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Marburg

34. Jahrg

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Gesühlspolitik vom Uedel wäre und deshalb Einmischung in den Streit zur Zeit nicht rath- erscheint. Aber sorgsam den Verzweiflungskampf verfolgen, den Transvaal führt, und ei»

irgend welche Ausreden erfinde»? unmöglich, zudem wußte fie ganz

Bei dem Terrorismus, den gerade die social» «nokratischen Organisationen auSüben, ist eS viel­leicht bedeutsam, daß gerade in diese Woche eine Siagabe Krefelder Arbeitswilliger fiel,

Diesem Streit um auch in mancher Be- eine so ungeheure den» daS steht fest MeinaugSverschieden-

fie ihr Alles bei dem Frühstück erzählen. Durch dies Versprechen beschwichtigt, ging Thyra, und Eva ließ ihre Sachen auS dem Salon bringen und räumte diesen schnell auf, so daß anscheinend Alles in gewohnter Ordnung war. Daun bestellte fie das Frühstück, ließ de» Tisch mitte» in die Balkonthüre stellen, setzte die Stühle zurecht und erwartete Thyra.

»fohl«!, alb, weil sich die Genoffen, die sonst nach den Veistcher- Etikett«. MN sozialdemokratischer Blätter stets in schönster bis Mk.& Monte leben, wegen derBernsteinereien" sich

Wie sollte fie machen?

Sollte fie

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Hatte?.

russische Presse aus ihrer Sympathie für Trans» vaal kein Hehl macht. Und in der Thai wird es wohl Rußland in erster Linie sein, daS England Schwierigkeiten bereiten könnte. Wer weiß, ob nicht demnächst der russtsche Bär de» lauge gewünschte» Stützpunkt am Perfischen Meer fich sichert.

Von Frankreich wird man für's erste keine Revanche für Faschoda zu erwarten brauchen. Die Vorbereitungen für die Weltausstellllug schließen größere politische Aktionen auS. Frankreich hat vor» läufig mit sich selber zu thun, wen» auch der AuSstand in dem Bezirk Le Creuzot durch den Schiedsspruch Waldeck - Rousseau's beseitigt zu sein scheint. Dieser Schiedsspruch ist übrigens ein recht drolliges Ding. Jede der beiden Parteien rechnet sich ihn als Sieg zu. Wir brauchen uns glücklicher Weise über diese Frage, wer nun eigentlich Recht hat, den Kopf nicht zu zerbrechen.

genan, daß Thyra doch die ganze Sache erfahren würde, und wollte ihr deshalb lieber ein wahres Bild der Thatfachen gebe», als durch entstellte Be­richte später an Thyra» Liebe eiubüße». Thyra war ja alt genug, nm die Vorgänge zu verstehe»; als die Comteß also zmückkam, begann fie ihre Er­zählung bei de» Ereig»iffe» in Paris, schilderte ihr die Scene vom letzten Abend und schloß dann mit den Worten:

®n stehst ein, Thyra, daß ich hiernach nicht bleiben kann. Ich habe geschwiegen zu de» Freiheiten der^BaronS WillmanoS, den» ich fürchtete ih» nicht und fühlte mich ihm gegenüber vollkommen frei; die ungerechten Anklagen Deiner Rntter aber kann ich nicht ertragen, und dann, daS siehst Du doch ein könnte ich auch Deines Bruders wegen nicht bleiben können.'

.Sch, Eva,' rief Thyra hier weiuend dazwischen, Dn hast ja recht; aber warn« liebst Dv ihn denn nicht? Ich weiß eS schon lange, daß er Dich liebt, und hatte eS mir so schön vorgestellt, daß Dn meine Schwester würdest.'

»Der Liebe kann «an nicht gebiete», Thyra, fie kommt »»gerufen.'

