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** Wer unsere Dreyfusilätter mit der stattlichen

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aufgedeckt worden sei. Denn daß die geflisseutlich

und

herabzustimmen, thaten, die die Stammesbrüdern und unser Herz

eit d«m Kreisblatt für die Kreise Marburg »rchhaiu sowie Jllustrirtcs Sountagsblatt

Wenn uns die vielen Gewalt- östeneichische Regierung unseren anthat, das Blut kochen machten danach verlangte, den bedrängten

und kleide Dich an, dann komme zu mir herunter, ich teil mit Dir sprechen. Bring' ober auch ein Tuch mit, der Großpapa ist noch einmal eingeschlafeu, bedarf meiner also noch nicht. Wir können daher vor dem Frühstück noch einen schöne» Spaziergang machen. Im Gehen plaudert fich's viel besser.

Damit ging sie erst nochmals in ihr eignes Schlaf« zimmer und da»n hinab in das Wohnzimmer, um dort auf Eva zu warten.

Hier hatte sie so glückliche Stunden mit ihrem Manne verlebt, uud hier hatte ihr auch Erich gestern sein ganzes Herz geöffnet. Der arme Freund I Jeden« f'lls erwartete er mit Unruhe einen Brief von ihr, aber sie konnte ihm nicht eher schreiben, als dir sie mit sich und Eva ganz im Reinen war. Da kam Eva, sie hörte sie ihre Zimmerthür öffnen und leicht und schnei herabsteigen.

Martha erhob sich und ging der Tochter entgegen, die ihr um den Hals fiel und sie stürmisch küßte. Es wurde Eva bange bei dieser Zärtlichkeit, wer weiß, wie Eva ihr schon nach einer Stunde gcgeeübelstehen würde! Sie hatte das Kind ja seit acht Jahren nur immer auf kurze Zeit bei sich gehabt, konnte sich also auch keine genaue Vorstellung davon machen, wie Eva sich unter dem bevorstehenden Schlage be­nehmen würde.

Sie zog dm Arm ihrer Tochter unter den ihren, und indem sie langsam hinaus wandelte, be­gann sie:

verbreitete Behauptung, nur Deutschland kam in Frage, falsch ist, beweist die Thatsache, daß auch ein etwaiger Verrath an Italien Gegenstand der öffent­lichen Verhandlungen war. Gesetzt den Fall aber, DreyfuS wäre thatsächlich zu Unrecht verurtheilt worden, liegt dann für uns ein Grund vor, um uns zu gebärden, als verschwänden vor diesem Urtheil all unsere eignen Angelegenheiten, als müssen nun die von unserem Kaiser sorgfältig gepflegten B-ziehurgen zum französischen Volke sofort abgebrochen werden, um dieMissethat" der fünf Richter zu rächen?

Eine treffliche, zur Besonnenheit mahnende Ant­wort auf diese Frage giebt dieTägliche Rund« schau", ein Blatt, daS Pfarrer Naumann s. Z. nationalsozialen Lesern empfohlen hat, ein Blatt, das in politischer Hinsicht also auf einem völlig anderen Standpunkt steht als wir. Gerade deshalb glauben wir einige Sätze aus dem betreffenden Artikel zitieren zu sollen. Das Blatt sagt:

Als vor zwei Jahren Zehntausende gänzlich unschuldiger Armenier vom Großtürken in brutalster, hinterlistigster Weise niedergeschlachtet und un­sagbare Greuel verübt wurden, da blieb die« selbe Presse, die jetzt für ihr Entsetzen ob der zehn Jahre Festung keine Worte mehr zu finden weiß, völlig kühl und kalt, und von amtlicher Seite wurden wir belehrt, daß diese Niedermetzelung eine innere türkische Angelegenheit sei, die uns gar nichts angehe, und daß unsre Parteinahme nur die Kreise der dmtschen Politik stören würde. Und weil wir die Zirkel der deutschen Politik nicht stören wollten, fügten wir uns mit innerem Widerstreben; heute aber dürfen die deutschen Blätter ungestört zn einem Boykott gegen das maßlos beschimpfte Frankreich auffordern, dürfe» die lockeren Fäden, die der Kaiser selbst unermüdlich fester zu knüpfen gesucht hat, zerreißen, ohne daß unser Auswärtiges Amt oder die offiziöse Preffe auch nur den Versuch machte, die Hetzweise um einen Ton

