Marburg
Iß. 286
Erstes Blatt.
olcher Machenschaften durchschaut.
n. r.
Nachdruck verboten
Zahlen diese Versuche wiederholen. Es ist deshalb wichtig, ihnen von vorneherein entgegevzutreteu und zu betonen, daß auch in dem Etat für 1900 nicht ein Moment zu entdecken ist, daS zu Zweifeln au der günstigen Entwickelung unserer Finanzen Anlaß geben könnte. Wen» die Oppofilwnspolitiker solche entdeckt »oben wolle», fe bestehen dieselben lediglich in ihrer Phantasie und in dem Bestrebe», die in Aussicht tehenden neuen Flottenpläne in der Bevölkerung zu diSkreditire». Das deutsche Volk aber hat hoffentlich in den letzte» Jahren von der Bedeutung der Flotte für die Wohlfahrt des Vaterlandes eine zu richtige Vorstellung erhalte», als daß eS nicht die Nichtigkeit
der der ein
November nach erfolgter Flaggenhiflung in unserem neuen Südsee-Jnselgebiet in Shanghai eingetreffe». Am 26. September hatte rS Herbertshöhe (Bismarck archipel) verlassen, war Mitte October in Jaluit (Marschall Insel») eiogetroffen und dann mit dem Gouverneur der Karolinen, v. Bennigsen, dem Vice- gouverneur und zwei Bezirkshauptleuten in Begleitung >eS gecharterten Dampfers „Kustad" zur Ausführung der Besitzergreifung der mikronesischen Insel« ab- gedampft. Nachdem die Karolinen, Marianen und Palauinseln nunmehr auch formell unter deutschen Schutz gestellt waren und die deutsche Verwaltung eingesetzt worden, ging „Jaguar" nach der ostastatische» Station. Vorläufig befindet fich kein deutsches Kriegschiff in dem neuen Gebiet. Als Stationischiff für >te mikronesischen Inseln ist bekanntlich das Kanonen- ioot „Tiger" in Aussicht genommen, das am 15. August in Danzig vom Stapel lief und in den erste» Monaten des nächste» Jahres nach der Südsee ab- geheu soll.
ungewöhnlich umfangreiches Schriftstück. Es enthält nicht weniger als 5732 Petitionen, fast zwei Drittel rer Zahl der in der ganze» vorjährigen Reichstags- kawpague eingegangene» Bittschriften. Um waS alles wird da aber nicht auch petitionirt. Die „Friedensfreunde" bitte» um Förderung der Ziele der Friedenskonferenz, eine Anzahl kaufmännischer Korporationen bittet um Einführung der Einheits-Briefmarke. Die (mit 48 000 Unterschriften versehenen) Petitionen der Deutschen Frauen vereine, die eine Abänderung des Bürgerlichen Gesetzbuches bezüglich der Bestimmungen über das Familienrecht fordern, hätte ohne Schaden unterbleiben können. Als „eiserne» Bestand" enthält das Petitionsverzeichniß auch wieder Eingaben der Jwpfgegner, sowie eine große Reihe persönlicher Bitten und Beschwerde», denen der Reichstag stets mit größter Sympathie begegnet, die sich aber bedenklich anzu- Haufen beginnen. Charakteristisch ist der Petitionssturm der Ortskrankenkassen, der sich gegen die Bestrebungen des Deutschen AerztevereinS auf gesetzliche Festlegung der freien Aerztewahl richtet. Hätten nämlich diese Bestrebungen Erfolg, so würden die in vielen Krankenkassen führenden „Genossen" eine Handhabe zur Ausübung ihres Terrorismus verliere». Erfolg verdienen jedenfalls die Wünsche einer großen Reihe von Bürgermeistern, die um Maßregeln zur Unterdrückung des Massenfauges von Zugvögeln in Südtirol und Italien bitten, ebenso wie die zahlreichen Eingaben auf Abänderung des Gesetzentwurfs betreffend die Schlachtvieh- und Fleischbeschau.
