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Der zukünftige Kriegsschauplatz.

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(Fortsetzung felgt)

" ihr auch jetzt einen neuen Keffer besorgt

DaS Londoner Blatt .Standard" sagt in seinen «zfühilichen Berichten über die deutschen Kaiser-

: Gewehre wie Theile einer großen Maschine, jeder ia»n in absolutem Einklang der Bewegung mit

den sogenanntenDrill" anderer Ansicht waren und ihn als uunöthig oder zu weitgehend betrachtete», so haben sich in dieser Hinsicht die Ansichten geändert. Für den Friedensdienst ist der Drill, zumal in heutiger Zeit, nicht zu entbehren. Im Felde hört das Ueber flüssige von selbst auf, aber die durch ihn angezogene und in Fleisch und Blut übergegangeue Disziplin bleibt, und daS ist schließlich nur der Zweck.

der über LaingS Nek führende Paß die einzige Ver« itudung Natals mit Transvaal, ebenso wie der von »er Artillerie des Oranje-Freistaats bereÜS stark be« etzte Van-Reenens-Paß der Hauptübergaug über die ! )rakenberge von Natal nach dem Freistaat ist. Die Besetzung dieses Punktes würde eine in den nörd- icheu Distrikten operierende Britische Streitmacht u eine ziemlich schlimme Lage bringen, da sie dann uf zwei Seiten einem Angriff ausgesetzt sein würde. Zer Ban-ReenenS'Paß, der Hauptpaß iu den Drakens­bergen zwischen dem Oranje-Freistaat aus Natal, ist 36 Meilen von der englischen Stellung in Ladysmith entfernt und von großer strategischer Bedeutung.

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wie sie dies nach deutscher Art gewohnt war. M, der Kammerdiener der Gräfin, ein Deutscher,

ev-, Vu.*e einmal wieder nach dem Winter und Wjahr voll rauschender Vergnügungen daS stille

vpen die zum Theil gewaltigen Anforderungen ISn-er^Mllt haben. Wenn manche vielleicht früher über

Rennei der südafrikanischen Zustände urtheilen bedeutend kühler über die Sache.

Deu AuSgang kann man, wenngleich die britischen Truppen au Zahl überlegen und Nachschübe verfügbar sind, wohl kaum Vorhersagen. In de» Kriegen spielen neben den Zahlen oft merkwürdige Faktoren mit. Auch

Romau von 6. Wild.

(Fortsotzrwa.) sich auf einige Wochen möglichster Ruhe

und gleich darauf klopfte Jemand an die Thür des Salons sie rief .Herein l" und sah den französischen Diener des Grafen vor sich, hinter welchem Baron WillmannS stand.

habe

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und die älteren ins Schlafzimmer getragen wohin sich Eva zurückzog, um ihr Hab und Gut zu ordueu.

ES war ein schwüler Tag gewesen; Eva kleidete sich also zuerst um, legte einen leichten Perkale- Morgenrock an, der sie in keiner Bewegung hinderte, und begann ihr kleines Eabiuet auSzuräumen. Die Bolkonthür stand groß auf, Eva trat hinaus. Ein leichter Windschirm war in einiger Entfernung von Eva'» Thür angebracht worden, der dort eine Scheidewand bildete, so daß keine Ueberfälle mehr von jener Seite her zu befürchten waren. Eva setzte sich auf eine» kleine» Seffel und ließ au ihrem geistige» Auge nochmals die gauze reiche Zeit vorüberschweben, die sie in dem herrlichen Paris verlebt hatte. Es schien ihr jetzt wie eine lange Aera des Genusses, denn die ihr zugemuthete Arbeit war für Eva's reiche Begabung ja eigentlich nur Spielerei gewesen, und die kleinen Unanehmlichkeiten, die ihr zuweilen durch die Unzart­heit der Gräfin, durch die Aufdringlichkeit deS Baron WillmannS und durch einzelne seltene Unfteundlichkeiten der Leute bereitet worden waren, verschwanden hinter der Güte und Achtung, welche ihr der Graf stets be- wiesen, hinter Graf Olafs Freundschaft und Thyra'S Liebe. Sie sagte fich, daß dieser Abschnitt ihres LebenS ein recht glücklicher gewesen, und hoffte, daß Nicht» die jetzt bestehende Harmonie zwischen der gräflichen Familie und ihr stören möchte.

