Einzelbild herunterladen
 

Zweites Blatt

fall

. dullke!

az

l

iu

j Globi schänkersl oochenl- .ohnedatz an Wok ! u. Seßi verliert.

iursche» grau, k

cher, lchter

samkeii in der Wüste*. I

I« Transvaal und dem Oravje-Freistaat fanden I die Bure» endlich die gewünschte Ruhe vor englischer! Verwaltung, nachdem die Unabhängigkeit des letztere»! am 23. Februar 1854 und diejenige Transvaals! am 7. Januar 1852 von England anerkannt worden! war. Die Gründe für die bereitwillige «nerkennung der Unabhängigkest der beiden Republiken Seitens des damaligen englischen Kolonialministees Lord Keyl sind in zwei Berichten des Statthalters der Eap- kolonie Sir George Cattecut an Lord Grey enthalten. In dem ersten berechnete er, daß, um das englische An­sehen im Freistaat zu behaupten, ein Leutnant-Gou­verneur dort mit wenigstens 2000 Man« statiouirt sein müsse, nm die Buren und die Kaffer» im Zaum Lu halten. Das zweite Schreiben lautet:3e mehr ich über die Lage dieses Landes nachdenke, desto mehr werde ich überzeugt, daß es für uns ohne Nutzen ist. DaS Land hat seine Reize, das Klima ist prächtig und das Wild im Ueberfluß, so daß die holländischen Familie» beinahe ganz von der IJagd leben. Aber bei alledem ist es ei» großes Terrain da» nichts besitzt, um seine

Krone Englands.*

Allein mit der UnabhäugigkeitSerklärung vom Jahre 1852 und 1854 waren die Buren noch nicht für alle Zukunft im Hafen der Ruhe angelangt.

Amöneburg, 27. Nov. Bekanntlich sind die traurigen Wasferverhältniffe unseres hochgelegenen Städtchens recht verbefferungSbedürftig; wir ent­behren überhaupt des QnellwafferS. Bis jetzt er­halten wir das Waffer für unfern Bedarf mittels Pumpwerk ans der am Fluffe unseres Berges vorbei- i fließenden Ohm. Da dasselbe ohne jede Klärung heraufgepumpt wird, so ist eS wegen gesundhests- schädlichen Beimengungen recht gefährlich und nur !nach vorherigem Kochen als Trinkwasser zu ver-

Caffel, 1. Dez. Gestern Abend brach in der sogen. Pariser Mühle des Herrn Ebrecht Fener aus. Durch noch nicht aufgeklärte Ursache waren die i» dem Scheunen- und Stallgebäude aufgespeicherte« Heu- und Strohvorräthe in Brand gerathe». Man mußte sich darauf beschränken, das in dem Stall­gebäude befindliche Vieh Pferde, Rinder ». s. w. in Sicherheit zu bringen, was nicht ohne Gefahr für die Rettungsmannschaften auszuföhren war, da man sich den geängsteten, aufgeregten Thieren nur mit Vorsicht näher» konnte. Trotzdem gelang es, den ganzen Bestand t« Sicherheit zu bringen, nur ei» Füllen wurde später vermißt. Das »iedergebranute Gebäude soll wstsammt den darin aufbewahrt ge­wesenen Voriäthen versichert sein.

Fulda, 29. Nov. Der 44 Jahr- aste Tag­löhner Nikolaus Müller von Gichenbach (Rhön) wurde gestern aus einem Wehr als Leiche gezogen. In den letzten Tage» find in hiesiger Umgebung mehrere grcße Fruchthaufen böswilliger Weise in Brand gesteckt worden.

Prozeß Notarbartolo in Mailand.