Der Entwurf des Reichs-Haushalt- Etats
für 1900 gewährt ein erfreuliches Bild von der finanziellen Lage des Reiches. Auf Grund der höheren Erträge fast aller Einnahmequellen in den letzten Jahren haben die Einnahmen auf der ganzen Linie crhrblich höher als für das laufende Jahr veranschlagt werden können. Die laufenden Einnahme» übersteigen den Bedarf an dauernden Ausgaben in dem Maße, daß für einmalige
Aufwendungen nicht weniger als 196 Millionen
Mark verfügbar geblieben sind. So lange daS Reich besteht, haben seine ordentlichen Einnahmen den dauernden Aufwand auch nicht annähernd um denselben Betrag überstiegen. Dabei find an die Bundesstaaten nicht höhere Ansprüche als im laufenden Jahre erhoben. Im Gegcntheil. Der durch Ueberweisungen nicht gedeckte Betrag der Matrikularumlagen ist um y2 Million Mark niedriger angesetzt als im laufenden Jahre. Die aus den laufenden Einnahme» zu deckenden einmaligen Ausgaben übersteigen für 1900 de» durchschnittlichen Betrag der einmaligen Ausgaben so erheblich, daß in der Folge mit einer solchen Höhe des ExtraordinariumS nicht zu rechnen ist.
Der südaftikanische Krieg.
Bom westlichen Kriegsschauplatz.
* Wie eS am Modderriver steht, darüber herrscht noch immer keine Klarheit. Mehr und mehr aber gewinnt cs den Anschein, alS ob die Buren mit ihrem Zurückweichen bei Belmont und Graspan den bestimmten Zweck verfolgt habe», Lord Methuen ab« zufangev. Es heißt nämlich: „Der Burenführer Grobler bemühe sich, die sämmtlichcn in der nördlichen Kapkolouie stehenden und dort entbehrlichen Burenkorps nach De Aar heranzuziehen, um die Eisenbahnlinie von Kimberley nach Kapstadt im Rücken der Heeres abtheilung des Lords Methuen in ihren Besitz zu bringen. Die Generale Fcench und Gatacre beabsichtiget, dieses Vorhaben zu verhindern." Eia derartiger Plan würde eS auch verstehen lassen, warum die Buren ihre Stellung am Modder trotz der „Siege" der Engländer verlassen haben.
Aus Ladysmith
hört man nach langer Pause einmal wieder etwas. Es lautet wie immer wenig günstig für die
richtet fich plötzlich straff auf und faßt ihn ins Auge, — „nun eS fragt fich doch noch, — das eine und andere."
„Du sprichst in Räthseln."
Herr v. Belendorf hüstelt, fuchtelt «ervöS mit seinem Battisttuche in der Luft und geht hi» und her.
Etwas hastig fährt Gisela fort: „GS traf vor einiger Zeit ei« Brief a» mich ein — es war darin die Rede von Dir — und nut von Dir. Man warnte mich vor Deinem Charakter und einer Eheschließung. Nach den darin enthaltenen Anschuldigungen und Verdächtigungen, die Deine Vergangenheit betreffen, Dein Leben und Lieben in Italien, Dein Verhältniß zu Maria, Marias Tod — mußt Du ein — entweder ein gefährlicher Mensch sein oder — einen nichtswürdigen Feind besitzen."
Sie hielt athemlo» inne. Ihre Augen hingen an seinem Munde.
Er sieht sie mit einem starren Erstaunen an. Eine Antwort schwebt ihm auf der Lippe, aber Herr vo« Belendorf tomt nicht mehr au sich halten und fällt ihm in die Rede.
„Thorheit, davon zu spreche«! Thorheitl" ruft er zornig, „anonymer Wisch, abgethaue Sache — äh, äh — Papierkorb —"
Die Gespanntheit weicht aus Ulrichs Zügen. Eine eisige Ruhe lagert sich um Mund und Nase. Seine Augen blicke» verächtlich.
