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Der südafrikanische Krieg.

Der Fall von Ladysmith scheint bevorzustchcn oder ist znr Stunde vielleicht schon erfolgt. Wenigstens behauptet eine Zeitungs­meldung aus Durban in Ueberetustimmung mit ander­weitigen Berichten, daß General Joubert die ge­waltigsten Anstrengungen macht, um die Stadt noch vor dem Eintreffen der britischen Entsatztinppen zu Fall zu bringen, und seit dem Donnerstag voriger Woche von alle» Seiten das Lager Whites mit der gesammten Artillerie und Infanterie berennt. Lady­smith brennt; nur zwei Marinegeschütze antworten noch der schweren Burenartillcrte auf dem Jsimbulwana und dem Lombardskop. White vertheidigt verzweifelt sein Lager. Für Montag wurde der EntscheidungS- sturm erwartet. Ein übles Zeichen für die Stim­mung der britischen Heeresleitung liegt auch darin, daß man sich bereits auf die Möglichkeit eines Buren- angriffeS auf Durban eiurichtet. Die Mannschaften

dem er oftmals mit mir spricht, nicht aussteheu. Und er ist fast zu zart in seiner Liebe mir gegen­über. Ob das ein Mangel an Leidenschaft ist? Ich weiß es nicht recht, denn er kann heftig werden, furchtbar heftig. Vorgestern hab ichs erlebt. Wir gingen im Bruch spazieren. Da sah er, wie ein Junge ein Vogelnest zerstörte. Er ihm nach; und als er ihn erwischte hat er ihn ge­schlagen, derart, daß ich dachte, er müsse ihm unter den Händen sterbe». Seine Beherrschungskrast ist groß. Ich brauchte nur meine Hand auf seine» Arm zu legen und zu rufen:Ulrich, laß ab, bitte, laß ab 1* Im selben Augenblick kam er zu fich und ließ den Bengel fahren.

Das hat mir au ihm gefallen, und daß er keine Rohheiten dulden kann. Ich frage mich: Würde ein solcher Mann ich kann es vor Grauen nicht hin­schreibe», Inna, würde der eines Verbrechens fähig fein, eines solchen Verbreches, worauf der Schreiber des Briefes htudeutete? Nein, nein und trotz alledem trotz alledem es mir widersinnig erscheint und sei» ganzes Wese» u»d Thuu dagegen spricht ich kann nicht von dem Verdachte los­kommen, daß irgend etwas daran wahr sein muß! Wer würde sich erfrechen, eine so furchtbare Anklage gegen einen Unschuldigen zu erheben, dies der Braut zu schicken, und zwar kurz vor dem Hochzeitstage?! Vielleicht ist die Absicht dagewesen und ein Zufall hat ihn vor einem Verbrechen bewahrt! Ein zartes Weib eine blaffe Deutsche, so hatte er sich ausgedrückt, als Papa mit ihm über feine erste, kurze Ehe geredet.

(Fortsetznng folgt).

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originell eingerichtet. Gisela liebte lebhafte Farben. Es machte durch seine buntge- 1 M, Wie» Vorhänge, Teppiche und allerlei typischen ^nck einen türkisch-japanischen Eindruck. Das . stoßende kleine Boudoir zeigte mildere Farbe» (72ö »dar im Rokokostil eingerichtet. Vor dem Fenster

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Da heißt es zunächst, die Flotten - Verstärkung ta Angriffs-Gelüsten und sei ein Ausfluß der iflang, sich in alle möglichen Händel zu mischen. , eS gehört in der That ein gut Theil Dreißig- it dazu, int Hinblicke auf die bewährte Friedens- ik des Deutschen Reiches derartige Behauptungen

Schritt zur Vervollständigung der staatlichen Arbeiter- Fürsorge.

hatte den kleinen Kopf der graziös auf dem Halse saß, ein wenig vorgebeugt. Sie

In dem vollen Knoten ihres braune» röthlich Bernden Haares glühte» bluttothe Nelken. Die war ihre Lieblingsblume und mußte immer en fein. Blühte sie nicht im Garten so doch ibhaus. Ein mit schwarzem Sammet besetztes von schönem, aber krassem Gelb umspannte und gefällig die schlanke, volle Büste des jungen ikus unb fiel in weichen Falten von den Hüften

