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Marburg

j. 277

Nachdruck verboten

34. Jahrg.

und Empfiuduugssphäre lagen; gefehlt. ES nagte etwas an seinem Herze». Er hätte nicht der kluge, krittsche Mann sein müssen, um nicht in Gisela» Reden eine heimliche, unterirdische Gegenströmung her« auSzusühleu, die sein fein empfindendes Ohr schmerz­lich berührte.

Reichstagsmehrheit, den jetzige» Zeitpuntt für vor« trefflich geeignet, mit ihrem Verlange» offiziell heraus zukommen. Sie habe» aber bei ihrem Gesetzentwürfe offenbar vergeffen, die Einsetzung eines Ueberwachungs- auSschusseS, bestehend aus dem jeweilige« sozial demokratischen Parteivorstande vorzusehen, vielleicht hilft aber noch einbürgerlicher" Abgeordneter durch ein Amendement nach.

Die Mehrheitsparteien des Reichstages werden in dem neuen sozialdemokratische» Anträge ohnedies nur die Frucht ihres immer weitergehende» Entgegen- lommenS erblicken müsse«; die Sozialdemokratie nimmt mit dem kleinen Finger nicht vorlieb. Ma» wird auf die parlamentarische Behaudluug dieses .Seitenstücks" zur .Zuchthausvorlage' gespannt sei» können.

Eine zweite Gruppe englischer Sttettkräfte befindet fich bei Queenstown an der Linie Eastlondon - Burg« hersdorp in der Bildung. Sie ist augenscheinlich dazu bestimmt, von Süden her in den Oranjefteistaat einzurücken, um eventuell später mit den Truppen von Lord Methueu gemeinschaftlich zu operiren.

Vorläufig find aber beide Gruppen noch durch einen Zwischenraum von 300 Kilometern getrennt, so daß von einem gemeinsamen Operiren keine Rede sei» kann. Wie stark diese zweite Gruppe ist, läßt sich bis auf Weiteres nicht übersehen, wahrscheinlich aber ist sie erheblich schwächer als die Streitmacht bei Oranje-River. Station; sonst bliebe General Buller überhaupt nicht mehr viel übrig für die Haupt« rutscheidung in Natal.

Die dritte Gruppe endlich setzt fich auS den in Durban ausgcschifften Trupp n zusammen, welche im östlichen Natal die Hauptmacht der Buren unter Joubert bekämpfen soll. Das nachgerade legendär gewordene Ladysmith kommt hierbci nicht so sehr in Betracht, wie vielfach angenommen wird, weil die dort befindlichen englischen Truppen keine Operatious» fähigkett mehr besitze». Selbst wenn sie noch befreü werden sollten, so ist ihr militärischer Werth so rebn« zirt, daß von ihrer Mitwirkung bet den weitere» Operationen auf längere Zeit abgesehen werden muß.

Der Kriegsplan des Generals Bull r leidet unter allen Umständen an einem große.'. Fehler, und der besteht darin, daß auf keinem Punkte des Kriegs« schauplatze» ausreichende, überlegene Strett- kräfte versammelt find. Selbst unter der Voraus« setzung, daß General Buller die 2. und 3. Division nebst der Kavallerie-Division, sowie der sogenannten Korpsreserve und mehr Truppen könne» ihm nach de» Detachirunge» auf dem westlichen und mittlere» KiiegStheater nicht zur Verfügung stehen in Natal versammelt, so ergiebt das immer erst 1617 Bataillone, 26 Eskadrons und 72 Geschütze gegen­über mindestens 20- bis 22 000 Buren mit ungefähr 50 Geschützen. Eine Uebermacht bedeutet daS für die Engländer jedenfalls nicht. Es ist möglich, daß eS ihnen gelingt, die Buren in Natal in offener Feldschlacht zu schlage», aber dann beginnen erst für die Engländer die Hauptschwierigkeiten, das heißt das Vordringen über die Grenzgebirge zwischen Natal und Transvaal, wo sich überall wohlvorbereitete Ver« theidiguugsstellungen befinden, ganz abgesehen von dem Guerillakrieg gegen die rückwärttgen englischen Verbindungen. Bei jedem Schritt weiter nach Norden vermehren sich die militärischen Schwierigkeiten sür die Engländer einschließlich Transport« und Ver« pfleguugswese», während die Buren den Quellen ihrer Kraft näher gebracht werden. Theilerfolge mögen die Engländer demnächst erringe», aber die jetzt be­liebte strategische Verzettelung der Streitkräfte ent« spricht nicht der moderne» Lehre der Truppenver« Wendung unter große» Gesichts paukten. Die Zukunft dürfte daS auch in Südafrika bestätigen, wo setther die Kriegführung der Buren einen entschieden moderneren Zug aufweist wie diejenige der Engländer.

