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L40 JeeSt ÜlrÄw c‘nt^LfiCrUr^tämpfen' erst Klarheit in sich selber erlangt haben, taiSr?' bt 6 8 @t die Hand küßte'erst überlegen, wie zu handel» sei, ehe sie der Tochter
9 ue* . ,.. ... entgegen treten konnte. Hätte es sich für sie nnr dar-
810 I bt£f ’Sfa Ä um «handelt, Erich aufzugeben, f» würde sie schweigend
le fi, «h .- 2- Laut war mehr hörbar. Leise dies Opfer gebracht haben, obgleich Martha sich gestand,
e R ’taÄflSJ!?* w Oti iefle1, b°6 i6r bie8' "achdem sie sich nun schon einen ganzen
und ziemlich laute Athemzuge, die ihr ver- Tag lang mit den Gedanken vertrant gemacht hatte,
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Dreyfus und die Weltausstellung.
* Die DreysuSfteunde regen allenthalben die Frage au, ob mau nicht infolge der Verurtheiluug des Dreyfus von einer Beschickung der Pariser Weltausstellung absteheu soll. Man geberdet sich ganz rabiat, augenscheinlich am meisten in Ungarn. Wenn man aber daraus den Anlaß nehmen will, auch Deutschland von einer Betheiligung an der ! Ausstellung abzurathen, so berührt das etwas eigen- thümlich. Es mag ja einige in Deutschland wohnende Leute geben, die Frankreich für die Ver-
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urtheilung des Dreyfus unter allen Umständen strafen möchten, diesen Leuten wird mau aber bei ruhiger, sachlicher Erwägung wohl kaum Heeresfolge leisten. Wen» Privatleute nicht mehr ausstelleu wollen, ist das ihre Sache; für das Reich liegt!aber kein Grund vor, seine einmal fixirte Stellungnahme zur Weltausstellung zu verändern. Eigenthümlich berührt es jedenfalls, daß Zeitungen der radikalen Richtung, die sonst mit Vorliebe für die interuatiouale Friedensbewegung Propaganda machen und in den harmlosesten Dingen, z. B. in der Aeußeruug des Wunsches nach Vermehrung der deutschen Kriegsmarine, tadelns- werthe Ausflüsse des Chauvinismus erblicken, jetzt als Apostel des Chauvinismus gegen Frankreich auf» treten und ihrem Wunsche, Dreyfus zu rächen, ein nationales Mäntelchen umhängen. DaS Gebahreu ist denn doch gar zu durchsichtig.
Man wird überhaupt die Nachrichten über die Zurückziehungen der Ausstellungsgegenstäude in andere» Ländern etwas kritischer aufuehme» müssen. Gestern wußten z. B. die Blätter bereits von der Bildung eines Centralcomitee'S österreichischer Industrieller gegen die Beschickung der Ausstellung zu berichte», heute stellt sich heraus, daß nicht nur kein Comitee sich gebildet hat, sondern bisher auch keine einzige Anmeldung zurückgezogen worden ist. Man wird also in Deutschland ruhig Blut behalten und nicht auf alle Nachrichten aus dem Ausland hereinfallen.
Das „Beil. Tagebl." erfährt in der nächsten Sitzung der Berliner Stadtverordnetenversammlung werde der Antrag eingebracht werden, die Stadt Berlin möge von der auf der Pariser Weltausstellung geplanten Sonderausstellung b st a n d nehmen. Wollen sehen ob es zu einem solchen Antrag kommt und welche Namen die Antraa- teller führen.
Erichs Frau zu werden, auch schon uicht mehr ganz leicht werden würde.
Martha war so früh Wittwe geworden, daß sie jetzt »ach fast neun Jahren der Zurückgezogenheit und trotz ihrer sechsuuddreißig Jahre doch der Frage einer zweiten Verheirathuug sehr befangen gegeuüber- stand. Welche Frau fühlt auch wohl nicht eine ge- wisie Befriedigung rttn äußerlicher Natur, weu» ein Mann um sie anhält, und die so jugendliche und noch immer schöne Frau war keineswegs über diese kleine Schwäche erhaben. Selbstverständlich war aber die Mutterliebe vorläufig »och das stärkste Gefühl in ihr, und deshalb sank sie mit lautem Schluchzen auf ihrem Bett nieder, als sie in ihr Zimmer zurückgekehrt war. Sie konnte, sie wollte ja Erich entsagen, — aber war denn damit Eva geholfen? — Sie kormte ihm doch unmöglich sagen: „Ich kann Dich nicht aunehme», da Dich mein Kind liebt, nimm sie an meiner Statt."
