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M, nichtiger Wendepunkt im Gang der inneren Eat- vV* ®aaS des Reichs ist gekommen, daS steht fest.

& »rht etwas vor, man weiß nur nicht was*.

1899.

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Wem das Herrenhaus, das am Mittwoch

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Nachdruck verboten

ä 3« Widerstreit der Gefühle

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uns im Hause lebte, und viel mehr noch, seit

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< ist sich stets wie Georg's zweite Mutter men schon während seiner Kindheit, als

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ihr insofern bei, all sie die Einwendungen der jungen Frau in manchem Punkte durchaus gerechtfertigt fand. Andererseits versuchte sie dieselben zu beseitigen, indem sie ihr eine befriedigende Lösung der fraglichen Schwiertgkeiteu zeigte.

Ich rathe Ihnen, meine liebe Martha, sich so« bald als möglich von hier loszureiseu und ihr Väterchen in die Oberförsterei zu begleiten. Sie wissen, wie wir hier Ihr liebel Eigenthum pflegen werden, bi! Sie fich draußen erholt haben. Auch dem Kinde wird es gut sein, wenn Sie fich ihm nun eine Zeit lang fast ausschließlich widmen können; bi! jetzt war das kleine Wesen ja fast ganz auf Andere angewiesen. Sie hatten Ihre Kräfte, Ihre ganze! Interesse und ich möchte auch sagen fast alle Ihre Liebe dem theueren Entschlafenen zu opfern, der Ihrer ja auch dringender bedurfte, als Ihre muntere Kleine. Nun aber ist es hohe Zett, daß Sie Ihren Einfluß wieder voll und ganz auf das Kind auSüben. Eva ist jetzt gerade in den Jahren, wo die Einwirkungen der Mutterliebe und des Mutterherzeus am nöthigsten find. Die ganze Natnr deS Kindel steht in ihrem Frühling; alle Eigenschaften del Herzen! und Gemüthes find im Keimen begriffen. Freilich sprießt daneben auch manche! unnütze Kräutlein üppig in die Höhe, und gerade ist die Mutter der beste Gärtner, denn nur ihrer Sorgfalt entgeht nicht der geringste Vorgang in dem ihr anvertrauten Felde. Und wenn Sie dann wieder so recht festen Fuß gefaßt haben in dem Herzen Ihres lieben Kindes, dann schicken Sie fie nach hier zurück in die Schule, und da habe ich wohl nicht erst nöthig, zu sagen, wo Herz und Haus zur Auf­nahme ihres kleinen Lieblings bereit find*.

O, Dank Ihnen, theure Freundin!" rief Martha bewegt, indem fie der Majorin die Hand

erschossen haben. Die Umstände, unter denen der Mord fich ereignet hat, brauchen wir hier nicht wiederzuerzählen; fie sind den Lesern hinreichend be­kannt. Daß aber zwei ftaozösische Offiziere ihre Kameraden einfach niederknallen lassen konnten, muß in die Wochenchronik ausgenommen werden, weil dieses Ereigniß die Disziplin im ftanzösischen Heere in geradezu entsetzlichem Verfall zeigt.

Im übrigen Ausland hat fich die Lage wenig verändert. "In Transvaal herrscht wieder ein­mal Optimismus. Die Regierung hat, England noch weiter entgegenkommend, da! Wahlrecht nach fünfjährigem Aufenthalt bewilligt und den Aus­ländern Stimmberechtigung bei der Präsidentenwahl sowie ein Viertel der Vertretung im Volksrad zuge­standen. Man hofft deßhalb auf Beseitigung der Krisis. Ob diese Hoffnung berechtigt ist, wird fich erst zeigen müssen. Zunächst hat Chamberlans das Wort. Rußland schreitet in der Russifijirung Finnlands fort. Demnächst sollen die finnländischen Postmarken abgeschafft werden.