In Natal

sieht eS zur Stunde noch nicht darnach aus, als ob die Engländer dort leicht die Oberhand gewinnen werden. Klar ist die Situation zwar nicht, eS läßt

Alles sehr schön, aber mir so gleichgilttg", warf Gisela mit einem lässige», gepreßten Tone hi», als Olga sie i»s Schlafzimmer, au die Brauttoilette geführt hatte.

Da lag das kostbare Spitzenkleid, von blassem Gelb, lieblich geschmückt mtt den zarten Blüthen der Myrte», die überall aus dem Gertesel der Spitze» hervorschaute». Und daneben Brautschleier und Kranz. Ein flüchtiger, achtloser Blick, und Gisela wandte sich davon ab und trat ans Fenster. Unter demselben bewegte fich die Hochzeitsgesellschaft.

Wie kann man so lustig sein an solchem Tag," murmelte fie vor fich hin. Dann bog fie wett ans dem Fenster herans nm nach der Terrasse zu sehe». Ulrichs Platz war leer.

Wo ist eigentlich Gerda?" fragte fie, fich suchend im Zimmer nach jener mnschauend.

Sie kommt gleich, Lina soll Dich nicht an­kleide», wir wolle» es thau, Gerda »nd ich."

(Fortsetzung folgt).

Der südafrikanische Krieg.

General BullerL KrtegSplan.

Trotz der amtlichen englischen Geheimuißkrämerei und trotz der Depeschencensur ist eS jetzt möglich, fich ein ungefähres Bild des Operationsplaues zu machen, welchen General Buller auszuführen gedenkt. Die Grundlagen hierfür ergeben sich auS den, wenn auch spärlichen Nachrichten über das Auftauchen der eng­lischen Verstärkungen auf verschiedenen Punkten des weitausgedehnten Kriegsschauplatzes.

In Oranje-River «Station hat Generalleutnant Lord Methuen sei» Hauptquartier aufgeschlagen. Er befehligt die 1. Division. 3m günstigsten Falle ver­fügt er über 10 12 000 Mann für seinen Vor­marsch auf Kimberley. DaS mag genügen, um Kimberley zu entsetzen, aber sür eine auf den Gang deS ganzen Krieges entscheidend einwirkende Operation kann diese Streitmacht nicht auSreichen. Diese Entscheidung liegt eben da, wo sich die Haupt­macht der Buren befindet, und daS ist Natal, aber nicht West-Griqualand. Selbst wenn es Lord Methueu gelingen sollte, sich auch noch des 120 Kilometer westlich Kimberley gelegenen Bloemfonteins, der Haupt­stadt des OranjefteistaatS, zu bemächtigen, so mag das in England großen Eindruck mache» von irgendwie ausschlaggebender milttärischer Bedeutung ist eS aber nicht.

bje Antwort der Sozialdemokratie.

