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wer weiß, ob sich alsdann nicht manche Ereignisse
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; t * *titere ^»titz davan und sagte nnr, der sptteren Geschichte ander, gestaltet hätten. Der Graf dagegen liebte seine beiden Kinder »arm ,Nn
«ewnndt: Diese Heine Ausflüge waren bei den drei jungen und aufrichtig. Ihm war e, stet» ein Gennß, mit um Dett
in iLe Du darüber? Wollen wir unsere Menschen gleichmäßig beliebt nnd jede Woche ward ihnen zusammen zu sein und e, war ihm gelungen, seufzend, derschiebe» bi» nach dem Diner?- eine derartige Exkursion unternommen, s» daß Lhyra'durch diese stet, und immer berestete Liebe, durch sein
Nu», ich werde schon sehe», was sich ihn» läßt.
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um Deine» Wunsch zu erfüllen,- entgegnete der Sraf
(Fortsetzung folgt.)
können, in oufzutreten. sie künftig nur eitheilt
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mündlichen Verhandlungen vor Gericht Solchen „Proceßageuten-, wie genannt werden sollen, soll die Erlaubuiß
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ib ist occo- AuS- uitb occo- i die chen.
Majestätsbeleidigungen.
** Der socialdemokratische Reichrtogsabgeordnete Schmidt ist von der Strafkammer des Magdeburger
äugt: fie schätzte aber aus ihrem ganze» Leben nur >ie Stunde», welche sie mit und bei Fremden der« l ebte, fand e, unerträglich, wenn irgend ein Mahl ohne Gäste eingenommen wurde, und sorgte dafür, daß jeden Abend mindesten, ein bis zwei Amüsements vorbereitet waren.
Mau sieht aus diesen Bemerkungen de, derno« Mischen Blattes, daß das Treiben, die Person mseres Kaisers in versteckter, gesetzlich nicht faßbarer Ferm auzugreifen, von den Behörden schon zu lange Buldet worden ist. Die Freiheit, mit der man in de» Zeitungen — zumeist in .Witzblättern- vom Schlage Siwplicisfimus" — vergiftete Pfeile gegen das berhaupt des Reiches richten durfte, hat nur dazu führt, daß die Schützen immer dreister wurden.
t endlich scheint man andere Wege einschlagen zu >lleu und den Versuchen, den Träger der deutschen serkroue verstohlenem Gekicher oder rohem Gelächter rzugebe», energisch ein Ziel zu setzen. Das kann uur freudig begrüße».
nnd Eva in vollkommenster Ruhe die Kunstschätze und sonstigen Merkwürdigkesten der Stadt genieße» und studiren konnten.
Graf Olaf hatte vor etwa vier Jahren bereits zwölf Monate in Paris verlebt, er war damals aber wenig mehr gewesen als ein Knabe nnd hatte mit einem Hauslehrer alle diese Punkte besucht. Der Herr hatte sich jedoch nicht sehr bemüht den Knaben zu belehren, sondern nnr für sich selber eingeheimst. Konnte Eva »n« auch nicht gerade belehren, so waren ihr doch alle Einzelheiten der Museen und Gallerieu bekannt, den» gerade diese Dinge bildeten ja Erich Saalfeld'S spezielles Studienfeld nnd Eva begrüßte die Sammlungen zum Theil wie alte Bekannte.
Die wenigen Wochen bis znr Ueberfiedelung vergingen schnell; man hatte bis dahin noch mehrfache flusflüge in die nächste nnd selbst in die etwas ent« erntere Nachbarschaft nnd Hauptstadt gemacht, um auch diese den junge» Mädchen zu zeige».
Die Gräfin schloß sich häufig von diesen Fahrten an». Sie war in der That eine jener sensitiven Fronen, die erst mit dem niederfinkende» Abend zu eben beginne». Hätte fie sich ein mehr häusliche» Lebe» in und mit ihrer Familie gestattet, fie wäre wohl nie zu solcher Ueberreiztheit nnd Nervofität ge«
theilung der Erlaubniß ist der Landgerichtspräfident. Die Gesuche find dem Auffichtführendeu Richter des Amtsgerichts eiuzureichen, der sie nach Auhörnug der Ortspolizeibehörde und gntachtlichen Aeußerungen über die Bedürfnißfrage dem LandgerichlSpräsidenten ein« reicht. Die Erlaubniß kann vom Landgerichtspräsi-
lebhafteS Interesse an all' ihrem Denken und Thu» selbst de» erwachsenen Sohn an sich so zu fesseln, daß dieser die Gesellschaft des Vaters noch fast einer jeder andere» vorzog und sich mit Freuden an allen Unternehmungen, die der alle Sraf »orschlug, be- theiligte.
