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vonagender Arbeitgeber wird dieser Saal ein bcrfichtlicheS Bild der besten Fürsorge-Einrichtungen tschlandS für die minderbemittelten Klasse» ge-

DasDeutsche Haus" in Paris.

DaS deutsche Repräsentationsgebäude auf der Weltausstellung in Paris 1900, das bekanntlich nach Päucll des BauiufpektorS Johanne» Radke von der Firma Philipp Holzman» & Cie. am Quai d'Orsay Meführt wird, ist, wie die ,Berl. P. N.* schreiben, je Rohbau vollendet. Mit seinem über 60 m hohen

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Arn und durch seine Gemälde, Modelle und gra- 'chen Darstellungen eine« festen Grundstock abgeben ein deutsche» soziales Museum, daS hoffentlich d eine dauernde Stätte i» Berlin finden wird.

Untergeschoß deS Pavillons, daS sich in offenen denstellungen nach der Seine öffnet, wird die ivausstellung de» deutschen Weinbaus und ein dieser verbundenes deutsches Weinrestaurant be- ge». Die Hauptanziehungskraft des Hauses d seine eigentliche Bedeutung wird indessen au Schaltung und Ausstattung der in seinem Haupt- «6 nach der Seine zu gelegenen Repräse»tati»nS- e beruhen. Unser Kaiser hat bestimmt, daß die Repräsentationsräume de» deutschen Hauses für Aufnahme der hervorragendsten Werke der

^4er Freiheit genoffen, und an ihren jetzigen Ladungen merkte fie erst, wie unglücklich sie sich ^diese Zett gefühlt hatte. Die hell« Thräneu ihr über die Wangen, al» fie die Bäume mit saftig« Grün der fich eben entfaltenden Blättchen ^.wd die weißen Blüthen der Kirschbänme, die ^Msch gefallener Schnee die Zweige deckt«. DaS

ging ihr auf und fie drückte Walter, der ^Swd neben ihr saß, herzlich die Hand.

Zögernd begann fie dann:Zn Hause ist'» wohl ** so weit tat Freien; glaubst Du wohl, daß ta Bäume auch schon so grün find?"

.Rein ganz so vorgeschritten ist'» noch nicht, aber ** Martha hat mir neulich einen kleinen Flieder.

aus ihrem Garten mit eingelegt, der fich nun Zimmer vollkommen entfallet."

»Du hattest ein Brief von Manta? unterbrach hastig,und da» hast Du mir nicht gesagt? Entrecht von Dir! Du weißt doch, wie ich mich , »bei Nachricht» von Hause frroe, und gerade

ich mit Sehnsucht auf ein« Brief von 2.* »»Hast Du wirklich Sehnsucht, Evch«? Stan, *1* mir endlich einmal d« Grund, weshalb Du

des großen König», der fie gesammelt, sichtbare» Zeugniß ablegen.

DaS Mobiliar der Räume wird au» d« er» leseusteu kunstgewerblichen Stück« de» Potsdamer Stadtschlosses, Sanssouci'» und des Neuen Palais zusammengestellt werd«, Werke», die zum Theil auf Bestellung Friedrichs des Großen in Berlin gearbeitet find und die zeigen, zu welcher Blüthe fich damals das unter französischem Einflüsse stehende Kunstgewerbe der Mark erhoben hatte. Um für diese Werke der Kunst und deS Kunstgewerbes den richtigen Rahmen abzugeben, werden die Säle, soweit es ihre vorübergehende Bestimmung zuläßt, eine architektonische Ausbildung im Style der künst­lerisch besten Räume der genannt« Potsdamer Schlösser erhalten und auch die berühmte Bibliothek Friedrichs des Groß« in Sanssouci in einem Eckraume eine wenn auch bescheidene Nachbildung erfahren.

Der hochstnuige Entschluß de» Kaiser», welcher kein Bedenken trägt, diese kostbaren und unersetzlichen Schätze für die deutsche Abtheilung der Pariser Welt­ausstellung darzuleihen, um die historischen und Kultur- beziehungen Deutschlands zu Frankreich zu veran­schaulichen und die Erinnerung an die Freundschaft, die Friedrich dm Großen mit Männern wie Pollatte, Maupertuts, d'Alembert verband, von Neuem wach- zurufen, wird bei den Kunstfreunden aller Nation« mit Freude und Daukbarkeit begrüßt werden und den Geist zeigen, io welchem Deutschland eutschloffeu ist, an dem Friedenswerk dieser Ausstellung ta bedeutungs­voller Weise niitzuwirk«.