| t Die Antwort auf das Verhalte» der bürger- fe, Parteien bei der Berathung des Arbeitswilligen- Et? hat nicht lange auf fich warten lassen. Unter ulitelPositive Fortsetzung der ReichstagS- Eläsfe über die Zuchthausvorlage" bringt die M^rmokratische Fraklion de» Entwurf eines Ge- E betreffend Abänderungen der Gewerbeordnung fedeS Strafgesetzbuches ein, der dazu bestimmt ist, b .Nrbeiterfreundlichkeit" deS Centrums und der ti absurdum zu führen. Danach soll fortan allen Hf» männlichen und weiblichen)Personen, die gegen Egstang die Leistung von Diensten oder Herstellung h Werken übernehmen", volle Koalitionsfreiheit ge­feit werden. Zu diesen Personen gehören natürlich die Beamte», die in bin Betriebe» des Reiches, M Staates und der Komunen angestellte» Arbeiter, » Landarbeiter und Jnstleute, daS Gesinde, die bümte u. a. Für alle diese Kategorien männlichen ta weiblichen Geschlechts scll volle Stteikfreiheit wüamiit und sollen die landesgesetzlichen Bestimm­en über das BersammlungS- und Vereinswesen Mhoben werden. Aufforderungen zur Förderung fr Koalitionszwecke, Geldsammlungen dafür, Mit» ietagen uud Erkundigungen, Verbreitung von Druck- Mten sollen jederzeit zulässig sein und keinen pdesgesetzlichen Bestimmungen, auch bette« über Kiatagsruhe nicht unterliegen, auch nicht alS grober Ichg bestraft werden dürfen.

fluch der Stretkterrorismus soll gesetzlich geschützt Krbea, demgemäß heißt eS in dem sozialdemo- Ktische« Gesetzentwürfe:Das Verlangen ... andere d Arbeit zu nehmen . . . bestimmte Bedingungen S Voraussetzungen für Fortsetzung oder Aufnahme fr Arbeit zu erfüllen, sowie daS Verlangen, einer Wlhätigkeitsanstalt, einer öffentlich rechtlichen Kporation oder einer politischen gewerblichen oder Müuützige« Vereinigung eine Zuwendung zu Scheu, ist nicht als rechtswidrig int Sinne irgend tel Gesetzes zu erachten." Danach könnten Unter- chaer oder sonst von der Sozialdemokratie wirth Wlich abhängige Personen dazu gezwungen werden, R sozialdemokratischen Kassen zu füllen.

DieGleichberechtigung" der Arbeitgeber kommt 1 der vorgeschlagenen Bestimmung zum Ausdruck, taach Arbeitgeber oder deren Stellvertreter, die fich ch anbeien Arbeitgebern ober beten Stellvertretern tataeben ober vereinige«, Arbeitern wegen ihrer kMisnsthätigkeit in ihrem Fortkommen Schwierig- "> zu machen, fie nicht in Arbeit zu nehmen oder ^atlassen, mit Gefängniß bis zu btei Monaten Mast werden sollen.

.Ma» könnte denGesetzentwurf" sür einen schlechten R halten. Es fehlt nur noch, daß den Arbeit- tatn mit Zuchthaus gedroht wird; bann wäre bcr R vollkommen. Aber bet Wunsch bet Sozial- Watie, auf der einen Seite der Koalitionszwang Rite Arbeiter, auf der anderen daS Koalitions- Rot für die Arbeitgeber z» erlangen, ist so oft ^ast geäußert worden, daß wir gar nicht daran Win dürfen, dieGenossen" hatte», ermuthigt M das Entgegenkommen betarbeiterfreundliche»"

in Bagshot. DaS Frühstück nahm bcr Kaiser mit btr Kaiserin ein; um 10 Uhr ließ Se. Majestät fich von bem Herzog von Connaught einige Mannschaften bei Leibgarde im Khaki-Anzüge vorstelle«. Arn Nachmittag widmete Se. Majestät sich Regierungs geschäften und nahm Abends 8 Uhr an der Familien­tafel Theil. _____________

Deutsch-englische Abmachungen.

Noch immer schwebt über dem im Herbst 1898 zwischen England und Deutschland geschlossenen Ab­kommen i» Bezug auf Südafrika vollständiges Dunkel. Ans Anlaß des jüngst in de» Zeitungen erwähnten besondere« EisenbahnabkommevS macht nun die Times" einige Andeutungen. 3n dem Eisenbahn­abkommen heißt es, die Eisenbahn solle vom Atlauti- chen Ozean in das Innere entweder von der Wal- ischbai auSgehen oder von der große» Fischbai. Die ;roße Fischbai sei gegenwärtig portugiesisch. Aus der Bestimmung deS Abkommens, wonach keine Eisenbahn an der Westküste nördlich vom 14. Breiten­grad gebaut werden darf, ehe nicht südlich vom 14. Breitengrad eine Eisenbahn gebaut ist, will die Times" herauslese«, daß Deutschland eigene Gründe ;at, die Iutercssen des ganze« Landstrichs, der sich bis zum 14. Breitengrad ausdehnt, das heißt 3x/2 Grad weiter nördlich, als seine gegenwärtige Grenze, zu vettheidigen. Mit andere« Worten solle daS heißen: in jenem geheimnißvollen Abkommen ist be­stimmt, daß, wenn die portugiesische Herrschaft in Südwestafrika zusammenbricht, England Deutschland gestattet, seine jetzige Grenze in Südwestafrika um 3V2 Grade, also über die Fischbai hinaus, hinauf­zurücken. England würde dann entschädigt werden durch anderweitige geheime Bestimmungen.

