Expedition: Markt 21. — Telephon 56.
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drei Mächte selbst die Regierung über die nur als Uebereinstimmung mit den vor zehn Jahren von den
Deutschland, Großbritannien und Nordamerika nach
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O, bitte, befiehl nur/ rief Walter kühn
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gegeben, ihre Regierungen von der Schwierigkeit einer solchen Aufgabe zu überzeugen. Für ihren eigenen Unglauben an die Dauerhaftigkeit deS von ihnen skizzirten Neubaus spricht am beredtesten ihr gemeinsamer Bericht. Daselbst äußern fie stch, übrigens in
von der Ober- Erich mid von
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„Namentlich wenn Du in D. bist, werden Deine Cavalicrsdienste recht viel nützen!"
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Die amerikanische Eisen-Industrie.
* Die Vereinigten Staaten haben im Jahre 1898/99 Eisenfabrikate, Maschinen re., im Gesammtgewicht von P/4 Millionen Tonnen ausgeführt, was mehr als den zehnten Theil des Roheiscuverbrauchs der Union in diesem Zeitraum ausmacht. Der Seldwerth dieser Ausfuhr beziffert fich auf 93 715 951 Dollars; 1896/97 betrug der Werth der Eisen-Ausfuhr 53497872 Dollars; er hat fich in den letzten drei Jahren beinahe verdoppelt. Der gewaltige Aufschwung der Eisen-Industrie Nordamerikas kann kaum deutlicher vor Augen treten als in diesen Ziffern; fie ist ein Faktor auf dem Weltmarkt geworden. Im laufenden Jahre hat die Eisen-Ausfuhr der Union nachgelassen; der inländische Markt war so gut, daß mau sich um den Export wenig kümmerte. Sollte der Bedarf in der Union selbst wieder abuehmen, so wird mau fich vermuthlich wieder mit größter Energie auf den Export werfe». Die Schwankungen auf dem Weltmarkt werde» durch dieses Eintreten der amerikanische» Eisen-Industrie in de» Wettbewerb jedenfalls häufiger imb intensiver werden.
®te einschneidendste organisatorische Maßnahme der .miffare ist die im Interesse des Landfriedens sofort
- { ' sehenden Mitteilungen über die zur Revision der Lerlmer Generalakte gemachten Voischläge der von
übersehen konnte.
Beim heiteren Mahle liefen försterei, Major Altenhof, von anderen Freunden Gratulationen
Wie wunderbar l — So ähnlich hatte auch Onkel Erich en fie geschrieben, aber wie anders erschienen ihr die Worte vo» ihm! Er war ja auch ein gereister Mann von vierzig Jahre» und seine Worte fiele» anders in die Wagschale, als der heitere Ans- spruch diese» lächelnden Lieutenants. Ja, Onkel Erich — das war etwas ganz anders!
Eva reiste bald »ach Einsegnung mit Großvater und Mutter nach Hause, um einige Monate Ferien in der Oberförsterei zu verleben, dan« sollte fie im Spätsommer in die Stadt zurückkehre» und wollte das Seminar besuche», um ihren Examen als Lehrerin abzulegen. Der Großvater Oberförster fand die» freilich unnütz; auch Martha war eigentlich nicht ganz mit dieser Idee einverstanden, fie sehnte fich, die Tochter ganz bei sich zu habe».
Erich Saalfeld hatte aber einstmals de» Vorschlag gemacht, Eva hatte ihn mit Feuereifer ergriffe» und ließ sich auch nicht von demselben abbringen, im Gegentheil, fie schien mit Ungeduld den Zeitpuust zu erwarte», wo fie in die Hauptstadt zmückreisen und ihre Studien wieder aufnehmen konnte.
Altenhof's, mit denen Martha über diesen Gegen stand lebhaft correspendirt hatte, billigten auch de» Vorschlag Saalfeld's, und so hatte den» Martha wohl oder übel ihre Emwllligung geben müssen. Kurz vor Eva's Abreise ttaf ein Brief von Erich Saalfeld an Martha ein, worin er nochmals sagte, wie gut und wichtig er es fände, wenn Eva ihre schöne Talente soweit kultivirte, um sich mit ihnen wirklich eine entschiedene Selbstständigkeit zu sichern.
(Fortsetzung folgt.)
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Roman vo» C. Wild. (Fortsetzung.)
