac Kinleys an den Kongreß vor; sie desavouirt den englischen Staatsmann vollständig. Nicht nur, doß auch nicht die leiseste Andeutung über das Bestehen einer „Enteinte* in der Botschaft enthalten ist, es wird sogar ausdrücklich darin betont, daß Nordamerika auch in Anbetracht der Vorgänge in Südafrika dem Grundsätze treu geblieben sei, sich nicht auf Allianzen etuzulasseu. Diese Bemerkung ist um so werthvoller, als man allgemein angenommen hat, daß Amerika in Bezug auf den Krieg an seiner neutralen Haltung nicht festhalten würde.
Ebenso angenehm ist zu hören, was Mac Kinley über die friedlichen Aufgabe» Amerikas, insbesondere seine Beziehungen zu Deutschland sagt. Freilich wird man den Bemerkungen über amerikanische Lebensmittel nur mit gemischten Gefühlen gegevüber- stehen können, dafür aber ist eS — namentlich im Hinblick auf die Deutscheuhetze, die unter englischem Einfluß in Nordamerika eine Zeit lang geirieben wurde — um so freudiger zu begrüßen, daß McKinley von dem Wachsen der innigen Beziehungen zwischen den beiden Volksgemeinschaften spricht und dann sagt: „Wir mögen Nebenbuhler in vielen wesentlichen Punkten sein, aber die innere Nebenbuhlerschaft soll st ts edelmüthig offen sein und der Erreichung größerer Ziele zum gemeinsamen Besten nachstrebeu." Der freundliche Ton, der aus den Worten deS amerikanischen Staatsoberhauptes herauSklingt, ist bemerkenswerth, denn eS geht aus ihm hervor, daß die Spannung, die zeitweilig zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten herrschte, dank de» Bemühungen des Lesters unserer auswärtigen Politik, beseitigt ist. Dazu mag auch die Lösung der Samoafrage ihren Theil beigetrage» haben und mit Recht begrüßt Mc Kinley deßhalb de» Abschluß des Samoa- BerstageS, der den unhaltbaren, zu manchen Verstimmungen Anlaß gebende» Zuständen ein Ende gemacht hat.
Mit den breiten und steundlichen Darlegungen über die Beziehungen zu Deutschland konstasttrt in
Gisela steht auf. Sie hat erreicht, was ste gewollt. Aber statt Erleichterung, Erlösung, fühlt fie zunächst Schreck und dann ein leises Weh durch ihre Seele strömen.
Mit einer jähen Bewegung drückt fie beide Arme auf die Brust, gegen den dort verborgen gehaltenen Brief, al» könne er dadurch die ihr entfliehende Kraft und Festigkeit zmück- erobern. Das Blut brennt ihr in den Wange». Ihre Auge» blicken HUfloS. Sie befindet fich wieder in dem gefürchtete» Zwiespalt und vermag kaum mehr gegen jenes beständig in ihr fühlbar machende, geistige Uebergewicht Ulrichs, gegen die fie gänzlich ent- waffnende Liebe und auch nicht gegen die Heber» zeugnngSkraft seiner Worte anzukämpfen. Mit nn- fichtdarem Finger hat er an die zartesten ©eiten ihrer Seele getastet und darinnen die eingeschlummerte, bereuende Liebe geweckt. Sie schwankt und wankt. Sie möchte glauben, und fie glaubt auch beinahe.
Zur Flottenfrage.
Eine» neuen Aufsatz zur Flotten frage veröffentlicht die „Berl. Corr.*. Dari» wird die gesttzliche Festlegung der geplanten Flottenverstäikung begründet mit dem Eudschluß: „Wer die Novelle zum Flottengesetz nicht will, will auch die Flotte nicht I* Der Artikel führt aus, daß die Verstärkung deS im Flottengesetz festgelegten SollbestaudeS erst io Angriff genommen werden soll, wenn sämmtliche Schiffe, die der Sollbestand des FlottevgesetzeS vor steht in Bau genommen find. Nachdem diese» Ziel gesetzlich ge- fichert ist, solle» fich Bundesrath und Reichstag über das weitere Ziel einigen und das Resultat der
Aber jetzt ist e» zu spät.
„Nicht so!* — sagt er, „nicht so. D-S ist nicht mein Zweck, Dich überreden zu wollen. Ei» trauriges,
werden al» mir, dem ältere» Manne, dem eS nichts mehr zu bringen hat al» herbe Erinnerungen*.