deutschen Brüdern ein Wort der Ermuthigung, der Waffengemeinschaft zuzurufeu, dann fiel dieselbe Presse, die heute sich wegen des einen Franzosen die Haare raust, über uns her, weil wir uns in innerösterreichische Angelegenheiten mischten, die uns nichts angingen, auch dann nicht, wenn sich ein Verfassungsbruch an den andern, ein Rechtsbruch an den nächsten anreihte und wenn die Betroffenen unsere Blutsgenoffen waren. Haben die Blätter wie dieVosstsche", dieKölnische", dasB. T.", dieRationalztg." u. s. w. für unsere mitten im Frieden erschossenen Volksgenossen in Grasliz und Graz ein Hundertstel der Theilnahme übrig gehabt, die sie dem stanzösischen Exkapitän so reichlich gespendet haben? Das Kapitel von der Entartung des stanzösischen Volkes ist heute

ein beliebtes Leitartikel - Thema selbst in den kleinsten Provinzblätteru. Aber ist es etwa ein Zeichen der Gesundheit oder der Reife für unser deutsches Volk, wenn dieses Volk bei dem Schicksal eines jüdischen stanzösischen ExkapilänS, der es von Rechtswegen gar nichts angeht, in hysterische Krämpfe verfällt und sich vor Sentimentalitäten nicht zu lassen weiß, während die brennende Schmach, die wir in Samoa erlitten, von Millionen mit einem bedauernden Achselzucken hingenommen wurde? Ist es nicht eine Schande ohnegleichen, die nur bei dem Volk des deutschen Michel vorkommm kann, daß es seinen Zeitungen erlaubt, ihm Jahr aus Jahr ein von dem Jammer der Teufels - Insel vorzuerzählen, mit dem Unglück eines fremden Offiziers sein ganzes Sinnen und Denken auszufüllen, während die Samoaschmach als flüchtiges Tagescreigniß behandelt wurde, über das man nach offiziösem Wunsch am besten schnell hinweghuschte ? Ist das etwa Bismarck'sche Politik oder ist es eine Parallele zu der vorbismarck- scheu Polen- und Griechenschwärmerei, über die wir glückliche Erben einer großen Zeit so überlegen lachen können, wenn heute das deutsche Volk stumpf­finnig zuschaut, wie unser englischer Vetter sich daran macht, die Buren gegen alles Recht abzuwürgen und unfern eigenen Kolonialbesitz zu entwerthen, während wir nur für den französischen Kapitän Sinn und für ihn nicht nur entrüstete Worte haben, sondern uns sogar zu Thaten anfschwingen: den stillen Wirth- schaftlich« Krieg gegen Frankreich, Boykott, Herab- s-tzung des Kredits, Entwerthung der Papiere, Ent­fernung der Bündnißmöglichkcit. Zeugt das alles von nationaler Würde und Besonnenheit oder zeigt es einen Zustand der Schwäche au, in dem ein fremder, energischer Wille uns seine Wünsche, seine Roth und seine Rache als unsere Wünsche, unsere Roth und unsere Rache aufzuhypnotifiren ver­mocht hat?"

Hause zuzuschreiten, Sie wußte, daß dort nun auch das Leben erwacht sein würde, und daß ihre alltäg­lichen Pflichten sie erwarteten. Die nächste derselben führe sie an das Bett des theueren Vaters. Sollte sie diesem die Angelegenheit mittheilen? Konnte sie es ? Sie hätte ja das Geheimoiß ihre» Kindes preisgeben müssen. Das wollte Sie nicht! Komme was da wolle, Niemand durfte ahnen, daß Eva ihr Herz einem Manne zugewendet hatte, der sie nicht wieder, liebte. Eva's stolzem Geiste würde schon die That­sache, daß die Mutter dies wußte, eine tiefe Demüthigung erscheiueu, das fühlte Martha und deshalb bangte ihr so vor dem Moment, wo sie sich mit der Tochter auSiprechen mußte. Wann sollte sie es thun? Sollte sie Eva noch länger in ihrem trügerischen Tranm von Glück uud Seeligkeit lassen? Sollte sie gleich zu ihr gehen uud mit schnellem Wort die Er­klärung herbeiführen?