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drei Mächten nach Samoa entsandten Spezialkommissaren, dahin, daß fie es nicht für möglich halten, jemals die von ihnen geschilderten Zustände unter einer Dreiherrschast zu beseitigen. „Wir benutzen diese Gelegenheit, unsere Meinung dahin auszusprechen, daß die allein natürliche und normale Re- gierungsform für diese Inseln und das einzige Re- gierungrsystem, das dauerndes Wohlergehen und Ruhe sicher» kann, die Regierung durch eine Macht ist." Die Kommissare fügen hinzu, daß sie, weil es außerhalb ihres Auftrages liege, über diese Frage einen generellen Vorschlag zu machen, nur versucht hätten, die bestehenden Einrichtungen so zu verbessern, daß sie sich, wenn auch nicht vollständig befriedigend, so doch wenigstens gangbar erweisen könnten.
Welche Wünsche wir Deutschen hegen, ist allerseits bekannt. Wir halten an der Hoffnung fest, daß es der Kaiserlichen Regierung jetzt gelingen möchte, von de» beiden anderen Pacitcentin zu erreichen, daß dieselben in Anbetracht der von drei Kommissaren übereinstimmend betonten Unmöglichkeit der Einrichtung einer dauernd bestiedtgenden Dieiherrschast und in Würdigung des von den deutschen Ansiedlern und Kaufleuten auf Samoa seit einem halben Jahr- hundert mit den größte» materiellen Anstrengungen notorisch errungenen Borsprungs und der vom Reich zum Schutz dieser Interessen seit fast dreißig Jahren durch die ununterbrochene Stationirung von Kriegsschiffen gebrachten großen Opfer sowie auch im Vertrauen ans die Gerechtigkeit, mit welcher die Kaiserliche Regierung die Rechte und Interessen der Angehörigen aller Nationen i» ihren Besitzungen zu wahren pflegt, sich dazu entschließen, bei der bevorstehenden Neuregelung des internationalen Verhältnisses zwischen de« drei Regierungen mit Bezug auf Samoa unter bestimmten Garantien dem Reich die Regierung über diese Inselgruppe zum Heil der Eingeborenen und zur definitiven Beseitigung dieses Streitobjekts unter drei besteundeten Nationen zu überlassen. Es würde undiplomatisch sein, journalistisch die Mittel und Wege zu besprechen, welche stch bieten, um die Erreichung dieses Resultats in steuudschaft-
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V nach Hause kam, fand fie einen zahl- ---------- w„ ÖVU „lt|t . |vivtl|1, lty
sttn2 versammelt, denn alle lieben Freunde umarmte dann die Mama, welche soeben ei» schönes und zu Dir eilen!
des unabhängigen und sich selbst regierenden Königreichs Samoa, und erschien deßhalb in der Berliner Generalakte der König von Samoa als der vierte Paciscent. Dieser scheidet nach de» Vorschlägen zur Revision der Berliner Akte jetzt aus und, indem die
nentrales Gebiet bezeichnete Inselgruppe übernehme», tritt an die Stelle d s Protektorats zu Dreien nunmehr erst das eigentliche Tridominium.
Für eine eingehende Prüfung der gemeldete» komplizirtin Vorschläge der Kommissare zur Revision der Berliner Generalakte fehlt es hier an Raum, und darf damit füglich so lange gewartet werden, bis man mit amtlich verbürgtem Material rechnen kann. Dagegen empfiehlt es sich, auf einzelne vom deutschen Standpunkt wichtige Punkte aufmerksam zu machen, die in den bisherigen Mittheilungen über die Vorschläge der Kommissare nicht berührt find.
Zunächst die Frage der Entschädigung. Es ist wohl anzunehmen, daß dieselbe den Gegenstand eines vorerst nicht zur Veröffentlichung bestimmten Meinungsaustauschs der Kaiserlichen mit den beiden anderen Regierungen bildet, und es wäre unpolitisch, unserem Auswärtigen Amte, über dessen prinzipiellen Standpunkt nach den Acußerungen des Herrn Staatssekretärs Grafen von Bülow in der Reichstags- Sitzung vom 19. Juni ein berechtigter Zweifel ausgeschlossen ist, durch Wiederanfachen der kaum 6t» schwichtigten nationalen Empfindlichkeiten oder durch eine auf willkürliche Voraussetzungen gegründete Kritik einer der Orffentlichkeit stch nothwendiger Weise entziehenden diplomatischen Thäligkeit zu erschweren. Unstatthaft ist es, an die lediglich von den Kowmiffaren formell aufrechterhaltene Entscheidung des Oberrichters in der Köuigsfrage die Schlußfolgerung zu knüpfen, daß hierdurch unsere» Entschädigungsansprüchen das Rechtsfundament entzogen worden sei.
