Dienstboten-Bewegung in Berlin.
** In Berlin wurde in den letzten Wochen in Versammlungen von Dienstbole« mehrfach die „Dienstboten-Frage" erörtert. DaS hat zu vielen mehr oder minder guten Witzen in der Presse Veranlassung gegeben. Zu solchen liegt aber kaum ein Anlaß vor. Im Gegentheil, diese ganze „Dienst- boteu-Bewegung", die man da in Gang zu bringen versucht, ist eine recht traurige Erscheinung, und über eine solche hilft kein guter und kein schlechter Witz hinweg. Damit kann sich auf solche wohlfeile Weise nur die liebe Oberflächlichkeit abfiuden.
Traurig ist die Bewegung natürlich nicht zu nennen wegen der Enthüllungen über das „Dienstboten-Elend", die sie etwa gebracht hätte. Es mag ja Herrschaften geben, die es mit ihren Versprechungen gegen ihr dienendes Personal nicht genau nehmen und bei denen Behandlung, Beköstigung und Unterbringung der Dienstboten zu wünschen übrig läßt. Solche Herrschaften empfangen aber ganz sicher die verdiente Strafe in ausgiebigem Maße dadurch, daß ihr Dienstboten-Personal beständig wechselt und daß sie schon nach kurzer Zeit keinen einzigen zuverlässigen, arbeitswilligen und einigermaßen geschickten Dienst' boten mehr bekommen, sondern nur die sehr zweifelhaften Elemente, die niemand anders mehr mag. Dienstboten, die den zu stellenden Ansprüchen nur einigermaßen genügen, bedürfen bei den heutigen Verhältnissen keiner bombastischen Reden und Versammlungen, um die gebührende Stellung zu erlangen. Bei der in allen großen und in zahlreichen kleinen Städten herrschenden Dienstbotennoth regelt sich das alles ganz von selbst, und sicherlich nicht zum Schade« der Mädchen. Auch die alte preußische Gesinde-Orduung, die in den Versammlungen als Popanz hat herhalten müssen, ist garnichts so schlimmes, denn die Macht der thatsächlichen Verhältnisse hat sie längst außer Kraft gesetzt; keinem vernünftigen Menschen fällt es ein, von den Rechten, welche dieses Gesetz den Herrschaften einräumt, Gebrauch zu machen, bei dem Mangel an brauchbaren Dienstboten ist schon längst nirgends mehr von den Rechten der Herrschaften, sondern immer von den Rechten der Dienstboten die Rede.
Anderseits sind auch die Klagen über schwärzesten Undank nicht berechtigt, die von den Hausftauen aus Anlaß der Dienstboten-Versammlungen angestimmt werden und an die sich dann gewöhnlich traurige Betrachtung über die Verworfenheit der Dienstboten knüpfen. Die Besucherinnen jener Versammlungen vertreten nicht den ganzen Dienstbotenstand; wenn da in einer Stadt wie Berlin mehrere hundert Dienstmädchen zusammenkommen und thörichte Reden anhören oder wohl gar halten, so will das noch nicht sagen, daß alle Dienstmädchen der Reichshauptstadt dem zustimmen. Im allgemeinen werden Herrschaften, die sich ihrer Verpflichtungen für das körperliche und geistige Wohl ihrer Dienstboten bewußt sind, gar nicht so oft über Dank des Dienstpersonals zu klage» haben wie diejenigen, die stets an die Pflichten wie an die Rechte anderer denken
schnell. Ehe das zurückkam, hatten er und Martha ih'e Flitterwochen längst hinter sich, und dann wohnten die Beiden vielleicht in der Nähe und er kam gar nicht so sehr in Verlegenheit, seine Rolle als Vater Eva gegenüber geltend zu mache». Es war ihm auch lieber, sie sich als Drstte im Bunde »eben Martha zu denke». Letztere war ja noch s, jung, Mutter und Tochter waren scho» fttzt wie et» Paar Schwestern, und daS mußte ja mit jedem Tage noch mehr so werde». Wenn er n»r eist Martha's Brief hätte! Bei diesem Gedanke» legten sich seine Ideen immer wieder vor Anker, aber er mußte »och einen ganzen Tag auf daS erlösende Wort warte».
