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~7\ i mokratie, wohl die erste Aufgabe der gegenwärtigen seren Politik, kann mit Aussicht auf Erfolg

fiMi»g des Entwurfs zum Schutze des gewerb» mi im Arbeits Verhältnisses zeigen, wie nöthig dieses

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Andere eher bewirken werden, als die Autorität der Beamtenschaft und der Regierung zu stärke».*

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-- «ihschaft unter einander sowie beider mit der Re- j «nmg sprechen. Der Kampf gegen die Social-

Augeu mit einem so menschenfreundlichen Ausdruck in die Welt blickte». Und doch lag ein Zug von Schwermuth über dem Antlitz Saalfeld's ausgebreitet, der Martha nicht entgangen war.

Eva hatte ihr so viel von Onkel Erich geschrieben, ihr aber nie von einer Ursache zum Kummer gesprochen. Das Kind freilich hatte auch wohl dafür leinen Blick und kein Berständniß.

Sie aber hatte den schmerzlichen Ausdruck in den tiefen Linien um den Mund gleich entdeckt; wer selber in der Schule des Leidens gewesen, erkennt die Symptome desselben auch an Anderen leicht,

Ju seinem Zimmer schritt indessen Erich langsam nachdenkend auf und ab. Auf dem Tische lag sein auseinander gefaltetes Portefenille, daneben ein offener Brief und eine Photographie, Hochberg und Martha als Beilobte darstellend. Jetzt fifete er sich wieder an den Tisch und »ahm den Brief auf. Da stand es von der Hand des verstorbenen Freundes geschrieben:

,3ch hinterlasse sie Dir Beide, die mir im Leben das Theuerste find; mein Weib, mein Kind, laß sie Dein Weib, Dein Kind fein. ES überkommt mich eine vollkommene Ruhe, ja, ich möchte fast sagen, Freudigkeit bei dem Gedanken, daß D« mir diese Bitte erfüllen wirst. Ich weiß, Du hast nie aufgehört, Martha zu lieben; ich weiß, Du wirst fle nicht minder hoch halten, weil ste mein Weib war, und mich beglückt der Gedanke, daß fie Dir angehöreu wird. Wenn ich gestorben sein werde, so ttttt vor ste mit diesem Brief, und fie wird glücklich sei», »och nach meinem Tode einen sehnlichst von mit gehegten Wunsch erfüllen zu könne». Sie wird Dir eine treue und liebende Gattin werden, und vereint werdet Ihr dann in Liebe besten gedenken, der Euer Glück be­gründen möchte dmch diese» Bermächtniß. Ich

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Hieran klammert sich dieKölnische Ztg.*, die im Uebrigeu eine sehr zuversichtliche Miene über den weiteren Gang der Entwickelung zur Schau trägt:

DaS deckt sich auch mit unserer Auffassung. Hätte die Regierung von Anfang an die nöthige Energie gezeigt und vor einem halben Jahr ihre Beamten gezwungen, von der Agitatton gegen die Vorlage abzulassen und nicht weiter den Widerstand gegen die Vorlage zu orgauisireu, so lägen die Dinge heute allerdings ganz anders. Statt dessen hat die unklare flaue Haltung der Regierung jenen Oppo- fitionSmännern nur das Rückgrat gestärkt uud viele unter ihnen wirklich zu dem Glauben gebracht, daß sie der Regierung einen, wenn auch nicht öffentlich verlangten, so doch im Geheimen gewünschten Dienst leisten, wenn sie die Vorlage zum Scheitern bringe». Mit dieser Politik hat man es jedenfalls dahin ge­bracht, daß der Kanal verworfen wurde und daß das Werk jetzt unter ungleich schwierigeren Verhältnissen wieder ausgenommen werden muß. Es liegen An­zeichen vor, aus denen mau entnehmen tarnt, daß wenigstens in einzelnen Kreisen die Absicht besteht, die neue Kampagne für den Kanal mit ungefähr denselben Mitteln zu führen, mit denen man jetzt ein so schmähliches Fiasko gemacht hat. Was man dabei gewinnen kann, bleibt unklar, denn mit Weiter­wursteln ist nichts mehr zu machen, und diejenigen Kreise, die in langsamer Versumpfung der Frage das Allheilmittel sehen, dürften sich aus verschiedenen Gründen in ihren Berechnungen bettogeu sehen. Im Uebrigeu kann man sehr ruhig abwarten, wie die Dinge sich gestalten werden.*