„Ein anonymer Brief gilt mir und auch wohl andern nicht mehr als ein leeres Blatt Papier. Traurig, wenn meine Brant —" fein Ton nimmt eine Gisela »»gekannte Härte an, „anders denkt — meine Braut, die mich kennt!"
„Sehr richttg — sehr richtig," stimmte Herr ». Belendorf z«.
Flaggenhissung auf den Karolinen.
Das Kanonenboot „Jaguar" ist unter dem Kommando des Korvettenkapitäns Kinderling am 30.
Burenkrieg und Flottenplan.
Gegen die in allen deutschen Volksschichten jerrschende Entrüstung gegen die Engländer, wegen hier Versuche, die Buren zu vergewaltigen, vermag natürlich auch die Sozialdemokratie nicht anzukämpfen. Sie sucht dafür auf andere Weise den Burenkrieg ür ihre Agitationszwecke — und zwar gegen den „Militarismus" und ben „Marinismus" — zu verwerthen. Da ihr nun der Plan, die englischen Niederlagen zur Herabsetzung des stehenden Heerwesens und zur Empfehlung der famosen Miliz aus- zubeuten, nicht gelungen ist, »ersucht sie eS auf andere Art. Das „Hamburger Echo" behauptet nämlich, eine starke Flotte reize zu Kolonialkriegen — der Burenkrieg sei dafür der nächstliegende Beweis" und „die int deutschen Volke allgemein herrschende Entrüstung gegen den englischen Buren- krieq strafe die Schwindelphrasen der deutschen Flottenagitatoren Lügen und fei ein wichtiges Argument gegen ihre demagogischen Umtriebe". Man stehl hier wieder, daß die Sozialdemokratie — die von der „bürgerlichen" Linken ob des Verdachts demagogischer Umtriebe reingewaschene Gesellschaft — den Spieß umkehrt; i« diesem Sinne schreibt das Hamburger Sozialistenblatt:
„Man wird in den oberen Schichten nervös und schrett nach Ausnahmegesetzen und Repressivmaßregeln, wenn man von Sozialdemokraten irgend eine flüchtig hingeworfene, ungenaue Aeußerung aufschnüffeln kann, die man auf gewaltsame Umsturzgeiüste deute», d. h. mißdeuten kann Sind denn aber die Schrecken und Verwüstungen eines Völkerkriegs nicht hundertmal schlimmer als alle blutigen Revolutionen jemals gew sen?" Und weiter: „Diejenigen Polit ker aber, die Kolonialkriege überhaupt billigen, haben kein Recht, fich über den „Umiiurz" aufzuregen. Was unter den Völkern recht ist, muß unter den Klassen billig sein."
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Roman von H. Palms P a y s e n, (Fortsetzung.)
»", tönt eS ihm fest entgegen.
rsachen, die über Nacht, binnen 24 Stunde«, in noch kürzerer Zeit in Dir gereift find, luem Verhalten nach in noch kürzerer Zeit betonte er weicheren Toner. D» wttst das s?"
3a und nein", antwortete Gisela, wobei fich ihr i i» tiefe Glut taucht."
.Möchtest Du Dich erklären?"
«Ich kann daS nicht in ein paar Worten thun." -Das ist auch nicht nöthig. Nichts darf Dich itie drängen. Aeußere gesellschaftliche Rückfichten « i« dieser Stunde nicht Betracht. Sprich aus « Herze« heran». Ich weiß, Du bist wahr »n sei auch offen!"