vollen Palmenwälder, die er durchschritten, Stunden hindurch, um a« den Saum der Wüste von Memphis zu gelangen.

3n diesem Augenblick traten andere HochzeitS- gäste ein. Gisela erhob fich avgenblicklich. Aber ehe sie fich abwaudte, blickte fie wie vorhin mit einem eigenthümlich forschende», scheuen Blick »ach der Silberplatte mit Briefen.

Bitte, Papa, steh nach, ob Briefe für mich da­zwischen find," stieß fie mtt trockn», kmzathmiger Stimme heran».

Aeh, äh," hüstette der heute ersichtlich nervöse und daher tadelsüchttg gestimmte Herr deS Hauses, nichts da für Dich, Gisela, hätte eS sonst doch gesagt, selbstverständlich, selbstverständlich."

Der Baron hatte sich mit Gisela gleichzettig er­hoben, um sie zu begleiten.

Dagegen protestierte fie. Mtt einem gewaltsame» Versuch zur Hettcikeit sagte sie:3st nicht erlaubt, Ulrich, die Schaustellung folgt erst uachher. BiS da- hi» Verbannung!" Dabei reichte fie ihm verab­schiedend die Hand, die er, fich baranf »iederbeugeud, ritterlich küßte.

Er sah ihr schweigend mit einem zärtlichen, aber ernsten Blicke »ach. AlS ße seine» Auge» ent­schwunden war, ging auch er inS Hans. Ruhe »nd Geduld hätten ihm zu weiterer oberflächlicher Unter­haltung, die außerhalb seiner augenblicklichen Gedanke»

Giselas Blick irrte immer wieder von dem vor ihr ausgebreitete» Papier fort zu der silbernen, noch mit einige« »»besichtigte» Briefen belegten Platte hin, eine bange, stumme Frage im Auge, die scheinbar nicht über ihre Lippen wollte. Diese Qnal währte lange und wurde nach kurzem durch eine andere, noch größere in de« Hintergrund gedrängt.

Sie hätte in ihrem Geisteszustand nicht sage« könne«, wie eS gekomme«, baß fich mit einem Male alle in reger Unterhaltung befanden.

Der Baron hatte be» Bauriß bei Sette ge­schoben. Er redete lebhafter als sonst. Er erzählte von Aftika.

AlS Gisela plötzlich darauf aufmerksam wurde, blieb ihr Auge begierig an feinen Lippen haften. Sie verschlang förmlich seine Worte.

Er schilderte daS belebte Bild der Nilüfer, der ftuchtbareu, von Kanälen und Palmen- Alleeen durch­zogenen Ebene von Memphis. Er erzähtte gut, knapp, sachlich und nicht ohne Poesie. Er malle in Worten. Man sah Mensch und Tier vor fich, von denen er sprach, die am Wasser umher stolzierenden, langhalstgen, schneeweißen 3bise mit ihren röthlich- gelben Schnäbeln und schwarzen Beine», die Herden von Ziege«, Schafen und abgezäumteu, auf dem grüne» Teppich hiugelagerten Kameelen, die arabischen Führer und die spinnende» und mufizierende« Fel- lachen-Weiber »nd dann die malachitgrüne«, wunder«

Umschau.

DaS Kaiserpaar in England.