Sie wußte ja nun, wie Erich liebte; zwanzig Jahre laug hatte er dies Gefühl für sie genährt und gehegt, zwanzig Jahre lang war eS keiner anderen Frau hier wie in anderen Länder und Erdiheilen gelungen, ihr Bild zu verdrängen. Könnte, würde er jetzt so plötzlich dieses Gefühl von ihr ab nnd auf ihr Kind lenke» können? Weu» er's könnte, dann wäre eS doch keine echte Liebe, und nur in einer solchen konnte ja doch ihre Tochter ein wahres, dauerndes Glück finden. Und konnte den» überhaupt eine Ehe zwischen zwei Menschen so ungleichen Alters für die Länge der Zeit eine glückliche sein? Jetzt war ja Erich fteilich ein Mann in der Blüthe der Jahre und seiner Kraft; aber schon in zehn Jahren würde er beginnen zu altern, und gar in zwanzig Jahren — dann wäre er fast so alt wie der Ober.
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nach der abermaligen Verurtheilung Dreyfus er. klommen. Ma» muß sich nur noch darüber wundern, daß jene Blätter nicht mit Trauerrand auSgegebeu worden find. Fast klingt es aus ihren Spalten, als habe Deutschland nun die Aufgabe, schleunigst gegen Frankreich mobil zu machen; andere Zeitungen wieder „legen fich auf das Sentimentale". So bringt das „Berliner Tageblatt" in seiner Montags - Aus. gäbe drei Theaterkritiken, von denen zwei durch wehmuthsvolle Hinweise auf das Urtheil von Rennes eingeleitet sind. Man höre:
Ltssing-Theater: „Extrablatt! Neuestes Extrablatt l Der Ruf durchgellt die Straßen der Friedrichstadt und hastet tm Ohr. Es ist schwer, sich zu b«. freien und noch Sinn und Sammlung zu behalten für das, wa» man eben im Theater sah, und was, wenn er auch vollkommen gewesen wäre, ein verschwindender Schatten ist gegen das furchtbare und blutdürstige Stück in RenneS. Aber finden wir uns durch die Erregungen der Straße ins Lesstng-Theater zurück . . . .“
Schiller - Theater: „Das Schiller>Theater brachte mit gutem Erfolg Sudermanns „Ehre." Trotzdem da« Stück jetzt gerade zehn Jahre alt ist, wirst« es aus dar Publikum mit der Frische einer Erstaufführung. Aller- ding» war di« Stimmung im Theater eine elektrische — die Nachricht von der Verurtheilung Dreyfus', di« fich vor Beginn der Vorstellung verbreitete, wirkt« sichtlich auf dir Gemüthtii Die unzeitgemäßen Heiterkeits bezeugungen des naiveren TheileS des Publikums bei ironischen Stellen wurden von der Mehrheit energischer, als sonst hier üblich, nieder- gehalten ....."
Im Auslande, besonders in Frankreich, muß man nachgerade glauben, daß die gute» Deutschen in ihrer großen Mehrheit „Dreyfnsards sans phrase“ seien. So liegt die Sache aber denn doch nicht. Wohl hat man auch bei uns zu Lande seine besonderen Ansichten über die „Affaire"; aber daß die Gemüther erregt seien, davon haben wir noch nichts wahr- genomme». Wir find sogar davon überzeugt, daß der allergrößte Theil der Zeitungsleser die Berichte aus Rennes zuletzt gar nicht mehr gelesen hat — die Sache ist den meisten schließlich recht langweilig geworden.
Deutsches Reich.
* Berlin, 12. September.
— Der Zar wird der „Post" zufolge aller Vorausficht nach auf seiner jetzige» Reise demnächst Potsdam besuche». Im Potsdamer Stadtschloß werde« bereit« die Räumlichkeiten, die er bewohnen wird in Stand gesetzt.