Jahre mehr um Dich gekümmert, als Du um mich, und hatte e» bei unserem letzt« Zusammensein nicht ohne Schmerz empfunden, daß Du mich immer nur als den lieben Gespielen und Frmnd bewachtest, d« Du sogar nach Herzenslust gehofmeistert und meist tüchttg gegängell hast. Meine gute Mutter hat mich oft gettöstet und mir gesagt, daß daS ein- mal so in der Natur der meist« jungen Mädchen läge, die fich mit sechszehn Jahren ungeheuer well« klug und erfahr« vorkommen, und ich hatte mich auch damals ganz beruhigt, und ich war ganz da- mtt zufrieden, daß ich bei Dtt wie bei einer ganz Fremden anfangm sollte, Dich mtt al» mein Thmerße» zu erobern. Daun kam Deine Erich-Ber- zückuog uvd über diesen Gegenstand mußt Du mir nun Wahrheit geben, aber auch nur die reine Wahr, hett. Eva ich bitte Dich, sage mir ehrlich, liebst Du Erich? Aber nein, da» kann ja nicht sein, er ist »et Mann Deiner Mutter, Dein Sttefvater, als, hast Du ihn geliebt?*

Waller hatte ta großer Erregung zu Eva gesprochen, jetzt schwieg er und ergriff xnn ihre Hand.

Auch da» junge Ridch« schwieg, bi» Waller nach kurzem Warten abermal» begann:

,G»a, sprich, mache meinen Zweifeln ein Ende! vühlst Du d«n nicht, daß wir an einem ernst« Wendepunkt angelangt find? Entweder verein« sich unsere Lebenswege zu einem, oder fie geh« auSeta» ander, um fich nie wieder zu begegn«.*

der letzten Jahre schlagend bewiesen hat. ES ist doch wohl selbstverständlich, daß daS Flottengesetz lediglich d:n Zweck hatte, ein Minimum an Wehrkraft gesetzlich sicher zu stellen, nicht aber ein Maximum. Man kann wohl mit Sicherheit annehmen, daß die verbündet« Regierungen innerhalb des SexennatS eine Verstärkung der Flotte über den jetzigen gesetz lichen Sollbestand hinan» nur dann vom Reichs­tage fordern werden, wmn fie dafür sehr schwerwiegende Gründe haben. Tritt dieser Fall ein, so sollte man die Gründe ernstlich prüfen, sollte es aber in einer so hochwichtigen Angelegenheit vermeid«, Gründe, ehe man fie kennt, damit abzuthuu, daß man behauptet, die Regierung sei überhaupt nicht berechtigt, weitere Forderungen zu stell«.'

Einzelne Blätter nehm« an, dieser offiziöse Artikel solle daranf vorbereiten, daß doch noch innerhalb de» durch da» letzte Flottengesetz festgelegten, im Jahre 1904 ablaufenden SexennatS eine neue Flottenvorlage dem Reichstag unterbreitet werden wird. Da es heißt, daß schon mtt dem Ablauf deS Jahre» 1901 die durch da» letzte Flottengesetz be» stimmten Neubauten vollendet sein werden, werde die neue Flottenvorlage vielleicht schon nach JahreSftist an den Reichstag gelangen. Die beschleunigte Rück­kehr de» StsatssekretäiS Ttlpitz, dessen Aufenthalt in Wilhelmshaven eigentlich bi» Mitte dtser Woche dauern sollte, hänge wohl mit der nensten Wendung der Flottenfrage zusammen.

