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Die konservative Partei und die Beamte».Entlassungen.
* In einem in der „Kons. Ron." veröffentlichten Artikel legt die Parteileitung ihre Ansichten über die ZurdiSpofitionsstellung der politischen Beamten dar. Es heißt in demselben: .Die gegnerische Presse ist der Meinung, die konservative Partei werde sich durch den Erlaß des Staatsministeriums, betreffend die Pflichten der politischen Rcgierungsbeamten, noch mehr aber durch die gegen einen Theil derselben wegen ihrer ablehnenden Stimmabgabe im Abgeordnetenhause bei den Berathungen der Kanalvorlage verfügten DiScsplinarmaßregeln aus ihrer bis jetzt innegehabten besonnenen Haltung herausdrängen lassen. Diese Hoffnung wird die konservative Partei auf keinen Fall erfüllen. Ihren alten Tradi- Honett getreu uud der konservativen Grundsätze sich bewußt, wird unsere Partei nicht daran denken, eine Politik ab irato zu treiben, sondern gern uud entschieden auch ferner die Politik der Regierung unter st ützen, soweit sie ihrer Ueberzeugung entspricht und gemäß derselben dem Wohle des Monarchen, des Staates und seiner Bevölkerung dienlich ist. Der Erlaß der königlichen Staalsregierung vom 31. v. M. beruht in seinem Inhalt durchaus auf konservativen Grundsätzen; er stellt keine neue Auffassung der Pflichten dar, welche den Beamten auferlegt sind, denen „die Vertretung der Politik Sr. Majestät des Königs und die Durchführung und Förderung der Maßnahmen der Regierung Sr. Majestät" obliegt. Die gegnerischen Blätter erwarten vergeblich, daß von konservativer Seite gegen den Erlaß selbst Einwände erhoben werden. Dagegen sind wir genöthigt, unseren lebhafte» Zweifel darüber zum Ausdruck zu bringen, ob der Zeitpunkt für die Veröffentlichung dieses Erlasses richtig gewählt gewesen sei. Wir sind nicht der Ansicht, daß „ein Theil" der erwähnten Beamten, weil er gegen die Kanalvorlage gestimmt hat, den Beweis gegeben habe, er sei sich der ihm auferlegten Beamtenpflichten „nicht in vollstem Maße bewußt" gewesen. Wir bestreiten also die Berechtigung, aus diesem Erlasse die erwähnte Kundgebung zu veröffentlichen, da dadurch den mit einem parlamentarischen
urige hat,
«ß man die Absicht doch gar zu deutlich merkt, bsatzsch Ser w einem Punkte sind die Verhandlungen doch
so wie Du sie jetzt siehst, sah sie immer auS, ich glaube, sie kann gar nicht alt werden!"
„DaS glaube ich auch," antwortete Erich fast unbewußt, „ihre reine Kinderseele spiegelt sich in ihrem Gesicht und verklärt ihre ganze Erscheinung. Eva, versuche, wie sie zu sein! — Ich habe wir eingebildet, etwas Gutes an Dir geleistet zu haberf! DaS Höchste, das Beste, kein Weib in des Wortes wahrste«, edelstem uud reinstem Sinne zu fein, das kannst Du nur hier leinen en dem leuchtenden Vorbild Deiner guten Mutter!"
Ein leichter Schatte» flog über Eva'S Antlitz bei diesem Ausbruch der Bewunderung von Ertch'S Lippen. Sie war das gar nicht von ihm gewohnt und hatte niemals gehört, daß er f» begeistert von irgend einem weiblichen Wese» gesprochen hatte, wie jetzt eben von ihrer Mutter.