Nach Autenil und ASuiereS, nach St. Germania und Versailles, nach Fontaiebleau und selbst bis nach Orleans dehnten sich die kleinen Krenz- nnd Quer« züge im Lande ans, so daß, als die Zeit zur Reise wirklich gekommen war,' Eva nach Hause schrieb, daß fie nun .Alles* gesehen habe, wenigsten» alles Sehen,« werthe.
Meist fanden die Touristen Bei ihrer Heimkehr Gesellschaft im Hanse, wobei der Baron Willmann, niemals fehlte, nnd so war den» auch Eva eigentlich weniger erstaunt als die ander», als die Gräfin eines Abends beim Diner ausrief:
.Bare», Sie gehen doch natürlich mit nnS nach Trouville, lieber WillmannS, ich habe mir daS gar nicht anders gedacht.-
.Aber ich, liebe Clemence, kann leider dem Baron nicht einen f» langen Urlaub geben, denn sonst müßte ich hier bleibe», wir könne» nicht Beide gleichzeitig auf längere Zett fort."
,Nu», da könnt ihr Euch ja abwechselu,- sprach die Gräfin, .der arme WillmannS muß doch auch eine Erhohluvg haben; Du wirst da, schon einrichte». Olaf ist doch auch »och da, und in dieser .tobten
4.J08 war Willmann'S,- rief Graf Olaf erregt, E*®* ihn ganz genau erkannt, ich sehr sogar sein M im Mondenscheiue. WaS hat er hier noch? Z/. heute Abend noch einmal gekommen sein, w ich e, wußte?*
werden sich getäuscht habe»,- sprach Eva ^Send. .Gute Nacht!- Damit trat sie iu'S jr®*1 zurück, schloß die Thür, zog die Vorhänge lag bald tu tiefem Schlaf ....
.♦Sie wär'», wen» wir heute in de» Invaliden« tz ?* fragte Graf Olaf am nächste» Morgen,
"ach leichtern Klopfen eintrat, während die »«men beim Frühstück saßen: .Haben Sie «va?*
erhob schnell den Kopf, «18 der junge gewohnte Bezeichnung .Fräulein- fortließ;
°^er »<lnz harmlos aussah, so nahm
DaS sollten die Leute bedenken, die sich vielleicht national nennen, mit Behagen aber die Blätter lesen, in denen giftige Pfeile gegen den Monarchen geschnellt werden; wenn diese Leute sich womöglich mit bezeichnendem Augenblinzeln eine gedruckte Majestätsbeleidigung zureichen und über die Strafe, die den Beleidiger trifft, einen Höllenlärm anheben, so helfen sie den Bau erschüttern, den sie gewiß am allerwenigsten missen möchten. Frettich meinen sie's nicht so, wenn sie da über irgend eine seichte Witzelei lachen. Aber um so schlimmer ist's, wen» ihre Gedankenlosigkeit sie auch in solchen Dingen nicht verläßt. Mag, wer daran Gefallen findet, lachen über hunderterlei, es fehlt ja an Stoff nicht; aber es giebt Personen und Einrichtungen, die gegen die Herabwürdigungsversuche des frechen Witzes durch daS allgemeine Empfinden geschützt sein sollten. Das Oberhaupt des Reiches gehört in erster Linie zu ihnen. In unserer Zeit, zu deren verderblichsten Erscheinungen die Pietätlosigkeit gehört, haben wir wahrlich am allerwenigsten Ursache, dem obersten Vertreter der Autorität auch nur ein Titelchen der ihm gebührenden Ehrfurcht zu versagen. Die Mächte der Zerstörung sind ohnehin geschäftig an ihrem Werke. Ein Thor, wer ihnen, wissentlich oder unwissentlich, dabei hilft.