Die konservativeSchlesische Zeitung* aber sagt:

Man kann jetzt in der liberalen Presse lesen, wie verblüfft und tief verstimmt die Konservativen seien, weil die Regierung gegenüber ihrenEinschüchterungs- Versuchen* endlich Festigkeit bewiese» und denrechten* Weg beschritten hätte, um ihre Autorität, zu wahren. Wir müssen der Wahrheit gemäß feststellen, daß im konservativen Lager, namentlich aber in den führen­den Kreisen weder Verblüffung noch Verstimmung zu bemerken ist und daß man in sehr weiten Bevölkerungs­schichte» keinesfalls der Meinung ist, die Regierung habe mit ihren Beamtenmaßregelungen den rechten Weg beschritten und ihre Autorität erhöht. Verblüfft konnten die wohlunterrichteten Konservativen an und für sich nicht sein; ste wußten, daß die Maßregelungen beschloflene Sache waren; sie fürchteten sie auch nicht, aber sie befürchteten bereit üble Wirkung. Darum ist es auch nicht der richtige Ausdruck, wenn man sagt, die Konservativen seien verstimmt. Bedauern empfinden ste, tiefes Bedauern, daß die StaatS- regierung sich durch die Aufhetzereien der liberalen Presse zu Maßregeln hat drängen lassen, die alles

reffe : 30 cm] 18 kw

Roman von C. Wild. (Sertfetung.)

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Dir Hineinziehuug Deutschlands in den Dreyfushandel.

Was manche kommen sahen, ist nun eiugetroffen: der Gang der Verhandlungen zu Rennes hat dazu geführt, daß das Kriegsgericht auf Laboris Anregung darin einwilligte, den deutschen Oberst v. Schwartz- koppen und den italieuischen Oberst Panizzardi als Zeugen über etwaige Beziehungen der betreffenden Regierungen zu Dreyfus zu vernehmen. Die Zeugen­vorladungen an Oberst von Schwartzkoppen und Panizzardi sind bereits auf diplomatischem Wege abgesandt worden. Soweit wir jedoch das bisherige Verhalten der Reichsregierung gegenüber den Wechsel­fällen des Dreyfusprozesses zu übersehen in der Lage find, glauben wir kaum, daß von Schwartz­koppen die Erlaubniß erhalten wird, als Zeuge nach RenneS zu gehen. Ist doch, wie schon zu Beginn

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Dfl# brauchst Du auch gar nicht*, unterbrach lebhaft,er will gar keinen Dank, wenigstens ® Deinem Sinu, er ist viel zu hoch und edel, j£ Ms eine Vergeltung zu rechnen, vielleicht aber

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übertrage Dir eine heilige Pflicht, aber Niemanden als Dich auf der Welt möchte ich bitten:Nimm Dich meines Weibes, meines Kindes an.*

Erich faltete den Bries zusammen und schob ihn in die Brieftasche zurück. Dagegen nahm er das Bild auf und betrachtete lange und aufmerksam die beide» Menschen, welche da vor ihm saßen. Der eine war ihm früher nach seinen Eltern der Nächste ja fast Alles gewesen, die Andere sollte ihm in Zukunft Alles sein. Würde fie es wollen? Sie hatte sich so wenig verändert; freilich war aus dem ftischeu Kinde die reife Frau geworden, aber sie hatte sich eine große Jugendlichkeit bewahrt, die Augen blickten noch Jeden vertrauend an, das schöne blonde Haar umgab noch tu üppigster Fülle den kleinen Kopf.

Erich seufzte, und es drängte sich ihm ein Ge­fühl der Bitterkeit auf, weu» er bedachte, daß er vor vielen Jahren freiwillig dem Besitze Martha'S entfagt hatte. Er hätte ja den Wettkampf mit Georg aus- nehmen können, das Resultat hätte doch erst abge- wattet werden müffeu.

