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Warburg
Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
34. Jahrg.
Erstes Blatt.
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Damit zog fie die alte Dame vom Sopha empor,
süßes Seheimniß in8 Ohr. Hocherfreut schloß die
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Endlich war der Sonnabend Mt Pfingsten Her der Thür, Evas Koffer waren abermals gepackt und mit Frend« und Zagen gleichzeitig reiste fie mit Lucie in die Refidenz ab, nachdem sie zu« Fest noch de» LaterS Grab mit schönen Sommerblnmrn geschmückt hatte.
Spät Abends kamen fie an und Eva war so erregt in dem Gedanken an den morgigen Tag, daß fie weder essen noch schlafen konnte, sondern die Hälfte der Nacht ruhelos in ihrem Zimmerchen ans und ab wanderte. Endlich, endlich wurde es Morgen, und als Lucie bei ihr etwa um fiebeu Uhr anpachte, da stand Eoa schon mit Hut und Sonnenschirm bereit zum LuSgang.
»Schilt mich nut", rief fie der älteren Freundin entgegen, „aber ich konnte nicht ander», es treibt mich eine innere Unruhe, ich muß hinau». Weißt Du was t Ich werde allein »orangeheu, Du kennst ja den Weg, komme Du nach, sobald Du fertig bist'.
Lucie war zwar sehr erstaunt, warS aber zufrieden, und so ging denn Eva allein auS. Sie wußte, in welchem Hotel Walter abgestiegen war und wollte sehen, ob er vielleicht auch schon auf sei. Kaum jedoch »ar fie in die betreffende Straße eingebogen, al» er ihr auch schon entgegen kam.
Eva flüchtete in das nächste Hau», denn fie wußte, wa» ihr bevorstand, und fie hatte sehr wohl daran gethau, denn Walter» stürmische Begrüßung würde auf offener Straße doch wohl einige» Aufsehen erregt haben. Zusammen traten fie mm ihre Wanderung nach dem Westen an. Anch in der Refidenz war er sitzt vollkommen Sommer geworden, da» frische Laub strahlte noch tat saftigsten
Natal find arg zusammengeschrumpst; die »lachten*, in denen sie diese Siege errungen
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erg.
Führung übernahm und fie fich nur zu fügen brauchte.
Abends gingen fie dann Alle zusammen in’» Theater, besuchten am nächsten Vormittag einige Sehenswürdigkeiten und Mittag» ging Eva zum letzten Mal zu ihren Kindern. Sie schenkte jedem der kleine» Mädchen noch ein kleine» Ringlein mit ihrem Namen und nahm dann selber tiefbetrübt den letzten Abschied von ihnen. Danach traf fie Walter abermals, dem Eva noch zwei Briefe für die Mama einhindigte, die Walter ta bestimmten Zwischenräumen nach B. senden solle. Der Diener von Bonardel» hatte versprochen, alle für Eva eingehende Briefe zn Herrn von Altenhof zu besorgen, und so waren denn alle Verkehrungen getroffen. Am nächste» Rorge» reiste» die beiden Damen ab, von Walter zur Bahn begleitet, dem eS doch noch gelungen war, eine» herzlichen und doch sehr schmerzlichen Abschied»» kuß mit Eva zu tausche».
denn der Papa nicht auch schon die ftohe Neuigkeit wissen dürfe.
Nein, liebste» Mamachen, ich bitte Dich, »er- schweige eS ihm noch! Siehst ®n, ich habe das Gefühl «l» wäre ich er Mama schuldig, daß fie allein er allen Andere» mittheilen muß, und daß ich mich eigentlich noch nicht meiner Glücke» freuen darf, so lange fich Mama um mich bangt und grämt, und daß sie da» thnt weiß ich ganz genau. Walter hat mir hierin auch Recht gegeben, nnd hoffe, Du thust e» auch, und nur Dir hatte ich gar nicht so lauge in da» liebe Antlitz schanen können ohne «ich zu verrathen. Walter hat ganz Deine Augen, ganz Dein Lächeln, und wenn ich Dich sehe, ist mti’» al» sähe ich ihn. Aber Du stimmst mir anch zu, daß wir erst de» Segen «eine» Mütterchen» haben müssen? Dann soll fich die ganze Welt mit un» freue».'