Ein Prozeß, der gegenwärtig iu Mailand spielt, hat Kulturzustände i« Italien enthüllt, die nicht ver­schwiege» werden dürfen. Der Thatbestand ist in

Annexion an unser Gebiet z» veran­lassen, das schon viel zu ausgedehnt ist. Es giebt uns keinen V-rtheil, es gießt bet englischen Regierung keine neuen Kräfte, kein Ruhm für die

sogen. Waschbach, soll nun heraufgeleitet werden und er find bereits drei Projekte in Vorschlag gebracht worde«. Zunächst kann das Waffer mittelst eines an der Ouelle aufzustellevden Windmotors in die Höhe geleitet werden. Die Koste» dieser Anlage dürsten sich auf 35000 Mk. belaufen. Eine zweite Auf- leitung könnte auch von der Ouelle geschehen und zwar mittelst elektrischer Uebertrogmg von der Brücker- mühle a»S, unter Verwendung der dort zu Gebote stehenden Wasserkraft. Die «»Ssührung dieser An- [läge stellt sich auf etwa 50000 Mk. Die andere Aufwärtsführung der Wafchbach wäre dadurch mög- lich, daß zunächst das Waffer zur Brückermühle ge­leitet und dann msttelst des vorhandenen Pump­werkes heraufgeführt wird. Diese Ausführung dürfte am Theuersten sei» und eine Ausgabe von 65 000 Mark erheischen. Da mit AuSführuufl des an zweiter Stelle erwähnten Projektes die Stadt mit elektrischem Licht versehen werden kau«, so soll man, wie verlautet, geneigt sei», sich für dieses z« I entscheide». Wie man hört, beabsichtigt unsere Stadt-

Telephonischer Record. Ein New Aorker Millionär der Eisenbranche hat mit einem seiner Se- schästsfreuude zu St. Louis (Miflomi) kürzlich ein telephonische» Gespräch gepflogen, daS ohne jede Unterbrechung zwölf Stunden währte. Dieser draht­liche Verkehr hat de» beharrlichen Sprecher die Kleinigkeit von 3780 Franken gekostet, da der Tarif 5 Franke» und 25 Centimes für die Minute beträgt. Auf bisher ungeahnte Weise wird durch diese theure Unterhaltung die Wahrhest des asten Sprichwortes d-cumeutirt: .Reden ist Silber, Schweigen ist «old!'

Eine vvfivvige Wette hat eine« Arbester i» Brieg (Schlesien) das Leben gekostet. «18 er eine» saueren Häring ganz verschlucken wollte, blieb dieser ihm iu der Kehle stecken, und der Manu erstickte.

dann zu neuen Aussagen verstanden, dahinter, daß > aller Wahrscheinlichkeit nach die beiden Beamten selbst 1 den Mord begangen habe». Der Hauptzeuge, der sich beim ersten Proceß immer aus Furcht vor der ! Maffia nicht gemeldet hatte, sagte au» aus, er habe vom Feaster seines Abtheüs 3. Klasse auS ge­sehen wie der Körper aus den Bahndamm geworfen wurde und wie ein Maan die Thür wieder schloß, der eine Bahnbeamtenmütze trug. So wurden jene beiden Beamten aufS Neue verhaftet und der Proceß nach zweijähriger Untersuchnag vor dem Schwurgericht in Mailand wiedereröffnet. Bis dahin handelte es Istch vorwiegend um eiuen traurigen Krimtnalfall. I Während aber in der jetzigen Verhandlung das l Gericht hofft, die Mörder selbst ihres Verbrechens l überführen zu könne», hat der als Zeuge auftreteude I Sohn dcs Ermordeten die Frage nach der Anstiftung I wieder ausgenommen und seine furchtbare Aussage !hat die ganze Erörterung auf ein anderes Gebiet l hinübergespielt. Leutnaat Notarbartalo hat unter ! seinem Eid ausgesagt, der Anstifter deL Mordes sei !der Abgeordnete Raffaele Palizzolo, der auch heute noch den Wahlkreis Palermo III im Parlament vertritt. Man wußte, daß er ein Haupt der Maffia sei, daß er Notarbartalos Todfeind war, daß er vo« dessen AuS- sagen viel zu fürchten hatte; man hatte seinen Namen flüsternd genannt, aber Niemand hatte gewagt, eS auSzusprecheu, daß dieser Mann, der seit 16 Jahren eine der größten Städte deS Landes in der Kammer verttitt, ein Mörder [fei. Ein Moment, dessen mau sich jetzt erinnert, erhöht die Bedeutung der Aussage. Vor einigen Jahren brachte er in der Kammer gegen das Ministerium Thatsachen vor, die er nur auS einem geheimen Bericht haben konnte, und dieser Bericht war aus dem Ministerium deS Ackerbaues gestohlen ! worden. Palizzolo bewies damals seine Unschuld, die man ihm damals glaubte. Heute weist mau aber I darauf hin, daß auch der Bankbericht, den Notar­bartolo 1892 an Giolitti sandte, 1894 spurlos aus dem Archiv verschwunden war. Alles daS ließ natürlich erwarten, daß Palizzolo einen I flammenden Protest gegen diese Beschuldigungen erheben werde. Statt deffen erschien in den Zeitungen ein schwacher, verlegener Brief, in dem die charakteristische Stelle vorkommt: .Man hat mich schon öfters beschuldigt, aber mau hat noch nie meine Schuld beweisen können.' Mehr harte er nicht zu sagen nud erst auf energisches Dräugen seiner politi- schen Freunde beantragte er eine Untersuchung gegen sich. Man will ihn zunächst zur Mandatsniederlegung

