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34. Jahrg.

Wochenschau

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blicken. D»rt wollten die Nationalisten dem Kriegs« Minister Gallifei wegen seiner OffirierS-Maßregelungen I» Leibe. Der alte Haudegen vertheidigte jedoch mit Glück seine Position. Der Royalisteuprozeß aber, der nunmehr auch begonnen hat, dürste dem Ministerium noch einen harte» Nuß zu knacken geben. Sonst wäre noch zu erwähnen, daß auch in Italien die Sitzungen des Parlament» wieder er- öffuei worden find.

und alle», was ihr der Vater so eindringlich ins Gedächtnis geprägt, und sie erinnerte sich, wie eifrig er für Ulrich eingetreteu, wie er auf dessen wechselnde vielöewegte Vergangenheit hi»gewieseu. Manchen Feind möge er sich drüben in der Fremde durch sei» energischer Schalten und Walten zugezogen habe», solche, die er derzeit al» Feinde bereits erkannt und offenkundig auch als solche behandelt habe, Verleumder, die sich vielleicht jetzt hinterrücks zu rächen strebten.

Jene aufgeregte, unvergeßliche Stunde, in welcher die» alles besprochen und in der erwogen wurde, ob mau Ulrich den Brief zeigen solle, wa» sie erstrebt und die Eltern verwarfen, stand in ihrer ganzen Schreckniß wiederum deutlich vor ihrer Seele. Warum, hatte sie sich hundertmal gestagt, konnte alles doch auf Wahrheit beruhen? Kannten die Elter» ih» dm» so genau, um th» einer ehrlose» oder ver­brecherische» That für gänzlich unfähig zu halten und die Anschuldigungen sämtlich für eine Unmöglich­keit anzusrhe»? O, nein. Sie kannten ihn nicht länger, als sie selbst, kaum ei» Vierteljahr. Und sie wußte» auch, daß Ulrichs Bruder eine ehrlose That begangen, im Duell dm Kameraden erschaffen und mit deffm Frau geflüchtet und int Auslande ver­schollen sei. Der sollte auch solch ein schöner, männ- licher Laoalter gewesen sei» wie Ulrich, jenem k«n»te mau heutigen Tage» vielleicht auch nicht die Unthat vom Antlitz ablesm. Hatte doch Ulrich um dieses Schandfleckes auf feinem Name» ferner Zeit da» Vaterland verlaffm und war deshalb zur Schutztruppe übergegangm. Wer konnte wiflen, wie ihm da» Schicksal drüben mttgespielt, wa» alle» er dort erlebt. Den» wie ungern und seit« sprach er von seiner Vergangenheit, von seiner Krankheit und von seinem

WDie Kaiserreise nach England.

Das Kaiserpaar tritt am hmtigen Sonnabend die Reise nach England au. Die Beurtheilung der

shw Sefiel jetzt schon eioznnehmen gewillt sind; ein flsmder» günstiges Vorzeichen für die Arbeit».

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annonccn- Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt«. M., Cassel, Magde-

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Wie eine Erlösunng war ihr'S. Nun wußte er doch, was er von ihrem Benehmen zu halten habe und vielleicht führte dies zu Auseinandersetzungen, zu Er­klärungen, bei denen sie selbst die Sonde an seine geheimsten Gedanken und Gefühlsregungen legen konnte.

Ihr Auge flog zu ihm auf, als sie dies dachte. Aus seinem ernsten Gesichte sprach eine große Be­trübnis.

Er schwieg noch. Ein schnelle» unüberlegtes Wort kam nie über seine Lippen. Nun sah er auf sie herab und ihre Blicke begegneten sich, als erjagte: »Reuet je zuvor hat meine Liebe zu Dir heißer in meinem Herzen gebrannt, al» eben jetzt, wo Du er- schrakst, mein teures Kind. Verstehst Du Dich nicht auf die Mimik der Liebe, oder hat dieselbe in meinen Zügen so unnatürlichen Ausdruck gefunden, daß Dich Furcht überkommen mußte. Dann verzeihe. Niemals wieder soll Dich Leidenschaft erschrecke»!'

Die edle Einfachhett in Wort und Wese» be­rührte Gisela wunderbar. Ihr ward weich zu Muth und gefaßter, ruhiger.