nicht nach Hause gehst, warum Du ta der Fremde weilst. Weißt Du wohl, daß Du damit eigentlich sogar Unrecht begehst? Unterbrich mich nicht, ich muß Dtt endlich meine Anficht ganz und voll sagen. Dn stehst doch ein, daß Dn absolut nicht am rechten Platze bist, bei Bonardel'S, da gehört ein ganz andere» Wes« hin, al» Dn, Du nimmst also einem armen Mädchen da» »rod weg, deffm Dn selber ta Hülle und Fülle hast. Außerdem bist Du aber auch noch daran Schuld, daß Deine «gelSgute Mutter von der Welt falsch bemtheill, ihrer zwetten Heirath weg« sogar verurtheilt wird, und daS solltest Dn nicht zulaff«. Zürne mir nicht,* fuhr er fort, als er sah, wie Eva bei seinen letzte» Worten ihr Tafchentnch an ihr Auge drückte und ihr Gesicht von ihm abwandte,zürne mtt nicht, daß ich e» wage,»so zu Dir zu sprechen. Ich weiß von Mama und Lucie, g jdaß sie »ersucht haben, Q auf Dich etazuwttkm und daß Du fie kühl abgewiese» hast und Dein« eig«m Weg gegang» bist. NichtSdesto- weniger wollte ich e» doch noch einmal »ersuchen, zu Dtt zu red« mtt der Sprache der tt«esten, wärmsten Freundschaft, der Liebe! Eva, ei kann Dir kein Geheimniß sein, daß meine Elte» schon seit Du anfingst die Kinderschuhe abzuleg«, d« Wunsch hott«, Dich dereinst al» Tochter begrüß« zn können, wnßt« fie doch, daß ich Dtt von jeher »o» Herz« gut war und daß ich mit der Hofftmug ta» reifere Leb« getreten bin, Dich dereinst mein eigen nenn« zu können. Ich habe mich im Laufe aller dieser

Der südafrikanische Krieg.

Nachträglich treff« einige Berichte über das Gefecht bei Glencoe ein, die doch ein etwas anderes Bild von dem Treffen geb«. Zunächst sei festgestellt, daß die Buren ihre 5 Geschütze nicht verloren haben. Die Burenkanonen wurden von 20 englischen Schnellfeuerkaooneu zum Schweigen gebracht. Die Burenartillerie stellte, angesichts der Uebermacht des Gegners, dem fie weder an Zahl noch an Kaliber gewachsen war, sobald fie die Ueberlegenheit des Feindes erkannte, ihr Feuer ein und zog fich zurück, eta Geschütz demolirt znrücklasseod, welches später genommen wurde. Ueber den Sturm auf d« Dundee- Hügel bringt die Kabelkorrespondenz folgende, von den sonstig« Berichten wett abweichende Schilderung:

Die Kings Royal Riste» und Dubliner Füsiliere gingen, ihre Osfiztere an der Spitze, mit Hurrah vor und stürmten dreimal mit seltener Todesverachtung die steile Höhe hinauf. Aber so schwach auch die Bur« auf dem Hügel war«, so furchtbar war ihr Einzelfeuer, und immer wieder mußten die Engländer, dezimttt, zurückweichen. Jetzt rief General SymonS seine Reserven, das Leicestershire- und Devonshire-Regiment, zum Sturm heran, währ«d je zwei Kompagnien mit den 18. Husaren ans der Landstraße rechts und link» von Dundeehill eine Flankenumgehung des Feinde» versucht«. E» war 10 Uhr, al» die gesammten Truppen so geg« die Burenstellnng hinaufstürmten, General SymonS mitten unter ihnen da

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traf ihn eine Burenkugel ta den Unterleib, und er fiel tödtlich getroffen. General Jule übernahm so» fort daS Kommando, und nun wogte ein verzweifelter Kampf, bis es gegen ein Uhr den LeicesterfhireS ge­lang, fich zwischen Smiths Farm und Dundee Kopje zu schieben und die Flanke der Buren zu bedrohen, während die DevonshireS, die KingS Ristes und die Dubliner Füstliere die erste Terrasse erreichten. Die Buren räumten ihre Borpostenstellung und zog« fich auf die D u n d e e Kopje zurück. Um 1 Uhr 30 Minuten war diese Aktion zu Ende und die dringendste Gefahr für die Engländer damit abgewandt. Aber um welch« Preis! Der Ober» kommandtteude tödtlich verwundet, die bestm seiner Offiziere gefallen, ein übergroßer Prozentsatz von Offizieren aller CorpS verwundet und im Grunde doch nichts erreicht. Denn während hier acht Stunden lang, unter Aufbietung aller Kräfte, um eine schwache Borposteustellung deS Feindes gerungen wurde, schob dieser ruhig, aber unaufhaltsam, seine Haupt» c o r p S vorwärts, bemächtigte sich einer wichtigen Stellung nach der andern und vollendete die Ein» schließung der Stadt, welche er vollständig von Lady­smith abschnitt.