Mit einer müden Bewegung streicht er fich über sie Stirn, rafft fich dann gewaltsam auf und will der Thür zuschreüen, besinnt fich dann wieder ander» und tritt ganz nahe an Gisela heran. Seine Stimme iukt zu einem Flüstern herab.
„Leb wohl, meine — meine —' er preßt da» zärtliche Wort zurück, „leb wohl, liebe», armes, thörichtc» Kindl*
Mit einer kurzen schnelle» Bewegung, um nicht der Versuchung zu unterliegen, fie durch einen Händedruck, einen letzten Kuß zu berühren, wendet er fich ab, bleibt dann in der Mitte des Zimmers nochmals wieder stehen und sagt, jetzt mit veränderter, ruhig ernster Stimme: .Alle», wa» eS zwischen unS zu ordnen giebt, um — Dich — wieder frei — zu mache» — wird schnellsten» eingeleitet »erden. Da» Gesetz legt un» mancherlei Schwierigkeiten in den We, — ich bezweifle aber nicht daß Dein Onkel mir helfen wird, die Sache in der schonendste» Weise und ohne Belästigung für Dich durchzusühren.*
Und mit der fteundlichen Conrtotfie, die ihm eigen ist, grüßt er mit einer leichten Handbegung zu Gisela hinüber, die ihm reguogSlo», mit schlaff her- niederhängenden Annen, mit einem verstörte», »er- zweiflungSvollen Blicke nachfieht.
U»d da»» allein, ist sie wieder ganz — wifelo. Bereuend, büßend, verzweifelnd.
MÜ zitternden Shriee» schleppt fie fich zum Sopha. Den Kopf tief i» die Riffe» bergend, »eint fie, schluchzt fie stundenlang.
Den Bemühungen de» allen RatheS war e» inzwischen gelungen, die HochzeitSgiste einigermaßen ,»
beruhigen und an die Tafel zu dirigieren. Da» lukullische Mahl und die feinen Marken verfehlten, wie er berechnet, auch nicht ganz ihre Wirkung. Außer den nächsten Familienmitgliedern, die begreiflicher Weise ihre sehr gedrückte Stimmung nicht zn verbergen vermochten, zeigte fich die Gesellschaft mehr »der minder gesprächig, die Jugend allmählich auch wieder guter Dinge. Bei dieser fanden deS Onkel Egbert» etwas wunderbare, wenn nicht unglaublich erscheinende Redereien über Giselas plötzliches Erkranken und deS Bräutigams »nd der Eltern Sorge darüber schnellen Glauben. Und als man daun vernahm, der herbeigerufene Arzt erkläre ihren Zustand für hochgradig nervös, sonst aber nicht für besorgniß- erregend, da» junge Paar würde daher in aller Stille abreisen, da stellte fich sehr bald die gewünschte „Hochzeitkstimmung* ein. Nnr ein» konnte der phantafiereiche Onkel Egbert den Gästen nicht einleuchtend machen: e8 sei Jrrthum, es sei vollständig au» der Luft gegriffen, daß Gisela die Frage de» Pfarrer» mit „Nein* beantwortet habe. Da» glaubte man ihm nicht, wohl aber, daß die gestörte Cer emonie in aller Stille und Eile soeben im Hause beendet worden sei. Er hatte dadurch erreicht, wa» er gewollt. Dem „Skandal* war die Spitze abgebrochen worden, mochte die traurige ihn sehr ergnifende Katastrophe nun enden wie fie wollte. ES war wenigsten» Zeit gewonnen und der alle Herr opferte fich im Interesse seiner Familie diesen Tag gerade;» auf. Denn sein Herz war, trotz der z»r Schau getragenen Lebhaftigkeit, und Lustigkeit kummervoll belastet. Er ahnte nichts Gute». Mit Mühe war e» ihm gelungen, den tausend Frage» der kaum z» verscheuchende» Taute Hertha Stand z»
Aufhebung des Verbindungsverbotes.
Fürst Hohenlohe hat im Reichstag die Zu- g der verbündeten Regierungen zu der be
rlose» Aufhebung des VerbinduugSVerbotes . Damit ist ein Versprechen eirgelöst, das Hohenlohe einst gegeben und da» schon zu igsachen Angriffen gegen den Reichskanzler geführt
Diesen Angriff.» ist j-tzl der Bode» entzogen ; besser wäre es vielleicht gewesen, die Regierung den Schritt, den sie nun einmal thun mußte, bereits gethan und hätte nicht den letzten Termin zur img der Verpflichtung abgewartet, die der
Nachdruck »erboten
Der Hochzeitstag.