— Die Wiederbesetzung des erledigte» Ober- Präsidiums der Provinz Brandeu- bürg soll »unmehr vollzogen fein. Der Oberpräfi- dent von Hannover Graf Stolberg übernimmt, wie verlautet, das Obeipräsioium in Potsdam an Stelle des verstorbenen Herrn v. Achenbach. Für Hannover ist der Director im Ministerium des Inner» v. Bitter zum Obeipräsidenten ernannt worden.
— Aufdem fünfte» antisemitischen Parteitag, der am Sonntag in Hamburg eröffnet wurde, gab der langjährige Führer der Partei, Reichstags-
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förster jetzt und Eva weniger älter als die Mutter augenblicklich!
Auch nach dieser Sette hin hielt es Martha nicht für das Rechte für ihr Kind, und doch blutete ihr Herz bei dem einen stets wiederkehrenden Ge- bauten: „Sie wird elend meinetwegen!"
Qualvolle Stunden durchlebte Martha unter solchen Seelenkämpsev; endlich es begann schon zu graue», verfiel fie in leichten Schlaf, der ihr allerdings im Traum die Bilder des Wachens weiter spannen.
ES war ihr, als sähe fie Georg und Erich Arm in Arm bei fich vorübergleiten; plötzlich schien Georg sich von Erich loszulösen und auf fie znzuschrellen. Er neigte fich zu ihr, küßte fie auf die Stirn, segnete fie und war verschwunden, u»d Erich stand an seiner Statt neben ihr mit auSgebretteteu Armen.
Nach kurzem Schlummer erwachte sie wieder und sobald fie die Augeu aufschlug, dacht fie an die entsetzliche Aufgabe, die ihr in den nächsten Stunden bevorstand. Sie erhob fich mtt dem Gefühle körperlicher und geistiger Zerschlagenhett, legte ihre Kleidung vom vorigen Tage ab und ihre Morgenkleiduug an. Dan» schritt fie leise hinunter uud öffnete die Hausthür. Die Lust chlug ihr kühl entgegen, röthlich, grauer Nebel deckte die herbstliche Landschaft. Martha ging langsam unter den Bäumen hin, die welken Blätter rauschten bei ihren Schritten. Nach wenigen Minute» kam fie an den kleinen Vorsprung, fröstelnd blieb fie hier stehen. Dieser Platz war mtt so vielen Erinnerungen ihres Lebens verknöpft, und von hier aus hatte fie ja vor wenigen Tagen auch Erich zum erste» Male wiedergesehen. Sie setzte fich.
(Fortsetzung folgt.)
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kruhlgend auf die Massen eingewirkt und dem Lande
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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg «nd Kirchhain.
**4 Expllü^n?Ma°rst tu Marburg. SOtltltdilSWdtt* verantwortlich für die Redaktion: Redakteur Hans Hupfer in Marburg.
„ _________- ____ Redaktion: Märst 21. — Telephon 66.
?“9ften Tag an und schickte alle Leute zur Ruhe, tbeii- ' - ------
erricht.
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HA 9|K Sttt-Än^eme£^tti?brdabeer ÄbSon"^ S $6? aßen Anzeigen nehmen entgegen: die Expeditton dieses Blattes, die Annoncen-
J12. Zit) Postämtern 2,25 Mk. (erNBesiellaVldl^^ns^ns^k.L^ Bnreaux von Haaienstem L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- o, <
«"Mtene Heile oder deren Raum 10 Wa., Reklamen: bfe Zeile 25 Pfg. Mittwoch, 13. September 1899, in, Hannover,^Paris x’.