Die Majorin konnte Eva» Gründe nur anerkennen nnd billige»; so blieb fie denn die einzige Verttaute de» jungen Glück», und nachdem Eva sofort an Walter geschrieben, daß fie seine Mutter in'» Ber» tränen gezogen hatte, schickte dieser seine Briefe stet» unter der Adreffe feinet Mutter.
Natürlich fiel e» auf, daß «aller plötzlich so häufig schrieb, und Lucie lief eine» Morgen» beim Kaffee sehr lnstig:
„Nun, wa» hat denn unser Kleinster? Schon wieder ein Brief «n die Mama? 6» ist ihm doch nicht» passtrt?'
„Dann wüßtest Du'» doch längst! entgegnete die Mutter lächelnd und ging hinaus, um Sva die noch nicht erschienen war, de» Brief zn bringe».
ausschließlich der Stammeinlage, soll mit 1,2 v. H. jährlich verzinst werde».
Von der Vorlegung eines Entwurfs für ein die Einfühtung deS Postcheckverkehrs regelndes Gesetz muß zur Zeit abgesehen werden, weil es sich bei der ganzen Einrichtung zunächst um einen Versuch handelt, bei dem es unumgänglich nothweudig ist, der Verwaltung für die ersten Jahre eine möglichst weite Beweguugsfteiheit zu gewähren.
Zur Regelung des Checkverkehrs wird vom Reichs» kavzler eine Postcheckordnuog erlaffen. An Gebühren sollen erhoben werden: 1. eine Grundgebühr für jede auf dem Checkconto bei dem Checkamte bewirkte Zuschrift einer Einzahlung oder Abschreibung einer Rück- zahluog, und zwar für Buchungen dis 5 M.: 5 Pf.; über 5 M.: 10 Pf. 2. eine Rückzahlgebühr für jede vom Checkconto abgeschriebene Rückzahlung, die nicht mittelst Gutschrift auf ein anderes Checkconto erfolgt oder mittelst Postanweisung übersandt wird, und zwar für Buchungen bis 3000 M. 1/t v. T.; über 3000 M. v. T. von 3000 M. und Vs *• T. von dem Mehrbeträge. 3. eine Abhebungsgebühr von 10 Pf. für jede Abhebung von einem auf Grund der Postcheckordnung abgezweigten Guthaben bet einem Postamt. 4. Eine Portogebühr von 5 Pf., sofern die Rückseite des Abschvttts der Zahlkarte vom Absender zu Mittheilungen benutzt wird. 5. Für Lieferung der im Checkverkehr erforderlichen Formulare a) für eine Zahlkarte 1,5 Pf., b) für einen Check 3 Pf., c) für einen Briefumschlag zur Einsendung des Checks an das Checkamt 1,5 Pf.
<! ■? der Maxinr'schen Maschinenkanonen aber sieht i str sie zunächst faul aus. Ihre Siegesnachrichten
Die Vorgänge in Transvaal enthalten aber anch für die kleinen Staaten, die Englands Ländergier reizen könnten, manche Lehre. Holländische Preßstimmen taffen erkennen, daß man gerade in dem Mutterlande Transvaals die Sachlage richtig erkennt. Die auf einen engeren Anschluß an Deutsch» land gerichteten Bestrebungen, die in letzter Zeit an die Oeffeutlichkeit getreten sind, werden vielleicht da» durch einige Förderung erfahren.
ES bliebe uns noch der Hinweis auf Oesterreich übrig. Die Dinge stehen dort nicht zum besten. Das neue Ministerium scheint anch ein Kabiuet der Halbheiten zu fein. Man kann fich zu keinen durchgreifenden Maßnahmen entschließen, die da» Ziel der Versöhnung der deutsche» auch vollständig erreichen würden. Infolgedessen herrscht i» allen Lagern Verwirrung. Wie daS ende» wird, läßt sich noch gar nicht absehen. Die Tschechen sind über die Auf» Hebung der Sprachenverordnungeu sehr erbost; ihre Wuth macht fich in allerlei lärmenden Kundgebungen Luft.
