Einzelbild herunterladen
 

ibrauci

(3«

land behaupten müßten selbst um den Preis eines Krieges, daß alle Engländer auf dem Erdenrund auf» I athmen und gewinnen würden, w nn es ihnen ge-

D

nähme gegen das ArbeitSwilligengesetz hatten einzelne belaufen sich auf 420,8 Millionen, es bedeutet das rer bürgerlichen Parteien auf einen Stimmenzuwachs eine Mehrausgabe von 17,2 Millionen. Zur Fort- auS den Arbeiterkreiseu gerechnet. DaS wußte die führung der Aenderungen in der Organrsa ron Socialdemokratie nur zu gut, und um einen derartigen des Reichsheeres w-rreu neu «ebldet. au vereiteln, brachte Re ihren Antrag 3 Eskadrous Jager zu Pferde, 11 fahrende Batterien

*a8en.

«gl »dseinJntriguei y al der jüngste»

ade

i

"Ersetzen.

«ersteh ich Dich recht, f» willst Du mit Deinen

resäeft zart*

81 « n ft,

abzuleuken.

Durch diese Verlegenheit einzelner Polstiker ist aber der Erfolg der Socialdemokratie vermehrt worden. Wir sagen: Erfolg. Denn die »orauszusehende Ab­lehnung der Anträge bedeutet eine» agitatorischen Erfolg der Socialdemokratie. Um diesen Erfolg war es auch 'nur der Socialdemokratie zu thun. Denn im Ernst hat sie wohl nicht daran gedacht, daß ihre Anträge durchgehen würden. Durch die Stellung-

Im Etat für die Verwaltung des Reichs Heeres erscheint in den Einnahmen ein Mehrbetrag von 2,2 Millionen Mark. 2 Millionen davon sind von der Reichseisenbahn als Entschädigung für die Verminderung der Vertheidizuugssähigkeit von Straß­burg gezahlt; die Summe wird verwandt zur Ver­stärkung der Fortslinie. Die fortdauernden Ausgabe» belaufen sich auf 420,8 Millionen, es bedeutet dar

Proletarierversammlunge» gesungen werde», nun wird auf's Neue den Masse« auseinandergesetzt werden können, daß derGeldsack der Bourgeois' die An­nahme der socialdemokratischen .arbeiteifreundliche»' Anträge nicht znlassen durfte, und das alte Wort

Schgrenze zu lenken? Eine derartige Annahme liegt «nicht in Eiuzelfragen mit England gehen M so näher, als Chamberlain die Gelegenheit auch »können. Ein Nachtheil für Deutschland ist eS, daß

Stimmenfang zu dereiteln, brachte ste ihren Antrag ei», an dem die bürgerlichen Parteien versagen mußten, während andererseits die Socialdemokraten als die einzig wahren und echten Arbeitkfteunde paradiere« konnten. Nun wird natürlich daS alte Lied von der Socialdemokratie als alleinige Ver­treterin der Arbeiterinteressen in neuer Form in allen

bttIwtM »VW**»*«*» ----f ----7

Scheingründe gestützt, auf's Neue seine demagogische Derwerthung finden. Bei der bekannte» agitatorischen Geschicklichkeit der Socialdemokratie werden die Erfolge icherlich nicht fehlen. Die Socialdemokratie kann ich in's Fäustchen lachen; ste hat die Situation

Au» dem ReichshauShaltSetat.

* Der ReichshauShaltSetat für das Jahr 1900 st nunmehr dem Reichstage zugegangen. Er balancirt mit Mk. 2,058,333,551. Die fortdauernden Aus­gaben nehmen davon Mk. 1,783.042,498 in An« pruch, die einmaligen Ausgabe» Mk. 196,092,642 im Ordinarium und 79,198,411 im Extraordinarium. Die gesammte» Ausgaben a l l e r Berwallungszweige im Bereiche des ordentlichen Etats find veranschlagt auf Mk. 1,979,135,140 und übersteigen die Aus­gaben deS Vorjahres um 137,690,165. Die Höhe der Anleihe beträgt 761,098,411.

Wende» wir uns nunmehr den Etats der einzelnen

mit niedrigem, 8 fahrende Batterien mit mittlerem Etat und 1 Lehrabtheilung bei der Feldartillerie- Schießschule. Weüere Neuerungen sind für da» Militär-Medicinalwesen vorgesehen. Da die Kaiser Wilhelms Akademie nicht die nölhige An­zahl von Sanitätsoffizieren stellen kann, sollte durch eine Entschädigung von 300 bis 1500 Mk. für die Studienkosten geeignete Ctvilärzte zum Eintritt in das Sauitätscorp» willig gemacht werden. 70000 Mk.

