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zu größerer Ruhe verwies, worauf Madame jedoch bemerkte:

.Ach, taffen Sie die kleinen Lieblinge doch, Mademoiselle, mein Mann ist ja nicht zu Hanse!"

WaS sollte Eva zu diesem Argument sagen; sie schwieg und ließ die Kinder gewähren. Als sie jedoch nach dem Frühstück mit ihnen allein war, nahm fie je eines der Mädchen rechts und lief» neben sich und belehrte fie über den Sinn des Wortes und BegriffesGehorsam/ Die Kinder hörten ihr aufmerksam zu, uud al» fie Alles gesagt hatte, »ar fie zu sagen beabfichtigte versprachen fie ihr Beide, fich in Zukunft stet» bescheiden bei Tische z» benehmen, wer auch zugegen sei.

.Und die Artigste von Euch Beiden erhält jedes Mal nach dem Essen ein Kuß vou mir/ schloß Eva.

,DaS werde ich sei»/ rief Jofi.

.Neiu, ich/ flüsterte Elli, indem sie Eva um­armte »nd fie gleich selber herzlich küßte.

.Nun aber au die Arbeit, Kinder/ sprach Eva aufsteheud, .Ihr habt gehört, um Hal- fünf sollt Ihr zum Spaziergang bereit sein/

Die Bücher wurden also herbeigebracht und in etwa einer Stunde waren beide Kinder mit den Auf­gabe» fertig. Alsdann übte Jost eine halbe Stunde, während welcher Zeit fich Elli schon umkleiden mußte, wa» Jofi dann that, während Elli spielte, so daß die Kinder mit dem Schlag der Uhr fich bei ihrer Mama meldeten.

Eva blieb zu Hause, Madame hatte ihr gesagt, daß fie selber regelmäßig mit den Kindern auSginge und daß nur in AuSvahmefSlleu de» Fräulein diese Pflicht zufalle. Eva war er zufrieden. Sie hatte kein großes Jntereffe an Metz, und für ihr Wohlbe­finden schienen ihr die Wege zu und von der Schult

der Kinder genügend. Freilich erstaunte fie nicht wenig, al» fie Madame Bonardel in sehr eleganter Toilette aber mit höchst mürrischem Erficht die Promenade autreten sah; fie erlaubte fich daher die Anfrage, ob Madame unwohl sei und fie ihr den Spaziergang abuehmen solle?

Ach nein, ich danke Ihnen, Mademoiselle, ich weiß, was meine Mutterpflicht von mir verlangt und werde es auch erfüllen!"

Eva Begann Frau Bonardel zu begreifen uud zog fich mit Seufzen in die Kinder,immer zurück.

Sie schrieb timt de» ersten Brief an die Mutter mit ihrer veränderten Adresse, gab ihr die Ursache des Wechsels in wenig unklaren Worten an uud theilte ihr kein Wort mit über ihr jetziges Unbehagen. Sie wollte der Mutter keine Sorgen machen, daneben ließ ihr Stolz eS nicht zu, nach der tzeimath zu berichten, wie wenig wohl fie fich in ihrer neuen Umgebung fühlte. Uud fie hatte ganz recht getha», den» schon im nächsten Briefe bat Martha die Tochter flehentlich, doch zurüchukehre».

Eva kämpfte abermals eine» schweren Kampf gegen fich selber, als fie diese Zeile» empfing. Sie hatte inzwischen eine Unzahl kleiner Demüthigunge» hinnehmen müffen, die ihr Vaterlands- und Ehrgefühl nach allen Richtungen verletzte.

Madame Bonardel trieb fie fast zur Verzweiflung mit dem ewigen AuSforscheu nach den Gewohnheiten und Gebräuche» der gräfliche» Familie, war aber doch immerhin in gewiffem Sinne harmlos war. Sie machte fich dann ihre» Bekaullten gegenüber breit mit der so erlangten Kenntniß, führte die vornehme» Name», welche fie in der Konversation mit Eva auf- gegriffen hatte, beständig im Munde uud wurde da­