«d selten Ereigniß. Auch jetzt hat fich das wieder Urtheils de« Ansporn für ein erneutes Vorgehen ezkigt. Da hat man schon seit langer Zeit aller- &b™;frpe f“n“ augenblicklich nicht darauf rechne», ei) Kundgebungen für den Tag der Urtheils-1bte „ "cn mit f*4) fort zu reißen und wird deshalb illung augekündigt, da hat man Zusammenstöße ba8 Rcvistonsgericht etnzuwirken ver-
i er Aschen den beiden Parteien prophezeit und nichts 'uTn\ Die anderen dagegen werden wohl »unmehr n nichts ist geschehen. Daß ein paar einzelne "°$7aI8 auf die Einberufung der Kammern hin- S «te ihrer Befriedigung über das Urtheil durch bie al6eltcw' um bem Ministerium, das sich ihnen nicht
nfe „Vive 1’ arm£e“ Luft gemacht haben, ist be. ® u°be fl~nfii6 «^eigt hat, Schwierigkeiten zu be- wtnngslos unb kann hier nicht in Bettacht gezogen Een. So werben wir in allernächster Zeit auf's »erben, bie Massen haben sich in Paris völlig!?^ ben Kampf auf bet ganzen Linie entbrennen a Hause W«-ut gezeigt, trotzdem der Sonntag Kundgebungen ,r
er Art begünstigt hätte. I Unter biefen Umstanden ist es vielleicht angebracht,
Wer baraus schließe« mnirie k„a 1 zunächst dem Verhallen, das ein Theil der in deutscher chigeud auf die Massen einaewirkt nnd d-n, schreibenden Zeitungen bisher in dem Handel
„ „wutltlcu luncrrn beobachtet hat, einige Worte zu widmen. ES lag
geben hätte, der würde sich auf falschen Wegen I«?e“t^e.n Standpunkte aus nicht der geringste .M-LMliben und die Wirren, von denen Frankreich jetztn“ Dreyfushandcl in der Form, wie "^ ^Drimgesucht wird, von völlig falschem Gesichtspunkte I 8U "/hmen. Wir haben 6»
I beurtheilen. Wer aufmerksam den Ef-ianin,» I franzöfischen Dingen kein anderes Interesse als folgt ist und sich nicht von den vorgebrachten Phrasen hat bh *m Ue.brigen
ychen lassen, wird aus vielen Einzelhellen des I$u ^au e baruber brauchen wir uns -Yfushaudels berausaemerkt baben dab b,! »^^ nicbt ?u ereifern. Für uns endete also baS ganze Mt um DreyfuS^""sonbttn mn^°bie ^ensckatt""im Interesse au bem Fall Dreyfus mit ber Erklärung |/Af«Bbe geführt wird. Daher die Anstrenaunaen nnhlUn^rcr Regierung, sie habe mit Dreyfus nie etwas
- Erbitterung die durch die an der Oberfläche sich |u.Jcf,aff‘n gehabt; damit war für unS die Sicher- .Ziehenden Vorgänge gar nicht erklärt würde- ^ beit gegeben, daß unsere Beziehungen zu Frankreich Kod ««d. He «rfchrm, »,157i“XXb','V »°d, wi-
chwöreu, weil sie das Land einer Krisis zu-1 ben Setrost feinen Landsleuten
. Mächtige Interessenten - Krnm,-n fLh I überlassen. Die Frage, ob das gefällte Urtheil gerecht i die hinter der verhälluißmäßig kleinen Schaar!^"!' batten wir nicht zu lösen und konnten sie auch k Kämpfer stehen- auf der einen bem w-N'ge», was von den Geheimnissen des
SramontauiSmuS und Militarismus, auf ber I S ,ie Öffentlichkeit gedrungen war, nicht Seien die Börse Die einen heflnntire« in dem ersten Verfahren vorgekommenen
-triotismuS, die anderen von Menschlichkeit und ^,7^""?°" der Form und die begangenen Ungesetzlich- tstiokeit: beide fiennhen h,» Otogen uns nichts an. Tagtäglich kommen
Nachdruck verboten Iriethen, daß Eva in tiefem Schlaf lag. Sie schritt 18t Sßiherftrrif hrt |°” ba8 8elt unb drückte einen leisen Kuß auf Eva's
r Mlvrifliril orr wesUyie. Haar, da»« ttat sie zum Tisch, um die Lampe zu Roma« von E. W i I d. I nehmen. Da lag Eva's Schreibmappe offen vor ihr,
(Fortsetzxng.) I auf derselben ein unvollendeter Brief, daneben ein
