Redaktion: Markt 21. — Telephon 55.
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«tsche Handels-Gesetzbuch in Kraft. Dasselbe trifft
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Ueber die Aufschriften an den Läden trifft
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i vSgeschriebeoen Vornamen an der Außenseite oder [OT M Eingänge des Ladens oder der Wirthschaft in
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iett gesprochen und befand sich jetzt noch nachdem
Ava war allerdings an diesem Tage erst zwanzig
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hieb in der Behandlung der F irm en, wie sie HH » Handelsregister einzutragen und im geschäftliche» schänd krkehr zu gebrauchen sind, und der Aufschriften . ’ i den Läden. In Bezug auf die Firmen verordnet
■Irma braucht außerdem nur den Namen eines er Gesellschafter, (mit einem des Vorhandensein einer
Sinne deS Firma an der Firma
int ihre auS
i machen.
Das neue Handelsgesetzbuch zieht einen Unter»
keine befriedigende Antwort gegeben. Die formelle Kriegserklärung Transvaals wird vermuthlich bereits unterwegs sei» und man kann jetzt stündlich dir Nachrichten von dem ersten Zusammentreffen der feindlichen Streitkräfte erwarte». Daß der KriegS- plan der Bure» zunächst auf kräftiger Offensive be»
sie schon bisher bestanden haben den 1. Januar n. I. entstehen.
Getreibetreibende, die Kaufleute H.-S. B. find, haben zugleich ihren Läden anzubringeu. Wenn
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Mhßrden erlassen worden find. Nach Art. 9 des Musührungsgesetzes werden nämlich als § 15 a der Gewerbeordnung folgende Vorschriften eingestellt:
»Gewerbetreibende, die einen offenen Laden haben «der Gast, und Schankwirthschaft betreiben, sind der. Wchtet, ihren Familiennamen mit mindeste»? einem
Herr Professor Lujo Breutauo
hat fich bekanntlich in letzter Zeft besonders stark gegen die sogenannte .Zuchthausvorlage- ius Zeug gelegt. Er und diejenigen, die kritiklos seine Worte
Theile der Besatzung, der jetzt, das Gewehr in der Hand, vor mir steht, und der mitgewirkt hat bei der auf Meine» Befehl bewirkte» Befitznahme von Kiautschou, Gott sei Dank verfolgt jetzt Alt und Jung, Hoch und Niedrig im Deutschen Reiche mit Liebe und Interesse jedes nnserer wenigen Kriegsschiffe, welche im Auslande Aufgaben zu erfüllen haben. Ganz besonder aber Mein Schiff »Kaiser- ist mit klopfendem Herzen reger Spannung bei der Lösung der Aufgabe in Tfintau begleitet worden, und lebt wohl kein keuscher Mann und keine deutsche Frau in unfein weiten Gauen, welche nicht freudig und erhobenen Sinnes die in der Heimath einlaufenden Nachrichten lasen, wir mannhaft Ihr und Euere Kameraden deS Kreuzer» geschwaderS für Deutschlands Ehre eingetreten seid. Für Mich ist eS eine besondere Freude, daß gerade dieses tüchtige ein Vierteljahrhuvdert alte Schiff am vorauSstchtlichen Ende seiner dienstlichen Laufbahn für diese einen so würdigen Abschluß finde» durste. Seine Entstehung verdankt es dem durch de» große« Kaiser neu geeinten deutschen Vaterlande, seinen Namen de« Titel, der Jahr- Hunderte lang in aller Zeit von der gesammten ge- Meten Welt mit Ehrfurcht genannt tourbe, und zum ersten Male wieder, von unseren Väter» heiß ersehnt, die Ehrfurcht gebietende Gestalt Wilhelms dis Großen schmückte. Zn wiederholten Malen während seiner Indienststellungen hat Mein Schiff „Kaiser- des neuen Deutschen Reiches Kriegsflagge mit Ehren in fremden Gewässer« gezeigt, und unauflöslich mit ihm verbunden ist 6er Name der wackeren Admirals Bätsch. Mit dankbarer Erinnerung verweilen meine Gedanken bei de» Woche», die Ich vor nunmehr 10 Jahren an Bord dieses Schiffes zngebrachi habe auf Meiner Fahrt »ach dem Mittelmeere. Da war es Meinem Schiffe „Kaiser- vergönnt, zum eisten Male seit der Zeit