mit eine förmliche Plage für Eva. Biel schlimmer war jedoch, was Eva von dem im Grunde sehr franzöfisch gefinuten Hausherrn und seinen Freunde» ertragen mnßte. In diesen Kreisen wurde fie wie eine Feindin des Landes behandelt, an der man die Wuth, die man gegen die Eindringlinge hegte, ungestraft und ftei auslaffen konnte. Eva hatte fich manches Mal mit Thräne» in den Augen zvrückgezogen und hatte schon oft die Abficht gehabt, dar ihrer nicht würdigt Verhätt-siß zu löse», in dem fie der Familie Bonardel gegenüber stand. Die Liebe zu den beide» kleinen Mädchen hatte fit stets wieder ermulhigt zu bleiben und anSznharreu, denn die Kinder hatten fich mit unbeschreiblicher Zärt­lichkeit an Eva angeschloffen und veränderten fich täglich mehr zn ihrem Vortheile, unter Eva's Einfluß. Auch jetzt siegte die Einsicht, daß fie hier wirklich einen Beruf erfülle, über Eva'S Neigung und bewies, wie sehr fie an Selbstlofigkett zugenommen hatte, sett fie ihre Angehörige» verlassen. Freilich wurde es ihr manchmal schwer, inmitten dieser ihr so unsywpatischeu Elemente nicht bttter zn sein und ihre jetzige cm Freude» so arme Existenz doch wenigstens mit Gleich- muth zu trage».

Wieder rückte daS Weihnachtsfest näher, da» zwette welches daS junge Mädchen fern vou der Mutter verlebe» sollte. In diesem Jahre war fit fleißig mit Vorbereitungen für das Fest beschäftigt. Für Madame arbeitete fie eine Toilettentisch- Garnitur von AtlaS mit bunter Seidenstickerei, wie die Gräfin fie besaß und fie wußte ganz genau, daß Madame entzückt fein würde, wenn fie ihr daS letztere Faktum mittheilen würde. Den Kindern stickte fie hellgraue AtloSblousen mit bunten RoseuknoSpen, wie fie selber eine besaß und für welche die Kinder schwärmte».

(Fortsetzung folgt.)

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Redaktion: Markt 21. Telephon 65.

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setzten fich die Buren bei Bartenkop fest. So hatten am Freitag Morgen die Buren außer Mafeking auch Kimberley uud Vryburg isolirt und die Grenzeisen- bah» in ihrem Besitz

Die SüdcorpS der Oranjeburen setzten sich in den Besitz der beiden Bahnlinie», die von Middelburg bezw. Quenstow» i» den Oranjestaat führen. Sie überschritten die Grenze bei Colesberg bezw. Bethulie Die Einfallthore in den Freistaaten sind somit fämmt- lieh in der Gewalt der Buren.

Aus dieser Woche sind mit Ausnahme einiger kurzer Nachrichten über Rekoguoscierungsgefechte bei Kimberley noch keine Meldungen über die Aktionen der Buren zu uns gedrungen; daß die englische Lensurbehörde keine eingehenden Nachrichten passtren läßt, läßt die Vermuthung auftauchen, daß es um die Engländer nicht zum Besten steht.

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8.

1 Uhr auf dem Dammthor - Bahr.Hofe in Hamburg ein und wurde von dem Bürgerweister Dr. Möncke- berg, dem preußischen Gesandten Grafe» Wolff- Metternich und dem LegationS - Sekretär Dr. Frhr. ». Heiutze empfangen. Nach der Begrüßung fuhr der Kaiser, der Marine-Uniform mit Mantel und Mütze trug, unter den brausenden Hochrufen der Volksmenge, die zu beiden Seiten der Feststraße stand, nach der Wohnung des preußischen Gesandten. Au dem Früh­stück, das gleich nach dem Eintteffen in der Gesandt schäft stattfand, nahm auch der General-Oberst Graf v. Waldersee Theil. Um 4y2 Uhr verkündeten Salutschüsse die Abfahrt des Kaisers vomFalken". Das Katserboot legte auf der Werst von Blohm und Voß an. Der Kaiser schritt die Front der von 73 Krtegervereinen entsandten Abordnungen ab und begab sich vor die Rednertribüne und begrüßte die Herren Blohm, Voß und Andere. Bürgermeister Münckeberg bestieg sodann die Tribüne; er erinnerte an die große mannigfache Bedeutung des 18. October und taufte das SchiffKaiser Karl der Große". Nach dem Taufakte begab sich der Kaiser unmittelbar in das am Wasser liegende Kaiserzelt, nm dem Stapellaufe zuzuschauen. Unter brausenden Hochrufe lief das mächtige Schiff glücklich vom Stapel. Gegen 5 Uhr fuhr der Kaiser in einem Boot nach der St. Pauli- Landungsbrücke, worauf die Farth i» offenem Wagen durch die dichtgefüllten Straßen nach der Wohnung des Gesandten Grafen Wolff. Metternich erfolgte. Der Kaiser wurde überall stürmisch begrüßt.