Ein anderer wichtiger Punkt, der in den bisherigen Veröffentlichungen fehlt, ist die Frage eine» rationellen Steuersystems für Samoa. In dieser Hinsicht ist aber wohl zu erwarten, daß fich die drei Mächte über ein System einigen werden, durch welches die arbeits- unlustigen und bisher nur am Kriegshandwerk Befriedigung findende» Eingeborenen in ihrem eigenen Interesse zu nützlicher Kulurarbeit erzogen werden und in einem gerechten Verhältniß an den Kosten der Landesregierung theilnehmen, wie dies z. B. in Fidji und Tonga der Fall ist.
Auch sollte bei einer Neuorganistrung der Munizipal tat von Apia nicht sowohl ausschließlich das Prinzip einer ziffermäßig gleichen Berücksichtigung der drei vorherrschenden Nationalitäten, als vielmehr das Stärkcverhältniß der in der Munizipalität überhaupt angesessenen Nationalitäten sowie die steuerliche Leistung zur Geltung gebracht werden.
Daß von einer Rekonstruktion der lediglich durch internationale Rivalität bedingte» Dreiherrscheft ei» rationelles Definitum nicht erwartet werde» kann, ist oft genug zum Ausdruck gebracht worden. Die Kommiflare habe» fich jedenfalls die größte Mühe
Endschaft erreichen; denn bisher warn die drei gerungen von Deutschland, Großbritannien und Amerika nur die gleichberechtigten Schutzmächte
den 76.10 Millionen Tonnen der Weltproduktion allein 18.20 Mill, erntete, wurde am 1. August d. I. der diesjährige Weizen-Ertrag auf 14.40 Mill, geschützt, also auf 3.80 Mill. Tonne» weniger als im Vorjahre. Auch Rußland, der andere große Getreide- lieferant der Welt, wird gegenüber dem Vorjahre beträchtlich verringerte Ernte-Erträge haben. Au» Süd - Rußland erwartet die Centralstele überhaupt keine Zufuhr, au» Nord-Rußland nur bann, wenn nicht die NothstandS-Gouvernements, wie anzunehmen sei, den Ueberschuß für fich selbst in Anspruch nehmen. Allerdings ist zu berücksichtigen, daß die Ernte-AuS« sichten Rußlands in der letzten Zeft günstiger beur- theilt wurde» als früher, und daß auch ei» vom russischen Finanzminister inspirirter Zeitungsartikel fie neuerdings als „im allgemeinen befriedigend" bezeichnete. ES wäre also immer noch möglich, daß der Getreide-Export Rußlands stch günstiger gestaltete, als früher angenommen wurde.
Die Roggen-Ernte Nordamerikas wird auf 5—600 000 Tonnen veranschlagt, erheblich geringer al» im Vorjahre. Ein beträchtlicher Roggen- Export von der Union nach Deutschland ist also kaum zu erwarten.
Die Inlands-Ernte wird nach Rund- fragen, die von der Centralstelle veranstaltet wurden, für Roggen „als gut mittel", für Wetzen „als schwach mittel" bezeichnet.
Alles in allem find also die Aussichten für unsere heimische Landwirthschaft dies Jahr nicht ungünstig. Sie wird einen ansehnlichen Theil des heimischen Bedarfs decken können; von einer Ueberschwemmung Deutschlands mit ausländischem Sekeide kann keine Rede sein, und die Zunahme der Bevölkerung wie der Aufschwung der industriellen Thätigkeit lassen erwarten, daß der Gekeidebedarf nicht zuruckgeht.
und Bekannte aus alter und neuer Zeit nahmen lebhafte» Antheil an dem allgemein beliebte» Mädchen und an ihrer so jung verwtttwete» Mutter.
