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Wenn Graf Murawiev auf Reise» geht, so thut «'S nnr um rusfischer Interessen willen. Diese aber liegen in Asien, in China und Persien. Da liegt der Bedanke also nicht fern, daß Rußland das Vor­gehen Englands gegen Transvaal zu irgend einem Echachzug in Asten benutzen will, und daß Frank­reich dabei helfen soll. Die russische Diplomatie hat es immer meisterhaft verstände», Vermittelungen

Justiz-Gesetzen, worin u. A. der Nacheid und die Bestrafung uneidltcher falscher Aussagen vor Gericht eingeführt wird; die Novelle zum Strafgesetzbuch, allgemeiner bekannt unter dem Namenlex Heinze", und die Novelle zur Gewerbeordnung, welche die Verpflichtungen der Gefindevermiether und Stellen­vermittler regelt, für die Kleider- und Wäscheconfection u. A. Lohnbücher und Arbeitszettel einführt, im Handelsgewerbe die Ruhezeit, die Mittagspause der Gehülfeu und den Ladenschluß, den BauconsenS ge­nehmigungspflichtiger Betriebsanlagen behandelt. In der Commission stecken noch das Fleischbeschaugesetz, daS dem Reichstag am 17. Februar zugegangen ist, das Telegraphenwegegesetz, daS am 10. März vor­gelegt, und die Reichsschuldenordnung, die am 4. Mai eingebracht wurde. Dazu kommen noch eine ganze Reihe insbesondere gewerbepolitischer Anträge aus dem Hause, die ebenfalls die zweite Lesung bereits pasfirt haben, und schließlich die Vorlage zum Schutz des gewerblichen Arbeitsverhältnisse», die sogleich in zweiter Lesung im Plenum verhandelt werde» soll. ES stehe» aber bereits »och weitere Vorlagen in sicherer Aussicht. Zunächst die Novelle zum Weta- gesetz, daS bereits in dem sogenanntenWeinparla­ment", der mit Weinintereffevte» im Hochsommer ge­pflogenen Rücksprache, vorbereitet ist. Dann ist int Hinblick ans die Pestgefahr anzunehmen, daß ein Reichsseuchengesetz vorgelegt wird. Sehr wahrschein­lich ist eine Vorlage über die Regelnug des privaten Versicherungswesens nud den Schutz des Urheberrechts. Dazu kommt als eine der Hauptaufgaben der Session die Reform des Unfallversicherungsgesetzes, deren Ein­

bringung im Laufe des Winters jetzt officiös gekündigt ist.

angedeuteten Verhandlungen auch noch andere Ange­legenheiten nebenher; aber es wäre seltsam, wenn nicht in der bezeichneten Richtung neuerdings mancherlei geschehen wäre. Die Zeit wild lehren, ob diese Ver- muthungen richtig sind.

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zu oo , ferbeftd Begehn (6181 ige.

Verordnungen über die Beschränkung der Beschäftigung von Arbeiterinnen nud jugendliche» Arbeitern in ver­schiedenen industriellen Betrieben und Bergwerke»; die Ausdehnung der Bestimmungen der Gewerbe­ordnung über die Sonntagsruhe und die Beschäftigung weiblicher und jngendlicher Arbeiter auf die Werk­stätten der Kleider- und Wäschekonfektion; die Aus- dehnung der Unfallversicherung auf Hertngsfischer; die Verordnungen über den Arbeiterschutz in Bäckereien, Akkumulatorenfabriken, Ziegeleien, ThomaSschlacken- Mühlen, Buchdruckereien, Schriftgießereien, Rotzhaar- spinvereien, Bürstenmachereien rc.

An neuen socialpolitischen Gesetzen find in der­selbe» Zeit zu verzeichnen: Die Abänderung der Gewerbeordnung vom 6. August 1896 mit erweitertem Kinderschutz und Ausdehnung der Sonntagsruhe auf die Angestellten von Konsum- und anderen Vereinen; die Gesetze über Beschlagnahme des Arbeitslohnes und die Vorrechte des Arbeitslohnes bet Zwangs­vollstreckung von Grundstücke» zum Schrtz der Ban- Handwerker gegen Schwindelunternehmungen; die Regelung des Lehrlingswesens, nud schließlich als Hauptwerk der socialpolitischen Arbeit des letzten Jahres das neue JnvalidenverstchernngSgesetz vom 13. Juli 1899.