Wo steckst Dn »nr? BiS Dn schon fertig mit ehen? Dn hast doch nicht ohne mich gefrüh- ? DaS wäre abscheulich von Dir! Und ich Dir so viel zn erzählen. Warum mußtest Du

Unser Kaiserpaar hat in der vergangene» Woche Besuch gehabt, die junge Königin von Holland Md ihre Mutter. Beide waren nach Potsdam ge Ddnimen, um der Taufe deS jüngsie» Sohne» des Minzen von Wied beizuwohnen. Die hohen Säfte

,3a, daS ist wahr, Sva,' unterbrach die Comteß, .aber sage mir, Eva, wie ist eine« zu Mnthe, wenn sie da ist? Dn lächelst? Kannst Dn eS nicht sagen oder hast Du noch nie geliebt? Steh, ich wollte Dich so viel fragen, Dir erzählen, und nun gehst Du fort.'

,9hm, sprich Dich nur noch auS, mein Liebling; so lang ich noch hier bin, gehöre ich ganz nur Dir! Ich habe mit allem Anderen hier abgeschlossen 1*

.Nun, denn, so höre: ES find gestern wieder viele Fremde »»gekommen, und unter ihnen ist ein junger belgischer Baron, der mir sehr gefällt. Sein Name ist de CheSfiuiere, er ist groß, schlank und blond, ähnlich wie Papa gewesen sein muß. Sein Seficht ist nicht ganz so elend, aber er ist auch viel jünger. Er wurde unS durch ben Baron von Senile vorgestellt und tanzt entzückend. Wie schade, daß Du ihn nicht siehst, daß Du überhaupt nicht »och bei mir fein kannst. Weist Du eS überkam mich jedes Mal eine Art Beklemmung, wenn er.mich anfforderte, und da» that er ziemlich »ft. Ach, Eva, nun gerade willst Du fort, und ich bedarf jetzt Deiner vorzugSweffe. Mama machte dem Herrn gar kein sehr ftenndliche» Gesicht, und ich fürchte, wen» er heute seinen Besuch hier «acht, wird fie ihn recht kühl empfangen, ach, warnm bist Dn nicht mehr hier l Warum willst Dn nicht meine Schwester fein?*

Und dabei brach Thyra auf'» neue in ThräueuauS und hing schluchzend an Eva'» Hal», so daß diese einen schweren Kampf zu bestehen hatte.

Endlich erschien der Kammerdiener und meldete, daß bei Wage» Vorgefahre» sei und daß die Sache» de» FriuleivS bereits «ufgeladen würden. Eva riß fich von Thyra lo» unter dem Versprechen, ihr ost und

Der südafrikanische Krieg.

lieber den Kriegschauplatz und die Bettheilung Streitkräfte in Südafrika wird demHann.

trtPU war Thyra aufgeweckt worden und rief jetzt Eva.

(6 -

Courier' von militärischer Seite geschrieben:

Die englische Kolonie Natal wird vom Oranje- freiftaat und Transvaal in dem am weitesten nach Norden vorspringenden Theil ihres Gebietes durch dar DrakenSgebirge und den Buffalofluß geschieden. Hier befinden sich die Einfallstraßen sowohl nach Transvaal als nach Natal, und bereits im Jahre 1881 habe» in dieser Gegend die siegreichen Gefechte der Buren bei Langsneck und Majubahill die Ent­scheidung des Krieges gebracht.

Diesmal ist die Lage jedoch verändert, da sich jene Pässe in unbestrittenem Besitz der Buren befinden. Die Engländer waren zu schwach, um ihrerseits das Prävenire zu spielen. Sie haben ihre Vortruppen schon vor längerer Zeit von den Defileen zurück­gezogen, sodaß erst bei Ladysmith, wo alle in Natal befindlichen Truppen konzentrirt find, ein Zusammen­stoß zu eitoaiten ist.

Die Stellung bei Ladysmith ist von rein lokalem Standpunkte aus allerdings Vortheilhast, zumal die Engländer dort Verschanzungen aufgeworfen und schwere Geschütze zar Verfügung haben. Sie ist in der Front sehr stark, und an die beherrschenden Höhen ist eine Annäherung von Norden der Anmarsch-

von der englischen Regierung eine Bereitwilligkeit»- erklärung forderte, alle Differenzpuukte durch ein Schiedsgericht beizulegen. Damit wäre natürlich England, das fich sonst stets für die Schiedsgerichte erwärmt hat, keinesfalls gedient gewesen; denn nicht auf die Beseitigung der Differenzpunkte kommt es ihm an, sondern um die Unterjochung Transvaals unter die britische Suprematie. So antwortete die englische Regierung nur, sie habe zur Zeit nichts zu erklären. Damit ist der Kriegszustand geschaffen und wir werde» nunmehr wohl bald von einem Offensiv- stoß der Buren etwas vernehmen.