Großmama Saalfeld »ar nicht mit zur Kirche gefahren; fie hatte mit allerlei Vorbereitungen noch zu ihn» gehabt, hatte die Gäste empfange» und führte nun Eva, nachdem sie alle Gratulationen entgegen genommen hatte, zu dem reich mit Geschenken für fie besetzten Tische.
Mit dem Rufe „Ach meine beiden Liebsten!" knieete Eoa vor dem Tische nieder und ergriff mtt jeder Hand eines der beide» schönen großen Bilder, welche dort standen, — daS eine ihre Mutter, das andere Erich Saalfeld darstellend, beide in gleicher Größe und in gleichen schönen Sammet - Einrahmungen.
Erich hatte die Silber besonders für Eva an- fertigen lasse», da fie ih» oft »nd lebhaft um das scinige gebeten hatte, und die Photographie Martha'S war nach einem kleine« Bilde vergrößert worden.
An Erich'S Silbe steckte ein Briefchen mit einer Wibmund an Eva und beu herzlichsten Wünschen für die Zukunft.
„Wenn Du uns einst verlaffe» hast," schrieb Erich, „und fern von uns weilst, dann mag Dir mein Bild meine Stelle ersetzen und Dich daran mahne», stets so zu handeln, wie ich es Dir gerathen haben würde, und auderseits soll es Dir immer von Neuem
worbenen Lieutenantspatent versetzt worden war. Die Freude hierüber war allgemein und Walter rückte fich sofort einen Stuhl neben Eva.
„Nicht wahr, Tante Martha," rief er fröhlich aus, „Du hast mich et» für allemal zu Eva'« Cavalier ernannt, schon als fie noch ein ganz kleines Mädchen war? Also gehöre ich auch an ihre Seite!"
„Natürlich, mein lieber Walter," entgegnete Martha scherzhaft, „und ich erneuere die Ernennung hiermit feierlichst."
Eva'» Lippen kräuselten stch bei diesem Scherz und fie entgegnete mit leichtern Spott:
iit dem noch vorhandenen und die Einfuhr und Ab- ibe neuen Kriegsmaterials an Eingeborene wirksam > verhüten. Dies kann nur gelingen, wenn die zur nt fungirenden, bezw. die von den Kommissaren eschlagene», oder andere Organe der Staatsalt mit ausreichenden Machtmitteln ausgestattet, v. zur Requirirung von Kriegsschiffen behufs ell zwangsweiser Durchführung der erlassenen ltungsmaßregeln oder ergangener richterlicher tnisse ermächtigt werde».
Zur Samoafrage
Midi der frühere Königlich Preußische Gesandte bei ten Hansestädten, Herr Wirklicher Geheimer Rath w Knsserow, Exzellenz, in Nr. 35 der Deutschen ^lonialzeitung, dem Organ der Deutschen Kolonial Mschaft:
Die feit einigen Tagen durch die Tagesblätter
Umschau.
Die Getreide-Versorgung.
* Nach einer von der Centralstelle der preuß. LandwirthschaftSkammer versandten Darstellung find die Getreide-Bestände aus ftüheren Ernten sehr gering, in Rogge» geringer als seit viele» Jahren. Für Weizen wird ein erheblicher Ernte-Ausfall erwartet. In Amerika, das im vorigen Jahre von
an die fie nie ohne Schmerzzurückdenken konnten, i an dem Tage vor der Einsegnung fand ' k Rir$e b,e öffentliche Prüfung statt, so daß °eu Tag fcei Konfirmation selber die Gedanken
Saalfeld'sche Ehepaar beschenkte Eva mit längst gewünschten Werke» der ßitteratur Kunstgeschichte n. s. w., sodaß sie ka»m alle ihre Schätze
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12.
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an die Konfirmandin, und noch vor Schluß der Tafel traf auch Walter von AUenhof au» einem Nachbar- städtche» de, wohin er soeben mit dem neuer«
Die erste Aufgabe der Komrnisfion, Wieder- «stelluug des Friedens, ist derselben trotz der viel« (559 >4en Schwierigkeiten überraschend schnell gelungen. —— chnders erfreulich ist die Entwaffnung der streitenden uTCL ^ien. Freilich liegen erhebliche Verdachtsmomente K, daß die Ablieferung von Gewehren und Munition
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iMti ai vollständige gewesen ist. Es wird deßhalb um» "mehr darauf ankommen, den möglichen Mißbrauch
Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
fggl gnb Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdmckeiei in Marburg. Jllustrirtcs Sonntagsblatt. Verantwortlich für die Redaktion: Redakteur Hans Hupfer bi Marburg.