Erst am nächste» Marge» erhielt er Martha's Zeile» u»d sie erfüllte» ihn aus'S Neue mit Entzücken, Nachdem sie ihm ihr eigene» Jawort gegebe», fuhr sie fort:
„Am liebsten bäte ich Sie, hierher zu kommen lieber Freund, und gönnte es meinem Väterchen, meine Hand nebst seinem Lege» in die ihre zu legen. Erstens fürchte ich die Aufregung für ihn, zweitens wäre mir das auch Eva'S wegen nicht angenehm. Die lieben Altenhos's find uns stets so treue warme Freunde gewesen, daß ich ihnen gerade von dieser Acnderung in meinem Lebe» doch anders als in einer Anzeige Miltheilung machen möchte. Ich habe mich also auf einen kurzen, eventuell auch längeren Besuch bei der Majorin angemeldet; köune» Sie so
und daun immer in Wehklagen über die Fehler der andern ausbrechen, anstatt fich an die eigene Brust zu schlagen.
Unerfteulich aber und uiederdrückeod ist die Wahr- nehmung, wie leicht eS heutzutage geschäftlicher und politischer Spekulation gelingt eine Bewegung hervor- zulufen, durch die tausende von Menschen fich die Köpfe verdrehen lassen. Dieser ganze Dienstboten- Rummel, der die Berliner wochenlang beschäftigt hat, ist i»S Werk gesetzt von dem „Verein der Dienerschaft Deutschlands", der eigentlich nur das Aushängeschild für ein Stellenvermittlungs-Büreau ist. Der Inhaber dieses BüreauS ist als Vorsitzender des Vereins angestellt und bezieht einen großen Theil der Einnahme desselben als Besoldung. Ein Agitator in dieser Bewegung ist ferner der Redakteur einer „Dienstboten-Zeitung", dann machen sich noch sozialdemokratische und national-soziale Redner bemerkbar, um die „Bewegung" für ihre Parteizwecke auszubeuten. Man sieht, worauf die ganze Geschichte hinauSläuft. Nicht durch die Wucht drückender Uebelstäude ist diese Bewegung hervorgerufen worden, von außen hinein hat man sie getragen aus verschiedenen Gründen, die jedermann leicht erräth, nur die thörichten Leute nicht, die sich von redegewandten Schlauköpfen gutmüthig leiten nnd mißbrauchen lassen. Mißttauen habe» diese Armen an Geiste meist gegen alle, die nicht ihres Standes sind, nur nicht gegen die,, die um besonderer Interesse willen sie mit schönen Redensarten einzufangen suche«.
Diese beschämende Urtheilslostgkeit und Leichtgläubigkeit findet fich aber keineswegs bloS in den Schichte», die hier i» Frage kommen; das wäre noch zu ertragen. Sie tritt hier nur besonders hervor, wahrzunehme« ist fie aber fast in alten Schichten unseres Volkes. Wie viele Bewegungen aller Art werde« heute hervorgerufen durch das Bestreben einzelner gewiegter Schlauköpfe, die sich für die „große gemeinsame Sache" nur im Hinblick auf die persönlichen Vortheile begeistern, die sie aus der Bewegung zu ziehe» hoffen. Wer näher zusieht, kann bei recht vielen „Bewegungen" der neueren Zeit neben den gutgläubigen und ehrlich begeisterten immer wieder dieselbe Sorte von Leuten gewahren: Rechtsanwälte ohne Praxis, die sich bekannt machen ober als juristischer Beirath eine Einnahmequelle sichern wollen, Zeitungsschreiber, die daS Vereinsorgan in die Hände bekommen wollen, entgleiste Akademiker und ähnliche Existenzen, welche als Generalsekretäre, Wanderredner und bergl. Brot suche», — das drängt fich gern überall hinzu, wo nur irgend Aus- sicht auf Gründung einer Organisation ist. Die Menge aber läßt sich geduldig führen, lauscht gläubig den Reden, die sie zu hören bekommt, und zahlt willig die Beiträge. Diese Leichtgläubigkeit in einet sonst doch von Mißttauen mehr als gut durchsetzten Zeit ist recht demüthigend. Unsere gesellschaftlichen Zustände können fich nicht zum bessern entwickeln, so lange die Mehrheit unseres Volkes nicht besser prüfen und unterscheiden lernt.