Daß dieser Bericht die Sachlage richtiger wieder« flieht al» die ersten Meldungen beweist die Thatsache, daß die Hauptmacht der Buren am folgenden Tage Glencoe angriff und Dundee beschoß. Von einer Vernichtung der Buren war also keine Rede. Merk­würdig ist, daß mau über den Ausgang dieses zweiten Treffens, das am Sonnabend stattfand, noch nichts hört. Vielleicht verbreitet in dieser Beziehung ein Telegramm des PariserTemps* aus London einige» Licht. Danach erhielt die Kriegsverwaltung sett Sonnabend nähere Nachrichten über den zwetten Vorstoß der Buren bei Glencoe. Die Burenttupp«, die fich nach dem erst« Kampfe zurückgezogen hatten, nahmen au dem zweiten Kampfe wiederum theil. Die Engländer wurden geschlagen und erlitten derartige Verluste, daß daS Kriegsamt Miltheilung« über günstigere Gefechte abwartet, bevor es die Nach- richten veröffentlicht. Der Kampf bei Elandslaagte bezweckte, die Truppen des Generals White festzu- halten, während die beiden Kolonnen Jouberts gegen Slencoe operirten. Einige englische Blätter wollen allerdings wifl«, daß die Buren bet Glencoe aber­mals geschlagen worden wär«; eine osficielle oder auch nur ausführliche Meldung liegt aber nicht vor. Daß man den Nachrichten über den zweiten Sieg nicht kauen darf, geht schon daraus hervor, daß die betteffende Depesche auch meldet, die Bur« sei« durch die Niederlagen demoralistrt. Krüger hätte bedingungslose Uebergabe angerath«. Diese Lügen find handgreiflich.

Allem Anschein nach find die «glischen Berichte über das Treffen bei Elands-Laatge ebenso über­trieben, wie eS hinsichtlich derSchlacht bei Glencoe* der Fall war. Nach den Angaben des KriegS- korespondent« derTimes* betrag die Stärke der Buren nur 1200 Mann mit 2 Geschützen. Die britische Stteitrnacht habe dagegen aus dem 8.

Umschau.

Zur Flottenfrage.

DieNordd. Allg. Zig." schreibt: Wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, ist der Marine-Etat für das Rechnungsjahr 1900 abgeschlossen und hält fich im Rahmen des Flottengesetzes. Für das EtatS- jahr 1900 ist eine Novelle znm Flotiengesetz nicht in Aussicht genommen. Wenn im übrigen einzelne Blätter darauf Hinweisen, daß daS jetzige Flottengesetz einen Kompromiß darstelle zwischen Regierung und Volksvertretung, der einseitig nicht dadurch gelöst werden könne, daß die verbündeten Regierungen eine Novelle vorlegt«, so ist diese Darstellung geeignet, falsche Anschauungen zu erweck«. Zunächst darf daran erinnert werden, wie die Begründung zum Flottengesetz ausdrücklich den Hinweis enthält, daß der gesetzliche Sollbestand nicht nach künftigen Be­dürfnissen, sondern nach den damaligen See-Interessen des Reiches (Sommer 1897) bemessen ist. Eine Regierung, die ein bindendes Versprech« abgäbe, innerhalb eines Zeitraumes von sechs Jahr« wettere Forderungen zur Verstärkung der Wehrkraft nicht zu stell«, würde nicht nur pflichtwidrig, sondern auch thöricht handeln, denn die erforderliche Wehrkraft ist abhängig von der Gestaltung der politischen Ver­hältnisse und der militärischen Rüstungen anderer Staaten. Beides läßt fich aber auf sechs Jahre im voraus nicht überseh«, wie gerade die Entwicklung

Eva kämpfte mit fich eta« schweren Kampf. Konnte fie es Aber sich gewinnen, Walter ihre Schwäche zu gesteh«? Er hatte große Aehnlichkeit mit seiner Mutter, im Charakter, wie im A«ßern, für feine Mutter hegte Eva ta der That die Gefühle einer Tochter und die Majori» hatte fie stet» »erstand« und zwar mit Gerechtigkeit, aber aber auch mit großer Liebe beurtheilt. Würde auch Satter fie »erstehen? Er würde ihrer nicht spotten, da» wußte fie; aber konnte fie e» ertragen, daß noch ein Anderer von ihrer Dernüthiguug erfuhr?