Bon dem persönlichen Unrecht gegen den Träger der deutschen Kaiserkrone, da» in jener hämischen Freude an Witzeleien liegt, schweigen wir. Man kau» nicht verlangen, daß man sich mit jeder That und mit jedem Wort unseres Kaisers einverstanden erklären soll; aber das wird doch jeder unbefangene Beurtheiler zugeben, daß zu dieser hochgesinnten Herrschergestalt der Schlamm, der aus irgend einer Goffe aufspritzt, nicht heranreicht. Aber die Leute, die sich als Stützen der Gesellschaft bettachten und doch direkt oder indirekt helft», wenn die allerwichtigste Stütze untergraben wird, enthebt das durchaus nicht der Verantwortung. Sie tragen größere Schuld als irgend ein Mann aus dem Volke, der sich in Roheit einer Verletzung der Ehrfurcht schuldig macht. Selbst der offene Cynismus der Feinde der gesellschaftlichen Ordnung, wie ihn der Abgeordnete Schmidt Betätigt hat, ist nicht so gefährlich, wie die Lauheit in den sog. gedildeten Klass n, die eS für komisch hält, ein an Ehrfurcht streifendes Gefühl zu verraiheu.
stehende Verhandlung über den .Militarismus-, Bei welcher wahrscheinlich über Schippe! Gericht gehalten wird. Die „Angriffe auf die Grundanschauungen und die taktische Stellungnahme der Partei- Bedeuten nichts mehr und nichts weniger als die ABrechnung mit denjenigen Elementen der Partei, die es für klüger halte«, praktische Politik treideud nöthigeufalls auch an der Sette der Gegner für alles das einzu« treten, was sich im Augenblick zu Gunsten der Arbetter erlangen läßt, klüger, als .unentwegt- auf den Marx'sche» Zukunftsstaat zu warten.
Die .Unentwegten- sehen mit Schrecken, daß der Zweifel an der Richtigkeit der bisher für unantastbar gehaltenen Taktik nm sich greift. Seit Bernstein zuerst an den Maix'schen Lehren rüttelte, haben sich noch zahlreiche anbeer Köpfe in bet Partei erhoben, bie dem Nachbeten der Marx'schen Glaubenssätze ein Ende machen wvllen. Den alten Führern der Partei wird bange; in unverrückbaren Blicken nach einer, wenn auch fernen Zukunft liegt ihrer Meinung nach allein das Heil, von dem klaren Blick auf die Gegenwart wolle» sie nichts wissen. Mit der „Kompro. misselet- und „Bernsteinerei-, wie Liebknecht sich kürzlich ausdrückte, soll aufgeräumt werde».
Ohne Zweifel wird man in Hannover gegen die „Bernsteinerei- den Bannstrahl schlendern. Der Einfluß der Alten ist noch groß, und die Zahl der selbstständige» Denker in der Partei ist keineswegs so bedeutend, daß die Macht übelkommener Lehren, auf die früher alle Führer eivgeschwvre» waren, so schnell ins Wanken käme. Aber alle Beschlüsse werden nichts helfen gegen die Wncht der Verhältnisse. Die Massen taffen sich auf die Dauer nicht Hinhalten mit der Hoffnung ans eine ferne Zukunft, sie wollen greifbare Erfolge sehen. Ueberall ist denn auch bei den Sozialdemokraten die Kompromißpolitik im Schwünge. Der Sperling in der Hand wird noch überall der Taube auf dem Dache vorgezogen. In Belgien haben sich die Sozialisten mit den Liberalen gegen die Klerikalen vereinigt; in Frankreich ist ein Sozialist sogar in daS Ministenum eingetreten und zieht mit den bürgerlichen Kollegen einen Strang; in Oesterreich bestehen Beziehungen zwischen Sozialdemokraten und Liberalen, um die Christlich-Sozialen zu bekämpfen; in Bayern haben Sozialdemokraten und Klerikale bei den LandtagSwahleu sich gegen die Liberalen verbündet. Wo bleibt da daS Klafft n- Bewußtsein?
Alle donnernden Rede» und Beschlüsse werden die natürliche Entwicklung nicht aufhalten. Mögen die Alten sich an jeden Buchstaben der Marx'schen Lehre festklammer», fie können den Prozeß nicht hindern, der sich vollzieht, die Kräfte der Gegenwart wolle» ihr Recht. Diese Umwandlung gieBt aber keinen Anlaß zum Triumphiren. Die Alien mit ihren Träumereien find weniger gefährlich alS die auf daS Praktische ihren Blick richtenden Jungen.