Und doch war diese Letztere eine so ungemein einfache Frau, harmlos wie ein Kind! Sie hatte geglaubt, Erich könnte nur für eine sehr taleutvolle, geistreiche und hochbegabte Frau Bewunderung empfinden, nnd der Sporn, welcher fie in den letzten Jahreu getrieben hatte, so unermüdlich zu studtten uud zu arbeiten, war der Wunsch gewesen, ihm zu gefallen, sein Lob, seine Anerkennvng zu erreichen uud dereinst--nein, weiter wollte und durfte
fie noch nicht denken. Dort vor ihr sah fie vorläufig ihren Beruf. Großpapa, Mutter — zwei Wesen,
Volke einander wieder genähert, die ulttamontatien und polnischen Handelsanerbietungen zurückgewiesen und eine Stimmung vorbereitet wird, die bei den allgemeinen Wahle» das Erstehen einer gemäßigt konservativ-liberalen Mehrheit ermöglicht? Oder wird Herr Studt durch ein »och größeres Entgegenkommen gegen die Wünsche des Centtums, als Herr Dr. Bosse es bewiesen, und durch ein polenfreundliches Regiment dafür sorgen müssen, daß in das preußische Abgeordnetenhaus eine aus Konservativen, Klerikalen und Polen fich zusammensetzende kanalfreundliche Mehrheit eiuzieht?"
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Phantasie haben sie auch aufgeboteu. Uns darüber aufzuregeu, haben wir keinen Anlaß und zu sittlicher Entrüstung ist ebensowenig ein Grund vorhanden. Wir wissen ja, wie wir zu Frankreich stehen und wessen wir uns von ihm zu versehen habe». Wenn sich ftanzöstsche Generalstabsoffiziere in dem Minenkriege, den fie glauben gegen uns führen zu müsse», zu »»saubere» Handlungen hinreißen lassen, so ist das eine Sache, die uns gleichgültiger lasse» kau» als die Franzosen. Daß man das i» Frankreich selbst heraus fühlt und eine Anwandlung von Schamgefühl empfindet, das geht auch daraus hervor, daß die Spionage jetzt vom Generalstab abgezweigt und der Polizei überwiesen worden ist. Man hat wohl eingesehen, daß solche Beschäftigung „abfätbt". Der DreyfuS-Prozeß und die durch ihn ganz unzweifelhaft enthüllten Fälschungen liefet» ja de» deutliche» Beweis dafür.
Nicht Erbitterung soll diese Spionage-Arbeit der Franzosen bei uns wachrufen, sondern im Gegentheil ein gewisses Gefühl der Befriedigung. Mögen unsere lieben Nachbar« durch Verrath immerhin einzelne nicht unwichtige Vortheile über uns erringen, — auf die Dauer werden fie gerade auf diesem Wege uns am allerwenigsten schaden. Die Spionage allein entscheidet im Kriege nicht über den Erfolg, dazu gehört weit mehr. Unsere Nachbar« aber scheinen noch heute der kindischen Ansicht von 1870 zu lebe», die Deutschen hätten damals nur dem Verrath ihre Siege zu ver- danke» gehabt. Es ist kaum zu glaube», daß nicht nur die großen Masse», sondern auch die leitenden Kreise einer solchen thörichten Auffassung huldigen, aber die beiden im Dreyfus Proceß bekundeten That- sacheu reden deutlich genug. Man hat Alles aufgeboten und zu den abenteuerlichste» Mttteln gegriffen, um in den Besitz militärischer Geheimnisse Deutschlands zu komme»; als ma» aber 1896 die Möglichkeit eines Krieges mit Deutschland in Erwägung zog, da war in der ftanzösfischen Armee nichts vorbereitet und die Spitzen der Regierung bekamen, wie der damalige Kriegsminister Mercier eingestand, schmähliche Angst, sie fühlten, daß ein Krieg abermals einen Zusammenbruch im Gefolge haben müsse.
Nun, wir können es uns nicht besser wünsche». Möge» die Frauzose» nur fleißig spiouiren und darüber daS vergessen, waS viel wichtiger ist. So lange fie »och so mit Blindheit geschlagen find, wie fich das bisher gezeigt bat, werden alle Spivne» ihnen das große Geheimniß, wie man Siege erkämpft, nicht verrathe» können.
röptling Oberst Picquart, die „Blüthe und Zierde des ienschengeschlechts", wie ihn die DreyfüSler nennen, v Frau des Spions Lajoux in Brüssel durch einen lgeuten betrunken machen und ihr in diesem Zustande ^Briefeihres Mannes stehle» lassen. Das französische -pionagebureau war ferner mit einigen Gaunern namens
»n Interesse: sie lassen uns einen Blick thun in ftanzösische Spionagesystem. Nur ein flüchtiger lick ist's, und er kann natürlich nicht den ganzen parat erkennen lassen, der in Frankreich zu diesem ecke arbeitet. Aber soviel ist doch ersichtlich, daß dort mit dem größten Eifer daran arbeitet und keinem Mittel zurückschreckt, um in den Besitz itärlscher Geheimnisse der anderen Mächte, be- s Deutschlands, zu kommen.