.Ich hoffe er.'

.Wen« Du vor GotteS Altar die entscheidende Frage mitJa' nicht beantworte« kannst und wirst, und hier auSfprichst:Ich will die Ehe überhaupt sicht beginne«,, so »eranlaffe« Dich schwerwiegende (Fortsetzung folgt.)

Welch finstere Macht wollte ihm diese nun raube» ? Alles, was a» Feuer und Kraft in ihm lebt, erwacht und rührt fich und seine Stimme bebt in verhaltenem Schmerze, als er vortreteud, jetzt das erste Wort i» die erregte Unterhaltung wirft.

.Mit Verlaub, lieber Schwiegerpapa', entschuldigt er seine Einsprache, .gestatten Sie mir ei» paar Worte. Wir könne« uns diese schwere Stunde kürze«, t»:«n', er wendet fich jetzt Gisela zu, .wen« D« auch einmal an mich daS Wort richten möchtest, Gisela'.

Ein scheuer Blick trifft ihn. ä .Sprich', sagte sie und wendet ihre» Kopf schnell wieder zurück. =

Ulrich stellte fich Gisela gegenüber au» Fenster während Herr »en Belendorf mit schleifendem Schrstt, hüstelnd in den Hintergrund weicht.

.Ich brauche Dich wohl nicht zu verstcherv, daß ich nach keiner Richtung hin irgend welchen Zwang ans Dich auSzuüben gedenke. Du wirst ja nicht» Gesetzwidriges, Unedles thu« wollen, nicht», »a» Du nicht mit Deinem Gewissen verantworten kannst.'

Augen liegt jener schillernde Glanz, der darin aufzu- flimmer« pflegt, wen« es mit seiner Beherrschung zu

n e

»

der wichtigeren Festungsanlagen in Anschlag ge- bracht. Die Etats stärke des deutsche« HeereS für 1900 ist auf 23844 Offiziere,

. i irx , .. Ikönnt?, so wird er damit keinen Hund hinter dem Ofe«

Kiff bCUt|U)'CttQlifu)C§ iöÜttDUlp? Ivorlocken, geschweige denn in Deutschland irgend

»«.iniQtlwccfi ! welchen Eindruck machen. Man hat fich in Deutsch» * allmählich abgewöhnt, den glatten Phrasen und

dem heuchlerischen Lächeln zu glauben und man hat ein Gedächtniß dafür gewonnen, wie oft unehrliche englische Politik Deutschland zu schaden versucht hat. Es ist auch noch nicht vergeffe«, daß erst vor. kurzer Zeit in der englische« Presse ganz andere Töne an­geschlagen wurden. Damals hieß eS, daß in der deutschen Konknrrenz und ihre« Unternehmungen auf dem Weltmärkte England eine Million kleiner Zwistigkeiten erblicke« müsse, die fich zur wichtigsten Kriegsursache sammelten, daß die Engländer ihre Oberherrschaft auf dem Weltmärkte gegenüber Deutsch-

Evel' jöntn

IO«. ges«s »bezeü. (757!

tsftl.

>00

jten

Berwaltungszweige zu. Der Etat des Aus­wärtigen Amts steht u. A. die ©tationitnng eines zweite« land- und forstwissenschaftlichen Sach­verständigen i« Nordamerika »or. An Zuschüsse« für die einzelnen Schutzgebiete find mehr eingestellt: 795400 Mk. für Ostafrika, 214 300 Mk. Kamerun, 15 900 Togo, 272 300 Mk. Westafrika und 191500 Mk. Neu-Guinea, für Karolinen u. s. w. 95 000 Mk. weniger. Der Etat de» Reichs- amts des Innern verzeichnet eine Untereinnahme von fast einer halben Million Mk., wovon 200 000 Mk. auf den Kaiser Wilhelm>Kaaal entfallen. Bei den Ausgaben sind 750 000 Mk. mehr für bk Erweiterung der Postdampferverbiuduligen mit Ostafien und Australien ausgeworfen, 20400 Mk. für die Entsendung von Be­amten zum Besuche der Pariser Weltausstellung; für diese selbst ist 1 Million in Anschlag gebracht. 201400 Mk. sind zur Errichtung eines Laboratorium» zur Unterdrückung von Thierseuchen, 568000 Mk. zur Errichtung der Ausstellung für Arbetter- »ohlfahrt eingesetzt worden.