Dann aber gedachte Erich des tobten Freundes unb sprach leise vor sich hin zu beut Bilde:

Wie froh bin ich. Du Guter, daß ich damals die Kraft hatte zum dem Opfer! Nun bist Du längst entschlafen und ich habe Dir die wenige», rein glück­lichen Jahre bereitet, die Dir hier auf Erden be- schieden waren. ES war gut so.*

Und damit legte er daS Bild zu dem Briefe und begab sich zur Ruhe.

Nur Eva war sonderbarer Weise sehr schnell eingeschlafen; eS überkam fie ein wohliges Gefühl der Ruhe, als fie fich wieder in ihrem eigenen Bett fühlte. Die Wände des kleinen Zimmers waren ganz so geblieben, wie sie selber ste bei ihrem letzten Hiersein dekorftt hatte. Nur daS Bild der Mutter

hatte fie noch schnell über das Bett gehängt, dann hatte fie fich mit Hilfe der alten Dörthe entkleidet. Die Alte welche das Gnadenbrod in der Oberförsterei genoß, hatte es fich nicht nehmen lassen,Evchen* zu bedienen.

Ach, mein Herzenskind, wie bist Du groß und schön geworden,* sprach sie mit ihrem dünnen Sümmchen,ganz Mütterchens Ebenbild; aber Du hast doch dabei große Aehnlichkett mit meiner verstorbenen Frau Professor. Ganz wie Dein seliger Vater! Ach, Evchen, wenn Du Deine Großmama Hochberg gekannt hättest! DaS war eine Fran! Sie war so erhaben, daß sie Einem bloß anzusehen brauchte, wenn man was auf dem Gewissen Hatte, fie blickte Einem durch uud durch, sage ich Dir mein Herzchen, man mußte beichte». Und dabei so sanft, so gut, so gut, wie ich's nie sagen kann. Die Frau Oberförsterin hier war ja auch eine Seele von Frau, aber wie meine Frau Profeffor, so war doch kein Mensch auf der Welt!*

»Ich glaub'» Dir gern, Dörthe,* entgegnete Eva, schon nahe am Einschlafen,der Papa hat mir ja anch so ost von ihr erzählt, ste mnß eine seltene Frau gewesen sein, und auch Papa, so gut so sanft Dörthe--,* und damit

war fie verschlummert.

Die Alte ordnete schnell noch leicht daS Zimmer, löschte dann das Licht und indem fie Gottes Segen auf da» junge Mädchen herabflehte, ging fie hinaus. Bald erstarb auch das letzte Licht im Hause und die ganze Oberförsterei lag im tiefsten Dunkel.

Leise rauschten die Blätter, von sanftem Winde bewegt, die Sterne glänzten hell, kein Laut war hörbar, nur manchmal schlug einer der Jagdhunde leise au; es geschah wohl im Traum!

(Fortsetzung folgt.)

» gegenseitigen Interesse» vertreten. Also in den Aigsten Punkten wäre eine Trennung vom Uebel. «so wichtig wie die genannte» Zweige der Äti ist allerdings auch die Verkehrs Politik 1 bi-str hat sich bezüglich des Mittellandkanals bedauerliche Disharmonie gezeigt. Auf eine Ver- ignng darüber wird also in nächster Zeit in Linie hinzuwirkeu fei», und alle Kreise, welche

Nachdruck verboten

N Widerstreit der Gefühle.

ler !acke baü.

Umschau.

Professor Delbrück und die Polenfrage.

Wie dieNational - Zeitung* hervorhebt, wird dem Prof. HanS Delbrück, der kürzlich in Warschau gewesen sei» soll, von einem dortigen polnischen Blatte folgende einem Journalisten auf dessen Frage an­geblich erteilte Antwort in den Mund gelegt:

. . . . die Polen müßten Herrn von Tiedemann ein Denkmal errichten für seine Verdienste um das Polenthnm; er glaube nicht, daß derHaka- tiswus* entwickelungsfähig sei, vielmehr werde sich die Richtung der RegierungS - Politik mit der Zeit ändern. Die Wirksamkett der Ansiedelungs-Kom- misston sei für die Fortschritte der Germaoistrung beinahe zwecklos; die polnische Bewegung in Ober- schlesten werde fich aber fortentwickel».*!