Friedrichs von Hohenstaufen das Banner des Deutschen Kaisers in die sonnigen Gewäffer Griechen- landS und Stambuls zu führen. Durch den schwer empfundenen Mangel an tüchtigen großen Ausland, schiffe» gedrängt, wußte Ich dieses ölte, zum Kreuzer nicht bestimmte Schiff noch einmal nach Ostafien hinaussenden. Mit Ehren kehrt es zurück und führt eine musterhafte Besatzung und ein vortreffliches Offizierkorps nach rühmlich gelöster Aufgabe in die Heimath. Möge ein jedes Meiner Schiffe dereinst int Laufe seiner Dienstzeit auch auf so schöne Er» innerungen zmückblicken können und fich die Zufrieden» heft seines Kriegsherrn erwerben, wie es Meinem guten, alten „Kaiser- vergönnt Mar!*
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mich mächtig angesprochen und möchte ich um keinen Preis Ihre Freundschaft missen; aber mein Herz bleibt stumm, ich empfinde die größte Hochachtung und viel Sympathie für Sie aber keine Liebe. UebrigenS bin ich auch zu alt für Sie, nicht den Jahren nach, aber int Geiste, und darum würden wir für die Dauer nicht für einander gepaßt haben. Ich glaube auch nicht, daß «ich da» Lebe», wie es in Diplomatenkreise« geführt wird, beftiedigt hätte, tmd weil ich mir die» Alle» sage, so muß ich Sie auch ganz offen »nd freimüihig abweisen.-
„Aber Eva,- unterbrach sie hier der Graf, ,be» denken, Sie, wa» Sie ihn«: Sie zerst»re» mein ganze» Lebensglück. Ich bin kein leichifinniger junger Schmetterling, der jede Blume umgaukelt, von jeder de« süßesten Ho»igtropfeu zu »ippen sucht, aber «irgend» fich dauernd niederläßt. Sie find meine erste Liede.*
„Eben deshalb will ich Sie nicht weiter gehen laffe», Graf! Ich zerstöre Ihnen für den Augenblick vielleicht eine Illusion, ein lustige» Gebäude, von Hoffnung und Liebe anfgeführt, das Sie aber ohne einen der Hauptfaktoren gebaut hatten: meine Zustimmung. Ich bin sehr unglücklich darüber, daß dies Alle» so hat geschehen müssen; doch bi» ic mir nicht bewußt, in irgend einer Weise daran schul zu fein, muß aber nichts desto weniger die traurige» Folge» trage». Wie schwer wird e» mir werden, mich »o» Thyra zu trennen, und wie schmerzt e» «ich, Sie nun so zurückznlaffe». Ader in» Eine» bitte ich Sie, Graf Olaf: wen» Sie mich wirklich lieben, laffe» Sie eS »icht zu, daß Bar»» Willman«'» mich verleumdet. Hier in ihre« Kreise »erben nur Thyra und Sie «ich »ermiffe», vielleicht auch Ihr Later ei« wenig; im Heftigen werde ich wohl bald vergeffe» fein!*
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Familienname und Vorname de» Inhaber» zn er» sehen find, so genügt selbstverständlich die Firma allein als Aufschrift.
Bei offenen Handelsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Kommandit-Gesellschaften auf Actieu müssen Vor» und Zunamen der persönlich haftenden Gesellschaft in der Aufschi ist an den Läden enthalte» sein. Nur wenn mehr als zwei Betheiligte vorhanden find, soll eS im Allgemeinen genügen, wenn die Vor- uvd Zuname» von nur zweien mti entsprechendem Zusatz, also: und C»., und Genossen und dergl.) ausgenommen werde». Um jedoch zu verhindern, daß nur die Personen genannt werden, die blos zum Schein in das Geschäft ausgenommen worden find, damit fich die eigentlichen Macher dahinter verstecken, est verfügt, daß die Polizeibehörden auch hier im einzelnen Falle die Angaben der Name« aller Theilnehmer anordne» können.
Cymi esellschafi anbeutenben Zusatz) ober allerdings die tonten aller Gesellschafter, (immer ohne Vornamen)
Bor bent Kampf.
** Die Würfel ftnb gefallen. Englanb hat, wie erwarten war, auf baS Ultimatum Transvaals
Riffen hatte sie sehr gereift, sodaß fie sich, unter» W- durch das Bewußtsein ihrer geistigen Heber» tytnfieit und im vollsten Empfinden ihrer Unschuld M der Gräfin gegenüber vollkommen gleichberechtigt Wie und furchtlos vor ihr stand.