Da hat z. B. das ftanzöstsche Spionagebureau e Frau Basticn in Solde gehabt, die SO Jahre 8 Putzfrau bei der deutschen Botschaft war. Die iwerthe Fran hatte jeden Morgen die Papier- zu entleeren und die Zimmer zu reinigen; nher aber durchstöberte sie die Schubladen und Rocktaschen der Beamten. Alles, was sie ohne dacht zu erregen erlange» konnte, brachte sie «rch Vermittelung eines „Agenten" dem ftanzöfischen Spionagebureau. Da hat ferner der ehemalige Spionen-
verlaffen."
„Ja, ja, mein Herzenskind, er ist Dein Vor-
Französische Spionage.
** Viel interessantes bieten die Berichte über H Verhandlungen in RenneS nicht, am allerwenigsten s den Darstellungen, wie sie der deutschen Presse krch den Telegraphen und einzelne dem Angeklagten ajsmberöanbte Berichterstatter zugehen. Da ist alles eter einem Wust von Phrasen verhüllt und entstellt,
Der Vollständigkeit der Ueberstcht halber seien den gestern mitgetheilten Preßstimmen daher »och einige Aeußerungen unserer führenden Zeitungen nachgettagen:
Da» „Berl. Tagebl." tritt mit folgender Auffassung hervor:
„Der partielle Ministerwechsel in Preußen hat »eben seiner persönlichen Bedeutung auch noch — waS an sich ja als erftenlich gelten kann — eine parlamentarische Tragweite. Der Rücktritt beider Minister ist. gewollt oder nicht, eine indirekte Folge der Mehrheitsbildung im preußischen Landtage. Seltsamerweise konnten beide gefallene» Minister als Vertrauensmänner der Mehrheitsparteien gelten, in deren Sinne zu wirken und zu emtiren sie für ihre Pflicht hielte». Aber es hat sich ergeben, daß der moderne prenßische Staat nicht zu bestehen vermag, wenn er im Geiste dieser Mehrheitsparteien ver- waltet wird. Diese beiden Staatsmänner haben die Regiernngsprinzipien der Konservativen uud Agrarier bei uns ad absurdum geführt, uud der dadurch »othweuig herbeigeführte Rücktritt der Minister v. d. Recke und Bosse ist eben der Humor davon."
Die Anschauung der „Boss. Ztg." ist in Frageform gekleidet. DaS Blatt schreibt:
„Zwei Man» Über Bord — und die Anderen bleiben, auch Steuermann und Kapitän. Auch Herr v. Hammerstein ist noch auf dem Schiff, auch Herr Brefeld. Bedeute» die neuen Männer einen Kurs?"
Die „Rheinisch-Westfälische Zeitung" sieht in der Berufung der neuen Minister eine Fort- setzung der Kaualpolitik:
„Die Ernennung der beiden neue» Minister ist nach zweifacher Richtung bemerkenswerth. Einmal wird zum dritten Mal der Regierungspräsident^ des größten preußischen Regierungsbezirks, des Düsseldorfer, von seinem angenehme» Sitz zwischen Rhein und Düffel geholt, um die Bürde eines Ministerpostens auf fich zu nehmen. Nachdem Freiherr von Berlepsch den Anfang gemacht hatte, folgte als Zweiter Freiherr von der Recke und als Dritter Freiherr von Rheinbaben. Zweitens hat der Kaiser die leitende» Persönlichkeiten derjenigen rheinischen u»d westfälischen Gegenden in das Staatsministerium berufen, welche gerade in der Kanalfrage am meisten interessirt find. Der südliche industrielle Theil von Westfalen war de» Kanalplänen überwiegend wohlgeneigt, während im nördlichen, wehr landwirthschaft- lichen und katholische» Theil sich doch immerhin eine bahnbrechende Strömung zu Gunsten der Kanalpolitik geltend machte, wie ja auch die CentrumSmitglieder im letzten Augenblick noch versucht haben, den Dortmund- Rhein . Kanal zu retten. Daß die Industrie des Regierungsbezirks Düsseldorf stark für den Kanal eintrat, ist bekannt."