* sagt eS mit schwerem Lthemzug, trauervoll, M gütigen Tones. Beklemmend wirkt Giselas Haltung auf ihn. Er fieht e» ihr an, fie : sich vor dieser Aussprache. Wa» steht denn ihnen? Es muß etwas Ungeheuerliches sein sieht fie an einen Tisch Herangehen, an eine yiiflasche mit Wasser. Etwa» davon gießt fie ® Glas trinkt und kehrt nun wieder zum Fenster
.Lerzeih," bemerkt fie mit unsicherer Stimme, We mich schlecht, ich bin sehr tragt. Es
1 mit schwer, offen zu sein. Denn wa» ich zu habe, ist etwa» Furchtbare,. Es wttd Dich — erschüttern. Oder — vielleicht,' fie
Daß das „Hamburger Echo" hier offen für daS „Recht auf Umsturz" eintritt, läßt jedenfalls „tief blicken." Das am meisten charakteristische Moment deS vorstehenden sozialdemokratischen Ergusses ist aber dieses, daß man daraus ersteht, daß die Sozialdemokratie von dem Begriffe der nationalen Ehre, zu deren Vertheidigung Völkerkriege geführt werden, keine blasse Ahnung hat
Umschau.
Reichstagspetitionen.
k. DaS neunte — seit der Wiedereröffnung >arlam?nlarischen Arbeiten erste — Berzeichniß bei dem Reichstage eingegangenen Petitionen ist
Die Reichsfinanzen
i möglichst schlechtes Licht zu stellen, um dir (auf Verstärkung der Kriegsflotte bekämpfe» zu a, ist das eifrigste Bestreben aller Politiker Richter, die üb r ihre» kalkulatorischen Exempel« »jhwevdigkeit der Kräftigung der Vorbedingungen je Größe und Macht deS Vaterlandes völlig »tn und nicht ei« einzige» Mal überlegen, daß Deutschlands Stellung im Konzert der Völker Mschaftliche Blüthe, deren das Vaterland sich it, veranlaßt hat. Sic sehen i« jeder durch die nung der politischen und Wehrfähigkeitsverhält- btt große» Nationen hervorgerufeue« Forderung Sermehrung unserer Streitkräfte lediglich ein st auf die Steuerzahler und glaube», daß fie rästigung der Wehrmacht verhindern können, fie der Nation einzureden versuchen, es würde ie Erhöhung der Steuern »othwendig machen, fern Zwecke muß den gedachten Politikern auch tue Reichshaushaltsetat für 1900 dienen. Es zeslissemlich hervorgehoben, daß sich die in den eingestellten Matrikularbeiträge nm einige dreißig neu gehoben hätten, daß also die Lasten, welche 's Einzelstaaten fallen, sich vergrößern werden.
wird wissentlich übersehen, daß die lieber» gen Seitens des Reichs an die Bundesstaaten Walls erhöht haben und zwar nochweiter als »ttikularbeiträge, sodaß das finanzielle Ver- i der Einzelstaaten zum Reiche sich gegen das ,it unstreitig gebessert hat. ES wird weiter ; verwiese», daß die zur Deckung des äußerlichen Bedarfs von Heer, Marine, Eisenbahnen c Anleihe einige siebzig Millionen betragen wird, tb dabei aber verschwiege», daß die Anleihe fich nige dreißig Millionen gegen das Vorjahr gehst. Wenn also die Verhältnisse des laufenden 8 in den wirklichen Einnahme», was unstreitig dH ist, günstig sind, so liegt in dem neue« Etat der mindeste Grund zu der Annahme, daß die des H 1900 sich ungünstig gestalten werden. Im Heil, die letzten Jahre haben gezeigt, daß die »ahmen die Etatsansätze um viele Millionen legen haben. Konnte doch allein für die ReichS- als Ueberschuß aus dem Jahre 1898 in ben tätigen Etat eine Summe von mehr als 30 eingestellt werbe». Auch das laufende Jahr mistrettig einen bedeutenden Ueberschnß liefern. >em versuchen die Oppofitiosspolitiker aus dem merpolitische Gründe gegen die Flottenverstärkung nehmen. Sicherlich werden Sie bei der Etats- durch entsprechende Gruppirmrg der betreffenden
Gisela fühlt den Muth in fich erwachen. Der Härte Strenge ist fie gewachsen, beides hat etwas Aufstachelndes für sie, während ei« zärtlicher Blick, ei« Ton warmer Liebe ihre Seele zerschmelzen kann.