»Du hast eine große Beherrschung über Dich, ich bewundere Dich,' sagte sie zögernd, ohne ihren Blick von ihm abzuwende».

»Ich kann dieselbe auch einmal verlieren, wie Du eben ersehen hast, ich bi» ein Mensch, kein Heiliger.'

Datei strich er sich Lier die von de» braunen Wangen sich scharf abgrenzende Helle Sttr», als fühle er, daß sich dort eine Falte eingegraben.

Immer fester und forschender war Giselas Blick. Würde einer so, gerade solche Worte spreche», einer der eine Sünde, ei» Verbrechen auf dem Ge­wisse» trug 1 ? Ihr Vertrauen z» ihm regte sich wieder

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. OuartalS-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). JnsertionSgebühr: die gr- spalten« Zeil« oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: di» Zeile 25 Pfg.

Aufenthalt in Italien, von der sanften Maria und deren Tod, und von Ast« v. Heldhause». WaS sie, Gisela, davon wußte, hatte sie mühsam erhorche« u»d aus ihm herauSfragen müssen. Aber dessen war sie inne geworden; Ulrichs Persönlichkeit, sein feines distinguirte», zartes Benehmen, seine Sprache, seine Stimme übte einen großen, sie sagte sich zauberischen, wenn nicht unheimliche» Einfluß auf sie au». Ihre schwer lenksame, oppofitiouelle Natur vermochte sich ihm gegenüber nicht leicht zu unterwerfen.

Auch in diesem Augenblick war sie geneigt, die Ermahnungen der Elter» zu bethätigeu uud allmählich so wie jene über die Verleumdungen zu denken. Aber diese Anwandlungen, alle weiche», hingebenden Gefühle verflogen immer wieder schnell. Sie tränte sich selbst nicht mehr; sie fühlte ihr Herz hin und her gerissen. Wahrlich, nicht ohne Grund hatte sie sich vor diesem und dem kommenden Tag gefürchtet, und der ganze Widerstreit der Em- pfindungen kam nun ix ihrem erregten Antlitz zu« Ausdruck.

Das konnte ihm dem aufmerksamen Beobachter und Menschenkenner, nicht entgehen. Daher als sie da» Hau» betraten, die Doppeltteppe erstiegen und Gisela dem großen Saale, in welche« er noch leb­haft herging, zustrebte, zog er sie saust daran vorbei und sagte: »Mit diesem Mißt,» in der Seele wollen wir nn» doch nicht trennen diesen Abend. Ich sehne «ich nach einem lieben Blick von Dir nach einem Knß. Im Balkonzimmer find wir allein, uud da wirst Du mir auch sagen, nicht wahr, Geliebte, was Dich quält l*

Somit öffnete er eine der großen Gaugthüren, die in ein von einer Ampel sanft erleuchtete», trau- liche» Frauengemach führte. Weit offen staude» die

namentlich das Abkommen über den Bahnbau scheint unser südwestafrikanischeS Schutzgebiet vor der Um­gebung beim Ausbau größerer Eisenbahnnetze im südlichen Afrika zu sichern.

WaS auf dem südafrikanischen Kriegs­schauplätze in de» letzte» Tagen vorgegangen ist, weiß man nicht. Die letzten Nachrichten au» Kimberley datieren vom 7. November, die aus Mafeking gar vom 31. October; was seither vorgegangen ist, weiß man ebenso wenig, al» wie es um Ladysmith steht. Die Tauben­post, die anfänglich noch allerlei englische Helden- thaten zu berichten wußte, schweigt sich jetzt auch völlig aus. Die letzten Nachrichten lautete» dahin, daß General Joubert mit aller Macht White angreift und durch Bombardement zur Kapitulation zwingen will. DaS Ausbleiben jeder Nachricht läßt einen Zweifel daran berechtigt erscheine», ob de» Truppen- verstärkunge», die »»»mehr auf afrikanischem Bode» angelangt find, der Entsatz White's noch möglich sein wird, zumal doch noch eine Reihe von Tagen hingehen wird, ehe die Truppen organifirt und marschfähig sind. Was eigentlich die Burenabtheilungen treiben, die gegen Pietermaritzburg vorgegangen waren, auch darüber schweigt sich der englische Telegraph aus, ebenso wie noch in Dunkel gehüllt ist, wo die eng­lische Besatzung von Colenso, die sich rückwärts covcentrirt' haben sollte, eigentlich hingerathe» ist. Alles in allem ein gar merkwürdiges Bild von eng­lischer Berichterstattung. Wen» man an die Ge­schwätzigkeit des Telegraphen ia de» erste« Tagen des Krieges, de» Tagen desSieges' bei Glencoe und Elandslaagte denkt, bann drängen sich doch daraus ganz eigenartige Vermnihunge» über die Lage der Engländer auf.