Dir; ich weiß nur nicht, ob ich gut handle, wenn ich mein Hau! hier aufgebe 1 Bin ich nicht dem Kinde schuldig, ihm sein Elternhaus zu erhalten? Das sind Fragen, die reiflich erwogen sein wollen und über die fich doch nicht so schnell entscheiden läßt.*

Hier wurde dal Gespräch durch F'au v. Altenhof unterbrochen, welche den Profeffor hatte ankommen sehen und nun dem alten Freunde guten Tag sagen wollte. Nachdem die Begrüßung vorüber »ar, bat fie, daß Eva fich zu einem Spaziergange mit einer ihrer Töchter und Walter zmecht machen dürfte.

Es find neue Schwäne auf dem See ange­kommen, die wollte Dir unser junger Feldherr zeigen, Eocheu; wenn Du also Lust hast, so eilte, fie warten drüben noch mit einer Tasse Kaffee auf Dich, dann wollen fie Dich hinausführen.*

Darf ich Mamachen?* schmeichelte Eva und eilte, all sie die Eilaubniß erhalten hatte, fröhlich davon. Ter Gedanke an die Schwäne löschte für den Moment alles Andere au!, und gleich darauf sahen die Damen vom Fenster au! sie über die Sttaße hüpfen in! Nachbarhaul.

Ich habe diese Parthie absichtlich arrangiert, liebe Martha,* sprach die Majorin,denn vermuth- lich wollen Sie hier Ernste! besprechen und deshalb ist'! wohl besser, wenn das Kind nicht bei Ihnen ist!*

Sie haben recht gethan, gnädige Frau, und ich bin eben dabei, unserer Freundin zuznredev, mit dem Vater zu ziehen. Es braucht ja nicht heute oder morgen zu geschehen; aber es muß doch eine Basis gefunden werden, auf der dann da! ganze ZukunftS- gebäudc aufgeführt wird,* erklärte der Professor.

Martha sprach nun auch der Freundin nochmal! ihre vorigen Bedenken aus und die Majorin pflichtete

Wissenswertheste auf dem Gebiete de! Seewesen! mitzutheilen. Rassow weist nach, daß im Jahre 1900 England mit 1001 Gefechtskräften zur See die erste Stelle einnimmt, während Deutschland hinter Rußland, Amerika, Japan und Italien erst an siebenter Stelle mit 179 Gefechtskrästen zur See in Frage kommt. Frankreich wird im Jahre 1900 über 466 Gefechts­kräfte zur See verfügen, denen der Dreibund Italien, Deutschland, Oesterreich, nur 432 Gefechtskräfte zur See im Jahre 1900 entgegenstellen kann. Der Zweibund Frankreich und Rußland wird im Jahre 1900 über 746 Gefechtskräfte verfügen. Wahrlich diese Zahlen sprechen für sich und es braucht den­selben nichts hinzugefügt zu werden. Es kann nur von großem Nutzen sein, wenn dieses vortreffliche Rassow'sche Flugblatt die weiteste Verbreitung findet.

Sehr geschmackvoll.

Wir lesen in derDeutschen Zeitung*:

Die freiflnnig-demokratischeMindener Zeitung* erreicht mit der Art, wie fie ihren Lesern die Ab­lehnung der Kanaloorlage mittheilt, zweifellos den Gipfel der Geschmacklosigkeit. Die mtt Trauerrand umgebene Anzeige an der Spitze des Blattes vom 21. August 1899 lautet:

Consummatum est! Nach fast achtmonat­lichem Siechthum, in welchem unsere Väter, die Herren Minister, uns Anfangs sehr lau, zum Ende aber etwas besser behandelten, haben heute Mittag unsere hartnäckigsten Feinde die Agrarier, Konser­vativen und Polen uns im besten Mannesalter von 41 Jahren das Genick gebrochen, hoffentlich nicht für immer! Bis dahin bitten wir um stilles Beileid. Der Mittelland-Kanal. Der Dortmund Rhein-Kanal.*

Die Leser des Blattes sind zwar viel gewohnt; aber das Wort bei am Kreuz sterbenden Christus Es ist vollbracht!* wagte der Redakteur doch wohl nur lateinisch über sein Machwerk zu setzen, die Abonnenten brauchen ja nicht zu wissen, was es heißt.*

Es trägt gewiß noch zur Erhöhung bei Reizes di- fer Albernheit bei, wenn man hört, daß der Leiter des Mindener Blattes der ehemalige »ationalsoziale Pastor Kötzschke ans Sangerhausen ist.