„Auf offene Handelsgesellschaften, Kommandit. Gesellschaften und Kommandit»Gesellschaften auf Aktien finden diese Vorschriften mit der Maßgabe Anwendung, daß für die Namen der persönlich haf. tenben Gesellschafter gilt, was in Betreff b er Marne« ber Gewerbetreibende« bestimmt ift*
„Sind mehr als zwei Betheiligte vorhanden, deren Namen hiernach in der Aufschrift anzugeben wären, so genügt es, wenn die Namen von zweien mit einem das Vorhandensein weiterer Betheiligter an- deutenden Zusatz ausgenommen werden. Die Polizeibehörde kann im einzelnen Falle die Angabe der Namen aller Betheiligten anorbnen.*
Diese Bestimmungen über die Aufschriften an Läden gelten also, wohlgemerkt, für sämmtliche Gewerbetreibende, die einen offenen Laden habe» ober Gast- unb Schankwirthschaft betreibe«, gleichviel ob
die — Gott weiß eS — ebenso ungesucht war meinerseits, al» die Begegnng mit Graf Olaf; er hat Ihnen hoffentlich gesagt, welche Anträge er damals für gut befand, mir zu machen und in welcher Weise ich ihn abfertigte. Jedenfalls aber solle» Sie nicht de» Vorwurf wiederholen könne», daß ich U». friede» in die Familien trüge. Ich verlasse ihr Hau» und bedauere nur, daß eS heute schon zu spät dazu ist und ich erst morgen abreisen tonn.*
„Nun, bann find wir ja fertig hier, eher Baron," rief die Gräfin mit nervösem Lachen, „kommen Sie zurück in» Casino, die Francaise wird zu Ende sein und Thyra könnte mich vermiflen,- — und fie rauschte ans dem Salon von Baron WillmannS gefolgt.
Olaf war während EvaS Rede in einem Fauteuil gesunken und hatte das Gesicht mit ber rechten Hand bebeckt. Nachbem sich die Thür hinter der Gräfin geschloffen hotte, wände fich Eva um und schritt seufzend hinter deS Grafen Stuhl. Eine tiefe Trauer lagerte fich Über ihr Gesicht, fie stützte die linke Hand schwer auf die Lehne unb sprach leise in schmerzlichem Tone:
„Mehl lieber Gras, ich habe Ihnen sehr wehe gethan l 3» einer »der anderen Form hätte ich da» immer gemußt, denn, ich ton» niemals Ihre Fra» werde», weil — weil ich Sie »icht lieft.*!
Bei liefen Worte» hob Olaf das Haupt, »audte eS »ach de« junge« Rädchen um, al» wollte er etwa» entgegnen, doch winkte ihm Eva zu schweige» n»d fuhr fort:
„Weun ich Sie ftüher keuue» gelernt hätte, oder vielleicht auch viel später, so wäre eS mögUcher Weise ander» gekommen, den» ich ton» Ihne» frei nab »ffe» gestehe», daß Sie mir ei» sehr werther »nd lieber Freund find. Ihr vorurtheittsteier Siu» und Ihr »nermüdliche» Strebe» »ach Veredlnvg habe»
„Fran Gräfin*, begann fie mit vollkommener Me, „Sie hätten durchaus nicht «öthig gehabt, fich ft der Rolle der Lauscher!» herabzulaffen und fich so ft erregen, n»d we»» fie »och einige Minuten länger gartet hätte», so würden Sie fich vo» der Wahr» to dieser Sorte überzeugt habe». Die Anklage», N$e Sie gegen mich vorgebracht habe», al» hätte g®it Graf Olaf schon längere Zett in heimlichem Übernehme» gestanden, find zu kleinlich, al» daß 2 k» der Mühe werth hiette, fie zurückznweisen zu widerlegen. Hoffentlich hat Ihne» Ihr dttvährSmann auch von der geheimen Zusammen.
erzählt, die ich mti ihm gesucht habe, und
„Nein, niemals,* warf der Graf dazwischen, „und ich kann e» nicht billigen, daß Sie fort wollen. In einigen Tagen kehrt mein Vater zurück; er wird mir seine Hilfe gewähren und wir werden glücklich werde» —*
„Wenn ich Sie liebte, Graf! — ES ist mir unevdlich leid, Ihnen wiederholen zn müssen, daß die» nicht der Fall ist, unb bebhalb ermannen Sie fich, Graf, unb lassen Sie wich in Frieden ziehe». Ich gehe »ach Pari» zurück, wo ich Ihre» verehrte» Later spreche» »nd «ich vo» ihm verabschiede» werde, und —*
„Und ich begleite Sie,* rief Graf Olaf ungestüm au».