Martha ging zunächst in daS Schlafzimmer des Oberförsters und begegnete auf der Schwelle der alten Dörthe, die dem Herrn soeben ein Glas heißes Wasser gebracht hatte, welches er jeden Morgen zu nehmen pflegte. Der alte Herr hatte sich aber nochmals im Bett znr Wand gedreht, so daß Martha daran» schloß, er wolle noch ein wenig weiter schlafen. So stieg sie denn zu Eva hinauf und fand dieselbe halb schlafend vor.

Guten Morgen, mein Kind," rief sie ihr mit möglichst heller Stimme entgegen,erhebe Dich schnell

über die DreyfuS - Augelegeohett gläubigen Gemüths liest, der muß unbedingt zu dem Schluffe kommen, in ganz Frankreich habe man seit Jahren keinen ««deren Gedanken, als den an denunglücklichen, unschuldigen DreyfuS" oder denelenden Verräther und seine Helfershelfer", je nachdem. Das wäre aber eine ebenso falsche Annahme, wie die in Frank­reich vielfach verbreitete, auS unserer Drehfuspresse geschöpfte Meinung, daß das deutsche Volk feinen sehnlicheren Wunsch habe, als den Ex Capitän befreit und des französischen Generalstab tief gedemüthigt zu sehen. In Wirklichkeit hat der Durchschnitts-Franzose eigentlich nur den einen Wunsch, diese ganze unange­nehme Geschichte möglichst bald völlig begraben zu sehe«. Er möchte, daß so schnell wie möglich Gras darüber wachse, wie über Panama, Wilson-Affäre, Boulauger und manchem ähnlichen dunklen Capitel der dritten Republik. Macht ein Ende, gleichviel wie, nur schnell und möglichst geräuschlos das ist der Wunsch von Millionen Franzosen.

Dieser Wunsch entstammt nicht der Liebe zur Veränderung, die wir unserem Nachbar gemeinhin zutrauen; er ist vom gesunden Menschenverstände diktikt. Jede neue Phase der unglückselige» Affäre bringt für Frankreich unberechenbaren Schaden. Die ganze Angelegenheit ist wie ein KrebSgeschwür, daS immer weiter um sich frißt und an dem die Republik schließlich zu Grunde gehen kann. Auch wir in Deutschland haben, wie Fürst Bismarck in seinem bekannten Notenwechsel mit Arnim schon vor langen Jahren auseinandersetzte, allen Grund, der französischen Republik Dauer zu wünschen.

Bei dieser Sachlage hätten wir in Deutschland allen Anlaß gehabt, den Dingen in Frankreich ruhig ihren Lauf zu lassen. Jede Einmischung konnte nur vom Uebel sein; und sie war vom Nebel. Die fieberhafte Thätigkeit der deutschen Dreyfuspresse, ihre gehässige Angriffe gegen alle, die nicht direkt Partei f ü r Dreyfus nahmen,. haben westlich der Vogesen im Volke den Verdacht verstärkt, daß Deutsch­land mit Dreyfus in Verbindung gestanden habe. Man fabelte einestheils davon, daß diese deutsche deutsche Preßagitation vom Dreyfus.Syndikat bezahlt werde, andemtheils sah man darin natürlich völlig ungerechterweise das Bestreben Deutschlands, seine» Spion dem Arm der Gerechtigkeit zu ent­reißen. So wurde gerade dieses wüste Treiben eines Theils der deutschen Zeitungen zu Ungunsten des Gefangenen von der Teufelsinsel" ausgebeutet.