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haben, waren bedeutungslose Vorpostengefechte. General Symons, der Oberbefehlshaber bei Glencoe, ist gefallen, ebenso eine große Zahl anderer Officiere. Dundee und Glencoe haben geräumt werden muffen, Ladysmith ist eingeschlossen. Und dabei Ihn» die guten Engländer, al» freuen sie fich, daß ihr Rückzug auf Ladysmith geglückt ist. Wer weiß, ob sie nicht solche Freuden i» nächster Zeit noch öfters erleben. Ehe nicht die britische Hauptmacht gelandet ist, kann »och allerhand passtre».
Auf eine mit ben Verhältnissen ta Südafrika in Verbindung stehende Erscheinung muß auch an dieser Stelle kurz hiugewleseu werden. Mit u»> verhohlener Freude hat ma» überall außerhalb Englands die kleinen, an sich ja nicht bedeutungsvollen Erfolge der Buren begrüßt. Rußland und Frankreich haben offen ihre Sympathien für die Buren zum Ausdruck gebracht und wie daS deutsche Volk über den Krieg denkt, dürfte zur Genüge bekannt fein. Selten ist es so deutlich ta die Erscheinung getreten, daß England keinen Freund hat und daß feine egoistische, heimtückische Politik allenthalben Widerwillen hervorruft. Man weiß da» in England ganz gut, mau weiß aber auch, daß England durch seine Flotte die Macht ta Händen hat und fich deßhalb um die M-iauug «»derer nicht zu kümmern braucht. Auf diese Macht pochte auch Chamberlain, als er im Parlament über die Vorgeschichte de» Kriege» sich verbreitete und dabei vor ganz Europa offenkundig die Wahrhett verdrehte. Er wollte glaube» machen, daß er Krügers Vorschläge angenommen, daß aber die Jntriguen der Transvaalregierung seine friedliche» Absichten nicht zur Verwirklichung hätten kommen lasse». Damit fand er fteilich nicht einmal bei feinen eigenen Landsleuten Glauben. Jede» Fünkchen von Sympathie für England mußte aber bei solchem heuchlerischen Verhalten diessettr des AermelmeerS erstickt werden.
Bon einem Eintreten für Transvaal kann natürlich ttotz alledem zur Stunde noch keine Rede fein. Eindringlich aber mahne» die Vorkommnisse uns, stets nut unserer eigenen Kraft zu trauen und unsere Wehr auch England gegenüber scharf zu halte» oder vielmehr erst zu schärfen. Zur Behauptung unserer Stellung wdd wehr gehöre», al» wir nach unserem Flottenbauplane für unsere Flotte in den nächsten Jahren aufwenden; die Opfer, die wir zu bringen haben, sind nicht leicht, wir werden sie aber bringe» müsse», um unserer Zukunft willen. Wir haben e» ja oft genug erfahre», zuletzt auf Samoa, wessen wir uns von England zu versehe» haben, und ebenso deutlich hat eS fich jetzt gezeigt, daß England nur vor der Gewalt nicht aber vor dem Recht Respekt hat. U»d daß gerade Deutschland sowohl in Afrika wie überhaupt überall, wo es Besitzungen hat, dem habsüchtige» England ein Doru im Auge ist, dürste auch zur Genüge bekannt fein.
XXI. Capitel.
„Meine liebe, liebe Mama Altenhof!' Mit diese» Worte» sank Eva ta die ausgebreiteten Arme der Majori», die ihr ein ebenso freudiges „Willkommen, meta liebe» Töchterchen,' entgegenrief.
„Ach wie froh bin ich, wieder bei Euch zu fein,* fuhr Eva fort, „wie gut »ar e», daß ich ging! Ich wußte wohl, daß ich das Rechte gewähtt hatte, und Dir nur, Dir ganz allein will ich sage», wie gut mir die Kur gethau hat.'
swagen daher, die natürlich der Neuzeit ent- end umgewandelt sind, Panzerplatten tragen und dem Dampfroß bewegt werden. Trotz ihrer züge, trotz der berüchtigten Hohlspitzengeschosse,
Umschau.
Postcheckverkehr.