Dann ging sic wieder an ihr mühsames

Ein Auf st and in Kamerun.

Ueber einen Aufstand in Kamerun berichtet die Nord. Allg. Ztg.": Darnach find vom Gouverneur n Kamerun zwei Nachrichten eiugegangen. Hauptmann v. Kamptz ist mit der Schutzttuppe auf seiner Expedition n Adamaua am 25. August zum zweiten Male in Tibati etnmarschirt und hat den Lamido von Tibati, >. h. de» dortigen Gewalthaber gefangen genommen. Einen Tag später traf ein zweites Telegramm des Gouverneurs ein, nach welchem aufständische BuliS n überraschender Weise Kribi angegriffen habe», edoch unter Führung des Bezirksamtmanns Freiherr» von Mahlsen in mehrtägigen Gefechten abgeschlagen wurde». Frhr. v. Mahlsen wurde in diese» Kämpfen leicht verwundet. Aus den Schlußworten des Tele- iramms des GouverneursAlles wohl" geht hervor, > die Sage im Südbezirk zur Beunruhigung keine Veranlassung gießt. Da die Bulis in eine Reihe von Unterstämmen zerfallen, die in keinem oder nur ehr losem Zusammenhänge stehen, so handelt es sich nieder um einen mit großer Kühnheit ausgeführten Raubzug einzelner Häuptlinge. Kribi ist ein Hafen­platz int südlichen Kamerun, nördlich von Groß- Batanga. Nach derNordd. Allg. Ztg." ist auf Requisition des Gouverneurs das deutsche Kriegsschiff Habicht" zum Schutze der Niederlassungen der Europäer nach Kribi und Groß-Batanga gegangen. Zugleich hat der Gouverneur unter Führung des Polizeiinspektors Biernatzky ein Kommando von 30 Man» Polizeitruppe» nach dem Süden geschickt, das für die nächste Zeit als Besatzung je nach Be- dürfniß in Groß-Batauga oder dem nahe gelegenen Kribi bleiben wird.

Vor der Kriegserklärung.

Nach den letzten Depeschen scheint der Ausbruch der Krieges zwischen England und den Buien- Republikeu in naher Aussicht zu stehen. Offenbar ist der Krieg gegen Transvaal in England ebenso populär wie einst der Frankreichs 1870 gegen Preußen. Auch die Kriegs Veranlassung ist fast ebenso frivol, wie die der Franzosen, als sie das ä Berlin* ausstießen und glaubten, daS Deutsche Reich mit ihre» Truppen überschwemmen zu können. An Stelle der Rache für Sadowa tritt die Ver­geltung für die Niederlage bei Majuba Hill 1881. Daher haben fich 34000 Volunteers der Regierung zur Verfügung gestellt, um die Truppen in Südafrika zu verstärken. Auch in dem Kaplande selbst sind FreiwilligeukorpS zusammengetreteu und von der Regierung bewaffnet worden. Die reguläre Armee patrouMirt eifrig an den Grenzen von Transvaal.

Was die ganze Stärke der Expeditionstruppen Großbritanniens anbetrifft, so würden zu den 10000 Mann reguläre Truppen etwa 33200 Hilfstruppen treten, also Summa etwa 43 000 Manu zur Ver­fügung stehe». De» Oberbefehl über diese Armee führt General Redvers Buller, be» über die regulären Truppen Generalleutnant Forestier- Walker, der in Kap­stadt gelandet ist.

Die Küsten und deren Zufuhren bewacht ein eng­lisches Geschwader von 15 Schiffen, das erforderlichen­falls eine Marine - Brigade landen lasse» kann. Die Engländer find der festen Zuversicht, daß die ganze Sache fich kurz und entscheidend abspielen wird.

Erfcheint täglich außer an Werktagen nach Sonn- und Feiertagen. QuartalS-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgcbühr: die ge­spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Psg.