Bei dem zu Ehren des Kaisers von der freien Stadt Hamburg im Rathhause gegebenen Diner brachte Se. Majestät einen Trinkspruch aus, auS dem wir folgende Stellen hervorheben:

Diesem umfassenden Vorgehe» der Buren gegen- tön blieb dem englischen Befehlshaber, Sir Georg

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White, nichts anderes übrig als Nordnatal zu räumen. Er machte zwar am Freitag Morgen den Versuch, durch einen Vormarsch auf Acton Home und Vanter Spruit eine Bereinigung der von Westen und Nord- westen kommenden Buren zu verhindern, mußte fich aber, um der Gefahr des AbgeschnittenwerdenS zu entgehen, wieder auf Ladysmith zurückziehen. Die ihm gegenüberstehenden Buren folgten ihm und setzten sich westlich uud nördlich von Ladysmith fest. Gleich­zeitig vereinigten sich auch nördlich von Glencoe die aus den Püffen herniedersteigenden Buren und nahmen bei Japanane Stellung. Der für Sonnabend von den Engländer» erwartete Vorstoß der Buren fand nicht statt und auch am Sonntag blieb alles ruhig, da man im Burenlager offenbar auf die im Süden Transvaals über Rorkes Drift vordringenden Cmps wartete. Arn Montag erschiene» diese in der Flanke von Dundee und zwange» die Engländer, diese Stadt zu räumen. Setther hat der Telegraph nichts über die weiteren Operationen der Bure» gemeldet.

Im Weste» der Burenstaaten war man gleich­falls nicht müßig geblieben. Hier hatten fie den Vormarsch auf Mafeking, Vryburg und Kimberley sofort nach dem Ablauf de» Ultimatums begonnen. Die ausführlichsten Nachrichten liegen über die Aktionen bei Mafeking vor. Gegen diese Stadt setzten sich unter General Cronje die Transvaalburen aus den Distrikten Witwatersand, Waterberg und Pieterburg in Bewegung. Schon am Donnerstag bemächtigten fich die Buren südlich und nördlich von Mafeking, bei Mariboro uud Malmani, der Eisenbahn und schnitten so die Stadt ab. Um die Ceruierung zu vervoll­ständigen, schickte Cronje ein Detachement nach Pit- sani (nordwestlich Mafeking«). Er selbst begann so­fort von Otioshoop her die Befestigungen der Stadt anzugreifen, konnte aber zunächst nichts ausrichten, da sich feine Artillerie als zu leicht erwies. Am Sonnabend wurde bann mit schwerer Artillerie der Kampf fortgesetzt. Welches Endresultat er hatte, steht noch nicht fest, es scheint aber, als ob Mafettng in den Händen der Buren wäre.

Die Bure» aus dem Bezirk Rustenburg mar­schierte» südwärts und zerstörten am Donnerstag die im Süden Mafekings über den Molopofluß führende Brücke; ein anderes Burenkommando setzte fich zwischen Vryburg und Taungs bei der Station Kraac Pau fest, und brachte dort einen Panzerzug zur Ent­gleisung, machte die Besatzung desselben zu Gefangenen und nahm 2 Kanonen fort. Noch am selben Tage, am Donnerstag, sprengte dasselbe Kommando eine» mit Dynamit beladenen Zug in die Luft. Wetter südwärts drangen am Donnerstag Burenkommandos vermuthlich aus dem Oranjestaat gegen Kimberley vor und schnitten, indem fie sich bei Spyts- fontein nach einem kurzen RekognoSzierungsgefecht verschanzte», die Stadt ab, i» die am Mittwoch Cecil Rhodes sich begeben hatte. Nördlich von Kimberley