Kaiserliches Geschenk. Dem Marienburger Hochschloß hat der Kaiser zur Bereicherung der Kunst- sammlungen 24 silberne 20 Pfennigstücke geschenkt, die auf der einen Seite vergoldet find und die An­sichten von der Stadt Marienburg und dem Hoch­schlosse zeigen. Die Sammlung war dem Kaiser von dem Goldschmied Waibel in Marienburg als Geschenk übersandt worden, wofür der Herrscher aus siiner Privatschatulle ein Gegengeschenk von 300 Mk. über­weisen ließ.

Die Mitglieder der Besatzung derPatria*, die zu den Matrose», Feueileuten, Stewards rc. ge- hören, werden als Anerkennung für ihr muthvolleS und pflichttreues Bei halten gelegen'lich dcs Feuers, dessen Opfer diePatria* wurde, die Sage für zwei Monate ihrer bezüglichen Gehaltsklasse als Belohnung erhalten.

Ein schreckliches Unglück hat sich in Grimme» ereignet. Eine Anzahl schulpflichtiger Knaben spielte in einer Sandgrube. Sie arbeiteten die Grube tiefer auS, so daß mehrere Kinder darin Platz hatten. Drei Knabe» versteckten sich in der Grube. Plötzlich stürzte die Grube ein und begrub die Kaaben. Zwar wurde von den Übrigen Knaben versucht, die Oeffnuug frei« znlcgen, was ihnen aber nicht gelang. Nun wurde Hilfe geholt, doch kam diese zu spät; alle drei Knabe» waren berests tobt.

In dem vielbesprochenen Spielerprozeß find die ftühereu Beziehungen des steigesprochenen Ange­klagten v. Kayser zum KorpsSaxonia* in Göttiuge» wiederholt vo» der Lertheidigung berührt worden. Wie dieKreuzztg.* erfährt, hat Herr v. Kayser das KorpSbaud zmückgegebeu und ist im Berzeichuiß der Allen Herren* dcs Korps gestrichen worden. Di« vom Korps eiugeleitete Untersuchung ist bamit erledigt.

TOR»-

Fleisch-Extract

Ibertrifft trete billigeren Preises an Nährkraft mrä Wohlgeschmack die Liebigschen Extracte und ist i. aüen basseren Drogen-, Delicaleasen- und ? Colerialwaaren-Handlungen ro habe».

pMialien zu nehme». 1847 war Natal zu einer! ^ftruaufiedelmrg herabgesunken. Nachdem blei Mt sich wiederholt vergeblich beiden Lokalbehörden k W Natal beschwert hatten, beschloffen sie »och einen rett Versuch zu machen, ein erträgliches Dasein ? Klangen, indem sie ihre Klage» dem Gouverneur ^Kspksloaie dirett vorttugen, und saudten zu diesem Wck PretoriuS an den Statthalter Pöttinger ab. «ktorius wurde gar nicht vorgelassen, die lange war vergeblich gewesen, die lltzte Hoffnung Achtet. PretoriuS machte hierüber in sehr bitteren ^tiea seinem Herzen i« einem Zeitungsartikel Luft, 7*® es unter ander« heißt: .Der König »'»England hat N atal unter feinen ^Utz geuomme»; dieser Schutz ifti a°rr für diejenige», die Inder Kap- [*l»»te Erfahrungen gesammelt, L'richbedeuteud mit Entfremdung, .kterdrückung, Vernichtung.