„Ich habe mich bemüht," fährt sie erregt fort, „mtt aller Kraft, der ich fähig war, meinen Glauben an Dich aufrecht zu hatte« und über anonyme Briefe zu denke« derart wie meine Eltern. Aber Du selbst trägst an allen meinen Zweifeln Schuld —"
„An Deinen Zweifeln?" in Ulrichs Ton macht sich ei» drohende» Schwellen bemerkbar.
„Du hast Dich fortgesetzt mit so viel Geheimniß- vollem umgeben, suchst allem dem, was Deine Vergangenheit betrifft, so gefliffentlich auszuweichen, bist selbst so wenig offen gewesen, daß —"
Sie stockt.
„Daß Du elenden Verleumdungen Glanben schenktest?" ruft er flammende« Blickes, in der Erregung aufspringend und einen Schritt vortretend.
„Daß mich Furcht und Grauen vor Dir beschlich." „Gisela!"
„Ich fürchte Dein Auge, Deine Hand — o Gott! — nicht nur das, ich fürchte Dich ganz und gar, so wie Du da vor mir stehst, in Deiner ganze» Person. Und wenn sich das gestern beschwichtigte —", fie blickt zur Erde, und ihre erregte Stimme wird weich nnb zitternd, so kam es, weil — weil Deine Liebe eine Art Ban« auf mich aulflbt und — und weil ich Dich auch zu lieben anfing —"
„Gisela — Gisela!" 'S» liegt ei« zorniger Schmerz in dem Mahnruf. Er erinnert fich de» gestrigen Abend», wie fie angstvoll ihm entflohen, aber dann wieder zur Einficht und Ruhe gelangte, und gedenkt der Stunde am Morgen im Treibhaus, ihrer Hingebung, ihrer Zärtlichkeit, steht den Nelkenstock vor
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhai«.
g*Bttteg: Iah- Zug. Koch, UnivrrsitätS-Bnchdruckrrti dl Marburg. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur Hanl Hupfer ta Marburg.
Expedition. Markt 81. - Tes-phon 55. Redaktion: Markt LI. - Telephon 85.
fich und athmet den feuchtwarmeu Blumendust ein und fühlt ihre weichen Lippen auf feinem Munde. Der Äthern versagt ihm fast bei der kurz hervor gerufenen Frage:
„Und danach — was folgte bann —? Quäle mich nicht so grausam — wessen schuldigt man mich an?"
„Du hast Dich an Maria versündigt."
Er starrte Gisela sprachlos an. Jegliche Farbe ist au» seinem Gesicht gewichen.
„Wodurch? Durch Mord und Tvtschlag etwa?" fragte er hohnvoll. Er hatte eigentlich lachen wollen, daS ganze war ja eine lächerliche Rederei, für die e» kaum einen Namen gab. Und doch bereitete ihm diese „Rederei" grausamen Schmerz.
Gisela schweigt.
Sie kann daS „Ja" nicht über die erblaßten Lippen bringen. Zum ersten Male, nie vorher — auch nicht ein Mal, ist ihr der Gedanke gekommen: „Wenn er nur unschuldig wäre?"
„Und daS alle» — das alles hat der onontzme Freund ober vielmehr der „nichtswürdige" Feind geschrieben?" lacht er nun doch sarkastisch auf.
Plötzlich lagert fich auch tiefer Ernst über fein Gesicht:
„Und daS glaubst Du?" fragte er.
„Jede» einzelne Wort fällt schwer von fehlen Lippen."
„Und das glaubst Du?" rüst er nochmal» mit steigernder Stimme. ES liegt etwa» in feinem Blick, wovor fie den ihrigen senkt. — Etwas wie tiefste Beschämung fiberkommt fie.
(Fortsetzung folgt.)
Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses BlatteS. die Annoncen-
Lurcaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., «Lasset, Magde- n ,
öurg, Wien; Rudolf Moffe, Frankfurt a. M„ Berlin, München, Köln; 04. ^jUljTy,
6. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris re.