«»« dieselben Wahrnehmungen haben fich wohl jedem fgtbiängt, der deu Manöver» beigewohnt und dabei dachtet hat, iu welch vorzüglicher Verfassung die

ch auf dem Bahnhofe empfangen hatte, war im J® der Zeit ihr treuester Diener geworden und be- te stch, wo er konnte, ihr hülfteich zu sein. So

Nachricht von der RriegSerflärung ein treffen tonn, einige Angaben von Interesse. Ein Blick auf die Karte zeigt, daß der natürlichste Weg für den britischen Hauptvorstoß gegen Transvaal von Natal ausgehen würde. Ladysmith, die britische Haupt­stellung, südlich von welcher fich noch verschiedene andere stark besetzte Plätze befinden, ist von Durban 190 englische Meilen entfernt während die Haupt­stellung der Buren (Bolksrust) 120 englische Meilen nördlich vom erstgenannten Orte gelegen ist. Die Straße von Maritzburg, der Hauptstadt von Natal, nach der Transvaalgrenze führt eine Reibe von Plateaus, die durch Flüsse von einander geschieden find, welche in den Drakensbergen, einem mächügen, die britische Kolonie Natal vorn Basuto-Land und dem Oranje-Freistaat trennenden Gebirgswall, ent­springen. Die Länge der Straße bis zur Transvaal« grenze beträgt ungefähr 250 englische Meilen. Das Natalgebiet spitzt sich an dieser Stelle scharf zu und wird auf der einen Seite von den Drakensberge», auf der andere» vom Buffalo-Flnß eingeengt. Fünf bis sechs englische Meilen von der Grenze entfernt liegt auf der Natalseite der durch frühere Niederlage der Engländer bekannte Gebirgssattel, der den Namen LaingS Nek führt und auf der Natalseite sehr steil abfällt. Westlich davon liegt der gleichfalls durch eine furchtbare Niederlage der Engländer berühmt gewordene steile Majuba Hill. Bon den Drakensbergen ziehen sich Ausläufer, die durch deu Olifant-Fluß unterbrochen werden, durch ganz Transvaal bis an die Nordgrenze desselben. Diese erreichen an einzelnen Stellen eine Höhe von 7000 Fuß. Im Ganzen ist aber daS Land bi» Heidelberg ziemlich eben, darüber hin- aus dagegen ist da» Gelände durchbrochen. Das britische AusfallSthor in Natal gegen Transvaal bildet der Eisenbahntunnel bei Charletown, und die Buren werden daher bestrebt fein, denselben entweder zu besetzen oder zu sprengen, damit ihueu entweder die Mittel zu einem Einfall in Natal gegeben sind oder sie die Engländer an einem Einbruch in das TranSvaal-Gebiet verhindern können. Cbarlestown ist die Grenzstadt NatalS und beherrscht das Nord­ende von LaingS Nek und den durch diese» Berg- rückeu führenden Tunnel. Dieser Stadt gegenüber liegt auf der anderen Seite der Grenze der Buren- Grenzposten Volksrnst. Außer der Eisenbahn bildet

Aber Herr Baron, warum suchen Sie mich hier oben in meinem Zimmer auf, um mir diesen'jAulrag zu machen? Warum thaten Sie das nicht in Gegen­wart der Familie, unter deren Schutz ich mich hier befinde? Nicht, daß dies etwas an der Antwort ge­ändert hätte, die ich Ihnen zu geben habe; aber da ich Niemande» von meinen Angehörigen bei mir habe, so hätten Sie mit dem Herrn Grasen sprechen sollen, er hat mir stets väterliche Güte bewiesen, und ich hätte eS vorgezogen, wenn Sie diesen Weg einge­schlagen hätten, nm mich mst Ihren Wünschen bekannt zu machen".

Der Baron hatte mtt wachsendem Erstaune» Eva's Antwort gehört; als fie jetzt schwieg, fing er plötzlich an laut zu lache», und der höhnische To» dieses Lachens verletzte Eva's Gefühl so, daß fie erbleichte. Weßhalb lachte dieser Mann? Weßhalb kam er ihr überhaupt mit seinen Anträgen? Sie hatte ihn nie dazu ermuntert, er war ihr von deu erste» Begegnungen an unangenehm gewesen, und fie meinte, ihm das auch mehrfach durch kühle Zurück­weisung markirt zu habe».