Fast scheint e» so, als sollte sich diese Lage noch verschlimmer». Ans dem Sudan kommt jetzt die Nachricht, daß der Khalif sich thatsöchlich im Dor- marsch befindet und gleichzeitig rührt sich Rußland in Asien. Man sagt ihm Absichten auf Herat und Persien nach. DaS letztere ist das wahrscheinlichere, denn zu eine« so offene» Vorstoß gegen Jndieu, wie e» ein Vordringen nach Herat darstellen würde, fühlt sich Rußland noch nicht gerüstet. England versucht alles mögliche, um die Aufmerksamkeit des russischen Bären von dieser gefährlichen Stelle ab- zulenken und ihn in China zu engagiere»; bei der vorsichtigen u»b geschickten russischen Diplomatie dürfte aber dieser Schachzug mißglücken.

In O e st e r r e i ch hat der Reichstag kaum seine Sitzungen begonnen uud schon bietet er wieder da» alte Bild, denn die Herr« Tschechen, denen die Auf- Hebung der Spracheuverorduungen noch immer keine Ruhe läßt, führen turbulente Scene» herbei, die eine geordnete Arbeit unmöglich mache». Auch Frauk- reich, das seine Kammer» gleichfalls dieser Tage eröffnet hat, kann auf sehr erregte Sitzungen zurück­

Reise i» der deutsche» Presse ist auch in den Organe«, die sich anfangs mit großer Entschiedenheit gegen die Reise anSsprache», wesentlich ruhiger geworden. ES hat dazu nicht nur der Umstand beigettage», daß man einem nicht mehr rückgängig zu machenden Entschluß gegenübersteht, sondern vor Allem auch das Bekanut- werden der Thatsache, daß die Eivladnng zn dem Besuch und die Annahme der Einladung schon so weit znrückdatirt, daß in der Ausführung der Reise keine Demonstration zu Gunsten Englands in seinem Kampfe mit den Buren gesehen werden kann; wohl aber würde man am englische» Hofe und in Eng­land überhaupt die nachträgliche Ablehnung der bereits angenommenen Einladung nicht nur «18 eine Unfreundlichkeit betrachten, sondern als eine Handlung von einschneidender politischer Bedeutung, zumal nach­dem die deutsche Presse fast ausnahmslos die Reise mit politischen Gründen bekämpft hatte. Daß daraus eine schwere Trübung unserer Gesammtbeziehungen zu England folgen würde, liegt auf der Hand, und ein Anlaß, solche herbeizuführen, ist für die Leiter unserer auswärtigen Politik zum mindesten nicht gegeben.

Zu wünschen wäre nur, daß die Behandlung der Reise durch die englische Presse wenigstens während der Anwesenheit des Kaisers in England sich in den durch die Rücksicht auf de« hohen Gast gebotenen Grenzen hält, und daß auch in der Oeffentlichkeit alle Kundgebungen vermieden werden, die da» Oberhaupt der deutschen Nation peinlich berühren müßten. Hie und da scheint man in England thatsächlich Demonstrationen in dieser Richtung zu planen oder wenigstens geplant zn haben für den Fall des Eiutteffens englischer Sieges­nachrichten während der Anwesenheit des Kaisers. Aber freilich dürfte die Gelegenheit dazu bei dem verhältuißmüßig kurzen Besuche sich wohl nicht finden.

Wenn der Besuch des Kaisers nun auch den Character des Familienbesuchs tragt, so wird er doch niemals als eine reine Privatangelegenheit be­trachtet werden können, und bei der momentanen politische» Lage noch weniger als sonst.