Lefort »ach der Rückkehr vonPretortuS beschloffen Buren mit ihren Familie», etwa 3000 Seele», "7^1 zu verlassen und sich zu ihre» StammeSgenoffcn dem Lrystaat und Transvaal z» begebe», «egen des Jahres 1847 war der Gouverneur Pöttinger den Statthalter Sir Harry Smith ersetzt Derselbe bereiste im December »och Natal den Vrystaat. Er fand die aus Natal au8» t Odetten Buren in den Drakenbergen. Ihr Zu- ' war erbarmungSwerth. Es war in der Regen- ®®b ihre Wagen und Zelte boten keiueu Schutz l-,te die Regeumaffen. Er berichtet Über die Be» ^-Nmng en den Kolonialminister:

Vertretung diese wichtige Angelegenheit im Lause des 5Sinters zu regeln, damit im Frühjahr mit de» Arbeiten begonnen werden kann, sodaß vir also »nerhalb Jahrcssiist neben vorzüglichem Trink- wasser auch elektrische Beleuchtung erhalte» dürften. (C. A. Z.)

7.^., IEäÄäE Marburg

Ä 283 Sonnabend. 2. Dezember 1899

Mühen Verhältnisses.

Kn anderer Theil der Buren, gegen 8000 Manul 11000 Wagen, zog unter dem znm Oberbefehls- fo gewählten Bure« Retief 1837 »ach Natal, das Lanz entvölkert war und dem Zulukönig Dingaan Pne. Retief beschloß demselben das Land abzn- tja und schloß am 4. Februar 1838 den dies-1 pzlichm Vertrag mit Dingaan ab. In Retiefs felge befanden sich 73 junge Buren und 30 Dtttotten, alle beritten. Der König ließ ihm und tat (Befolge ei» Abschiedsmahl bereiten. Während fiZulw Regiment einen Kriegstanz auf führte, erscholl DingaanS Befehl: Boelala amatagate! > rW die Zauberer tot! So wurde Retief mit

aller Kürze folgender:

AIS gegen Ende deS Jahres 1892 die Bank- fkandale in Rom begannen, forderte Ministerpräsident Giolitti von der Baue» di Napoli und Banco bi.-n- --

Sicilia wahrheitsgetreue Berichte über bie Verhältnisse wende». Diesem Nothstaub will man j-tzt abhelfen dieser Anstalten. An der Spitze der Sizilianischen und ein gutes Ouellwasser h"mfleUen. Am N Bank stand der ftühcre Bürgermeister von Palermo, westabhange der Amöneburg^befinde^ fich eine statte Senator Baron Notarbartolo, ein strenger, rechtlicher constante Quelle deren Waffer von °chkundiger Mavu, der wahrheitsgemäß in feinem Bericht den Seite als rein und Um und zum Trinktt, als vor Finger auf alle die Wundeu legte, an denen das züglich geeignet ettlärt wurde. Dieses Waffer, di vornehmste ficilianische Bankinstitut infolge jahrzehnte- -- *-* *'*-*«* **ThM*b langer Mißwirthschaft heulte, und nennte auch rück- fichtslos die Schuldigen mit Namen. Am Abend des 1. Februar 1893 reifte er von feinem Landgut Cousou nach Palermo ab, um sich »ach Rom einzn schiffe». Er traf aber nicht in Palermo ein, hin­gegen fand man in der Nacht bei der Station Albavilla am Bahndamm feinen von Dolchstößen durchbohrten Leichnam. Sofort bezeichnete die Stimme der öffentlichen Meinung die einflußreichen Führer der Maffia, die, i» hohen Stellungen befindlich, fast alle von NotarbartoloS Aussagen zu fürchten hatten, als die Anstifter des Morde,. AIS die Vollstrecker deS geheimnißvollea TodeSurtheilS wurden zwei Bahn-

I beamte verhaftet. Man machte zunächst den Versuch, die Angeklagten vor ein sizilianische, Schwurgericht zu verweise», ober da an, Furcht vor der Maffia die Zeugen alle nicht« gesehen haben wollte», mußte! man de» Proceß nach Turin verlegen. Auch hier gelang e» nicht, die Angeklagte» zu überführen. 1895 mußte da. Verfahre» eingestellt werde». Erst

ben_20jJ9

au I

nteiW

W der Geschichte der Buren.