Wird die Richtung deS Herrn Studt, fragt das „Leipziger Tageblatt",
„dahin fuhren, daß die gemäßigt - konservativen und -liberale» Elemente im preußischen Landtage und
«uud, uud ich kann uud werde nie vergessen, mit welcher Treue er an Dir die Pflichte» dieses Amte» geübt," sprach Martha finueud, „Ihm uud feiner Sorgfalt, feinem Interesse uud feinem Einfluß nur danke ich e8, daß Dn mir so wiedeikchrtest. Damit hat er nun aber auch mehr als genug gelhan, und ich fühle »ich so tief in feiner Schuld, daß ich an ei» Gutmachen gar nicht denken kann."
(Fortsetzung folgt)
Du hier bist, kann ich e8 Dir ja gestehen, — ich fürchte fast. Du würdest gar nicht mehr heimkehren wollen. Und doch sehnte ich-Dich mit aller Macht herbei. Du siehst, wie schlecht es mit dem Großpapa steht, das geringste Zuviel an Lust ober Leid, Schreck ober Freude kann fein Ende herbeiführen. Ach Eva, mein geliebtes Kind, und wenn dies Ende kommt, dann werden wir beide fein wie ein paar Ranken, die der Sturm losgelöst hat von der Eiche, um die sie fich geschlungen hatte». Dan» heißt es wieder eine neue Heimath suchen, auf'S Neue Wurzel faffen und festwachsen, denn hier ist daun unseres Bleibens nicht mehr lange," und seufzend schloß fie dabei die Tochter in die Arme.
„Ach, darum ängstige Dich doch nicht schon jetzt, Mütterchen," entgegnete Eva mit Heller Stimme, „vorläufig lebt ja noch unser «roßvätercheu, und wenn er einmal abgerufen wird, dann sind wir darum ja doch nicht fo hifloS und auf unS allein angewiesen, wie Dn es schilderst. Ist denn nicht Onkel Erich noch da? Der Papa hat u»S ihn als ei» heiliges Bermächtuiß hinterlaffen, das hat er mir mehr als einmal gesagt, und er wird unS nie
nicht wieder l»S, nie mehr, fo lange Du mich nicht von selber fortschickst."
„DaS wird wohl nicht geschehe», fo lange ich noch lebe," entgegnete der Oberförster schmerzlich lächelnd. „Sie »nr, waS ans Deinem rüstigen Großpapa für ein alter Schwachmatikus geworden ist! — Willkommen lieber Professor! ES ist lange her, feit ich Sie hier begrüßt habe. Damals war ich in Ihren Jahre», jetzt sind Sie der ftische Man», ich eine alte Ruine. Nun darum wird es Jhuen aber hier nicht schlechter gefalle», und hoffentlich ruhen Sie hier ein paar Tage an».
So plaudernd war man wieder am Hause angenommen und es begann nun eine neue SegrüfcnngSfcene zwischen Eva und allen Leuten. Sie Alle kannten und liebten daS Fräulein und erwarteten Wunderdinge von ihrer Gegenwart für den verehrten Herrn.
Erich fühlte fich gleich wieder wohl ht der Ober« firsterei, es war dort fast nichts geändert worden und Eva führte ihn sofort auf sei« Zimmer. Freilich war eS ein anderes, als er ehemals mit Georg bewohnt hatte, das war ihm aber auch recht; es wäre ihm sogar nicht einmal ganz lieb gewesen, wenn er ht demselben Räume hätte wohnen sollen, den damals seht Herzensfreund mit ihm getheilt hatte.
Der Oberförster zog fich bald »ach dem ftüheu Abendeffen zurück, auch Erich empfahl fich, da er Mutter und Tochter den Wunsch abfühlte, allein und ganz ungestört zu fein.
Martha zog nun die Tochter neben fich auf das Sopha und begann:
„Du glaubst gar nicht, wie ich die Tage gezählt habe bis zu Deiner Rückkehr, meine Eva, denn nun
Umschau.