h» «..»Jin .n, . I anderer kouvertirt und an Frau Professor Saalfeld
'»W^eit r Ä<n abrcf,irt Unwillkürlich began! Martha in dem offene»
Ä . "a^m s-i°e» fttsche« zu lese«, erst ganz oberflächlich, fast theilnahmslos,
117 SL ^ou nach einigen Z il-n wurde ihr Interesse
Sie ^n?6bieb ßem«4 felh? " S böchsteu Grade angeregt, denn da fie die
«eie nno sie Herren selbst noch bis an ihre»!Worte: stn brachte. Martha geleitete ihn alsdann nach I re- an „ r m Schlafzimmer, ordnete einige Kleinigkeiten fÄ werdet M-s gesprochen,- morgen, morgen wachsten Tag an und schickte alle Leute zur Rübe Itoerbe ? bore»,--ich bi« zu glücklich,
J bie alte Dorthe, bie sonst gewöhnlich ihre stlwste Brau $ei”e ®6a bie
'Doktor „zu Bett z« bringen" pflegte, »ie fie e8 ” ~ 7 '
Die. j Es war Martha, als ob mit einem jähen Schlage
|.®eb’ nur, Altchen," sprach sie gütig, „ich sehe Iplötzlich ein Schleier vor ihrem geistigen Auge zerriß nach unserem Kinde, unb da kann es heute Iunl) "it einem Male erlangte fie das VerstSndniß, den V fpät werde», ich habe noch mit ihm zu reden!" I Schlüssel zu Evas ganzem Wesen. Fort und fort l»3a ich dachte mir auch schon, daß irgend was l^ieu es laut vor ihren Ohren zu tönen: Äk ^segnete die Alte schmunzelnd,! „Eva liebt Erich! Er aber liebt mich, mein Kind
Kind sah mit so erregt aus, wie nie sonst.!wird elend meinetwegen!"
-r- , , , 3n den ersten Augenblicken war Martha wie be.
J in s? S9rCkto e e “ iunges täubt, bald aber kehrte ihr so viel Ruhe zurück, daß •Sa' ai?Clnb: n , sie aufstehen, die Lampe ergreifen und leise hinaus-
,unb iveon es erst so- schleichen konnte. Keinesfalls konnte sie jetzt mit Eva slfL b Ä i4.,t8 fr$a^t“.r-annL ben# sollst Du!sprechen, sie mußte erst mit sich allein die Sache
Der Dreftfttäftttrrfit's l Parteien sich gegenüber. Wahrscheinlich nicht lange;
die Dreyfus-Partei, die, so weit der Außeusteheude
7 3» Frankreich geschieht stets das nicht Bot-!b°urth-il-n kann, rühriger, entschlossener und wohl • Deu Gipfel der Dreyfus-Berherrlichung L« U«L««'“‘ff' S--I- ber liberalen BerB.ee Presse
Itlsleli; Selbe benutze» be» Qfi als . ,8 “8«“ f“ ”W‘ ”■ WW Immen
-ch- unb folgen mit gekannte Sufmerlfamlell. “ ; 52L1 5 . i“'.“.'
ben Blick r» tnenhen Ki- tnin.« «1*4 ltocu Einmischung in frembe Dinge unseres Amtes an mit ihnen spielt, wie ber Tascheuspieler ber I i8UmM^cte un5 über ifmerksamkeü seines VublikumS anf Pnn.rftmih ? n, Frantteich vorgekommenen Ungesetzlichkeiten ‘ingeleM^ und dabei ben Lntte»" die 11Ä fonbtrI^ «»fzuregen, so ist bas ein starkes Stück. -L zieht be“ StUte“ bit W °us Wenn man weiterhin diejenige», die sich zwischen
efe m. k... f -t. beH 6cibc» von der Parteileidenschaft verblendete»
In fe?& schere» Gelegen- Lager» auf dem schmalen neutralen Boden hielten,
an bet Hand der Thatsachen zur Genüge be- die nicht ihr Seelenheil für die Unschuld des Dreyfus ire »ube nut der das UfthsiT s>,„ I *,. , » ~ b tben Picquart
n Ä ?ttt ^" «icht in den Staub sinken wollten, verdächtigte, fie
bl * 8 *f“e’ "ufgenommen seien vom „Fälscher Syndikat" bestochen, so charak- .. m. o 1 ^8 KOb<, au<$> cinen Aus- terisirt dies vortrefflich die Mächte, die in einem 'S batte^?Drevfusvartti"di'?^. »roße« Th-il unserer Presse offenkundig und versteckt
K I J??rb:anb' thätig find. Es zeigt aber auch ein äußerst geringes
« Stuatwn ^ e,“L P“6 "Zonalen Gefühls und nationaler Würde,
©tiuotton. Abwartend stehen jetzt die!