H.WeShalb die Buren Natal ver- ließe».

(Schluß.)

118 die Bure» aus der Kapkolonie auswanderten, , M Theil nördlich in daS heutige Transvaal, , sie vo» b er Königin b er Amazw asi tsb tauf ten. Gleich;?ttig schloffen sie mit ber Musischen Regierung durch deren Gouverneur von ijanbiqae und Delagoa einen Vertrag ab zur Be- Emg der Grenzen und Anknüpfung eines srennd-

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

Jllustrirtes Sonntagsblatt. " ***

jffoflsdM: Joh- Ung. «och, lluiverfitätS-Buchdrucktni i» Marburg.

* «rpaütiou: Markt 21. Telephon 65.

)onN und nachtfby l. Nac6»5 sand-S**]

$ »se

htm ganzen Gefolge ermordet. j

3s dem darauf folgenden Kriege gegen benl Mköuig wurde betff Ibe in vielen blutigen Treffen! w kn Buren unter Führung vo» Andries Pretorias I Wagen und in ber Hauptschlacht Januar 1840! sichtet. I

i Tmgaans ©ruber und rechtmäßiger Nachfolger! foba, der vor den Mordanschlägen seines Bruders! I kn Buren geflohen war, bestätigte letzteren den! Vws des Landes, wodurch sie rechtmäßige! figuer desselben wurden. I

Sie theilten nun das Land unter sich, indem der!

DMrath* jedem Ansiedler 4000 Morgen zuwies. I Da sie auch von England als selbständige Nation I Wannt werde» wollten, richteten sie am 4. Scpt.1 sto ein Schreiben an den damalige» Gouverneur! P Üapkolonie mit dem Ersuchen ihre Unabhängigkeit p anzuerkennen. Sie erhielten keine Antwort.« Wegen wurde im Sommer 1842 Natal von Eng» I W meltirt. Darauf zogen einige Buren fori, | Mehrzahl nahm die Unterwerfung unter die e Englands an, da sie einsahen, daß sie gegen »Macht derselbe» nichts auSrichien konnten.

UJetzt begann das alte Lied.

U Zunächst wurden jedem Buren 2000 Morgen W den ihm zugetheilten Lande weggenommeu. Wchzeitig forderten die englischen Behörden bie Wrn im Zululande auf nach Natal überzufiebeln. Ländereien, die man den Buren genommen, Wen diesen geschenkt. Die Koffern stahlen das W der Buren. Man verbot den letztere» dagegen

Naci lang, ittert,

10

zwingen.______________

Hessen-Nassau uud Nachbargebiele.

Diese Familien sind in einem solchen Elend, 1897 kam man durch Gespräche ^Jeugen bie sich wie ich eS nnr mit bem Einfall des Maffena in 3.......... hnb,nter- hnft

Portugal vergleichen kann, als eine ganze Bevölkerung von ber Verwüstung des Krieges geflohen war. Einem solchen Jammer konnte ich nicht widerstehen. ! Durch PretoriuS, einen Mann von edlem guten I Herze» berief ich alle Männer um mich. Pretorias I war soeben von einer mühsamen Reise nach bem] Kap zurückgekehrt, wo er bem Gouverneur seine Be-1 sch werden vorlegen wollte. Dieser hat ihn nicht! einmal vorgelassen, und so mußte er die so beschwerliche Rückreise antreten, tief gekränkt durch ein so rück­sichtsloses Benehmen. Es ging mir ans Herz, 13-4000 Familien so tief bekümmert zu sehen und ich that Alles, um sie zum »leiben | Lu bewegen; umsonst.Die Koffern, diesich Ibei unS niebergelaffen habe», so lklagte» sie, haben sich unserer ILändereie» bemächtigt. Wir haben IdeShalb unseren Hof, unsere Früchte, [bie Ernte, die noch auf bem Selbe Isteht, nub unsere Gärten, die wir mit so vielFleiß bearbeitet, verlassen.

«Wir sehnen unS nach Ruhe und Ein-

Snzeigen neunten entgegen; die Expedition dieses Blattes, die Annoncen- Bnreanx von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Eaffcl. Mägde- Oj Jurg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfutt a. M Berlin. München, Köln;

; 6. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris rc.