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kann, so heißt man's willkommen.

Die Reise deS Grafen Murawlew sieht auS eine Mobilmachung, die des Herrn von Bülow eine Rekognoszierung. Vielleicht laufen neben

Auf der letzten Generalversammlung des Verein» für Socialpolitik in Breslau ist wieder die Klage laut geworden, daß in der Socialpolitik ein Stillstand eingetreten sei. ES ist angestchts des umfassenden BerathnngsmaterialS, das ben Reichstag in der laufenden Session bereits beschäftigt hat und im Winter weiter beschäftigen wird, geradezu unerfindlich, wie in einer wissenschaftlich geschulten Vereinigung noch ein solches Schlagwort laut werde» kann. Unzweideutig hat die Regierung wiederholt erklärt, daß fie die sociale Reform Schritt für Schritt ben auf trete nben Bedürfnissen gemäß weiterzuführe» gewillt ist; und ein nur flüchtiger Ueberblick über das, was socialpolitisch in ben letzten drei Jahren im Reiche geleistet worden ist, genügt, um jenes feindselige Schlagwort in sein Nichts zurückzuweisen.

Seit 1896 sind folgende socialpolitische Maß­nahmen auf dem Wege von Verordnungen des BundeSrathS durchgeführt: Eine große Reihe von

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen- Burcaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M Cassel, Magde-

Epruug mache», vielleicht auch jede Gegenwehr Eng- ladS von vornherein abschneiden; genug, es wird

That hatte sich daS liebenswürdige Mädchen allerlei hübsche Ueberraschuuge» auSgedacht.

Die Gräfin hatte für Thyra einen sehr schönen, filber- gratten Anzug in Cachemire und Surrah auS Paris komme» lasse», nebst dazu paffendem Schirm, Hut, Handschuhen rc., von welchem Eva ganz entzückt ge­wesen war.

Thyra selber hatte dem Grafen bei feiner Reise nach Paris eine Probetaille von Eva mitgegeben für die Schneiderin und der Graf in feiner gewohnten Liebenswürdigkeit hatte wirklich die Toilette int Namen der Gräfin besorgt. Er selber hatte dann noch ein Paar kleine Perlen-BoutonS für die Ohren geschickt und die Baronin Fecamp, welche Eva für ihr Inter­esse an Felicitas Dank schuldete, schenke ihr ein Paar ganz feiner Armspangen mit Perlen. Graf Olaf und Thyra hatten nur gemeinsame Geschenke für Eva, unter denen ihr besonders ein großes Gruppen­bild der beiden Geschwister in Del retouirt, viel Freude machte. Die Bilder waren sprechend ähnlich und Eva war In der That sehr beglückt über dieselben.

Ferner gaben ihr die Geschwister eine Broche mit echten Perlen, zu den Ohrringen paffend, so daß Eva fich sehr reich vorkam. Diese Aufmerksamkeiten hatten fie sehr erfreut, dazu erhielt fie liebe Briefe von Hanse und von den alten Freunden, worin fie unter Anderem auch laS daß Wallher v. Altenhof versetzt fei und nicht mehr in der Nähe von B. stehe.

Wie dumm, daß Lucie nicht schreibt, wo er ist; das muß fie ganz vergeflen habe»,' murmelte Eva vor fich hin, und im Lesen tauchten die Bilder all' der liebe» Freunde vor ihr auf, und fie konnte fich eines Gefühls der Sehnsucht kaum erwehren. Sie dachte auch an Waüher und wie er immer scherzend das Recht, ihr Cavalier zu sein, 'geltend gemacht habe.

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Ist in b e r deutschen S o c ialp o litik Stillstand eingetreten?

-,.. , . ... r nnn bürg, Wien; Rudolf Masse, Frankfurt a. M Berlin, München, Köln;

Mittwoch, 11. Oktober 1899. C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M Berlin, Hannover, Paris re.