Der Ministerwechsel
wird natürlich noch immer he den Zeitungen lebhaft besprochen, trotzdem die Signatur des Ministeriums durch die Neuernennungen nicht verändert erscheint.
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
riblkdag: Joh. Aug. Koch, UniversttätS-Buchdruckerei iu Marburg. Qx1'T**'ö-****fr4-*S Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur Hans Hupfer in Marburg.
Expedition: Markt 21. — Telephon 55. Redaktion: Markt 21. — Telephon 55.
b'i* ; Wrd Cners und Lajones in Verbindung getreten, tv i ie ben Plan hatten — ein „großartiges Unter« e|men" nannte eS vor Gericht Oberstleutnant Cordier,
einziehe»! — Sieh' »nr der Großvater hat A auch herauSgemacht und kommt Dir entgegen," - _ Aste fort, als sie jetzt de» Hanfes ansichtig "»UE 'len und ben Oberförster bemerkten, welcher lang. A und mühsam die drei Stufen vor denselben hin- "“l „Väterchen," rief fie laut und eilte der
et zweite Chef der Spionage —, ganz Deutschland tü einem Netz von Spione» zu überziehen. Der- Ü5e Richard Cners hatte auch die Aufgabe, den scheu Militärbehörden falsche Nachrichten zu liefern.
schwierigste Stück aber hat Oberst Picquart st geleistet. Die AttacheeS der deutschen Botschaft gegenüber dem Botschaftshotel zwei Zimmer ieihet, in denen sie frühstückten und »ach Tisch Kaffee einnahmen. In dem darüber gelegenen mer ließ der ftanzöstsche Spionenhäuptling im in Schallhörner anbringen und Einrichtungen en, durch welche es möglich wurde, das zu hören, unten gesprochen wurde. Wenn die Herren von Botschaft unten gemüihlich plauderten, machte fich ein Agent des Spionagebureaus feine Notizen rüber und erstattete jeden Abend 7 Uhr seinem f Bericht über das, was er erlauscht.
Man muß gestehen, an Mühe haben es die fischen Generalstäbler nicht fehlen lassen und
Z’« voran ihm entgegen, „endlich haben wir M Kind wieder, und nun bleibt sie für immer »nd erhellt unser Lebeu hier!" jugendlich sah fie noch immer aus! Eva iSM e» mit Stolz uud fragte, indem fie stehe»
Nachdruck verboten
-3« Widerstreit der Gefühle.
Roma» von C. Wild.
lFortsetzreug.)
entgegnete nichts; freilich drückte fie bei den
Worten Saalseld's ben Arm der Mutter fest »ch, aber zugleich traten ihr große Thräne» in «tagen und rollten langsam über ihre Wange» • Martha schrieb dieselben dem Schmerz über Großpapa zu, fie zog ihr Kind an sich und e:
^»Du sollst aber nicht mit Thräne» bei nn8 ein« A», mein Liebling. Bis jetzt find wir »och »icht
Schlimmste» angekomme»; ich bin vielleicht zu Mfich, Deine liebe Nähe und Gesellschaft wird de» ^toater u«b mich verjüngen, und nur Freude möge
Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn-und Feiertagen. ♦■».z» Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
■e/i nin OuartalS-Abonnements-Pveis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Bureaux von Haasenstein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Mägde- n j
J19, A1U Postämtern 2,25 Mk. (exkl. Bestellgeld). Jnsertionsgebühr: die ge- bürg, Wien; Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; Ott. xJUIJiy
__spalten« Zeile oder deren Raum 10 Pfg., Reklamen: die Zeile 25 Pfg. DONNLlslllg, 7. ^eptettWCt lo99. C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Pans rc.
^»Nmi, Onkel Erich, waS sagst Du, habe ich Reihe diese Liebe heimzahlen sollte uud wollte.
rLeile sGöne, süße Mama? Warum hast Du .«roßvätercheu, «roßvätercheu," rief fie freudig ’m: die diese Jahre nicht gesehen? Aber Du a»S und umarmte de» alte» Herrn, „hier hast Du mchts verlöre», fie war nicht schöner; genau Dein «oldkind wieder, und nun wirst Du mich auch
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