bLCn ^ag bet Konfirmation selber die Gedanken sagen, daß — wo ich auch sein mag — Du stets a®e‘n anf die eigentliche heilige Handlung das vollste Anrecht an mich hast, und ich immer zu
? Samoa entsandten Oberkommissare entbehren einst« Milen der Vollständigkeit und einer amtlichen St» r Wgung. Es scheint deßhalb verfrüht, über dieselben Ä abschließendes Urtheil zu fällen. Gleichwohl büren diese Mittheilunge», in Verbindung mit dem, gleichfalls ohne «artliche Beglaubigung, von einzelnen Blättern wieder- ebenen gemeinsamen Bericht der drei Kommissare ihre Regierungen den Anlaß, ihre Thätigkeit und rschläge im Hinblick auf die nunmehr wieder auf- hmende diplomatische Verhandlung unter den drei biuetten wenigsten» im allgemeinen zu würdigen, eine solche Würdigung muß selbstredend der behalt geknüpft bleiben, welcher durch die mangelnde tzathenticität der bisherigen Veröffentlichungen und mch die absolute Unkenutniß der zweifelsohne von m einzelnen Kommissare» gesondert an ihre respektiven rgimrngen gerichteten Berichte bedingt wird.
Medaillon mit dem Bilde deS verstorbene» Vaters und dem ihren um den Hals gelegt hatte.
Der Großpapa Oberförster überreichte Eva eine goldene Uhr, die Majorin von Altenhof, und das
Rath und Hilfe für Dich bereit bin." ! gegen; wo ich auch sei, und was Du auch von mir
Thränenden Auge» la» Eva diese Zeilen und j forderst, ich werde stets zu Deinem Schutz bereit sei» irmte bann die Mama, w-löb- fncfiptt ein MiRupa nnh m «4r.« |« ggg stutzte "
$o» Häuschen, indem fie so manche» glückliche £ verlebt hatte, war nun von Fremden bewohnt, wohlhabende veamtenfamilie hatte e» gekauft; k^ttae Gärtchen vor de» Fenster» war in schönster und herrliche bunte Krokus, Schneeglöckchen, ^lschlüsselchen und Veilchen standen darin in Blüthe. Zwei kleine Mädchen waren in de» ^beeten beschäftigt, und bald trat die Mutter “wen eine sehr sympattsche Erscheinung, die fich J’fctt Altenhof» befreundet hatte, und so nahmen 6 bie beiden Frauen einen höchst angenehmen ^beruhigenden Eindruck mit hinweg von der
= „„fnnhv . “l|Utc HI Oie im ymerene oes Landfriedens sofort der uö ^^führte Abschaffung des Königthums. Durch weaa 6 °on ben Kommissaren vorgeschlagene Amt eines lennwa 9 ben. brci Kabinetten, eventuell einem unbetheiltgten sebl 5“ ernennenden Administrators wird die sriswead 5 . ^bziger Jahren von ben drei Mächten im Memli« ■ UBb in der Praxis vertretene unb durch die Ns-miiL ?intI Generalakte von 1889 vertragsmäßig an- i liefe 4B^C Unabhängigkeit der Inselgruppe thatsächlich
_ GifcfKint täglich außer an Werktagen nach Sonn- unb Feiertagen. /TT*Ri tVZT Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-
>0 905 ^uartals-Abonnements-Preis bei derExpedtion 2 Mk., beiallen Bureaux von Haaseustein L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- qa
e/r=. 4UeJ Poamtcrn2,2o Mk. (extt. Be ttllgeld). Jns-riwnsgebuhr: die ge- 1 Qnn bürg, Wien; Rudolf Masse, Frankfurt a. M., Berlin, München, Köln; 34. x)llhrg
ivalkene Zeile oder deren Raum 10 Big.. Reklamen: die Zeile 25 Psg. Freitag, I. '5^1601061 1899. C. L. Daube & Co., Frankfurt a. M., Berlin, Hannover, Paris rc
-^,-jgen, es war noch mancherlei für die Tage hiuaefc» '.glichen Eeremonie zu besorgen, — auch fuhr •. mit Eva zu dem Grabe deS Baier» und ver-