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schmeicheln, auch jetzt noch als ein Faktor in der großen Politik anerkannt zu werden, und man mag fich darauf hin gern als Werkzeug brauchen lassen. Vielleicht wird Spanien nur gebraucht, wennS Roth thut; aber versichert hat mau sich wohl seiner Dienste auf alle Fälle

Anderer Statur werden die Besprechungen deS Herrn v. Bülow mit dem österr. ungar. Minister gewesen sei». Deutschland und Oesterreich gehöre» »och immer dem Dreibunde an, zwischen Oesterreich und Rußland aber besteht seit einiger Zeit ein Ein­vernehmen über die orientalische Angelegenheit. Wir haben, wenn nicht auf der Balkan-Halbinsel, so doch in Kleinasien sehr wichtige Interessen, die von Jahr zu Jahr zunehmen. Vielleicht ist die in letzter Zeit nnvnkeunbar erfolgte Annäherung Griechen­lands an die deutsche Politik auf dieses Konto zu sitzen. Die Griechen bilden in Kleinasien einen wichtigen Bestandthetl der Bevölkernng; wenn zwischen dem deutschen Reiche, dem Sultan und Griechenland angenehme Beziehungen bestehen, so ist daS für alle Betheiligten von Werth und läßt auf eine gedeihliche Entwickelung Kleinasiens hoffen. Rußland aber steht sowohl das Wachsthnm des deutschen Einflusses, wie das Abrücken Griechenlands, von Rußland ab und zum Sultan hinüber, höchst ungern. Da mag denn Herr von Bülow gern die Gelegenheit wahrgenommen haben, auf dem Weg über Wien beruhigende Erklärungen über die deutsche Politik im Orient nach Petersburg zu richten und vielleicht ein wenig zu hören, welche Pläne Rußland etwa auf der Balkan-Halbinsel und in den trans­kaukasischen Gebieten Asiens hat. Man interessirt sich ja immer für den lieben Nachbar, und wenn man durch einen Dritten etwas über ihn erfahre»

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Ob sie wohl heute Alle ihrer gedachten? Gewiß! Und sie war nun so weit vvn ihnen entfernt. Aber fie fühlte fich ja ganz glücklich jetzt, deshalb wollte fie auch nicht traurig sei».

Thyra hatte fie gebeten, die nette Toilette gleich anzulegett; daS that Eva nach dem Dejuner, und wie im Triumph führte Thyra sie spazieren, da fie behauptete, e» sei ganz allein ihr Werk, daß Eva so schön aussehe, und fie sei sehr stolz auf ihre Idee. Abends war eine Reunion tat Casino, von welcher Eva auf ihren eigenen Wunsch fern blieb. Sie wollte gern einige Standen für fich haben und richtete fich nachdem Thyra gegangen, in dem kleinen Salon ganz hänSlich ein für einen gemüthlicheu stillen Abend unter ihren Briefen, Bilder», Blume» rc. Der junge Graf hatte allerdings gezürnt, daß fie fich anSschloß, aber Eva hatte ihm gesagt, daß eS ihr eigner Wunsch sei, allein zu bleibe» und so hatte er fich denn zufrieden gebe» müsse». 6r war ben ganzen Tag über ziemlich verdrießlich gewesen, waS Eva ketaeswegs entgangen war, aber er war in ben letzten Tage» überhaupt immer sehr zerstreut erschienen und Eva bemühte fich auch jetzt, wo fie ganz allein war, nicht, ben Grtmb dafür zu errathe». Die Balkonthür stand weit geöffnet, der Himmel war vom Herr- lichste» Dunkelblau, indem die unzähligen Sterne mit bläulichem Licht schimmerten, und leise hörte man daS Rauschen deS Meeres. Eva löschte ihr Licht nnb ging auf ben Balkon; fie hatte es gern, hier ganz im Dunkeln zu sitzen nnb liebte es, manchesmal auch trüben Gedanken nachzuhäugen. Es war eine köstliche Stille ringsum, die nur zuweilen von einem matte» Schall brr Musik unter- broche» »urbe. (Fortsetzung felgt)

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Und hätten einen Eklat herbeigeführt, der nur mit meinem Fortgang hätte enden können, und daS hätte der ganzen Welt den Glauben beibringen müssen, als wäre ich wirklich schnldig gewesen. Da ich mich aber vollkommen vorwurfsfrei fühlte, wollte ich dem Herrn Baron nicht weiche». Vielleicht ignorirt er mich diesmal vollständig; baS wäre mir schon daS Liebste!"