Man überschätzt aber vielfach die praktische Bedeutung solcher Fürstenbesuche in unseren Tagen; es find wohl nur verschwindende AuSnahmefälle, in denen bei derarttge« Anlässen wirklich entscheidende Verein­barungen gehoffen werden. Im Allgemeinen ver­laufen die gegenseitigen Besuche gekrönter Häupter meist wohl beträchtlich unpolitischer, als die Richt- betheiligteu annehme». Die Fürstenbesuche sind im Zeitalter des Verkehr»' gegebene Erscheinungen, ost wohl auch nur uuvermeidliche Höflichkeiten, aber von entscheidender Bedeutung für den Gang der Politik find sie heutzutage ebenso wenig, wie es die ver- wandtschastliche» Beziehungen zwischen den Fürsten- Höfen sind. Für die große Polttik find heute andere Gesichtspunkte und Beweggründe maßgebend und sie hat andere Mittel und Wege, sich geltend zu machen.

Umschau.

Da» Kaiserpaar in Kiel.

Der Kaiser und die Kaiserin mit den Prinzen August Wilhelm und O»kar sind Freitag Mtttag 2 Uhr 14 Minuten in Kiel eingetroffen. Beim Empfange waren der Kronprinz, Prinz Eitel Friedrich und Prinz Adalbert, Obeipräsident v. Köller mit Ge- mahlin und der Hofmarschall des Prinzen Heinrich von Preußen, Freiherr v. Seckendorff, anwesend. Der Kaiser fuhr alsbald durch die festlich geschmückte Stadt zur Vereidigung der Marinerekrnten in die Matrosenkaserne, wohin die drei ältesten Kaiserliche» Prinzen folgte», während die Kaiserin mit den jüngsten Prinzen sich in das Schloß begab.

Bei der Vereidigung der Rekruten schritt der Kaiser die Front der Rekruten ab, dabei einzelne Leute ausprecheud, und betret sodann die Tribüne. Stationspfarrer Rogge und Oberpfarrer Wiesemaun richtete« «x die Rekruten kurze Ermahnnnge«. Nach der Vereidigung hielt der Kaiser eine kurze Ansprache, auf de« Zweck der Feier deutend und hinweisend, daß Deutschland vor nunmehr zehn Jahre« auf Samoa viele brave Seeleute und vor­treffliche Offiziere verloren habe, die» Land aber jetzt unser sei und bleiben werde, so lange es noch ein Deutsches Reich gebe, wie der deutsche Adler sich allmählich ausbreite, und die Flotte dazu bestimmt sei, die Brüder im Auslande zu schütze». Hierauf bankte Admiral Stifter und brachte das Kaiserhoch ans. Damit wurde die Feier geschlossen. Der Kaiser ließ die Fahnenkompagnie des ersten See- bataillouS vor dem Exerzierhaus defilireu, besichtigte die dort aufgestellten Fähnriche zur See uud ver­sammelte dann die anwesenden Flagg- und Stabs­offiziere zu einer längeren Ansprache. Sodann begab er sich zur Tafel ins Marineoffizierskasino und stattete um 5 Uhr der Prinzessin Heinrich einen Besuch ab. Um 726 Uhr begab sich der Kaiser unter de« Salut der Kriegsflotte auf die Hohen- zollern, woselbst ihn die Kaiserin erwartete, die sich Nachmittags 3 Uhr an Lord begeben hatte.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marbnrg und Kirchhain.

gWll«»Verlag- Joh. Ang. Koch, UniverfitLtS-Buchdmckeni ix Marburg. /t Leranüvorüich für die Redaktion: Redakteur Han» Hupfe, in Marbur»

Expedttton: Markt 21. Telephon 65. UtyWllllw Redaktion: Markt 2L Telephon 65.

Nachdruck »erboten

Der Hochzeitstag.

Roman von H. PalmS Paysex.

(Fortsetzung.)

hoch erhobenem Kopfe, flüchttg in der leeren umherblickend, ob jemand Zeuge dieser sonder-

J»$8eene gewesen fei, schritt er durchs Portal

Mk zktiüigkplatz seine Pforten geöffnet, aber noch ist die Mk. M der Parlamentarier recht gering, die den curuli-

1 tabigleti unserer Reichsvotex ist das gerade nicht. Ser Reichstag, der sich schon i» der vorigen parla- «etarischen Campagne durch chronische Beschluß- (735 osthigkeit sehr zu feinem Nachtheil auszeichnete, ist - «Mscheinlich ix dieser Beziehung der Alte geblieben.