Jetzt schwieg der Baron, und indem er den Hut abnahm und ihn ohne Weiteres auf den Tisch stellte, sprach er in sarkastischem Tone:

Mtt dem Grafen hätte ich sprechen sollen? Ich wünschte aber eben gar keinen Vertraute» für mein Anliegen und deshalb habe ich es mtt Zuhilfenahme aller Geschicklichkeit endlich ermöglicht, einmal mit Ihnen wirklich allein zu sein. WaS soll mir der «ras? Zur »efriebigung meine» heißeste» Wunsches bedarf e» nur Ihres Willen», unb kein Anderer hat dabei

Oh, da Mademoiselle zu spreche» ist, so werde ich mich selber anmclbe» unb meinen Auftrag aus- richten, Jean", sagte der Baron, an dem Diener vorbei in den Salon tretend, bemühen Sie fich nicht weiter,. Damit schloß er die Thür und befand fich dem erstaunten unb verwirrten jungen Mädchen gegenüber.

Weshalb suchen Sie mich hierauf, Herr Baron?" stieß Eva mühsam hervor, ich begreife nicht, waS Sie von mir wünschen linnen I"

Nur ein einziges Wort von Ihnen will ich mir erlangen," rief der Baron dringend aus,nur das Wort, daß Sie meine Gefühle für Sie bemerkt und verstanden haben, daß Sie mich nicht abweisen, daß Sie mir die Hoffnung geben, Sie zu erringen. Sehen Sie mich nicht so niederschmetternd an, hören Sie mich zu Endel Seit ich Sie gesehen, habe ich den Wunsch, Sie mein zu nennen. Sie find mir bis jetzt immer auSgewicheu. Nun kommt ihre Reise nach Tronville dazwischen, und darum müffen Sie schon heute entscheiden. Was habe ich zu hoffen was zu erwarten?"

Eva hatte allerdings dm Baron einmal unter­brechen wollen, doch al» er nun schwieg, wußte Sie gar nicht wa» fie ihm sagen sollte. Sie traute ihren Ohren kaum.

War eS denn möglich, konnte der Baron Will- manns so zu ihr sprechen? Sie wußte ganz genau, daß ihm die Pläne der Gräfin in Bezug auf Comtefse Thyra nicht fremd warm, fie selber hatte die Gräfin mit dem Baron darüber sprechen hören, und nun nahte er fich ihr mtt solchen Worten.

Eva sah, daß der Baron eine Anwort erwartete, fie zwang fich also zur Ruhe und entgegnete:

Deutsches Reich.

* Berlin, 2. Oktober.

Der Kaiser hat den Bischof von Er ml and Dr. Thiel zu dessen 50 jährigem Priesterjubiläum von Romiuteu aus telegraphisch be­glückwünscht.

Bei der diesjährigm Königl. Hofjagd in Letzlingen wird zum ersten Male der Kronprinz

L®iof Olaf stampfte unter dem Tische ärgerlich bem Fuße, Thyra verzog spöttisch da» Geficht km Vorschläge der Mama.

®da hatte, wie schon gesagt, fast nie speziell mit über Baron WillmannS gesprochen, aber es war "0<tz vollkommen klar geworden, daß die Comteß Baten nicht nur nicht liebte, sondern daß er ihr

i erhiii bei 6 r. Schl

dmch unverdrossenes, anhaltendes Marschice» und die Fähigkeit, körperliche Strapazen auch bei unregel­mäßiger, zuweilen unzureichender Ernährung zu er- trage». Und in dieser Hinsicht springt die enorme veberlegenheit der deutschen Armee über unsere In- liwds-Almee iu die Augen.

Ebenso bewunderungswürdig wie ihre Marsch- tchtigkeit ist ihr Drill, sowohl was Exaktheit, wie N8 Standhaftigkeit anlangt. Ein Bataillon, da» »ach dem KommandoRührt Euch!" zwangslos in Reih und Glied steht, wird auf da» Kommando

Umschau.

Eine neue Friedenskonferenz?