Roman von H. Palm s Paysen.
(Fortsetzung.)
Einigung festlegen. DaS aber gehe nur auf gesetz lichem Wege. 16 Jahre seien für daS zweite Doppel- geschwader in Aussicht genommen; die Jnnehaltnug des Tempos habe der Reichstag vollständig in der Hand. Diese» Ziel müsse nach der gegenwärtigen Weltkonstellation in» Auge gefaßt werden. Treten neue große historische Ereignisse ein, so daß Deutschland keine große Flotte brauche, so würde die beabsichtigte Novelle kein Hindernngsgruvd sei», im Ausbau der Flotte innezuhalten. Alle großen Nationen bauen Linienschiffe über Linienschiffe, nur von Deutsch- land verlange die Flottenopposition, daß daS Programm nicht gesetzlich fixirt werde, weil mit der Möglichkeit ganz neuer Erfindungen zu refinen- sei. Die verbündeten Regierungen würden keinesfalls weitere Linienschiffe fordern, wenn deren Unbrauchbarkeit wirklich nachgewiese» werde. Da» ReichSmarineamt würde in einem solchen Falle zuerst die Aenderung des betreffenden Gesetzes herbeizuführen suchen. Zum Beweis der Noihwendigkeit der gesetzlichen Festlegung des SollbestandcS wird dann auf die Gründe hin- gewiesen, die auf de« Gebiet der auswärtigen Politik liegen. „Wird die gesetzliche Fixirung vom Reichstag abgelehnt, so wird das Ausland glauben müssen, die Majorität des deutschen Volke» wolle eine Flotte nicht.* Ferner weist der Aufsatz auf die gesammten Marineverhältnisse hin und darauf, daß die gesetzliche Fixirung die Möglichkeit er« öffne, fich auf lange Jahre rationell einzurichten, anstatt wie ftüher von der Hand in den Mund zu leben. So weit die neuen Andeutungen über die angekündigte Flottennovelle. Immer mehr offenbaren sich die Gründe der Flottenrpposition dagegen als faden- scheinig, haltlos und den vitalen Interessen der Nation zuwider.
Die Invalidität»- und Altersversicherung
wird im Jahre 1900 voraussichtlich einen Reichszuschuß von nahezu 30 Millionen Mark erfordern. Diese Summe ist jedoch nicht die einzige, welche daS Reich für die Arbeiteiversicherung hergiebt. In erster Linie wird man dazu noch die Kosten zu rechnen haben, welche für da» Reichs versicheruvgsamt jährlich auSgegeben werden. Für das Jahr 1900 wird dieser Posten fich auf einer Höhe von 1,7 Millionen Mk. bewegen. Außerdem find die Summen i» Betracht zu ziehen, welche das Reich als Arbeitgeber unmittelbar für die drei staatlichen Berficherungszweige an seine Angestellten zu zahlen hat. Auch diese Beträge haben fich im Laufe der Zeit zu einem bereits recht stattlichen Umfange entwickelt. Vornehmlich find eS die großen Verwaltungszweige, wie Militär« und Marineverwaltung, die damit zu rechnen haben. 3« Etat der ersteren für 1900 ist die Summe von nahezu 1 Million Mk. für Kranken-, Unfall- und JnvaltdenverficherungSkosteu ausgewoifen, in dem der letzteren eine halbe Million Mark. Dazu kommen
: Kursblatt für He Kreise Marburg mtd Kirchhain.
Jllustrirtes Sonntagsblatt. $ Ak Redaktion: Markt 21. — Telephon 65.
Umschau.
Zur Englandreise des Kaisers.
„Manchester Guardian* und „Birmingham Post* melden, sowohl die Königin Viktoria als auch der Prinz von Wales hätten Briefe vom Deutschen Kaiser erhalten, worin der Kaiser verstchert, er, die Kaiserin und die beiden Prinzen hätten an dem Besuche in England so viel Freude gehabt, daß ihre ohnehin schon großen Erwartungen weit übertroffen den Der Kaiser fügte hinzu, er hoffe, sein Besuch werde etwas dazu beitragen, die augenscheinlich wachsende Freundschaft zwischen Großbritamen und Deutschland zu verstärken, eine Freundschaft, die, tote er glaube, dm beiden Reichen iu Zukunft großen Nutzen bringen könnte. — Die „Nowoje Wrrmja* veröffentlicht, wie bereits erwähnt, eine Mittheilung ihres Londoner Vertreters, der „aus zwei gleich zuverlässigen Quellen* erfahren haben will, daß zwischen Deutschland und England „ein außerordentlich sichtiges Abkommen* zu Stande gebracht sei, das ich aus dm Handel im fernen Osten und dm Bau w» Eisenbahnen für gemeinsame Rechnung beziehen soll. Dazu bemerken die „B. N. N*: „Auch diese Angaben gehören in das Reich der Fabel, wie alle Ausstreuungen, die dm Anschein enm den wollen, als ob während der Reise deS Kaisers nach England besondere politische Lbmachnugm zwischen den Kabinetten von Berlin und London getroffen worden seien*.