Deutsches Reich.
* Berlin, 2. Oktober.
— Der Kaiser wird erst atit Sonnabend, den 7. Oktober, an welchem Tage die beiden Königinnen der Niederlande in Potsdam eintreffen, von Nominiert nach dem Nene» Palais zurückkehre». Am Donnerstag »ahm der Kaiser auch de» Vortrag des Chefs des Marinekabinets, Kontre-Admiral Freiherr von Senden« Bibra» evtgegeu.
— Auf der Rede von Umfahrwasser inspicirte der Kaiser den am Ostarin herumgekehrte Panzer .Kaiser-. Der Kaiser ließ vor der Jnspicirung des Panzerkreuzers die Besatzung an Deck autrete» und sagte in einer Ansprache: „Ich habe das Schiff hierher befohlen, um Euch persönlich Meinen Kaiserlichen Dank auszusprechen für Euer Verhalten bei der Einnahme von Kiautschou. Besonderen Dank und Anerkennung verdient auch das Vorgehen deS Admirals von DtederichS vor Manila. -
— Der Bund der Handel» und Gewerbetreibende» in Berlin beschloß wegen ber B e ft e u e r n n g bet ® r 0 6« bazare an den Kaiser eine Eingabe zu richte», da man von der Regierung, insbesondere von Herrn von Miquel, doch nur Versprechungen, aber keine Thaten zu erwarten habe; die Eingabe soll an den Kaiser die Bitte richten, der Regierung zu befehlen, endlich einen Gesetzentwurf zur Besteuerung der Sroß« bazare bei de» gesetzgebende» Körperschaften ein» zubringe».
— Der unter socialdemokratischer Leitung stehende Confnmverein Leipzig P l a g w i tz hat im letzten Geschäftsjahre einen Waarew Umsatz von über 6 Millionen Mark gehabt und verzeichnet nach den übliche» Abschreibungen einen Reingewinn von fast 700 000 Mark. Wie« viele vernichtete Existenzen mögen in diesem Gewinne stecken 1
Umschau.
Die Unentwegten.
** Auf den 9. Oktober d. I. ist der sozialdemokratische Parteitag einberufen; in Hannover soll er zusammentreten. Auf der Tagesordnung stehen u. S.: „Die Angriffe auf die Grundanschauungen nnb die taktische Stellungnahme der Partei.- Das Hann eine interessante Debatte geben, interessanter wohl noch als die ebenfalls auf ber Tagesordnung
Mblich niedrig, daß selbst der „Vorwärts- sie ba= »als al» „roh unb geschmacklos" brandmarkte.
werben, soweit ein Bedürfniß vorliegt.
theilung erfolgt für ein Amtsgericht, ausnahmsweise auch für zwei oder mehrere benachbarte Amtsgerichte btffdben Landgerichtsbezirks. Zuständig für die Er«
— In Ausführung der Bestimmungen der Civtl» proceßnovelle, welche mit dem 1. Januar in Kraft tritt, hat der Justizmintster Anordnungen getroffen über Personen, die nicht Rechtsanwälte sind, aber ein für alle Mal die Erlaubniß erhalte»
„Ich bin stets bereit,- antwortete Thyra heiter.
Gesagt, gethan! Nach einer halben Stunde war das heilere Kleeblatt unterwegs. Die hellsten Sonnenstrahlen fiele» durch die gelben Glasscheibe» des großen Fensters hinter dem Hochaltar des Doms und vergoldete» mit ihrem Licht den prachtvollen Altar mit einen herrlichen Figuren und fliegenden Engelsge- stallen. Der Eindruck bett dies goldige Licht macht, muß alle Herze» entzünde», we»» hier daS Hochamt abgehalten wird. Es überkam Eva ein wunderbares Gefühl, als fie auf de» große» Sarkophag herab, blickte, der die sterbliche» Ueberreste Napoleons I. umschloß, dessen kühner Geist eine Welt hatte Besitzen wollen und für sich felBer schließlich doch nichts Wetter eroBert hatte, als dies Heine viereckige HauS von Stein. .Inmitten dieses ftaozöfischen Volkes, daS ich so sehr geliebt habe!- wie die eigenen Worte des Imperators gelautet hatte».