Das Jahr, das mit der Veranstaltung der Friedenskonferenz im Haag begonnen hat, geht mit einem Kriege zu Ende. Angesicht» dieser Thatsache erscheint es fast seltsam, daß man in Rom an eine Fortsetzung der Friedenskonferenz möglicher Weise sogar in veränderter Form glaubt. DieJtalie" bringt nämlich die Meldung, daß der Zar die Absicht habe, im Frühjahr eine neue Konferenz etozuberufm, und daß es sich diesmal nicht um eine» Appell bloß an die Regierungen, sondern an die Souveräne handle. Selbstverständlich mnß die Verantwortung für diese Meldung dem erwähnten Blatte überlassen bleiben.

Nebenmann. Der Drill der deutschen Truppen $ ebenso vorzüglich, wie der der englischen Garde

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ö den größten Theil unserer heimischen Bataillone aus- ä . Mn, Junge», bei deren Anblick man sich »»will- ' . Wich fragt, von welchem Nutze» fie eigentlich im

.Srillgestauden I" im Nu zu einer Mauer von tig gern «Sungslosen Figuren, deren Wimper» nicht einmal Zicken. Ein zweites Kommandowort, und fie schultern

SB«» wiüenleien genießen wollen; düs war nun wieder ack |*!r Illusion geworden, fenrri- ne (6 si u).

englische und legt große Entfernungen ohne erkennbare fcmübung unb unempfindlich gegen Hitze, Kälte und , «, -e jMmenben Regen zurück. Man steht in den Reihen feinen ter grünen, unreifen Jungen, die leider Gottes

Heber den Schauplatz in Südaftika, auf dem sich ... allernächster Zeit wichtige Ereiguiffe abspielen werden, sind vielleicht jetzt, w» jeden Augenblick die

Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

VU1 CI Bürcaux von Haasenstein & Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- q j

, , e. r ,nnA bürg, Wien; Rudolf Masse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 04. <^UHrg

iDHttWDd) 4. OltODCr 1899. C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris re.

urg.HKwöv.i über unsere Soldaten u. A. Folgendes:

2Der süddeutsche Soldat ist kurz, aber kräftig

unangenehm war. Eva entschuldigte fich uach dem Diner und zog fich zurück, da fie statnichtS von ihre» eigenen Sachen gepackt hatte. Eva hatte sich in den vorhergehenden Tagen vor- beeise mit Besorgung für die Gräfin und Comteß abgemüht, noch unzählige Gänge zur Schneiderin ^Weißnäherin gemacht, auch sich ihre eigene Garde- ^/ besorgt, kurz, fie fand jetzt am Vorabende bet daß fie kaum Zeit hatte, alle Sache» so zu

to 20 Jahre» war. Man wird vielleicht einwe»deu, ktm L mechan sche Akkurateste sei auf dem Schlacht- 1 fdbe nicht viel werth. So weit e» fich nur um Präzis!«» der Bewegungen handett, mag das zutreffen. Wein dieselbe entspringt doch nur der höchsten

an k 9 «kTwjwuc ciufpiuiyi vuui nut ucr yuajjuii iw*.! »^ipli». Und diese wird im Ernstfälle auch jene ktAdhaftigkeit zeitigen, die ein Regiment braucht, dem mörderischen Feuer Trotz zu bieten, das die - Vns ^Mifelber der Zukunft kennzeichnen wird."

a m Diese Ausführungen liefern den Beweis, daß der H-uma, eerfaffer richtig gesehen und richtig geurtheilt hat,

nmlwö Hin Engländer über die deutschen gj Soldaten.

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain, y «»»?.*.Jllnstrirtes Sonntagsblatt.

<6i 3* Widerstreit der Gefühle

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: ne ffeldzuge sei» können. Daß unsere grünen Jungen h Kv sich tapfer schlagen würden, ist ja zweifellos. Wenn Nn wi 5^ pe nut mit der Eisenbahn auf'S Schlachtfeld ersamm! hingen und ihnen, bevor eS tu de» Kampf geht, ein itzendeu MitgeS Frühstück vorsetzen könnte. Feldzüge werden E aber nicht allein durch Tapferkeit gewonnen, auch

n das z -wachsen. Auf dem Marsch und im Felde ist er ßebererl wie ein Packpferd. (?) Dennoch schreitet er aa8 mit langem, elastischem Schritt, schneller als der

... ....---- Geschäft des Auswählens und Einpacken».

derselbe, der Eva etliche Monate früher so wenig Plötzlich hörte fie Stimmen auf dem Vorsaal