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darf von ihnen annehmen, daß ste nicht um ihres persönlichen BortheilS willen, sonder» aus reiner Ueberzeugung für den Ausbau unserer Flotte ein- treten. Aber freilich legt ihr persönliches Interesse zur Sache ihnen eine gewisse Beschränkung auf. Gerade wenn fie der Flottensache nützen, wenn fie nicht durch Nährung bösen Argwohns den Flotten­gegnern bequemen Agitationsstoff liefern wollen, müsse ste Zurückhaltung üben. Darum solle» gerade ihre Organe fich in dieser Angelegenheit nicht vor­drängen, darum sollte auch der jetzige Geschäfts­führer des Flottenvereins durch einen unabhängigen Manu ersetzt werden, der nicht in falschen Verdacht kommen kann.

v gegenüber. Gisela und Gerda, die sich besonders Mgethan waren, theilten das ihrige zusammen, var ein zweifenstriger, großer luftiger Raum mit Ausblick auf den weit sich hindehnenden Park

leichter Beute nicht widerstanden hätten, die in Schwäche des Gegners liegt. Seither aber ist immer stärkerem Maße an Stelle der Festlands-

Unfall-Fürsorge für Gefangene.

b Dem Bundesrath liegt z. Z. ein Gesetz Ent­wurf vor, der die Unfall-Fürsorge auch auf Ge­fangene ansdehnen will. Die verbündeten Regier­ungen scheinen in dem Entwurf einer Anregung des Reichstags gefolgt zu sein- der im Jahre 1897 diese Ausdehnung der Unfall-Fürsorge au» dem Gesichtspunkt befürwortete, daß eS einmal unberechtigt hart erscheine, wenn Gefangene, die während ihrer Haft ganz oder theilweise erwerbsunfähig wurde», auch »ach verbüßter Strafe ungünstiger dastehen, als wenn fie der Unfall als freie Arbeiter betroffen hätte; auch schien es unbillig, daß Unternehmer, welche die billige Gefangenen - Arbeitskraft ausnutzen, von den Unfallkosten Befreit sein sollen, die ihre mit steten Arbeitern arbeitende Konkurrenz zu tragen hat.

Man wird in der Annahme nicht fehlgehen, daß der Entwurf auf Abstellung dieser Mißstände Bedacht nimmt; doch dürfte an eine einfache Angliederung der Gefangene» - Unfallfürsorge an die bestehende Organisation nicht zu denken sein; vielmehr wird es wohl in der Absicht der verbündete» Regierungen liegen, die betreffenden Bundesstaaten zu Träger» der Unfall Fürsorge für Gefangene zu machen, während es der Landes-Gesetzgebung überlassen bleibe» müßte, für Kommunal - Anstalten die geeigneten Kommunal­oder andern Verbände heranzuztehen. Sofern die Beschäftigung der Gefangenen durch Unternehmer ge­schieht, werden diese thunlichst heranzuztehen fein. Natürlich würden nur diejenigen Beschäftigungen von Gefangenen unter das Gesetz fallen, die auch bet freiem Arbeiten zu einer eventuellen Unfall-Versicher­ungspflicht führen.

Abweichend von der Unfall-Versicherung freier Arbeiter würde die Gefangenen-Fürsorge nur nach sonstigen erworbenen Unterstützungs-Ansprüchen, aber vor der Armenpflege eintreten. Ein Aufschub des Rentenbezuges bis zur Entlaffung der Gefangenen wäre, als i» der Natur der Sache liegend, wohl als selbst- verständlich vorauSzusetzeu.

Jedenfalls bedeutet der dem Reichstag demnächst vorzulegende Gesetz - Entwurf einen bedeutsamen

jang W (717<

Die Verwaltung Samoas.