ES schien al» sollte fich diese letzte Voraussetzung Eva'» bestätigen, denn beim erste» Besuch nahm Baron Willman»» außer einer kurzen kühlen Be. grüßung deS jungen Mädchens gar keine wettere Notiz von ihr, und nur manchmal in ben nächsten Tagen fühlte Eva instinftiv, wie feine lauernden und beobachtenden Blicke ihr folgten. DaS berührte fie aber weiter nicht, denn fie brauchte Niemandes Blick zu scheuen.

Jedenfalls hatte die Gräfin ben Baron sofort zum Vertranten ihrer Pläne in Betreff ihre» Sohnes gemacht, ben» er unterstützte ihre Bemühungen, Graf Olaf und Baroneffe Margot bei alle» Gelegenheiten zu paaren, auf da» Nachdrücklichste. Eva that dies fast unbewußt auch, denn fie wollte die Befürchtungen der Gräfin beruhigen und ihr zeigen, daß sie nicht zu besorgen habe, Graf Olaf würde von ihrer Seite irgend welche Ermuthignvgen finden. Damtt war nun der junge Man» gar nicht zufrieden und sprach die» Eva vorwurfsvoll a»S, verdoppelte auch seine Auf­merksamkeiten für fie und ließ bei jeder möglichen Gelegenheit merke», wie hoch er Eva schätze und stelle, was dem Baron meist ein sarkastische» Lächeln entlockte.

In diese Zeit fiel Eva'» Geburtstag, de» Thyra natürlich ganz genau wußte und wegen desieu fie Eva schon tagelang vorher mtt allerlei Geheimuiß- thuerei sehr geneckt und «müstrt hatte, llnd ta der

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. Quartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge­spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg, Reklamen: die Zeile 25 Pfg.

-Wie, Sie hatte» ein Reukoutre? unterbrach * Gras die Worte des jungen Mädchens,und da- haben Sie mir nichts gesagt? Wann war da» ?*

®»« sah nun, daß fie eigentlich ganz gegen ihre» sich hatte hinreißen lasse», ,» viel zu sage», so mußte fie nun wohl »der übel dem Grafen ? fcem Ueberfall de» Baron» erzähle», vermied e» z*1- in erwähnen,'daß der Baron auch Lerdächttgungen

Deutsches Reich.

* Berlin, 10. Oktobex.

Es war ausgefallen, daß der Kaiser nach der Rückkehr von Rominteu am Sonnabend Nach­mittag nur den Staatssekretär v. Bülow, aber bis heute weder den Fürsten Hohenlohe «och Herr» v. Miquel empfangen hat. Heute erfährt man, daß Fürst Hohenlohe seit einigen Tagen durch eine Er­kältung genöthigt ist, daS Zimmer zu hüten.

Der neue Marine-Etat verlangt nach demBeil. Tagebl." für die bereits im Bau befind­lichen und die neu zu bewilligenden Schiffe 65,5 Millionen Mark. Diese Summe vertheilt fich auf acht Linienschiffe, acht Kreuzer und zwei Torpedo- bootsdivistonen. Von den Schiffen find sechs Panzer und zwölf Torpedoboote bereits bewilligt; für die­selben werden zweite und dritte, beziehungsweise vierte Raten verlangt. Dazu kommen sitzt die Nm- forderungen für zwei Linienschiffe, einen großen und zwei kleine Kreuzer und eine Torpedobootsdivifion.

Mitte November wird in Berlin eine Kom­mission von höheren Offiziers» zur Festsetzung de» Entwurfes einer neuen Felddienstordnung für die Armee zusammenttktm. Zum Voisitzende» dieser Kommisfion ist, wie uns aus Metz geschriebe» wird, der Kommandeur des 16. Armeekorps Graf v. Haeseler ernannt.

Der erste deutsche Kabeldampfer soll Ende Oktober in Port Glasgow vom Stapel

Allerhand Wahrscheinlichkeiten.