DieNat.-Ztg.* bemertt hierzu, ste hoffe, daß Profeffor Delbrück, ttotz allem, waS man schon mit ihm erlebt habe, im Stande sein werde, diese An­gaben ebenso zu bementiren, wie Aeußeruugen, bie ihm Anfangs dieses Jahres von dänischer Seite zu­geschrieben worden seien! Wir hoffen daS auch und geben die Behauptungen des erwähnten polnischen Blatte» deshalb nur in diesem Sinne wieder. I» jenen Behauptungen spiegelt fich, wie ein jeder steht, nur das wider, was die Polen vo» ihrem Stand­punkte ersehnen. Hätte Prof. Delbrück in Warschau also etwas Aehnliches gesagt, so wäre er kurzweg als polnischer Parteigänger saus phrase zu betrachten. Dafür, wie gesagt, möchten wir ihn nicht halten. Sehr vothwendig aber ist es, daß er spricht uud zwar so bald wie möglich.

des Drehfusprocesses von leitender deutscher Stelle mit größter Bestimmtheit und ohne jede Einschränkung versichert worden, daß Deutschland mit Dreyfus nie etwas zu thun gehabt habe. Oberst von Schwartz­koppen könnte selbst keine umfassendere und präcisere Aussage in Rennes machen. Wohl aber könnte» bei Leidenschaftlichkeit, mit der sich Dreyfusfreunde und Dreyfusgegner befehden, unliebsame Ver­wickelungen aus einer Zeugenaussage entstehen. Schwartzkoppen wird daher aller Voraussicht nach nicht die Erlaubniß zur Zeugenaussage erhalten. Ein Berliner Blatt hat übrigens dem Herr» v. Schwartzkoppen interviewt; v. Schwartzkoppen hat bei dem Jntervie erklärt, daß er nicht nach Rennes gehen werde und daß er nicht glaube, die Erlaubniß zur Zeugenaussage in Berlin zu erhalten. Die bisherigen Versicherungen der Botschafter in Paris und des Herrn v. Bülow im Reichstage hätten nichts geftuchtet, was in dieser Sache von uns zu sagen wäre, sei gesagt.

Es dürfte von Interesse sei», die Erklärung, die Herr v. B ü l o w int Reichstag auf eine Anfrage Eugen Richters über die Dreyfus-Affäre gegeben hat, nochmals im Wortlaut kennen zu lernen. Sie lautet:

Sie werde» verstehen, wenn ich auf das eben berührte Thema nur mti großer Vorsicht eingehe; das Gegentheil könnte mir und könnte »ns als Ein­mischung in die inneren franzöfischen Verhältniffe ausgelegt werden, und auch nur den Anschein einer solchen haben wir stets sorgsam vermieden. Ich glaube mich umsomehr der Zurückhaltung befleißigen zu müssen, als zu erwarten steht, daß durch die i» Frankreich selbst eingeleiteten Prozesse Licht über die ganze Angelegenheit verbreitet wird. Ich beschränke mich also darauf, auf das Allerbestimmteste zu er­klären, daß zwischen dem gegenwärtig auf der Teufelsinsel befindlichen franzöfischen Exkapitän Drey­fus und irgend welchen deutschen Organen Be­ziehungen der Verbindungen irgend welcher Art niemals bestanden haben. Die Namen W a lsin-Esterhazy und Picquart habe ich vor drei Wochen zum ersten Male in meinem Leben gehört.*

England und Transvaal.

Angesichts der Möglichkeit eines Krieges zwischen England und Transvaal wurden über die beider­seitigen Stteitkräfte Schätzungen angestellt, welche sehr weit auSeinandergehen. Der Wahrheit kommt man wvhl am nächsten, wenn man annimmt, daß die Buren im günstigsten Falle 30,000 Mann zur Ver­fügung habe« werden einschließlich der Truppen des Oranje - Freistaates und des ZnzngS der Kap- kolonie. Dagegen dürsten die englischen Stteitkräfte

ir geführt werden, wenn die genannten drei dU; toren fest zu einander stehen. ES wird fich M demnächst im Reichstage bei der zweiten

Wöchentliche Beilage«: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

arbiö*'Verlag: Joh. Aug. Koch, Universttäts-Buchdruckerei tu Marburg. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur Hans Hupfer in Marburg.