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jBering: Zoh. Lag. Koch, UniverfitätS-Buchdrnckerei ix Marburg. Exposition: Markt 21. — Telephon 65.
uittti »Unb weiter hast Du mir nichts zu sagen?* fragt »weich nnb sanft, Wie man zu einem scheuen Kinde fohl« v, aus dessen Herzen man gern die innerste» sihekeii herauslocken, eS zur Besinnung nnd Einsicht (7771 möchte.
^Wkkanzler auf fich genommen hatte, umsomehr sich thatsSchlich gegen die Aufhebung des Ver- wgsverbotes an fich wenig sagen läßt. Eine andere eist natürlich, ob man nicht mit der Aufhebung des irbungsverbotes der Regierung hätte Vollmachten i sollen, welche Mißbräuche des VeisammlungS- Lneinsrechts zu verhüten im Stande gewesen i Und da stehen wir nicht an, diese Frage kjahen. Die Regierung hat ftüher auch diesen bpunki eingenommen; fie hat seiner Zeit daS tt, indem fie nachdrücklich betonte, daß ihr i Mißbräuche des Versammluvgsrechts Garan- gegeben werden müßten, wie fie in anderen ein auch bestehen, ehe fie in eine vollständige (bang des Koalitiousverbots willigen könne. Regierung macht fich also jetzt mit ihrer be» wgslosm Zustimmung einer Inkonsequenz schuldig, »ehrlich nicht geeignet ist, ihre Autorität zu er- i, zumal sie diese Inkonsequenz in einem Augen- degeht, in dem sie eine schwere Niederlage durch Sozialdemokratie erlitten hat. Die Regierung i-daS vermeiden können, wenn sie einer Lösung k Angelegenheit früher zugestrebt hätte. Sie hätte r den ernstlichen Versuch machen müssen, ihrem tpunkt Geltung zu verschaffen. Erst wenn «8 nicht gelungen, wenn es aussichtslos er» ia wäre, den Reichstag zur Gewährung solcher »iieen zu veranlassen, hätte die Regierung ihre ittimung zu der bedingungslosen Stuf« ig des Verbots eriheilen dürfen. So aber i bas Zuiückweichen von einen wohlbegründetcn W mit Nachruck vertretenen Eindruck einen pein- W 8 Eindruck und gereicht keineswegs dem Ansehen [t| Regierung zum Vortheil.
Ly 8»n diesem Standpunkt ans ist es auch zu ver-
Mhnmung nicht eriheilen wollten. Sie wollte» die schädliche» Wirkungen, die das Verhalten der fetung in dieser Angelegenheit haben muß, keine vitwoitung übernehmen. Völlig verfehlt scheint »s z» sein, wen» man der Rechte» gegenüber Argument anführt, die Regierung müßte den
hfe/i eine» Lumpen Wille», um böser Zungen feaa Daß Du das thu» willst, sehe ich Dir a», l el kannst, baß Du dessen fähig bist, baß Du i**1 denke» konntest, macht mich Dir — fremd berhalb: e» geschehe, wa» D» erstrebt »nd ’Wfct hast*.
1* noo Ou^alr-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2 mPÄ Marburg lunaux Don'^aafenfteta L V^ler^ Frankfurt a. M., Cassel, Magde-
M 288 Freit-a, 8. Dezember 1899. ftSKttSfMSatfi M
-3ch kann nicht ander» — ich kann nicht — 1 ®ir Beweise, Ulrich, bann — bann —*
H^r krampft sich zusammen. Ein stöhnender (7»^ »18 sich auf feine Lippen drängen, die er ft Bre enge preßt hält. Dan» sagt er, gewaltsam das
seiner Stimme bezwingend: „Mit meinem eSwort gab ich Dir olle», was ich besitze, das ?ba» höchste. ES genügt Dir nicht. Wohlan, M>ftf mich um eines Fetzen Papier», um eine»