„Nein, da» werde» Sie nicht thu», Graf Olaf. Solle» die böse» Zu»gen vielleicht Recht behalte», die mich eine Jntriguantin und Ruhestöreri» gesaunt habe»? Ich reife allein unb Sie müssen versuche«, mich z» vergeffe«. Ich weiß, daß e» Ihnen schwer werden wttd, lieber Freund, man kann nicht so leicht da» erste hellige Liebesgefühl aus dem Herze» reiße«, ich weiß da» aus Erfahrung; aber es geht, und die Zeit und die unendlich wechselnden Ereignisse helfe», und so wird einem doch möglich, waS anfänglich unmöglich scheint. Und nun gehen Sie, Graf, Sie find schon zu lange hier gewesen. Thyra wird bald heimkommen, gebe» Sie mir Zeit mich z» sammeln, damit ich ihr ruhig gegenübertteteu kann mit der Nachricht meines Fortgehens. Bedenken Sie anch, wie viel ich »och zu thu» habe bis zu meiner Abreise. Zudem, wo» hätte» wir uu» »och zu sagen, da» wir nicht von einander wüßte»? Wir wolle» u»S also nicht entnerve», die Stunde der wirkliche« Abschied» morgen wird «och schwer genug werde«, denn ich wiederhole Ihne», ich gehe mtt unendlichem Bedauern l*
(rortsetzung folgt.)
v dem ausgeschriebenen Vornamen zu ersehen, so ihli» ^ügt die Anbringung der Firma."
Die Handelsfirma nach dem Handelsgesetzbuch.
♦ Mit dem 1. Januar u. IS. tritt das neue
u enthalten, ebenso wie für die Firma einer vmandttgesellschaft der Namen wenigsten» eine»
ersönlich haftende» Gesellschafters, (mit einem de» . korhandeusein einer Gesellschaft anbeutenben Zusatz) ™ «geschrieben ist.
, , — Einführungsgesetz Bestimmungen, wie fie ähnlich , * i einzelnen Gegenben des Reichs bisher von Polizei-
Rachdmck verboten
3m Widerstreit der Gefühle.
Roma» vo» 6. Wild.
(Fortsetzung.)
Eva, die von der fchnelleu Aufeinanderfolge ber
/tifl TT UM» W|UMU puf MVU, UUU/VlUl
■ mefer schwieg, in einer Betäubung; fie machte sich »urg jtz,ch von ihm lo» unb inbem sie ihn bat Licht tgerr*** -
Umschau.
Des Kaiser» Abschied vom „Kaiser*.
Der Kaiser hat gelegentlich der Besichtigung des aus Ostafien zurückgekehrteu großen Kreuzers „Kaiser" blgenbe Ansprache an die Besatzung gerichtet:
„Mit tiefen Dank gegen Gott, der schützend seine Hand über Euch allen gehalten hat, begrüße Ich aus wärmsten Herze» dies bewährte Schiff und seine tapfere Besatzung. Zugleich spreche Ich Euch Meinen Dank als Euer oberster Kriegsherr und den de» gesammten deutschen Vaterlandes aus dafür, daß Ihr von Neuem den deutsche» Namen im Auslände zu Ehren gebracht habt. Die» gilt vor Allem dem
Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain, nrfnnb Striae: Joh. Aug. Koch, UniversitätS-Bnchdruckerei iu Marburg. Jllnstrirtes Sonntagsblatt verantwortlich für die Redaktion: Redakteur Han» Hupfer in Marburg.
als Evangelium anpaunten, haben fich sicherlich in der Hoffnung gewiegt, dem ihnen verhaßten Gesetzentwurf nun endgültig den Garaus gemacht zu haben. All seine Beweisführung aber, all seine graue Theorie wird jetzt über den Haufen geworfen durch eine s Reibung aus Krefeld. Dort besteht ein partieller Ausstand in zwei Großfärbereien. Wie nun mitge- theilt wird, haben fich die Arbeitswilligen, 416 Färber und Mädchen, genöthigt gesehen, eine Eingabe a» >en Oberbürgermeister zu richten, worin fie wegen örtgesetzter Bedrohungen um polizeiliche» Schutz und Aufhebung der Streik- p osten bitten.