wollen wir uns in L. treffen, wohin mich gerade jetzt mein H?rz mächtig zieht. Sie müffen dieses Gefühl begreifen."
Ob er begriff! — Ja, fie hatte Recht, stets fand ihr Zartfinn das Richtige. Auch fie hegte Bedenken wegen Eva. Ob die Mutter Recht gehabt hatte mit ihren Befürchtungen? Aber daran wollte ersetzt gar» nicht denken.
Wann sollte er in L. fein?
„Ich treffe Sonnabend bei den lieben Freunden ein," schrieb Matthä, „seien Sie Sonnabend Vormittag dort."
Also Sonnabend sollte fich da» Glück erfüllt»! Nun er biefe Gewißheit hatte, würbe Ettch auch viel ruhiger uud sammelte unb ordnete seine Gedanke». Zunächst ging er zu den Eltern nnd theilte ihnen Auszüge aus ben beiden Briefen mit, bann begab er sich zu einem Golbarbeiter unb kaufte bort einen Reifen mit einem großen Diamanten vom reinsten Waffer, ben er Matthä als Zeichen des Bundes mit. ihr geben wollte. Am liebsten hätte er eine große Anzahl ter reizenden Spielereien gekauft, welche er dort sah, sein sonstiger Ernst schien ihn ganz verlasien zu haben, aber es fiel ihm dann wieder ein, daß dergleichen Kostbarkeiten wohl kaum nach Martha's Sinn sein dürfte».
Aber in eine benachbarte Blumenhandlung trat er und wählte einen großen Korb voll der herrlichsten blühenden Blumen^aus, die noch mit dem Mittagszuge
Umschau.
Die Anlage der diesjährigen Kaisermanöver
entsprach der Kriegslage zu Ende Juli 1870, al» ba8 norddeutsche Bundesheer feinen Aufmarsch in der Pfalz eben begonnen hatte und die Mobilmachung der süddeutschen Truppen beendet war. Wären die Franzosen wirklich so bereit gewesen, wie ihr Kriegsminister Leboeuf es glauben machen wollte, bann wäre, statt bei Wörth und Fröschweiler, etwa bei Weilderstadt-HeimSheim und Simmozheim ober Merklingen gekämpft. Der „Schwäbische Merkur" bemerkt bazu: Ob man bamalS ber nur 20000 Mann starken »ürttembergischen Felbbivision auch bei Verstärkung bnrch auf ber Fahrt nach ber Pfalz angehaltene bayerische Kavallerie ebenfalls bie i» ber (Manöver-)Spezial-Idee für „blau" am Schluß ausgesprochene Zuversicht hätte ausdrücken können, daß es gelingen werde, den geteilten und in getrennten Kolonnen aus dem Schwarzwald heraustteienden Feind mit zusammengehaltenen Kräften zu schlage», wollen wir dahingestellt sein lasse». Es wären ja wohl die Bäume auch damals nicht in ben Himmel gewachsen. Ohne Zweifel würden die bereinigten württembergisch-badischen Streitkräfte zumal mit Hilfe von bayerischen Truppen, ben heimathlichen Boden schließlich von den „rothen" Eindringlingen wieder befreit haben. Die Wirkung aber würbe — wenn man 1870 bie Franzosen unb ihre afrikanischen Truppen in Freubenstabt, Calw unb SBeilberftabt in „enge Quartiere" bekommen hätte — gewiß nicht auSgeblieben sei», baß, wer heute »och versuchen wollte, unter ber Firma ber Bekämpfung des Militarismus ber Erhaltung unb Weiter-Entwickelung ber vaterlänbischen Wehrkraft in Reichstag unb Presse entgegenzuarbeiten und das Vertrauen in das Heer und seine Führer zu untergraben, erdrückt würde durch einen Sturm öffentlichen Unwillens und nationaler Entrüstung.