-sie, jetzt f

ES ist ein feierlicher Akt, dem wir soeben bei­gewohnt, als wir ein neues Stück schwimmender Wehrkraft des Vaterlandes seinem Element über­geben konnte». Ein Jeder, der ihn mitgemacht, wird wohl von dem Gedanke» durchdrungen ge­wesen sein, daß das stolze Schiff bald seinem Be­rufe übergeben werden könne; wir bedürfen seiner dringend und bitter noth ist uns eine staike deutsche Flotte.....Gerade hier inmitten dieses

mächtigen Handelsemporiums empfindet man die Fülle und Spannkraft, welche das dentsche Volk durch seine Geschlossenheit seinen Unternehmungen zu verleihen im Stande ist. Aber auch hier weiß man eS am höchsten zu schätzen, wie nothwendig ein kräftiger Schutz und die unentbehrliche Stärkung unserer Seestreitkräfte für unsere auswärtigen Interessen find. Doch langsam nur greift daS Gefühl hierfür im deutschen Vaterlande Platz, daS leider noch zu sehr seine Kräfte in fruchtlosen Parteiungen verzehrt. Mit tiefer Besorgniß habe Ich beobachten müsse», wie langsame Fort­schritte das Joteresse und politische Verständniß für große weltbewegende Frage» unter deu Deutsche» gemacht hat.....Es muß dazu aber

u»ser Volk fich entschließen, Opfer zu bringe». Vor Allem muß rS ablegen feine Sucht, daS Höchste in immer schärfer sich ausprägenden Partei­richtungen zu suchen. ES muß aufhören, die Partei über das Wohl des Garzen zu stellen. ES muß seine alten Erbfehler eindämmen, Alles zum Gegenstand ungezügelter Kritik zu machen, und es muß vor den Grenzen Halt machen, die ihm seine eigensten vitalsten Jnienssen ziehen. Denn gerade diese alten politischen Sünden rächen fich jetzt schwer an unseren Seeintcresse» und unserer Flotte.....

Doch Meine Hoffnungen, daß der Deutsche fich ermannen werde, sind noch nicht geschwunden. Denn groß und mächtig schlägt die Liebe in ihm zu seinem Vaterlande. Davon zeugen die Ociober- feuer, die er heute noch auf BergkShöhen anzündet und mit denen er auch das Andenken an die herrliche Gestalt des heute geborenen Kaisers in der Erinnerung mitfeiert. . . . Nun wohlan, statt wie bisher in ödem Zank sich darüber zu streiten, wie die einzelnen Kammern, Säl?, Abteilungen dieses Gebäudes aussehen oder eingerichtet werden sollen, möge unser Volk in idealer Begeisterung, tote die Octoberfeuer auflodtind, feinem idealen zweiten Kaiser nachstreben und vor Allem an dem schönen Bau sich freuen und ihn schützen helfen. Stolz auf seine Größe, bewußt seines inneren WertheS, einen jeden fremden Staat in feiner Ent­wickelung achtend, die Opfer, die seine Welimacht- stcllung verlangt, mit Freuden bringend, dem Parteigeist entsagend, einheitlich und geschlossen hinter seinen Fürsten und seinem Kaiser stehend, so wird unser deutsches Volk auch den Hansastädten

gfrtfa der Kriegszustand. Das mächtige England ist Dan den Ereigniff'n so überrascht worden, daß eS i«r spärliche Truppen gegen das tapfere Bnrenvölklein Metzen kann. Da ist eS begreiflich, daß man »rrderhand möglichst wenig Aufhebens von den Er- eigniffen dort unten im schwarzen Erdtheil macht und plß der sonst so geschwätzige Telegraph Dank der energischen Handhabung der Censur nur daS Noth-

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3. mit«

«arschirten zum Muellerpaß und daS GroS der Oranjebure», das bei Albertina und Winburg gelagert iaüe, besetzte den Vanreeneu-, den Tiniwa- und de» Srzuideuhoutpaß. So befanden fich bereits am Donnerstag Abend alle nach Natal führenden Pässe *8 den Händen der Buren.

8 Mk.

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Umschau.

Der Kaiser in Hamburg.

Kaiser traf Mittwoch Mittag gegen

Nachdruck verboten

3m Widerstreit der Gefühle.

Roman vou 6. Wild.

(8ertf*me.)