Unter vielen Thräne» schilderte Martha nun den mehrjährigen Verlaus von ihre! Manne! Krankheit bi! zu seinem Ende, wobei sie doch häufig aushören und neue Kraft schöpfen mußte, so überflutheten fie Gedanken, Erinnerungen und dal tiefe Weh über ihren unersetzlichen Verlust.

Und haben Sie denn nun schon an die Zukunft gedacht, und irgend welche Pläne gemacht?* fragte bet Professor, all Martha ihren traurigen Bericht schloß.Sie wollen und werden doch nicht hier bleiben, wenigstens würde ich Ihnen keinensalll dazu rathen, und Sie müssen mir schon erlauben, ein Wörtchen zu sprechen.*

Gewiß wird fie da!,* sprach der Oberförster und ich danke Ihnen ganz besonder! für Ihre freundliche Beihülfe. Es war schon feit einem Jahre eine ausgemachte Sache, daß mein Schwiegersohn die Arbeiten hier ruhen lassen und mit Frau und Kind wenigsten! auf ein Jahr zu mir kommen sollte. Da­mals hatte er aber sein letztes Werk noch nicht vol­lendet, und al! er bann damit fertig war, hatte sich fein Zustand so verschlimmert, daß Mmtha es nicht für geraden hielt, fich auf längere Zeit au8 der unmittelbaren Nähe seine! alten bekannten Arztes zu entfernen. So unterblieb die Ueberstebelung; aber nun bringe ich baranf daß fie mit wir kommt. Ich selber bin ja auch schon seit fast neun Jahren allein, und wenn mir auch eine alte entfernte Verwandte meiner Frau den Haushalt führt, es fehlt mir doch Jemand im Hause, an dem mein Herz hängt, wenn ich von meinen Berufsgeschäften heimkehre, der mich da mit Liebe umfängt, wenn ich ausruhen möchte. Bei mtt ist Dein Platz, mein Kind, die offnen Armen Deines Vaters warten auf Dich!*

Gewiß, Väterchen, komme ich am liebsten zu

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Die Berichterstattung der Dreysul« presse.

* Wir haben jüngst an einem Beispiel beleuchtet, in welcher Weise man deutschen Lesern über den DreyfuSproceß zu berichten wagt. Alle Zeugen, die den Angeklagten belasten, werden auf das Gemeinste beschimpft, alle für Dreyfus Eintretenden in den Himmel gehoben. Das Gericht selbst wird al! gegen Dreyfus voreingenommen hingestellt. Den Gipfel der Maßlostgkeiten erreicht wohl die Franks. Ztg. bei der Berichterstattung über die Vernehmung des Schreib-

Umschau.

Zur Lage.

Einestheil! aus Aerger, daß nicht gleich der er» wartete große Schlag gekommen ist; die Auflösung bei Abgeordnetenhauses ober ein größeres Minister­stürzen, auberentheils aus dem mindestens ebenso großer Aerger, daß kein Sterbenswörtchen über den Kronrath zu erfahren ist, daß man fich nicht den Lesern alsbestunterrichtet* oderEinzigunterrichteter* zeigen kann, schreiben verschiedene Blätter, es sei wohl überhaupt nichts in jenem Kronrath beschlossen worden, es werde wohl Alles beim Alten bleiben. Es wird sortgewurstelt*, heißt ei in spöttischem Ton. Dai ist natürlich ebensowenig zutreffend, wie die anderen Nachrichten, die von den Liberalen über die jetzige Krisis in die Welt gesetzt worden sind. Der heutige Nachmittag wird dafür den Beweis liefern. In einer gemeinschaftlichen Sitzung beider Häuser wird am heutigen Sonnabend, um 5 Uhr Nachmittags der Schluß der Landtagssesstou erfolgen. Minister­präsident Fürst Hohenlohe wird dabei die Königliche Botschaft verlesen, in der aller Voraussicht nach die Beschlüsse bei Kronrathi niedergelegt find.