SocfaldemokratischeS.
Der in dieser Woche in Neumünster versammelt gewesene Parteitag der schleswig- holsteinischen Socialdemokratie hat in feinen Verhandlungen eine Anzahl Punkte berührt, welche auch das außerhalb des socialdemottatischen Parteirahnuns stehende Publikum lebhaft zu toter« esstren geeignet erscheinen. Aus ben beut Parteitage gemachten geschäftlichen Mittheilungen erhellt zunächst bie ja schon oft genug betonte unb allgemein bekannte Thatsache, baß bie Socialdemokratie Meisterin ber Agitation ist unb in der Kunst, die Macht der Presse in den Dienst ihrer gemeingefährlichen Bestrebungen zu stellen, von keiner anderen Partei erreicht, geschweige denn überftoffen wird. In den seit der Abhaltung des letzte» Parteitages verflossene» 2 Jahre» sind »icht weniger als 1600 000 Flugblätter verbreitet unb anberthalb Millionen Stimmzettel ber» theilt. Wenn im Vergleich hiermit bie Benutzung ber Presse Seitens der staatserhaltenden Patteien minimal erscheint, wie denn überhaupt die öffentliche Thätig-
abgehen und schon am nächsten Morgen Martha seine Grüße bringen sollte».
Auch für feine Mutter nahm er eine Menge einzelner Blumen mit und schüttete beim Nachhausekornrnev die- selben ihr in den Schoost, bann rückte er einen Stuhl neben fie, legte einen Arm um fie und neigte feinen Kopf an ihre Schulter.
Die langjährige Entsagung, die er geübt, der Kummer darüber, anscheinend ungeliebt zu bleibe«, ben er so lange getragen, das Alles fand in Hellen Thrünen Ausdruck die er bis dahin nicht geweint hatte, die aber nun am Mrttterherzen sich Bahn brache».
Diese Erregung bauerte jedoch'nur wenige Secunden, bann erhob er sich wieder stürmisch, zog bie Mutter in bie Höhe unb fie an fein Herz brückend rief er einmal über das andere: „Ich bin ja auch zu glücklich! — zu glücklich!"
„Unb ich bin e8 mit Dir, mein Kind," entgegnete die Professorin, denn Du weißt, baß ich mft sthnlichst eine Schwiegertochter gewünscht habe, unb eine, die mir lieber wäre als Fra« Martha, hättest Du mir nie bringen können! Nun werden ja auch alle Deine verpackten Schätze an's Licht gezogen werde«, bie Du von Deinen Reisen mitgebracht hast. Siehst Du, wie Recht ich hatte, wenn ich Dir immer sagte, sie sollten für Deine Zukünftige aufgehoben werben?"
(Fortsetzung folgt.)
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„Oberhessische Zeitung"
. Oktober 1899 beginnt auf fie ein neues Biertel- ahrs-Abonnement.
Die „O b e r h e f s i s ch e Zeitung" hat eS fich in kfter Reihe zur Aufgabe gestellt, einzutreten für die Macht l& das Ansehen von Kaiser nnd Reich, für Thron, Beter» mb und Altar!
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Die „Oberhessische Zeitung" ist bestrebt, berall, wo fie gelesen wird, das rationale Bewußtsein, Irene zur Monarchie, Liebe zum Vaterlande, Gottesfurcht ick religiösen Sinn, wie Achtung vor unseren Gesetzen und lewähiten staatlichen Einrichtungen zu fördern!