** Der russische Minister Graf Murawiev hat in Jari» mtt dem französischen Minister Delcassö ver­handelt, der deutsche Staatssekretär von Bülow hat gdt dem österreichischen Minister GoluchowSkt eine naierrtbung gehabt. Was mag da vorgehen? Im Augenblick, da England sich anschickt, die Hand auf

*_* uim.ibwu.h«. Ich weiß guch nicht

weshalb mir der Baron so fatal ist aber ich ff ein Gefühl der alleriutenfivsteu Abneigung gegen * durchaus nicht unterdrücken. Nun, vielleicht läßt ?Aich diesmal ganz link» liegen, eingedenk der Ab- *wg, welche ich ihm bei nuferer letzt« Begegnung * Heil werden liefe I"

Umschau.

Wiederzusammentritt de» Reichstages.

Der Reichstag soll am 14. November wieder zusammentreten. Der Arbettsstoff, der ans dem ersten SesfiouSabschuitt unerledigt vorliegt, ist sehr umfangreich. Nicht weniger als fünf wichtige Vor­lage» find in den Commissionen fertig durchberathen, so dafe ihre Verhandlung im Plenum beginnen kann, nämlich die Novelle zu den Postgesetzen, die neue Fernsprech-Gebühreu'Ordnung, die Novelle zu den

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Nachdruck verboten

Sm Widerstreit der Gefühle.

Roman von C. Wild.

(Forts»»»»,.)

bolle» wir Thyra inS Komplott einweihe» ? 3$ glaube, fie schließt fich mit Freuden jeder Ser» wiirung gegen ben Baron an, denn er ist ihr ihm Ochsten Grade unangenehm.'

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(kW Frankreich, den lieben Verbündeten, vermuthlich Be-

_ chie» großen Theil Afrika» zu legen, ist diese Frage sucht tat m>hl ganz natürlich. Die Verrnuthnng, daß wichtige nmer « Wscheidungen fich oorbereite», liegt nahe; der Wunsch, t. cr. p, wissen, in welcher Richtung dies geschieht, äst wohl l d. Etz p, begreifen.

__Die Zeitungen werden aber zunächst schwerlich st je ein Aufklärung über diese Verhandlungen bringen können;

rmiethkz Heilung auftaucht, da wird sie vermuthlich eher dazu str. 11, "" ' "

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

toinnb«erlag: Joh. Slug. Koch, Univerfitäts-Buchdruckerri ta Marburg. SllT/fH" Verantwortlich für die Redaktion- Redakteur HanS Hupfer ta Marburg.

Expedition - Markt 21. Telephon 58. Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

whör htz Diplomaten zu gut gearbeitet. Wo etwa eine Mit-

-Sleta, keinesfalls," entschied Eva,lassen Sie $ttr Schwester ihre ganze Unbefangenheit: überdies Hessen Sie nicht, es ist doch sehr möglich, daß der E»n ihr Schwager wirb; Sie dürfen also nicht

»egm, zur geeigneten Zeit in Afrika einige Schwierig­em zu machen. Vielleicht svll auch Spanien dazu helfen, dessen RegiernngSmänner Graf Murawiev »er Archer besucht, und denen er wohl nicht bloS Trost h» ihrem Herzeleid zugesprochen hat. Spanien könnte m Marokko, wo übrigens auch deutsche Interessen ürührt würden, unbequem für England werden, seicht auch in Portugal, das ja unter englischer Vormundschaft steht. Dem spanischen Stolz mag eS

tttet k Fährte zu führe», als sie aufzuklären. So ist man mer, i tam vorläufig auf Bermnthungen angewiesen. Sie Aussicht, können fich nur auf ganz allgemeine Gesichtspunkte fität, a Sätzen, weisen aber ungefähr die Richtung, in der t. (658$ sich die Dinge wohl bewegen könne».

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beschickte Verfahre». Rußland scheint diesmal einen Mz besonders wichtigen Streich zu planen, weil eS Frankreich mit vorschieben will. Einen kleinen Lortheil würde Rußland allein sich verschaffen können, dom England wird vermuthlich eine Weile alle Hände Schlaft zu thuo haben mit den Buren. Aber raße 12, Rußland will vielleicht diesmal einen größeren

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/göTj oberer Mächte unter einanber zu benutzen, um mit M, der harmlosesten Miene von der Welt Vortheile für ' sich einzuheimsen; wie sie 1870 die Schli tzung des

h 11 m Märzen Meeres ohne viel Federlesens von sich ab- ist 6* schüttelte, das ist ja ein deutliches Beispiel für dieses

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