Unsere Leser wissen, daß wir es vermieden haben, ein Urtheil über Schuld oder Unschuld des Dreyfus abzugeben. Wen» noch wenige Tage vor dem Urtheilsspruch einzelne für Dreyfus eintretende Blätter zugeben mußten, es stehe Behauptung gegen Behauptung, so fühlten wir uns nicht berufen, nach irgend einer Hinsicht Partei zu ergreifen Wen» ferner der wichtigste Theil der Verhandlungen in geheimer Sitzung geführt worden war, so konnten wir

Unter den tn Marburg täglich erscheinenden politischen Möge« ist di«

Oberhessische Zeitung"

Mein geliebtes Kind, ich muß dem eigentlichen Kern meiner Unterhaltung eine lange Erzählung vor­ausschicken, der Du geduldig zuhören mußt, denn es ist nöthig, daß Du die Eetwickelungsgeschichte der­jenigen Ereignisse kennen und begreifen lernst, welche Dir jetzt in ihrer unabänderlichen Vollendung gegen­übertreten". Und nun theilte sie Eva so kurz als möglich die Geschichte ihrer eigenen Jugend mit, die ja dem jungen Mädchen durchaus nicht stemd war, in welcher nun aber die Mutter zum erste» Male der Liebe Erich zu ihr selber erwähnte, die gleichzeitig mit der des verstorbene» Vaters entsprossen war, sich aber vor dem Gefühl des Freundes zurückgezogen und geopfert hatte. Schon bei diesen Andeutungen wurde Eva sehr unruhig, sie unterbrach jedoch die Mutter nicht, sondern hörte ihr mit fest zusammengepreßten Lippen zu. Die ganze Art der Mutter war von einer gewissen Wehmuth und Feierlichkeit angehaucht, welche das feinfühlige und sensitive Mädchen empfand und die in ihr von Anfang an eine unbestimmte Be- klowmenhett erzeugte.

Martha fuhr da fort, ihr zu schildern wie Erich dem Freunde das Verspreche» abgeuommen, ihn nie mit ihr seiner Frau zusammevznführen, wie der Vater deshalb daS Saalfeld'sche HauS später stet» allein aufgesucht hatte, wie er bann «och einige Stunde» vor seinem Tode dem Freunde Weib und Kind als heiliges Vermächtniß ans Herz gelegt.

Das weiß ich ja aber Alles, Mama!" unterbrach

Umschau.

Preßstimmen zum D reyfus-Handel.

* Um das Bild über die Aufnahme zu vervoll­ständigen, die das in Rennes gefällte Urtheil ge» furrden hat, seien heute noch einige unsere erste Preß­übersicht ergänzende Zeitungsstimmen angeführt:

DasB e r l. Tageblatt" läßt sich in sehr bemerkenswerther Weise folgendermaßen vernehmen:

Das blinde Vorurtheil hat gesiegt. Der Märtyrer von der Teufelsinsel ist ein zweites Mal verurtheilt worden, und ei» zweites Mal steht ihm die Schmach der Degradation bevor. Aber was will das traurige Geschick dieses bemitleidenswerthen Schächers besagen gegenüber der welthistorischen Entscheidung, die sich hinter dem Urtheilsspruch des Kriegsgerichts zu Rennes verbirgt 1 Man darf sich darüber nicht täusche». Zwei Weltanschauungen standen sich vor dem Mili- tärgerichtshof der frommen Bretonenstadt feindlich gegenüber. Die eine repräsentirte den b e- schränkten Nationalismus mit feinen schlimmsten Auswüchsen. Die dunkele» Mächte des Klerikalismus und der plebiscitären Gewalt standen

Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

"" Llpkbitton: Slorft 31. 65. Jllustrirtcs Sonntagsblatt. Ä h

Nachdruck verboten

3m Widerstreit der Gefühle.

e Roman von C. Wild.

(Fortsetzung.)

'kfcf in diesem grauen Nebellicht bot die Natur ihr toftlofeS Bild, die Baumreihen streckten ihre Arme zum Himmel, keine muntere Bogelschaar flch in ihren Zweigen verbergen und unter dem ihrer Blätter auf die erweckenden Sonnen- Mn warten. Und die Sonne selber wollte heute Ju* auch gar nicht aufgehe». Martha schaute ttüb- ? ium Himmel, und leise, leise enttnug sich ihrem ^Migten Herzen das GebetLieber Vater im Himmel . 2.^ mir den rechten Weg, reife Du mich ans

Angst und Pein!"