Eva war jung, war ei» Mädche» — die Romantik in diesen Worte» zog fie mächtig an, fie vergaß darüBer die Geschichte und die un- Sgliche» Opfer, welche Napoleon von diesem eiben Lande gefordert hatte. Hier im Invaliden- )om hatte man nnr seinen großen Thaten ein Denk- mal errichtet zur unsterbliche» Erinnerung an feinen Feldherrnruhm. Die Name» ber großen Schlachten umgeben den Sarkophag nnb Tausende französischer Soldaten Besuchen hier daS Grab ihrer großen Kaisers, 0 daß sich fein Andenken frisch erhält. Wäre er in »em einsame» Felsengrabe auf St. Helena geblieben,
Trotzdem giebt es fttzt noch Lenke, die daS Urthei ^^ter Magdeburger Richter .furchtbar hart- nennen, ja ™ di- .Frankfurter Zeitung* versteigt sich sogar dazu, Hut- * behaupten, daS Urtheil sei bem Rechtsempfinden
Hafer ganzes Gemeinwesen steht unb fällt mit ber »oarchie, unser Kaiser ist bie Verkörperung beS sgedankcns, in feiner Person laufen alle bie Ionen Fäden zusammen, die die Genossen unseres ikes mit einander verknüpfen. In ihm erblicken • bie sich zu abstrakten Begriffe», wie Vaterlands« , Staaisbewußtsein und bergl. ■ nicht erhebe» en, ben Vertreter dessen, was der einzelne der mmiheit schuldig ist; in ihm erblicken wir, die jenen Begriffe» auch die im Persönlichen ruhende rusetzen, den Träger unserer geschichtlichen Ent« lu»g, mit der wir uns in unserem Herzen innig b"»den wissen. Wo diese monarchische Idee ge» t «ird, da steht es gut um ein Volk. Wo sie gegangen ist, da geht es abwärts im Dnrch- inherroogen der Parteien. Frankreich bietet uns ein trauriges Beispiel.
Schwächen aber muß eS doch unbedingt den Gedanken, wenn man den Monarchen I Lächerlichkeit preisgeben will. Amt und Träger MVMm in solchen Fällen nie zu trennen; wer den che» lächerlich machen, ihn seiner Würde ent« en und dem Gelächter deS Haufens auSsetzen i,-'. ber vergeht sich damit nicht nur gegen die wen des Herrschers, sondern er rüttelt auch zu- ^an der Grundlage des ganzen Staatswesens.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg nnd Kirchhain.
Zllustrirtes Sonntagsblatt. - ««>■»
2 und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei in Marburg. b Expedition: Markt 21. — Telephon 55.
8 Landgerichts wegen Majestätsbeleidigung zu bre ' Zahlen Gefärrgniß vemrtheilt worden. Die Beleidigung
ibertnh ~TT' Schilfe
--„ hem vom Prinzen Veit - el» Riz unb dem „Sultan" lelberj die Rede war; diese sich gegen den Kaiser und den Prinzen Eitel Fritz richtende Beleidigung war so un»
^jeferiH Nachdruck verboten
" M 3« Widerstreit der Gefühle.
Roma» von 6. Wild.
0 (Fortsetzung)
1 L »Aber nun müssen Sie zur Ruhe, Fräulein Eva, U®0 so wie so nicht recht von mir Sie hier »och -rtni” zu haben. Gute Nacht, schlafen Sie wohl!' ^^Ägbamit wandte sich der Graf feinem Zimmer zu. Mieb er plötzlich stehen. Entschwand nicht drüben । Et?“ Seite eine Märmergestalt unter ben Bäumen? ■ u bemerkte noch die Figur im Hellen lieber»
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn-und Feiertagen. yR« tVrY Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
"!/)? Quartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen -V U Bureaux von Haasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- n , cv r
</»=• Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jusertionsgebühr: die ge- — . ,, o c-MU.i nnn bürg, Wien; Rudolf Masse, Frankfurt a. M„ Berlin, München. Köln; d4. <3(1111(1.
spaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg. SjtCItfuKJ, O. xj 110061 lo99. C. L. Daube <L Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover. Paris re. ö