Bei der neu einzurichtenden Verwaltung SamoaS wird der Bildungsstufe der Samoaner möglichst Rechnung getragen werden. Von vornherein soll das Prtncip der Selbstverwaltung nach Mög­lichkeit zur Durchführung kommen. Es wird sich daher der Etat des neuen Schutzgebietes in sehr engen Grenzen halten könne». Geheimrath Dr. Jrmer wies dieser Tage in der Abteilung Berlin-Charlotten­burg der Kolonialgesellschaft darauf hi», daß die Kolonien nicht dazu da seien, um militärischen Ruhm zu erwerben; besonders bei dem Charakter der Südsee-Jnsulaner würde eine allzu schneidige Ver­waltung denselben Mißerfolg haben, wie die spanische. Dr. Jrmer konnte hierbei aus eigener Erfahrung sprechen, da er ja einst mit zwei Polizeisoldaten 20 000 Palauaner und zudem noch dreizehn samoanische Gefangene in Schach gehalten hat. Die Marine wird an der Verwaltung Samoas nicht beteiligt sein. Ebensowenig wird ein Konsul an die Spitze der Verwaltung gestellt werden, wenngleich ein Konsulatsbeamter den Erfordernissen einer Handels­kolonie am besten gerecht werden würde. In diesem Falle aber wird man von der Bestellung eines Gouverneurs mit konsularer Vergangenheit absehen, um den fremden Mächten den Anlaß zu nehmen, auch ihrerseits im Interesse der Arbeiterfrage Konsul« zu bestellen. Die Konsulatswirthschaft hat die Samoafrage ja erst so verwirrt. Generalkonsul Rose wird also nicht nach Samoa zurückkehren, so sehr seinem Verdienste diese persönliche Genugthuung zu wünschen wäre.

ungerechtfertigte Uebertreibung. Der neue Flotten­plan siebt sich vielmehr lediglich als die dmch das neuerdings hervorgetretene Bedüifniß einer wesent­lichen Flotten-Verstärkaug bedingte Weiterentwicklung des Gesetzes von 1898, und alle Gründe, welche 1898 dafür sprachen, den Flottenplan gesetzlich fest- zulegen, treffen in unverminderter Stärke auch für die weitere Bindung zu.

Endlich noch ein Bcd.enken, das leider auch von Leuten getheilt wird, die dem Plane einer Flotteu- Verstärkung sonst fteundlich gegevüberstehen. Ma» zweifelt, ob unsere Marine den erhöhten Aufgaben, insbesondere hinsichtlich der gründlichen Durchbildung des verstärkten Personals, auch gewachsen sein werde. Die Zweifler können beruhigt sein. Die Zeiten an­gestrengtester Friedens-Arbeit bestehen für unsere Marine schon lange, und mit rastlosem Eifer wird jahraus, jahrein die kriegsmäßige Schulung unserer Officiere und Mannschaften betrieben. Uebrigens wird der kommende Wandel, wonach unsere Ge­schwader lediglich ans vollwerthigen Schlachtschiffe» zusammengesetzt sein sollen, die taktischen Uebungen sogar wesentlich erleichtern. Außerdem aber werden wir dann endlich vor der erfreulichen Thatsache stehen, daß unser treffliches Personal im Ernstfälle nicht auf mangelhaft geschützten, theilweise veralteten Fahrzeugen in den Kampf zu ziehen gezwungen fein wird, sondern auf technisch vollendete», mit den Wirkung?vollsten Schutz und Trutzwaffen ausgerüsteten Schiffen Deutschlands Ehre zur See wird wahren können.

Sie schrieb eifrig und offenbar mit erregtem Gemüte. Zwischendurch legte sie ab und zu einmal die Feder nieder, schnell, impulsiv, lehnte sich dann in den Sessel zurück, athmete schwer auf und blickte in den lauen Abend hinaus. Licht und Schatten fleckten dort die Wege. Stimmengeräusch, Rufen, Lachen drang herzu. Was eS dort zu sehen und zu hören gab, war für fie nicht da. Immer wieder nahm sie die Feder zur Hand und ließ sie übers Papier fliegen.