ES ist in diese» Tagen viel darüber geschrieben und geredet worden, welche Stellung Deutsch - l a nd in diesem Handel einnehmen soll. Diejenigen Politiker, denen eine Weltmachtspolitik Deutschlands ein Greuel ist, haben natürlich weidlich über die ge­zetert, die sich von ihrer Sympathie für daS tapfere Burenvölklein soweit trage» ließe», von der Regierung eine Einmischung zu Gunsten Transvaals zu ver­langen. Auch wir vertrete», wie jüngst in der Dreyfusaffaire, so auch hier den Standpunkt, daß

lehmig ist, können wir Sichtigkeit nicht beimesse», Bb ist auch trotz aller

den socialdemokratischeu Hetzern aufgestachelte» Trade- Unions gewinnt die Bewegung zu gunsten des Schutzes der Arbeitsfreiheit in England zusehends an innerer Stärke und äußerem Umfange. Der stark ausgeprägte individualistische Trieb des englische» Arbeiters verhindert, daß jenseits des Kanals die socialdemokratische Phrase eine so unumschränkte Herr­schaft über die Massen gewinnt, wie eS auf dem Festlande der Fall ist. Der englische Arbeiter zieht eS eben vor, für sich und seine Familie, statt für Rechnung der Führer zu arbeiten, die dem GroS der Genossen für ihre parteisteuerlichen Leistungen nichts zu bieten wissen, als geschwollene Redens­arten und Blancoacc'pte auf den famose» Zukunfts- ftaat. Wie aus dem Geschäftsberichte des soeben stattgehabten Kongresses der Free Labour Association hervorgeht, zählt dieser Verband zum Schutze des Rechtes der Arbeitsfteiheit bereits mehr als eine Viertelmillion Mitglieder, und es wurden seine Leute im Laufe deS Berichtsjahres von nicht weniger denn 279 Arbeitgebern beschäftigt. Namentlich in der Klaffe der sogenannten gelernten Arbeiter finden die Bestrebungen des Verbandes mehr und mehr Anklang, denn die in dieser Klaffe überwiegende» Intelligenz hat schon längst daS frevle Spiel durchschaut, das von den socialdemokratischen Soldhetzern mit den wahren Jntereffen der Arbeiterschaft getrieben wird, zu keinem anderen Zweck, als einer kleinen Minderheit arbeitsscheuer Demagogen aus der Tasche der Arbeiter ein sorgen­loses Wohlleben zu bereiten.

eventuelles Eingreifen bei späterer Gelegenheit nicht von vornherein von der Hand zu weisen, gebietet uns unser Interesse. Das wird jedem völlig klar fein, der Englands Plan in Bezug auf Afrika etwas genauer verfolgt hat. Und wem eS noch nicht klar fein sollte, dem wird vielleicht eine Aeußerung desStandard', des Leiborgans Lord Salisbury'S, die Augen öffnen. Das genannte Blatt schrieb dieser Tage in Bezug auf die Transvaalftage mit cynischer Offenheit:Es handelt sich nichl um Suzeränetät, sondern um wesentlich mehr, nämlich um die Suprematie, die wir beanspruchen Wir können nicht dulden, daß die Burenrepublik fich uns ideal in Südafrika gleichstellt. Wir sind und das müssen wir bleiben, die oberherrliche Macht in diesem Viertel der Welt.' In diesemViertel der Welt" liegt auch Deutsch-Südwest-Aftika.