«ebst deren Gratisbeilage« ßreiSblatt für die Kreise Marburg uni knhhain",Illustriertes Sonntags- latt" undVerloosungsliste der gl. preußischen Klassenlotterie" «den von allen Postanstalten, Landbrief- iigern, in der Expedition (Markt 21), sowie m unseren Filial-Expeditionen in Kirchhain, drstadt und Wetter entgegengenommen.

Deutschlands Seemacht.

Unter diesem Titel hat Gymnasial - Oberlehrer Rassow in Elberfeld in neuer Auflage eine tabellarische Uebersicht nicht nur der deutschen Flotte, sondern auch sämmtltcher übrigen größeren Flotten herausgegeben. Der durch seine schriftstellerische und rednerische Thätig- keit für das Wachsthum der deutschen Flotte hoch­verdiente Verfaffer hat e! verstanden in kurzer knapper Form in Jedermann leicht verständlicher Weise das

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Georg's Ende so nahe war, dann hätte sich liebe Alte doch wohl nicht hatten laffen, sondern 2* su ihrem Pflegekinde geeilt wenn wir uns ? 18 den letzten Jahren viel fremder geworden rslB dies früher der Fall war. Nun, wir »icht nach Gründen forschen,* fuhr er fort, (J1 k«h. wie Martha ihn plötzlich verwundert an- C' »erzählen Sie mir jetzt nur von den letzten und Stunden meines Pflegesohnes, denn bis z^ ich nicht!, all das traurige Faktum seines

zusammengetreten ist, verschiedene Gesetzes- e» an die andere Kammer hat zurückgelangen

lluablässtg werden auf deutscher Seite die Saat- ausgestrent, ans denen die Frucht eine! fremid- icheu Verhältnisses zu Frankreich hervorgehen Unser Kaiser hat bei der Einweihung Denkmals in St. Privat eine Rede ge- die nicht nur zu den formvollendetsten gehört,

Bestellungen

für den Monat September auf bie

die der bei Wortes so mächtige Herrscher bisher ge­halten hat, sondern die auch um der den ge> fallenen Franzosen gezollten Ehrung willen auf beiden Seiten der Grenze lebhaften Widerhall ge­funden hat. Ob fie Folgen hinterlaffen wird über die flüchtigen Eindrücke des Tage! hinaus? Was will das sagen! Langsam vollziehen fich die Wand­lungen in der öffentlichen Meinung und man kann nicht von einem Tag zum anderen einen Umschwung erwarten. Aber daß heute schon in Frankreich ganz andere Stimmen laut werden, all wie vor Jahren, ist unverkennbar.

Frankreich selbst bot in der letzten Woche den Zeitungen genügend Stoff. Die Entwickelung der Dinge ist dort jetzt berartig, daß das Ministerium bald ernstlich daran denken muß, fich zu rehabilitireu. Vor allen Dingen ist es natürlich die Comödie i n d e r R u e C h a b r o l, die dem Ansehen der Ministeriums auf das Aeußerste schadet. Da wird mit ganz ehrbarer Miene durch den amtlichen Draht aller Wett verkündet, daß die Regierung die Kloaken hat absperren lassen, damit Guerin nicht auf diesem etwas ungewöhnlichen Wege verduftet, da wird erzählt, man habe durch einen kranken Koch erfahren, Guerin habe nur 12, nicht 40 Mann, da kündigt man für jeden Tag dieKapitulation* an und dabei macht Guerin Tag für Tag seine Wippchen weiter. Döroulöde's Verschwörung zerfließt allmählich auch in ein Nichts, die Jagd nach dem Labori-Attentäter bleibt erfolglos und in Paris leuchten die ersten Anzeichen del drohenden Bürger­kriege! auf. Noch find ei wenige, die in zügellosen Kundgebungen am Sonntag ihrem Haß gegen Säbel und Weihwedel, gegen Armee und Kleiikalismus Luft machten. Die planmäßige Theilung der Demonstrant, n in einzelne Gruppen und die Organisation der Kundgebungen beweist aber ebenso, daß sich manche! hinter den Coulissen borbereitet, wie die häßliche Zerstörung von Kircheneigenthum darauf hindeutet, daß die Erregung der bisher völlig indifferenten Massen schon recht weit gediehen ist. Ob das Ministerium Waldeck- Rousseau die starke und geschickte Hand besitzt, die zur Eindämmung der Leidenschaften nothwendig ist? Nach der Affäre Guerin scheint ei nicht so!