Diese Eingabe, aus der Praxis des Leben» heran» entstanden, stellt einen lauten Protest dar gegen die künstlichen Deduktionen, mti denen sich Herr Brentano und die ihm Gleichgesinnten abquälen. Sie zeigt klar und deutlich, wa» »oth thut: für jeden Arbeiter die Sicherung ber Rechts, unbehindert seinem Erwerbe nachzugehen, wann unb wo es ihm beliebt. DaS, unb nicht» aubereS will die Vorlage auch erreichen. Diese Seite des Gesetzentwurfs haben die Herren auf ber Linken aber stet» sorgfältig verhüllt; bnrch ihr Geschrei über die angeblich bebrohte Koalitionsfreiheit haben fie die allgemeine Aufmerksamkeit vo» ber Thatsache abzulenken versucht, baß fie bem Arbeiter bie Freiheit absprechen, fich dem Drucke einer Organisation zu entziehen. Dieser Versuch ist jetzt kläglich gescheitert unb Herr Brentano und seine Helfer find durch die Krefelder Vorgänge ad absurdum geführt. Mau mag mit einzelnen Paragraphen des Gesetzentwurfs nicht einverstanden sein, daß aber etwas in der von ber Vorlage angebeuteten Richtung geschehen muß, liegt wohl klar auf ber Hanb. Herr Brentano hat behauptet, ber Gesetzentwurf beraube die Arbeiter ber Möglichkeit auf das Angebot ber SBaare, von deren Verkauf fie leben, Einfluß zu üben. Welch' anberent Verkäufer hätte man je zugemnthet, das Angebot seiner SBaare durch den Käufer regel« zu lasse«! Ob Herr 83re«ta«o nunmehr auf bie Gegenfrage zu antworten vermag: Soll man es zulassen, baß ein Verkäufer verhindert wirb, seine SBaare an ben Manu zu bringen I Daß die Eingabe fich auch gegen baS angeblich so harmlose Stteikpostenstehen toenbet, ist übrigens besonberS bedeutungsvoll.
! gjfjj «ülich lesbarer Schrift anzubringen. *
- . „Kaufleute, bie eine Handelsfirma führen, haben ' »gleich die Firma in bezeichneter Weise an den —r—Wade« oder der Wirthschaft anzubringen; ist au»
adlum ,18 «bst, 1 des H>S.-B., aß „ein Kaufmann 8 wen Familien Namen mit mindesten» einem »Sgeschriebenen Vornamen als Firma enn । fahren hat.* Im Art. 22 de» Einführungs- 8 k * esttzes ist aber die Einschränkung enthalte«.
Svr« ,Die zur Zeit de» Jnkrafttreteu» de» H.-G.-B.
* n Handelsregister eingetragenen Firmen tonen weitergeführt werden, soweit fie noch itip en bisherigen Vorschriften geführt werd:« durften.* toter ist nach § 19 des neuen Gesetzes bei offenen
verschiedenen Eindrücke und Empfindungen wie ge- ttet 1 Shgit, war, hatte feit Graf Olafs Ankunft noch kein samt -------
. indels-Gesellschaften, selbst wenn fie noch dem iriscl llkrafttreten desselben errichtet werben, bie Beifügung rebel en Vornamen überhaupt nicht erforberlich. Die
Mchßsch
. A. auch über bie Handelsfirma Bestimmungen -"öespi schneidender Art. Heber dieselben herrscht an- 6 F°ri einenb noch nicht überall völlig Klarheit. Es ist inbe ßeßhalb vielleicht nicht überflüssig, auf fie aufmerksam
_____ Salon anznzünde», trat fie der Gräfin, welche te ft Ehrend Graf Olafs Worte in das Zimmer zurück« )er eh «wichen war, gegenüber.
Ift g< kva war allerdings an diesem Tage erst zwanzig hrmalh Nie alt geworden, aber das letzte Jahr mit feinen zugeb« ‘•seren Kämpfen, mit seinen reichen äußeren Er«
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. "DSTaV ßl tVfT Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes die Annoncen-
Ouattals-Abonnements-PreiS bei der Expedition 2 Mk., bet allen Bureauxvon Haase,yemL Vogler FraEuri aMCassttMagdc- q.
Nollämtern 2 25 Mk terkl Bestellaeld) ^niertionsaebühr: -die ge- —, .. . n t . nnn bürg. Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln, vtt. rQlUjiy
spalten« Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeil« 25 Pfg. FlkllUg, 13. OklHökl 1899. C. L. Daube L Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Parts re. ____