Iffl. * (171

, Politikern ein nicht leicht zu lösende» Räthsel {gegeben. Was hat die Aeußernng über das M-englisch-amerikanische Einverständniß zu be- iten? Steht wirklich eine neue Aruppirung der M bevor oder hat der englische Minister, der

Umschau.

Abgelehnt!

* Der Vorstoß, den die Socialdemokratie mit ihrem Gesetzentwurf zur Ausgestaltung des Koalition- recht» versucht hat, ist vom Reichstag abgewiesen worden. Die socialdemokrattsche» »»trüge find ab» pelehnt worden und aus den Kreisen der bürgerliche» Parteien ist keine Stimme der Vertheidigung laut geworden. Freilich ist auch auf der anderen Seite nicht die Herausforderung, die in dem socialdemo- kratischen Entwurf log, in der Weise beantwortet worden, die einzig und allein am Platze gewesen wäre. Trotz der einmütigen Abweisung der social- demokratischen Ueberhebung, trotz der scharfen Worte, i die hie und da die Socialdemokratie zu hören bekam, ! machte der Reichstag keineswegs einen imponierenden Eindruck. Ein gewiffer Zug von Nervofität machte sich augenscheinlich bei einzelnen Parteien geltend und trat in persönlichen Anfeindungen zu Tage. Das beeinträchtigte die Frontstellung gegen die Social- demokratie recht erheblich. Uns ist freilich diese Nervosität recht erklärlich. Der socialdemokratische Schachzug hatte diejenigen Politiker, die sich allzu stark gegen das ArbeitSwilligengesetz engaglrt hatten, in arge Verlegenheit gebracht. Die Eikenntniß, daß einzig und allein die Art der Bekämpfung und Ab­lehnung der Arbeitswilligenvorlage zu den ungeheuer- licheu Anträge der Socialdemokratie geführt hat, mag für manchen nicht gerade angenehm gewesen sei» u»d man mochte wohl hie nnb da da» Be- dürsniß fühlen, die öffentliche Aufmerksamkeit etwas

»e gl tick" it ihre*

nur ni<* ;! Dm* m! Ge r-e Gf er Praxis einte «St en Heer- bei der

[er Nara» l ich nur

Sntbier'l T

metitc»«

<i geneigt ist den Mund etwas voll zu nehmen, ir ba8 englische Publikum durch eine Aufbauschung i polischen Ergebnisse des Kaiserbesuchs über die afrikanischen Beschwerden hinwegtrösten wollen? « »erfolgte der Minister irgendwelche diplomatischen tat, indem er zu wiederholten Malen von einer M-englischen Allianz sprach und dann näch­tlich diese» Ausdruck einzuschränke» bemühte, gerade I »b ihm aus Unvorsichtigkeit ein Geheimniß ent» libft wäre? hänge, die Deutschen zu vernichte«.

Für die Beantwortung dieser Frage» wird es! Wen« aber auch Deutschland eine andere o Nutzen sei», wenn wir uns vergegenwärtige»,!Meinung von dem Charakter der englischen Politik f bereits früher Gerüchte über ei» deutsch-englisches! hatte, wenn es trauen dürfte, daß England ein Bünd- irdniß aufgetaucht sind. Es ist etwas über ein I mit Deutschland ehrlich halte« würde und wenn ihr her, als in der englischen Presse dahingehende «wirklich England für de« Anschluß Deutschlands einen ibtntuagen gemacht worden, und zwar zu einer i Prejz zahlen wollte, der uns befriedigen könnte, bann M, als England und Rußland in China etwas «würden wir doch nicht, so sehr Verlockendes auf den ü aneinander gerathen waren. Die Aehnlichkeith,sten Augenblick auch ein Bündniß der germanischen $ politischen Lage springt sofort in die Augen. 1 Rossen habe» mag, unsere jetzige Politik der freien ich heute sieht sich England bedroht. Rußland «Hand aufgeben. DaS Mahnwort des alten Kaisers M fich an, in Afghanistan seine Stellung nad)|an seinen Enkel, gute Beziehungen zu Rußland zu «wärt» zu verschieben und der Besuch des Zaren in hfl,gen, ist bet uns noch nicht vergesse», wie der fltsbam ist geeignet, den Engländern einige Be» I Zarenbesuch in Potsdam beweist, nnb wenn wir auch Münzen zu verursache«. Was liegt da näher, «nie soweit gehen werden, uns russischen Juteressen »auch diesmal de» Versuch zu machen, durch die «dienstbar machen zu lasse«, so habe» wir andererseits üLudigung einer deutsch englischen Allianz in Ruß» I nicht die geringste Veranlaffung, Rußland so zu mb Mißtrauen gegen Deutschland zu säen, um denl brüskiren, wie e» durch ein Bündniß mit England Wen Bären von einem weiteren Vordringen in «geschehe» würde.