Dem Bundesrath ist eine Vorlage, bete, die Einführung des Postcheckverkehrs zugegangen. Nach der beigefügteu Denkschrift ist die Einrichtung des Verfahrens in folgender Weise gedacht:
An 9 Orten, und zwar in Berlin, BreSlau, Köln (Rhein), Danzig, Frankfurt (Main), Hamburg, Hannover, Karlsruhe (Baden) und Leipzig wird je ei» Postcheckamt eingerichtet, bei dem Jedermann auf feinen Antrag gegen Einzahlung einer unverzinslichen Stammetatage von 100 Mk. ein Checkconto eröffnet wird. Der Inhaber eines Checkconto» soll die Möglichkeit erhalten, daß alle bei den Postanstalten für ihn gemachte» Einzahlungen bei dem Postscheckamt durch Gutschrift »uf sein Conto zu einem Guthaben eingesammelt werde», über das er mittels Checks jederzeit in beliebigen Theilbeträgen verfüge» kann. Zahlungen bis 10 000 Mk. können für den Conto- Jnhaber selbst, al» auch von jedem Dritten mittels besonderer, von de» Postämter» zu beziehender Zahlkarte», auf denen die RunNuer des Coutos und der Name des Inhaber» des Conto» aufgedruckt ist, bewirkt werden. Die Beträge werden dem Conto- inhaber auf seinem Conto, dessen Höhe »icht beschränkt ist, gutgeschrieveu. Von jeder Buchung erhält der Coutoinhaber Seiten» be» Postcheckamls durch Mittheilung eines ContoauSzngeS sofort Nachricht. Auf seinen Antrag können dem Coutoinhaber auch die Beträge ber für ihn bet ber Postanstalt seines Wohnorts eingeheuben Postanweisungen von dem Postscheckamt gutgefärieben werden. Soweit das Guthaben 100 Mk. übersteigt, kau» e» z» jeder Zeit ganz oder theilweise mittels Checks bis zu 10000 abgehoben werde». Da» Guthaben der Coutoinhaber, jedoch
Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- nn a onn »urg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln;
ÖDnittQQ, 29. XjltÜuCT 1899. C. L. Daube & So., Frankfurt a. M„ Berlin, Hannover, Paris rc.
legten die Gegner einen weitanSschauenden üik Deutschlands sofort Verwahrung gegen solche (öbWderungen ein. Die Mühe war aber vergebens;
die „Nordd. Allg. Ztg.' versicherte bald, daß Etat dieses Jahres keine Mehrfordernngen ent» en wären. Trotzdem will man sich aber noch beruhigen. Aus Konferenzen, die zwischen den Hinten Ressortministern stattgefunden haben, will schließen, daß die Regierung doch neue Flotten- e hegt.
. » Flottengesetz des vorige» Jahre» hinaus- ■üinlupenbe Marine-Fordernnge» einzubringen; natür»
Nachdruck »erbot«
3* Widerstreit der Gefühle.
Roma« von 6. Wild.
(Fockotznng.)
„Hausgehilfe.'
k. Du Ausdruck „Dienstbote', „Dienstmädchen* erscheint unseren modernen Frauenrechtlerinnen nicht mehr gut genug. Heutzutage will kein Mensch mehr dienen, jeder will Herr sein. Von diesem Gesichtspunkte ist wohl auch die Dame ausgegangen, welche auf einer Berliner Frauenversammlung jüngst empfohlen hat, nicht nur die Gefindeordnungen, einschließlich der Dienstbücher abzuschaffen, sondern auch die Unterstellung der Dienstboten unter die Gewerbeordnung zu fordern und namentlich die Bezeichnung „Dievst- bote* durch „Hausgehilfe' zu ersetzen. Auf die Bezeichnung wird es wahrlich heutzutage »icht ankommen. Die Hauptsache ist, daß die Dienstboten i» ihre» Leistungen da» bleibe», was fie der Natur der Sache »ach fein müssen. Es ist ei» hohes Maß von Vertraue», was ihnen entgegengebracht werden muß und dessen sie fich würdig zu zeige» habe». Darum ist auch heute »och der Hauptwerth bei der Erziehung von Dienstboten auf bereu Moral zu legen. Die Frauenrechtlerinnen scheinen aber nur die äußere Seite des GesiudewesenS ta Betracht zu ziehen, sie wolle» der Eitelkeit eutgegenkommen und ihnen einen Titel verleihen, der an ihren Beruf erinnert. Warum greift man da nicht gleich ein
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
and Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätS-Buchdruckerei ta Marburg. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur Han» Hupfer ta Marburg.