$ man daS auch in Bezug «uf die ArbeitS- lligetttierlage von ihm sagen kau«, die Mm de« Flottengesetz wohl daS Haupikawpfobjekt wird, hat die Zukunft zu zeige». Wir möchten Reichstag wünschen, daß et ix beiden Beziehungen Ende der Session ein anderes Bild bietet, als der ersten Hälfte.

DieEnglandfahrtunsereSKaiserS äftigt natürlich noch die Konjekturalpolitiker auf t»S Lebhafteste. ES giebl immer noch Leute, die H nicht ausrede» lassen wolle«, daß die Reise einen chen Hintergrund habe. Daß usser Kaiser seine e so kurz wie möglich gestaltet und deßhalb so- w seinen Besuch bei Lord Lonsdale unterläßt, als in London und Portsmouth die ihm zugedachten gen abgelehnt hat, daß ferner unsere Kaiserin und Kaiserliche» Kinder de« Monarchen begleiten werde», dies kann einzelne Leute noch nicht davon überzeugen, die Reise eine» rein familiären Eharakter trägt, berichten, obwohl dies von anderer Sette be­wirb, Graf l» w werde die Reise jeden- miimachen. Run würde das j« fteilich die bißheit geben, daß ein besonderer Anlaß uach- Aich dem Kaiser die Anwesenheit dell Vertreters auswärtigen Politik wünschenswerth erscheinen r welcher Art dieser Anlaß sein könnte, darüber aber nicht der geringste Anhalt vor.

Man wird vielleicht bei der Beurtheilung der Angelegenheit beachten müfieu, daß wir in Seit das Bestreben zeigen, unsere Stellung d gegenüber zu klären. Auf den Samoa- Mag und die gleichzeitige Regelung des strittigen ts im Hinterlande von Togo folgte dieser Tage Genehmigung des Kolonialraths für die Durch- »g der Afrikanische« Nord-Süd- ^legraphenlinie durch deutsches Gebiet der Vertrag, der de« Bau der geplante« chen B « h « durch D eut sch - S ü d w e st - ^/ik« regelt. Die Bedingungen, zu denen der Mrath seine Zustimmung gegeben hat, find Anschein nach für Deutschland günstig und

»* * Die politisch stille Zeit liegt nun endgiltig (hier uns. Mit raschem Schritt nähern wir uns kr politischen Hochsaison, deren erstes Anzeichen die giebereröffnnxg des Reichstages ist. 2 ßsladend hat das mächtige HauS am Berliner

~ _ Alx <onn bürg, Wien; Rudolf Moste, Frankfurt a. M Berlin, München. Köln;

DlMlflilg 19. vlOuCttluCt 1899. 6. L. Daube & Go., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Varis rc.

Er brauchte nicht weit zu gehen, nm Gisela zu den« kaum hatte er die Allee betreten, sah er sJm t ^rne, irr dem bretten Lichtstreifen, den ^orteI hinauswarf, austauchen. Sie ging

*Wm und kam auf ihn zu.

. «r athmete erleichtert auf. Konnte er da» eben kT® °»ch nicht als einen ihrer ost sehr eigenartigen, Laschenden Scherze auslegen, so doch auch nicht k- ttä8 Besorgnißerregeudes. ®r bemühte sich Z, 8® glauben, obgleich der Ernst und die Blässe ^^»efichtes dagegen sprach.

^it ausgestreckten Hände» eilte er ihr entgegen. g»$u hattest Dich erschrecktI Trage ich die fragte er.

»3a und «ei».' ES klang unsicher, zitternd. _übers,h die ihr dargereichten Hände.Gieb ^ne» Arm, bitte führe «ich ix» Hau» I i°ete ja schon, ich fühle mich hexte erschlafft, 3** ntI6*8f Ulrich. Daher eben der dnxnxe Stretch. ) kjtz.T'Dn ich will's nur »ffex sagen' ihre 1 L bebte» und flöge»,ich hatte Furcht vor Dir.' ist» kfe/ kau« daß er e» fühlte, legte sie ihre» t ide« {einige».

, JE« ginge» zum Hanse zurück.

Ublich war * heraus, da» Geständniß, endlich!