Sie wandte ihm ihr Geficht zu und ihre Blicke begegneten fich. Walter drückte ihre Hand fester und sprach, als ob er ihre Gedanken ta ihren Augen ge­lesen hätte:

Du kannst mir vertrauen, Evchen, glaube mir, Niemand wird Dich bester »erstehen als ich, denn ich liebe Dich von ganzem Herz«, und habe Dich geliebt so lange ich denken kann. Aber darum bitte ich Dich nochmals, Eva, laß es klar «erd« zwischen unS und »ollste Offeutheit herrsch«, laß mich Dich begreifen, denn vorläufig dar muß ich Dir gestehen ist mir Deine Handlungsweise feit b« letzten anderthalb Jahren räthselhast. Er giebt nur eine einzige Er­klärung für Dein Thun. Eva, gestehe er. Du liebtest Erich Saalfeld?*

Bei dies« Worten «tzog Eva dem jung« Mau» ihre Hand und schlug fie vor die Ang«. Keine» von »eil« sprach eta Wort.

(Fortsetzung folgt.)

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.

Jllustrirtes Sonntagsblatt.

(683 -Wen Lebens der Nation da» deutsche Buch- zwerbe ausersehen, dem fich die graphischen flünfte negei fa ihren mannigfaltig«, in der Neuzeit ausgebildeten Zveigen sowie eine photographische Ausstellung an- Wehen werden. Um die Stellung, welche Deutsch- ---land auf sozialem Gebiete einnimmt, zu veranschaulichen, »erden in einem der Hauptsäle des Hause» in küust- >1 drisch anziehender Form diejenigen Einrichtungen und Lestrebungen vorgeführt werd«, welche in Deutsch- llwd au» privater Initiative auf dem Gebiete der

glasten Thurm, seinem reichen Giebelwerk und den stell ragenden Dächern zeichnet fich seine Silhouette uhooll und charakteristisch deutsch am Seineuser ab wd erregt schon jetzt, wie zahlreiche Urtheile der

stwzöstsch« politisch« und Fachpresse ergeben, in «getheiltem Maße die Anerkennung der Beschauer, angg Rech den französischerseits für die Pavillon» der

stunden Nationen erlassenen Bestimmungen dient da» haus in erster Reihe den Zwecken der Repräs«tation hefta Deutschlands auf der Ausstellung und soll alsdann Tisd chnakteristische Zweige deS deutschen Kulturlebens vor lagen führen. Hierfür ist nach dem Vorbilde auf .art« ta Chicagoer Ausstellung als Vermittler bei

. . . . Kunst des vorigen ahrhundert», die fich im Königlichen .esitze befinden, hergerichtet werd« soll«. Die t ®abä l ben Schlössern zu Berlin und Potsdam vor- l. 3®? «denen Meisterwerke Watteau'S, Lancret'S Pater'S, > Krdin's die nur einmal vor einer Reihe von Jahren -rost 1 toer klein« Auswahl in den beschränkten Räumen mit® r Akademie der Künste vereint waren und damals [.mit® k Bewunderung aller Beschauer erregten, werden 5?ie Dauer der Weltausstellung in ihr Heimathland .6 Mehren und von dem hohe» 5tanstverständniffe

scheint täglich außer an Wnttagen nach Sonn- und Feiertagen.OSTnrRltm Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

OuartaS-Abonnements-PreiS beider ExpedHon 2 Mk bei allen VULCj Bureaux von Haasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- ni

Postamtnn 2,2° Mk. (exN. Bestellgeld). Jnsertwnsgebuhr: die ge- qk ißnn bürg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 64.

fpaltene Zelle oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 2r> Psg. JjCtttillßu), ^20. Io99. C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris re.

S 3* Widerstreit der Gefühle.

^8 Roman von L. Wild.

(Fortsetzung.)

LiMM^t fast dreiviertel Jahre» hatte fie nicht eine Stunde