Die ,O b e r h e s s i s ch e Z e i t u n g" sucht dies Ziel «ch gediegene, sachlich gehaltene, populär geschriebene iettattikel zu erreichen. In ihrer Rubrik „Umschau" wird I* wie bisher eine Ueberficht über die wichtigsteu Tages- reigniffe auf dem Gebiete der inneren nnd äußeren Politik nd deren Besprechung bringen, und bie Vorgänge in den iarlamenten, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht fie bisher zusammenstelleu.
Durch ihre Verbindung mit der Continental - Tele- rapheu-Compagnie in Berlin ist die „Oberhessische jeitung" in der Lage, ihren Lesern in Original-Tele- rawmen die neuesten Ereigniffe im In- und Auslände zmverzüglich zur Kenntniß zu bringen.
Den Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokalen Meile wird die „O b e r h e s s i s ch e Zeitung" ganz be- imbere Aufmerksamkeit widmen, auch wird sie nicht nur ff«ch ein gediegenes Feuilleton, wie durchZusammeu- Oelung nnterhalteuder verschiedener Nachrichten für ihre .Äser Sorge tragen, sondern, wie einesteils den Vorgängen | «f dem Gebiete von Kunst und Wiffenschaft, so anderer- siestS dem volkswirthschaftlicheu und landwirthschafi- 'U ch e u Jniereffe durch einschlägige Veröffentlichungen thun- lichst enigegenzukommen allezeit bestrebt sein.
;• Inserate finden, die sechsspaltige Zelle 10 Pfg.
«i der großen Auflage der .Oberhessischen ieiiung" in derselben die geeignetste nnd welleste Verleitung. Dadurch, daß alle Staats- und Kommunalbehörden •* Byirks die „OberhessischeZeitung" zu ihren «anntmachungen benutzen, ist daS Hatten derselben von wtsprechendem Nutzen für jeden Leser.
Schließlich bitten wir unsere Leser, Freunde unb unter ihren Bekanntenkreisen für die Weitere Rrbreitung der „Oberhessischen Zeitung" thun- W Mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Förderer Mr nationalen und loyalen Politik sein ,n wollen, einer bie sich aller umstürzlerischen Tendenz der heutigen g™ gegenüber treu bleibt in der Devise: „Mit Gott für pifer und Reich, für König nnd Vaterland!" I Marburg, im September 1899.
Redaetion uno Verlag der„OberhessifchenZeitung."
Nachdruck verboten
Widerstreit der Gefühle.
Roma» vo» 6. Wild.
(Fortsetzung.)
L »Ich setze mich bann bei Euch irgendwo
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S’ feeei* anderen eit «-» Preir» i; 0,80",
Awcißt- iafe= =- ;b;dK io. 6** 2,50; * bc& de- N-chn-
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setze mtq bann bet Euch irgendwo zur schrieb er, „unb warte in aller Stille auf Ende meiner Tage."
.Erich war sehr glücklich, nicht xur über ben Brief solchem auch darüber, daß ihm ber Oberförster schrieb unb nicht Martha.
®8 lag wieder fo ganz die Bestätigung feiner Mft über ihren Charakter in dem Umstände, daß , rrjha zuerst ihrem Vater seinen Antrag vorgeftage« k ihn um seine Zustimmung gebeten, und diese [ E^untniß steigerte noch sein Glücksgefühl über ben | ?ef dez Oberförsters. Er hätte am liebsten'zu Martha T^ toib fie feto eigen nennen mögen; natürlich mußte erst ihre Zellen abtoaiten, auch störte ihn S®” bet Gebauke an Eva, überhaupt empfand et M Zweifel darüber, wie fich feine Stellung als Mvater dem erwachsenen Mädchen gegenüber ge» würde. Er fühlte sich jetzt, besonders seit des ^försters Brief, plötzlich sehr jung unb es schien unbequem, eine so große Tochter haben zu solle».
— für ben Anfang nahm er ja nur feine f .Mha allein, — Eva blieb bei bem Großvater, mit bem Abschiedsgesuch, das ging nicht so