Am Dienstag Abend fand zu Ehren des Kaisers und der Kaiserin in bcr St. Georgs Halle zu Windsor ein Prunkmahl statt. Am Tage war bet Kaiser auf der 3agb gewesen. Er kehrte um 5 Uhr Nachmittags von ber 3agb, auf ber er 178 Fasane», 328 Kaninchen unb 1 Rebhuhn geschossen hatte, zurück und nahm bann im Schlosse ben Thee. Kaiserin Auguste Villoria hatte irn Laufe des Vormittags den Prinzessinnen Besuche abgestattet unb unternahm am Nachmittag mit ber Königin unb bet Prinzessin von Wales eine Ausfahrt.

Das Festmahl begann um 8 Vs Uhr. Die Ver­anstaltungen waren außergewöhnlich glänzend. 3» der Mitte der Tafel, einer schmalen 120 Fuß langen Fläche, war der Platz der Königin; an de» beiden Enden waren gewaltige Buffets aufgestellt; das Gold­geschirr, an Werth zwei Millionen Pfund Sterling, war besonders prächtig in der Mitte ber Tafel und auf bett Buffets.

Die Königin empfing ihre Gäste in dem großen Empfangssaale. Ein Sonberzug brachie 70 Mit­glieder des diplomatischen Corps und andere hervor­ragende Persönlichkeiten nach Windsor und »ach dem Feste nach London zurück.

Der Kaiser saß zur Rechten der Königin Villoria, während die Kaiserin Auguste Viktoria, mit dem Prinzen von Wales zur Linken, den Platz gegenüber ber Königin inne hatte.

Den ersten Trinksptuch brachte bet Prinz von Wales aus; et erhob sich mit ben Worten:Auf Befehl ber Königin: bet deutsche Kaiser und bie deutsche Kaiserin!", worauf die deutsche Nationalhymne gespielt wurde. Sodann erhob Se. Majestät der Kaiser sei» GlaS mit de» Worten:Die Königin!" und eS wurde die britische Nattonalhymne gespielt. Den Trinksptuch auf die Kaiserin Friedrich brachte wiederum der Prinz von Wales auS; auch diesem folgte daS Abfpieleu der Nationalhymne.

Nach dem Festmahl wurde Cercle abgehalten. Se. Majestät Kaiser Wilhelm zeigte während deS ganzen Abends sehr heitere Laune. Mittwoch Vor­mittags machte der Kaiser einen Spazierritt und be­suchte de» Herzog »nd die Herzogin von Connaught

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain.

e*BnU|: Joh. Nng. Koch, Univerfitäts-Buchdrnckmi tu Marburg. Verantwortlich für di, Redaktion: Redakteur Han» Hupfer in Marbnrr.

Expcd^c»: Sl. - Delepbon 55. Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

| Roman von H. Palms P a y s e».

(Fortsetzung.)

Die Unterhaltung «ahm in Gegenwart der Eltern * Saiz andere Wendung. Verschiedene kleine Ver« Jtafciten bezüglich ber Tischordnung durch nner-

Absagen beschäftigten bie Hausfrau unb besprochen. Die Morgenpost hatte Brief« Wei» gebracht, frühzeitig eiugetroffene Slückwnnsch- |2W», ei» dem Rath »achgesaudteS juristisches J»ftüd, i» daß er fich sogleich versenkte, auch für Mvaron mehrere Briefe, die er in Empfang nahm, Adressen überflog unb bis ans ein Schreiben in 961 Brusttasche barg.

«Mit Verlaub", sagte er und erbrach dasselbe, r enthielt den Bauriß des Herrenhauses auf Rosen- l7 «nd inhaltlich des ihm von feinem Baumeister ^'fügten Briefes Mittheilnngeu über die daselbst fertiggeflcCten baulichen Neuerungen.

. Ulrichs Blick belebte fich. Kostbar «nd ttaulich hatte er fein im 3nnern bisher so ödes für Gisela hergerichtet Er erging fich nun in LWe« Schilderungen darüber, welche scheinbar bie km mt6t interessierte» als diejenige, nm berent» - tr sich die Zeichnung hatte schicken lassen.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach konn-«nd Feiertagen. Aiyeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen«

OuartalS-Abonnements-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen Borcaux von Haasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde«

Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die gr-, , . dura, Wien; Rudolf Masse, Frankfurt a. M Berlin, München, Köln;

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