J?nb siehe da, die Wolken theilte» sich im Osten, gfo mattroth angehauchte Schichten schoben sich L;201 herauf, immer intensiver wurde ihr Licht; Ämtern: der Horizont auf jener Seite wie mit .JgWn Wölkchen durchzogen und gleich darauf btt gluthrothe Sonnenball, «st wenig, »2 u»«n mehr und stand bald ganz am Himmel. U» auch Bewegung in die Nebelschichten, welche erfüllten, sie hoben und senkten sich und das M^Licht des majestätischen Tagergestirns begann r ?*umspitzen sanft zu erleuchten.

| ^Ssam wandte sich Martha und begann dem

Kehnngsliste« der König!. Preuß. Klaffen-Lotterie ch g-lesenste und am weitesten verbreitere. Mit dem L Juli 1899 beginnt auf st« ein neues Viertel- jihrs-Abonnement.

SieOberhessische Zeitung" hat eS sich in Mr Reihe zur Aufgabe gestellt, einzutreten für die Macht ob daS Ansehen von Kaiser und Reich, für Thron, Vater- Iwd und Mar!

DieO b e r h e s s i s ch e Zeitung" ist bestrebt, Aerall, wo ste gelesen wird, das rationale Bewußtsein, rrme zur Monarchie, Liebe zum Vaterlande, Gottesfurcht religiösen Sinn, wie Achtung vor unseren Gesetzen und lstvähtten staatlichen Einrichtungen zu fördern!

| DieOberhessische Zei 1 ung" sucht dies Ziel llbnch gediegene, sachlich gehaltene, populär geschriebene A Marttkel zu erreichen. In ihrer RubrikUmschau" wird Sh wie bisher eine Ueberficht über die wichtigsten TageS- llmigniffe auf dem Gebiete der inneren und äußeren Politik ll«d deren Besprechung bringen, und die Vorgänge in den mbrlamenten, in Reich und Staat, unter dem Tagesbericht ßUe bisher zusammenstellen.

Durch ihre Verbindung mit der Continental - Tele- l»phen-Compagnie in Berlin ist die .Oberhessische Zeitung" in der Lage, ihren Lesern in Original-Tele- kmmen die neuesten Ereignisse im In- und Auslande »werzüglich zur Keuntniß zu bringen.

| Den Vorgängen in unserer Provinz, wie dem lokalen Weile wird dieO b e r h e s s i s ch e Zeitung" ganz be- Hadeie Aufmerksamkeit widmen, auch wird ste nicht nur Wich ein gediegenes Feuilleton, wie durchZusammen- Mlmig unterhaltender verschiedener Nachrichten für ihre Wer Sorge tragen, sondern, wie einestheils den Vorgängen IN dem Gebiete von Kunst und Wiffenschast, so anderer- Wtr dem volkswirthschaftlicheu und landwirthschaft- n Interesse durch einschlägige Veröffenllichungen thun- JRft eutgegenzukommen allezeit bestrebt sein.

i , Inserate finden, die sechsspaltige Zeile 10 Pfg. M der großen Auflage derOber hessischen Leitung* in derselben die geeignetste und weiteste 83er= Dadurch, daß alle Staats- und Kommunalbehörden pb ByirkS dieOberhessischeZeitung" zu ihren Euuitmachungen benutzen, ist das Halten derselben von FMwrecheudem Nutzen für jeden Leser.

Schließlich bitten wir unsere Leser, Freunde und unter ihren Bekanntenkreisen für' die Weitere ^«tung derOberhessischen Zeitung" thun- « Mitwirken und so auch ihrerseits Helfer und Förderer ^ nationalen und loyalen Politik sein zu wollen, einer Eiik, die stch aller umstürzlerischen Tendenz der heutigen $ iegenüber treu bleibt in der Devise:Mit Gott für und Reich, für König und Vaterland!"

Marburg, im September 1899.

Redaktion uno Verlag

_ derOberhefsischen Zeitung."

(y. , , nicht ausGrund irgend welcher überirdischer Divinations-

Nocymals der Dreysus-Handel. | gäbe, die andere Zeitungen besessen zu haben scheinen, behaupten, daß in demselben keine Beziehungen des

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn-und Feiertagen. Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

9 f K Quartals-Abonnements-Preis bei der Expeditton 8 Mk., bei allen Bureaux von Haasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde-

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fpaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg. DüNllkrMg, 14. ö6|)tCttWCr 1899. C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Patts re.