Auch die übrigen Großmächte, die wohl sammt und sonders auf England nicht besonders gut zu sprechen sind, werden wohl dem Streite, bei dem fich England sehr stark wird engagieren müssen, die nöthige Aufmerksamkeit zuwenden, um gegebenen Falls den Moment, in dem England die Hände gebunden find, auSuutzen zu können. Die Ver­einigten Staaten allein bringen den Eng­ländern Sympathien entgegen. Mac Kinley ließ neulich erklären, es wäre ihm unmöglich, einen Vertreter Transvaals zu empfangen, da er Transvaal als einen Vasallenstaat Englands betrachte. Die Buren werden sich deßhalb wohl keine Kopfschmerzen zu machen brauchen. Wichtiger für fie ist, daß die

Unentgeltliche Beköstigung aller Schulkinder auf Kosten der Steuerzahler daS verlangt die Socialdemokratie in Beilin gegen­wärtig in ihrem Programm zu den Stadtverordneten- Wahlen. In einem Artikel zu diesem Programm be- rech-et derVorwärts', daß sich die Kosten einer Mahlzeit für ein Schulkind, bestehend aus Suppe, Gemüse und Fleisch, auf etwa 15 Pfg. stellen würden. Für 300 Schultage im Jahre würde auf den Kopf eines Schülers eine Summe von jährlich 45 Mk. entfallen. Damit bricht die Rechnung des Vorwärts' ab. 45 Mk. für jedes Schulkind aber ergiebt bei 200000 Schulkindern einen Jahres- Aufwand von 9 Millionen Mark. Dadurch würden die Kosten b:8 Volksschulwesens um nahezu 75 Proz erhöht werden, und ein Steuerzuschlag von 33^3 Prozent zur Einkommensteuer würde die weitere Folge sein. DerVorwärts' muß selbst zugeben, daß schon gegenwärtig die Rektoren in der Lage find, wirklich nothleidende Kinder aus den Mitteln von WohlthäiigkeitS - Vereinen und Stiftungen bei einer unentgeltlichen Frühstücks-Vertheilung zu berücksichtigen. Die Socialdemokraten aber wollen die Speisung aller Schulkinder. Dies entspricht ja auch der social- demokratischen Zukunft? Ordnung welche darauf zielt, die Unterhaltung aller Kinder auf Kosten der Stadt oder des Staates zu übernehmen.

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. OuartalS-Abonncments-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge­spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg.

viel zu schreiben, und nachdem fie den Leuten Adieu gefügt hatte, eilte fie hinunter, ohne fich auch »nr noch einmal umzublicken. Im Wagen fand fie eine» wundervollen Strauß mit der Karte des Grafen Olaf.

Sie habe» mir beim Abschied ein Blümchen schenken wollen, liebe Eva,' so schrieb der Graf, nehme» Sie ein Gleiches von mir anl Olaf.'

XIX. Capitel.

Eva'S Reise ging nach Paris ohne Unfall von Statten. Selbstverständlich war da» Erstaunen groß, al» fie in der Avenue Hortense eintraf, doch fand fie de» Grafen »ach etwa einstündiger Ruhe ganz informirt, als fie fich bei ihm melde» ließ. Die Gräfin sowohl al» auch Graf Olaf hatte» dem Diener einen Brief für den Grafen mitgegeben.

Der Graf empfing Eva, indem er auf die beiden offenen Briefe tote», mit de» Worte»:Hier liegen zwei Briefe, der gegen Sie, der andere für Sie, ich weiß Alle», was vorgefallen ist, mb .bin zu bem Resultat gelangt, daß ich Ihre Handlungsweise voll­kommen billige. Ich brauche Ihne» nicht zu sagen, Vie sehr ich Ihre» Fortgang bebaute, für Thyra unb für uns Alle, aber Sie könne» nicht ferner bei rat» bleiben. Was find nun Ihre Absichten für die Zukunft? Wen» ich mich recht entfhme, so wurde meiner Frau bei der erste» Unterhandlung Über Ihr Kommen mitgetheilt, daß Sie in keiner Weise genöihigt wären, unter Uremde zu gehen, daß Sie im Gegen- theil selber recht wohlhabend seien. Warum also kehren Sie nicht in den Schooß Ihrer Familie zurück? Wo ist man besser aufgehoben, als bei Eltern? Sie zögern? Nun ich will nicht »eiter in Sie bringen mit Frage»; jedenfalls könne» Sie auf mich zählen, xm

wseres Kaiserpaares sind in Deutschland freudig be- We Et worden und das Gefühl der Stammes verwandt (66 Haft, das u»S mit Holland verbindet, hat klare»

^schweig »ir nichts, sage mir, waS ist torgefallen?' ^-Aichtr, nichts, «ein Liebling, was Dich so auf- brauchte,' entgegnete Eva,Dein Papa ist unb munter in Paris und nur ich gehe.'