O Du Liebste", stand da,ich mußte geizen mit jeder Minute, nm heute für Dich ein bischen Zeit zu gewinnen. Daß Du nicht komme» willst, nicht kannst, ist mir ei» Schmerz. Anderseits bin ich wieder ftoh, daß er Deinem Jungen bester geht und Dir dadurch die mütterliche Angst vom Herzen ge­nommen ist. Ich kann mich natürlich nicht hinein­denken in das große heilige Gefühl der Mutterliebe, aber ich verstehe Dich in Deiner Pflichttreue.

Denke Dir, das Hochzeitsfest mußte verlegt, ein paar Tage verfrüht werden. Das gab eine Depeschen­jagd 1 Onkel Egbert hätte sonst, wegen amtlicher Ab­haltung, nicht kommen könne». Du erhälst diese Benachrichtigung noch ftüh genug, wenn diese meine bereit» vorgestern begonnenen Zeilen, wie geplant mit dem Nachtzug fortgehe». Aber e» fragt sich, ob ich Deine Antwort auf meinen letzten Brief, die er­sehnte, noch rechtzeitig erhalte. Ehe Du etwas er­fahren erforscht hast, wirst Du nicht schreiben wollen.

Wir find auf dem StandeSamte gewesen. Die erste Ceremonie, ein nüchterner, kalter, weiheloser Akt! Morgen folgt die Trauung. O Irma! Diese Angst, diese Zweifel! Ob Deine Nachforschungen Erfolg gehabt, ob Dir Aufklärungen gelungen find?!

Roman von H. PalmS P a y s e n. (Fortsetzung.)

* ®it vielen Nippes, auf seinem Aufbau eine kost- Lampe, deren hell brennendes, durch einen rothen Jpkr gedämpftes Licht in diesem Augenblick voll 'die Besitzerin dieses kleine» Reiches, auf die

W die A frechterhaltung des Friedens, eines ens «iedens in Ehren, zwingt uns, dem Beispiel der drigen Seemächte zu folge».

Unb niemand hier, vor dem ich meine unruhige Seele enthüllen kann. Meine süße, meine entzückende Mutter will ich nicht mit meiner Frucht quälen, unb Gerda versteht mich nur halb. Ich will verstauben sein! Man mag mich schelten, schmähen für das, was ich denke unb thne gewiß, viel Verkehrtes, UebereilteS, ober gar Unrechtes! aber man muß mich in meinen Beweggründen verstehen, meine Natur, mein Temperament. Das kann Gerda nur an­nähernd, von den anderen Schwestern gar nicht zu reden. Unsere Nature» sind so verschiede» wie das Licht von Feuer und Mond. Unb wehe mir, wollt ich mit bem Vater noch einmal Über den Brief reden. Wir find wie Feuerstein und Stahl. Es sprühen gleich die Funken, wen» wir uns reibe».

Niemals wieder ein Wort von dem Wisch," sagte er im schroffsten Tone, als ich am nächsten Tag daran rührte Ich hatte die ganze Nacht darüber gegrübelt und zuletzt den Entschluß gefaßt, mit Ulrich darüber zu reden.Wenn Du das thust, so beweist Du mir, daß Du ein kindisches Mädchen bist. Die Folge» wäre» »»berechenbar." Und er hielt mir eine lange Rede, ntie man sich anonymen Briefen gegen­über zu verhalten habe.Man liest sie, zerreißt fie und wirst fie in de» Papierkorb," sagte er in verächtlichem Tone.

Als ob man fie damit auch vergeffe» könnte I

O Gott!

Und ich war schon auf dem Wege, ihn zu lieben. Bisher konnte ich vor lauter Respekt nicht dazu komme». Seine Augen sehen auf alle so stolz unb gleichgültig herab, und er kann so kalt sei». Er hat schöne Augen, von seltsamer Farbe, ähnlich wie Gletscherwaffer. Mir gegenüber ist er natürlich ein anderer, aber ich kann den achtungsvollen Ton, in

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w ganz unterbleibe. Eine derartige Theorie wird 10 auf keinem anderen Gebiete anwenden wollen, «um also auf dem der Marine? Zudem ist die Be- ®tag, das Gesetz von 1898 werde durch den B!B Plan über de» Haufen geworfen, eine gänzlich

Umschau.

Der Flottenverein.