Dazu kommt nun noch, daß zwei Ereignisse der Regierung gerade jetzt manche Unannehmlichkeit bereiten werden. Da ist zuerst der Zwischenfall mit dem österreichischen Obersten Schneider. Ein französischer Offizier hält es vor dem Kriegsgericht in RenneS aufrecht, daß ein Schriftstück eines auswärtigen Militärbevollmächtigten nicht echt fei, das dieser selbst als gefälscht erklärt, zeibt also vor Gericht den Vertreter der auswärtigen Macht einer Unwahrheit. Dann aber und das ist der schwerste Schlag trifft die Nachricht ein, daß int Sudan zwei Offiziere in offener Meuterei Kameraden

Roman von C. Wild.

(Fortsttznug.)

,3a, das ist auch nur das Verdienst seiner Fran,* ^ Martha,ich verehre fie im höchsten Grade, »nächst meiner lieben seligen Mutter schwebt fie £ wirklich all ein Ideal weiblicher Vollendung Das hätte ich wohl ohne fie in diesen Tagen e» sollen. Wie eine Schwester, wie eine

Hut fie für mich gesorgt."

»®ut, daß meine Fran Sie nicht hött, meine Stau Martha; die Worte würden ihr thun, denn am liebsten hätte fie Ihnen , da! auch geleistet. Es hätte der Zeilen * an uni kaum bedurft, um uni Ihr und lindes Wohl nahe zu rücken, und meine Frau

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, ** M Jpauje lerre, ? »0 * ®ßern verloren hatte.

A m tvwttctt wir nur gewußt,* sagte der Professor,

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Wöchentliche Beilagen: Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

«chBerlag: Joh. Aug. Koch, Universitäts-Buchdruckerei iu Marburg. Verantwortlich für bie Redaktion: Redakteur Hans Hupfer in Marburg.

Expedition: Markt 21. Telephon 55. SH-d-T-V VVIHHWyvVIUlU Redaktion: Markt 21. Telephon 55.

Bor dem Fall der Kanalvorlage und seinen Folgen oa ürlich alles andere weit zurück. Ereignisse __-- B s» hoher Bedeutung für die innere Politik müssen !'Vie» Mch, solange fie nicht einen gewissen Abschluß bricht haben, das Interesse an jeder anderen Frage er 2i «unpolitischem Gebiete ersticken. So erledigte auch das preußische Abgeordneten-

| Wochenschau.

T Der letzten Woche gab natüilich die A b - Sehnung der Kanalvorlage das Gepräge. Wch ist nicht klar erkennbar, welchen Ausgang die Ich das Scheitern der Kanalvorlage entstandene irre Krists in Preußen genommen hat. Die chrichten halb wahre und erfundene, die Ver- rthungen und zu bestimmten Zwecken in die Wett selten Andeutungen und Prophezeiungen schwirren »mit durcheinander, daß man einstweilen noch gut ü, all' dieses Geschwirr von Zeitungsstimmen rdwgslos an sich vorüber ziehen zu lassen. Aber

nion 828 Üine übrigen Arbeiten unter völliger Theil- 1 a<] Mlofigkeit des Publikums. Seine Pforten wird es M. 8 heutigen Sonnabend Nachmittag schließen können,

Erscheint täglich außer an Werktagen nach Sonn-und Feiertagen. t V/Y Anzeigen nehmen entgegen: die Expedition dieses Blattes, die Annoncen-

1/i nn< Quartals-Abonnements-Preis bei der Expedition 2 Mk., bei allen Bureaux von Haasenstein <L Vogler, Frankfurt a. M., Cassel, Magde- qi

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