»jbet wieso, worum? Host Du schlechte

dichten ton Hause? fordert «an Dich dort? ®age mir, ich bitte Dich, den Grund 1 Noch haben wir Pläne für die Zukunft gemacht, ' hotte trittst Du mir im Reisekleide entgegen?

Eva! ich lasse Dich nicht! Gehe nicht sott 'wir! Du weißt ja nun, wie mein Leben ®tt wird ohne Dich; bleibe bei mir!'

$to hatte diese Scene totansgesehe», hatte fich ' schon stundenlang darauf vorberettet, und so bat tan Thyra, fich schnell anzuziehe», dann weite

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

Bureaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Gaffel, Magde-

, , . v- bürg, Wien; Rudolf Masse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln;

Sonntag, lo. Ottover 1099. C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M Berlin, Hannover, Paris rc.

Umschau.

Die Bewegung zum Schutz bet Arbeitsfteiheit.

Ungeachtet aller Anfeindungen Seitens der

Nachdruck verboten

3« Widerstreit der Gefühle.

Roman von 6. Wild.

(Fortsetzung.)

Durch das mancherlei Hin- und Hetgehen im

Verde» muß, bleibt leider trotz aller Deduktiooe» der 'gueri« Herren Brentano und Genossen wahr.

ranei. rite» bei dem Parteitag wieder z» Tage Iach[ leiteten, der Haß gegen die bestehende Gesellschafts- . ttimung ist alle» gemeinsam und ein Entscheidungs- j. j impf für das Endziel würde die Partei geschlossen

gerade gestern nicht «ti mit' fein! Eva, habe einen wundervollen Abmd verlebt,'--

dabei trat fie, nur mit dem leichten Motgenkleid und iffelchen bekleidet, neben Eva in ben Salo», »«bet was ist da»! Was sollen Deine Koffer hier, ?®u bist Dn in Reisekleide? ES ist doch nichts

6 14-^. «ui wu uh uni|tutiut t ö» in »»<H nitgie "Wt? Papa ist doch nichts geschehe»? Sch Sva.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marvnrg «nd Kirchhain.

nck und »erlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei tu Marburg. ff »*!** Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur HanS Hupfet ht Marburg.

Expedition: Markt 21. Telephon 55. Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

erthei Dort unten in Afrika ist der Stein »unmehr im s Pan Aolln. Nach anfänglichem Zandern, besten Gründe ehiaaii prZeit noch nicht aufgeklärt find, hat Transvaal ra einzig richtigen Weg eingeschlagen, den es zur .hnwll seiner Ehre und in zielbewußter Ver- IvUll heibigung seines VolksthnmS einschlagen mußte. Ei * W England ein Ultimatum gestellt, in dem eS die * Zurückziehung der Truppen und daS Unterlasten jeder [Cif fitere» Landung von Truppen forderte. Das Be- llfrfk «< einem Kampf, wenn irgend möglich, aus dem

«ege zu gehen, zeigte fich darin, daß das Ultimatum (vvt Ms die Suzeiänitätsfrage garnicht eingegangen ist unb

Wochenschau.

|A* ** 3n der vergangenen Woche haben sich die I** glätter vielfach mit demVolksparlament' befaßt,

ei ; i die Haare geraden find, erkrank kheotien, so charakteristisch er

Hannover stattfand, hat man z» einer ungeheuer * nichtigen Veranstaltung aufgebauscht, hauptsächlich des-

in der diese um polizeilichen Schutz vor ihren streikenden Genosse» baten. Diese Eingabe beweist fidfcpta Mf'S neue die Richtigkeit des Grundgedankens ichs*^ Arbeitswilligenvorlage. Daß daS Recht des eilen/, Arbeiters, zu arbeiten, wann und wo er will, vor ^mmMdem Terrorismus dec Organisationen geschützt

Ausdruck gefunden. Vielleicht besonders lebhaft an- - -esichts der Vergewaltigung, die England sich den erric Buten gegenüber zu Schulden kommen läßt.

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