** Mit jener edle» Gestunnng, die gewissen Wort­führern der Sozialdemokratie eigen ist, hat ein sozialistisches Blatt heivorgehoben, wie viel die Kurse gewisser industrieller Unternehmungen seit der Ham­burger Kaiserrede in die Höhe gegangen find, und daran den Schluß geknüpft, daß es sich bei vielen, die für die Vermehrung der deutsche» Flotte eintreten, hauptsächlich um geschäftliche Interessen handle. Von anderer Seite find diese Verdächtigungen dann weiter ausgesponnen worden; man hat darauf hingewiesen, daß der Geschäftsführer des deutschen Flottenvereins der Redakteur einer Zeitung ist, die hervorragenden Eisen-Industriellen gehört, daß diese Zeitung mit ganz besonderem Eifer für die Verstärkung der Flotte ins Zeng geht und daß seine Eise» Industriellen, denen bei den Schiffsbauten große Aufträge zufallen müßten, bei der Vermehrung der deutschen Flotte ein gutes Stück Geld verdienen würden.

Solche mehr oder minder durchsichtigen Be­merkungen werden bei denen, die fich Unbefangenheit des Urtheils bewahrt habe», und die in Rede stehende Männer kennen, keinen Boden finden. Man

_ . Schlafzimmer der Töchter befanden fich am J* eines breiten Ganges, und zwar je zwei und

Falsche Einwände.

n. Die Gegner des neuen FlottenplanS machen

gesetzt krampfhafte Anstrengungen, denselben bet »es DriS« Nation in Mißkredit zu bringen. Indessen find ue N H gemachten Einwände so nichtig und gegenstandslos, jaj fie vor einer ruhigen, auf Thatsachen gestützten gung durchaus nicht Stand zu halten vermögen.

!?? im Kriege von 1870/71 seine Rüstung vernachlässigt, olzerkqs. j, ^steht kein Zweifel, daß seine Feinde der Lockung vermein»^ - -

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

«ObB«rlag: Joh. Ang. Koch, Universität s-Buchdrucker«i in Marburg. ^ff Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur Han» Hupfer in Marburg.

Expedition: Markt 31. Telephon 65. WVIHHUyVVIUlU Redaktion: Markt 21. Telephon 65.

, Eik Weltpolitik getreten, die den ganzen Erdball rages m B^annt und an der Deutschland mit feinen Inter- ira tausendfältig beteiligt ist. Hier versagt das !t tu M K| hjer muß die Flotte einsetzen, die als Werkzeug k die Weltpolitik Deutschlands genau dieselbe Rolle und Le« m mix für die Festlands-Politik das starke Heer. k ein zur See starkes Deutschland wird auch in Mist vor Angriffen bewahrt bleiben und somit der eher. Wtung des Weltfriedens weiter dienen können. Hi kriegerische Neigung also, sondern gerade umge-

roteBindung", womit die gesetzliche Festlegung >is bestimmten, in seiner Zusammensetzug genau |I vschrikbenen Flotten-Bestaudes gemeint ist. Da

II A eS nun, wenn V/2 Jahre, nachdem eine solche

Regung erfolgt sei, schon wieder alles über den oftn geworfen werde, so erweise sich eben, daß JLJ ! Bindung überhaupt keinen Zweck habe. DaS ist ISi £e ein ^chst thörichtes Argument, das sich gegen arisrnlu ' gesetzliche Regelung eines Gegenstandes anführen

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lchnstille». Deutschland hat seine Wehrkraft nun St! jfcu drei Jahrzehnte hindurch in den Dienst des findens gestellt. Hätte daS Deutsche Reich nach

Erscheint täglich auher cn 2Berfragen nach Sonn- und Feiertagen. Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

OuartalS-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk, bei allen ÄfrAVv* *- VUl VI Bureaux von Haasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- n j CYrrfir/r

Postämtern 2,25 Mk. (exkl Bestellgeld). Jnsertionsgcbühr: die ge- _ ._____t__.onA »urg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M Berlin, München, Köln; x)UlJly

spalten« Zeil« oder deren Raum 10 Pfg Reklamen: die Zeil« 25 Pfg. 10. vCDDCttWCr 18"". C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M Berlin, Hannover, Paris 20.