, 8 Expedition: Markt 21. - Telephon 55. VUUU Redaktion: Marti 21. - Telephon 55.

Zur Lage.

r Die innere Lage, so schreibt man uns | auch durch die ZurdispofltionSstellung der Re- anwgspräfidenten und Laudräthe nicht ganz geklärt. Kau wird vertrauen muff n, daß die Zeit eine Kildmmg der Gegensätze herbeiführen wird. Worauf bei der Klärung der inneren Lage avkornrnt, ist, bei der Stellungnahme der Regierung zu den im unter einander die großen politischen Ge-

-unkte abgewägt werden und daß erst das Er- dieser Maßnahmen bestimmend wirken sollte, ift keine Frage, daß die schwerstwiegenden Momente ir eine gemeinsame Aktion von Industrie und Land-

, es alten en: AsMmmstehen ist. Eine fernere höchst wichtige iindviö tage, welche segensreich für das Vaterland nur stpulve ch ein gemeinschaftliches Wirken von Industrie und ; Butte advirthschaft gelöst werden kann, ist die der Se- M. 1.0 ilüwg der nächsten WirthschastS- und Handels- ehwasd M Es hat sich Ende der siebziger Jahre doch r, Räs chl zur Evidenz gezeigt, daß für die großen Pro- In Das Waffen nur bann ein Erfolg auf biefem Gebiete «HW t »warten ist, wenn Industrie und Landwirthschaft luerie. te gegenseitigen Interessen vertreten. Also in den

» doch eines Tages und fordert etwas von unb bann Mama bann sage ihm, daß er Dir ^Wen werth ist unb erfülle seine Bitte. "brr laß uns zur Ruhe gehen, unb morgen wir unser neues Leben! Damit erhob heftig erglühenbe Mäbchen, schlang beide nm bie Mutter, küßte sie stürmisch unb eilte Mr hinaus.

»®tija blieb noch ein Weilchen sinnend sitzen; »ö Kind hatte Recht, fie wollte fich auch nicht Zeitigen Sorgen plage». Wie oft hatte fie ? Eva gebangt, und mm hatte der Allgütige I* heimgesandt so rein und schön, so gescheidt ^ständig I Und hatte er fie selber nicht immer Z geführt? An der Seite ihres Gatten war reinsten irdischen Glückes theilhafttg geworden, dschhem fie den schweren Schlag seines Tode» ? überwunden hatte, war ihr auch »eben dem

Vater ein Leben voller Beftiedigung und ltaa manchen Freuden erblüht. Sollte fie nun £ ihr Kind nun wieder bei ihr war, und da ?ffu» an Erich den alten treuen Freund des $$ aufs Neue gewonnen hatte?

für ein hübscher Mann doch Erich war! als fie ihn mit Georg sah, war er nicht als ein Jüngling. Jetzt umrahmte ein F Vollbart das ganze Geficht, auS dem die

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn-und Feiertagen. ty-zT Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

911 OuartalS-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Bureaux von Haasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde-

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n « ulrar auliierpunne oer Skegrerungs- H57W Mt stehende politische Angelegenheit charakteristrt, -y. ^ge die Sache wohl anders.*

Gedeihen vo» Industrie und Landwirthschaft IUlV<8*tt£ffc haben, werden dabei mithelfen müssen, (t alls erfordert die innerpolitische Lage nicht eine ir »8, sondern ein Zusammengehen der Pro llaffe».

,3m Anschluß an diese Zuschrift seien zwei Ame» ans den gegnerischen Lager» über die lawärtige Situation mitgetheitt: Der von uns

lief- reit' e» -de-

sn erwähnte Artikel derKonservativen Korre- denz* enthielt folgende Stelle:

bzugebeü «Wäre der Erlaß vor einem halben Jahre publi- i ä worden und hätte man dabei gleichzeitig die ^Vorlage als eine im Mittelpunkte der RegierungS-