ßm abzuhalten, und seine Aufmerksamkeit auf diel Anders steht eS natürlich mit der Frage, ob wir

tza benutzt hat, um Frankreich, auf das man in|C3 bei seinen überseeischen AusdehnungSbestrebunge» «glaub augenblicklich sehr schlecht zu spreche» ist, in hhne Verbündete ist und fich lediglich auf seine mehr Hi mißzuverstehender Weise zu drohe». I als bescheidene Flotte angewiesen sieht. ES wird

Die Meinung, daß tatsächlich eine neue «also sehen müffen, daß es in einzelnen Fragen eineu »appirung der Mächte bevorstehe, dürfte sich schon Anschluß findet, wenn es nicht in seiner Politik der «h diesen Erwägungen schwerlich festsetzen. Zur! Gewinnung wirthschaftSpolitischer Stützpunkte zuruck- «möglichkett aber wird sie, wenn man überlegt, wie! geworfen werden will. Bietet sich also eiueGelegen- Äitichland fich in de« letzten Jahren zu England«heft, wie es jetzt vielleicht der Fall ist, fich über Mellt hat. Der Traum eines Bündnisse» mit «irgend welche koloniale Fragen mit England zu Mßland, der noch vor etwa 10 Jahren manche» 1 verständige« und Interessengegensätze in fernen Erd- Miliker beschäftigt haben mag, ist längst verflogen. 1 theilen durch friedliches Einvernehmen auS der Welt Pwtschland hat einsehen gelernt, daß England nur zu schaffen, so wird man das gerne ausnutzen, gesetzt ndvest Freund ist, als seine eigenen Jntneffeu reichen und «den Fall, daß wir für die Bereitwilligkeit England» e» fich aus dem geheimen Neider sofort in einen «keinen zu hohen Preis bezahlen müssen.

M-e» Feind verwandelt, sobald es irgend einen Vorteil 3n diesen Bahnen haben fich auch zweifellos die It fich daraus hervorgehen fieht. Das Verhalten! englisch-deutschen Verhandlungen bewegt, wenn auch bglanb» während des spanisch amerikanischen Krieges I über die Eiuzelfragen, die dabei berührt worden find, ,.....,»o« gegen den Bau der Bagdad-Bahn sind! bisher nichts verlautet. Soviel darf aber al» ficher ----jüngsten Geschichte sprechende Beweise dafür gelten, daß diese Einzelftage« rusfische Interessen in *b dürfte« wohl niemand an» dem Gedächtniß ent- keiner Weise berühren und daß Deutschland über die Kunden sein. Wenn also jetzt Herr Chamberlain Regelung dieser Frage« hinaus keinerlei Abmachungen ^»ülstig versichert, daß zwischen Deutschland und «getroffen hat, die eS verpflichten werden, für England fcglanb keinerlei Interessengegensatz bestehe und daß «die Kastanien au» dem Feuer zu hole« und einen «keine» Punkt gebe, der zu einem Antagonisnm» Thetl der Feindschaft zwischen Rußland und England Interessen Deutschlands und Englands führen «auf fich zu nehmen.

- , m m | Giselas Augen flammte« auf.

Roman von H. Palms Paysen. I .Ich tauche mich nicht zn verstecken und nicht

(Fortsetzung.) |itt schämen,' betonte ste hitzig.Und ich laffe mich

.Laune?!' ruft Gisela erregthälst Du «zu nichts mehr zwinge». Damll wäre Herr» vo»

«sh fit kindisch, Vater? Solch ernste, heilige Sacheider Lüde auch nicht gedient.'

ich einer Laune unterstellen, dessen hältst Du« Herr v. Belendorf geräth in immer größere, in «ich für fähig?! D« verlangst, daß ich mich I namenlose Aufregung. Er kann sich nicht mehr

Mertige und läßt mich nicht zu Wort kommen. I über Giselas geheime, hartnäckig, planmäßig verfolgte kann mein Thun rechtfertigen. Aber ich weiß! Abficht täuschen. Sie hat dieselbe ja mit klare»