Eva wollte nach ihrem Schliffen jedenfalls W Pflicht treu thun und wollte sehen, ® fie alsdann nicht doch eine gewisse Befriedigung Bon tragen würde. Sie holte also aus ihrem «ffer einen reizend gamirten Arbettskorb hervor, Mte die befetten Wäschestücke »er Kinder hinein, >i das eine Hausmädchen um Stoffreste unb Garn richtete fich au bem einen Fenster bes Kinder- k«mers mit Hülfe eines kleinen Tischchens ein ganz ivvnthliche» Näheckchen ein.

Eva war ja selber für diese Arbeit nicht pasfionirt, »ar aber durch Großmama Saalfeld gewöhnt **&en, fie z» mache», und fe ging fie denn auch *»euem Muthe daran. Zur rechten Zett Hove sie ***» die Kinder uud ward von ihnen mit Freuden JPfifct. Auf dem Heimwege begegnete fie au einem ^»demagazien Madame, welche soeben Leine» für

Peignoir gekauft hatte.

.Sagen Sie, Fräulein wäre» die Morgenröcke ^Gräfin sehr reich mit Spitzen garnirt? Glaube» daß zehn Meter reichen werde»? Ich tonnte

** dem einen mir znsageude» Muster nicht mehr ^»wmen! Morgen müssen Sie meiner Schneiderin tot» beschreiben, wie die Röcke gemacht waren!

.Gemeinsam ging man nach Hause, wo das Kenner schon wartete, zu dem jedoch der Hausherr nicht erschien.

.Die Kinder benahmen fich bei diesem Mahl

tCabim {naben an der Westgrenze Natals statt. Zwei Corps kt Transvaalburen, bei denen sich übrigens auch das d.utsche Freicorps befand, rückten südwärts nach mit 6(6 km Brttkapaß, die Oranjebmen anS dem Vredebezirk t.mM r~"' ~

~ hi dürftigste berichtet. Wer da beobachtet hat, wie z. B. semests, bem spanisch-amerikanischen Kriege die englischen

!öbl «iil E-hheid standen, wurden gegen Glencoe dirigirt und ks Doornberglager überschritt die Grenze bei ik'mM Lantsdrift. Gleich umsichtige Vorwärtsbewegungen

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. 'DSTfTVßltlfl

Ouartals-AbonnementS-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bei allen

Freitag, 20. Oktober 1899.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.

und »erlag- Joh. Ang. Koch, Universitäts-Buchdruckerei tu Marburg. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur HanS Hupfer in Marburg.

Anzeigen nehmen entgegen. die Expedition dieses Blattes, die Annoncen- Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- ni

bürg, Wien; Rudolf Masse, Frankfurt a. M Berlin, München, Köln; 04.

C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M.. Berlin, Hannover, Paris jc.

Der Aufmarsch der Buren.

(*>71 i ** lieber eine Woche herrscht bereits in Süd-

Srenzen in verschiedenen Lagern gesammelt. So tarnten sie sofort, nachdem der ablehnende Bescheid Englands am 11. October d. Js. eingetreten war, ben Vormarsch gleichzeitig nach allen Grenzen hin t Cabiwi Finnen. Arn Vormittag deS Donnerstag hatten l.Zim» die Buren bereits überall die Grenzen überschritten. mite« Sus Natal, daS fich die Engländer als OperationS-

- -herallszuschSle» und zusammenzustellen, um einen untt 8aren Ueberblick über deu Stand der Dinge zu möbl'Zii «halten.

Bevor die Transvaal-Regierung das Ultimatum oil w England stellte, hatten fich die Buren an den

9 »ird sich eine Vorstellung davon machen können, was 1 y, ei!g H Telegraphenbureaus jetzt, wo es fich um England Bl® selbst handelt, in dieser Beziehung leisten. Und in m't die spärliche» Nachrichten, die anS

reiz KW Abafrika zu u»S bringen, btr widersprechendsten Art. a. mity Kielleicht erscheint es unter diesen Umständen nicht

.basts ausersehe» hatten, concentrirte sich naturgemäß 'mit Mia2 Jntereffe. Dort zeigte sich auch die Strategie deS Buren-GeneralS Joubert in hellstem Lichte. .....6aeral Joubert selbst, der fich mit bem Hauptlager -mit6« ki Sandspruit befand, trat den Vormarsch direkt t Langs Neck an und besetzte am Donnerstag früh ! mit6a liefen Paß. Das Wakkerstrornlager passtrte die tCabbio Lelelarberge und bemächtigte fich der Brücken über