Expedition: Rar» 21. — Telephon 55. Redaktion: Mack 21. — Telephon 55.
Herr Basserman» hat den Rückzug enge» ; ihm nahestehende Blätter haben verbreitet, er e bei seiner bekannten Rede nicht die gesammte inbuftrie, sondern nur ben freikonservativen Theil t. Damit wird sich Herr Bassermann «ber v au» ber Affaire ziehen könne», denn auch mit haltlosen Verdächtigungen politischer Gegner fich Herr Bassermann auf ein Gebiet begeben, sonst be» Nationalliberale» fremd war. Der Bassermann* hat ober durch diesen Rückzug Mich an Jutereffe verloren.
Um so größere Aufmerksamkeit konnte man dem widmen, in dem ta Südafrika die fich mit dem mächtige» England messe». Bis habe» sie dabei nicht schlecht abgeschnitten, trotz- die Engländer alle möglichen Erfindungen auf »technischem Gebiete dort unten anwende». Wie selige» Trojaner und Grieche» raffel» fie auf
t Waller hatte Lucie gebeten, noch einige Tage zu : »nd mit Eva zusammen Alle» zu befichttgeu
■ j sehenswerth war, denn e» war ihm schmerzlich, I ’ 8l|n so schnell »en Eva trennen zu sollen, und " J^fcte doch auch mit ihr verabreden, wann fie *18. zur Mutter wollten, damtt endlich ber Bann 8 Heimlichkeit von ihrem Glück genommen werbe, «alter war zugegen, al» Eva im Hotel «»kam, ^frühstückten Alle zusammen, unb machte» dann gleich M Gänge ta die Stabt, wohin fie Walter aller- /Ick« S*8 Mt<W begleitete, doch hatte ihm Eva zngeflüstert, um ein Uhr die Kinder abholeu nnd dann
** Die Rede, die unser Kaiser beim ■ des Hoi Japeltauf be» Panzerlinienschiffs „Kaiser Karl der Vilhel, »ße' in Hamburg gehalten hat, bot auch in der (58t ggangenen Woche noch den Zeitungen Stoff zu ein» ;___Senben Betrachtungen. Bor allem beschäftigte man
. | mit der Wendung: „Bitter uoth thnt uns eine
f »ke deutsche Flotte!' Man folgerte daraus *’• Och eine Ad sicht ber Regierung, neue über
ij |lc um ein ugr eie «tnver a tas Hotel zurückkehren werde.
.kiachdem fich Eva von be» Kinder» getrennt hatte, hocherfreut waren, als fie ihnen versprach, fie JJ am nächsten Tage abzuhole», traf sie Waller \tu*^ ® er theilte ihr mti, daß er nicht früher «18 giften Urlaub erhallen könne, daß er dann ober ^uach B. reifen würde, wo sie fich treffe» wollte», »w «e verabredeten als», daß Walter am Pfingstsonntag cknm» *i früh, etwa nm 8 Uhr, Eva von der alten, ____befreundete» Frau Pastor SB . . . abhole, ----für eine Nacht mti Lucie Wohnung nehme» l. «tag-- und dann wollten fie zusammen zu Eva»
:rb u| Die heutige Nummer umfaßt zehn Seiten.
wie Walter mti Nachdruck sagte. Eva war Dumii zog sie die alle «jhic vom «opha empor, Ellern zufrieden nnd stimmte jedem Vorschläge hinan» in den kleinen Garten und flüsterte ihr ihr
zu, fie wollte darüber nicht bestimme» u»d em-
« al» eine ganz neue Wonne, daß »alter die Majori» Eva ta ihre Arme und fragte nur, »b
Erscheint täglich außer an Weckagen nach Sonn- und Feiertagen.
OKK Quartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen JtS. tiOO Postämtern 2,25 Mk. lexkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.