® Lorau», daß Du nichts gelte« lassen wirst! Worte« er hiet dieselbe vorhin für leere Worte

kein Verständniß für meine Zerrissenheit hast I ausgesprochen. Und er glaubt auch plötzlich die

M würdest Du mich nichtihre Stimme ge-I Gründe dafür z« kennen obgleich es ihm nicht t(t$ ins Wanke«,so ««herrschen. Gleichviel! einleuchtet, warum sie es denn so weit hafte kommen £4 zur Abbitte bin ich bereft. Verzeihe, daß ich«laffe». Mußte nun doch noch geredet werden von

Kummer bereitet. «diesem verwünschten Briefe!

Mir mir äh, äh Du vergißt! Erregt im Zimmer auf» und «iederschreitend, mi ^Hauptperson. Giselas Geficht verdüstert fich.«der weißen, verzärtelten Hand sein Battisttuch aus Rit abgewandtem Gesichte und leiserer Stimme sagt «der Tasche ziehend und fich damit die feuchte Stirn

.Mit Ulrich werbe ich mich allein ««Sei«.! betupfend, tritt er jetzt an Gisela heran. I» feine«

E» »Allein Thorheit, Thorheit die Zeit drängt. .

?^ch kehrt alle» von der Kirche zurück, auch der Ende geht. ____ , _

wrrer. Hier äh. Sh unter uns ohne Auf- ,---------- --------

iw* mag die teremenie der Trauung ihr Ende Worten sage«, daß wir Dich, äh, äh, zur Ehe

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Jllnstrirtes Sonntagsblatt. 181

itfeL

fiezeid*

«ir* ?! und

äußerst geschickt auSgenutzt.

gezwungen haben. Das nimm zurück da» nimm zurück! ruft er außer sich vor Empörung.

Der Baro« hat bi» jetzt unter mühsam« Be- herrschung an fich gehalten. Wie glühende» Eisen hatten fich Giselas Worte in seine gequälte Seele eingebrannt. Sie stand vor ihm wie ein große», unlösbare» Räthsel. Wa» ging in ihr vor? Wa» war e», was sich da vor ihm abspielte? Eine unbe­greifliche, unverständliche Scene? ein Wortstreit, der ihn mft schreckensvollen Ahnungen afüBte Ahn­

ungen, die sein Herz vneiste«.

D« mehrfach in ihm rege gewordene Verdacht, baß auf Gisela» Willen bei der Verlobung sehr viel Zwang von Seiten des ihm berechnend erscheinende» Later» ««»geübt worden sei, schien sich bestätigen zu wollen. Aber fein Verstand und fein Gefühl sagten ihm, daß, wenn eS fich in der That so verhielt, nicht die» allein, etwas Ein greif endneS den feelrfche» Kovflift in Gisela herbeigesührt haben müffe. Er kannte nicht viele Frauen, denn er hatte fich fern Lebe« lang uni« klirrenden Waffen, mehr auf dem Felde, al» in Frauengemächern bewegt, aber er kannte Gisela. Sie kannte er, und wußte e» auch, daß ste ihn liebte. Dafür hätte er seine Hand in» Feun gelegt. Aber eS war eine zarte, eben «st dem Keim entsproffene, noch schüchterne Liebe, d«e» scheuer Zärt- _ lichkett er deshalb mit unendlicher Zartheit begegnete. Gründe dazn.

werden für einen Versuch eingestellt, ob es auS- ll_1 |IUU||U führbar ist, die O e con om ie h andwerker durch einen reaktionären Masse wird, durch! Civilhandwerker zu ersetzen. Bei de» Anschaffungen an Pferdematerial wird auch der Ankauf von 29 Tragepferden oder Manlthieren vorgesehen. 10 Millionen Mark find für die Vervollständigung

ebf.

beim

7rma

g«

** Erscheint täglich außer an Werktagen nach kann- und Friertagen. Bureaur v^Haafinstnn L^V^er,^ Frankfurtm M^Laffefl^Magde- o,

MA nox OuartalS-AbonnementS-Preis bei der Expedition 2 Mk, bei alle» dura Wie»' Rudolf Mofle, Frankfurt a. M Berlin, München. Köln; 34.

283 K' »ZLA'ÄLDienstag S. Dezember1899. . L

Nachdruckverboten nehmen. Und dann verbirg ia 2BeU eine Seit lang «Dein Angesicht Du hast Dich zu schämen

»t(M. «hast Dich zu schämen.